Sektion Tennis (Chronik bis 1995)

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Sektion TENNIS
gegründet 1961

Über die Geschichte des Tennissports in Rohrbach informiert Mag. Franz Liebletsberger.


Sektionsleiter

1961 - 1962     Franz Kaiser
1963 - 1964     Josef Postl
1965 - 1966     Obstl. Josef Stöby
1967 - 1970     Ing. Karl Mayrhauser
1971 - 1973     Dr. Wolfgang Michlmayr
1973               Johann Hanusch
1974 - 1979     Dir. Josef Oyrer
1980 - 1985     Abt. Insp. Herbert Schacherreiter
1986 - 1989     Wolfgang Stift
1990 - 1993     Mag. Franz Liebletsberger
1994 -             Dr. Johann Strobl



Anfangszeit auf dem "OKA-Platz" 1961 - 1970

Im Bezirk Rohrbach entstand der erste Tennisplatz in Lembach, 1961 folgte Rohrbach, dann kamen Haslach und Aigen dazu. Der Gedanke, in Rohrbach eine Tennissektion zu gründen, war nicht mehr neu, der dazu notwendige Platzbau scheiterte letztlich an der Grundfrage.
Im Jahr 1961 fand der Obmann des Fremdenverkehrsverbandes Rohrbach, Herr Komm.Rat Rudolf Oberngruber, der spätere Obmann der Union Rohrbach/Berg eine Lösung, die beiden Teilen entsprach und sogleich in die Tat umgesetzt wurde. Der Fremdenverkehrsverband baute einen Tennisplatz (OKA-Platz), 29 Tennisbegeisterte schlossen sich zur Sektion zusammen und mieteten diesen Platz. Die Baukosten betrugen 39.000,- Schilling. 19.000,- Schilling wurden damals bei einem Faschingszug eingenommen, und mit 20.000,- Schilling förderte das Land diese Anlage.

 Der erste Tennisplatz in Rohrbach - 1961 Der erste Tennisplatz in Rohrbach - 1961

Bereits im Herbst 1961 konnte unter Sektionsleiter Franz Kaiser der Spielbetrieb aufgenommen werden.
1963 wurden dann die ersten Vereinsmeisterschaften ausgetragen, und als erster Rohrbacher Vereinsmeister (=VM) ging Johann Gramlinger in die Tennisgeschichte ein.
Bei den ersten Bezirksmeisterschaften siegte im He-Einzel Ing. Karl Mayrhauser vor Wilhelm Niedersüß. Und im Doppel gewann Ing. Karl Mayrhauser mit Johann Gramlinger.

 Spitzenspieler aus den Anfangsjahren bei einer Siegerehrung Spitzenspieler aus den Anfangsjahren bei einer Siegerehrung

v.l.: Johann Gramlinger, Ing. Karl Mayrhauser, Obstl. Josef Stöby, Ing. Erwin Feichtinger, Günter Emerstorfer

Im Jahr 1964, neuer Sektionsleiter war Josef Postl, musste der Platz bereits saniert werden. 600 freiwillige Arbeitsstunden und ca. 10.000,- Schilling waren dafür erforderlich.
Die Mitgliederzahl stieg unter der Sektionsleitung von Obstl. Josef Stöby (1965, 1966) und Ing. Karl Mayrhauser (1967 bis 1970) ständig, der Tennissport erfreute sich in Rohrbach immer größerer Beliebtheit, und sportlich gaben die Rohrbacher Tennisspieler im Bezirk den Ton an.
Bei den Herren dominierten Ing. Karl Mayrhauser (sechsfacher VM), Dr. Eberhard Kunz (VM 1965), Johann Gramlinger (VM 1963), Siegfried Öller (VM 1967), Wilhelm Niedersüß, Wolfgang Stift, Reinhold Kirchmayr, Ing. Erwin Feichtinger und Johann Hanusch.

 Gruppenbild mit Dame Gruppenbild mit Dame v.l.:

Reinhold Kirchmayr, Dr. Eberhard Kunz, Gabriele Stift, Siegfried Öller

Mit Günter Emerstorfer, Dipl.Ing. Gerhard Mayrhauser (Jugend-Bezirksmeister = BM 1970), Fritz Walter und Gerhard Hinterreiter hatte die Sektion auch sehr erfolgreiche Jugendliche.
Bei den Damen holte sich Gabriele Stift von 1965 bis 1972 in ununterbrochener Reihenfolge die VM-Titel, bis sie dann 1973 von ihrer Tochter Susanne abgelöst wurde. Weitere starke Spielerinnen in dieser Anfangsperiode waren Marianne Niedersüß und Leopoldine Hanusch.

 Stolz präsentiert sich der Nachwuchs neben den Herren in Weiß Stolz präsentiert sich der Nachwuchs neben den Herren in Weiß

v.l.: Obstl. Josef Stöby, Johann Gramlinger, Günter Emerstorfer, Ing. Karl Mayrhauser, Ing. Erwin Feichtinger, Gerhard Mayrhauser, Fritz Walter, Günter Fellhofer, Gerhard Hinterreiter, Josef Gruber


Die Sektion übersiedelt zum Freibadgelände
1971 bis 1978

Im Jahr 1971 übernahm Dr. Wolfgang Michlmayr die Sektionsleitung. Seinem großen Einsatz ist es zu danken, dass in diesem Jahr der Bau von zwei weiteren Plätzen und eines Clubhauses verwirklicht werden konnte. Die Marktgemeinde Rohrbach stellte dankenswerterweise das Grundstück zur Verfügung. Durch Förderungen der Gemeinden Rohrbach und Berg, dem Land OÖ., der Union-Landesleitung und mit 980 freiwilligen Arbeitsstunden der Mitglieder konnten die beiden Plätze fertiggestellt werden. Große Verdienste beim Platzbau erwarb sich der leider bereits verstorbene damalige Straßenmeister Reinhold Kirchmayr.
Am 24. Juni 1972 fand die offizielle Eröffnung der neuen Tennisanlage statt.

 Sektionsleiter Dr. Wolfgang Michlmayr bei der Eröffnung der neuen Sportanlage Sektionsleiter Dr. Wolfgang Michlmayr bei der Eröffnung der neuen Sportanlage

Dr. Michlmayr leitete die Sektion bis 1973, und nach einem "Einmonat-Intermezzo" von Johann Hanusch übernahm unser jetziger Bürgermeister Dir. Josef Oyrer die Tennis-Sektion. Im Jahr 1976 war erneut eine Sanierung des OKA-Platzes notwendig. Die Kosten betrugen dafür 80.000,- Schilling.

Bei den Herren waren Johann Gramlinger (VM 1971, 1972), Ing. Karl Mayrhauser (VM 1973), Johann Lehner (VM 1974 und 1975), Dr. Siegfried Schmelz (VM 1976), Franz Natschläger und Siegfried Öller (sie wurden von 1974 bis 1978 Doppel-VM in Serie und 1977 außerdem BM im He-Doppel) die Leistungsträger.

 Mixed-Finale 1975 Mixed-Finale 1975:

v.l.: Johann Lehner, Helga Gramlinger, Christoph Gramlinger, Susanne Stift
 Vereinsmeister 1976 Vereinsmeister 1976:

v.l.: Christoph Gramlinger, Dr. Siegfried Schmelz, Susanne Stift, Siegfried Öller, Franz Natschläger

Im Jahr 1977 begann die Ära von Christoph Gramlinger, der in den folgenden Jahren die Vereinsmeisterschaften, die Bezirksmeisterschaften und die Mühlviertler Meisterschaften klar dominierte. Ihn kann man mit Recht als jenen Spieler unserer Sektion bezeichnen, der die größten persönlichen Erfolge erringen konnte.
Er erreichte 1978 den Vize-Landesmeistertitel in der Jugend bis 16, 1979 wurde er in der Jugend bis 18 Union-Landesmeister, Dritter bei der Jugend-LM und außerdem noch Linzer Stadtmeister. Er spielte zu dieser Zeit Meisterschaft für den ULTV-Linz.

 Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm - Johann Gramlinger mit seinem Sohn Christoph Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm -
Johann Gramlinger mit seinem Sohn Christoph

Bei den Damen übernahm Susanne Stift im Jahr 1973 das Kommando. Sie wurde von 1973 bis 1978 Vereinsmeisterin in Serie, fünfmal Bezirksmeisterin, zweimal Mühlviertler Meisterin und Union-Landesmeisterin in der Jugend und bei den Damen.

 Susanne Stift, Rohrbachs erfolgreichste Tennisspielerin Susanne Stift, Rohrbachs erfolgreichste Tennisspielerin

Mit Johanna Gramlinger drängte aber bereits ein weiteres großes Talent nach, Andrea und Marianne Niedersüß waren ebenso stets auf vorderen Plätzen zu finden.



Tennis-Neuzeit durch Erweiterung der Anlage 1979 bis 1995



Baumaßnahmen

Die Mitgliederzahl war 1979 bereits auf 130 angestiegen, und so war eine Erweiterung der Tennisanlage dringend erforderlich. Unter Sektionsleiter Dir. Josef Oyrer konnten in diesem Jahr zwei weitere Plätze errichtet werden. Besonders erwähnt werden muss an dieser Stelle der enorme Einsatz von Sektionsleiter Oyrer, der seinen gesamten Urlaub für den Bau der neuen Plätze geopfert hat. Zudem erbrachten die Mitglieder insgesamt 1400 Stunden Eigenleistung, und so war es möglich, die Baukosten für die neuen Plätze auf 530.000,- Schilling zu senken.
Am 1. September 1979 war die feierliche Eröffnung.

 Ein erfolgreiches Mixed-Paar auf der neuen Anlage - Sektionsleiter Oyrer mit seiner Gattin Ulrike Ein erfolgreiches Mixed-Paar auf der neuen Anlage
Sektionsleiter Oyrer mit seiner Gattin Ulrike

Abt.Insp. Herbert Schacherreiter war von 1980 bis 1985 Sektionsleiter. Unter seiner umsichtigen Leitung wurde im Jahr 1983 das Clubhaus erweitert, die Kosten dafür betrugen 170.000,- Schilling.

Der Zulauf zum Tennissport war weiterhin ungebrochen, die Mitgliederzahl stieg auf 300 an. Schon unter Sektionsleiter Wolfgang Stift (1986 bis 1989) kam es zu einer Aufnahmesperre, da es nicht möglich war, entsprechende Gründe zur erneuten Erweiterung der Tennisanlage zu erwerben. In dieser Zeit wurden die Terrasse neben dem Clubhaus und die Trainingswand errichtet.

 Sektionsleiter Abt.Insp. Herbert Schacherreiter mit den Vereinsmeistern von 1980 Sektionsleiter Abt.Insp. Herbert Schacherreiter mit den Vereinsmeistern von 1980

Unter der Sektionsleitung von Mag. Franz Liebletsberger (1990 bis 1993) schien die Errichtung einer Tennishalle in Rohrbach konkrete Formen anzunehmen. Leider zerschlug sich dieses Projekt wieder, und dadurch wurde der Grundkauf zur Erweiterung der bestehenden Anlage wieder um Jahre verzögert.

Erst im Jahr 1995 war es unter Sektionsleiter Dr. Johann Strobl endlich soweit. Von den beiden Gemeinden Rohrbach und Berg wurde mit finanzieller Unterstützung des Landes OÖ. das angrenzende Grundstück erworben, und so steht einer Vergrößerung der Tennisanlage nichts mehr im Wege.

1995 musste auch die dringend notwendige Sanierung der vier bestehenden Plätze durchgeführt werden. Der Kostenaufwand betrug ca. 800.000,- Schilling. Der Großteil dieses Betrages (600.000,-) wurde von der Sektion Tennis aufgebracht. Ebenso wird die Errichtung der neuen Plätze zu ca. 80 % von der Sektion selbst zu tragen sein.



Sportlicher Bereich - Herren

Einzel-und Doppel-Meisterschaft

Im Bezirk gab Rohrbach dank einer sehr leistungsstarken Jugend mit Christoph Gramlinger, Nikolaus Stift, Peter Niedersüß und Dipl.Ing. Andreas Brandteer eindeutig den Ton an.

Leider beendete im Frühjahr 1983 eine schwere Krankheit die noch immer aufsteigende und vielversprechende Karriere von Christoph Gramlinger. Dadurch ist es ihm heute nicht mehr möglich, den Tennissport leistungsmäßig zu betreiben. Er war aber in den letzten Jahren sehr aktiv und erfolgreich in der Jugendarbeit und im Trainingsbereich tätig.

 Zwei Aushängeschilder der Rohrbacher Tennissektion: Nikolaus Stift und Christoph Gramlinger Zwei Aushängeschilder der Rohrbacher Tennissektion:

Nikolaus Stift und Christoph Gramlinger

Als Leistungsträger im Herren-Tennis wuchs nun Nikolaus Stift heran. In der Jugend wurde er 1980 Zweiter und 1982 Sieger bei den Mühlviertler Meisterschaften und belegte bei den Union Landesmeisterschaften den zweiten Platz. 1982 und 1986 wurde er Bezirksmeister im He-Einzel und insgesamt sechsmal Bezirksmeister im He-Doppel. Stift war von 1983 bis 1992 die absolute Nummer Eins im Bezirk.

 Shakehands nach einem spannenden Finale - Mag. Franz Liebletsberger und Nikolaus Stift Shakehands nach einem spannenden Finale
Mag. Franz Liebletsberger und Nikolaus Stift

Neben Stift gab es aber auch noch weitere leistungsstarke Spieler, die die Vormachtstellung des Rohrbacher Tennisclubs im Bezirk untermauerten:

  • Mag. Franz Liebletsberger wurde fünf mal VM im He-Einzel, siebenmal VM im He-Doppel, 1983 BM im He-Doppel und 1984 BM im He-Einzel.
  • Fritz Walter`s Erfolgsliste: 1985 VM im He-Einzel, fünfmal VM im He-Doppel Lind 1987 BM im He-Einzel.
  • Franz Natschläger schaffte 1981 den VM-Titel im He-Einzel, war sechsmal VM im He-Doppel und 1977 BM im He-Doppel.
 Stolz präsentieren die Vereinsmeister von 1990 ihre Pokale Stolz präsentieren die Vereinsmeister von 1990 ihre Pokale

Mag. Liebletsberger, Natschläger und Walter trugen auch als Tennis-Lehrwarte mit zahlreichen Kursen und Trainerstunden im eigenen Verein und im ganzen Bezirk viel zur Entwicklung des Tennissports in unserer Region bei.

  • Dr. Franz Humenberger, bekannt als Doppel-Spezialist, war 1981 und 1984 VM im He-Doppel und 1983 BM im He-Doppel.
  • Peter Niedersüß wurde fünfmal VM und sechsmal BM im He-Doppel.
  • Franz Lindorfer trug sich als VM 1990 im He-Einzel und 1991 als BM im He-Doppel ein.
  • Peter Böck: 1991 VM im He-Einzel, 1993 VM im He-Doppel, 1991 BM im He-Doppel.
  • Mag. Georg Ransmayr holte 1986 den VM-Titel im He-Einzel
  • Bernhard Nopp wurde im He-Einzel VM 1993
  • Im Jahr 1994 übernahm der erst 15-jährige Matthias Liebletsberger im Rohrbacher Herrentennis das Kommando. Er wurde 1994 und 1995 VM im He-Einzel, 1993 und 1994 VM im He-Doppel und konnte 1995 auch den BM-Titel im He-Einzel gewinnen. Bei den Bezirksmeisterschaften in der Jugend war er stets siegreich, er wurde 1993 Mühlviertler Meister in der Jugend C und 1995 Mühlviertler Meister in der Jugend A. Bei den Union-Landesmeisterschaften erreichte er einen 3. und einen 2. Rang, 1993 kam er in der Jugend C beim Masters ins Viertelfinale, 1995 gelang ihm dasselbe in der Jugend A.
  • Auch sein jüngerer Bruder Konrad Liebletsberger gewann in der Jugend D 1993 und 1994 die Bezirksmeisterschaften und 1993 die Mühlviertler Meisterschaft. 1993 wurde er außerdem Dritter bei den Union-Landesmeisterschaften und 1994 Zweiter.
 Ein erfolgreiches Brüderpaar - Konrad und Matthias Liebletsberger Ein erfolgreiches Brüderpaar
Konrad und Matthias Liebletsberger


Mannschaftsmeisterschaften

Obwohl die stärksten Spieler Christoph Gramlinger und Nikolaus Stift für auswärtige Vereine Meisterschaft spielten, gelang im Jahr 1981 der Mannschaft Rohrbach I der Meistertitel in der 1. Klasse und anschließend der Aufstieg in die Regionalklasse. Das Bild zeigt Mannschaftsführer Dr. Franz Humenberger und sein erfolgreiches Team, das sich bis 1985 in der Regionalklasse halten konnte.

 Regionalklasse 1985 stehend v.l.: Mag. Franz Liebletsberger, Dipl.Ing. Andreas Brandtner, Dr. Franz Humenberger, Peter Niedersüß

hockend: Franz Natschläger, Gerhard Hinterreiter, Fritz Walter

Nach zwei Meistertiteln in der 1. Klasse (1988, 1989) gelang Rohrbach I zum zweiten Mal der Aufstieg in die Regionalklasse. Großen Anteil am Erfolg hatte zweifellos der von ATV Steyr zurückgekehrte Nikolaus Stift, der in diesen Jahren der absolute Leistungsträger war. Aber die gesamte Mannschaft mit Mag. Franz Liebletsberger, Fritz Walter, Franz Lindorfer, Peter Niedersüß, Mag. Georg Ransmayr und den Jugendlichen Klaus Panholzer, Bernhard Nopp und Thomas Lanzerstorfer zeigte große Geschlossenheit, was Leistung und Teamgeist anbelangt.

 Zum zweiten Mal gelang 1990 der Aufstieg in die Regionalklasse Zum zweiten Mal gelang 1990 der Aufstieg in die Regionalklasse

Im Jahr 1990 schafften die Spieler von Rohrbach II unter der Führung von Gerhard Sleska ganz sensationell den Aufstieg in die 1. Klasse, wo sie 1992 sogar den 2. Platz erkämpfen konnten.

 Das erfolgreiche Team Rohrbach II beim Aufstieg in die 1. Klasse im Jahr 1990 Das erfolgreiche Team Rohrbach II beim Aufstieg in die 1. Klasse im Jahr 1990

1992 erreichte Rohrbach I, es waren inzwischen Pavel Hybrant und Peter Böck in die Mannschaft aufgerückt, in der Regionalklasse den 3. Platz. Leider wechselten im Jahr darauf Nikolaus Stift und Franz Lindorfer zum Golfsport über. Dadurch wurde das Team so stark geschwächt, dass in diesem Jahr der Abstieg in die 1. Klasse nicht zu verhindern war.
Aber bereits 1994 gelang der neuformierten Mannschaft mit Fritz Walter, Peter Böck, Mag. Herbert Haudum, Dr. Johann Strobl, Bernhard Nopp, Thomas Lanzerstorfer und Matthias Liebletsberger der Aufstieg in die Bezirksliga.

 Die von OPEL Kirchberger neu ausgestattete erste Herrenmannschaft Die von OPEL Kirchberger neu ausgestattete erste Herrenmannschaft

Neben den OÖTV-Meisterschaften beteiligte sich Rohrbach I mit Nikolaus Stift, Mag. Franz Liebletsberger, Fritz Walter, Franz Lindorfer und Mag. Georg Ransmayr am attraktiven Mühlviertler Hallencup in Aigen und konnte diesen 1988 und 1989 gewinnen. Dies bedeutete einen großen Erfolg für die Rohrbacher, beteiligten sich doch 30 Teams aus dem gesamten Mühlviertel an dem Turnier.

 Erfolgsquartett im Wintercup 1988 und 1989 Erfolgsquartett im Wintercup 1988 und 1989

1992 scheiterte diese starke Mannschaft, in die nun statt Mag. Ransmayr Peter Böck aufgerückt war, im Finale an Ottensheim. Im Jahr 1994 erreichte Rohrbach I mit Peter Böck, Mag. Herbert Haudum, Fritz Walter, Dr. Johann Strobl und Matthias Liebletsberger den ausgezeichneten 2. Platz.

Beim 1994 neu geschaffenen Jungsenioren-Cup (+35) in Aigen gewann Rohrbach mit Mag. Herbert Haudum, Mag. Franz Liebletsberger, Dr. Johann Strobl und Fritz Walter sowohl 1994 als auch 1995 ganz souverän.

Die Jugendmannschaft mit Bernhard Nopp, Thomas Lanzerstorfer und Matthias Liebletsberger siegte 1993 im Wintercup von Hofkirchen. Die U-14 Mannschaft mit Konrad Liebletsberger, Manuel Engleder und Reinhard Wakolbinger belegte in Hofkirchen den 2. Platz.



Sportlicher Bereich - Damen

Einzel-und Doppel-Meisterschaft

Susanne Stift und Mag. Dr. Johanna Gramlinger waren in den späten 70er und in den frühen 80er Jahren die herausragenden Spielerinnen des Mühlviertels.

 Niki Stift, Johanna Gramlinger und Andreas Brandtner bei einer Siegerehrung Niki Stift, Johanna Gramlinger und Andreas Brandtner bei einer Siegerehrung

An die bereits oben erwähnten Erfolge von Susanne Stift schloss Dr. Johanna Gramlinger mit ausgezeichneten Ergebnissen an. Sie wurde 1979 und 1980 Vereinsmeisterin im Da-Einzel, Bezirksmeisterin in der Jugend und bei den Damen und Mühlviertler Meisterin bei den Damen. 1980 wurde sie Zweite bei den Mühlviertler Meisterschaften.

Insgesamt gab es im Damentennis in diesen Jahren einen großen Aufschwung. Dass in den letzten zwölf Jahren neun verschiedene Spielerinnen die Vereinsmeistertitel gewannen, zeugt von der Leistungsdichte im Rohrbachen Damentennis:
Annemarie Schmelz (VM 1981), Erika Natschläger (VM 1982, 1984, 1985), Susanne Stift (VM 1983, 1994), Marianne Niedersüß (VM 1986, 1990), Mag. Maria Lettenmayr (VM 1987), Mag. Andrea Niedersüß (VM 1988, 1989), Mag. Doris Ortner (VM 1991, 1993), Elisabeth Liebletsberger (VM 1992), Andrea Gahleitner (VM 1995)


Mannschaftsmeisterschaften

Wie bei den Herren spielten auch die leistungsstärksten Damen jahrelang für auswärtige Vereine, so dass es erst 1988 zur Teilnahme einer Rohrbacher Damenmannschaft beim SMW-Damen-Tenniscup kam. 1990 konnte Rohrbach I mit Susanne Stift, Elisabeth Liebletsberger, Marianne Niedersüß, Mag. Doris Ortner, Margarete Wagner und Mag. Michaela Ruttmann diesen SMW-Cup gegen eine starke Konkurrenz von 15 Mannschaften gewinnen.

 Die siegreiche Mannschaft im Sparkassen-Cup 1990 Die siegreiche Mannschaft im Sparkassen-Cup 1990

v.l.: Mag. Doris Ortner, Marianne Niedersüß, Mag. Andrea Niedersüß, Margarete Wagner, Mag. Herlinde Friedl, Elisabeth Liebletsberger, Susanne Stift

Die erste Damenmannschaft stieg 1991 in die OÖTV-Meisterschaft ein, und bereits 1994 gelang der Meistertitel in der 1. Klasse und somit der Aufstieg in die Regionalklasse. Folgende Spielerinnen bilden den Kader dieses erfolgreichen Teams: Susanne Stift, Mag. Doris Ortner, Elisabeth Liebletsberger, Margarete Wagner, Mag. Herlinde Friedl, Andrea Gahleitner, Petra Hainy, Marianne und Mag. Andrea Niedersüß, Maria Reisinger, Erika und Beate Strobl, Cornelia Ketter und Stephanie Kirchberger.

 "Der Hahn im Korb" - Sponsor Hermann Wögerbauer mit dem Team Rohrbach I "Der Hahn im Korb" - Sponsor Hermann Wögerbauer mit dem Team Rohrbach I

Von den überaus aktiven Tennisdamen beteiligten sich noch zwei weitere Mannschaften am SMW-Cup. Erika Strobl, Maria Raab und Marliese Kirchberger waren Mannschaftsführerinnen.

 Sponsor Peter Niedersüß mit den Damen von Rohrbach II Sponsor Peter Niedersüß mit den Damen von Rohrbach II

 

Club-Leben

Im Rohrbacher Tennisclub wurde stets großer Wert auf den Gemeinschaftssinn gelegt. Es gab unzählige gemütliche Abende mit Gitarre und Gesang. Jedes Mascherlturnier war mit einem anschließenden Fest verbunden, so dass neben dem rein sportlichen Aspekt die Unterhaltung nie zu kurz kam.
Unvergessen bleiben Abende, an denen Wolfgang und Niki Stift, Hans Strobl, die Reisinger`s, Franz Natschläger, Peter Böck, Karla Walter oder Elisabeth Liebletsberger aufgesungen bzw. aufgespielt haben und Ötzi (Klaus Atzgerstorfer) mit seinen Witzen die Lachmuskeln in Form gehalten hat.

 Grazile Ballerinen schweben anmutig über das Parkett Grazile Ballerinen schweben anmutig über das Parkett

v.l.: Rudolfine Pöschl, Hermine Wögerbauer, Eduarda Reisinger und Wolfgangia Stift

Waren es früher die legendären Nikolo-Kränzchen, so sind es jetzt die Gschnas-Feste, die mit lustigen Einlagen stets für ausgezeichnete Stimmung sorgen. Die Ausgelassenheit ging sogar soweit, dass sich Helga Gramlinger beim Tanz mit dem damaligen Sektionsleiter den Knöchel brach.

Sehr großer Beliebtheit erfreuten sich auch die von Gerhard Sleska stets hervorragend organisierten Bergwanderungen, bei denen immer bis zu 50 Mitglieder teilnahmen.

 Im Herbst heißt es für den Tennisclub "Berg Heil!" Im Herbst heißt es für den Tennisclub "Berg Heil!"

 

Die Vereinsmeister im Überblick

Jahr      VM Herren Einzel
            VM Damen Einzel

1963     Johann Gramlinger
1964     Ing. Karl Mayrhauser
1965     Dr. Eberhard Kunz
            Gabriele Stift
1966     Ing. Karl Mayrhauser
            Gabriele Stift
1967     Siegfried Öller
            Gabriele Stift
1968     Ing. Karl Mayrhauser
            Gabriele Stift
1969     Ing. Karl Mayrhauser
            Gabriele Stift
1970     Ing. Karl Mayrhauser
            Gabriele Stift
1971     Johann Gramlinger
            Gabriele Stift
1972     Johann Gramlinger
            Gabriele Stift
1973     Ing. Karl Mayrhauser
            Susanne Stift
1974     Johann Lehner
            Susanne Stift
1975     Johann Lehner
            Susanne Stift
1976     Dr. Siegfried Schmelz
            Susanne Stift
1977     Christoph Gramlinger
            Susanne Stift
1978     Christoph Gramlinger
            Susanne Stift
1979     Christoph Gramlinger
            Dr. Johanna Gramlinger
1980     Nikolaus Stift
            Dr. Johanna Gramlinger
1981     Franz Natschläger
            Annemarie Schmelz
1982     Nikolaus Stift
            Erika Natschläger
1983     Mag. Franz Liebletsberger
            Susanne Stift
1984     Mag. Franz Liebletsberger
            Erika Natschläger
1985     Fritz Walter
            Erika Natschläger
1986     Mag. Georg Ransmayr
            Marianne Niedersüß
1987     Mag. Franz Liebletsberger
            Mag. Maria Lettenmayr
1988     Mag. Franz Liebletsberger
            Mag. Andrea Niedersüß
1989     Nikolaus Stift
            Mag. Andrea Niedersüß
1990     Franz Lindorfer
            Marianne Niedersüß
1991     Peter Böck
            Mag. Doris Ortner
1992     Mag. Franz Liebletsberger
            Elisabeth Liebletsberger
1993     Bernhard Nopp
            Mag. Doris Ortner
1994     Matthias Liebletsberger
            Susanne Stift
1995     Matthias Liebletsberger
            Andrea Gahleitner