Sektion Karate
1977-1979 & 1997-2014

Karate wurde von 1997- 2014 sehr erfolgreich von Sektionsleiter Alireza RASTEGAR geführt.
Im Juli 2014 musste aber mangels Funktionär- und Trainerteam der Trainingsbetrieb eingestellt werden.  
Trotzdem hoffen wir dass sich in absehbarer Zeit doch einige interessierte finden die die Sektion wieder beleben könnten.

Gerhard Neubauer
Obmann
Sportunion Rohrbach/Berg



 
Geschichte von 1977-79:

Der damalige Sektionsleiter Ernst Diensthuber erinnert sich:
Eine Kampfsportart, deren Ursprung in China zu suchen ist, gelangte schließlich nach Japan und wurde dort in Form von Karate (leere Hände) zur Blüte gebracht. Dann verbreitete sich Karate als Wettkampfsportart in alle Welt und erreichte schließlich im Jahr 1977 auch Rohrbach.

Ein vielversprechender Anfang
Unter den beiden versierten Karatetrainern Ernst Diensthuber und Johann Wöss wurde der erste Karate-Grundkurs gestartet. 30 junge Karatesportbegeisterte wagten sich an den sicherlich nicht alltäglichen Sport heran und trainierten zweimal in der Woche hart und mit viel Ehrgeiz und Begeisterung. Trainingslager bei der Helfenberger-Hütte und auf dem Hochficht (Sportheim) ließen die jungen Sportler endgültig zusammenwachsen. Nach der Eingliederung der Sektion Karate in den Landesverband und in den österreichischen Karatebund (ÖKB) konnten 15 Mitglieder die 1. Gürtelprüfung mit Erfolg ablegen. Im November 1977 wurde der 2. Grundkurs gestartet. Studentenweltmeister Kawasoe (5. Dan) konnte für einen Traingsabend und für einen Wochenendlehrgang verpflichtet werden. Abgeschlossen wurde dieser Lehrgang mit Gürtelprüfungen.

Die ersten Vereinsmeisterschaften
Nach einem Jahr hatten die jungen Karatekas ein so hohes Niveau erreicht, dass die ersten Vereinsmeisterschaften abgehalten werden konnten. Union-Obmann Oyrer nahm die Siegerehrung vor und überreichte schöne Pokale an die verdienten Vereinsmeister Rupert Traxler, Fritz Hofer (Kampf) und Gertraud Traxler (Kata). Auf Landesebene konnten Ernst Diensthuber, Johann Wöss und Franz Mayrhofer hervorragende Plätze erkämpfen.

Das Aus für die Sektion
Doch leider hielt die Arbeitsplatzproblematik im Oberen Mühlviertel auch vor der Sektion Karate nicht inne. Viele junge Talente mussten aus beruflichen Gründen nach Linz gehen, und so schrumpfte nach und nach die Zahl der Mitglieder. Wegen der geringen Mitgliederzahl und wegen der hohen Zahlungen an den Landesverband und an den ÖKB musste die Sektion Karate nach zweijährigen Bestehen wieder abgemeldet werden.