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Saison 1999/00

Saison 1999/00 - 1. Landesliga (11. Platz)
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 11.10.2017. Alle Angaben ohne Gewähr! Verfasser: Thomas Kneidinger
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Bezirksmagazin, 29.06.1999Die Lage zu Saisonbeginn: So wie in den Vorjahren drehte sich auch heuer das Transferkarussell in der 1. Landesliga wieder kräftig. Als einer der sparsamsten Vereine zeigte sich dabei die Union Rohrbach/Berg, indem man weiterhin zum Großteil auf den hochtalentierten heimischen Nachwuchs setzt.

Zu- und Abgänge 1999/00Rundschau, August 1999Änderungen im Kader: Trotz dieser Forcierung der Jugend musste man, um in der kommenden Saison eine schlagkräftige Mannschaft zu stellen, einige Transfers tätigen. So war es durch den Abgang von Torhüter Gahleitner zu St. Magdalena nötig, neben unserer Nachwuchshoffnung Stefan Hofer einen zweiten landesligatauglichen Torhüter zu verpflichten. Rohrbach dürfte mit dem von unserem Ex-Torhüter Vaclav Miksicek seit seiner Jugendzeit trainierten Daniel Kerl von Dynamo Budweis einen guten Griff gemacht haben. Weiters wurde von Union Lembach Thomas Mühlparzer und von Union Neustift Hubert Bogner geholt. Sowohl "Wirbelwind" Hannes Wild vom SV Haslach als auch "Kopfball-Ungeheuer" René Beham von der Union Aigen konnten weiterverpflichtet werden. Nach seinem einjährigen Gastspiel beim SV Steyregg kehrte Marc Atzgerstofer wieder zu den "Grün-Schwarzen" zurück. Abgegeben wurde Stürmer Petr Zyka (Union Vorderweißenbach). Roland Löfler kehrte wieder zu Union Klaffer zurück und Josef Kehrer wurde vom Regionalligisten Eintracht Wels verpflichtet. Betreut werden die "Grün-Schwarzen" auch in der kommenden Saison von Gerhard Engleder.

Sektionsleiter Peter Aigner (links) bei SK Dynamo České BudějoviceDaniel Kerl - bislang im Tor bei Dynamo Budweis - spielt ab dem 20.07.1999 bei Union Rohrbach/Berg!Zur Begleitung bzw. zur Überbrückung von Sprachbarrieren halfen SL-Stv. Edi Hannerer (links) und Radek Popelka (rechts).
Transfer:
Tormann Daniel Kerl von Dynamo Budweis spielt ab sofort bei Rohrbach/Berg !!


Vorschau und Rückblick: Aufgrund der guten Leistungen in den letzten Frühjahrsspielen konnte sich die Engleder-Elf den Klassenerhalt noch klar sichern. Als Saisonziel strebt man heuer wieder die Qualifikation für den ÖFB-Cup an.
 
» Rohrbacher Kicker zu Saisonbeginn: Vorderseite / Rückseite
 
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Vorbereitungsprogramm
1. Landesliga  /  Sommer 1999
Datum Spiel & Torschützen Ergebnis
Sa, 17.07.99 SV Freistadt - Union Rohrbach/Berg  Tor: Ralph Turner 1 : 1
Di, 20.07.99 Union Rohrbach/Berg - Union Peilstein i.Mv.  Tore: Radek Popelka, Thomas Baumgartner, Ralph Turner, Thomas Mühlparzer, Johannes Wild 5 : 0
Sa, 24.07.99 Union Rohrbach/Berg - VfR Johannisthal (BRD)
Tore: Ernst Richtsfeld, Ralph Turner (2), Thomas Mühlparzer
4 : 2
Do, 29.07.99 Union Rohrbach/Berg - Paralimni (1.Div. Zypern)  Tor: Herbert Zach 1 : 3
Sa, 07.08.99 Union Vorderweißenbach - Union Rohrbach/Berg  Tor: Manuel Engleder 3 : 1
 
 
- Union Rohrbach/Berg - die Mannschaft von 1999/00 --- stehend: Manuel Engleder, Eduard Hannerer (SL-Stv.), Radek Popelka, René Beham, Thomas Baumgartner, Ralph Turner, Thomas Mühlparzer, Klaus Lindorfer, Hubert Bogner, Ernst Richtsfeld, Gerhard Engleder (Trainer), Rudolf Altendorfer (SL-Stv.), Peter Aigner (Sektionsleiter) -- hockend: Marc Atzgerstorfer, Georg Hoheneder, Dietmar Schuster, Stefan Hofer, Daniel Kerl, Walter Stallinger (Masseur), Alexander Unger, Christian Stallinger, Johannes Wild- Union Rohrbach/Berg - die Mannschaft von 1999/00 --- stehend: Manuel Engleder, Eduard Hannerer (SL-Stv.), Radek Popelka, Georg Hoheneder, Thomas Baumgartner, Thomas Mühlparzer, Klaus Lindorfer, René Beham, Ernst Richtsfeld, Gerhard Engleder (Trainer), Peter Aigner (Sektionsleiter) -- hockend: Johannes Wild, Christian Stallinger, Ralph Turner, Daniel Kerl, Dietmar Schuster, Marc Atzgerstorfer, Alexander Unger
- Union Rohrbach/Berg - die Mannschaft von 1999/00  (Fotos vom 20.07.1999) -
 
linkes Foto:     stehend: Manuel Engleder, Eduard Hannerer (SL-Stv.), Radek Popelka,
René Beham, Thomas Baumgartner, Ralph Turner, Thomas Mühlparzer,
Klaus Lindorfer, Hubert Bogner, Ernst Richtsfeld, Gerhard Engleder (Trainer),
Rudolf Altendorfer (SL-Stv.), Peter Aigner (Sektionsleiter)
hockend: Marc Atzgerstorfer, Georg Hoheneder, Dietmar Schuster, Stefan Hofer, Daniel Kerl,
Walter Stallinger (Masseur), Alexander Unger, Christian Stallinger, Johannes Wild

rechtes Foto:     stehend: Manuel Engleder, Eduard Hannerer (SL-Stv.), Radek Popelka,
Georg Hoheneder, Thomas Baumgartner, Thomas Mühlparzer, Klaus Lindorfer,
René Beham, Ernst Richtsfeld, Gerhard Engleder (Trainer), Peter Aigner (Sektionsleiter)
hockend: Johannes Wild, Christian Stallinger, Ralph Turner,
Daniel Kerl, Dietmar Schuster, Marc Atzgerstorfer, Alexander Unger

nicht auf den Fotos:  Manfred Fuchs, Klaus Schuster, Herbert Zach, Manfred Stallinger

 
 
Kader Kampfmannschaft im Herbst 1999Spielplan
1. Landesliga  /  Herbstmeisterschaft 1999
Datum Zeit Spiel PDF Ergebnis
1 Sa, 14.08.99 18.00 SV Gmunden - Union Rohrbach/Berg Online-Spielbericht 2 : 0
2 Di, 17.08.99 18.30 Union Rohrbach/Berg - SV Grieskirchen Online-Spielbericht 0 : 2
3 Sa, 21.08.99 17.00 ASKÖ Schwertberg - Union Rohrbach/Berg Online-Spielbericht 0 : 2
4 Fr, 27.08.99 19.00 SV Bad Schallerbach - Union Rohrbach/Berg Online-Spielbericht 2 : 2
5 Sa, 04.09.99 16.00 Union Rohrbach/Berg - FC Blau-Weiß Linz Online-Spielbericht 0 : 3
6 Sa, 11.09.99 16.00 ATSV Ranshofen - Union Rohrbach/Berg Online-Spielbericht 2 : 1
7 Sa, 18.09.99 16.00 Union Rohrbach/Berg - LASK Amateure Online-Spielbericht 3 : 1
8 So, 26.09.99 16.00 SK St. Magdalena - Union Rohrbach/Berg Online-Spielbericht 1 : 1
9 Sa, 02.10.99 16.00 Union Rohrbach/Berg - DSG Union Perg Online-Spielbericht 1 : 2
10 Sa, 09.10.99 16.00 WSC Hertha Wels - Union Rohrbach/Berg Online-Spielbericht 0 : 1
11 Sa, 16.10.99 16.00 Union Rohrbach/Berg - SV GW Micheldorf Online-Spielbericht 3 : 1
12 Sa, 23.10.99 15.30 ATSV Sattledt - Union Rohrbach/Berg Online-Spielbericht 1 : 1
13 Sa, 30.10.99 15.00 Union Rohrbach/Berg - SV Ried Amateure Online-Spielbericht 4 : 0
14 Sa, 06.11.99 14.30 Union St. Florian - Union Rohrbach/Berg Online-Spielbericht 3 : 1
15 Sa, 13.11.99 14.00 Union Rohrbach/Berg - Union Vöcklamarkt Online-Spielbericht 0 : 2
 
 
In den Cuprängen ...
Gerhard EnglederKronen Zeitung vom 10.08.1999Union Rohrbach/Berg spielte zwei Jahre in der Regionalliga und jetzt ein Jahr in der Landesliga, wo letztendlich der zehnte Platz erreicht wurde. Coach Engleder betreut die Elf jetzt die vierte Saison.

3 Fragen an Gerhard Engleder
(Trainer bei Union Rohrbach/Berg)


Ein Satz zur Vorbereitung?
Zufriedenstellend. Die Trainingsspiele waren mit zwei Siegen, zwei Niederlagen und einem Unentschieden mittelprächtig. Das Match gegen Vorderweißenbach war spielerisch in Ordnung, das Ergebnis nicht. Wir haben 1:3 verloren. Die Generalprobe ist misslungen...

Wer wird Ihrer Meinung nach Landesliga-Meister?
Favoriten sind Blauweiß Linz und Bad Schallerbach. Die Regionalliga-Absteiger St. Florian und Grieskirchen werden sehr stark sein. Zum Abstieg möchte ich mich nicht äußern. Wir wollen auf jeden Fall nichts damit zu tun haben.

Das Plansoll von Rohrbach?
Unser Ziel ist ein Platz in den Cuprängen. Das heißt ein einstelliger Tabellenplatz.

Quelle: Mühlviertler Rundschau, August 1999

 
 
Vorschau: Union Rohrbach/Berg hat in den ersten fünf Runden hohe Hürden zu nehmen. Die Auslosung wollte es so. Zuerst müssen die Rohrbacher zum Vizemeister nach Gmunden. Zuletzt gab es eine knappe 0:1-Niederlage und die Mühlviertler waren einem Punkt sehr nahe. Warum sollte es diesmal nicht einmal klappen? Mit Grieskirchen kommt am Dienstagabend eine entscheidend verstärkte Mannschaft mit Titelambitionen nach Rohrbach. Rohrbachs Trainer Gerhard Engleder: "Wir haben sicher nichts zu verschenken, werden Vollgas geben und hoffentlich Punkte einfahren."
 
Online-Spielbericht1. Runde:  rltSV Gmunden - Union Rohrbach/Berg  ~  2 : 0  (2:0)
SchlagzeileGmunden besiegte Union Rohrbach/Berg mit 2:0. Rohrbach begann gegen den Vizemeister der letzten Saison sehr nervös und machte durch unnötige Fehler den Gegner stark. Bereits Ausschnitt aus den OÖNSV Gmunden - Union Rohrbach/Berg (OÖN)in der 18. Minute die Führung für die Heimischen: Beham zögerte mit dem Abspiel, verlor den Ball und die folgende Flanke verwertete Cubrelji zur Führung. Bereits 5 Minuten später die hochkarätige Ausgleichschance: Wild hatte bereits den Torhüter überspielt, doch Turner konnte das Zuspiel nicht nützen. In der 32. Minute die Vorentscheidung: Torhüter Kerl konnte den durchbrechenden Cubrelji nur regelwidrig stoppen und René Riedl verwertete den Strafstoß zum 2:0. Rohrbach/Berg erfing sich in der Folge und kam seinerseits zu sehr guten Chancen. In der 42. Minute schoss Wild allein stehend um Haaresbreite am langen Eck vorbei und kurz vor der Pause scheiterte Popelka. In der zweiten Halbzeit ein Sturmlauf auf das Gmundner Tor. Gmunden war zwar stets gefährlich, kam aber zu keinem einzigen Torschuss! Reihenweise blieben aber die besten Chancen ungenützt. Mühlparzer scheiterte per Kopf am ausgezeichneten Gmundner Schlussmann, ein Kopfball von Richtsfeld strich neben das Tor und Wild vergab ebenfalls zweimal aus aussichtsreicher Position. Trainer Engleder zum Spiel: "Ein Spielbild der 0:1-Niederlage im Frühjahr. Bis auf die ersten 30 Minuten bin ich mit dem Spiel der eigenen Mannschaft zufrieden. Aus den vorhandenen Chancen hätte aber Zählbares herausschauen müssen." (300; Leidlmayr)

Aufstellung URB: Kerl; Fuchs, Schuster, Stallinger (73. Baumgartner), Beham (64. Bogner); Turner (46. Unger), Engleder, Popelka, Mühlparzer; Richtsfeld, Wild. Tore: Cubrelji (18.), R. Riedl (32. Elfmeter).

Vorschau: Rohrbach/Berg will zu Hause gegen Grieskirchen (18.30) die Scharte von der 0:2-Auswärtsschlappe gegen Gmunden ausmerzen. "Wir sind spielerisch stark genug, um zu siegen", hat Rohrbach-Coach Gerhard Engleder wenig Respekt vorm Regionalliga-Absteiger. Die 0:2-Auftaktpleite ist aus dem Gedächtnis gestrichen: "Wir hatten neun 1000-prozentige Chancen und hätten gewinnen müssen", so Engleder weiter.
 
Online-Spielbericht2. Runde:  rltUnion Rohrbach/Berg - SV Grieskirchen  ~  0 : 2  (0:1)
Ausschnitt aus den OÖNBei der Heimpremiere der 1. Landesliga-Saison zur Jahrtausendwende setzte sich bei Union Rohrbach/Berg das Manko der 1. Runde mit der Abschlussschwäche fort. Innerhalb der ersten halben Stunde vergaben Popelka, Mühlparzer, Wild, Beham und Richtsfeld fünf tolle Torchancen, während in dieser Phase Grieskirchen lediglich einmal mit einem Freistoß durch Steininger für Gefahr für das von Neuerwerbung Daniel Kerl gehütete Tor sorgte. In der 41. Minute nützte Markus Gradinger einen Deckungsfehler zur 1:0 Führung für den von Ex-Teamspieler Helmut Köglberger betreuten Regionalligaabsteiger SV Grieskirchen. In der 2. Halbzeit versuchte Trainer Engleder mit Umstellungen dem Ergebnis eine Wendung zu geben, doch Grieskirchen verteidigte sich geschickt (oft mit 7-8 Spielern) und suchte seinerseits die Chance in Konterangriffen, mit denen sie in der 65. Minute durch Andreas Steininger auch erfolgreich waren. Eine Minute zuvor wurde Union Rohrbach/Berg durch Schiedsrichter Muckenschnabl wieder einmal krass benachteiligt - wie auch aus der Videoaufzeichnung des Spiels klar zu ersehen ist, erzielte Christian Stallinger nach einem Eckball ein korrektes Tor, doch der Schiri - wahrscheinlich nur er - sah ein Foulspiel bei dieser Aktion! Der Siegestreffer wurde bereits in Unterzahl erzielt, denn ab der 58. Minute musste Grieskirchen nach der gelb/roten Karte für Hans-Peter Steininger (mehrmals schwere Fouls) mit 10 Mann auskommen. In der Schlussphase hatte Rohrbach/Berg nochmals mehrere Chancen auf den Anschlusstreffer (die größte davon durch Hannes Wild), doch die bereits angesprochene Abschlussschwäche verhinderte dies. (250; Muckenschnabl)

Aufstellung URB: Kerl Daniel; Schuster Dietmar, Fuchs Manfred (78. Schuster Klaus), Stallinger Christian, Beham René, Richtsfeld Ernst, Engleder Manuel, Unger Alexander (49. Turner Ralph), Popelka Radek, Mühlparzer Thomas (46. Bogner Hubert), Wild Johannes. Tore: Gradinger Markus (41.), Steininger Andreas (65.). gelbe Karten: Unger, Schuster Dietmar, Beham, Schuster Kl.

Schlagzeile VorschauVorschau: Erstes Mühlviertler Derby in der Meisterschaft der 1. Landesliga. Aufgrund der Platzsanierung weicht Askö Schwertberg gegen Rohrbach ins Machlandstadion nach Perg aus. Schwertbergs Erfolgscoach Rainer Tichy freut sich auf die Rohrbacher: "Ich erwarte mir ein Fußballfest und viele Zuschauer. Wenn wir an die Leistung vom Wochenende anschließen können, sollte zumindest ein Punkt drinnen sein." Rohrbachs Trainer Gerhard Engleder ist sich bewusst, dass das Match gegen Schwertberg ein starkes Stück wird: "Gegen Aufsteiger ist es immer schwer zu spielen, die haben die Motivation mitgenommen, spielen sehr kompakt und stark. Ein Punkt ist Pflicht!" Ankick: Tipp X wurde abgegeben von Rainer Tichy (Trainer Schwertberg): "In diesem Mühlviertler Derby treffen zwei sehr kampfkräftige Teams aufeinander. Es gibt keinen eindeutigen Favoriten. Ausschlaggebend wird die jeweilige Tagesform sein."
 
Online-Spielbericht3. Runde:  rltASKÖ Schwertberg - Union Rohrbach/Berg  ~  0 : 2  (0:1)
Ausschnitt aus den OÖNRohrbach entschied das Mühlviertler Derby gegen Schwertberg in Perg mit 2:0 für sich. Zum Matchwinner für die Rohrbacher avancierte Verteidiger René Beham, der zweimal per Kopf zur Stelle war. Schwertbergs Trainer Rainer Tichy war auf seine Elf stinksauer: "Mit Ausnahme von Buchberger, Krahofer und den in der zweiten Spielhälfte eingewechselten Harringer erreichte kein Spieler Normalform. Ohne Einsatz kann man kein Spiel gewinnen. Wir haben von unseren sechs Gegentoren fünf aus Standardsituationen erhalten. Das sollte uns ASKÖ Schwertberg - Union Rohrbach/Berg (Rundschau)ASKÖ Schwertberg - Union Rohrbach/Berg (Rundschau)zu denken geben. Der Sieg der Rohrbacher geht in Ordnung." Zum Spiel: Rohrbach hatte von Beginn an etwas mehr vom Spiel, ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden. In der 30. Minute brachte Beham die Engleder-Truppe nach einem Eckball in Führung. Aufsteiger Schwertberg kam auch in der Folge nie richtig ins Spiel und fand kaum gefährliche Torraumszenen vor. In der zweiten Hälfte verletzte sich Torhüter Geirhofer. Für ihn kam Teufel. Rohrbach agierte aus einer guten, kompakten Abwehr und kam nie richtig in Bedrängnis. In der 85. Minute fixierte René Beham, abermals nach einem Eckball, den Endstand. Trainer Tichy stellt seinen Spielern nun die Rute ins Fenster: "Wer nicht mitzieht, fliegt! Keiner sollte sich zu sicher fühlen, sonst wird es für den einen oder anderen ein schlimmes Erwachen geben." (400; W. Stockinger)

Aufstellung URB: Kerl; Fuchs, Stallinger, Beham, Bogner (75. Zach, 85. Turner); K. Schuster, Engleder, Popelka, D. Schuster; Richtsfeld, Wild (81. Mühlparzer). Tore: Beham (30., 86.).

Vorschau: Rohrbachs Trainer Gerhard Engleder hofft nach dem vollen Erfolg bei Aufsteiger Askö Schwertberg auf einen entsprechenden Motivationsschub und will auch beim Titelfavoriten Bad Schallerbach einen Punkt holen. Das "Lazarett" von Bad Schallerbach könnte bei einem Heimtriumph über Rohrbach seine Wunden für zumindest 24 Stunden an der Tabellenspitze lecken. "Wir werden alles für einen Sieg geben, bei diesen Ausfällen wird`s aber schwer. Außerdem sind die Mühlviertler im Aufwind", klagt Schallerbach-Trainer Gerhard Lehrer, der heute Abend gleich sieben Mann "freigeben" muss.
 
Online-Spielbericht4. Runde:  rltSV Bad Schallerbach - Union Rohrbach/Berg  ~  2 : 2  (0:1)
SchlagzeileRohrbach/Berg begann stark und ging in der 34. Minute verdient durch Hubert Bogner mit 1:0 in Führung, wobei die Neuerwerbung aus Neustift einen Idealpass von Radek Popelka verwerten konnte. Vor dem SV Bad Schallerbach - Union Rohrbach/Berg (Rundschau)Ausschnitt aus den OÖNSeitenwechsel hatten René Beham und Christian Stallinger noch zwei gute Kopfballchancen, um das Ergebnis zu erhöhen. In der 50. Minute verwertete Manuel Engleder einen Abpraller zum 2:0, wobei die Entstehung bei diesem Treffer Ausschnitt aus den OÖNwieder von Hubert Bogner ausging, der eine ausgezeichnete spielerische und kämpferische Leistung bot. Einige Minuten später hätte René Beham die Begegnung für Rohrbach/Berg entscheiden können, doch leider blieb ihm in diesem Spiel das nötige Glück beim Abschluss versagt. Darüber hinaus stand ein Schiedsrichterassistent mehrmals mit der SV Bad Schallerbach - Union Rohrbach/Berg (Bezirksmagazin)Abseitsregel auf Dasselbe Foto wie in der Grafik rechts; seitlich von Franz Plechinger fotografiert (Quelle: Scan/URB-Fußballkalender 2000) ~ Union Rohrbach/Berg --- stehend: Gerhard Engleder (Trainer), Manuel Engleder, Renè Beham, Christian Stallinger, Thomas Baumgartner, Hubert Bogner, Ernst Richtsfeld, Radek Popelka, Peter Niedersüß (Sponsor) -- hockend: Klaus Schuster, Marc Atzgerstorfer, Ralph Turner, Dietmar Schuster, Daniel Kerl, Stefan Hofer, Johannes Wild, Thomas Mühlparzer, Alexander UngerKriegsfuß und verhinderte mit seinen Fehlentscheidungen weitere gute Konterchancen für Rohrbach/Berg. Eine Unachtsamkeit in der Rohrbacher Hintermannschaft nützte Günter Damberger in der 63. Minute zum Anschlusstreffer. Mehrere weitere Torchancen für Bad Schallerbach verhinderte in erster Linie Torhüter Daniel Kerl und die zahlreich mitgereisten Rohrbacher Schlachtenbummler glaubten schon an einen weiteren Auswärtssieg. In der 91. Minute - Schiedsrichter Lehner blickte bereits auf die Uhr - machte Radek Popelka einen völlig unnötigen Rückpass zu Torhüter Kerl und dieser Pass fiel zu kurz aus, sodass Günter Damberger schneller als der Tormann am Ball war und dieses Geschenk noch zum 2:2 Ausgleich verwerten konnte. (350; Lehner)

Aufstellung URB: Kerl; Fuchs, D. Schuster (80. Turner), C. Stallinger, Bogner (75. Mühlparzer); Popelka, Engleder, Beham, Richtsfeld; Wild (88. Baumgartner), Klaus Schuster. Tore: Damberger (62., 90.); Bogner (33.), Engleder (50.).

Schlagzeile VorschauVorschau: Sektionsleiter Peter Aigner hofft im Schlagerspiel Union Rohrbach/Berg gegen den FC Blau-Weiß Linz auf die stimmgewaltige Unterstützung der Zuschauer für die junge Mannschaft. Mit den Fans im Rücken könnte es gelingen, dass Blau Weiß - wie in der vergangenen Saison bereits zweimal - als Verlierer gegen Rohrbach/Berg den Platz verlassen muss. Im Vorspiel tritt um 14.00 Uhr Rohrbach 1b gegen Union Oepping an. Ankick: Tipp X wurde abgegeben von Wolfgang Nagl (Trainer LASK Amateure): "Blau-Weiß ist noch immer nicht in Top-Form. Die Elf plagt sich zurzeit von Runde zu Runde. In Rohrbach war es noch nie leicht ein Spiel zu gewinnen."
 
Online-Spielbericht5. Runde:  rltUnion Rohrbach/Berg - FC Blau-Weiß Linz  ~  0 : 3  (0:1)
SchlagzeileUnion Rohrbach/Berg - FC Blau-Weiß Linz (Bezirksmagazin)Union Rohrbach/Berg - FC Blau-Weiß Linz (Rundschau)Trotz guter Leistung verlor Rohrbach mit 3:0. Trotz Konkurrenz durch das Länderspiel Österreich - Spanien gab es mit über 500 Zuschauern eine tolle Ausschnitt aus den OÖNZuschauerkulisse. Gewarnt durch die Ereignisse im vergangenen Jahr sorgte eine verstärkte Abordnung der Impressionen zur 5. Runde (Fotos by Kneidinger)Gendarmerie diesmal für Kontrolle und Sicherheit. Rohrbach spielte gut mit, war aber doch zu "grün" für Blau-Weiß Linz. Denn die Linzer nützten ihre Chancen für drei Treffer, während Rohrbach bemüht war, aber kein Glück im Abschluss hatte. Das Match begann mit einem tollen Freistoß durch Radek Popelka in der 3. Minute, den Blau-Weiß Torhüter Thomas Laschinger aus dem Kreuzeck tauchen konnte. Weitere zwei Male hätten in der 21. und 25. Minute Manuel Engleder und Hubert Bogner den Führungstreffer für die Gastgeber vor den Beinen gehabt, doch leider, leider... Denn in der 29. Minute bewies der Torschützenkönig der letzten Saison, Andreas Huemer, seinen Torriecher und verwertete einen Querpass zum 1:0 für die Linzer. Damit war das Spiel praktisch schon gelaufen, denn ab diesem Zeitpunkt kontrollierte Blau-Weiß das Spiel und wartete auf Konterchancen, die sich in der 2. Halbzeit immer mehr ergaben. In der 65. Minute erhöhte Marinkovic auf 2:0 und den Schlusspunkt setzte in der 88. Minute Gerald Perzy mit dem 3:0, nachdem kurz zuvor noch Ernst Richtsfeld eine Riesenchance auf den Anschlusstreffer zum 1:2 vergab. (500; Maier)

Aufstellung URB: Kerl; D. Schuster; Fuchs, C. Stallinger (65. Unger, 82. Mühlparzer), Beham; Engleder, Popelka, Richtsfeld, K. Schuster; Wild, Bogner (76. Turner). Tore: Huemer (29.), Marinkovic (65.), Perzy (88.).

Vorschau: Die Reise ins Innviertel muss Rohrbach/Berg am Samstag antreten. Die Engleder-Truppe ist zu Gast beim starken Aufsteiger Ranshofen und will aus dem Innviertel Punkte mit nach Hause nehmen. Doch Trainer Gerhard Engleder ist gewarnt: "Ranshofen präsentierte sich bisher als starke Elf, ist sehr gut in die Meisterschaft gestartet. Wir haben aber in den letzten beiden Auswärtsspielen gezeigt, dass die Punkte auswärts nicht kampflos dem Hausherren überlassen werden. Im Gegenteil!" Ankick: Tipp 1 wurde abgegeben von Rainer Tichy (Trainer Schwertberg): "Ranshofen spielt als Aufsteiger bisher eine überraschend starke Rolle. Das Team ist spielstark und der Kader ist sehr ausgeglichen. Zuhause gegen Rohrbach sind die Innviertler Favorit."
 
Online-Spielbericht6. Runde:  rltATSV Ranshofen - Union Rohrbach/Berg  ~  2 : 1  (1:1)
SchlagzeileStocksauer zeigte sich Rohrbach-Coach Gerhard Engleder nach der bitteren Niederlage gegen Ranshofen: Ausschnitt aus den OÖN"Eine völlig unnötige Niederlage, die wieder durch einen individuellen Fehler hervorgerufen wurde. Ich glaube, einige Herren müssen wachgerüttelt werden." Dabei hatte alles ganz gut begonnen. Bereits in den Anfangsminuten herrschte Torjubel bei den Rohrbachern: Doch der Treffer von Wild wurde wegen Abseits aberkannt. Rohrbach kontrollierte in der Folge das Spiel, Ranshofen war aber stets bei Kontern gefährlich. Die kalte Dusche dann in der 13. Minute: Eine Unachtsamkeit und Pöttinger erzielte am herausstürzenden Goalie Kerl vorbei den Ranshofner Führungstreffer. In der 32. Minute der verdiente Ausgleich: Nach einem Zuspiel von Engleder wurde Bogner im Strafraum zu Fall gebracht und Schiri Schüttengruber zeigte auch sofort auf den Elfmeterpunkt. Beham ließ sich diese Chance nicht entgehen und schoss souverän zum 1:1 ein. In der 2. Hälfte hätte Rohrbach das Spiel für sich entscheiden müssen: Erst eine tolle Chance für Engleder, seinen Heber wehrte der Torhüter ab, der Ball sprang zu Bogner und dessen Schuss wurde von einem Verteidiger vor der Linie abgewehrt. In der 65. Minute zog Wild auf und davon, konnte nur mehr zurückgerissen werden - ein klares "Rot-Foul", das aber nur mit "gelb" geahndet wurde. 5 Minuten später tankte sich Stallinger durch, sein Zuspiel konnte Zach freistehend am Elfer nicht nützen! Dann aber die bittere 90. Minute: Schuster verlor unnötig den Ball, daraus resultierte ein Freistoß und Kirchberger versenkt das Leder im Gehäuse. Damit war die Niederlage Rohrbachs besiegelt. (350; Schüttengruber)

Aufstellung URB: Kerl Daniel; Schuster Dietmar, Fuchs Manfred, Stallinger Christian, Beham René, Richtsfeld Ernst, Engleder Manuel (76. Mühlparzer Thomas), Schuster Klaus (90. Baumgartner Thomas), Bogner Hubert, Turner Ralph, Wild Johannes (65. Zach Herbert). Tore: Pöttinger (13.), Kirchberger (90.); Beham (32. Elfmeter). gelbe Karte: Richtsfeld Ernst.

ankick - Nr. 05 - 95ankick - Nr. 05 - 95Vorschau: Rohrbachs Coach Gerhard Engleder kiefelte lange an der Niederlage gegen Ranshofen, die wieder durch einen individuellen Fehler hervorgerufen wurde. Er legt die Latte hoch: "Im kommenden Heimspiel gegen LASK II ist nun ein Sieg Pflicht." Das Spiel steigt am Samstag ab 16 Uhr. Im Vorspiel (14 Uhr) spielt Rohrbach 1b gegen Kirchberg/D. Ankick: Tipp 1 wurde abgegeben von Gerhard Engleder (Trainer Rohrbach): "Die letzte direkte Begegnung konnten wir mit 3:1 für uns entscheiden. Zuhause sollten wir gegen den LASK dieses Ergebnis einigermaßen wiederholen können. Ich rechne mit einem Sieg."
 
Online-Spielbericht7. Runde:  rltUnion Rohrbach/Berg - LASK Amateure  ~  3 : 1  (1:0)
SchlagzeileWenigstens Union Rohrbach/Berg sorgte mit einem 3:1 Erfolg über die Lask-Amateure dafür, dass das Mühlviertler Ausschnitt aus den OÖNTrio in der 1. Landesliga nach dem Wochenende nicht ganz mit leeren Händen dastand. Bei ausgezeichneten äußerlichen Bedingungen begannen die Engleder-Schützlinge gegen die sehr junge Amateurmannschaft des UEFA-Cup-Teilnehmers Lask stark und dominierten in der 1. Halbzeit eindeutig die Begegnung. Eine Minute vor dem Pausenpfiff gelang dem wieselflinken Johannes Wild die wichtige 1:0 Führung für Rohrbach, die die Mannschaft nach dem Seitenwechsel erst so richtig beflügeln sollte. In der 46. und 47. Minute scheiterten Herbert Zach und Hubert Bogner noch knapp, aber in der 52. Minute war es erneut Johannes Wild, der nach einem Einwurf von Beham zuerst die Union Rohrbach/Berg - LASK Amateure (Rundschau)Impressionen zur 7. Runde (Fotos by Kneidinger)Torchance vorbereitete und diese dann selbst zum 2:0 verwertete. In der 75. Minute die endgültige Entscheidung mit dem 3:0 durch Manuel Engleder, der einen von Lask-Torhüter Michael Wimmer noch abgewehrten Schuss kaltblütig in die Maschen setzte. Erst vier Minuten vor dem Ende gelang den LASK-Amateuren der Ehrentreffer; Mokry verwandelte einen Handelfmeter gegen Stefan Hofer, der erstmals in dieser Saison anstelle von Daniel Kerl das Rohrbacher Gehäuse hütete. Der Sieg sorgte bei Fans und Sponsoren für die richtige Stimmung, um nach dem Match bei der Verkostung von Rohrbacher Weinen von Winzer Engelmayer aus NÖ noch ausgiebig fachzusimpeln. (250; Breycha)

Union Rohrbach/Berg - LASK Amateure (Foto: Bernhard Haudum, 18.09.99)Union Rohrbach/Berg - LASK Amateure (Foto: Bernhard Haudum, 18.09.99)Union Rohrbach/Berg - LASK Amateure (Foto: Bernhard Haudum, 18.09.99)Union Rohrbach/Berg - LASK Amateure (Foto: Bernhard Haudum, 18.09.99)
Union Rohrbach/Berg - LASK Amateure (Foto: Bernhard Haudum, 18.09.99)Union Rohrbach/Berg - LASK Amateure (Foto: Bernhard Haudum, 18.09.99)Union Rohrbach/Berg - LASK Amateure (Foto: Bernhard Haudum, 18.09.99)Union Rohrbach/Berg - LASK Amateure (Foto: Bernhard Haudum, 18.09.99)Union Rohrbach/Berg - LASK Amateure (Foto: Bernhard Haudum, 18.09.99)

Aufstellung URB:
Hofer; D. Schuster; Fuchs, C. Stallinger (59. Popelka), Beham; Engleder, K. Schuster, Bogner (74. Turner), Richtsfeld; Wild, Zach (78. Mühlparzer). Tore: Wild (43., 52.), Engleder (75.); Mokry (86. Elfer).

Vorschau: Union Rohrbach/Berg muss auswärts (Sonntag, 26. September, 16 Uhr) bei St. Magdalena antreten. Und auch dieses Match birgt Brisanz: Stehen doch in den Reihen der Urfahraner mit Markus Hirnschrodt und Gerhard Gahleitner zwei ehemalige Rohrbacher Kicker. Ankick: Tipp X wurde abgegeben von Adam Kensy (Trainer Blau-Weiß Linz): "Der Sieg gegen Schwertberg war für das Selbstvertrauen von Magdalena enorm wichtig. Die junge Elf wird es aber gegen die regionalligaerprobten Rohrbacher nicht leicht haben."
 
Online-Spielbericht8. Runde:  rltSK St. Magdalena - Union Rohrbach/Berg  ~  1 : 1  (0:1)
SchlagzeileRohrbach und St. Magdalena trennten sich 1:1. Nur 46 Sekunden waren gespielt und die Rohrbacher Spieler konnten über die Führung zum 1:0 jubeln. Wild setzte sich beim ersten Angriff gekonnt durch, seinen Schuss konnte der Ex-Keeper der Ausschnitt aus den OÖNRohrbacher Gerhard Gahleitner noch an die Stange drehen, den zurückprallenden Ball aber setzte Hubert Bogner in die Maschen. In der Folge kontrollierte Rohrbach das Spiel und erarbeitete sich immer wieder gute Torchancen; die größte davon vergab René Beham mit einem Kopfball. Ab der 35. Minute musste Rohrbach/Berg mit einem Spieler weniger auskommen; Herbert Zach beging ein Revanchefoul ohne Ball an seinem Gegenspieler und dafür zückte Schiedsrichter Reinsprecht die rote Karte. Eine Unbeherrschtheit, die einem so erfahrenen Spieler nicht passieren dürfte und die Mannschaft entscheidend schwächte. Dennoch dauerte es bis zur 80. Minute, dass die Urfahraner ihre mannschaftliche Überlegenheit in einen Treffer umsetzen konnten. Christoph Rudlstorfer war der glückliche Torschütze, der mit Unterstützung des holprigen Platzes den ausgezeichnet agierenden Torhüter der Rohrbacher, Stefan Hofer, bezwingen konnte. In der Schlussphase hatten beide Teams mehrere 100%ige Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden, doch die Torhüter erwiesen sich als unbezwingbar. Auf Rohrbacher Seite vergaben Stallinger (85.), Richtsfeld (86.), Mühlparzer (87.) und Fuchs (90.) das mögliche 2:1. Jedes Mal war Gerhard Gahleitner im Gehäuse von St. Magdalena der Retter in letzter Not. (300; Reinsprecht)

Aufstellung URB: Hofer; D. Schuster; Fuchs, C. Stallinger, Beham; Bogner (60. Engleder), Popelka (60. Turner), K. Schuster, Richtsfeld; Wild, Zach. Ausschluss: Zach (37. Tätlichkeit). Tore: Rudlstorfer (80.); Bogner (1.).

Schlagzeile VorschauVorschau: Für Union Donauwell Perg bleibt nicht viel Zeit zum Verschnaufen: Ein Derby jagt das andere. Jetzt müssen die Donauwell-Kicker auswärts bei Union Rohrbach/Berg antreten. Perg-Coach Franz Derntl will vor seinem Abgang mit dem Team doch noch aufzeigen, dass mehr in der Mannschaft steckt, als zuletzt gezeigt. Perg-Kapitän Gerhard Grammer: "Vielleicht gelingt uns der Umschwung gerade in Rohrbach, wir spielten dort immer stark und sind daher auf Punktezuwachs aus." Doch diese Hoffnung von Perger Seite wollen die Rohrbacher ziemlich rasch begraben. Mit einem Sieg würde Rohrbach den punktegleichen Mühlviertler Konkurrenten aus Perg überholen und hinter sich lassen. Zudem zeigten sich die Engleder-Schützlinge zuletzt gut in Schuss - und bewiesen eine klare Aufwärtstendenz. Im Vorspiel trifft Union Rohrbach 1b um 14 Uhr auf Kleinzell. Ankick: Tipp 1 wurde abgegeben von Heli Köglberger (Trainer Grieskirchen): "Rohrbach spielt kämpferisch stark. Zuhause ist diese Elf nur sehr schwer zu besiegen. Nach zwei guten Jahren hat Perg den Zenit überschritten. Ein Substanzverlust ist spürbar."
 
Online-Spielbericht9. Runde:  rltUnion Rohrbach/Berg - DSG Union Perg  ~  1 : 2  (0:0)
Union Rohrbach/Berg - DSG Union Perg (Rundschau)In der Nachspielzeit machte Perg den Derbysieg perfekt. 45 fade und 45 doch recht ansprechende Minuten im Mühlviertler Derby zwischen Union Rohrbach/Berg und Union Donauwell Perg. Am Ende ein glücklicher Sieg der Gäste. Die erste Hälfte im Mühlviertler Derby war eher von Vorsicht geprägt, wobei Rohrbach/Berg leichte Vorteile hatte. In der Halbzeit dürfte Trainer Gerhard Engleder die Mannschaft aber ordentlich mobilisiert haben, denn die Mannschaft erarbeitete sich mehrere gute Torchancen, lediglich an der Verwertung mangelte es noch. So vergab Johannes Wild in der 49. und 50. Minute die zwei besten Gelegenheiten zur Führung. In der 55. Minute war Union Rohrbach/Berg dann doch erfolgreich: Nach einer Freistoßhereingabe von Radek Popelka war René Beham mit Ausschnitt aus den OÖNdem Kopf zur Stelle und stellte mit seinem bereits vierten Saisontreffer auf 1:0. Doch die Freude währte nur kurz. In der 57. Minute startete Andreas Wögerbauer vom eigenen Strafraum weg ein Solo und er konnte weder von den Feldspielern, noch von Torhüter Stefan Hofer entscheidend gehindert werden. Dieses Solo über 80 m schloss er mit dem 1:1 ab. In der 65. Minute hatte Wögerbauer das 2:1 für Union Perg auf dem Fuß, doch dieses Mal war der Rohrbacher Keeper Hofer nicht zu bezwingen. Drei Minuten später kam die Perger Hintermannschaft schwer unter Druck. Mehrere Male konnte nur mit letztem Einsatz ein Treffer verhindert werden. Bei der besten Gelegenheit wurde ein Kopfball von Christian Stallinger auf der Linie abgewehrt. Damit war mehr oder minder das Spiel schon gelaufen. Beide Mannschaften schienen mit dem Unentschieden zufrieden zu sein. Das Spiel befand sich schon in der Nachspielphase - 92. Minute: Aus klarer Abseitsposition, Union Rohrbach/Berg - DSG Union Perg (Bezirksmagazin)Impressionen zur 9. Runde (Fotos by Kneidinger)die auch von der Betreuerbank der Perger so gesehen wurde, startete Roman Gintersdorfer Richtung Rohrbacher Tor und er nützte dieses "Linienrichtergeschenk" zum mehr als glücklichen 2:1-Siegestreffer für Union Perg. Nach dem Spiel zeigte sich Trainer Gerhard Engleder über diese Niederlage sehr enttäuscht. Verständlich, wenn man die bisherige Saison sieht: Zwei Punkte in der 4. Runde in Bad Schallerbach verschenkt: Ausgleichstreffer für Bad Schallerbach nach krassem Zuspielfehler von Radek Popelka in der 91. Minute. Einen Punkt verschenkt in der 6. Runde in Ranshofen: Siegestreffer in der 90. Minute nach einem unnötigen Freistoß. Zwei Punkte verschenkt in St. Magdalena auf Grund einer unbeherrschten Aktion von Herbert Zach (rote Karte). (400; Leidlmayr)

Aufstellung URB: Hofer; D. Schuster; Beham, Fuchs, C. Stallinger; Popelka, Engleder, K. Schuster, Richtsfeld (72. Turner); Bogner (83. Mühlparzer), Wild. Tore: Beham (55.); Wögerbauer (57.), Gintersdorfer (90.).

Zeitungsartikel zum Trainerwechsel in RohrbachVorschau: Rohrbach spielt am Samstag in Wels bei WSC Hertha. Eine weitere Niederlage darf sich die Rohrbacher Mannschaft bei diesem möglichen Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg nicht mehr leisten. Sonst steckt Rohrbach nämlich mitten drinnen im Abstiegskampf. Ein voller Erfolg würde Rohrbach Luft verschaffen und auch Trainer Engleder neue Motivation geben. Ankick: Tipp 1 wurde abgegeben von Herbert Höller (Trainer WSC/Hertha): "Wir haben schon gegen Grieskirchen gezeigt, dass wir zuhause in der Lage wären ein Spiel zu gewinnen. Rohrbach hat das Derby gegen Perg verloren und ist dadurch etwas angeknackst."
 
Online-Spielbericht10. Runde:  rltWSC Hertha Wels - Union Rohrbach/Berg  ~  0 : 1  (0:0)
SchlagzeileUnion Rohrbach/Berg bezwingt SC Hertha Wels mit 1:0. Ein erfolgreiches Trainerdebüt in der 1. Landesliga gab es für Mag. Franz Hofer mit WSC Hertha Wels - Union Rohrbach/Berg (OÖN)Ausschnitt aus den OÖNUnion Rohrbach/Berg im Auswärtsspiel bei WSC Hertha. Hofer hatte nach dem doch überraschend schnellen Rücktritt von Gerhard Engleder am vergangenen Donnerstag sein Traineramt in Rohrbach angetreten. Wenn auch der Spielerkader keine großen Veränderungen zuließ, eines war im Auswärtsspiel in Wels doch klar zu erkennen: Die Spieler, vor allem die "Arrivierten", die in früheren Jahren schon viele Sternstunden Neuer Trainer in Rohrbach: Franz mit Rohrbach/Berg erlebt haben, dürften den Ernst der Lage doch eingesehen haben. Denn ihr Bemühen und Zweikampfverhalten unterschied sich von den zuletzt gezeigten Leistungen merkbar. Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen mit nur wenigen Höhepunkten auf beiden Seiten. In der zweiten Halbzeit wurde die Partie dann offener. In der 64. und 65. Minute vergab Hannes Wild noch zwei Riesenchancen auf den Führungstreffer, in der 67. Minute jubelten aber die Rohrbacher über das 1:0 durch Ralph Turner, der eine Flanke von rechts per Kopf unhaltbar für den Welser Goalie Oelschlägel in die Maschen setzte. Zwei Minuten später vergab René Beham wieder mit einem Kopfball die Chance auf das 2:0. Und in der 71. Minute avancierte Goalie Daniel Kerl zum "Matchwinner", als er einen Schuss aufs Rohrbacher Tor gerade noch über die Latte drehen konnte. In der Schlussphase waren die Nerven der Rohrbacher Fans wieder auf eine harte Probe gestellt. Einige Fehlentscheidungen des Schiedsrichtertrios erzürnten noch dazu, aber dieses Mal war das Glück den Rohrbachern hold. In der 92. Minute mit der letzten Aktion dieses Spiels vergab Hannes Wild gleichzeitig die größte Torchance der gesamten 90 Minuten: Manuel Engleder tankte sich auf der linken Seite à la Harald Cerny durch, sein Stanglpass kam exakt an den Mann, doch Hannes traf das leere Tor nicht. (200; Wolkerstorfer)

Aufstellung URB: Kerl; D. Schuster; Fuchs, Beham, C. Stallinger (55. Engleder); Popelka, Turner (89. Baumgartner), K. Schuster, Richtsfeld; Bogner (87. Mühlparzer), Wild. Tor: Turner (66.).

Vorschau: Rohrbach/Berg empfängt am Samstag um 16 Uhr Micheldorf. Dazu Pressechef Josef Kneidinger: "Micheldorf war für Rohrbach immer ein unangenehmer Gegner. Nachdem jeder Punkt zu Hause wichtig ist, noch dazu wenn es gegen unmittelbare Abstiegskonkurrenten geht, sollte die Mannschaft den im letzten Spiel gezeigten Kampfgeist wieder aufbringen und mit etwas mehr Ruhe beim Abschluss vielleicht auch für die nötigen Tore sorgen." Ankick: Tipp 1 wurde abgegeben von Franz Derntl (Ex-Trainer Perg): "Ein neuer Trainer ist für die Spieler immer eine ganz besondere Motivation. Nach dem Auswärtssieg in Wels werden die Mühlviertler auch zuhause gewinnen wollen."
 
Online-Spielbericht11. Runde:  rltUnion Rohrbach/Berg - SV GW Micheldorf  ~  3 : 1  (3:0)
SchlagzeileRohrbach machte gegen Micheldorf schon in der ersten Halbzeit alles klar. Mit dem 3:1 glückte Interimstrainer Mag. Ausschnitt aus den OÖNFranz Hofer der zweite volle Erfolg mit Rohrbach. Rohrbach beginnt in der 1. Halbzeit sehr schwungvoll und aggressiv. Die Überlegenheit wird auch in Tore umgesetzt. Ein Handspiel im Strafraum durch den Micheldorfer Roman Siegl führt in der 16. Minute zu einem Elfmeter, den Radek Popelka souverän verwandelt. In der 24. Minute ein perfekt vorgetragener Angriff von der linken Seite: Ralph Turner erreicht noch vor der Toroutlinie den Ball, flankt von dort in den Strafraum, den Kopfball von Hannes Wild kann Torhüter Andreas Huemerlehner nur kurz abwehren und Manuel Engleder staubt ab - 2:0. Nur 9 Union Rohrbach/Berg - SV GW Micheldorf (Rundschau)Impressionen zur 11. Runde (Fotos by Kneidinger)Minuten später fällt praktisch schon die Vorentscheidung. Klaus Schuster flankt von der rechten Seite in den Strafraum, der Ball kommt zum heranstürmenden Ernst Richtsfeld, der mit einem knallharten Schuss den Micheldorfer Torhüter bezwingt. Nach dem Seitenwechsel änderte sich aber das Bild. Micheldorf spielte jetzt genauso aggressiv wie die Rohrbacher Union Rohrbach/Berg - SV GW Micheldorf (Bezirksmagazin)in der ersten Hälfte. Für die Rohrbacher ergeben sich gute Konterchancen, die aber nicht genützt werden. Die größten Chancen vergeben René Beham und Alexander Unger in der 57. bzw. 74. Minute. In der 64. Minute verkürzte Micheldorf durch Harald Aitzetmüller auf 1:3. Ab diesem Zeitpunkt wird das Spiel wesentlich härter geführt. Alexander Unger kommt in der 65. Minute anstelle von Radek Popelka und eine Minute später sieht er wegen Foulspiels die gelbe Karte. Zwei Minuten später gibt es auf der Gegenseite für den Micheldorfer Mario Hörtenhuemer die gelb-rote Karte. Die Gäste müssen ab diesem Zeitpunkt mit einem Mann weniger auskommen. In der Folge setzt es für diverse Härteeinlagen noch mehrere gelbe Karten auf beiden Seiten. Rohrbach übersteht alle weiteren Angriffsversuche von Micheldorf unbeschadet und kann sich mit drei Punkten von der Abstiegszone etwas absetzen und bis auf den 9. Platz nach vorne rücken! (200; Prammer)

Aufstellung URB: Kerl; D. Schuster; C. Stallinger, Beham, Fuchs; Engleder (78. Baumgartner), Popelka (65. Unger), Richtsfeld, K. Schuster, Turner (85. Hoheneder), Wild. Tore: Popelka (15. Elfmeter), Engleder (25.), Richtsfeld (34.); Aitzetmüller (64.).

Schlagzeile VorschauVorschau: Rohrbach muss am Samstag zu Sattledt. Ein weiteres wichtige Spiel bei einem unmittelbaren Konkurrenten. Sattledt hatte zu Beginn der Meisterschaft überrascht, wurde aber dann doch auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Rohrbachs Trainer Magister Franz Hofer hofft, dass durch die zwei Siege in den letzten beiden Spielen das gestiegene Selbstvertrauen zu einer weiteren Leistungssteigerung führt. Ankick: Tipp X wurde abgegeben von Thomas Voglsam (Keeper St. Florian): "Beide Mannschaften sind punktegleich und liegen in der Tabelle nebeneinander. Rohrbach hat der Trainerwechsel anscheinend gut getan. Sattledt wird zuhause nicht verlieren wollen."
 
Online-Spielbericht12. Runde:  ATSV Sattledt - Union Rohrbach/Berg  ~  1 : 1  (1:0)
SchlagzeileGerechtes Remis von Rohrbach in Sattledt. Aufgrund der gleichmäßig verteilten Chancen endete das Spiel mit einem gerechten Unentschieden und beide Mannschaften konnten ihren Mittelfeldplatz festigen. Klaus Schuster fällt auf Grund ATSV Sattledt - Union Rohrbach/Berg (Rundschau)Ausschnitt aus den OÖNeines Bänderrisses in der Schulter für den Rest der Herbstsaison aus. In der 1. Hälfte entwickelte sich auf dem holprigen Sattledter Platz ein zerfahrenes Spiel. Beide Mannschaften agierten nervös und hatten offensichtlich Angst vor einer Niederlage. Überraschend ging Sattledt in der 5. Minute in Führung. Nach einem Stellungsfehler gewann Ramsebner einen Pressball und der Ball senkte sich über Torhüter Kerl ins Tor. In der 23. Minute Glück für Rohrbach: Der wieselflinke Kratschmann taucht alleine vor Torhüter Kerl auf, doch der wehrte souverän ab. Eine Minute später die erste Rohrbacher Torchance. Der Sattledter Abwehrrecke Paschinger prüfte mit einem platzierten Kopfball den eigenen Torhüter, der mit einem Reflex den Ball über die Latte drehte. Ein Kopfball von Beham in der 45. Minute knapp über das Tor beendete die 1. Hälfte. Die 2. Halbzeit begannen die Rohrbacher aggressiver und sie wurden in der 50. Minute belohnt. Torhüter Jäger konnte einen Schuss von Zach nur kurz abwehren und Manfred Fuchs staubte zum 1:1 ab. Ein Doppeltausch in der 58. Minute brachte neuen Angriffsschwung ins Rohrbacher Spiel. Mit dem ersten Ballkontakt traf Engleder aber nur das Außennetz und ein gefährlich angeschnittener Freistoß von Unger verfehlte knapp das Sattledter Gehäuse. In der 70. Minute die Chance zur Führung: Wild wurde von Unger optimal freigespielt, doch dieser hatte (wie heuer schon so oft) Pech im Abschluss. Nur drei Minuten später aber Glück für die Rohrbacher: Der völlig freistehende Arnitz schoss aus 10 m knapp am langen Eck vorbei. (250; Klammer)

Aufstellung URB: Kerl; D. Schuster; Fuchs, Beham, Stallinger (59. Engleder); Turner, Richtsfeld, Popelka (59. Unger), K. Schuster (86. Baumgartner); Wild, Zach. Tore: Ramsebner (5.); Fuchs (49.).

Vorschau: Rohrbachs Trainer Magister Franz Hofer muss beim Heimspiel gegen Ried II am Samstag neben Klaus Schuster auch den gesperrten René Beham vorgeben. Er schätzt die Amateure des Bundesligisten als klaren Favoriten ein. Zudem können die Rieder auf eine erfolgreiche Auswärtsbilanz verweisen. Mit Unterstützung der Zuschauer sollte es aber den Rohrbachern doch möglich sein, das Spielfeld ungeschlagen zu verlassen. Ankick: Tipp 2 wurde abgegeben von Hans Halter (Trainer St. Magdalena): "Die Amateure von Ried sind sehr kampfstark. Sie trainieren fünf mal wöchentlich und haben konditionell keine Probleme. Rohrbach wird sich zuhause anschnallen müssen."
 
Online-Spielbericht13. Runde:  rltUnion Rohrbach/Berg - SV Ried Amateure  ~  4 : 0  (1:0)
SchlagzeileRohrbach/Berg schickt Rieder Amateure mit 4:0-Packung nach Hause. Gegen die stärker eingeschätzten Amateure des Bundesligisten SV Josko Ried erspielte Rohrbach in der ersten Halbzeit klare Feldvorteile. Rohrbach Ausschnitt aus der RundschauAusschnitt aus den OÖNhatte in der ersten halben Stunde durch Engleder (1.), Bogner (15., 21.), Wild (16.) und Fuchs (16.) fünf gute Chancen, in Führung zu gehen. In der 28. Minute prüfte Radek Popelka mit einem Freistoß aus 22 m den Rieder Torhüter zum ersten Mal, doch dieser war richtig postiert. Eine Minute später spielt sich Herbert Zach auf der linken Seite durch. Sein Pass kommt zu Hubert Union Rohrbach/Berg - SV Ried Amateure (Bezirksmagazin)Impressionen zur 13. Runde (Fotos by Kneidinger)Bogner, der auf Höhe des Elfmeterpunktes unbedrängt zum Schuss kommt, doch der Rieder Goalie kann mit dem Fuß den möglichen Führungstreffer noch verhindern. In der 34. Minute wird der durchmarschierende Hannes Wild knapp Union Rohrbach/Berg nach dem Sieg gegen die Amateure des SV Riedvor der Strafraumgrenze zu Fall gebracht; Radek Popelka beweist wieder einmal seine Qualitäten als Freistoßschütze. Mit einem platzierten Schuss aus 17 m an der Rieder Mauer vorbei ins linke untere Eck bringt er Union Rohrbach/Berg mit 1:0 in Führung. Zwei Minuten später wird auf der Gegenseite der Rohrbacher Torhüter erstmals von den Rieder Stürmern geprüft, doch der durch einen Arbeitsunfall am Kopf lädierte Daniel Kerl war nicht zu überraschen. Die gefährlichste Aktion von Rieder Seite im gesamten Spiel gab es knapp vor dem Halbzeitpfiff, als ein Heber von der rechten Seite noch die Querlatte streifte. In der zweiten Halbzeit versuchte die junge Rieder Mannschaft, dem Spiel eine Wendung zu geben, aber es blieb lediglich beim Bemühen. Innerhalb von sieben Minuten zwischen der 62. und 69. Minute führte Union Rohrbach/Berg dann in diesem Spiel die Entscheidung herbei. In der 62. Minute kam ein langer Abschlag aus der Rohrbacher Spielhälfte zum unwiderstehlichen Wirbelwind Hannes Wild und mit Übersicht erzielte er das 2:0, wobei dabei die Rieder Hintermannschaft mit Stellungsfehlern tatkräftig mitgeholfen hatte. Nur eine Minute und 40 Sekunden später fiel das 3:0 - ein Einwurf von Manuel Engleder zu Hannes Wild, dieser legte gekonnt mit dem Rücken den Ball für Thomas Baumgartner auf und der "Joker" machte sich mit seinem Tor zum 3:0, einem platzierten Schuss vom 16er ins rechte untere Eck, sein persönliches Geburtstagsgeschenk. Dem 4:0 in der 69. Minute ging ein schöner Spielzug voraus: Ernst Richtsfeld schickte Hannes Wild auf die Reise, seine Flanke von der rechten Seite kam genau zu Manuel Engleder und dieser hatte keine Mühe, den Rieder Goalie zu bezwingen. Damit war das Spiel gelaufen. In den letzten 20 Minuten gab es nur mehr zwei Chancen auf Rohrbacher Seite. Beide Male war bei Schüssen von Hannes Wild in der 82. und 89. Minute der erst 16-jährige Rieder Torhüter aber auf dem Posten. (200; Fuchs-Eisner)

Aufstellung URB: Kerl; Popelka; Fuchs, C. Stallinger; Unger (80. Hoheneder), Turner, Engleder, Zach (49. Baumgartner), Richtsfeld; Bogner, Wild. Tore: Popelka (33.), Wild (61.), Baumgartner (62.), Engleder (69.).

Vorschau: Union Rohrbach/Berg tritt am Samstag in St. Florian an. Trainer Mag. Franz Hofer setzt gegen die "Sängerknaben" auf die positive Stimmung in der Mannschaft, die derzeit herrscht. Er weiß aber, dass in St. Florian die Trauben hoch hängen. Die Mannschaft wird ihre Felle so teuer wie möglich verkaufen. Ankick: Tipp 1 wurde abgegeben von Manfred Bernroider (Trainer Ranshofen): "Der klare Favorit heißt St. Florian. Der Kader von Rohrbach ist zwar nicht schlecht, erreicht aber nicht die Qualität von St. Florian. Laut Papierform ist Rohrbach nur krasser Außenseiter."
 
Online-Spielbericht14. Runde:  rltUnion St. Florian - Union Rohrbach/Berg  ~  3 : 1  (3:0)
SchlagzeileRohrbach verliert bei St. Florian glatt mit 3:1. "Die erste Halbzeit hat gezeigt, dass die Mannschaft noch viel lernen muss. Die zweite Halbzeit haben wir eigentlich mit 1:0 Union St. Florian - Union Rohrbach/Berg (OÖN)gewonnen, das zeigt von Lernfähigkeit", so Rohrbachs Trainer Magister Franz Hofer zum Spiel. Rohrbach begann bei den "Sängerknaben" eher vorsichtig und beinahe ängstlich, und dieses Defensivkonzept ging nach wenigen Minuten schon flöten. In der 8. Minute vergab Gerhard Obermüller noch eine große Chance bzw. holte ihm Torhüter Daniel Kerl den Ball vom Fuß. Aber nur drei Minuten später bewies Obermüller seine Kaltschnäuzigkeit - 1:0. In der 20. Minute folgte bereits das 2:0. Bei einer schönen Kombination war Christian Schmitt schneller am Ball als Manfred Fuchs und sein platzierter Schuss vom 16er landete in der rechten unteren Ecke. Während bei den Angriffen von St. Florian jedes Mal "Feuer am Dach" für die Rohrbacher Hintermannschaft war, versandeten die spärlichen Rohrbacher Angriffe meistens im Mittelfeld. Dieses Bild gab es bis zum Seitenwechsel, in den Rohrbach/Berg mit einem 0:3-Rückstand gehen musste. In der 2. Halbzeit änderte sich das Bild aber wesentlich. St. Florian gab das Spiel ziemlich aus der Hand und Union Rohrbach/Berg bekam immer mehr Spielanteile, die aber nur zu einem Gegentreffer genützt werden konnten. Dieses Tor erzielte Herbert Zach in der 60. Spielminute. Bei einem Idealpass von einem der besten Rohrbacher Spieler, Ernst Richtsfeld, bezwang er aus abseitsverdächtiger Situation Torhüter Thomas Voglsam. Und wenn vier Minuten später Manuel Engleder einen Pass von der linken Seite zum Anschlusstreffer verwerten hätte können, wer weiß, wie die Begegnung noch geendet hätte... (300; Haudum)

Aufstellung URB: Kerl; Popelka; Fuchs, C. Stallinger; Beham, Turner (83. Baumgartner), Unger (20. Engleder), Richtsfeld, Zach; Bogner (88. Hoheneder), Wild. Tore: Obermüller (10., 44. Elfmeter), Schmitt (32.); Zach (60.).

Vorschau: Rohrbach hat im letzten Spiel gegen Vöcklamarkt am Samstag zuhause kaderbedingte Probleme, hofft aber trotzdem. Wegen Gelb-Sperren muss Trainer Hofer auf Richtsfeld und Engleder verzichten. Thomas Baumgartner weilt in Russland. Hoffentlich kann Dietmar Schuster seine Verletzung bis zum Vöcklamarkt-Spiel auskurieren, sonst stehen nur zwölf Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft zur Verfügung. Ankick: Tipp X wurde abgegeben von Christian Reisenbichler (Blau-Weiß Linz Fanlegende): "Gegen St. Florian hat Rohrbach ziemlich enttäuscht. Ich hoffe, dass sich diese Niederlage nicht auf das Selbstvertrauen der Mannschaft niedergeschlagen hat. Ich wünsche ihr ein Remis."
 
Online-Spielbericht15. Runde:  rltUnion Rohrbach/Berg - Union Vöcklamarkt  ~  0 : 2  (0:1)
SchlagzeileRohrbach unterliegt Vöcklamarkt daheim 0:2. Rohrbach geht in die Winterpause, aber auf die Vereinsführung wartet viel Arbeit. Die Nachfolge von Sektionsleiter Peter Aigner wird Ex-Trainer Gerhard Engleder antreten. Interims-Union Rohrbach/Berg - Union Vöcklamarkt (Rundschau)Ausschnitt aus den OÖNTrainer Franky Hofer steht der Mannschaft wie schon vorher angekündigt, berufsbedingt nicht mehr zur Verfügung. Also muss auch ein neuer Trainer gefunden werden. Die Vereinsführung dankt Sektionsleiter Peter Aigner, der mit der Rohrbacher Mannschaft den Durchmarsch von der 1. Klasse Nord bis in die Regionalliga Mitte Spielbeginn/Aufstellung der 15. Runde (Fotos by Kneidinger)gemacht hat. Abschiedsgeschenk in Form eines Sieges gab es für Aigner leider keines. Zum Spiel: Vöcklamarkt siegte verdient, der Sieg hätte sogar höher ausfallen können. Rohrbachs Torhüter Daniel Kerl war mehrmals Retter in letzter Sekunde. Bei Rohrbach spürte man im Mittelfeld das Fehlen von Ernst Richtsfeld (fünfte gelbe Karte). Mario Leinberger war bei den Gästen herausragend, er konnte kaum gehalten werden. Rohrbach rutschte auf den 10. Platz ab. Die Mannschaft wird sich im Frühjahr ordentlich anstrengen müssen, um nicht in den Kampf gegen den Abstieg verwickelt zu werden. (200; Klammer)

Union Rohrbach/Berg - Union Vöcklamarkt (Foto: Bernhard Haudum, 13.11.99)Union Rohrbach/Berg - Union Vöcklamarkt (Foto: Bernhard Haudum, 13.11.99)Union Rohrbach/Berg - Union Vöcklamarkt (Foto: Bernhard Haudum, 13.11.99)Union Rohrbach/Berg - Union Vöcklamarkt (Foto: Bernhard Haudum, 13.11.99)Union Rohrbach/Berg - Union Vöcklamarkt (Foto: Bernhard Haudum, 13.11.99)Union Rohrbach/Berg - Union Vöcklamarkt (Foto: Bernhard Haudum, 13.11.99)Union Rohrbach/Berg - Union Vöcklamarkt (Foto: Bernhard Haudum, 13.11.99)Union Rohrbach/Berg - Union Vöcklamarkt (Foto: Bernhard Haudum, 13.11.99)

Aufstellung URB:
Kerl; Popelka (58. Unger); Stallinger, Beham, D. Schuster; Turner (70. Hoheneder), Fuchs, Engleder (65. Mühlparzer), Bogner; Wild, Zach. Tore: Leinberger (45., 85.).
 
 
Kein Erfolgserlebnis im letzten Meisterschaftsspiel gegen Vöcklamarkt
Nach 0:2: Rohrbach überwintert im gesicherten Mittelfeld

Foto by Bernhard Haudum

Mit einer Niederlage verabschiedete sich die Union Rohrbach/Berg in die Winterpause der 1. Landesliga: Die Schützlinge von Interims-Trainer Hofer verloren gegen Vöcklamarkt auf eigener Anlage mit 0:2. In der Tabelle gehen die Kicker aus der Bezirkshauptstadt damit auf Rang 10 in das neue Jahr.
Die Rohrbacher begannen optisch sehr dynamisch, blieben aber vor dem Tor weitgehend harmlos. Anders die Gäste, die aus brandgefährlichen Kontern zu einer Reihe von Gelegenheiten kamen, diese aber nicht zu nützen vermochten. Erst in der 45. Minute wurden die Vöcklamarkter Angriffsbemühungen belohnt, Leinberger versenkte einen sehenswerten Freistoß zum 0:1. Nach der Pause blieben die Gäste enorm gefährlich, fanden aber im hervorragend disponierten Rohrbacher Keeper Kerl immer wieder ihren Meister. Die Hausherren kamen über einige wenige Möglichkeiten nicht hinaus und mussten in der 85. Minute das 0:2 - wieder durch Leinberger - hinnehmen. Damit war die Partie endgültig entschieden, Rohrbach kassierte die siebente Heimniederlage in der Herbstmeisterschaft. Diese stehen fünf Siege und drei Unentschieden gegenüber, was im Herbstklassement mit Rang 10 einen Platz im sicheren Mittelfeld bedeutet.  Quelle: Bezirksmagazin, November 1999

 
 
Tabelle - Halbzeitstand
1. Landesliga  /  Herbstmeisterschaft 1999
Pos Verein Sp. g. u. v. Tore Punkte
1 FC Blau-Weiß Linz 15 10 2 3 46 : 13 32
2 Union St. Florian 15 9 4 2 35 : 20 31
3 SV Grieskirchen 15 8 3 4 26 : 19 27
4 Union Vöcklamarkt 15 8 2 5 27 : 19 26
5 ATSV Ranshofen 15 7 4 4 27 : 19 25
6 SV Gmunden 15 7 3 5 18 : 16 24
7 SV Ried Amateure 15 6 4 5 15 : 17 22
8 SV Bad Schallerbach 15 6 4 5 24 : 28 22
9 SK St. Magdalena 15 5 3 7 18 : 19 18
10 Union Rohrbach/Berg 15 5 3 7 20 : 22 18
11 LASK Amateure 15 4 4 7 22 : 29 16
12 DSG Union Perg 15 4 4 7 15 : 22 16
13 SV GW Micheldorf 15 4 4 7 16 : 25 16
14 ATSV Sattledt 15 4 4 7 16 : 30 16
15 ASKÖ Schwertberg 15 3 5 7 17 : 23 14
16 WSC Hertha Wels 15 2 3 10 14 : 35 9
 
 
rltNeuer Fußballsektionsleiter in der Union Rohrbach/Berg
Gerhard Engleder löst Peter Aigner als Sektionsleiter ab !

Peter Aigner übergibt im Beisein von Union-Obmann Mag. Franz Liebletsberger das Im Rahmen einer Vorstandssitzung der Fußballsektion der Union Rohrbach/Berg am Samstag, 20.11.1999 vollzog sich ein bemerkenswerter Wechsel.
Peter Karl Aigner übergab die Führung der Fußballsektion an Gerhard Engleder, der versuchen will, einerseits die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers fortzusetzen, andererseits aber auch neue Ideen, Aktivitäten und Mitarbeiter in die Sektion einzubringen.

Unter Peter Aigner erlebte die Fußballsektion der Union Rohrbach/Berg einen vorher nicht erlebten und beinahe unvergleichlichen Höhenflug.
Bei Übernahme der Sektionsleitung im Juni 1988 von Günter Rauch spielte Union Rohrbach/Berg mit eher bescheidenen Erfolgen in der 1. Klasse Nord. Gemeinsam mit weiteren jungen dynamischen Funktionären (u.a. Willi Grims, Andy Wöss) und einer glücklichen Hand bei der Verpflichtung von Trainern und Spielern schaffte Union Rohrbach/Berg den Durchmarsch vom Unterhaus bis in die dritthöchste österreichische Liga, der Regionalliga.

Der Höhenflug begann in der Saison 1990/91 mit dem Erreichen des Meistertitels in der 1. Klasse Nord und als "Draufgabe" gab es in diesem Jahr einen einzigartigen Erfolg - alle sechs im Meisterschaftsbetrieb befindlichen Mannschaften wurden Meister.
1991/92 holte sich die Union Rohrbach/Berg unter Trainer Franz Lanzerstorfer als Aufsteiger den Meistertitel in der Bezirksliga Nord und marschierte damit gleich weiter in die 2. Landesliga. Nach zwei Saisonen mit Plätzen im vorderen Drittel (4. und 3. Platz) schaffte Union Rohrbach/Berg in der Meisterschaft 1994/95, der 3. Saison in der 2. Landesliga, den Meistertitel und damit den Aufstieg in die 1. Landesliga.
Als Aufsteiger in der höchsten oö. Liga beeindruckte Union Rohrbach/Berg wieder einmal die immer größer werdende Schar von Zuschauern - nach einem "Nebelspiel" vor einer Rekordkulisse von 1.500 Zuschauern gegen Esternberg sicherte sich Rohrbach/Berg den Herbstmeistertitel in der 1. LL und am Ende der Saison 1995/96 landete die Mannschaft am 2. Tabellenplatz. Da die Regionalliga Mitte ab der Saison 1996/97 von 8 auf 14 Mannschaften aufgestockt wurde, war dies gleichbedeutend mit dem Aufstieg in die Regionalliga Mitte.

In der Regionalliga befand sich Union Rohrbach/Berg inmitten von arrivierten Mannschaften wie Austria Klagenfurt, die schon einmal "Bundesligaluft" geschnuppert hatten und man verspürte die immer rauer werdende Luft im Fußball. Die Spieler, Betreuer und Fans wurden mit langen Reisen zu Auswärtsspielen bis Kärnten und Steiermark und die Vereinsfinanzen wurden mit immer höheren Ausgaben strapaziert, da das höhere Niveau nicht durch höheres Zuschauerinteresse ausgeglichen wurde, sondern hier der gegenteilige Effekt eingetreten ist.
Nach dem Erreichen des Klassenerhaltes in der Saison 1996/97 mit dem 11. Platz in der RL Mitte wurde die "Sehnsucht" nach einem Meisterschaftsbetrieb in Oberösterreich immer größer. 1997/98 kehrte Union Rohrbach/Berg mit dem letzten Platz in der RL wieder in die 1. Landesliga zurück und versucht dort, sich als Spitzenmannschaft zu etablieren. Der Einbau der vielen Talente aus der Nachwuchsschmiede bringt zwar immer wieder Rückschläge, aber für den neuen Sektionsleiter Gerhard Engleder, der über Jahre hauptverantwortlich für die Nachwuchsarbeit und den Einbau junger Spieler in der Kampfmannschaft war, hat dieser Weg oberste Priorität.

Neben den Meisterschaftserfolgen für die Kampfmannschaft gab es unter Sektionsleiter Peter Aigner auch im Nachwuchsbereich und bei der Organisation von Veranstaltungen bemerkenswerte Leistungen.

Der Mühlviertler Hallenfußball-Nachwuchscup entwickelte sich vom kleinen Turnier zu einer der größten Hallennachwuchsveranstaltungen Österreichs mit bis zu 140 teilnehmenden Mannschaften aus dem Mühlviertel.

Von den Nachwuchsmannschaften brillierte eine Mannschaft ganz besonders und erreichte Landesmeistertitel (als U-14), Spitzenplätze bei nationalen und internationalen Turnieren (Gothia-Cup, Italy-Cup) und brachte auch Auswahlspieler hervor. Einer davon - Alexander Unger - erreichte mit der österreichischen U-16 Nationalmannschaft sogar den Vizeeuropameistertitel.

Neben der Rochade an der Spitze der Sektion ist auch der Wiedereinstieg von Willi Grims in der Fußballsektion hervorzuheben - neben dem Engagement für den Mühlviertler Hallenfußball-Nachwuchscup, der im Februar 2000 bereits seine 14. Auflage erlebt und mit dem 1. TOPIC - Ladies - Cup erstmals auch für eigene Mädchenteams (U-16) die Gelegenheit bietet, sich zu beweisen und zu präsentieren, will Willi Grims dem Verein vor allem in der Betreuung von Sponsoren und der Presse helfen.

Quelle: verfasst von Josef Kneidinger, November 1999

 
Im letzten Jahr dieses Jahrtausends hat sich wieder einiges in der Fußballsektion der Union Rohrbach/Berg getan. Vom Nachwuchs bis zur Kampfmannschaft gab es durchaus erfreuliche Leistungen, die die Aktiven mit ihren Betreuern erarbeitet haben.
Die Nachwuchsabteilung ist jedes Jahr der Garant für sehr gute und erfolgreiche Arbeit, die vor allem durch die qualifizierten Trainer aber auch die vielen Talente zustande kommt. Daher dankt die Vereinsführung besonders den Trainern, den Spielern, den verständnisvollen Eltern aber auch den zahlreichen Sponsoren, die Jahr für Jahr den jungen Kickern ihre Unterstützung geben. Nur so kann der Spielbetrieb entsprechend gut florieren.
Die jetzige 1b-Mannschaft der Union Rohrbach/Berg spielte in der abgelaufenen Saison als Reservemannschaft in der 1. Landesliga und konnte dort erfreulicherweise den eher unerwarteten Meistertitel erringen. Auch hier gebührt dem Trainer Reinhard Hoheneder und seinen Kickern ein großes Lob und Anerkennung für die erbrachten Leistungen.
Die Kampfmannschaft konnte im Frühjahr den Klassenerhalt sichern und damit ein weiteres Jahr in Oberösterreichs höchster Spielklasse planen. Derzeit belegt die Mannschaft den zehnten Platz in der Herbsttabelle und ist - was die Abstiegsplätze betrifft - einigermaßen abgesichert. Die gezeigten Leistungen der Spieler und des ganzen Trainerstabes unseres "Aushängeschildes" verdienen Dank und Anerkennung.

Rundschau, Dezember 1999Personelle Veränderungen
Gerhard Engleder präsentiert den Vereinseigenen Fußballkalender für das Jahr 2000Es hat heuer auch einige personelle Änderungen in der Vereinsführung gegeben.
Im Sommer wechselte Martin Hable den bisherigen Kassier Gerhard Sleska ab. Harald Peherstorfer wurde Sektionsleiter der 1b-Mannschaft.
Mitte der Herbstmeisterschaft warf Trainer Gerhard Engleder das Handtuch. Als Nachfolger konnte Mag. Franz Hofer verpflichtet werden, der allerdings nur bis zum Saisonende seine Zusage gab.
Einschneidend war der Rücktritt von Sektionsleiter Peter K. Aigner, der nach fast zwölfjähriger Tätigkeit sein Amt zur Verfügung stellte. Als Nachfolger konnte Gerhard Engleder gewonnen werden, der sozusagen als Einstandsgeschenk Franz Lanzerstorfer als Trainer verpflichtete. Auch Willi Grims hat wieder seine sehr aktive Mitarbeit zugesagt.
Großer Dank gilt seitens der Vereinsführung allen ausgeschiedenen Funktionären, insbesonders dem äußerst engagierten Peter K. Aigner. Er wird sicher bei Bedarf weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung stehen.
Den neuen Mitgliedern wünschen wir viel Erfolg und Schaffenskraft.
Ein großer Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Sektion, dem Fanclub, den vielen Fans und den zahlreichen Sponsoren, ohne die es nicht möglich wäre, in der höchsten Spielklasse Oberösterreichs bestehen zu können.
Für die bevorstehenden Feiertage wünscht Ihnen die Vereinsführung der Sektion Fußball alles Gute und einen guten Rutsch ins nächste Jahrtausend!

Quelle: Berg berichtet (Gemeindezeitung Berg), Nr. 90, Dezember 1999
 
 
Bericht über die Jahre 1998/99 der Fußballsektion
der Union Rohrbach/Berg


Das Jahr 1998 begann für den Tabellenletzten der Regionalliga Mitte mit einem Erfolgserlebnis bei den Bezirksmeisterschaften im Hallenfußball. Ohne Punkteverlust und mit einem Torverhältnis von 18:1 sicherte sich Union TOPIC-EKS Rohrbach/Berg den Titel.
In der Rückrunde der 2. Saison der Regionalliga Mitte erreichte die Mannschaft immerhin 4 Siege und 1 Remis, dennoch blieb Rohrbach/Berg am letzten Platz und musste damit den Weg in die 1. OÖ. Landesliga antreten, worüber aber weder Spieler, Funktionäre und die treuen Fans unglücklich waren.
Dennoch ist eines festzuhalten: Rohrbach/Berg spielte zwei Saisonen lang in der dritthöchsten österreichischen Fußballliga unter anderem gegen Mannschaften wie Austria Klagenfurt, die bereits "Bundesligaluft" geschnuppert hatten.
Die 2. Mannschaft erreichte in der 2. Klasse Nord-West in der Saison 1997/98 den 4. Platz.

In der 1. Landesliga startete Union Rohrbach/Berg fulminant in die Meisterschaft 1998/99. Blau Weiß Linz als großer Favorit in Rohrbach angetreten strauchelte mit 2:3, wobei Herbert Zach als dreifacher Torschütze brillierte. Die Fans von Blau-Weiß - viele Ex-VÖESTLER - schmerzte diese Niederlage sehr und nur unter Einsatz von einem Großaufgebot von Ordnungshütern konnte das Spiel zu Ende geführt werden.
Ein Höhepunkt im Herbst 1998 war das Freundschaftsspiel gegen die Nationalmannschaft aus UGANDA, die als Entwicklungshilfeaktion durchgeführt wurde. Gegen die balltechnisch starken Afrikaner konnte Rohrbach/Berg die 1. Halbzeit mit 2:1 gewinnen und erst als die Mannschaft stark mit Spielern aus dem ganzen Bezirk Rohrbach durchgemischt wurde, konnte sich Uganda durchsetzen und das Spiel noch mit 4:2 für sich entscheiden.
In der Meisterschaft der 1. LL gab es im Herbst für Rohrbach viel Auf und Ab. Im Frühjahr 1999 dauerte es bis in den Wonnemonat Mai, in dem bei Rohrbach/Berg die "junge Welle" mit drei Siegen und einem Remis von Erfolg gekrönt war. Die Meisterschaft endete dann so wie sie begonnen hatte mit einem 3:2 Sieg bei Blau Weiß Linz. Trainer Gerhard Engleder konnte mit dem 10. Platz in der Abschlusstabelle der Saison 1998/99 der 1. Landesliga sehr zufrieden sein, denn immerhin gelang es ihm, vier 18-jährige Spieler aus dem "Talenteschuppen" in die Kampfmannschaft zu integrieren. Alexander Unger schnupperte in dieser Saison nochmals Teamluft im österreichischen U-18 Nationalteam, bis ihn eine langwierige Verletzung endgültig aus allen Träumen riss.

Die 2. Mannschaft unter Betreuer Reinhard Hoheneder steigerte sich im Laufe der Reservemeisterschaft der 1. Landesliga immer mehr in einen Spielrausch und sicherte sich nach 26 Runden in überzeugender Manier mit 63 Punkten (20 Siege, 3 Unentschieden, 3 Niederlagen) und einem Torverhältnis von 97:22 den Meistertitel. Hervorstechend in dieser letzten und damit historischen Meisterschaft (der Reservebewerb für die 1. Landesliga wurde ab der Saison 1999/2000 abgeschafft) waren zwei Kantersiege von 15:0 und 16:0 gegen Hertha Wels und SK St. Magdalena.

Ab dem Herbst 1999 beteiligt sich die 2. Mannschaft an der Meisterschaft der 2. Klasse Nord-West, die in erster Linie dazu dienen soll, den Spielern, die in der 1. Mannschaft nur kurz oder zum Teil gar nicht zum Zug kommen, die entsprechende Spielpraxis zu vermitteln und zweitens die Heranführung der vielen, jungen Talente in Rohrbach und Berg an die Anforderungen eines Meisterschaftsbetriebes von Kampfmannschaften zu ermöglichen.
Lange Zeit hielt sich die 2. Mannschaft unter Trainer Reinhard "Mini" Hoheneder an der Spitze und erst in der Schlussphase gab es den nicht ganz unerwarteten Einbruch. Dennoch liegt Union Rohrbach/Berg 1b mit 4 Punkten Rückstand auf Herbstmeister Lembach am 4. Platz.

Rohrbacher Rundschau, 09.12.1999Die 1. Mannschaft zeigte im Herbst 1999 wieder Licht und Schatten - gute spielerische Leistungen wurden durch individuelle Fehler und Fehlverhalten getrübt und so manches erfolgversprechendes Spiel ging damit noch verloren.
Trainer Gerhard Engleder erhoffte sich von seinem Rücktritt einen Motivationsschub, den Interimstrainer Mag. Franz "Frankie" Hofer tatsächlich auch erreichen konnte. Mit 18 Punkten überwintert Union Rohrbach/Berg am 10. Tabellenplatz, der aber kein Ruhekissen für die Frühjahrssaison 2000 bedeutet, da der Abstand auf den vorletzten Platz (=Abstiegsplatz) nur 4 Punkte beträgt.
Für den neuen Trainer Franz Lanzerstorfer ist dies aber sicherlich kein Problem, wenn sich mit seinem Engagement wieder der Erfolg früherer Jahre einstellt.
Als Motivationskünstler und perfekter Kenner der individuellen Stärken jedes einzelnen Spielers wird er der Mannschaft für das Frühjahr sicher die notwendige Stärke vermitteln können.

Zum Abschluss des Berichtes über die letzten beiden Jahre geziemt es, einem sehr verdienten Funktionär die Referenz zu erweisen. Peter Karl Aigner zog sich nach sehr erfolgreicher, fast 12-jähriger Tätigkeit als Sektionsleiter der Union Rohrbach/Berg zurück - er wird dem Fußball zwar als Verbandsfunktionär für den oberösterreichischen Fußballverband erhalten bleiben - und übergab die Führung der Sektion an Gerhard Engleder, der als "Intimkenner der Rohrbacher Fußballszene" angefangen von der Tätigkeit als Nachwuchsbetreuer bis zum "Mädchen für alles" gemeinsam mit dem Funktionärs- und Betreuerstab und hoffend auf die Unterstützung vieler, treuer Seelen dafür steht, dass mit neuem Schwung erfolgreich in der Zukunft für die Fußballsektion der Union Rohrbach/Berg gearbeitet wird.

Reservemeister in der 1. Landesliga 1998/99: Union Rohrbach/Berg
Reservemeister in der 1. Landesliga 1998/99: Union Rohrbach/Berg

Quelle: Verfasser und Foto: Josef Kneidinger, Pressereferent

youtubeJahresrückblick 1999 – Nachwuchs der Union Rohrbach/Berg

videoYouTubeDigitalisiertes Videomaterial von 1999 (hpts. über die Sektion Fußball)
ist gesammelt online verfügbar in unserer YouTube-Playlist ...

 
 
 
rltRohrbach/Berg verteidigt Bezirksmeistertitel
Union Rohrbach/Berg holt sich zum 3. Mal in Serie
den Bezirksmeistertitel im Hallenfußball


Bei den von der DSG Union Putzleinsdorf am 15. und 16. Jänner 2000 in der Rohrbacher Bezirkssporthalle durchgeführten Bezirksmeisterschaften im Hallenfußball wurde Landesligist Union Rohrbach/Berg der Favoritenrolle gerecht und sicherte sich zum 3. Mal in Serie den inoffiziellen Titel eines Hallenbezirksmeisters. Nach einer souveränen Vorrunde mit 4 Siegen und einem Torverhältnis von 13:3 hatte Rohrbach/Berg im Semifinale gegen Lembach i.M. und Veranstalter Union Putzleinsdorf hart zu kämpfen und setzte sich jeweils erst nach 7m-Schießen durch. Die 1b-Mannschaft der Union Rohrbach/Berg überraschte mit einem doch nicht ganz erwarteten 3. Platz in der Abschlusstabelle.

Für die neue Führungsgarnitur in der Fußballsektion der Union Rohrbach/Berg mit Sektionsleiter Gerhard Engleder und Trainer Franz Lanzerstorfer war dieser Erfolg in der Halle auf jeden Fall die richtige Einstimmung für die Vorbereitungsphase für die Frühjahrssaison 2000 in der 1. Landesliga.

Quelle: Resi-News, verfasst von Josef Kneidinger, 18. Jänner 2000
 
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Franz Lanzerstorfer wird wieder Trainer bei Union Rohrbach/Berg

Union Rohrbach/Berg bestellt Ex-Trainer Franz Lanzerstorfer zum Nachfolger des Interimstrainers Mag. Franz Hofer.

Franz Lanzerstorfer wird die Kampfmannschaft der Union Rohrbach/Berg ab der Rückrunde der Meisterschaft der 1. Landesliga 1999/2000 (inklusive Vorbereitungsprogramm) betreuen.
Damit hat das neue Führungsteam unter Sektionsleiter Gerhard Engleder dem Wunsch vieler treuer Anhänger entsprochen, die darauf setzen, dass mit dem "Vater des Rohrbacher Fußballwunders" der Weg wieder steil nach oben gehen sollte.

Franz LanzerstorferDie neue Vereinsführung strebt aber vorerst keinen steilen Weg nach oben an. Ziel ist nach wie vor das Erreichen eines Tabellenplatzes, mit dem sich die Mannschaft für den ÖFB-Cup 2000/2001 qualifizieren kann (= mindestens Platz 9). Am Beispiel ATSV Ranshofen kann man sehen, dass mit dem ÖFB-Cup auch den kleinen Vereinen die Möglichkeit geboten wird, sich ins Rampenlicht zu bringen. Voraussetzung ist dabei neben der Qualifikation zusätzlich das Überstehen der 1. Runde.

Franz Lanzerstorfer hat die Mannschaft der Union Rohrbach/Berg bereits zweimal für einen längeren Zeitraum betreut. Von Sommer 1990 bis zum Sommer 1993 erreichte er zwei Meistertitel - als Meister der 1. Klasse Nord in der Saison 1990/91 schaffte der Aufsteiger in der Bezirksliga Nord sofort wieder den Meistertitel und marschierte durch in die 2. Landesliga Ost, wo in der 1. Saison der ausgezeichnete 4. Platz erreicht wurde.
Dann legte Franz Lanzerstorfer eine schöpferische Pause von einem Jahr ein - im Sommer 1994 übernahm Lanzerstorfer wieder die Mannschaft und erreichte sofort den Meistertitel in der 2. Landesliga Ost, was gleichzeitig den Aufstieg in die 1. Landesliga bedeutete.
Neben diesem Erfolg sicherte sich Union Rohrbach/Berg im Sommer 1995 den Mühlviertler Fußballcup und holte sich nach einem dramatischen Finale gegen Andorf erstmals in der Vereinsgeschichte den Oberösterreichischen Fußballcup.
Als Aufsteiger in der 1. Landesliga war Union Rohrbach/Berg erneut der "Hecht im Karpfenteich" und überraschte ein ums andere Mal die gegnerischen Mannschaften und die immer größer werdende Schar von Fans der Union Rohrbach/Berg.
In einem "Nebelspiel" vor 1.500 Zuschauern holte sich Rohrbach/Berg mit einem 1:0 gegen Esternberg den Herbstmeistertitel und blieb auch bis zum Ende der Meisterschaft unter den ersten drei Mannschaften der Landesliga, die auf Grund der Aufstockung der Regionalliga Mitte den Aufstieg in die dritthöchste österreichische Liga schafften. Damit hatte Franz Lanzerstorfer wieder einmal genug vom Trainergeschäft und in der Regionalliga Mitte betreute der jetzige Sektionsleiter Gerhard Engleder die Mannschaft. Der Fußball ließ Franz Lanzerstorfer aber nie ganz los - zweimal übernahm er als "Troubleshooter" die Elf der Union St. Florian und konnte auch dort seine Fähigkeiten als Trainer beweisen.

Nunmehr gelang der neuen Führung der "Coup" mit dem Engagement des seinerzeitigen Erfolgstrainers und die Fans können darauf bauen, dass damit im Frühjahr 2000 wieder für Spannung gesorgt ist.

Quelle: verfasst von Josef Kneidinger, Frühjahr 2000

 
Union Rohrbach/Berg - ASKÖ Donau Linz (Vorbereitung auf Sportplatz/Hanriederstraße)Union Rohrbach/Berg - ASKÖ Donau Linz (Vorbereitung auf Sportplatz/Hanriederstraße)Union Rohrbach/Berg - ASKÖ Donau Linz (Vorbereitung auf Sportplatz/Hanriederstraße)Bezirksmagazin, 15.02.2000Vorbereitungsprogramm
1. Landesliga  /  Frühjahr 2000
Datum Spiel & Torschützen Ergebnis
Sa, 29.01.00
14.00 Uhr
Union Rohrbach/Berg - Union Peilstein i.Mv.
Tore:
Manuel Engleder, Hubert Bogner, Klaus Schuster
3 : 1
Sa, 05.02.00
14.00 Uhr
Union Rohrbach/Berg - ASKÖ Donau Linz
Tor: René Beham
1 : 3
So, 13.02.00
14.30 Uhr
Andorf - Union Rohrbach/Berg
Tor: René Beham
1 : 1
Sa, 19.02.00
14.00 Uhr
SC Marchtrenk - Union Rohrbach/Berg
abgesagt wegen Schlechtwetters!
- : -
Di, 22.02.00
20.00 Uhr
Ravenna - Union Rohrbach/Berg
Tore: Thomas Mühlparzer, Johannes Wild, Klaus Lindorfer, Herbert Zach (2)
2 : 5
Do, 24.02.00
20.00 Uhr
San Mauro - Union Rohrbach/Berg
Tor: Johannes Wild
1 : 1
So, 27.02.00
10.30 Uhr
BNZ U-18 - Union Rohrbach/Berg
abgesagt; Team nicht anwesend wegen Irrtums der Betreuer
- : -
Sa, 04.03.00
14.00 Uhr
SV Freistadt - Union Rohrbach/Berg
Tore: Herbert Zach (2), Manfred Fuchs, René Beham
1 : 4
 
Von Sonntag, 20.2. bis Freitag, 25.2.2000 absolvierten beide Kampfmannschaften
der Union Rohrbach/Berg ein Trainingslager in Cervia in Italien ...

Trainingslager in Cervia (Italien) - Februar 2000 Trainingslager in Cervia - Ausflug in San Marino
 
Der Sektionsleiter: Liebe Sportfreunde! Nach fast 12-jähriger, sehr erfolgreicher Tätigkeit, hat Peter K. Aigner sein Amt als Sektionsleiter zur Verfügung gestellt. Ich möchte diese Gelegenheit wahrnehmen, um meinem Vorgänger nochmals den Dank der Sektion Fußball auszusprechen. Gemeinsam mit Ing. Rudolf Altendorfer und Eduard Hannerer habe ich Ende November 1999 die Sektionsleitung übernommen. Uns zur Seite stehen weitere sehr engagierte Mitarbeiter. (...) In der 1. Landesliga erwartet uns eine sehr spannende Frühjahrssaison und ich bin überzeugt, dass sich unsere, aus routinierten und sehr jungen Kickern, bestehende Mannschaft im Frühjahr behaupten und mit Unterstützung unserer vielen treuen Fans eine Rangverbesserung erreichen wird.
Gerhard Engleder, Sektionsleiter.


Der Trainer: Aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse verlief die Vorbereitungszeit zu Beginn des Jahres nicht unbedingt optimal. Doch durch die Bereitschaft der Spieler, die Kosten für ein Trainingslager selbst zu übernehmen, hatten wir die Gelegenheit in Italien eine Woche lang bei ausgezeichneten Verhältnissen zu trainieren. Das große Engagement meiner Spieler bestätigt, dass mir für die Frühjahrsmeisterschaft ein hochmotivierter Kader zur Verfügung stehen wird und ich bin daher zuversichtlich, dass, wenn wir vom Verletzungspech verschont bleiben und die Dauerverletzten Popelka, Turner und Unger wieder fit sind, eine Rangverbesserung schaffen werden. Und wer weiß, vielleicht gelingt der Sprung unter die ersten Acht, was gleichzeitig die Qualifikation für den ÖFB-Cup bedeuten würde.
Franz Lanzerstorfer, Trainer
 
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Spielplan
1. Landesliga  /  Frühjahrsmeisterschaft 2000
Datum Zeit Spiel PDF Ergebnis
16 Sa, 11.03.00 15.00 Union Rohrbach/Berg - SV Gmunden Online-Spielbericht 1 : 1
17 Di, 18.04.00 19.00 SV Grieskirchen - Union Rohrbach/Berg Online-Spielbericht 0 : 2
18 So, 26.03.00 15.00 Union Rohrbach/Berg - ASKÖ Schwertberg Online-Spielbericht 3 : 1
19 Di, 11.04.00 17.45 Union Rohrbach/Berg - SV Bad Schallerbach Online-Spielbericht 1 : 3
20 Fr, 07.04.00 19.00 FC Blau-Weiß Linz - Union Rohrbach/Berg Online-Spielbericht 3 : 1
21 Sa, 15.04.00 16.00 Union Rohrbach/Berg - ATSV Ranshofen Online-Spielbericht 4 : 0
22 Mo, 24.04.00 16.30 LASK Amateure - Union Rohrbach/Berg Online-Spielbericht 2 : 1
23 Sa, 29.04.00 16.00 Union Rohrbach/Berg - SK St. Magdalena Online-Spielbericht 2 : 2
24 Fr, 05.05.00 19.00 DSG Union Perg - Union Rohrbach/Berg Online-Spielbericht 1 : 2
25 Sa, 13.05.00 17.00 Union Rohrbach/Berg - WSC Hertha Wels Online-Spielbericht 0 : 1
26 Fr, 19.05.00 19.00 SV GW Micheldorf - Union Rohrbach/Berg Online-Spielbericht 2 : 1
27 Sa, 27.05.00 17.00 Union Rohrbach/Berg - ATSV Sattledt Online-Spielbericht 1 : 3
28 So, 04.06.00 17.00 SV Ried Amateure - Union Rohrbach/Berg Online-Spielbericht 5 : 2
29 Fr, 09.06.00 18.30 Union Rohrbach/Berg - Union St. Florian Online-Spielbericht 0 : 5
30 Sa, 17.06.00 17.00 Union Vöcklamarkt - Union Rohrbach/Berg Online-Spielbericht 1 : 2
 
 
1. Landesligist startet optimistisch in Frühjahrssaison
Rohrbach/Berg hofft auf Platz unter den ersten Zehn
Zuversichtlich gehen die Kicker der Union Rohrbach/Berg in die Frühjahrssaison der 1. Fußball-Landesliga: Nach einer guten Vorbereitungsphase hoffen die Schützlinge des neuen Trainers Franz Lanzerstorfer auf einen Meisterschafts-Endrang unter den ersten Zehn.

Daniel Kerl (Foto: Bernhard Haudum) Stefan Hofer (Foto: Bernhard Haudum)
Wer steht am kommenden Samstag, 11. März um 15 Uhr gegen Gmunden im Rohrbacher Tor?

Daniel Kerl (links) oder Stefan Hofer (rechts) ?        Fotos: Haudum

"Wir möchten in den ÖFB-Cup - und dazu brauchen wir einen Platz unter den ersten Zehn" meint der neue Sektionsleiter Gerhard Engleder zum Ziel für die Frühjahrsmeisterschaft. Engleder - er war in den letzten Jahren Coach der Rohrbacher - löste im Winter Langzeit-Seki Peter K. Aigner als Chef der Rohrbacher Balltreter ab. Mit ihm kam auch der frühere Rohrbacher Erfolgscoach Franz Lanzerstorfer als Trainer in die Bezirksstadt zurück. "Der Franz kennt den Rohrbacher Fußball sehr, sehr gut, mit ihm haben wir sicher einen guten Griff gemacht" freut sich Engleder.

Bezirksmagazin, März 2000Optimale Bedingungen bei Trainingslager
Höhepunkt der seit Jänner laufenden Vorbereitungsphase auf die Frühjahrsmeisterschaft war ein Trainingslager in Cervia in Italien. Bei optimalen Bedingungen wurde eine Woche lang vor allem mit dem Ball gearbeitet, in zwei Testspielen gab es ein 5:2 gegen Ravenna und ein 1:1 gegen San Mauro.

Welcher Torhüter spielt?
Während die übrige Mannschaft weitgehend der im Herbst spielenden Formation entspricht, dürfte die Aufstellung des Torhüters für Coach Lanzerstorfer eine knifflige Angelegenheit werden: Sowohl Daniel Kerl als auch Stefan Hofer zeigten sich in der Vorbereitung von ihrer besten Seite, wer letztlich spielen wird, wissen im Moment nicht einmal Rohrbacher Fußball-Insider. "Beide sind gleich gut, wer tatsächlich auflaufen wird, kann selbst ich nicht sagen" weiß auch Seki Gerhard Engleder noch nicht, wer zu Beginn der Frühjahrsmeisterschaft am kommenden Samstag, 11. März, um 15 Uhr auf eigener Anlage gegen Gmunden zwischen den Pfosten stehen wird.

Quelle: Bezirksmagazin, März 2000
 
 
Mühlviertler Rundschau, März 2000
Quelle: Mühlviertler Rundschau, März 2000

 
 
Online-Spielbericht16. Runde:  rltUnion Rohrbach/Berg - SV Gmunden  ~  1 : 1  (1:0)
SchlagzeileZum Auftakt der Frühjahrsmeisterschaft empfing Union Rohrbach/Berg unter dem neuen Ausschnitt aus den OÖN"alten" Trainer Franz Lanzerstorfer den Sechstplatzierten SV Gmunden. Bei Nieselregen entwickelte sich aber ein flottes Spiel, bei dem die Heimmannschaft in der ersten Hälfte klar den Ton angab. Die erste große Chance des Spiels vergab Manuel Engleder in der 17. Minute, dessen Schuss der Gmundner Torhüter Hütter halten konnte. In der 22. Minute traf Hillebrand die rechte Stange des zu diesem Zeitpunkt noch von Stefan Hofer gehüteten Gehäuses der Rohrbacher. Bezirksmagazin, März 2000Impressionen zur 16. Runde (Fotos by Kneidinger)Dieser Stangenschuss war aber die einzige nennenswerte Aktion der Traunseestädter in der ersten Halbzeit. In der 38. Minute war es dann so weit: ein kurz abgespielter Freistoß, Christian Stallinger knallte den Ball in die Mauer und der Abpraller kam zu Johannes Wild, der aus zehn Metern den Ball ins rechte untere Eck einschoss. In der 42. Minute die schönste Aktion des gesamten Spiels: Manuel Engleder lupfte aus rund 20 Metern den Ball über die Gmundner Hintermannschaft, aber mit letztem Einsatz konnte Andreas Hütter den Ball noch über die Querlatte drehen und das 2:0 verhindern. Nach dem Seitenwechsel kamen die Traunseestädter immer mehr auf. In der 60. Minute konnte Daniel Kerl noch den Ausgleichstreffer verhindern. In der 64. Minute wurde der Spielverlauf aber auf den Kopf gestellt: Ein langer Pass aus der eigenen Spielhälfte erreichte einen vermutlich im Abseits befindlichen Stürmer des SV Gmunden, der noch einige Meter lief und dann den Ball in den Strafraum passte. Dort hatte Gmundens Goalgetter Jeton Cubrelji keine Mühe, den Ball zum Ausgleichstreffer von 1:1 in die Rohrbacher Maschen zu setzen. Die treuen Rohrbacher Zuschauer hatten in der Schlussphase schon den Eindruck, dass beide Mannschaften mit einem Unentschieden zufrieden sein würden. Doch die letzten Minuten hatten es noch einmal in sich. Zwei Riesenchancen auf den möglichen Siegestreffer vergaben die Rohrbacher aber. (150; Pommer)

Union Rohrbach/Berg - SV Gmunden (Foto: Bernhard Haudum, 11.03.00)Union Rohrbach/Berg - SV Gmunden (Foto: Bernhard Haudum, 11.03.00)Union Rohrbach/Berg - SV Gmunden (Foto: Bernhard Haudum, 11.03.00)Union Rohrbach/Berg - SV Gmunden (Foto: Bernhard Haudum, 11.03.00)Union Rohrbach/Berg - SV Gmunden (Foto: Bernhard Haudum, 11.03.00)
Union Rohrbach/Berg - SV Gmunden (Foto: Bernhard Haudum, 11.03.00)Union Rohrbach/Berg - SV Gmunden (Foto: Bernhard Haudum, 11.03.00)Union Rohrbach/Berg - SV Gmunden (Foto: Bernhard Haudum, 11.03.00)Union Rohrbach/Berg - SV Gmunden (Foto: Bernhard Haudum, 11.03.00)Union Rohrbach/Berg - SV Gmunden (Foto: Bernhard Haudum, 11.03.00)

Aufstellung URB:
Hofer (33. Kerl); D. Schuster; Fuchs, C. Stallinger, Beham; Richtsfeld, Engleder (70. M. Stallinger), K. Schuster, Bogner; Zach, Wild. Tore: Wild (39.); Cubrelji (64.).

Online-Spielbericht17. Runde ~ NachtragsspielrltSV Grieskirchen - U. Rohrbach/Berg  ~  0 : 2  (0:0)
Das am Samstag, 18.03.2000 abgesagte Spiel wurde am Dienstag, 18.04.2000 nachgeholt. Binnen weniger Tage hat sich Rohrbach wohl aller Abstiegssorgen entledigt. Dem 4:0 am Wochenende über Ranshofen ließen die Rohrbacher gestern beim Nachtrag in Grieskirchen ein 2:0 folgen. Wild (61.) und Bogner (85.) münzten Konterchancen eiskalt in Tore um. Online-Spielbericht hier abrufbar!

Schlagzeile VorschauVorschau: Am Wochenende kommt es zum Mühlviertler Derby Union Rohrbach/Berg gegen Askö Schwertberg. Dazu Rohrbachs Sektionsleiter Gerhard Engleder: „Die Trainingsbedingungen waren die letzte Woche katastrophal. Das abgesagte Spiel gegen Grieskirchen wird am Dienstag, 18. April, um 19 Uhr, nachgetragen. Schwertberg ist ein starker Gegner. Die haben einige Spiele unglücklich mit nur einem Tor Unterschied verloren und dürfen keineswegs unterschätzt werden. Es wird ein kampfbetontes Mühlviertler Derby, bei dem wir mit einem Sieg Anschluss an das gesicherte Mittelfeld finden können. Ich bin überzeugt, dass sich die Mannschaft gegenüber dem letzten Heimspiel steigern wird. Und bei mehr Konsequenz im Abschluss und mit den Zuschauern im Rücken werden die drei Punkte in Rohrbach bleiben.“ Im Lager der Schwertberger zeigt man großen Respekt vor der Heimstärke der Rohrbacher. Sektionsleiter Gerhard Bartal: „Gerade auf eigener Anlage sind die Rohrbacher eine Macht. Mit einem Unentschieden wäre ich voll zufrieden. Das ist auch realistisch, denn die Leistung der Mannschaft beim Auftakt gegen Grießkirchen gibt berechtigten Anlass zur Hoffnung. Rechberger dürfte erst wieder gegen BW Linz fit werden.“
 
Online-Spielbericht18. Runde:  rltUnion Rohrbach/Berg - ASKÖ Schwertberg  ~  3 : 1  (2:1)
SchlagzeileVor 300 Zuschauern holte sich Union Rohrbach/Berg gegen Askö Schwert mit 3:1 drei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Schwertberg ging in der 4. Minute nach einem Stellungsfehler in der Rundschau, März 2000Rundschau, März 2000Rohrbacher Hintermannschaft durch Krennmayr mit 1:0 in Führung. Diese Führung konnte Hubert Bogner in der 15. Minute ausgleichen. In der 26. Minute dann die Führung für Rohrbach/Berg durch Routinier Herbert Zach, der einen individuellen Fehler der Schwertberger eiskalt ausnutzte. In der 42. Minute konnte sich der Rohrbacher Goalie Daniel Kerl bei einem Freistoß des Schwertbergers Tichy auszeichnen und den möglichen Ausgleich Ausschnitt zur 18. Rundeverhindern. Er lenkte den scharf geschossenen Ball an die Stange, von wo der Ball ins Torout ging. In der 45. Minute vergab Johannes Wild eine große Chance auf das 3:1. Sein Heber ging über das Tor. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit konnte sich der Schwertberger Torhüter bei einem schönen Kopfball von René Beham auszeichnen. In der 63. Minute fiel das Tor des Tages und vielleicht sogar des Jahres 2000: Johannes Wild übernimmt halbvolley eine Vorlage und hebt den Ball über den Schwertberger Torhüter hinweg genau ins linke Kreuzeck. Damit war eine Vorentscheidung gefallen. In den letzten 25 Minuten plätscherte die Begegnung nur mehr so dahin; bei Schwertberg sanken schön langsam die Kräfte, um dem Spiel noch eine Wendung zu geben. Bei Union Rohrbach/Berg wurden noch einige gute Gelegenheiten zur Ergebnisverbesserung leichtfertig vergeben. Mit diesem Sieg rückte Union Rohrbach/Berg wieder auf den 9. Platz nach vor und hat sich damit etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. (300; Denthaner)

Aufstellung URB: Kerl; D. Schuster; C. Stallinger, Richtsfeld, Fuchs; Engleder, Bogner, Beham, Mühlparzer; Wild, Zach. Tore: Bogner (15.), Zach (26.), Wild (63.); Krennmayr (5.).

ReSI.at, 01.04.2000Vorschau: "In dieses Spiel gehen wir recht zuversichtlich und vertrauen auf unsere Heimstärke. Wir hoffen, dass zu dem ungewohnten Spieltermin viele Zuschauer kommen und uns lautstark unterstützen werden.", so Trainer Lanzerstorfer. 
 
Online-Spielbericht19. Runde ~ NachtragrltU. Rohrbach/Berg - SV Bad Schallerbach  ~  1 : 3  (0:2)
Das am Samstag, 01.04.2000 durch schlechte Witterungsbedingungen abgesagt Spiel wurde am Dienstag, 11.04.2000 nachgeholt. Online-Spielbericht hier abrufbar!

Schlagzeile VorschauVorschau: Rohrbachs Trainer Lanzerstorfer zur anstehenden Runde: "Schwertberg hat gezeigt, dass die blauweißen Götter schlagbar sind. Für uns ist dieses Ergebnis aber nicht unbedingt von Vorteil. Denn die Linzer werden versuchen, mit einem Kantersieg gegen uns die Fans wieder zu versöhnen." Sein Tipp gegen Blau-Weiß: "Auf Grund der Klasse von Blau-Weiß wird es schwer werden. Zudem ist "Kampfmaschine" Klaus Schuster nach wie vor verletzt. Ausrechnen dürfen wir uns nicht viel. Aber wer weiß?" Ankick: Tipp 1 wurde abgegeben von Herbert Pay (Trainer Perg): "Die Schlappe von Schwertberg wollen die Linzer natürlich sofort wieder ausbessern. Alles andere als ein klarer Sieg von Blau-Weiß Linz wäre daher eine Überraschung."
 
Online-Spielbericht20. Runde:  FC Blau-Weiß Linz - Union Rohrbach/Berg  ~  3 : 1  (2:1)
SchlagzeileLanzerstorfer-Elf verlor im Donaupark 1:3, am Wochenende wartet Ranshofen. Tolle Partie im Donauparkstadion! Blau Weiß spielte von Beginn an druckvoll und wollte die Blamage gegen Schwertberg vergessen OÖN, April 2000OÖN, April 2000machen. Union Rohrbach/Berg antwortete aber mit gut vorgetragenen Angriffen und bereits in der 10. Minute erzielte Herbert Zach mit einem Freistoß den Führungstreffer. Nach einer eher harmlosen Rempelei im Strafraum zwischen Huemer und Zach zeigte der Unparteiische in der 18. Minute auf den Elfmeterpunkt. Der ausgezeichnete Torhüter Daniel Kerl wehrte Rundschau, April 2000den Strafstoß von Gradascevic jedoch bravourös ab. Jetzt hatte Rohrbach gute Möglichkeiten. Ein Kopfball von Bogner streifte am Tor vorbei und einen Schuss von ihm wehrte BW-Goalie Thomas Laschinger mit letzter Anstrengung in den Corner. Dann die entscheidende 45. Minute: Wilflingseder tankte sich entlang der Cornerlinie durch und sein Zuspiel verwertete Marinkovic zum Ausgleich und noch in derselben Minute setzte Blau Weiß nach und erzielte durch Lechfellner die überraschende Halbzeitführung. In der 50. Minute wurde Lechfellner nach Foul ohne Ball an Wild mit Rot vom Feld geschickt. Kurz darauf tankte sich Mühlparzer kraftvoll durch, scheiterte aber an Laschinger und auch Manuel Engleder spielte sich durch die Blau-Weiße Abwehr, Laschinger konnte aber wieder retten. Blau Weiß war aber auch mit zehn Mann stets gefährlich und erzielte in der 65. Minute den 3:1-Endstand. (900; Hammer)

Aufstellung URB: Kerl; Beham, M. Stallinger, D. Schuster, C. Stallinger (82. Baumgartner); Bogner, Engleder, Mühlparzer, Richtsfeld (72. Lindorfer); Wild, Zach. Ausschluss: Lechfellner (48./Foulspiel). Tore: Marinkovic (45.), Lechfellner (45.), Huemer (65.); Zach (10.).

Vorschau Runde 21 (Rundschau)Vorschau: Am Wochenende wartet Ranshofen auf die Rohrbacher, eine sehr starke Mannschaft, wie die Auftritte im ÖFB-Cup gegen die Bundesligaklubs SK Rapid und LASK bewiesen. Im Herbst gab es durch einen abgefälschten Freistoß in der 90. Minute eine äußerst unglückliche 1:2-Niederlage. Rohrbach will Revanche! Ankick: Tipp X wurde abgegeben von Adam Kensy (Trainer Blau-Weiß Linz): "Das wird eine sehr enge Partie. Ranshofen ist nach der Papierform der klare Favorit, doch Rohrbach ist durch die Rückkehr von Trainer Lanzerstorfer stärker als im Herbst."
 
Online-Spielbericht21. Runde:  rltUnion Rohrbach/Berg - ATSV Ranshofen  ~  4 : 0  (2:0)
SchlagzeileLanzerstorfer-Elf zeigte sich beim 4:0-Sieg gegen Ranshofen wie ausgewechselt. Im Vergleich zum Nachtragsspiel am Dienstag voriger Woche gegen Bad Schallerbach (1:3) präsentierte sich Union Kronen Zeitung & OÖ Nachrichten, April 2000Rohrbacher Rundschau, April 2000Rohrbach/Berg am Samstag gegen Ranshofen wie ausgewechselt. Trainer Franz Lanzerstorfer hatte zwar geringfügige Änderungen in der Aufstellung vorgenommen, das Entscheidende spielte sich aber in den Köpfen ab. Bezirksmagazin/Tips, April 2000Bezirksmagazin/Tips, April 2000Bereits in der 7. Spielminute erzielte Hubert Bogner nach Zuspiel von Johannes Wild auf 1:0. In der 14. und 23. Minute vergab Johannes Wild noch zwei gute Möglichkeiten auf das 2:0, das er schließlich in der 32. Minute erzielte. Derselbe Spieler krönte Impressionen zur 21. Runde (Fotos by Kneidinger)seine Glanzleistung in der 81. Minute mit einem weiteren Treffer: Ein Heber vom Strafraumeck landete genau im rechten Kreuzeck. Den Schlusspunkt setzte Manuel Engleder in der Schlussminute mit dem 4:0. Insgesamt gebührt der Rohrbacher Mannschaft ein Pauschallob für die tolle Vorstellung. Wenn die nächsten Matches mit ähnlichem Einsatz geführt werden, dann kann man wieder mit einem Tabellenplatz spekulieren, der für die Qualifikation zum ÖFB-Cup reicht. (400; Kornbichler)

Union Rohrbach/Berg - ATSV Ranshofen (Foto: Bernhard Haudum, 15.04.00)Union Rohrbach/Berg - ATSV Ranshofen (Foto: Bernhard Haudum, 15.04.00)Union Rohrbach/Berg - ATSV Ranshofen (Foto: Bernhard Haudum, 15.04.00)Union Rohrbach/Berg - ATSV Ranshofen (Foto: Bernhard Haudum, 15.04.00)Union Rohrbach/Berg - ATSV Ranshofen (Foto: Bernhard Haudum, 15.04.00)Union Rohrbach/Berg - ATSV Ranshofen (Foto: Bernhard Haudum, 15.04.00)Union Rohrbach/Berg - ATSV Ranshofen (Foto: Bernhard Haudum, 15.04.00)Union Rohrbach/Berg - ATSV Ranshofen (Foto: Bernhard Haudum, 15.04.00)
Union Rohrbach/Berg - ATSV Ranshofen (Foto: Bernhard Haudum, 15.04.00)Union Rohrbach/Berg - ATSV Ranshofen (Foto: Bernhard Haudum, 15.04.00)Union Rohrbach/Berg - ATSV Ranshofen (Foto: Bernhard Haudum, 15.04.00)Union Rohrbach/Berg - ATSV Ranshofen (Foto: Bernhard Haudum, 15.04.00)Union Rohrbach/Berg - ATSV Ranshofen (Foto: Bernhard Haudum, 15.04.00)Union Rohrbach/Berg - ATSV Ranshofen (Foto: Bernhard Haudum, 15.04.00)
Union Rohrbach/Berg - ATSV Ranshofen (Foto: Bernhard Haudum, 15.04.00)Union Rohrbach/Berg - ATSV Ranshofen (Foto: Bernhard Haudum, 15.04.00)Union Rohrbach/Berg - ATSV Ranshofen (Foto: Bernhard Haudum, 15.04.00)Union Rohrbach/Berg - ATSV Ranshofen (Foto: Bernhard Haudum, 15.04.00)Union Rohrbach/Berg - ATSV Ranshofen (Foto: Bernhard Haudum, 15.04.00)Union Rohrbach/Berg - ATSV Ranshofen (Foto: Bernhard Haudum, 15.04.00)Union Rohrbach/Berg - ATSV Ranshofen (Foto: Bernhard Haudum, 15.04.00)


Aufstellung URB: Kerl; D. Schuster; Mühlparzer (46. K. Schuster), Beham, Fuchs; Bogner (89. Lindorfer), Engleder, Popelka, Richtsfeld, Zach, Wild (90. Turner). Tore: Bogner (7.), Wild (37., 80.), M. Engleder (90.)

Vorschau: Rohrbachs Trainer Franz Lanzerstorfer zum bevorstehenden Match gegen die Lask Amateure: "Eine recht gute Mannschaft, die von vielen unterschätzt wird. Mit einem Unentschieden wäre ich sehr zufrieden." Ankick: Tipp 1 wurde abgegeben von Drazen Svalina (Trainer Gmunden): "Das wird eine klare Sache. Ich bin wirklich beeindruckt von der jungen Linzer Mannschaft. Laufstärke und Kampfgeist zählen zu den Tugenden der Amateure."
 
Online-Spielbericht22. Runde:  rltLASK Amateure - Union Rohrbach/Berg  ~  2 : 1  (1:0)
Kronen Zeitung, Volksblatt, OÖN vom April 2000OÖ Nachrichten, April 2000Nach dem 2:0-Auswärtssieg im Nachtragsspiel in Grieskirchen rechnete sich Union Rohrbach/Berg auch im Spiel gegen Lask II am Ostermontag gute Chancen aus. Doch die Lanzerstorfer-Elf agierte zu ängstlich und dem Lask gelang durch Lukas Hintersteininger per Kopf das 1:0 in der 22. Minute. In der 2. Hälfte nahmen die Rohrbacher das Heft in die Hand und Manuel Engleder verwertete in der 52. Minute ein Zuspiel von Hubert Bogner zum 1:1-Ausgleich. Als alle schon mit einem Remis rechneten, erzielte der Ex-Gallneukirchner Karl Irndorfer doch noch den 2:1-Siegestreffer in der 89. Minute. Rohrbach konnte zwei sich danach bietende Gelegenheiten nicht mehr nützen. Durch diese unglückliche Niederlage ist Rohrbach nun auf Platz neun zurückgefallen. (150; Fuchs-Eisner)

Aufstellung URB: Kerl; Popelka; Fuchs, Beham; Lindorfer (46. Stallinger), Mühlparzer, Engleder, K. Schuster (58. Turner), Richtsfeld; Wild, Bogner. Tore: Hintersteiner (21.), Irndorfer (87.); Engleder (54.).

Schlagzeile VorschauVorschau: Rohrbach/Berg empfängt am Samstag Magdalena. Am nächsten Samstag empfängt die Lanzerstorfer-Truppe den Tabellennachbarn St. Magdalena. Die Zuschauer können sich auf ein spannendes Spiel freuen. Im Hinblick auf eine Bezirksmagazin/Tips, 26.04.2000mögliche Qualifikation für den ÖFB-Cup (dazu nötig: Platz 8) ist ein Sieg praktisch Pflicht. Interessant wird die Auseinandersetzung mit Magdalena auch durch den Umstand, dass in den Reihen der Urfahraner mit Torhüter Gerhard Gahleitner, Gerald Sturm und Markus Hirnschrodt drei Spieler stehen, die bereits in Rohrbach ihre Fußballschuhe zerrissen haben.
 
Online-Spielbericht23. Runde:  rltUnion Rohrbach/Berg - SK St. Magdalena  ~  2 : 2  (0:1)
SchlagzeileAusgleich zum 2:2 gelang in der 92. Minute. Union Rohrbach/Berg empfing in der 23. Runde der 1. Fußball-Landesliga den Tabellennachbarn SK St. Magdalena. Die Spannung in dieser Begegnung wurde auch dadurch erhöht, dass in den Reihen Bezirksmagazin/Tips, Mai 2000Bezirksmagazin/Tips, Mai 2000der Urfahraner mit Torhüter Gerhard Gahleitner, Libero Gerald Sturm und Stürmer Markus Hirnschrodt drei Spieler stehen, die bereits in Rohrbach ihre Fußballschuhe zerissen haben. Zum Spielverlauf: Rohrbach stürmte, traf in der ersten Halbzeit dreimal Aluminium, aber nicht das Tor. St. Magdalena dagegen machte aus nur zwei Chancen einen Treffer. Somit war der Spielverlauf auf den Kopf gestellt. In der zweiten Halbzeit sah bis zur 81. Minute das Spiel genauso aus. St. Magdalena machte aus einer Chance das 2:0. Rohrbach/Berg dagegen lief blindlings gegen das Tor der Urfahraner. Nur mehr die bedingungslosen Optimisten unter den 300 Zuschauern glaubten an ein positives Ende nach 90 Minuten. Und dieses versöhnliche Ende gab es dann auch. (300; Hinterhölzl)

Union Rohrbach/Berg - SK St. Magdalena (Foto: Bernhard Haudum, 29.04.00)Union Rohrbach/Berg - SK St. Magdalena (Foto: Bernhard Haudum, 29.04.00)Union Rohrbach/Berg - SK St. Magdalena (Foto: Bernhard Haudum, 29.04.00)Union Rohrbach/Berg - SK St. Magdalena (Foto: Bernhard Haudum, 29.04.00)Union Rohrbach/Berg - SK St. Magdalena (Foto: Bernhard Haudum, 29.04.00)Union Rohrbach/Berg - SK St. Magdalena (Foto: Bernhard Haudum, 29.04.00)

Aufstellung URB: Hofer; Popelka; C. Stallinger, Fuchs, Beham; Mühlparzer, Richtsfeld, Zach, Engleder; Bogner, Wild. Tore: Zach (81.), Engleder (90.); Bubenik (27.), Sturm (63.).

Online-Spielbericht24. Runde:  DSG Union Perg - Union Rohrbach/Berg  ~  1 : 2  (0:1)
Schlagzeile"Ein Derby, das wirklich zum Ansehen war - Emotionen brachte nur der Schiedsrichter ins Spiel. Stunden nach Spielende sorgte der Referee noch für Diskussionen im Machlandstadion", so Pergs Pressemann Rundschau & OÖ Nachrichten, Mai 2000Wolfgang Wimmer. Zum Spiel: Rohrbach ging sehr ambitioniert in dieses Spiel und fand durch Mühlparzer aus einem Fernschuss die erste Chance vor. Grammer erwiderte mit einem Freistoß, der knapp neben das Tor ging. In der 27. Minute prüfte Wild Torhüter Maurer, aber der Schuss fiel zu schwach aus, um den Perger Rückhalt ernsthaft zu prüfen. Engleder versuchte es mit einem Drehschuss - knapp darüber. Dann ging`s los: Grammer überspielte bereits Torhüter Hofer und hätte den Ball nur mehr ins Tor Rundschau, Mai 2000befördern müssen, als der Goalie ihm im Nachfassen aus den Schuhen beförderte. Aber anstelle auf Elfmeter und Rot zu deuten, gab es gelb für Grammer. Die Konzentration war weg, und Mühlparzer nützte das eiskalt aus und brachte seine Mannschaft im Gegenstoß mit 1:0 in Führung. Eine Minute später sah Berlesreiter gelb, weil er seine Mannschaft mit Applaus nach vorne trieb. "Schiedsrichter Zauner deutete es als Provokation, obwohl er damit sicher nicht gemeint war. Diesmal provozierte sicher kein Spieler am Feld, sondern rein der Schiri. Sogar auf der Tribüne zusehende Schiedsrichter-Kollegen verstanden diese Fehlleistungen nicht", erzählte Wimmer der Rundschau. Grammer wurde zum Selbstschutz in der 55. Minute ausgetauscht, für ihn kam der Jugendkicker Klinger, der seine Einwechslung mit dem Tor nach idealem Stanglpass rechtfertigte. Der Jubel dauerte allerdings nicht lange, denn Beham stellte im Gegenstoß den Endstand zum 1:2 her. Dies sah Berlesreiter aber nur mehr von der Laufbahn aus, zuvor schickte ihn Zauner bereits mit Gelb/Rot vom Feld. Die Stimmung war natürlich nach Spielschluss dementsprechend erhitzt. Scharfe Worte von Trainer Pay: Trainer Pay ließ seinen Frust heraus: "Ich mache Grammer zum Co-Trainer, aufstellen brauche ich ihn sowieso nicht mehr. Da wird bereits gepfiffen, bevor er überhaupt am Ball ist. Der Mannschaft kann ich keinen Vorwurf machen. Ich bewundere die Courage, die vielen Fehlentscheidungen so besonnen hinzunehmen. Schade, dass Referees nach Beförderungen im heimischen Fußball abheben." (250; Zauner)

Aufstellung URB: Hofer; Fuchs, D. Schuster, C. Stallinger, Beham (90. Baumgartner); Engleder, Mühlparzer, Bogner, Richtsfeld; Wild (53. Turner), Zach. Ausschluss: Berlesreiter (70. Gelb/Rot). Tore: Klinger (78.); Mühlparzer (40.), Beham (79.).

Schlagzeile VorschauVorschau: Hertha Wels ist ein unangenehmer Gegner, der nach dem 5:1-Sieg voll gestärkt ins Mühlviertel kommt. "Unsere Elf hat aber in Perg eine sehr gute Leistung gezeigt und kann auf Grund der Tabellensituation locker drauf los spielen. Hertha steht voll unter Druck. Wir werden als Sieger vom Feld gehen", ist Sektionsleiter Gerhard Engleder überzeugt. Ankick: Tipp 1 wurde abgegeben von Gerhard Schweitzer (Trainer Ried): "Dank des Heimvorteils wird Rohrbach gewinnen. Zudem sind die Welser launisch, einem guten folgen immer gleich zwei schlechte Spiele und zuletzt gab es ja das 5:1 gegen Schwertberg."
 
Online-Spielbericht25. Runde:  rltUnion Rohrbach/Berg - WSC Hertha Wels  ~  0 : 1  (0:0)
OÖN, Mai 2000Das Spiel gegen den Abstiegskandidaten aus Wels war alles andere als interessant anzusehen. Bei Rohrbach/Berg war von einer Heimstärke, die die Mannschaft sonst auszeichnet, nichts zu sehen. Die gesamten Torchancen in den 90 Minuten konnten die 200 Zuschauer an den Fingern einer Hand abzählen. Die Highlights: 22. Minute: Die erste und einzige Torchance in der ersten Spielhälfte Platzwarte Melchart & Neudorfer grillen für die Besucher ... (Foto: Kneidinger, 15.05.00)hat WSC/Hertha, doch der Rohrbacher Torhüter Daniel Kerl kann einen Rückstand verhindern; 55. Minute: Haider bringt mit einem Freistoß Hertha/Wels überraschend mit 1:0 in Führung; 62. Minute: Gumpinger vergibt die dritte Welser Chance; 76. Minute: erste Torchance auf Rohrbacher Seite, ein Kopfball von Johannes Wild geht an der rechten Stange vorbei; 78. Minute: rote Karte für Weinberger nach Foul ohne Ball. Nach diesem Spiel hatten die Zuschauer wieder einmal die Bestätigung bekommen, dass es Union Rohrbach/Berg gegen einen schwachen Gegner nicht versteht, das Spiel effizient zu gestalten. Mit dieser unerwarteten Niederlage sind die Chancen auf eine Qualifikation für den ÖFB-Cup 2000/2001 stark gesunken. (200; Maier)

Aufstellung URB: Kerl; D. Schuster, Fuchs, C. Stallinger (75. Lindorfer), Mühlparzer (69. Turner); Engleder, Richtsfeld, Popelka, Zach; Bogner, Wild. Ausschluss: Weinberger (80. Tätlichkeit). Tor: Haider (60.).

Schlagzeile VorschauVorschau: Rohrbach/Berg ist gegen Micheldorf am Freitagabend auswärts ersatzgeschwächt, da Libero Dietmar Schuster gelb-gesperrt ist und höchstwahrscheinlich auch der Ersatzlibero Radek Popelka aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung stehen wird. Die Vereinsführung erwartet sich nach der schwachen Vorstellung vom vergangenen Samstag, dass sich die Mannschaft mit einer anderen Einstellung, in der der Kampfgeist auch stimmen soll, rehabilitieren will.
 
Online-Spielbericht26. Runde:  SV GW Micheldorf - Union Rohrbach/Berg  ~  2 : 1  (2:1)
SchlagzeileUnion Rohrbach/Berg verlor im Kremstal 1:2. Micheldorf ist für Rohrbach kein guter Boden. Für Micheldorf war es natürlich die letzte Chance, doch noch dem Abstieg zu entrinnen. Es ist zwar verständlich, dass sie mit allen Mitteln OÖN, Mai 2000versuchten, zum Erfolg zu kommen. Schiedsrichter Bruckenberger war aber total überfordert. Rohrbach begann stark und ging schon in der 18. Minute in Führung. Christian Stallinger verwertete ein Zuspiel von Thomas Mühlparzer. In der Folge hatte Rohrbach noch zwei, drei gute Möglichkeiten, die Führung auszubauen. In der 27. Minute fiel der erste Rohrbacher Spieler der brutalen Spielweise der Micheldorfer zum Opfer. Hubert Bogner musste mit Verdacht auf Bänderriss aus dem Spiel. Durch diesen Ausfall waren die Rohrbacher zunächst geschockt und hatten in der Defensive Abstimmungsprobleme. Ranzenmayr in der 29. Minute und Ruttensteiner in der 38. Minute nützten dies zur 2:1-Führung. In der zweiten Halbzeit drückte Rohrbach vehement auf den Ausgleich, hatte aber kein Glück im Abschluss. Der übertrieben harten Spielweise der Micheldorfer fiel auch Richtsfeld zum Opfer: Ein gestrecktes Bein in Brusthöhe setzte ihn außer Gefecht! In der letzten Minute gab`s noch die Ausgleichschance für Rohrbach: Engleder scheiterte aber nach Doppelpassspiel mit Popelka am sehr guten Micheldorfer Schlussmann. (100; Bruckenberger)

Aufstellung URB: Kerl; Popelka; Fuchs, Beham, Richtsfeld (64. Turner); Mühlparzer, Engleder, Bogner (27. Baumgartner), Zach, Stallinger, Wild. Tore: Ranzenmayr (31.), Ruttensteiner (38.); Stallinger (17.).

Vorschau: Rohrbachs Sektionsleiter Gerhard Engleder meint nach der Schlacht von Micheldorf: "Gegen Sattledt wünsche ich mir nur ein faires und verletzungsfreies Spiel."
 
Online-Spielbericht27. Runde:  rltUnion Rohrbach/Berg - ATSV Sattledt  ~  1 : 3  (0:0)
SchlagzeileRohrbach verliert daheim gegen Sattledt 1:3. Die Negativserie der Rohrbacher wurde fortgesetzt. Damit erlitt Rohrbach/Berg innerhalb der letzten drei Runden die dritte Niederlage. Und die Gegner stammten immer aus dem Kreis der An diesem Tag posierte die Mannschaft der Union Rohrbach/Berg vor einem FerrariOÖ Nachrichten & Bezirksmagazin/Tips, Mai 2000Abstiegskandidaten. Mühlparzer und Engleder hatten in den ersten 45 Minuten gute Chancen für Rohrbach, Arnitz die einzige auf der Gegenseite. Und da konnte Fuchs vor der Torlinie retten. Richtsfeld und Hubinger waren in der 38. Minute aneinandergeraten und sahen rot. Nach der Pause die Führung der Gäste und dann fischte Sattledts Torhüter Jäger einen Popelka-Freistoß aus der Kreuzecke. Der nächste Freistoß von Zach passte: 1:1. Dann Chancen da wie dort. Den Schlusspunkt setzten die Sattledter mit dem 3:1 kurz vor Abpfiff. Stallinger (Rohrbach) sah noch gelb/rot. Sattledt ist mit diesen drei Punkten dem Klassenerhalt einen Riesenschritt näher gekommen. (200; Dauerböck)

Union Rohrbach/Berg - ATSV Sattledt (Foto: Bernhard Haudum, 27.05.00)Union Rohrbach/Berg - ATSV Sattledt (Foto: Bernhard Haudum, 27.05.00)Union Rohrbach/Berg - ATSV Sattledt (Foto: Bernhard Haudum, 27.05.00)Union Rohrbach/Berg - ATSV Sattledt (Foto: Bernhard Haudum, 27.05.00)Union Rohrbach/Berg - ATSV Sattledt (Foto: Bernhard Haudum, 27.05.00)Union Rohrbach/Berg - ATSV Sattledt (Foto: Bernhard Haudum, 27.05.00)Union Rohrbach/Berg - ATSV Sattledt (Foto: Bernhard Haudum, 27.05.00)
Union Rohrbach/Berg - ATSV Sattledt (Foto: Bernhard Haudum, 27.05.00)Union Rohrbach/Berg - ATSV Sattledt (Foto: Bernhard Haudum, 27.05.00)Union Rohrbach/Berg - ATSV Sattledt (Foto: Bernhard Haudum, 27.05.00)Union Rohrbach/Berg - ATSV Sattledt (Foto: Bernhard Haudum, 27.05.00)Union Rohrbach/Berg - ATSV Sattledt (Foto: Bernhard Haudum, 27.05.00)Union Rohrbach/Berg - ATSV Sattledt (Foto: Bernhard Haudum, 27.05.00)Union Rohrbach/Berg - ATSV Sattledt (Foto: Bernhard Haudum, 27.05.00)

Aufstellung URB: Kerl; Fuchs, D. Schuster, Beham (73. Lindorfer), Turner (50. Popelka); Engleder, Mühlparzer, Richtsfeld, Zach; C. Stallinger, Wild. Ausschlüsse: Richtsfeld (40. Insultierung); Hubinger (40. Insultierung). Tore: Zach (58.); Kratschmann (49., 65.), Malotta (88.).

Vorschau: Rohrbach hat noch drei Partien zu spielen. "Gottseidank geht die Saison zu Ende", stöhnt Sektionsleiter Gerhard Engleder. Zurzeit hat Rohrbach einige Verletzte und Richtsfeld und Stallinger sind gegen Ried 1b gesperrt. "Wir haben die Rieder daheim 4:1 geschlagen, auswärts traue ich meiner Mannschaft einen Punkt zu", so Engleder.
 
Online-Spielbericht28. Runde:  rltSV Ried Amateure - Union Rohrbach/Berg  ~  5 : 2  (5:0)
SchlagzeileRohrbach unterlag den Ried-Amateuren 2:5. Mit dem praktisch letzten Aufgebot trat die Kampfmannschaft der Union Rohrbach/Berg beim in Aspach/Wildenau ausgetragenen Spiel der 28. Runde der 1. Landesliga gegen die Amateure des Bezirksmagazin/Tips, Juni 2000Bundesligisten SV Ried an. Der Kader war durch Verletzungen, Gelb- und Rot-Sperren und durch die Hochzeit von Torhüter Daniel Kerl stark dezimiert. So musste Trainer Franz Lanzerstorfer aus dem Kader der beiden Kampfmannschaften eine Elf aus dem Hut zaubern, die in dieser Zusammensetzung noch nie zusammengespielt hat und in der zum Beispiel der jüngste (Erich Stallinger, 16 OÖN, Juni 2000Jahre) und der älteste Kaderspieler (Josef "Eisi" Stallinger, 41 Jahre) eingesetzt wurden. Die Unerfahrenheit einiger Spieler wurde praktisch der Mannschaft dann auch zum Verhängnis, denn in der ersten Spielhälfte ging es praktisch Schlag auf Schlag. Die mitgereisten Rohrbacher Zuschauer befürchteten schon Schlimmes. 5:0 für Ried stand es zur Pause. Doch der Mannschaft darf für die bewundernswerte Moral Lob gezollt werden, denn durch Umstellungen in der zweiten Halbzeit konnte Rohrbach/Berg sogar ein 2:0 für sich verbuchen. (100; Anglberger)

Aufstellung URB: Hofer; Fuchs, Schürz, Hoheneder (75. J. Stallinger), Schuster; Turner, Engleder, Mühlparzer, C. Stallinger (46. Eisschiel); Wild, Zach. Tore: Bögl (1./Elfmeter), Trummer (4.), J. Feichtinger (20.), Stöbich (33., 37.); Wild (60.), Engleder (85.).

Schlagzeile VorschauVorschau: Spannung verspricht sicher das Aufeinandertreffen von Rohrbach gegen die "Sängerknaben" aus St. Florian. Rohrbach empfängt den Fixaufsteiger in die Regionalliga und theoretisch haben die Florianer auch noch Titelchancen. Trainer Franz Lanzerstorfer kennt den Gegner ganz genau, hat er doch in den letzten Jahren zweimal St. Florian trainiert. Die Rohrbacher Mannschaft muss aber noch auf den für ein weiteres Spiel gesperrten Ernst Richtsfeld verzichten. Von den verletzten Spielern wird auf jeden Fall Hubert Bogner fehlen.
 
Online-Spielbericht29. Runde:  rltUnion Rohrbach/Berg - Union St. Florian  ~  0 : 5  (0:2)
SchlagzeileRohrbach unterliegt daheim St. Florian 0:5. Im letzten Heimspiel in der Saison 1999/2000 der 1. Landesliga setzte sich die Negativserie der Union Rohrbach/Berg mit einem 0:5 gegen Rundschau, Juni 2000den Fixaufsteiger in die Regionalliga Mitte, Union St. Florian fort. Union St. Florian zog damit mit Tabellenführer Blau Weiß Linz gleich, da die Linzer gegen die Amateure von SV Ried mit 1:2 unterlagen. Die stark ersatzgeschwächte Mannschaft der Union Rohrbach/Berg konnte das Spiel 25 Minuten lang offen gestalten. Doch mit dem Führungstreffer der "Sängerknaben" durch Gerhard Obermüller, der ungedeckt am Elfer eine Hereingabe von rechts annehmen konnte und diese zum Führungstreffer nützte, brachen wieder alle Dämme. Bereits in der 19. Minute hatten die Florianer eine große Chance, doch Torhüter Stefan Hofer im Gehäuse der Rohrbacher konnte noch abwehren. In der 37. Minute erhöhte Andreas Hoffmann nach einem Doppelpassspiel mit Gerhard Obermüller am 16er auf 2:0. Damit war das Spiel praktisch schon gelaufen. St. Florian spielte in der Folge mit Routine die Partie nach Hause. Die Gäste konnten gelassen auf weitere Torchancen warten, die sie zu weiteren drei Toren in der zweiten Halbzeit durch Spat, Rupert Heiml und Oliver Heiml nützten. (200; W. Stockinger)

Aufstellung URB: Hofer; Schuster, Turner, Baumgartner, Mühlparzer, Engleder, Eisschiel (71. Schürz), Popelka (62. Lindorfer), C. Stallinger, Wild, Fuchs. Tore: Obermüller (25.), Hofmann (37.), Spat (48.), R. Heiml (72.), O. Heiml (82.).

Vorschau: Union Rohrbach/Berg muss in der letzten Runde am 17. Juni 2000 ab 17 Uhr noch auswärts bei Union Vöcklamarkt antreten. In diesem Spiel bietet sich für die Führung der Fußballsektion noch einmal die Gelegenheit, unter ernsten Bedingungen talentierte Nachwuchsspieler aus dem Kader der zweiten Mannschaft zu testen. "Somit haben die Kaderprobleme in den letzten Wochen auch einen positiven Aspekt - sie zeigen auf, auf welchem Niveau sich eine Reihe von Spielern befinden und an welchen Stellen die Mannschaft verstärkt werden muss", so Pressesprecher Josef Kneidinger.
 
Online-Spielbericht30. Runde:  Union Vöcklamarkt - Union Rohrbach/Berg  ~  1 : 2  (0:0)
SchlagzeileRohrbach besiegt auswärts Vöcklamarkt 2:1. Nach fünf Niederlagen von Rohrbach in Serie endlich wieder ein voller Erfolg zum Saisonabschluss! Auf Grund der vielen verletzten Spieler musste Trainer Franz Lanzerstorfer eine völlig OÖN, Juni 2000neue Elf aufbieten, die sich aber bravourös verkaufte. Von Beginn an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Manfred Fuchs und Johannes Wild vergaben zwei hochkarätige Chancen, aber auch Torhüter Daniel Kerl musste sich einige Male auszeichnen. Und obwohl Rohrbach schon genug verletzte Spieler hat, mussten in der zweiten Halbzeit auch noch Dietmar Schuster, Ralph Turner und Johannes Wild verletzt vom Platz. Sogar Ersatztorhüter Bezirksrundschau/Tips, Juni 2000 (Ausschnitt)Stefan Hofer musste vom Feld seine Stürmerqualitäten zeigen und das mit Erfolg! Ein klares Elfmeterfoul an Christian Stallinger wurde zunächst nicht geahndet, aber in der 71. Minute dann doch der Führungstreffer: Manuel Engleder erkämpfte sich den Ball, spielte die Vöcklamarkter Verteidigung schwindlig und rollte den Ball zum völlig freistehenden Christian Stallinger, der trocken einschoss. 14 Minuten später das 2:0: Klaus Lindorfer lief alleine Richtung Vöcklamarkter Tor, spielte überlegt zu Ersatztorhüter und Stürmer Stefan Hofer und dieser zirkelte den Ball gekonnt ins lange Eck. In der Nachspielzeit gelang Sieberer per Elfmeter der Ehrentreffer. (300; Reinsprecht)

Aufstellung URB: Kerl; D. Schuster (46. Eisschiel); Fuchs, Stallinger; Atzgerstorfer, Turner, Engleder, Mühlparzer, Richtsfeld; Baumgartner, Wild (70. Hofer). Tore: Sieberer (90./Elfmeter); Stallinger (71.), Hofer (85.).

 
 
Tabelle - Endstand
1. Landesliga  /  Saison 1999/00
Pos Verein Sp. g. u. v. Tore Punkte
1 FC Blau-Weiß Linz
30 22 3 5 93 : 30 69
2 Union St. Florian
30 20 6 4 64 : 31 66
3 SV Grieskirchen
30 16 4 10 53 : 40 52
4 SV Ried Amateure
30 14 8 8 44 : 36 50
5 ATSV Ranshofen 30 14 7 9 53 : 43 49
6 Union Vöcklamarkt
30 14 4 12 46 : 42 46
7 SV Bad Schallerbach
30 13 7 10 51 : 51 46
8 SK St. Magdalena
30 12 6 12 40 : 35 42
9 LASK Amateure
30 11 9 10 52 : 50 42
10 SV Gmunden
30 12 5 13 45 : 45 41
11 Union Rohrbach/Berg 30 10 5 15 43 : 52 35
12 ASKÖ Schwertberg
30 7 10 13 37 : 50 31
13 DSG Union Perg
30 7 9 14 29 : 42 30
14 ATSV Sattledt
30 6 7 17 33 : 59 25
15 WSC Hertha Wels
30 7 4 19 47 : 79 25
16 SV GW Micheldorf
30 5 6 19 27 : 72 21
 
Rohrbach/Berg - Torschützenliste
1. Landesliga   /  Saison 1999/00
Tore Name
9 Johannes Wild
8 Manuel Engleder
6 René Beham
5 Herbert Zach
5 Hubert Bogner
2 Radek Popelka
2 Christian Stallinger
1 Ralph Turner
1 Ernst Richtsfeld
1 Manfred Fuchs
1 Thomas Baumgartner
1 Thomas Mühlparzer
1 Stefan Hofer
20 Tore im Herbst `99  +  23 Tore im Frühjahr `00  =  insgesamt 43 Tore
 
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Saison 1999/00 - 2. Klasse Nordwest (4. Platz)
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 06.08.2016. Alle Angaben ohne Gewähr! Verfasser: Thomas Kneidinger
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- Union Rohrbach/Berg 1b - die Mannschaft von 1999/00  (Foto vom 02.10.1999): stehend: Reinhard Hoheneder (Trainer), Georg Hoheneder, Markus Eisschiel, Dominik Schürz, Severin Aichbauer, Thomas Baumgartner, Wolfang Pauli, Pavel Pucejdl, Harald Peherstorfer (SL 1b) -- hockend: Marc Atzgerstorfer, Gerhard Fischer, Daniel Kerl, Klaus Lindorfer, Erich Stallinger, Harald Sinka, Markus Stallinger
- Union Rohrbach/Berg 1b - die Mannschaft von 1999/00 (Foto vom 02.10.1999) -
stehend: Reinhard Hoheneder (Trainer), Georg Hoheneder, Markus Eisschiel, Dominik Schürz,
Severin Aichbauer, Thomas Baumgartner, Wolfang Pauli, Pavel Pucejdl, Harald Peherstorfer (SL 1b)
hockend:
Marc Atzgerstorfer, Gerhard Fischer, Daniel Kerl,
Klaus Lindorfer, Erich Stallinger, Harald Sinka, Markus Stallinger
nicht am Foto: David Gahleitner, Bernhard Groiß, Stefan Hofer, Stefan Kneidinger,
Roland Mitterlehner, Peter Mühleder, Josef Stallinger, Manfred Stallinger,
Ralph Turner, Alexander Unger, Simon Steyrl
 
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Spielplan
2. Klasse Nordwest  /  Herbstmeisterschaft 1999
Datum Zeit Spiel Ergebnis
1
So, 15.08.99
17.00
Union Rohrbach/Berg 1b - Union Kollerschlag 5 : 0
2 So, 22.08.99
17.00 SV Haslach/Mühl - Union Rohrbach/Berg 1b
2 : 1
3 So, 29.08.99
17.00 TSU Waldmark St. Stefan - Union Rohrbach/Berg 1b
1 : 2
4 Sa, 04.09.99
14.00 Union Rohrbach/Berg 1b - Union Oepping
3 : 2
5 So, 12.09.99
16.00 Union Aigen/Schlägl - Union Rohrbach/Berg 1b
1 : 2
6 Sa, 18.09.99
14.00 Union Rohrbach/Berg 1b - TSU Kirchberg/Donau
6 : 0
7 Sa, 25.09.99
17.00 Union Nebelberg - Union Rohrbach/Berg 1b
0 : 1
8 Sa, 02.10.99
14.00 Union Rohrbach/Berg 1b - SK Kleinzell
3 : 0
9 So, 10.10.99
16.00 Union Rohrbach/Berg 1b - Union Julbach
1 : 0
10 Sa, 16.10.99
14.00 Union Rohrbach/Berg 1b - Union Lembach i. M.
0 : 8
11 So, 24.10.99
14.30 TSU Hofkirchen i. M. - Union Rohrbach/Berg 1b
3 : 0
 
 
Online-Spielbericht1. Runde:  Union Rohrbach/Berg 1b - Union Kollerschlag  ~  5 : 0  (2:0)
Klaus Beim Meisterschaftsauftakt zeigte die zweite Mannschaft von Rohrbach/Berg, dass sie in der letzten Saison nicht unverdient den Reservebewerb der 1. Landesliga gewonnen haben. Bereits in der vierten Minute gingen sie in Führung, die durch einen Treffer in der 32. Minute noch vor der Pause ausgebaut werden konnte. Nach Seitenwechsel ging es in dieser einseitigen Partie in der selben Tonart weiter. Das Tor des Tages erzielte der erst 15-jährige Erich Stallinger; er traf aus 20 Metern genau ins linke Eck. Tore: Klaus Schuster, Josef Stallinger (2), Dominik Schürz, Erich Stallinger. (50; Griebl)

Vorschau: Mit einem Riesenknüller geht die noch junge Saison gleich weiter. Die beiden Tabellenführer Haslach und Rohrbach 1b treffen diesmal aufeinander. Beide Teams lösten ihre Saisonpremieren souverän. Die Brunninger-Elf aus Haslach, die bei diesem Hit Heimvorteil genießt, setzte sich im Nachbarschaftsduell bei Waldmark klar durch. Doch auch die zweite Mannschaft des Landesligisten Rohrbach schoss sich mit dem 5:0 gegen Kollerschlag, schon für diesen Hit ein.
 
2. Runde:  SV Haslach an der Mühl - Union Rohrbach/Berg 1b  ~  2 : 1  (1:1)
Die Zuschauer in Haslach bekamen ein kampfbetontes, aber faires Derby zu sehen. Hauptgrund am Haslacher Erfolg war sicherlich die hervorragende Mannschaftsleistung. Nachdem Dominik Schürz die Rohrbacher schon nach wenigen Minuten in Führung brachte, gelang den Platzherren noch vor Seitenwechsel der Ausgleich. Einen herrlichen 40-Meter-Querpass von Robert Maureder verwandelte Andreas Nigl von der Strafraumgrenze volley zum 1:1. Eine schöne Kombination von Claus Helmhart und Jiri Anderle führte in der 65. Minute schließlich zum 2:1, was zugleich auch die Vorentscheidung bedeutete. Tore: Andreas Nigl, Jiri Anderle; Dominik Schürz. (150; Sitz)

3. Runde:  TSU Waldmark St. Stefan - Union Rohrbach/Berg 1b  ~  1 : 2  (0:0)
Pech für die noch junge und unroutinierte Waldmarker Mannschaft. Bis knapp vor dem Ende konnten sie den mit einigen Spielern der Landesligamannschaft angetretenen Rohrbachern Paroli bieten. Vor allem in kämpferischer Hinsicht zollte nach dem Spiel Trainer Alfred Mayr seiner Truppe ein großes Lob. Daher ist es für die Waldmarker bitter, dass sie in der 80. Minute aus einem Missverständnis in der Abwehr noch das 1:2 hinnehmen mussten. Tore: Christoph Anzinger; Marc Atzgerstorfer, Markus Stallinger. (50; Pirklbauer)

4. Runde:  Union Rohrbach/Berg 1b - Union Oepping  ~  3 : 2  (2:2)
Rohrbach begann stark und dominierte von Beginn weg. Chance um Chance wurde herausgespielt, Youngster Mitterlehner und Oldie Josef Stallinger stellten auf 2:0. Danach ließen die Hoheneder-Schützlinge etwas nach, Oepping kam auf und glich noch vor der Pause durch Tore von Schwentner und Lauß aus. Nach Seitenwechsel waren die Hausherren am Drücker und Stallinger traf in der 80. Minute zum 3:2 Siegtreffer. Tore: Roland Mitterlehner (20.), Josef Stallinger (28.), Markus Stallinger (80.); Hubert Schwentner (35.), Herbert Lauß (E; 44). (100; Kinzl)

5. Runde:  Union Aigen/Schlägl - Union Rohrbach/Berg 1b  ~  1 : 2  (0:0)
Die Heimischen begannen überraschend stark und konnten sich einige gute Chancen herausarbeiten, doch Tore blieben aus. So ging es torlos in die Kabinen. In der zweiten Hälfte kamen die Rohrbacher immer besser ins Spiel und konnten ihre Überlegenheit auch in Tore ummünzen, Mühlparzer traf mit einem Freistoß. In der 80. Minute war es wiederum Mühlparzer, der mit einem Kopfball auf 2:0 erhöhte. Aigen/Schlägl erzielte zwar noch den Anschlusstreffer aus einem Elfer, doch Rohrbach brachte den Sieg über die Distanz. Tore: Helmut Sailer; Thomas Mühlparzer (2). (100; Dr. Ruhmannseder)

Online-Spielbericht6. Runde:  Union Rohrbach/Berg 1b - TSU Kirchberg ob der Donau  ~  6 : 0  (0:0)
Impressionen zur 6. Runde (Fotos by Kneidinger)Rohrbach 1b diktierte gegen die Überraschungself der Vorwoche bereits in der ersten Hälfte die Partie, doch es dauerte bis zur 60. Minute, ehe die Fans das erste Mal jubeln konnten. Danach ging es Schlag auf Schlag, beinahe im Fünf-Minuten-Takt schlug es im Tor der Kirchberger ein und so gingen die Rohrbacher als 6:0 Sieger vom Platz. Tore: Marc Atzgerstorfer (59., 62.), Georg Hoheneder (76.), Thomas Baumgartner (78.), Severin Aichbauer (82.), Klaus Lindorfer (88.). (100; Breiteneder)

7. Runde:  Union Nebelberg - Union Rohrbach/Berg 1b  ~  0 : 1  (0:0)
Die Negativserie der Nebelberger scheint kein Ende zu nehmen. Auch im siebten Spiel mussten die Heimischen eine knappe Niederlage in Kauf nehmen. Rohrbach startete stark und scheiterte immer wieder am ausgezeichneten Kroiss, der einige tolle Paraden zeigte. In der zweiten Hälfte konnten die Hausherren einigermaßen mithalten, doch Rohrbach hatte die besseren Chancen, eine davon nutzte Aichbauer zum Siegtreffer 10 Minuten vor Schluss. Tor: Severin Aichbauer. (80; Deisenhammer)

Online-Spielbericht8. Runde:  rltUnion Rohrbach/Berg 1b - SK Kleinzell  ~  3 : 0  (2:0)
Rundschau, Oktober 1999Mit dem sechsten Sieg in Folge kletterten die Rohrbacher auf Platz eins der Tabelle. Die Entscheidung fiel bereits in der ersten Viertelstunde, zuerst traf Atzgerstorfer und wenig später erhöhte Markus Stallinger auf 2:0. In der 38. Minute musste Rohrbachs Atzgerstorfer nach einem unnötigen Foul mit Gelb-Rot vom Platz, Kleinzell konnte jedoch aus der nummerischen Überlegenheit kein Kapital schlagen und scheiterte mehrmals am ausgezeichneten Rohrbacher Goalie Daniel Kerl. In der 83. Minute die endgültige Entscheidung, Markus Stallinger überhob den Gästetorhüter und traf zum 3:0. Tore: Marc Atzgerstorfer (9.), Markus Stallinger (17., 83.). (100; Rumpfhuber)

Vorschau: Für Tabellenführer Rohrbach geht es zu Hause gegen Julbach, alles andere als ein Sieg der Rohrbacher wäre eine große Überraschung.
 
9. Runde:  rltUnion Rohrbach/Berg 1b - Union Julbach  ~  1 : 0  (0:0)
In der ersten Hälfte ein ausgeglichenes Spiel ohne besondere Torszenen. In der Anfangsphase der zweiten Halbzeit drückten die Hausherren, jedoch ohne zählbaren Erfolg. Danach wurden die Julbacher stärker, hatten gute Chancen, scheiterten aber immer wieder an den eigenen Nerven. Ab der 70. Minute mussten die Rohrbacher mit nur zehn Mann auskommen, nachdem Erich Stallinger wegen Torraubs ausgeschlossen wurde. Kurz vor Schluss die Riesenchance auf den Siegtreffer für die Hausherren, doch Alex Unger vergab. Praktisch mit dem Schlusspfiff das Goldtor, der ansonsten sehr gute Gästegoalie patzte und Thomas Baumgartner schoss zum Siegtreffer ein. Tor: Thomas Baumgartner. (80; Lehner)

Vorschau: „Wir freuen uns auf den Schlager. Gegen die junge, spielerisch starke Elf der Rohrbacher werden wir alles daran setzen, um drei Punkte mit nach Hause zu nehmen und den Tabellenführer zu stürzen“, gibt Lembachs Seki-Stellvertreter Robert Dietl die Devise für den Schlager der Runde aus. Das Spiel findet bereits am Samstag um 14 Uhr statt.
 
Online-Spielbericht10. Runde:  rltUnion Rohrbach/Berg 1b - Union Lembach i. M.  ~  0 : 8  (0:5)
Gegen die stark ersatzgeschwächten Rohrbacher legten die Lembacher gleich mächtig los und nach zehn Minuten war die Partie gelaufen, zweimal Beljo und einmal Berger schossen eine 3:0-Führung heraus. In dieser Tonart ging es weiter, bis zum Halbzeitpfiff erhöhten die Kaltenhuber-Schützlinge auf 5:0. Nach dem Seitenwechsel ging es munter weiter und die groß aufspielenden Lembacher feierten einen 8:0-Kantererfolg und sind somit der neue Tabellenführer. Tore: Sascha Berger (1., 48., 83.), Mario Beljo (3., 7., 62.), Wolfgang Großhaupt (19.), Roman Kopet (31.). (100; Drachta)

11. Runde:  rltTSU Hofkirchen i. M. - Union Rohrbach/Berg 1b  ~  3 : 0  (2:0)
Rundschau, Oktober 1999Im Spitzenspiel der Runde feierte Hofkirchen einen verdienten Sieg. Die Hausherren starteten wie aus der Pistole geschossen und Roland Mayrhofer stellte nach einer Viertelstunde mit einem Doppelpack auf 2:0. Rohrbach wurde nun stärker und fand einige gute Chancen vor. Nach Seitenwechsel legten die Hausherren wieder einen Zahn zu und es gab Torszenen auf beiden Seiten. Kurz vor Schluss die endgültige Entscheidung, Froschauer wird herrlich bedient und stellt den Endstand von 3:0 her. Tore: Roland Mayrhofer (8., 14.), Alexander Froschauer (88.). (150; Tremel)

 
Freundschaftsspiel bzw. letztes Testspiel am 26.03.2000 um 13.00 Uhr:
Union Rohrbach/Berg 1b - Union Ulrichsberg  2:0
Torschützen: Gerhard Fischer, Wolfgang Pauli

 
 
Spielplan
2. Klasse Nordwest  /  Frühjahrsmeisterschaft 2000
Datum Zeit Spiel Ergebnis
12 Do, 01.06.00
16.00 Union Kollerschlag - Union Rohrbach/Berg 1b
2 : 1
13 Sa, 08.04.00
16.00 Union Rohrbach/Berg 1b - SV Haslach/Mühl 1 : 0
14 Sa, 15.04.00
14.00 Union Rohrbach/Berg 1b - TSU Waldmark St. Stefan
2 : 0
15 Sa, 22.04.00
16.30 Union Oepping - Union Rohrbach/Berg 1b
2 : 0
16 Sa, 29.04.00
14.00 Union Rohrbach/Berg 1b - Union Aigen/Schlägl
2 : 0
17 So, 07.05.00
17.00 TSU Kirchberg/Donau - Union Rohrbach/Berg 1b
1 : 6
18 Sa, 13.05.00
15.00 Union Rohrbach/Berg 1b - Union Nebelberg
4 : 2
19 So, 21.05.00
17.00 SK Kleinzell - Union Rohrbach/Berg 1b
1 : 6
20 Sa, 27.05.00
15.00 Union Rohrbach/Berg 1b - Union Julbach
0 : 1
21 So, 04.06.00
17.00 Union Lembach i. M. - Union Rohrbach/Berg 1b
2 : 0
22 So, 18.06.00
17.00 Union Rohrbach/Berg 1b - TSU Hofkirchen i. M.
0 : 1
 
 
Vorschau: Das Schlagerspiel der 1. Runde findet in Kollerschlag statt. Das junge Team aus Kollerschlag, das ja sensationell auf Platz Zwei überwinterte, hat mit den Rohrbachern noch eine Rechnung offen, denn im Herbst kam man mit 0:5 unter die Räder. Besonders heiß auf das Match ist Kollerschlags Goalgetter Martin Wöss, der in der Winterpause auch bei den Rohrbachern im Gespräch war. Er will mit seinen Toren für die ersten drei Punkte im neuen Jahrtausend sorgen. Aber auch Rohrbachs Coach Hoheneder fiebert dem Meisterschaftsauftakt entgegen und hofft gegen Kollerschlag auf einen vollen Erfolg, um den Anschluss an die Spitze nicht zu verpassen.
 
12. Runde ~ NachtragsspielrltU. Kollerschlag - U. Rohrbach/Berg 1b  ~  2 : 1  (2:0)
Das am Sonntag, 02.04.2000 angesetzte Spiel musste witterungsbedingt (Schneeeinbruch im Mühlviertel) abgesagt werden. Nachgeholt wurde die Runde am Donnerstag, 01.06.2000.
Tore: Markus Rauscher, Martin Wöss; Thomas Baumgartner. Leider kein Spielbericht vorhanden!


13. Runde:  Union Rohrbach/Berg 1b - SV Haslach an der Mühl  ~  1 : 0  (1:0)
Impressionen zur 13. Runde (Fotos by Kneidinger)Die erste halbe Stunde brauchten die Kicker, um sich den „Winterschlaf“ aus den Beinen zu schütteln. Danach konnte sich Rohrbachs Goalie Hofer bei einem Schuss von Jiri Anderle auszeichnen. Im Gegenzug die Szene des Tages, „Baumi“ Baumgartner marschierte mit dem Ball über das gesamte Spielfeld und nach einem Missverständnis der Haslacher landete der Ball irgendwie im Tor. Nun gab es Chancen hüben wie drüben, und hätten nicht beide Torhüter ausgezeichnete Leistungen gezeigt, so hätten die Fans sicherlich mehrere Tore bejubeln können. Tor: Eigentor/Haslach. (70; Salihovic)

14. Runde:  rltUnion Rohrbach/Berg 1b - TSU Waldmark St. Stefan  ~  2 : 0  (1:0)
Rohrbach dominierte von Beginn an das Geschehen und erzielte nach einer halben Stunde die Führung durch Dominik Schürz. Kurz vor dem Seitenwechsel die Chance des Tages für die Waldmarker, doch die Stange rettete den ausgezeichneten Rohrbacher Schlussmann Stefan Hofer vor einem Verlusttreffer. Nach einer Stunde dann die Entscheidung, Oldboy Manfred Stallinger besorgte das 2:0. Tore: Dominik Schürz (28.), Manfred Stallinger (57.). (100; Hauer)

15. Runde:  Union Oepping - Union Rohrbach/Berg 1b  ~  2 : 0  (1:0)
Ostersensation in Oepping! Oepping ging als krasser Außenseiter in diese Partie, Zach Gottfried scheiterte vorerst noch an Gästekeeper Hofer. So machte es Rachinger Karl nur kurz darauf besser und stellte mit einem sehenswerten Schuss auf 1:0. Auch im zweiten Spielabschnitt kam die Hoheneder-Elf nicht so richtig auf Touren und Oepping kämpfte weiter beherzt. Nach gut einer Stunde die Vorentscheidung: Rupert Schwentner traf zum 2:0. Danach Chancen hüben wie drüben, Tore gab`s allerdings keine mehr. So blieb es beim Sieg der Hausherren im Prestigeduell. Tore: Karl Rachinger, Rupert Schwentner. (80; Dopplhammer)

16. Runde:  Union Rohrbach/Berg 1b - Union Aigen/Schlägl  ~  2 : 0  (0:0)
16. Runde: Union Rohrbach/Berg 1b - Union Aigen/Schlägl (Foto: Bernhard Haudum)Ein Derby-Sieg gab`s für die zweite Mannschaft der Union Rohrbach/Berg, die in der 2. Klasse Nordwest spielt: Gegen Aigen gaben sich die Gastgeber am Samstag keine Blöße und siegten sicher mit 2:0. Damit wahrten die Rohrbacher ihre Chancen auf den Titel, Tabellenführer Lembach und Verfolger Hofkirchen sind nach Unentschieden gegen Julbach bzw. Lembach wieder in Reichweite. Tore: Manfred Stallinger (51.), Dominik Schürz (55.)

17. Runde:  TSU Kirchberg ob der Donau - Union Rohrbach/Berg 1b  ~  1 : 6  (0:3)
Die Rohrbacher waren an diesem Tag den Kirchbergern in allen Belangen überlegen und dominierten die Partie von der ersten bis zur letzten Minute. Man hatte nie das Gefühl, dass die Gastgeber der Partie noch eine Wende geben könnten. Der Sieg der Hoheneder-Schützlinge hätte durchaus noch höher ausfallen können, wären sie noch kaltschnäuziger beim Ausnützen ihrer Torchancen gewesen. Tore: Markus Stallinger (2), Manfred Stallinger (2), Thomas Baumgartner, Klaus Lindorfer. (100; Ehrengruber Franz)

18. Runde:  Union Rohrbach/Berg 1b - Union Nebelberg  ~  4 : 2  (2:1)
Nebelberg begann zunächst stärker, doch durch zwei schnelle Tore auf Rohrbacher Seite von Markus und Manfred Stallinger bekamen die Hoheneder-Schützlinge Oberhand. Die Wurm-Mannen hielten allerdings dagegen und noch vor der Pause verkürzte Rudi Wurm. Nach Seitenwechsel ein offener Schlagabtausch, zuerst das 3:1 durch Roland Mitterlehner, dann der abermalige Anschlusstreffer durch Christian Thaller. Den Schlusspunkt setzte der stark spielende Dominik Schürz mit dem Treffer zum 4:2-Endstand. Tore: Markus Stallinger, Manfred Stallinger, Roland Mitterlehner, Dominik Schürz; Rudolf Wurm, Christian Thaller (E). (70; Schlager)

Aufstellung URB: Stefan Hofer, Erich Stallinger, Thomas Baumgartner (Josef Stallinger), Markus Eisschiel; Dominik Schürz, Wolfgang Pauly, Georg Hoheneder, Marc Atzgerstorfer; Roland Mitterlehner (Gerhard Fischer), Manfred Stallinger, Markus Stallinger (Severin Aichbauer).

19. Runde:  SK Kleinzell - Union Rohrbach/Berg 1b  ~  1 : 6  (0:4)
Rundschau, Mai 2000Rohrbach gab sich keine Blöße! Die Hoheneder-Mannen starteten stark und Manfred Stallinger sorgte mit einem Doppelpack für klare Verhältnisse. Kleinzell hatte zwar Chancen, doch Tore wollten keine gelingen. Die Rohrbacher spielten cleverer und gingen mit einem 4:0-Vorsprung in die Kabinen. Im zweiten Spielabschnitt hielten die Lorenz-Schützlinge besser dagegen und beim Stand von 0:5 gelang der Ehrentreffer durch einen von Franz Baumann verwandelten Elfer. Den Schlusspunkt setzten jedoch wieder die Rohrbacher, Ralph Turner stellte mit seinem zweiten Treffer den Endstand von 6:1 her. Tore: Franz Baumann (E); Manfred Stallinger (2), Ralph Turner (2), Klaus Lindorfer, Dominik Schürz. (100; Mager)

20. Runde:  Union Rohrbach/Berg 1b - Union Julbach  ~  0 : 1  (0:0)
Spiel der vergebenen Chancen für die Rohrbacher! In der ersten Hälfte konnten die Hausherren die klare Überlegenheit nicht in Tore ummünzen. Alleine Max Stallinger scheiterte in der ersten Viertelstunde dreimal knapp. Auch in Abschnitt zwei nichts Neues, Rohrbach hatte gegen nur mehr zehn Julbacher Chance um Chance, doch Tore fielen keine und so kam es wie es kommen musste. In der 87. Minute traf Martin Seidl zum überraschenden Siegtreffer. Tor: Martin Seidl. (100; F. Huber)

21. Runde:  Union Lembach i. M. - Union Rohrbach/Berg 1b  ~  2 : 0  (1:0)
In der ersten Hälfte Pech für die Lembacher, zwei Tore wurden wegen Abseitsstellungen aberkannt. Kurz vor der Pause war`s dann soweit, Kopet staubte zur Führung ab. Nach Seitenwechsel drängten die Rohrbacher vehement auf den Ausgleich, Max Stallinger scheiterte mit einem Kopfball jedoch knapp. In der 80. Minute die endgültige Entscheidung: nach Berger-Vorlage stellte Höglinger Sigi den Endstand her. Tore: Roman Kopet, Sigi Höglinger. (120; Hemmelmayr)

22. Runde:  rltUnion Rohrbach/Berg 1b - TSU Hofkirchen i. M.  ~  0 : 1  (0:1)
Rundschau, Juni 2000Bezirksmagazin/Tips, Juni 2000Hofkirchen hat es geschafft! Vor einer tollen Kulisse entwickelte sich ein spannendes Spiel. In der 23. Minute das Goldtor des Tages, Hofkirchens Kapitän Alfred Witti spielt einen Freistoß kurz ab und Goalgetter Alex Froschauer bezwingt aus kurzer Distanz Stefan Hofer. Danach noch ein toller Schuss des Rohrbachers Lindorfer, doch Goalie Schwarzbauer konnte sich auszeichnen. In der zweiten Hälfte waren die Bachmeier-Schützlinge ganz klar überlegen und bei besserer Chancenauswertung hätte der Sieg sogar noch höher ausfallen können. Tor: Alexander Froschauer. (400; Gusenbauer)

 
 
Tabelle - Endstand
2. Klasse Nordwest  /  Saison 1999/00
Pos Verein Sp. g. u. v. Tore Punkte
1 TSU Hofkirchen i. M.
22 17 2 3 59 : 17 53
2 Union Lembach i. M.
22 15 4 3 64 : 23 49
3 Union Kollerschlag
22 14 6 2 50 : 26 48
4 Union Rohrbach/Berg 1b 22 14 0 8 46 : 29 42
5 SV Haslach an der Mühl
22 13 0 9 56 : 31 39
6 Union Julbach
22 10 8 4 28 : 17 38
7 SK Kleinzell
22 8 2 12 44 : 54 26
8 TSU Kirchberg ob der Donau
22 6 5 11 32 : 60 23
9 Union Nebelberg
22 6 3 13 33 : 43 21
10 Union Oepping
22 4 5 13 35 : 63 17
11 Union Aigen/Schlägl
22 2 7 13 23 : 48 13
12 TSU Waldmark St. Stefan 22 0 4 18 12 : 71 4
 
Rohrbach/Berg 1b - Torschützenliste
2. Klasse Nordwest   /  Saison 1999/00
Tore Name
7 Markus Stallinger
7 Manfred Stallinger
6 Dominik Schürz
4 Marc Atzgerstorfer
4 Thomas Baumgartner
3 Klaus Lindorfer
3 Josef Stallinger
2 Severin Aichbauer
2 Roland Mitterlehner
2 Thomas Mühlparzer
2 Ralph Turner
1 Georg Hoheneder
1 Erich Stallinger
1 Eigentor (Haslach)
24 Tore im Herbst `99  +  22 Tore im Frühjahr `00  =  insgesamt 46 Tore
  8830 Hits
NOV
10

Saison 1998/99

Saison 1998/99 - 1. Landesliga (10. Platz)
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 11.10.2017. Alle Angaben ohne Gewähr! Verfasser: Thomas Kneidinger
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An alle Sportfreunde! Die Sektion Fußball der Union Rohrbach/Berg wird in der Saison 1998/99 wieder in der höchsten oberösterreichischen Fußballklasse - der 1. Landesliga - spielen. Nach einem beispiellosen sportlichen Höhenflug in den vergangenen 8 Jahren - der von der 1. Klasse in die höchste österreichische Amateurliga führte - verlief die letzte Saison nicht sehr erfolgreich. Ziel der Vereinsführung ist es nun, in der kommenden Saison in der 1. OÖ. Landesliga wieder eine schlagkräftige und attraktive Mannschaft stellen zu können. Basis dazu sind sowohl ein gut funktionierender Nachwuchsbetrieb, als auch entsprechende Finanzmittel für diese Liga. Damit wir in der höchsten oberösterreichischen Fußballklasse bestehen können und weiterhin ein Aushängeschild unserer Region bleiben, bitten wir Sie, uns durch einen Besuch auf der Sportanlage zu unterstützen.
Quelle: Rohrbacher Kicker, Juni 1998
 
 
LogoVeränderungen im Sommer 1998

Zugänge:
Kehrer Josef  von  ASKÖ Pasching
Wild Johannes  von  SV Haslach an der Mühl
Kolenc Matthias  von  Union Oepping
Pudjedl Pavel  von  Union Oepping

Abgänge:
Wiesinger Peter  zu  Union Lembach i. M.
Atzgerstorfer Marc  zu  SV Steyregg
Stallinger Manfred  zu  TSU Waldmark

Dressenfarbe:
grün-schwarz (bei Heim- und Auswärtsspielen)

Sponsoren:
Sparkasse Mühlviertel-West Bank AG
Möbel Kitzberger
 
Team 1998/99: stehend: Manuel Engleder, Dietmar Schuster, Petr Zyka, Gerhard Gahleitner, Renè Beham, Klaus Schuster, Radek Popelka, Gerhard Engleder (Trainer) hockend: Josef Kehrer, Johannes Wild, Walter Stallinger (Masseur), Alexander Unger, Roland Löfler, Herbert Zach, Manfred Fuchs
- Union Rohrbach/Berg - die Mannschaft von 1998/99  (Foto vom 24.10.1998) -
stehend: Manuel Engleder, Dietmar Schuster, Petr Zyka, Gerhard Gahleitner,
René Beham, Klaus Schuster, Radek Popelka, Gerhard Engleder (Trainer)
hockend: Josef Kehrer, Johannes Wild, Walter Stallinger (Masseur),
Alexander Unger, Roland Löfler, Herbert Zach, Manfred Fuchs
nicht am Foto: Stefan Hofer, Klaus Lindorfer, Vaclav Miksicek, Ralph Turner,
Ernst Richtsfeld, Peter Aigner (SL)
,  Thomas Baumgartner,
Christian Stallinger, Eduard Hannerer (SL-Stv.), Rudolf Altendorfer (SL-Stv.)
 
 
Doppelpass (OÖFV-Magazin), Nr. 6, 2. Jahrgang, Nr. II/98Vorbereitungsprogramm
1. Landesliga  /  Sommer 1998
Datum Spiel & Torschützen Ergebnis
Fr, 17.07.98 Union Rohrbach/Berg - TSV Neustadt/Aisch (Landesliga/Bayern)
Tore: Petr Zyka (2), Roland Löfler
3 : 2
Sa, 18.07.98 Union Rohrbach/Berg - ASKÖ Pasching  Tor: Eigentor/Pasching 1 : 2
Fr, 24.07.98 Union Rohrbach/Berg - Union Eferding
Tore: Radek Popelka (2), Manuel Engleder, Roland Löfler
4 : 1
Mo, 27.07.98 Union Altenfelden - Union Rohrbach/Berg
Tore: Herbert Zach (2), Hannes Wild, Christian Stallinger, Josef "Joe" Kehrer
0 : 5
Sa, 01.08.98 ÖFB-Cup/1. Runde: Union Rohrbach/Berg - ATSV Sattledt 0 : 2
So, 02.08.98 Turnier in Vorderweißenbach/Vorrunde:
SK St. Magdalena - Union Rohrbach/Berg 
Tore: Hannes Wild (2)
0 : 2
So, 02.08.98 Turnier in Vorderweißenbach/Finale:
Union Vorderweißenbach - Union Rohrbach/Berg
Tore: Herbert Zach, Radek Popelka, René Beham, Manuel Engleder
3 : 4
Mi, 05.08.98 Union Rohrbach/Berg - FC Paralimni (1. Div. Zypern) 0 : 0
Sa, 08.08.98 Union Rohrbach/Berg - SV Gallneukirchen 0 : 3
So, 16.08.98 Union Oepping - Union Rohrbach/Berg (Kampfmannschaft+Reserve)
Tore:
Ralph Turner, Roland Löfler, Josef "Joe" Kehrer, Radek Popelka
3 : 4
 
 
Rohrbach startet gegen Titelaspirant Blau-Weiß Linz

Mühlviertler Rundschau, August 1998Start in der 1. Landesliga zur Fußballmeisterschaft 1998/99. Das übrige Fußball-Unterhaus beginnt eine Woche später, am 22. und 23. August. Die Rundschau berichtet wieder ausführlich in Wort und Bild vom Fußballgeschehen in Ihrer Heimat.
Regionalliga-Absteiger Union Rohrbach/Berg hat zum Auftakt gleich eine hohe Hürde vor sich. Titelanwärter Blau-Weiß Linz kommt am Samstag, 15. August, um 18 Uhr, in die Bezirksstadt Rohrbach.
Trotz des verletzten Petr Zyka und den Ausfall der aus dem Cupspiel gegen Sattledt für ein Spiel gesperrten Kicker Radek Popelka und Ernst Richtsfeld, sieht Rohrbachs Trainer Gerhard Engleder nicht schwarz. Im Kader seiner Elf steht auch Alexander Unger, dessen Engagement zur Nachwuchsmannschaft von 1860 München sich nach einer Verletzung zerschlagen hat.  Quelle: Mühlviertler Rundschau, August 1998
 
 
Rohrbach ist unter den ersten Sechs!
Gerhard Engleder Zwei harte Jahre durchlebte Gerhard Engleder als Trainer mit der Mannschaft von Union Rohrbach/Berg in der Regionalliga. Jetzt ist die Mannschaft in die 1. Landesliga zurückgekehrt. Engleder spielte selbst 18 Jahre bei Union Aigen/Schlägl Fußball. Sein Sohn Manuel kickt in der Rohrbacher Ersten, die er betreut.

INTERVIEW: Gerhard Engleder (Fußballtrainer der Union Rohrbach/Berg)

Waren Sie mit der Vorbereitung zufrieden?
An und für sich schon, aber leider hat sich Petr Zyka gegen Eferding verletzt und fällt länger aus. Das Training war eigentlich optimal. Sowohl die Ergebnisse, als auch das Spiel waren zufriedenstellend.

Sind die Neuzugänge Ersatz für die Abgänge, oder doch echte Verstärkungen?
Keine Frage. Kehrer ist sicher eine gewaltige Verstärkung und auch Hannes Wild von Haslach.

Training im August 1998Beim Start am Samstag, 15. August, in Rohrbach gegen Blau-Weiß Linz wird nicht die Stamm-Mannschaft einlaufen?
Uns fehlen die drei Stammspieler Zyka, der verletzt ist, sowie Popelka und Richtsfeld, die nach dem Cupspiel gegen Sattledt gesperrt wurden. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass das Spiel positiv für uns ausgeht. Verlieren werden wir nicht.

Wer wird Meister in der 1. Landesliga und wo darf man Rohrbach erwarten?
Donau, Blau-Weiß Linz und Schallerbach sind die Titelfavoriten. Rohrbach schafft einen Platz unter den ersten Sechs.  Quelle: Mühlviertler Rundschau, August 1998

 
 
Kader der Kampfmannschaft im Herbst 1998Spielplan
1. Landesliga  /  Herbstmeisterschaft 1998
Datum Zeit Spiel Ergebnis
1 Sa, 15.08.98 18.00 Union Rohrbach/Berg - FC Blau-Weiß Linz 3 : 2
2 Di, 25.08.98 18.30 Union Esternberg - Union Rohrbach/Berg 2 : 2
3 Sa, 29.08.98 17.00 Union Rohrbach/Berg - SK St. Magdalena 3 : 1
4 Di, 15.09.98 19.00 SV GW Micheldorf - Union Rohrbach/Berg 4 : 1
5 Sa, 12.09.98 16.00 Union Rohrbach/Berg - Union Vöcklamarkt 3 : 3
6 Sa, 19.09.98 16.00 SK Schärding - Union Rohrbach/Berg 5 : 3
7 Sa, 26.09.98 16.00 Union Rohrbach/Berg - SV Gmunden 3 : 1
8 Sa, 03.10.98 16.00 SC Marchtrenk - Union Rohrbach/Berg 3 : 0
9 Sa, 10.10.98 16.00 Union Rohrbach/Berg - ASKÖ Donau Linz 2 : 2
10 So, 18.10.98 16.00 SV Ried Amateure - Union Rohrbach/Berg 1 : 0
11 Sa, 24.10.98 15.30 Union Rohrbach/Berg - SV Bad Schallerbach 1 : 1
12 Sa, 31.10.98 14.30 LASK Amateure - Union Rohrbach/Berg 2 : 0
13 Sa, 07.11.98 14.00 Union Rohrbach/Berg - ATSV Sattledt 2 : 0
14 Sa, 14.11.98 14.00 WSC Hertha Wels - Union Rohrbach/Berg 3 : 1
15 Sa, 06.03.99 15.30 DSG Union Perg - Union Rohrbach/Berg 3 : 0
 
 
1. Runde:  rltUnion Rohrbach/Berg - FC Blau-Weiß Linz  ~  3 : 2  (3:2)
SchlagzeileIn Rohrbach gab es ein Skandalspiel. Der schlechte Ruf war dem Anhang von Blau-Weiß Linz vorausgeeilt. 31 Gendarmen waren aufgeboten worden. Letzten Endes ermöglichten Funktionäre und Neues Volksblatt (August 1998)OÖ Nachrichten (August 1998)Gendarmen ein einigermaßen reguläres Ende des Spiels. Es endete mit einem 3:2-Erfolg für die Hausherren. Mit dem blau-weißen Anhang darf es so nicht weitergehen, da muss der Fußballverband aktiv werden. Das von Sparkasse Mühlviertel-West gesponserte Match begann mit einem Knalleffekt. In eine Cornerserie der Rohrbacher ertönte plötzlich der Pfiff von Schiedsrichter Kornbichler. Der ehemalige Rohrbacher und nunmehrige Libero der Linzer, Gerold Sturm, hatte Kehrer im Strafraum ohne Ball gefoult: Ausschluss und Elfmeter. Zach verwandelte zum 1:0. Ansichts- bzw. Postkarte zum SpielImpressionen zur 1. Runde (Fotos by Kneidinger)Doch trotz numerischer Unterlegenheit drückten jetzt die Gäste. Und schon vier Minuten später war der Ausgleich da. Nochmals vier Minuten später und die Linzer führten 2:1 durch einen Elfmeter. Torschütze Hasanovic zog dann an Wild die Notbremse und musste mit gelb-rot unter die Dusche. Spontan machte Rohrbach Druck und Kapitän Zach drehte das Match mit zwei Toren zum 3:2 um. Der Rest des Spiels hatte dann mit Fußball wenig zu tun. Die Gendarmen mussten die Schiedsrichter in die Kabine begleiten. Als nach der Pause die Linzer Fans beinahe total ausrasteten, zogen 30 Gendarmen einen Sicherheitsriegel um das Spielfeld. Die Linzer hatten zwar jetzt zwei Mann weniger am Spielfeld, kamen aber trotzdem zu guten Chancen. Aber als Rohrbachs Engleder zweimal alleine vor Torhüter Laschinger scheiterte, war das Glück auf Seiten der Linzer. Glück aber in der Nachspielzeit für Rohrbach. (600; Kornbichler)

Aufstellung URB:
Gahleitner; Schuster; Fuchs, Lindorfer; Beham, Engleder, Unger (70. Stallinger), Kehrer, Wild; Zach, Löfler. Tore: Zach (10./Elfmeter, 33., 39.); Huemer (11.), Hasanovic (12./Foulelfer). Ausschlüsse: Lindorfer (84. Gelb/Rot; Foul); Sturm (9. Nachschlagen), Hasanovic (30. Gelb/Rot; Foul), Genc (87. Gelb/Rot; Foul).


Rundschau (August 1998)Kronen Zeitung (August 1998)Plötzlich fand sich eine Brieftasche wieder...
Gut in Schach gehalten hat ein Großaufgebot von Gendarmen einige Radaubrüder unter den Fans von Blau-Weiß-Linz, die während des Fußballmeisterschaftsspieles Union Rohrbach/Berg gegen Blau-Weiß Linz (3:2) heiß gelaufen sind. In der zweiten Halbzeit attackierten urplötzlich rund zehn "Fans" einen Rohrbacher Ordner mit Fäusten und Fußtritten. Nach dem Schlusspfiff galt es vorerst, das Schiedsrichter-Trio heil in die Kabinen zu geleiten. Für die Fans war natürlich er der Hauptschuldige an der Niederlage. Den Gendarmen gelang es, die Fans in Gruppen zu ihrem Bus zu bringen und eine Eskalation zu verhindern. Vor dem Einsteigen kam es unter den Linzern zu kleineren Rangeleien - plötzlich lag eine Brieftasche auf der Straße: Es war die des Ordners, der von einigen Fans während des Spieles angegangen worden war. Die Gendarmen gaben die Brieftasche samt Geld und Dokumenten an den glücklichen Besitzer zurück. Einsatzleiter Oberstleutnant Herbert Kirschner zufrieden: "Weil wir Informationen vorher erhalten haben, haben wir uns auf dieses Spiel vorbereitet. Ich hoffe, das war ein Ausnahmefall. Im Fußball sind Emotionen einfach da, aber sie dürfen nicht ausarten!"

Vorschau: Rohrbach spielt erst am Dienstag, 25. August, auswärts gegen Esternberg. Laut Sektionsleiter Peter Aigner will Rohrbach zumindest einen Punkt von den heimstarken Innviertlern mit nach Hause nehmen. Obwohl Rohrbach noch nicht in Hochform spielt, ist dieses Ziel realistisch. Mit Richtsfeld und Popelka stehen die beiden Rot-Sünder aus dem Cupspiel gegen Sattledt wieder zur Verfügung. Fraglich ist noch der verletzte Mittelfeldmotor Klaus Schuster.
 
2. Runde ~ NachtragsspielrltUnion Esternberg - Union Rohrbach/Berg  ~  2 : 2  (0:2)
Ausschnitt aus den Impressionen zur 2. Runde (Fotos by Kneidinger)Esternberg von 0:2 auf 2:2.  Weil am Wochenende der österreichische Fußballcup der ersten Landesliga in die Quere gekommen war, mussten einige Matches in der zweiten Runde nachgetragen werden. Esternberg lieferte gegen das Sensationsteam der ersten Runde - Rohrbach - eine tolle Aufholjagd und sicherte sich nach einem 0:2-Rückstand (Kehrer/10., Zach/19.) noch ein 2:2 und damit den ersten Punkt. Dank Marco Knon (87.) und Stockinger (90.), die in den letzten drei Minuten scorten.

3. Runde:  rltUnion Rohrbach/Berg - SK St. Magdalena  ~  3 : 1  (0:1)
SchlagzeileSechs Tore in drei Spielen: Schön langsam wird Zach unheimlich! Ganz und gar nicht nach dem Geschmack des Rohrbacher Anhangs war der Spielbeginn zwischen Rohrbach und St. Magdalena. Denn Magdalena Artikel aus den setzte sich in der Rohrbacher Hälfte fest, spielte druckvoll und ging zu allem Rohrbacher Überdruss in der 24. Minute durch Ephraim Wurm auch noch mit 1:0 in Führung. Foto vom SpielEs änderte sich auch in der Folge nichts am starken Spiel der Gäste, denen kurz nach dem Führungstreffer ein weiterer Treffer, bei dem der Ball klar über der Linie Sektionsleiter Peter Aigner & Mag. Gerhard Tusek zeigen sich vor dem Spiel zuversichtlich (Foto: 29.08.98)Rohrbachs Klaus Schuster vor dem Match (Foto: 29.08.98) war, nicht anerkannt wurde. Nach dem Seitenwechsel startete Rohrbach mit einem Blitzstart: Schuster tankte sich durch - und seine Flanke verwertet Goalgetter und Kapitän Herbert Zach volley zu seinem 5. Impressionen zur 3. Runde (Fotos by Kneidinger)Saisontreffer. Doch der hatte damit noch nicht genug: Nach einem Eckball lässt es Rohrbachs Torjäger erneut klingeln und stellt damit den bisherigen Spielverlauf auf den Kopf. Rohrbach setzte nun nach, die junge Magdalena-Elf musste dem Anfangstempo Tribut zollen. Kurz vor Spielende häuften sich die Chancen der Engleder-Elf: Nachdem Schuster, Engleder und zweimal Löfler knapp gescheitert waren, erzielte Kehrer nach Vorarbeit von Herbert Zach, dem Mann des Tages, das entscheidende 3:1 für die Grün-Schwarzen, die damit sensationell in der Tabelle der 1. Landesliga auf Platz drei liegen. (400; Reinsprecht) Res. 16:0

Aufstellung URB: Gahleitner; Popelka; Beham, Fuchs; D. Schuster (46. K. Schuster), Engleder, Kehrer, Richtsfeld, Unger; Wild (86. Löfler), Zach (90. Lindorfer). Tore: Zach (46., 53.), Kehrer (90.); E. Wurm (24.).


Reserve: Union Rohrbach/Berg - SK St. Magdalena (Foto: 29.08.98)Torhungrige Reserve Mannschaft
Bärig stark auch die Rohrbacher Reserve-Mannschaft, die sich gegen die Gästeelf in einen Spielrausch steigerte und den Gegner mit 16:0 vom Platz fegte. Erst dann war der Torhunger der Rohrbacher Reserve gestillt.

Vorschau: Nachtragspiel am Dienstag in Micheldorf. Auf die Rohrbacher wartet eine harte, englische Woche. Bereits am Dienstag, den 15. September um 19 Uhr gastieren die Engleder-Schützlinge in Micheldorf. Trainer Gerhard Engleder: "Die Micheldorfer sind eine heimstarke, kompakte, kämpferisch gute Mannschaft, die man auf keinen Fall unterschätzen darf. Ich werde die Mannschaft am Freitag gegen Blau Weiß Linz noch einmal beobachten."
 
4. Runde ~ NachtragsspielrltSV GW Micheldorf - Union Rohrbach/Berg  ~  4 : 1  (1:0)
SchlagzeileMicheldorfer Torparade. Einen Sprung vom elften auf den vierten Platz machte Micheldorf in der Ausschnitt zur SpielabsageImpressionen zum Reserve-Spiel SV Grün-Weiß Micheldorf gegen Union Rohrbach/Berg, welches am 05.09.98 ausgetragen wurde. Das Match der Tabelle der 1. Landesliga mit dem 4:1(1:0)-Erfolg gegen Rohrbach/Berg. Mit 15 erzielten Treffern sind die Micheldorfer derzeit die Torfabrik der Liga. Vor 250 Zuschauern erzielte Pernkopf kurz vor dem Seitenwechsel den Führungstreffer der Hausherren, der Ausgleich der Rohrbacher, der Popelka in der 50. Minute gelang, war nur ein kurzes Aufflackern von Angriffslust. Mit drei Toren innerhalb von zehn Spielbeginn/Aufstellung beim Nachtragsspiel (15.09.98)Minuten machte Micheldorf alles klar. Grünwald traf zum 2:1 (60.), die restlichen Tore gingen auf das Konto von Ranzenmayr (67., 70.). Trotz des starken Regens, der eine Absage lange Zeit wahrscheinlich gemacht hatte, gab es in Micheldorf den Umständen entsprechend gute Bedingungen zum Fußballspielen. Res. 0:3

SchlagzeileKronen Zeitung (12.09.1998)Vorschau: Mit dem Tabellendritten Vöcklamarkt kommt am Samstag ein harter Brocken nach Rohrbach. Doch die Engleder-Schützlinge wollen zuhause weitere drei Punkte einfahren und damit den Anschluss an die Tabellenspitze wahren. Und dazu hofft man in Rohrbach wieder auf die Fans, den "12. Mann": Die guten Leistungen in den letzten Partien sollten mit einer tollen Zuschauerkulisse belohnt werden. Also, liebe Fans der Grün-Schwarzen: Eure stimmkräftige Unterstützung ist am Samstag, 12. September, um 16 Uhr ganz besonders gefragt.
 
5. Runde:  rltrltUnion Rohrbach/Berg - Union Vöcklamarkt  ~  3 : 3  (1:0)
Impressionen zur 5. Runde (Fotos by Kneidinger)Leider kein Spielbericht vorhanden! (200; Buch)
Reserve am 09.06.99: 3:1


Aufstellung URB: Gahleitner; Popelka; Fuchs, Beham; M. Engleder, Richtsfeld, Kehrer, K. Schuster, Unger (79. Löfler); Zach, Wild (90. Lindorfer). Tore: K. Schuster (25.), Wild (56.), Popelka (86./Elfmeter); Gerbl (50., 53.), Leinberger (81./Elfmeter). Tore/Reserve: Markus Stallinger (33.), Petr Zyka (45., 47.); ? (57.).

   » Vorschau: Ankick zur 6. Runde
 
6. Runde:  rltSK Schärding - Union Rohrbach/Berg  ~  5 : 3  (2:3)
Impressionen zur 6. Runde (Fotos by Kneidinger)Reinhard Hoheneder (Trainer Reserve) und Peter Aigner (Sektionsleiter)Die spannendste Begegnung sahen die Zuschauer in Schärding. Reidinger aus einem Eigentor und Kehrer aus stark abseitsverdächtiger Position hatten Rohrbach schon nach neun Minuten 2:0 in Führung geschossen. Nach weiteren zehn Minuten glich Schärding aus. Richtsfeld stellte auf 3:2 für Rohrbach (30.), dann verloren die Gäste aber Stallinger, der Gelb/Rot sah. Nach Wiederanpfiff stürmte Schärding. Damberger (50.) und Froschauer (61.) brachten die Hausherren 4:3 in Front. Rohrbach wehrte sich weiterhin tapfer. Haas verwertete einen Elfmeter schließlich zum 5:3-Endstand für Schärding (90.). (400; Muckenschnabel) Res. abgesagt

Aufstellung URB: Gahleitner (90. Löfler); Popelka; Fuchs, Beham; Wild, Kehrer, Engleder, K. Schuster, Richtsfeld; Stallinger, Zach. Tore: Haas (16., 90./Elfmeter), Geiselberger (19.), Damberger (50.), Froschauer (61.); Reidinger (7./Eigentor), Kehrer (9.), Richtsfeld (30.). Ausschlüsse: Stallinger (36. Gelb/Rot), Gahleitner (90. Torraub).

7. Runde:  rltUnion Rohrbach/Berg - SV Gmunden  ~  3 : 1  (1:0)
SchlagzeileDer torstärkste Sturm wurde seinem Ruf vollauf gerecht. Endlich wieder ein voller Erfolg für Rohrbach! In den vergangenen drei Spielen holten die Grün-Schwarzen nur einen einzigen mageren Punkt. Aber vor eigenem Bezirksmagazin (September 1998)Rundschau (September 1998)Anhang klappte es diesmal gegen SV Gmunden mit 3:1 (1:0). Rohrbach begann stark und ging schon in der 18. Minute durch Josef Kehrer nach Vorarbeit von Klaus Schuster mit 1:0 in Führung. Kurz darauf scheiterte Gmundens Tkalec am hervorragenden Ersatztorhüter Stefan Hofer, der erstmals in seiner Karriere von Beginn an in der Landesliga spielte; er musste den gesperrten Goalie Gahleitner ersetzen. Gmunden hatte noch eine gute Chance, jedoch vergab Prangl nach Vorarbeit von Fritz Riedl. Kurz vor der Pause scheiterte Rohrbachs Wild ganz knapp. Nach Wiederbeginn Impressionen zur 7. Runde (Fotos by Kneidinger)Impressionen zur 7. Runde (Fotos by Kneidinger)sahen drei Rohrbacher binnen sieben Minuten die gelbe Karte. In der 58. Minute scheiterte Cubrelji abermals an Torhüter Hofer, doch in der 67. Minute traf er mit einem unhaltbaren Schuss aus 20 Metern zum 1:1. Das Spiel stand auf des Messers Schneide. Die Vorentscheidung fiel vier Minuten vor Schluss, nachdem Unger und Turner zwei große Chancen für Rohrbach vergeben hatten. Der Gmundner Krammer verhinderte mit der Hand ein sicheres Tor nach einem Kopfball - das bedeutete die rote Karte wegen Torraubs und einen Elfmeter. Oldie Radek Popelka ließ sich diese Chance zum 2:1 nicht entgehen. Hannes Wild schloss schließlich einen schnellen Konter mit dem alles entscheidenden 3:1 für Rohrbach ab.

Union Rohrbach/Berg - SV Gmunden (Foto: Bernhard Haudum, 26.09.98)Union Rohrbach/Berg - SV Gmunden (Foto: Bernhard Haudum, 26.09.98)Union Rohrbach/Berg - SV Gmunden (Foto: Bernhard Haudum, 26.09.98)Union Rohrbach/Berg - SV Gmunden (Foto: Bernhard Haudum, 26.09.98)Union Rohrbach/Berg - SV Gmunden (Foto: Bernhard Haudum, 26.09.98)Union Rohrbach/Berg - SV Gmunden (Foto: Bernhard Haudum, 26.09.98)Union Rohrbach/Berg - SV Gmunden (Foto: Bernhard Haudum, 26.09.98)

Aufstellung URB: Stefan Hofer; Manfred Hofer, Radek Popelka, René Beham; Josef Kehrer, Manuel Engleder (87. Dietmar Schuster), Alexander Unger (68. Ralph Turner), Klaus Schuster, Ernst Richtsfeld, Herbert Zach, Hannes Wild (90. Löfler). Ausschluss: Krammer (86./Torraub). Gelbe Karten: Zach (53.), Unger (59.), Richtsfeld (60.); Scherpink (69.), Keinberger (81.), Spiessberger (83.). Tore: Josef Kehrer (18.), Radek Popelka (86./Elfer), Hannes Wild (88.); Cubrelji (67.).

8. Runde:  rltSC Marchtrenk - Union Rohrbach/Berg  ~  3 : 0  (2:0)
Schlagzeile0:3 gegen den Tabellenletzten Marchtrenk. Ein rabenschwarzer Tag der Rohrbacher in Marchtrenk. Sie begannen praktisch mit 0:1, denn Zinhobl schoss Ausschnitt aus den bereits in der zweiten Minute die Führung heraus. Kurz darauf tankte sich Wild an der Außenseite grandios durch, sein Abspiel auf den völlig frei stehenden Zach fiel jedoch zu ungenau aus. Und so war eine Hundertprozentige dahin. Rohrbach war zwar dann die überlegene Mannschaft, kam aber zu keinen zwingenden Torchancen. "Vor allem das Zweikampfverhalten ließ zu wünschen übrig", ärgerte Impressionen zur 8. Runde - Erste (Fotos by Kneidinger)Impressionen zur 8. Runde - Reserve (Fotos by Kneidinger)sich Trainer Gerhard Engleder. Zwei Minuten vor der Pause erzielte Haider, völlig ungedeckt, das 2:0. Und nach Seitenwechsel änderte sich nicht viel am Spielverlauf. Rohrbach war feldüberlegen, konnte aber nur ein einziges Mal das Marchtrenker Tor gefährden, als Kehrer den Goalie überhob. Der Ball ging ganz knapp am Tor vorbei. Symptomatisch für die schlechte Darbietung der Mühlviertler das 3:0: Ein unnötiges Dribbling von Libero Popelka, Haider kam zum Ball und ließ sich die Chance nicht entgehen - 3:0. (150; Reinsprecht)

Aufstellung URB: Gahleitner; Popelka; Fuchs (65. Zyka), Lindorfer (46. Unger); Beham, Kehrer, Engleder, K. Schuster (85. Löfler), Richtsfeld; Wild, Zach. Tore: Zinhobl (2.), Haider (43., 70.).

Schlagzeile VorschauViel vorgenommen hat sich die Union Rohrbach/Berg für das nächste Heimspiel in der 1. Fußball-Landesliga: Beim UMBRO-Topspiel der Runde soll gegen den Askö Donau die "weiße Weste" auf eigener Anlage verteidigt werden. Auch wenn es am vergangenen Wochenende gegen Marchtrenk eine 0:3-Niederlage setzte, blicken die Rohrbacher dem Match gegen Donau zuversichtlich entgegen: "Auf eigener Anlage sind wir eine Macht, es wird für die Linzer mit Sicherheit kein Geschenk in Form von drei Punkten geben" gibt sich Sektionsleiter Peter Aigner vor dem Duell mit dem Tabellen-Zweiten kämpferisch. Dies umso mehr, da die Rohrbacher mit der Unterstützung des "zwölften Mannes" in Form eines begeisterten Anhanges rechnen können. "Das Derby gegen Donau hat Tradition, ich bin sicher, dass unsere Fans in Scharen kommen werden" - so Aigner. Was den Kader betrifft, so sind bei den Engleder-Schützlingen alle Mann fit an Board, die eine oder andere Blessur aus dem letzten Spiel sollte bis zum Samstag ausgeheilt sein. In Sachen Tabellensituation würden den Rohrbachern weitere Punkte durchaus gut tun, der momentane achte Tabellenrang mit 11 Zählern ist in Richtung Abstiegsplätze nur eher dünn abgesichert. Präsentiert wird das Spitzenspiel der 1. Fußball-Landesliga von Sport 2000 Niedersüß aus Rohrbach, UMBRO und dem BEZIRKSMAGAZIN. Neben dem Matchball aus dem Hause UMBRO gibt es dabei auch für das Publikum die Chance, etwas zu gewinnen: Sport 2000 Niedersüß und das BEZIRKSMAGAZIN stellen Warenpreise zur Verfügung, die in der Halbzeit unters Volk gebracht werden.
 
9. Runde:  rltUnion Rohrbach/Berg - ASKÖ Donau Linz  ~  2 : 2  (2:0)
SchlagzeileDie Rohrbacher Landesligamannschaft zeigt in der bisherigen Saison 1998/99 "zwei Gesichter" - zu Hause eine
Artikel aus der RundschauArtikel aus den OÖNMacht und auswärts Punktelieferant. Auch in der 9. Runde im Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten Donau war dies so. Das Spiel begann mit starken zehn Minuten für ASKÖ Donau, doch schnell bekamen die Rohrbacher Spieler den favorisierten Gegner unter Kontrolle. Mehr als eine Stunde lang dominierte die Heimmannschaft über die Linzer Star-Truppe unter Trainer Mirnegg. In der zehnten Minute Bezirksmagazin (Oktober 1998)Impressionen zur 9. Runde (Fotos by Kneidinger)vergab Herbert Zach noch eine Riesenchance auf den Führungstreffer, in der 19. Minute war es aber dann soweit: Manuel Engleder zirkelte einen Freistoß in den Strafraum und Johannes Wild war mit dem Kopf zur Stelle und neben der rechten Stange landete der Ball unhaltbar für den Ex-Bundesliga-Tormann Andreas Saurer im Netz. In den letzten zehn Minuten vor dem Seitenwechsel spielte Rohrbach Chance um Chance heraus, wobei Hannes Wild ein ums andere Mal mit seinen starken Dribblings glänzte. In der 43. Minute ging endlich einmal der schon oft probierte Freistoßtrick auf: von Kapitän Herbert Zach über Joe Kehrer kam der Ball zu Alexander Unger. Der U-18-Teamspieler ließ sich diese Chance nicht entgehen und mit einem "Schupferl" über den Torhüter stellte er auf 2:0 für Rohrbach/Berg. Für Alex Unger war es das erste Tor für die Rohrbacher Kampfmannschaft. Die Donauer Führungsriege mit Manager Kurt Baumgartner und Trainer Dietmar Mirnegg war sauer über die gezeigte Leistung und dürfte in der Halbzeitpause seiner Elf ordentlich Gas gegeben haben. Das Spiel wurde in der zweiten Halbzeit auch härter; mehrere gelbe Karten und gelb/rot für Ernst Richtsfeld nach einem Dutzendfoul in der 75. Minute sollten dies dokumentieren. So geschwächt, nutzte Donau Linz die numerische Überlegenheit noch zum 2:2. In der 76. Minute erzielte Wawra aus einem Freistoß den Abschlusstreffer und in der 83. Minute traf Hauser unter Mithilfe des Rohrbacher Torhüters Gerhard Gahleitner nach einer Flanke von links noch zum letztlich verdienten Ausgleich. (380; Pommer) Res. 0:0

Aufstellung URB: Gerhard Gahleitner; Radek Popelka; Manfred Fuchs, René Beham; Josef Kehrer, Manuel Engleder, Alexander Unger (70. Ralph Turner, 83. Christian Stallinger), Klaus Schuster, Ernst Richtsfeld; Johannes Wild, Herbert Zach. Ausschluss: Richtsfeld (75. Gelb/Rot). Tore: Johannes Wild (19.), Alexander Unger (43.); Wawra (76.), Hauser (83.).

Vorschau: Rohrbach will jetzt auswärts punkten! Rohrbach will am Samstag in Ried seine Auswärtsschwäche loswerden. Da heißt es gegen die Amateure von Europacupfighter Josko Ried punkten. Weil aber die Rieder sehr heimstark sind, dürften die Trauben im Innviertel für Rohrbach ziemlich hoch hängen.
 
10. Runde:  rltSV Ried Amateure - Union Rohrbach/Berg  ~  1 : 0  (0:0)
SchlagzeileEntgegen den bisher auswärts gezeigten Leistungen begann Rohrbach gegen die daheim noch unbezwungenen Rieder sehr stark. Dabei fehlten bei Rohrbach Kapitän Zach verletzungsbedingt und Beham war gesperrt. Zyka scheiterte in der 8. Minute mit Rundschau (Oktober 1998)Spielbeginn/Aufstellung zur 10. Runde (18.10.98)einem Weitschuss. Es entwickelte sich ein flottes Spiel, in dem sich die Teams ebenbürtig waren. In der 32. Minute konnte sich Rohrbachs Torhüter Gahleitner mit einer Parade auszeichnen. Wenig später vergab Wild eine Riesenmöglichkeit. Nach der Pause waren die Grün-Schwarzen aus dem Mühlviertel mit ihren Gedanken anscheinend noch in der Kabine. Prompt kassierten sie nach einer Unachtsamkeit durch Markus Riedl das 1:0. Ried spielte jetzt aggressiver. Nach einer Stunde vernebelte Zyka den Ausgleich, zehn Minuten später konnte Fuchs gerade noch auf der Linie das 2:0 verhindern. Rohrbach warf dann zwar alles nach vorne, hatte aber kein Glück. Das war dann der fünfte Heimsieg der Innviertler in Folge. (200; F. Mittendorfer)

Aufstellung URB: Gerhard Gahleitner; Radek Popelka; Manfred Fuchs, Thomas Baumgartner (88. Roland Löfler); Josef Kehrer, Manuel Engleder, Alex Unger (84. Dietmar Schuster), Klaus Schuster, Ernst Richtsfeld, Petr Zyka, Hannes Wild (60. Ralph Turner). Tor: M. Riedl (48.).

11. Runde:  rltUnion Rohrbach/Berg - SV Bad Schallerbach  ~  1 : 1  (0:0)
SchlagzeileGegen defensive Schallerbacher taten sich Zach & Co. ziemlich schwer. Rohrbach übernahm von Beginn weg das Kommando und setzte zu einem wahren Sturmlauf an. Bad Schallerbach war äußerst Impressionen zur 11. Runde (Fotos by Kneidinger)Roland Löfler & Herbert Zach machen Werbungdefensiv eingestellt und verteidigte mit zehn Mann. Die erste große Chance fanden jedoch die Gäste vor, als Höfer völlig alleine im Strafraum an den Ball kam, jedoch glücklicherweise kläglich vergab. Die Gastgeber rannten sich in weiterer Folge in den dicht gestaffelten Abwehrreihen fest, und fanden nur zwei nennenswerte Tormöglichkeiten durch Unger, dessen Schuss an die Latte abgefälscht wurde und einen Kopfballheber von Kehrer vor. Ansonsten war immer ein Bein der Gäste oder der großartige Torhüter Hebertinger einem zählbaren Erfolg im Wege. Auch nach der Pause änderte sich nicht sehr viel am Spielgeschehen. Schallerbach verteidigte und Rohrbach stürmte glück- und bisweilen auch ideenlos, weiter. In der 69. Minute war es dann soweit: nach einem Pass von Bichler zog Höfer knapp außerhalb der Strafraumgrenze ab und der Tausendguldenschuss landete unhaltbar für Torhüter Gahleitner im Kreuzeck. Nun schien sich eine alte Fußballerweisheit zu bestätigen - wer die Tore nicht schießt, der bekommt sie eben. Rohrbach agierte kurze Zeit ziemlich verunsichert und Schallerbach fand sogar noch die Chance auf einen weiteren Treffer vor. Nachdem die Engleder-Elf nun alles nach vorn warf, sorgte Libero Popelka einmal mehr dafür, dass Rohrbach die weiße Heimweste behält. Nachdem Kehrer knapp außerhalb des Strafraumes gefoult wurde, ließ er sich diese Chance nicht entgehen und zirkelte den Freistoß genau unter die Latte zum vielumjubelten 1:1. Kurz vor Schluss brauste erneut Jubel auf. Nach einem Popelka-Korner wuchtete Schuster den Ball per Kopf zum vermeintlichen Siegestreffer ins Tor, jedoch gab Schiedsrichter Hinterberger aus unerklärlichen Gründen diesen Treffer nicht und so blieb es bei einem für die Gäste mehr als glücklichem Remis. (250; Klammer) Res. 2:1

Aufstellung URB: Gerhard Gahleitner; Radek Popelka; Manfred Fuchs, René Beham, Dietmar Schuster; Josef Kehrer, Manuel Engleder, Alexander Unger (86. Roland Löfler), Klaus Schuster; Petr Zyka (75. Hannes Wild), Herbert Zach. Tore: Radek Popelka (78.); Höfer (69.).

12. Runde:  rltLASK Amateure - Union Rohrbach/Berg  ~  2 : 0  (1:0)
SchlagzeileRohrbach hatte gegen die LASK-Amateure Wiedergutmachung angesagt. Aber das Spiel lief von Beginn an nicht nach dem Geschmack der Grün-Schwarzen aus dem Mühlviertel. LASK war die bessere Mannschaft, kam aber zu keinen nennenswerten Impressionen zur 12. Runde (Fotos by Kneidinger)Chancen. Nur einmal war die Rohrbacher Abwehr unaufmerksam und Stöbich erzielte nach einer Panis-Flanke das 1:0. Kurz darauf hatten die Rohrbacher dann den Ausgleich vor Augen. Aber das Zuspiel von Zyka auf die völlig freistehenden Wild und Engleder fiel zu ungenau aus. Nach Wiederbeginn war Rohrbach die klar bessere Mannschaft und schnürte die Gastgeber in der eigenen Hälfte ein. Wie schon so oft scheiterten sie auch diesmal wieder an der mangelnden Chancenverwertung. Alleine Engleder hatte drei Riesenchancen, scheiterte aber immer am großartigen Tormann Jurina. Kurz vor Schluss vergab Radek Popelka einen Freistoß ganz knapp. Wenig später fabrizierten die Rohrbacher nach einem Abstoß unnötigen Ballverlust im Mittelfeld, Stolberger nahm das Geschenk dankend an und traf zum 2:0. Nach einer weiteren guten Auswärtsleistung musste Rohrbach erneut punktelos die Heimreise antreten. Tore: Stöbich (23.), Stolberger (88.). (150; Stöbich)

13. Runde:  rltUnion Rohrbach/Berg - ATSV Sattledt  ~  2 : 0  (0:0)
SchlagzeileSattledt warf Rohrbach aus dem ÖFB-Cup, in der Meisterschaft kam die Retourkutsche. Vor einer trotz des schönen Novembertages eher Ausschnitt aus den OÖNschütteren Kulisse entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein wahres Trauerspiel. Beide Mannschaften waren in dieser Phase weit weg von Landesliga-Niveau. Bei Rohrbach merkte man die Angst vor einem Verlusttreffer gegen die sehr defensiv eingestellten Gäste. So dauerte es bis Das Tor von Klaus Schuster (60. Minute) in ZeitlupeImpressionen zur 13. Runde (Fotos by Kneidinger)zur 35. Minute, ehe etwas Stimmung aufkam. Löfler setzte sich gegen die Sattledter Abwehr durch, scheiterte jedoch am Torhüter. Kurz darauf wehrte ein Abwehrspieler für den bereits geschlagenen Gästekeeper einen Schuster-Kopfball auf der Linie ab. Der Rohrbacher Fanclub präsentiert sich dem FotografenBeim unmittelbar darauf folgenden Eckball war dann die Gästeabwehr nicht ganz im Bild und Josef Kehrer erzielte per Kopf den erlösenden Führungstreffer für die Grün-Schwarzen. Nach der Pause zeigte Rohrbach dann ein ganz anderes Gesicht. Der neu hereingenommene Wild sorgte mit seinen Sturmläufen für Gefahr im Sattledter Strafraum. Sowohl er als auch Engleder fanden innerhalb kürzester Zeit tolle Chancen vor. In der 47. Minute bewahrte dann Fuchs die Hausherren vor dem Ausgleichstreffer, als er für den geschlagenen Gahleitner auf der Linie klärte. In der 60. Minute war dann endlich Klaus Schuster an der Reihe. Wurde ihm im letzten Heimspiel noch ein regulärer Kopfballtreffer aberkannt und kurz vor Seitenwechsel noch ein Kopfball von der Linie weggeschlagen, erzielte er nun nach Kehrer-Flanke per Kopf das vielumjubelte 2:0. Sattledt fand zwar in weiterer Folge noch zwei gute Chancen vor, hatte jedoch als einzige Ausbeute einen Lattentreffer zu verzeichnen. Auch die Hausherren fanden noch zwei große Möglichkeiten vor. Einmal scheiterte Engleder mit einem wuchtigen Schuss am Gästetorhüter und ein andermal setzte der allein stehende Zach einen Kopfball nur ans Außennetz. Schlussendlich blieb es beim verdienten 2:0 für die Engleder-Elf, die damit im 13. Spiel erstmals ohne Gegentreffer blieb. (100; Haudum) Res. 3:0

Aufstellung URB: Gahleitner; D. Schuster; Fuchs, Beham, Popelka (65. Stallinger); K. Schuster, Kehrer, Engleder, Richtsfeld (65. Unger); Löfler (46. Wild), Zach. Tore: K. Schuster (60.), Kehrer (73.).

 
Freundschaftsspiel: Bezirksauswahl Rohrbach - Nationalmannschaft Uganda
 
Das Sportereignis der besonderen Art
Freundschaftsspiel der Nationalmannschaft Uganda - Bezirksauswahl Rohrbach

rltSonntag, 11. Oktober 1998
11.00 Uhr Sportanlage Rohrbach

Im Anschluss laden wir um 13.00 Uhr zu einem Afrikafest in der Sportanlage (bei Schlechtwetter Bezirkssporthalle) mit den Spielern aus Österreich und Uganda, Musik, Essen und Unterhaltung ein.
Der Reinerlös der Tournee kommt dem landwirtschaftlichen Entwicklungsprogramm Kitagwenda in Uganda zugute.

Nationalteam UgandaKitagwenda liegt in der Diözese Fort Portal im Westen Ugandas. Die Menschen in dieser abgelegenen Region leben von den Erträgen aus der Landwirtschaft, die oftmals zur Abdeckung des notwendigsten Nahrungsmittelbedarfes nicht ausreichen. Hauptverantwortlich für die Arbeiten am Feld und die Versorgung der Familienangehörigen sind die Frauen. Sie können das Schulgeld für die Kinder kaum aufbringen, geschweige denn, sich eine Behandlung im Krankheitsfalle leisten. Daher werden vor allem Frauen durch die Wiedereinführung bewährten Saatgutes sowie die Verbesserung traditioneller und erprobter Methoden in der Landwirtschaft unterstützt.
        Bezirksauswahl Rohrbach - Nationalmannschaft Uganda (Foto vom 11.10.98) Bezirksauswahl Rohrbach - Nationalmannschaft Uganda (Foto vom 11.10.98) Bezirksauswahl Rohrbach - Nationalmannschaft Uganda (Foto vom 11.10.98) Bezirksauswahl Rohrbach - Nationalmannschaft Uganda (Foto vom 11.10.98) Bezirksauswahl Rohrbach - Nationalmannschaft Uganda (Foto vom 11.10.98) Bezirksauswahl Rohrbach - Nationalmannschaft Uganda (Foto vom 11.10.98)
        Bezirksauswahl Rohrbach - Nationalmannschaft Uganda (Foto vom 11.10.98) Bezirksauswahl Rohrbach - Nationalmannschaft Uganda (Foto vom 11.10.98) Bezirksauswahl Rohrbach - Nationalmannschaft Uganda (Foto vom 11.10.98) Bezirksauswahl Rohrbach - Nationalmannschaft Uganda (Foto vom 11.10.98) Bezirksauswahl Rohrbach - Nationalmannschaft Uganda (Foto vom 11.10.98) Bezirksauswahl Rohrbach - Nationalmannschaft Uganda (Foto vom 11.10.98)
        Bezirksauswahl Rohrbach - Nationalmannschaft Uganda (Foto vom 11.10.98) Bezirksauswahl Rohrbach - Nationalmannschaft Uganda (Foto vom 11.10.98) Bezirksauswahl Rohrbach - Nationalmannschaft Uganda (Foto vom 11.10.98) Bezirksauswahl Rohrbach - Nationalmannschaft Uganda (Foto vom 11.10.98) Bezirksauswahl Rohrbach - Nationalmannschaft Uganda (Foto vom 11.10.98) Bezirksauswahl Rohrbach - Nationalmannschaft Uganda (Foto vom 11.10.98)
        Bezirksauswahl Rohrbach - Nationalmannschaft Uganda (Foto vom 11.10.98) Bezirksauswahl Rohrbach - Nationalmannschaft Uganda (Foto vom 11.10.98) Bezirksauswahl Rohrbach - Nationalmannschaft Uganda (Foto vom 11.10.98) Bezirksauswahl Rohrbach - Nationalmannschaft Uganda (Foto vom 11.10.98) Bezirksauswahl Rohrbach - Nationalmannschaft Uganda (Foto vom 11.10.98) Bezirksauswahl Rohrbach - Nationalmannschaft Uganda (Foto vom 11.10.98)
        Bezirksauswahl Rohrbach - Nationalmannschaft Uganda (Foto vom 11.10.98) Bezirksauswahl Rohrbach - Nationalmannschaft Uganda (Foto vom 11.10.98) Bezirksauswahl Rohrbach - Nationalmannschaft Uganda (Foto vom 11.10.98) Bezirksauswahl Rohrbach - Nationalmannschaft Uganda (Foto vom 11.10.98) Bezirksauswahl Rohrbach - Nationalmannschaft Uganda (Foto vom 11.10.98) Bezirksauswahl Rohrbach - Nationalmannschaft Uganda (Foto vom 11.10.98)
 

14. Runde:  rltWSC Hertha Wels - Union Rohrbach/Berg  ~  3 : 1  (0:0)
SchlagzeileWieder kein Auswärtserfolg für Rohrbach. Am Ende hieß es gar 3:1 für WSC/Hertha Wels. Dabei übernahm Rohrbach von Beginn weg das Kommando und war die klar bessere Mannschaft. Immer wieder kamen sie, vor allem durch Ausschnitt aus den OÖNWild, zu hochkarätigen Chancen. Nach ca. 15 Minuten schien es so weit zu sein. Wild versetzte einmal mehr die Welser Abwehr, doch bei seinem Torschuss fällte ihn der gegnerische Libero mit gestrecktem Bein nieder, sodass der Ball nur mehr Richtung Tor kollerte. Der bis dahin brandgefährliche Wild musste jedoch mit Verdacht auf Seitenbandeinriss vom Feld. Für ihn kam Zyka. Doch trotz dieses Ausfalls kontrollierte Rohrbach das Spiel, vergab jedoch weiterhin hochkarätige Chancen am Fließband. Auch Dietmar Schuster scheiterte mit einem gefühlvollen Freistoß knapp und so wechselte man bei 0:0 die Seiten. Nach der Pause wiederum das gleiche Bild: Rohrbach griff an, kam aber zu keinem zählbaren Erfolg. Ganz anders die Gastgeber. Aus einem Minimum an Chancen schossen sie binnen 16 Minuten einen komfortablen 3:0-Vorsprung heraus. Das 3:1 durch Löfler in der 88. Minute, nach Engleder-Pass, war dann nur mehr Resultatskosmetik. (150; Eder) Res. 0:5

Aufstellung URB: Gahleitner; Fuchs; D. Schuster, Beham; Stallinger (60. Unger), Kehrer, Engleder, K. Schuster, Zach; Wild (18. Zyka, 73. Turner), Löfler. Tore: Gumpinger (50.), Regetz (60.), Dopf (66.); Löfler (88.).

youtubeHöhepunkte 1998 – Nachwuchs der Union Rohrbach/Berg

videoYouTubeDigitalisiertes Videomaterial von 1998 (hpts. über die Sektion Fußball)
ist gesammelt online verfügbar in unserer YouTube-Playlist ...

Schlagzeile VorschauVorschau: Das Landesliga-Schlagerspiel steigt am Samstag, 21. November, in Perg. Süß hergehen wird es beim Derby zwischen Union Donauwell Perg und Union Rohrbach/Berg am kommenden Samstag um 14 Uhr im Machland-Stadion, allerdings nur für die Zuschauer. Matchsponsor "PANI der Bäcker" lädt zur Keksverkostung. Im Match werden beide Mannschaften nichts zu verschenken haben. Perg blieb zuletzt einiges schuldig. Rohrbach wiederum prolongierte mit der Niederlage in Wels seine schwarze Auswärtsserie: Ein magerer Punkt bisher im ganzen Herbstdurchgang. Nun hofft eben Trainer Gerhard Engleder, dass seiner Mannschaft vielleicht gerade im Derby der Knopf aufgeht. Er möchte den zuhause zuletzt nicht gerade überzeugenden Pergern zumindest einen Punkt abnehmen. Das wird schwer, sagen Insider, ist doch die Ausfallliste bei den Rohrbachern erneut angewachsen: Neben den Verletzten Richtsfeld, Wild und Popelka fehlt auch Abwehrrecke René Beham, der aufgrund der vierten Gelben Karte zusehen muss. Aber Derbys haben bekanntlich andere Gesetze und so darf man sich auf ein spannendes Spiel in Perg freuen. Perg hat dann noch eine Woche später das Nachtragsspiel in Schärding zu bestreiten. Abgesagt! Wurde zuerst auf Sonntag, 6.12.1998 um 14 Uhr angesetzt, bis das Spiel dann am Samstag, 06.03.1999 um 15.30 Uhr ausgetragen wurde.
 
15. Runde ~ Nachtragsspiel:  DSG Union Perg - Union Rohrbach/Berg  ~  3 : 0  (0:0)
SchlagzeileVorsichtig begannen beide Mannschaften das erste Spiel nach der Winterpause. Ging es doch darum, sich vom Tabellenende abzusetzen. Die erste Chance in dieser ausgeglichenen Partie hatte der Rohrbacher Rundschau (März 1999)Rundschau (März 1999)Ernst Richtsfeld, die jedoch Torhüter Udo Maurer zunichte machte. In der 29. Minute bekam der Rohrbacher Christian Stallinger nach einem harmlosen Foul von Schiedsrichter Steininger Gelb/Rot. In dieser Folge kamen die Perger in der 39. Minute durch Karl Moser zur ersten Chance, den Stanglpass verfehlte Harald Reininger jedoch knapp. Union Perg musste in der Halbzeit Kapitän Andreas Wögerbauer verletzungsbedingt durch Marijan Miklavcic ersetzen. In der 47. Minute konnten die 300 Perger Fans erstmals jubeln. Roman Gintersdorfer staubte nach einem Schuss von Harald Reininger zum 1:0 ab. In der 74. Minute spielte der eingewechselte Marijan Miklavcic ideal auf Harald Reininger, der zum überraschenden 2:0 einschoss. Das 3:0 durch Gerhard Grammer per Kopf war eigentlich nur noch eine Verschönerung des Resultats. Die beiden Juniorenspieler Jürgen Aigner und Helmut Leimer feierten ihr Debüt in der Kampfmannschaft und sind sicher eine Hoffnung für die Zukunft. Sicherheit strahlte Tormann Udo Maurer aus, der fehlerlos spielte. Der Perger Roman Gintersdorfer nach dem Spiel: "Wir brauchten einige Zeit um ins Spiel zu kommen, doch der Wille der Mannschaft dieses Spiel zu gewinnen war vorbildhaft. Mit diesem Sieg haben wir die 20 Punkte Schallmauer überwunden, und streben einen Tabellenplatz unter den ersten sechs an. Das würde die Cupteilnahme bedeuten". Für Rohrbachs Trainer Gerhard Engleder war auch diesmal die eklatante Auswärtsschwäche für den Punkteverlust ausschlaggebend. Die Gelb/Rote von Christian Stallinger war eine Schwächung und somit spielentscheidend. (300; Steininger) Res. am 28.04.99: 1:2 (Tore: Petr Zyka (2))

 
 
 
rltHallenbezirksmeisterschaften am 10.01.1999
 
Hallen-Bezirksmeisterschaft am 10.01.1999
Petr Zyka - Hallen-Bezirksmeisterschaft am 10.01.1999 Hallen-Bezirksmeisterschaft am 10.01.1999 Hallen-Bezirksmeisterschaft am 10.01.1999 Hallen-Bezirksmeisterschaft am 10.01.1999 Hallen-Bezirksmeisterschaft am 10.01.1999 Hallen-Bezirksmeisterschaft am 10.01.1999 Radek Popelka - Hallen-Bezirksmeisterschaft am 10.01.1999
Alle Ergebnisse kann man in diesem PDF-File nachlesen ...
 
 
Nicht optimal war die Vorbereitung von Rohrbach, erzählt Trainer Gerhard Engleder, ausgenommen das Trainingslager auf Zypern. Aber daheim war witterungsbedingt an ein Training im Freien nicht zu denken. "Über die Knöchel würde man versinken", so Engleder. Rohrbach muss sich damit abfinden und will das Beste daraus machen. Rohrbach wäre deshalb auch mit einem Punkt gegen Union Perg (kommendes Derby) zufrieden. Beham ist gesperrt, Kapitän Herbert Zach noch verletzt. Die Generalprobe gegen Freistadt ging zwar mit 0:1 verloren, Rohrbach war aber drückend überlegen.
Vorbereitungsspiel am 30.01.1999Vorbereitungsspiel am 30.01.1999Vorbereitungsspiel am 30.01.1999Vorbereitungsspiel am 30.01.1999Vorbereitungsspiel am 30.01.1999
 
 
- Union Rohrbach/Berg - das Team auf Zypern  (Foto: Februar 1999) --- stehend v.l.: Eduard Hannerer (SL-Stv.), Herbert Zach, Manuel Engleder, Klaus Schuster, Christian Stallinger, René Beham, Petr Zyka, Josef Kehrer, Gerhard Engleder (Trainer), Wilhelm Melchart (Platzwart) -- hockend v.l.: Dietmar Schuster, Walter Stallinger (Masseur), Johannes Wild, Ralph Turner, Manfred Fuchs, Gerhard Gahleitner, Ernst Richtsfeld, Roland Löfler, Georg Hoheneder
- Union Rohrbach/Berg - das Team auf Zypern  (Foto: Februar 1999) -
stehend v.l.: Eduard Hannerer (SL-Stv.), Herbert Zach, Manuel Engleder,
Klaus Schuster, Christian Stallinger, René Beham, Petr Zyka,
Josef Kehrer, Gerhard Engleder (Trainer), Wilhelm Melchart (Platzwart)

hockend v.l.: Dietmar Schuster, Walter Stallinger (Masseur), Johannes Wild, Ralph Turner,
Manfred Fuchs, Gerhard Gahleitner, Ernst Richtsfeld, Roland Löfler, Georg Hoheneder
 
Einige Impressionen/Fotos vom Trainingslager der Rohrbacher ...
Impressionen vom Trainingsalltag in Zypern (in der Mitte: Ernst Richtsfeld & Gerhard Gahleitner)Szenen aus einem Testspiel gegen 1860 MünchenEine zypriotische Mannschaft (vmtl. Pafos FC ?) als Gegner der Union Rohrbach/BergMannschaftsfotos mit den beiden Gegnern (oben 1860 München / unten vmtl. Pafos FC)Neben Fußball stand auch Sightseeing auf dem Programm
 
 
An alle Sportfreunde! In wenigen Tagen beginnt die Frühjahrssaison in der 1. OÖ. Landesliga. Nachdem unsere Mannschaft in der Herbstsaison einen ausgezeichneten Start hinlegte, fehlte in den weiteren Spielen leider teilweise das nötige Glück im Abschluss. Nachdem bereits Anfang Jänner wieder das Training aufgenommen wurde, sind unsere Spieler nun schon "heiß" auf das 1. Frühjahrsspiel. Mit Kampfgeist und dem nötigen "Quentchen" Glück sind sich sowohl Spieler, Trainer und Funktionäre sicher, dass eine Verbesserung des Tabellenplatzes erreicht wird. Quelle: Rohrbacher Kicker, Frühjahr 1999

 
Spielplan
1. Landesliga  /  Frühjahrsmeisterschaft 1999
Datum Zeit Spiel Ergebnis
16 Di, 25.05.99 18.30 Union Rohrbach/Berg - Union Esternberg 4 : 1
17 So, 21.03.99 16.00 SK St. Magdalena - Union Rohrbach/Berg 1 : 0
18 Sa, 27.03.99 16.00 Union Rohrbach/Berg - SV GW Micheldorf 2 : 5
19 Sa, 03.04.99 16.00 Union Vöcklamarkt - Union Rohrbach/Berg 4 : 2
20 Sa, 10.04.99 16.00 Union Rohrbach/Berg - SK Schärding 1 : 1
21 Sa, 17.04.99 16.00 SV Gmunden - Union Rohrbach/Berg 1 : 0
22 Sa, 24.04.99 16.00 Union Rohrbach/Berg - SC Marchtrenk 5 : 0
23 Fr, 30.04.99 19.30 ASKÖ Donau Linz - Union Rohrbach/Berg 2 : 0
24 Sa, 08.05.99 17.00 Union Rohrbach/Berg - SV Ried Amateure 2 : 1
25 Sa, 15.05.99 16.00 SV Bad Schallerbach - Union Rohrbach/Berg 0 : 0
26 Sa, 22.05.99 17.00 Union Rohrbach/Berg - LASK Amateure 3 : 1
27 Sa, 29.05.99 16.00 ATSV Sattledt - Union Rohrbach/Berg 2 : 5
28 Sa, 05.06.99 17.00 Union Rohrbach/Berg - WSC Hertha Wels 0 : 1
29 Sa, 12.06.99 17.00 Union Rohrbach/Berg - DSG Union Perg 0 : 4
30 Sa, 16.06.99 17.00 FC Blau-Weiß Linz - Union Rohrbach/Berg 2 : 3
 
 
Vorschau: Union Rohrbach/Berg empfängt am Samstag Union Esternberg. Nach der Niederlage in Perg hofft Trainer Gerhard Engleder auf einen vollen Punktegewinn, da René Beham nach seiner Sperre wieder zur Verfügung steht. Bis zum Spiel müssen noch Kapitän Herbert Zach und Alexander Unger nach Verletzungen fit gemacht werden. Gearbeitet wird in dieser Woche auch noch an der eklatanten Abschlussschwäche der Stürmer. Ankick: Tipp 1 wurde abgegeben von Kurt Baumgartner (Manager Donau Linz): "Nach ihrer Auftaktniederlage werden die Rohrbacher zu Hause nichts anbrennen lassen. Ihre Heimstärke ist bekannt und auch wir können ein Lied davon singen. Esternberg ist diesmal ganz klarer Aussenseiter."
 
16. Runde ~ NachtragsspielrltU. Rohrbach/Berg - Union Esternberg  ~  4 : 1  (2:0)
Dieses Spiel wurde ursprünglich auf Samstag, 13.03.1999 angesetzt, wegen den Witterungsbedingungen aber abgesagt und auf Dienstag, 25.05.1999 verschoben. Im zweiten Nachtragsspiel hat Rohrbach durch ein 4:1 über Esternberg - Halbzeit 2:0 (laut OÖN 2:1) - den Anschluss an das Mittelfeld gefunden. Für den Sieger trafen zweimal Klaus Schuster, Wild und Zach aus einem Elfmeter. Somit hat die Union Rohrbach/Berg gestern Abend einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt getan. Res. am 16.06.99: 4:0 (Tore: Alexander Unger (23.), Petr Zyka (35.), Roland Löfler (47., 90.))

Vorschau: Rohrbach muss zu St. Magdalena und will dort endlich seine Auswärtsschwäche ablegen. Trainer Gerhard Engleder: "Spielerisch sind wir nicht so schlecht, wie der Tabellenplatz aussagt." Das Ziel für das Match gegen St. Magdalena in Linz: Konzentriert beginnen und einen Punkt entführen. Ankick: Tipp X wurde abgegeben von Franz Lanzerstorfer (Trainer St. Florian): "Als Ex-Rohrbach Trainer drücke ich natürlich für die Engleder-Jungs die Daumen. St. Magdalena ist zwar leicht zu favorisieren, doch ein Unentschieden ist trotzdem zu holen."
 
17. Runde:  rltSK St. Magdalena - Union Rohrbach/Berg  ~  1 : 0  (0:0)
SchlagzeileMit einer 1:0-Niederlage kehrte Rohrbach/Berg von St. Magdalena heim. Rohrbach war in diesem Spiel über weite Strecken die bessere Mannschaft, scheiterte jedoch einmal mehr an der eigenen Abschlussschwäche. Hatte Ausschnitt aus den OÖNMagdalena in der ersten Halbzeit nach zwei Stanglpasses, die die Stürmer nicht erreichten, noch zwei große Chancen, kamen sie nach Seitenwechsel nur einmal gefährlich vor das Rohrbacher Tor. Rohrbach wurde in der 65. Minute ein angebliches Offside-Tor von Wild aberkannt. Wiederum Wild hatte kurz vor Schluss die Chance, seine Elf in Führung zu bringen, scheiterte jedoch abermals am gegnerischen Torhüter. Die spielentscheidende Situation dann in der 85. Minute: Nachdem Hirnschrodt zuvor Beham bereits gefoult hatte, fiel der Ex-OÖN & Rundschau (März 1999)Rohrbacher nach einer Beham-Attacke, die klar außerhalb des Strafraumes erfolgte. Schiedsrichter Weidecker, der das Geschehen aus der Ferne beobachtete, pfiff und deutete in weiterer Folge auf den Elfmeterpunkt. Dieses Geschenk ließ sich Burgstaller nicht entgehen und sicherte seiner Elf drei Punkte. (400; Weidecker) Res. 1:1

Aufstellung URB: Gahleitner; Popelka; Fuchs, Beham; Stallinger, Richtsfeld, Kehrer, Engleder (75. Zach), D. Schuster; Wild, Zyka. Tor: Burgstaller (85./Elfmeter).

Titelblatt des ankick (Nr. 18 / 78) - Kopfballduell u.a. vmtl. mit Rene Beham & Christian Stallinger.Vorschau: Für Rohrbach ist jetzt ein Heimsieg Pflicht! Rohrbach empfängt am Samstag Micheldorf. Nach dem Spiel gegen St. Magdalena sprach Rohrbachs Sektionsleiter Peter Aigner von verlorenen drei Punkten und haderte mit dem Schiedsrichter, der stark heimlastig agiert hatte. Nun ist es für Rohrbach Pflicht, im Heimspiel gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn Micheldorf drei Punkte einzufahren, um nicht noch tiefer in den Abstiegskampf zu geraten. Ankick: Tipp 1 wurde abgegeben von Adam Kensy (Trainer Blau-Weiß Linz): "Micheldorf hat im Frühjahr noch gewisse Probleme. Bisher haben die Kremstaler ihre Form noch nicht gefunden und daher glaube ich eher an einen Heimsieg von Rohrbach."
 
18. Runde:  rltUnion Rohrbach/Berg - SV GW Micheldorf  ~  2 : 5  (1:2)
Bezirksmagazin (April 1999)Ausschnitt aus den OÖNTaktisch unklug... Das Heimspiel von Rohrbach gegen Micheldorf beginnt nach Wunsch. 2. Minute: Hannes Wild trifft nach einem Richtsfeld-Freistoß. Aber Rohrbachs Defensive ist dann zu wenig kompakt. Ein haltbarer Freistoß bringt den Ausgleich. Dann vergibt Manuel Engleder eine Hundertprozentige. In der 35. Minute sieht dann Manfred Fuchs rot und dieser Ausschluss war laut Trainer Engleder alles in allem Impressionen zur 18. Runde (Fotos by Kneidinger)spielentscheidend. Es folgt das 2:1 für Micheldorf. Rohrbach drückt nach der Pause und spielt tadellos, Zach vergibt um Millimeter. Der Ausgleich will nicht gelingen. Ein anerkanntes Abseitstor kann Beham in der 78. Minute egalisieren (2:3). Nochmals versucht Rohrbach alles, ist aber glücklos und kassiert noch zwei Kontertore. "Mitten drin und voll dabei!" Rohrbach steckt mitten im Abstiegskampf. Trainer Gerhard Engleder nach dem Spiel zur Rundschau: "Trotz der schnellen Führung verhielten wir uns taktisch ungeschickt. Die Abwehr wurde zu oft sträflich vernachlässigt." (200; Huber) Res. 4:0

Aufstellung URB: Gahleitner; Popelka; Beham, Fuchs; Kehrer; Engleder, D. Schuster (79. Zyka), Richtsfeld, Turner; Zach, Wild. Ausschluss: Fuchs (34./Torraub). Tore: Hannes Wild (2.), René Beham (78.); Prieler (14.), Ruttensteiner (37.), Mikolas (77., 85.), Ranzenmayr (90.).

19. Runde:  rltUnion Vöcklamarkt - Union Rohrbach/Berg  ~  4 : 2  (3:2)
Ausschnitt aus den OÖNRohrbach fehlt das nötige Glück... Wieder eine Niederlage für Rohrbach, diesmal mit 4:2 bei Vöcklamarkt. Die drittplatzierten Vöcklamarkter begannen sehr stark und gingen bereits in der 15. Minute verdient in Führung. Gerbl nützte vier Minuten später einen Schnitzer der Rohrbacher Abwehr zum 2:0. Rohrbach aber steckte nicht auf und nach Vorarbeit von Wild erzielte Zach den Anschlusstreffer. Ein Tausendguldenschuss von Baumgartner brachte den Gastgebern aber wieder den Zwei-Tore-Vorsprung. Vöcklamarkt musste dem hohen Anfangstempo Tribut zollen. Rohrbach hatte in der Folge mehr Spielanteile. Nach einem Eckball von Popelka gelang Beham per Kopf vor Impressionen zur 19. Runde (Fotos by Kneidinger)Seitenwechsel der Anschlusstreffer. Die zweiten 45 Minuten brachten einen offenen Schlagabtausch mit klaren Vorteilen für Rohrbach. Kurios dann eine Entscheidung des Schiedsrichterassistenten: Als sich Johannes Wild mit dem Ball am Fuß entschlossen durchtankte, zeigte er Abseits an. Völlig unverständlich! Leider blieben die Angriffsbemühungen der Rohrbacher unbelohnt. In der letzten Minute setzte es sogar das 4:2. (500; Anglberger) Res. 2:2

Aufstellung URB: Hofer; Popelka; Turner, Beham; D. Schuster, Kehrer, Engleder, K. Schuster, Richtsfeld; Wild, Zach. Tore: Baumgartner (15., 36.), Gerbl (19.), Starzinger (90.); Zach (30.), Beham (44.).

ankick - Nr. 20 - 80ankick - Nr. 20 - 80Vorschau: Rohrbach trifft diesmal zuhause auf Schärding. "Es spielt sich alles im Kopf ab, wir brauchen einen Sieg, damit uns der Knopf aufgeht. Dieses Wochenende wäre der ideale Zeitpunkt", meinte Rohrbachs Trainer Gerhard Engleder. Ankick: Tipp 1 wurde abgegeben von Gerhard Engleder (Trainer Rohrbach): "In diesem Schlüsselspiel verlange ich von meiner Mannschaft einen Sieg. Nach der 2:5 Heimblamage gegen Micheldorf müssen wir gegen diesen unmittelbaren Konkurrenten drei Punkte holen."
 
20. Runde:  rltUnion Rohrbach/Berg - SK Schärding  ~  1 : 1  (1:0)
Schlagzeile1:1 - Das Mühlviertler Team vergab unzählige Chancen! Zum Haare raufen! Die Union Rohrbach/Berg vergab in ihrem Spiel unzählige Chancen auf drei Punkte. Letztendlich musste sich die Mannschaft mit einem Remis Ausschnitt aus den OÖNImpressionen zur 20. Runde (Fotos by Kneidinger)zufrieden geben. Wie im Heimspiel gegen Micheldorf begann Rohrbach gegen SK Schärding stark. Bereits in der 8. Minute hatte Wild das 1:0 auf dem Fuß, setzte seinen Heber aber knapp neben das Tor. In der 14. Minute brachte dann Kehrer, nach Flanke von Popelka, die Grün-Schwarzen per Kopf in Führung. Nach Seitenwechsel versiebte Rundschau & Bezirksmagazin (April 1999)Rohrbach Chance um Chance. So traf Manuel Engleder in der 48. Minute aus kurzer Distanz nur die Stange. "Wer seine Chancen nicht nützt, bekommt die Strafe in Form von Gegentoren" - diese alte Fußballweisheit bewahrheitete sich leider für Rohrbach. Nach einem Gahleitner-Fehler setzte der Schärdinger Froschauer in der 75. Minute den Ball zum 1:1-Ausgleich in die Maschen. Rohrbach konterte zwar sofort, doch auch ein sehenswerter Kopfstoß von Kopfball-Ungeheuer René Beham landete nicht im Netz. Schärding kam zu einem mehr als schmeichelhaften Remis. (200; Winklinger)

Aufstellung URB: Gahleitner; Popelka; Fuchs, Richtsfeld (88. Stallinger), Beham; D. Schuster, Kehrer, K. Schuster, Engleder; Zach, Wild. Tore: Kehrer (14.); Froschauer (75.).

Vorschau: Für Rohrbach beginnt nun die Zeit der Schicksals-Spiele. Schließlich will man nicht in die 2. Landesliga durchgereicht werden. Im Match gegen Gmunden muss alles daran gesetzt werden, um die Traunseestadt nicht punktelos zu verlassen. Im Herbst verließen die Gmundner mit einem 1:3 im Gepäck Rohrbach. Der Favorit ist also vor dem Rückspiel gewarnt. "Schon im Herbst", weiß Gmunden-Trainer Helmut Geißler, "hat uns Rohrbach nach einer guten Serie kalt erwischt." Ankick: Tipp 1 wurde abgegeben von Helmut Geißler (Trainer Gmunden): "In Wels haben wir gewonnen, obwohl wir nicht gut gespielt haben. Diese Tatsache gibt uns einigen Auftrieb. Gegen Rohrbach möchten wir uns für die Herbstniederlage revanchieren."
 
21. Runde:  SV Gmunden - Union Rohrbach/Berg  ~  1 : 0  (1:0)
Rohrbach wieder einmal im Pech. Weniger Glück hatte Union Rohrbach beim Gastspiel in Gmunden. Bereits in der 1. Minute blieb ein klares Foul an Wild im Strafraum ungeahndet. In der Folge eine ausgeglichene Partie, bei der Turner und Zach die Führung für Rohrbach auf dem Fuß hatten. Während Rohrbach ein weiterer Elfmeter vorenthalten wurde, zeigte der Schiedsrichter in der 35. Minute endlich auf den Elfmeter-Punkt. Doch leider für Gmunden! Kramer hatte sich durchgetankt, legte sich den Ball jedoch zu weit vor und fiel über Torhüter Gahleitner. Ein mehr als fragwürdiger Elfer, den Cubrelji erst im Nachschuss versenkte. Die zweite Halbzeit war ein einziger Sturmlauf auf das Gmundner Tor, aber selbst aus einem Ausschluss eines Traunseestädters konnten die Rohrbacher kein Kapital schlagen. In der letzten Minute streifte ein Kopfball von Wild nur die Stange. Pech hatte Stallinger: Er bezahlte seinen großartigen Einsatz mit einer Platzwunde und musste im Gmundner Spital genäht werden. (200; W. Neumüller)

Aufstellung URB: Gahleitner; Popelka; Fuchs, D. Schuster; Kehrer, Beham, Engleder, K. Schuster (17. Turner), Stallinger (75. Zyka); Zach, Wild. Ausschluss: Spießberger (60./Foulspiel). Tor: Cubrelji (36./Elfmeter).

Vorschau: Voller Einsatz ist am kommenden Samstag, 24. April 99, ab 16 Uhr von den Kickern der Union Rohrbach/Berg gefragt: Sie müssen alles daran setzen, um in der 1. Landesliga im Abstiegsduell gegen Marchtrenk die Oberhand zu behalten. Marchtrenk ist ein direkter Gegner um den Klassenerhalt, ein Sieg ist daher praktisch "Pflicht". Ankick: Tipp X wurde abgegeben von Hans Halter (Trainer St. Magdalena): "Dieses Match bedeutet Abstieg pur. Beide Teams sind nur durch zwei Punkte getrennt. Daher werden sie versuchen nur ja nicht zu verlieren. Eine typische Remis-Begegnung."
 
22. Runde:  rltUnion Rohrbach/Berg - SC Marchtrenk  ~  5 : 0  (3:0)
SchlagzeileZach-Festspiele gab`s in Rohrbach. Die Mannschaft stand gegen Marchtrenk unter Ausschnitt aus den OÖNImpressionen zur 22. Runde (Fotos by Kneidinger)enormen Erfolgszwang, war aber von Beginn an zweikampfstark und spielfreudig. Bereits in der 15. Minute erzielte der überragende Zach nach Popelka-Eckball das 1:0. Rohrbach setzte nach und Popelka erzielte in der 22. Minute das 2:0. Fünf Minuten später die Vorentscheidung: Ein weiter Ausschuss von Tormann Gahleitner landete bei Wild. Seine Flanke verwertete Zach zum 3:0. Rundschau (April 1999)Gleich nach Wiederanpfiff erhöhte Zach unter tatkräftiger Mithilfe des gegnerischen Torhüters auf 4:0. Fünf Minuten vor Schluss tankte sich Turner links durch. Sein scharfes Zuspiel verwertete Wild mit einem knallharten Schuss unter die Latte. (150; Drabek) Res. 3:1

Aufstellung URB: Gahleitner; Popelka; Fuchs, D. Schuster, Beham (51. Hoheneder, 70. Zyka); Engleder, Turner (85. Löfler), Baumgartner, Richtsfeld; Zach, Wild. Tore: Zach (15., 27., 47.), Popelka (22.), Wild (84.). Tore/Reserve: Roland Löfler, Markus Stallinger, Josef Stallinger.

Schlagzeile VorschauVorschau: Rohrbachs Trainer Engleder meinte nach dem Match gegen Marchtrenk, dass das Zweikampfverhalten und die Lauffreude seiner Kicker entscheidend für den Sieg waren. "Man spürte förmlich den unbedingten Siegeswillen. Wir gehen somit gestärkt in das nächste Auswärtsspiel gegen Tabellenführer Donau!" Ankick: Tipp X wurde abgegeben von Laszlo Simko (Funktionär LASK Amateure): "Im Fußball ist bekanntlich alles möglich. Rohrbach ist zuhause ein Kantersieg gegen Marchtrenk gelungen. Außerdem spielen die Mühlviertler gegen Donau immer sehr gut."
 
23. Runde:  rltASKÖ Donau Linz - Union Rohrbach/Berg  ~  2 : 0  (1:0)
Ausschnitt aus den Impressionen zur 23. Runde (Fotos by Kneidinger)Goalgetter Zach ausgeschlossen. Rohrbach versuchte im Auswärtsspiel bei Donau von Beginn an, mitzuspielen. Das Angriffsduo Zach/Wild wirbelte die Abwehr des Tabellenführers gehörig durcheinander, scheiterte aber immer wieder am glänzenden Tormann Saurer. Die Entscheidung fiel zwischen der 33. und 38. Minute: Nach einer Unaufmerksamkeit in der Rohrbacher Abwehr setzte Luksch den Ball zum schmeichelhaften 1:0 ins Netz. Kurz darauf bekam Zach nach einem Foul völlig überraschend die rote Karte. Ab diesem Zeitpunkt war das Spiel gelaufen. Kurz nach Wiederbeginn ein Foul von Richtsfeld an Brandstätter, der den dafür verhängten Elfer zum 2:0-Endstand verwertete. Trainer Engleder haderte nach dem Spiel über den spielentscheidenden Ausschluss. Res. 1:4

Aufstellung URB: Gahleitner; D. Schuster (66. Zyka); Fuchs, Beham; Engleder, Kehrer, Popelka, Turner (62. Baumgartner), Richtsfeld; Zach, Wild. Ausschluss: Zach (38. Foul). Tore: Luksch (33.), Brandstätter (48. Foulelfer). Tore/Reserve: Josef Stallinger (2), Roland Löfler, Markus Stallinger.

Vorschau: Trotz einiger Ausfälle ist man in Rohrbach optimistisch, dass man im nächsten Heimspiel gegen Ried II einen Schritt in Richtung Klassenerhalt setzen kann. Ankick: Tipp 1 wurde abgegeben von Christian Reisenbichler (Fanlegende): "Rohrbach ist zuhause eine Bank, haben erst ein Spiel vor eigenem Publikum verloren. Von den 20 Punkten haben sie 19 zuhause geholt. Logischer Tip daher ein Sieg der Heimelf."
 
24. Runde:  rltUnion Rohrbach/Berg - SV Ried Amateure  ~  2 : 1  (1:0)
SchlagzeileUnion Rohrbach/Berg besiegte durch Tore der beiden Schusters die Rieder Amateure mit 2:1 (1:0). Ein wichtiger Schritt in Richtung Bezirksmagazin (Mai 1999)Ausschnitt aus den OÖNKlassenerhalt. Rohrbach begann stark und hatte bereits in der 2. Minute die erste große Chance. Kehrer setzte einen Kopfball, jedoch knapp über das Gästetor. In der 26. Minute dann eine Premiere im Rohrbacher Stadion: Dietmar Schuster, der Sohn des Fanclub-Präsidenten Fred Schuster, setzte einen Freistoß wuchtig in die Maschen und erzielte Rundschau (Mai 1999)damit sein erstes Landesliga-Tor. Nach Wiederbeginn zeigte Rohrbach wieder die üblichen Anfangsschwierigkeiten und ließ sich von den Gästen zu weit zurückdrängen. Nach einem unnötigen Foul schoss Spitzer den verhängten Freistoß zum 1:1 in die Maschen. Nun erwachte Rohrbach wieder und verstärkte Impressionen zur 24. Runde (Fotos by Kneidinger)den Druck. Und zehn Minuten nach dem Ausgleichstreffer setzte der wiedergenesene Klaus Schuster nach einer Popelka-Ecke den Ball per Kopf wuchtig unter die Latte zum vielumjubelten Führungstreffer. Nun ließen sich die Engleder-Schützlinge die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und spielten den knappen Vorsprung sicher nach Hause. In der 85. Minute hatte Klaus Schuster den zweiten Treffer vor Augen, verfehlte aber das Tor bei einem Kopfball um ein paar Zentimeter. (150; Pumberger/Breycha (?))

Aufstellung URB: Gahleitner; D. Schuster (82. Hoheneder), Stallinger, Fuchs, Beham; Richtsfeld (37. Baumgartner), K. Schuster, Popelka, Turner; Kehrer, Wild (90. Zyka). Tore: D. Schuster (26.), K. Schuster (68.); Spitzer (58.).

Schlagzeile VorschauVorschau: Durch den Sieg gegen Ried II fand Rohrbach wieder Anschluss an das hintere Mittelfeld. In weiterer Folge wird es jetzt wichtig sein, gegen die unmittelbaren Gegner Sattledt und Esternberg eine weiße Weste zu bewahren. In der nächsten Runde steht mit Schallerbach zwar ein starker, aber keineswegs unbezwingbarer Gegner am Programm, und mit den zuletzt gezeigten Leistungen müsste auch gegen diese Mannschaft zumindest ein Punkt drinnen sein. Rohrbach veranstaltet eine Fanclub-Busfahrt nach Bad Schallerbach am Samstag, 15. Mai, Abfahrt 13 Uhr, Sportanlage. Anmeldungen bei Fred Schuster, Tel. 07289/8066 oder Mario Hofer, Tel. 0664/4553512. Auskünfte werden auch im Sportlertreff Gasthaus Grenzland erteilt. Ankick: Tipp 2 wurde abgegeben von Franz Derntl (Trainer Perg): "Als Mühlviertler bin ich Patriot und drücke für meinen Trainerkollegen Engleder die Daumen. Mit einem Sieg wäre Rohrbach wahrscheinlich endgültig aus dem Abstiegsstrudel."
 
25. Runde:  rltSV Bad Schallerbach - Union Rohrbach/Berg  ~  0 : 0
SchlagzeileEinen Punkt entführte Rohrbach aus Bad Schallerbach. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Bei einem Freistoß der Schallerbacher konnte sich Torhüter Gahleitner auszeichnen. Wild und Popelka vergaben gute Gelegenheiten, auf der Gegenseite scheiterte Höfer nach einem Alleingang wieder an Gahleitner. In der zweiten Halbzeit war Rohrbach die klar initiativere und auch gefährlichere Mannschaft. Aber auch sie scheiterte am ebenfalls ausgezeichneten Goalie Hebertinger. Zehn Minuten vor dem Ende startete Rohrbach einen herrlichen Angriff: Engleder setzte Kehrer optimal ein und zur Verwunderung aller wurde auf Abseits entschieden. Alles in allem letztlich eine gerechte Punkteteilung, wenngleich Rohrbach diesmal die bessere und vor allem zweikampfstärkere Elf hatte. (250; Stockinger) Res. am 14.06.99: 0:4

Aufstellung URB: Gahleitner; Fuchs, D. Schuster, Stallinger, Beham; Kehrer, Popelka, Turner (49. Engleder), Richtsfeld; K. Schuster, Wild. Tore/Reserve: Petr Zyka (2), Markus Stallinger, Dominik Schürz.

Vorschau: Optimismus dominiert bei Union Rohrbach/Berg. Trainer Gerhard Engleder zur Rundschau: "Ein Aufwärtstrend war in den letzten Spielen klar erkennbar. Die nächsten zwei Heimspiele am Samstag gegen den LASK II und am Pfingstdienstag um 18.30 Uhr gegen Esternberg bringen eine Vorentscheidung. Wir werden alles unternehmen, um die nötigen Punkte zu holen." Ankick: Tipp X wurde abgegeben von Günter Holzer (Trainer Micheldorf): "Zuhause ist Rohrbach für jedes Team eine harte Nuss. Der LASK muss versuchen sich zu fangen und endlich aus dem derzeitigen Tief herauskommen."
 
26. Runde:  rltUnion Rohrbach/Berg - LASK Amateure  ~  3 : 1  (2:0)
Schlagzeile3:1 besiegte Union Rohrbach/Berg daheim die LASK-Amateure und hat etwas Abstand zu den Ausschnitt aus den OÖNTabellennachzüglern gewonnen. Mit dem besten Heimspiel im Frühjahr gelang der Engleder Elf gegen die Amateure des Lask ein weiterer wichtiger Schritt im Kampf gegen den Abstieg. Rohrbach begann wie aus der Pistole geschossen und erspielte gegen die völlig verwirrt wirkenden Linzer von Beginn Impressionen zur 26. Runde (Fotos by Kneidinger)an Chance um Chance. Es war daher auch nur eine Frage der Zeit, wann das erste Tor fallen würde. In der 14. Spielminute versetzte Hannes Wild einmal mehr seine Bewacher auf der rechten Seite und sein ideales Zuspiel verwertete Josef Kehrer zum vielumjubelten 1:0, ein herrlich herausgespieltes Tor. Rohrbach setzte weiterhin nach und so dauerte es nur wenige Minuten, bis Manuel Engleder seine Elf nach einem Eckball von Radek Popelka per Kopf mit 2:0 in Front brachte. Auch in weiterer Folge ließen die "Grün-Schwarzen" die Gäste aus Linz zu keiner Verschnaufpause kommen und boten dem Anhang begeisternden Fußball. Nach Seitenwechsel musste Rohrbach dann das Tempo doch etwas herausnehmen und prompt kamen auch die Linzer zu Chancen. Durch eine Unachtsamkeit gelang dann Stollnberger in der 58. Minute der Anschlusstreffer zum 2:1. Kurz darauf hatten es die Hausherren ihrem wieder zu alter Form aufgelaufenen Torhüter Gahleitner zu verdanken, dass man nicht noch um die Früchte der ersten Halbzeit gebracht wurde. Rohrbach erfing sich nun wieder und übernahm wieder das Kommando. Nachdem der Gästetorhüter kurz zuvor eine Freistoß-Granate von Dietmar Schuster mit großartigem Reflex noch abwehren konnte, besorgte Herbert Zach in der 80. Minute nach Flanke von Radek Popelka das vielumjubelte 3:1. Ein großartiger Fußballnachmittag fand damit sein gutes Ende. (250; Hammer)

Aufstellung URB: Gahleitner; Fuchs, D. Schuster, Beham; Engleder, Popelka (84. Baumgartner), K. Schuster, Richtsfeld (88. Stallinger), Turner (50. Zach); Wild, Kehrer. Tore: Kehrer (14.), Engleder (21.), Zach (80.); Stollberger (58.).

Sportplausch: Unterstützung für Union Rohrbach/Bergs Fußball-Elf im Heimspiel gegen den LASK. 40 Niederösterreicher verbrachten mit dem ehemaligen Rohrbacher Kicker Thomas Hinternberger ihren Pfingstausflug in Rohrbach. Der Fanclub des SV Hausleiten sorgte auf der Rohrbacher Sportanlage für tolle Stimmung und beeindruckte vor allem durch sein Liederreichtum.

Nach dem Match Rohrbach gegen die LASK-Amateure feierten die Sponsoren der Union Rohrbach/Berg, die zu diesem Spiel eingeladen wurden, bei Oldies-Musik die "Wiederauferstehung" des Rohrbacher Fußballs. Bis zu vorgerückter Stunde wurde noch das eine oder andere Gläschen auf diesen großartigen Fußballnachmittag gehoben. Ein Dankeschön an dieser Stelle einmal den Sponsoren der Union Rohrbach/Berg, die für die Anliegen der Sportler immer ein offenes Ohr haben.

Schlagzeile VorschauVorschau: Mit dem Sieg über die LASK-Amateure und einem entsprechenden Ergebnis im Dienstagabend-Nachtragsspiel gegen Esternberg, könnte der Klassenerhalt für Rohrbach/Berg fast gesichert sein. Aufgrund der zuletzt gezeigten Leistungen ist man in Rohrbach optimistisch, auch auswärts gegen Sattledt zumindest einen Punkt zu erobern. Und das wäre wohl schon die Entscheidung im Abstiegskampf.
 
27. Runde:  ATSV Sattledt - Union Rohrbach/Berg  ~  2 : 5  (0:3)
SchlagzeileJetzt ist Rohrbach richtig auf Touren gekommen. Nachdem am Dienstag das Nachtragsspiel gegen Esternberg souverän mit 4:1 Ausschnitt aus den OÖNgewonnen wurde, konnten die Rohrbacher beruhigt nach Sattledt fahren, da das Abstiegsgespenst in weite Ferne gerückt war. Trotz großer Hitze spielten die Rohrbacher in Sattledt von Beginn an druckvoll und landeten den längst überfälligen Auswärtserfolg. Mit diesem Sieg machte Rohrbach in der Tabelle einen Riesensprung nach vorne auf den 9. Tabellenplatz. Bereits in der 17. Minute erzielte M. Engleder per Kopf nach Flanke von Radek Popelka den wichtigen Führungstreffer. In der Folge wurde Chance um Chance herausgespielt. Kehrer (2x) und Richtsfeld scheiterten jeweils aus aussichtsreicher Position, ehe der wieselflinke Wild nach idealer Vorarbeit von Kehrer dem Torhüter keine Chance ließ (38.). In der 45. Minute die Vorentscheidung: Wild konnte im Strafraum nur regelwidrig gestoppt werden, den Strafstoß verwertete Popelka zum 3:0. Mit diesem komfortablen Vorsprung im Rücken kontrollierte Rohrbach in der zweiten Hälfte das Spiel. In der 68. Minute erneuter Torjubel: Kehrer schlenzte den Ball gefühlvoll zum 4:0 ins lange Eck und nach einem Eckball von Popelka erzielte Turner unter Mithilfe eines Gegenspielers das 5:1 (75.). Kratschmann traf nach Alleingang in der 72. Minute zum 5:1 und erzielte auch nach stark abseitsverdächtiger Position den zweiten Sattledter Treffer (81.). Rohrbachs Trainer Engleder: Endlich haben wir mit dem Abstieg nichts mehr zu tun. Die Mannschaft hat sich großartig gesteigert und die Erfolge der letzten Wochen auch verdient. (150; Pommer) Res. 0:7

Aufstellung URB: Gahleitner; D. Schuster; Fuchs, Stallinger; Popelka, Kehrer, Engleder, Beham (67. K. Schuster), Richtsfeld; Wild (69. Zyka), Zach (9. Turner). Tore: Kratschmann (72., 80.); Engleder (17.), Wild (34.), Popelka (42. Elfmeter), Kehrer (66.), Turner (74.). Tore/Reserve: Petr Zyka (3), Josef Stallinger (2), Georg Hoheneder, Roland Löfler.

Vorschau: Rohrbach peilt jetzt den 8. Tabellenplatz an. Seki Aigner & Co. hoffen, dass die Zuschauer durch die hervorragenden Leistungen in den letzten Runden (vier Siege, ein Remis) wieder in Massen auf die Sportanlage gelockt werden. Gegen WSC/Hertha ist die Engleder-Elf jedenfalls auf Sieg programmiert.
 
28. Runde:  rltUnion Rohrbach/Berg - WSC Hertha Wels  ~  0 : 1  (0:0)
SchlagzeileRohrbach war gegen WSC Hertha von Beginn an die überlegene Mannschaft und diktierte das Spiel. Trotz brütender Hitze ging die Engleder-Elf ein hohes Tempo. Leider scheiterte die Elf diesmal wieder an der Chancenauswertung, denn alleine in Bezirksmagazin (Juni 1999)Ausschnitt aus den OÖNder ersten Halbzeit konnten die Grün-Schwarzen drei "Hundertprozentige" nicht nützen. Nach circa einer halben Stunde dann erstmals Glück für die Heimischen, als ein Welser Stürmer alleine vor Torhüter Gahleitner auftaucht, jedoch knapp verzieht. In weiterer Folge verflachte dann das Tempo etwas, was jedoch an der Überlegenheit der Hausherren nichts Impressionen zur 28. Runde (Fotos by Kneidinger)änderte. Alles rechnete eigentlich mit dem Führungstreffer, als der Schiedsrichter plötzlich auf indirekten Freistoß entschied, da Torhüter Gahleitner den Ball zweimal aufnahm. Dieses Geschenk ließen sich die Welser nicht nehmen und Gumpinger erzielte das mehr als schmeichelhafte 1:0. Rohrbach setzte nun zu einem wahren Sturmlauf an, scheiterte jedoch immer wieder am hervorragenden Gästetorhüter bzw. an der Torstange. Als dann circa zehn Minuten vor Schluss Kehrer per Kopf der Ausgleichstreffer gelang, entschied Schiedsrichter Klammer auf Tormannfoul, obwohl zwei Welser den eigenen Tormann im Fünfmeter-Raum zu Fall brachten. Trotz aller Bemühungen gelang Rohrbach keine Resultatsverbesserung mehr und so blieb es beim bitteren 0:1. (200; Klammer) Res. 15:0

Aufstellung URB: Gahleitner; Fuchs, D. Schuster, Stallinger (58. Turner), Beham; Richtsfeld, Engleder, Popelka, K. Schuster; Kehrer, Wild (46. Zach). Tor: Gumpinger (67.). Tore/Reserve: Petr Zyka (6), Roland Löfler (2), Markus Stallinger (2), Roland Mitterlehner, Pavel Pudjedl, Thomas Baumgartner, Dominik Schürz, Simon Steyrl

Vorschau: Das Mühlviertler Derby aus der Herbstmeisterschaft wurde erst Anfang März gespielt und endete mit einem 3:0-Sieg für die Perger. Rohrbach brennt natürlich jetzt auf Revanche. Aber Pergs sportlicher Leiter Hermann Lambauer meint: "Für das Derby am Samstag gegen Rohrbach gibt es keine Geheimnisse. Wir werden alles versuchen, um die letzten wichtigen Punkte für die Cupteilnahme zu sichern." Und was hat Rohrbach im Derby vor? Rohrbach möchte sich beim treuen Publikum mit einem Sieg verabschieden. Rundschau-Informant Andy Lindorfer: "Gegen die auswärtsstarken Perger kann man mit einem offensiv geführten Spiel rechnen, bei dem die Zuschauer sicherlich auf ihre Kosten kommen werden." Ankick: Tipp X wurde abgegeben von Ralf Dotter (Trainer WSC/Hertha): "Ein hochinteressantes Derby in dem zwei starke Mannschaften aufeinander treffen. Rohrbach ist sehr heimstark und Perg gilt auswärts als das stärkste Team der Liga."
 
29. Runde:  rltUnion Rohrbach/Berg - DSG Union Perg  ~  0 : 4  (0:3)
SchlagzeileDurch den Ausfall von drei Stammspielern (Wild, Richtsfeld und Zach) und aufgrund des Tabellenstandes ging Rohrbach als krasser Außenseiter in diese Begegnung. Perg war von Beginn an die bessere Rundschau (Juni 1999)Rundschau (Juni 1999)Mannschaft und begeisterte durch schnelles Direktspiel. Schon nach elf Minuten tauchte Reininger, nach herrlichem Direktspiel, alleine vor Torhüter Gahleitner auf und verwertete trocken zum 1:0. Perg erspielte in weiterer Folge noch einige Chancen, es dauerte jedoch bis zur 31. Minute, ehe Grammer per Elfmeter nach Foul an ihm zum 2:0 einschoss. Die endgültige Vorentscheidung dann kurz vor Seitenwechsel, als Gintersdorfer mit einem herrlichen Heber dem zu weit vor dem Tor Impressionen zur 29. Runde (Fotos by Kneidinger)stehenden Gahleitner keine Chance ließ. Nach der Pause kam Rohrbach dann etwas auf, doch an einem Tag wie diesem gelang einfach nichts. So setzte Beham in der 54. Minute einen Kopfball an die Stange und kurz darauf fischte Torhüter Maurer einen Popelka-Freistoß aus der Ecke. Nur wenig später rettet Gahleitner vor dem anstürmenden Wögerbauer. Rohrbach bemühte sich zwar in weiterer Folge redlich, konnte jedoch keine Resultatsverbesserung mehr erreichen. Anders Perg, wo Gintersdorfer mit seinem zweiten Treffer kurz vor Schluss den 4:0-Endstand besorgte. Rundschau-Mitarbeiter Andy Lindorfer: "Perg war in dieser Verfassung der stärkste Gegner auf der Rohrbacher Sportanlage und gewann dieses Derby absolut verdient. Ohne Sturm hatte Rohrbach an diesem Spiel nie den Funken einer Chance." Res. 0:1

Schlagzeile VorschauVorschau: Für Rohrbach geht es im letzten Spiel gegen die beste Frühjahrs-Elf Blauweiß Linz. Die Kensy-Truppe hat Rohrbach in schlechter Erinnerung und noch eine Rechnung von der 2:3-Niederlage offen. Das wird ein schwerer Gang für die Rohrbacher.
 
30. Runde:  FC Blau-Weiß Linz - Union Rohrbach/Berg  ~  2 : 3  (1:2)
SchlagzeileRohrbach/Berg steigerte sich gegenüber der Heimniederlage toll und gewann überraschend gegen die favorisierten Blau-Weißen aus Linz. Erstmals Torjubel in der 4. Minute: Nach einem Foul an Kapitän Zach versenkte Popelka den Freistoß OÖ Nachrichten & Rundschau (Tabelle) im Juni 1999zum 0:1 im Netz. Nur sechs Minuten später das 0:2: Nach einer schönen Kombination stand Popelka nach Pass von Zach allein vor dem Tormann und drückte aus kurzer Distanz ein. Kehrer hatte noch zwei tolle Chancen auf das dritte Rohrbacher Tor, doch jedes Mal klärte Torhüter Laschinger gerade noch. Die Linzer warfen alles nach vorne: Huemer schlug zweimal zu - 2:2. Doch nur eine Minute später ließ sich Popelka zum dritten Mal als Torschütze feiern: Sein gezirkelter Freistoß fand den Weg ins Tor - 2:3. Dann wirkten die Gastgeber geschockt, Rohrbach hätte aus den Kontern mehrere Tore machen müssen. Rohrbachs Trainer Engleder war nach dem Schlusspfiff zufrieden: "Das offensive Spiel der Blau-Weißen ist unserer Spielweise entgegengekommen; der Sieg geht in Ordnung, wir hatten die besseren Torchancen." Gratulation aber auch der zweiten Mannschaft. Trainer Hoheneder schaffte mit seiner jungen Elf in überzeugender Manier den Reservemeistertitel (63 Punkte, Torverhältnis 97:22). Res. am 19.06.99: 1:3 (Tore: Roland Löfler (2), Petr Zyka)

 
 
Tabelle - Endstand
1. Landesliga  /  Saison 1998/99
Pos Verein Sp. g. u. v. Tore Punkte
1 ASKÖ Donau Linz 30 23 5 2 70 : 16 74
2 SV Gmunden 30 17 8 5 62 : 34 59
3 Union Vöcklamarkt 30 17 5 8 52 : 32 56
4 FC Blau-Weiß Linz 30 17 4 9 71 : 38 55
5 DSG Union Perg 30 15 6 9 63 : 36 51
6 LASK Amateure 30 13 8 9 55 : 43 47
7 SV Ried Amateure 30 13 7 10 41 : 37 46
8 WSC Hertha Wels 30 10 12 8 45 : 44 42
9 SV Bad Schallerbach 30 12 6 12 50 : 51 42
10 Union Rohrbach/Berg 30 10 6 14 51 : 59 36
11 SK St. Magdalena 30 9 9 12 41 : 54 36
12 SV GW Micheldorf 30 10 5 15 56 : 61 35
13 ATSV Sattledt 30 6 8 16 32 : 62 26
14 SK Schärding 30 7 3 20 34 : 83 24
15 SC Marchtrenk 30 6 4 20 29 : 58 22
16 Union Esternberg 30 5 4 21 31 : 75 19
 
Rohrbach/Berg - Torschützenliste
1. Landesliga  /  Saison 1998/99
Tore Name
12 Herbert Zach
9 Radek Popelka
8 Josef "Joe" Kehrer
7 Johannes Wild
5 Klaus Schuster
2 René Beham
2 Manuel Engleder
1 Roland Löfler
1 Ralph Turner
1 Alexander Unger
1 Ernst Richtsfeld
1 Dietmar Schuster
1 Eigentor
24 Tore im Herbst `98  +  27 Tore im Frühjahr `99  =  insgesamt 51 Tore
 
 
"Bezirksmagazin-Trophy '99" (Juni/Juli 1999)

Bezirksmagazin (Sommer 1999) - Artikel # 1Bezirksmagazin (Sommer 1999) - Artikel # 2Bezirksmagazin (Sommer 1999) - Artikel # 3
 
rlt26.6.1999 / Bezirksmagazin-Trophy 1999:
Vorrunde: Union Rohrbach/Berg – Union Oepping 7:1
Tore: Christian Stallinger (2), Johannes Wild (2), Petr Zyka (2), René Beham
Union Lembach i.M. – Union Vorderweißenbach  2:1

Spiel um 3. und 4. Platz: Union Vorderweißenbach – Union Oepping  5:0

Finale:
Union Rohrbach/Berg – Union Lembach i.M.  4:2 (1:1)
Tore: Johannes Wild, Petr Zyka (3); Sascha Berger
 
 
 
 
Reservemeister in der 1. Landesliga 1998/99: Union Rohrbach/Berg
- Union Rohrbach/Berg - Reservemeister in der 1. Landesliga 1998/99 (Foto vom 26.06.1999) -
stehend: Pavel Pucejdl, Traudi Kobler (Verpflegung), Ralph Turner,
Dietmar Schuster, Reinhard Hoheneder (Trainer), Georg Hoheneder, Domink Schürz,
Erich Stallinger, Simon Steyrl, Markus Eisschiel, Alexander Unger,
David Gahleitner, Severin Aichbauer, Petr Zyka
sitzend: Markus Stallinger, Gerhard Fischer, Roland Mitterlehner, Stefan Hofer,
Gerhard Gahleitner, Klaus Lindorfer, Wolfgang Pauli, Christian Stallinger
liegend: Thomas Baumgartner
 
 
Rohrbach/Berg (Reserve) - Torschützenliste
1. Landesliga (Reserve)  /  Saison 1998/99
Tore Name
21 Petr Zyka
11 Markus Stallinger
11 Simon Steyrl
9 Roland Löfler
9 Ralph Turner
9 Thomas Baumgartner
6 Josef Stallinger
5 Wolfang Pauli
4 Christian Stallinger
2 Dominik Schürz
2 Georg Hoheneder
2 Pavel Pucejdl
1 Roland Mitterlehner
1 Alexander Unger
1 Gerhard Fischer
3 Strafverifizierung
insgesamt 97 Tore
  8876 Hits
NOV
10

Saison 1997/98

Saison 1997/98 - Regionalliga Mitte (14. Platz)
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 05.09.2016. Alle Angaben ohne Gewähr! Verfasser: Thomas Kneidinger
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Die Spielorte in der Regionalliga Mitte 1997/98
 
Abgänge: Horst Auer (Peilstein), Gerold Sturm (Blau-Weiß Linz), Friedrich Plank (St. Oswald/Haslach),
Thomas Dollhäubl (Vorderweißenbach), Josef "Joe" Kehrer (Esternberg), Jürgen Hopf (Niederwaldkirchen)

Zugänge: René Beham (Aigen/Schlägl), Harald Würzl (Kleinzell),

Peter Wiesinger (Lembach), Adis Muikanovic (Sarleinsbach)
 
 
Vorschau zur 1. Runde im ÖFB-Cup (Rundschau, August 1997)Vorbereitungsspiel gegen WSC Hertha Wels am 26.07.1997Zusammengefasste Presseinformationen bzgl. TOPIC-EKS Rohrbach/Berg (Haudum PR)Mühlviertler Cup: SV Haslach - TOPIC-EKS Rohrbach/Berg (Foto: Bernhard Haudum, 19.07.97)Mühlviertler Cup: SV Haslach - TOPIC-EKS Rohrbach/Berg (Foto: Bernhard Haudum, 19.07.97)Vorschau zur 2. Runde im Mühlviertler Cup (Rundschau, 17.07.1997)Zusammengefasste Zeitungsausschnitte bzgl. TOPIC-EKS Rohrbach/Berg und dem Mühlviertler Cup 1997Auch beim Fußballcup 1997 ein Team: Raiffeisen - im Bild vertreten durch Dir. Drimmel (rechts) und das Mühlviertler Cupkomitee mit Vorsitzendem Peter Aigner.Vorbereitungsprogramm
Regionalliga Mitte  /  Sommer 1997
Datum Spiel & Torschützen Ergebnis
Di, 15.07.97 TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - Union Peilstein i.Mv. (1. Klasse Nord)
Tore: Marc Atzgerstorfer (3)
3 : 2
Di, 22.07.97 Mühlviertler Cup / 2. Runde:
rlt
SV Haslach (Bezirksliga) - TOPIC-EKS Rohrbach/Berg
Tore: Johannes Wild (2), Jiri Anderle; Marc Atzgerstorfer
3 : 1
Sa, 26.07.97 TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - WSC Hertha Wels (1. Landesliga)
Tore: Herbert Zach (7./Foulelfmeter nach Foul an Markus Hirnschrodt), Manfred Stallinger (62./Kopfball), Herbert Zach (67./Foulelfmeter nach Foul an Klaus Lindorfer)
3 : 0
So, 27.07.97 Union Ulrichsberg - TOPIC-EKS Rohrbach/Berg
Tore: Marc Atzgerstorfer (17./Alleingang + 21./Vorarbeit Herbert Zach), Herbert Zach (35./Freistoß + 56./Foulelfmeter nach Foul an Christian Stallinger + 80./Vorarbeit Klaus Schuster), Manfred Fuchs (45.), Manuel Engleder (72.)
0 : 7
Mi, 30.07.97 TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - FC Paralimni (1. Division Zypern) 0 : 3
So, 03.08.97
18.00 Uhr
ÖFB-Cup 1997/98 / Vorrunde:
rlt
SV Traun - TOPIC-EKS Rohrbach/Berg
Tore: Herbert Zach (5./Kopfball nach Vorarbeit von Klaus Schuster + 28.)
Damit steht Union TOPIC-EKS Rohrbach/Berg in der 1. Hauptrunde des ÖFB-Cups!
0 : 2
Sa, 16.08.97 ÖFB-Cup / 1. Runde:
rlt tv
TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - SV Spittal/Drau (2. Division)
Rohrbach/Berg wehrte sich gegen den Siebenten der zweiten Division, Spittal, 44 Minuten tapfer, zog aber letztlich mit 0:4 den Kürzeren. "Meine Mannschaft hat ganz ordentlich gespielt. Der erste Verlusttreffer unmittelbar vor dem Pausenpfiff hat die Kärntner allerdings auf die Siegerstraße gebracht", analysierte Trainer Gerhard Engleder.
0 : 4
 
 
- Union TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - die Mannschaft von 1997/98  (Fotos vom Juli 1997) --- stehend v.l.: Eduard Hannerer (SL-Stv.), Walter Stallinger (Masseur), Radek Popelka, René Beham, Christian Stallinger, Manfred Stallinger, Klaus Schuster, Marc Atzgerstorfer, Markus Hirnschrodt, Manuel Engleder, Gerhard Engleder (Trainer) -- hockend v.l.: Herbert Zach, Manfred Fuchs, Ernst Richtsfeld, Klaus Lindorfer, Vaclav Miksicek, Gerhard Gahleitner, Peter Wiesinger, Adis Muikanovic, Ralph Turner- Union TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - die Mannschaft von 1997/98  (Fotos vom Juli 1997) --- stehend v.l.: Eduard Hannerer (SL-Stv.), Walter Stallinger (Masseur), Radek Popelka, René Beham, Christian Stallinger, Manfred Stallinger, Klaus Schuster, Marc Atzgerstorfer, Markus Hirnschrodt, Manuel Engleder, Gerhard Engleder (Trainer) -- hockend v.l.: Herbert Zach, Manfred Fuchs, Ernst Richtsfeld, Klaus Lindorfer, Vaclav Miksicek, Gerhard Gahleitner, Peter Wiesinger, Adis Muikanovic, Ralph Turner
- Union TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - die Mannschaft von 1997/98  (Fotos vom Sommer 1997) -
stehend v.l.: Eduard Hannerer (SL-Stv.), Walter Stallinger (Masseur), Radek Popelka,
René Beham, Christian Stallinger, Manfred Stallinger, Klaus Schuster,
Marc Atzgerstorfer, Markus Hirnschrodt, Manuel Engleder, Gerhard Engleder (Trainer)

hockend v.l.: Herbert Zach, Manfred Fuchs, Ernst Richtsfeld, Klaus Lindorfer,
Vaclav Miksicek, Gerhard Gahleitner, Peter Wiesinger, Adis Muikanovic, Ralph Turner
 
 
Sieg über Traun gibt viel Selbstvertrauen
Rohrbach startet am Freitag gegen Grieskirchen

Mühlviertler Rundschau vom 07.08.1997Meisterschafts-Start in der Regionalliga Mitte ist für Union EKS Rohrbach/Berg schon am Freitag, 8. August, um 19 Uhr, in Grieskirchen. Mit der Vorbereitung ist Rohrbachs Trainer Gerhard Engleder zufrieden: "Wir haben keine Verletzten, auch Markus Hirnschrodt dürfte bis Freitag wieder fit sein."
Das Ausscheiden im Mühlviertler Cup hat der Mannschaft nicht wehgetan, hat sie doch am Sonntag im ÖFB-Magnofit-Cup mit 2:0 TOPIC-EKS Rohrbach/Bergdie Hürde Traun souverän genommen. Herbert Zach erzielte dabei zwei Prachttreffer.
Rohrbach trifft jetzt in der nächsten Cuprunde am Samstag, 16. August, um 17 Uhr, daheim auf Spittal an der Drau. Das Meisterschaftsspiel gegen SAK wird verschoben.
Der Erfolg über Traun, das 3:0 gegen Hertha Wels sowie das gute Spiel gegen den zypriotischen Erstdivisionär FC Paralimni (0:3) hat die Mannschaft sicher motiviert. Zudem ist die Kameradschaft bestens. Trainer Gerhard Engleder: "Ich tippe gegen Grieskirchen auf Sieg!"
Quelle: Mühlviertler Rundschau, 7. August 1997
 
 
Rundschau, August 1997Der Kampfgeist stimmte
EKS Rohrbach unterlag im ÖFB-Cup Spittal mit 0:4 (0:1)

Volksblatt im August 1997Rohrbach war die klare Auftaktniederlage gegen Grieskirchen in keiner Weise anzumerken. Die durch die Sperre von Klaus Lindorfer und die Verletzung von Markus Hirnschrodt weiter dezimierten Heimischen spielten gegen den Zweitdivisionär aus Kärnten durchaus ebenbürtig mit und beeindruckten durch enormen Kampfgeist. Diesem rassigen Spiel in der ersten Hälfte fehlten lediglich Strafraumszenen. Kurz vor Seitenwechsel wäre es dann beinahe geschehen. Nach OÖ Nachrichten im August 1997einem Bilderbuchkonter der Gäste verzog Freissegger noch knapp.
In der 46. Minute war es dann soweit, durch einen dummen Abwehrfehler brachten sich die "Grün-Schwarzen" um die Früchte ihres bis dahin guten Spiels. Freissegger ließ sich diese Chance nicht entgehen.
Nach Seitenwechsel merkte man bei Rohrbach, dass die Luft heraußen war. Die Probleme des Regionalligisten liegen derzeit ganz klar im Angriff, wo man einfach zu ungefährlich agiert. So konnte man das Tor der Gäste nur durch Weitschüsse gefährden. Binnen zwei Minuten sorgten dann Popovic (Elfmeter) und Dragoslavic für die Entscheidung. Das 4:0 durch Pichler in der 88. Minute war somit nur mehr Draufgabe.
Der gesamten Elf gebührt ein Pauschallob für die kämpferische Leistung und man kann nur hoffen, dass den Stürmern in nächster Zeit der Knopf aufgeht.  Quelle: Rundschau, August 1997

 
 
Kader Kampfmannschaft im Herbst 1997Spielplan
Regionalliga Mitte  /  Herbstmeisterschaft 1997
Datum Zeit Spiel Ergebnis
1 Fr, 08.08.97 19.00 SV Grieskirchen - TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 5 : 0
2 Di, 19.08.97 18.00 TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - SAK Klagenfurt 0 : 2
3 Sa, 23.08.97 16.00 SV Leibnitz - TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 3 : 0
4 Di, 02.09.97 17.30 TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - FC Zeltweg 0 : 2
5 Sa, 06.09.97 17.00 SVG Bleiburg - TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1 : 1
6 Sa, 13.09.97 17.00 TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - Union St. Florian 1 : 1
7 Sa, 20.09.97 17.00 Rapid Lienz - TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1 : 0
8 Sa, 27.09.97 18.00 Wolfsberger AC - TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 5 : 1
9 Sa, 04.10.97 16.00 TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - FC Austria VSV 0 : 4
10 Sa, 11.10.97 16.00 Flavia Solva Wagna - TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 4 : 1
11 Sa, 18.10.97 15.00 TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - ASK Voitsberg 0 : 2
12 Sa, 25.10.97 15.00 FC Gratkorn - TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 2 : 1
13 So, 02.11.97 14.00 TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - TSV Pöllau 0 : 1
 
 
Schwere Saison für Rohrbach
Meisterschafts-Start in der Regionalliga am 8. August in Grieskirchen


Leistungsträger haben die Regionalligamannschaft Union EKS Rohrbach/Berg verlassen: Thomas Dollhäubl zurück zu Vorderweißenbach, Horst Auer zurück zu Peilstein, Friedrich Plank zurück zu St. Oswald/H., Joe Kehrer zu Esternberg, Gerald Sturm zu Blau-Weiß Linz und Jürgen Hopf zurück zu Niederwaldkirchen. René Beham, Harald Würzl, Peter Wiesinger und Adis Mujkanovic wurden geholt.


Peter Aigner INTERVIEW: Peter Aigner
(Fußball-Sektionsleiter Union EKS Rohrbach/Berg)

Stärker dürfte die Mannschaft nicht geworden sein...
Zu den neun Stammspieler kommen vier Talente, die wir zum Teil ja kennen. Würzl und Wiesinger haben schon in der 2. bzw. 1. Landesliga bei uns gespielt. Die Jungen werden ihre Chance nützen. Unsere Devise ist: Der Stamm, das Gerippe, ist da. Die jungen Löwen werden über Kampf zum Spiel kommen. Der eine oder andere wird uns überraschen.

Es ist zu befürchten, dass Rohrbach wieder in den Abstiegskampf gerät.
Wir werden uns sicher unserer Haut wehren und eben trachten, dass wir nicht hinten mitspielen. Das vordere Drittel ist für uns illusorisch. Die Mannschaft macht jetzt einen Um- und Neuaufbau mit.

Ich fürchte, die Leistungsträger werden abgehen.
Es hat uns natürlich getroffen, dass Kehrer weg ist. Damit haben wir nicht gerechnet. Auch nicht, dass Auer und Plank uns verlassen. Rohrbach hätte auch einige Spieler haben können, wollte aber keine Unsummen ausgeben. Wir wollen den Nachwuchs forcieren, denn sonst hätte ja unsere Nachwuchsarbeit gar keinen Sinn.

Mühlviertler Rundschau im August 1997Wie viele Mannschaften steigen ab? Die 2. Division wird ja nach der Saison 1997/98 auf zehn Mannschafen reduziert.
Bis zu sieben Mannschaften können aus der Regionalliga Mitte absteigen.

Und wenn es in die 1. Landesliga retour geht?
Aus sportlichen Gründen ist es natürlich interessant, in der Regionalliga zu spielen, vom Finanzaufwand aber sicherlich nicht. Es bricht sicher nichts zusammen, wenn wir in die 1. Landesliga müssen. Aber wie gesagt. Wir werden uns so teuer verkaufen wie möglich.

Quelle: Mühlviertler Rundschau, August 1997
 
 
TOPIC-EKS-Logo
 
 
Rohrbach-Coach Gerhard Engleder vor Regionalliga-Auftakt:
"Steigen wir ab, geht die Welt auch nicht unter"

Neues Volksblatt im August 1997Wenn Rohrbach/Berg am Freitag mit dem Derby gegen Aufsteiger Grieskirchen in die Regionalliga-Saison 1997/98 startet, dann sind die Zielsetzungen äußerst bescheiden: "Wir wollen selbstverständlich die Klasse halten. Sollten wir aber absteigen, geht für uns die Welt auch nicht unter", bemerkte Trainer Gerhard Engleder.

Das Sparpaket ist an Rohrbach nicht spurlos vorübergegangen. Deshalb hat der Verein einen Schnitt gemacht und sich (mehr oder weniger) freiwillig von sechs Fußballern getrennt. Die freigewordenen Kaderplätze wurden von einigen OÖ Nachrichten, August 1997Nachwuchsspielern sowie den Neuerwerbungen René Beham, Peter Wiesinger und Harald Würzl eingenommen. "Wir setzen auf die junge Welle. Das ist billiger und zukunftsorientiert", weiß Engleder, der aber nicht verkennt, dass fehlende Routine in der Regionalliga rasch zum Sargnagel werden kann: "Mir ist bewusst, dass die 18- und 19jährigen noch nicht so weit sind, um eine komplette Saison auf höchstem Niveau durchzuspielen."
Für die "Fohlentruppe" spricht, dass sie nichts zu verlieren hat. Die Zielsetzung lautet zwar Klassenerhalt - allerdings nicht um jeden Preis. "Für uns hat die wirtschaftliche Seite Vorrang. Und die macht uns deutlich, dass wir sparen müssen", betont Engleder, der dem Saisonauftakt grundsätzlich optimistisch entgegenblickt: "Die Vorbereitung ist reibungslos und ohne Verletzungssorgen verlaufen. Die Testspiele haben gezeigt, dass die Mannschaft schon ganz gut in Schuss ist", urteilt der Coach. In der Vorrunde des ÖFB-Cups waren aber beim 2:0-Erfolg in Traun Abstimmungsprobleme nicht zu übersehen.

Quelle: Alexander Zambarloukos, Neues Volksblatt, August 1997

 
1. Runde:  rlttvSV Grieskirchen - Union TOPIC-EKS Rohrbach/Berg  ~  5 : 0  (3:0)
SchlagzeileGegen Spittal und Klagenfurt setzt Rohrbach auf das Heimpublikum. Das OÖN, August 19971. Runde: Grieskirchen - TOPIC-EKS (OÖ Nachrichten)Regionalliga-Spiel gegen Grieskirchen begann für Rohrbach alles andere als verheißungsvoll. Bereits nach sieben Minuten gerieten die "Grün-Schwarzen" durch einen umstrittenen Freistoß mit 1:0 in Rückstand. Obwohl Rohrbach in der Anfangsphase 1. Runde: Grieskirchen - TOPIC-EKS (Volksblatt & Krone)durchaus mit den Hausherren mithalten konnte, kam man zu keinen nennenswerten Tormöglichkeiten. Im Gegenteil. Nach einem unnötigen Ballverlust im Mittelfeld gelang Grieskirchens Neuerwerbung Paulin das 2:0. Unmittelbar darauf wurde Rohrbachs Lindorfer nach seinem zweiten Foul vom an diesem Tag sehr heimlastig agierenden Schiedsrichter Zauner mit der "Ampelkarte" in die Kabine geschickt. Wurden Rohrbachs Mittelfeldstrategen von den Grieskirchnern alles andere als gastfreundlich behandelt, so stellte der Referee die Heimischen unter einen Glassturz. Ausschluss verunsicherte die Elf. Die durch diesen Ausschluss noch mehr verunsicherten Rohrbacher kassierten daraufhin in unmittelbarer Folge durch einen durchaus haltbaren Großbötzl-Weitschuss noch vor Seitenwechsel das 3:0. Nach dem Pausenpfiff war Grieskirchen weiterhin die tonangebende Mannschaft und kam durch Tore von Brandstätter und Maier zu einem ungefährdeten 5:0 Kantersieg. Trainer Engleder meinte nach dem Spiel, dass der Sieg Grieskirchens zwar verdient, aber vom Resultat her doch zu hoch ausgefallen sei. Seine Elf ermöglichte durch gravierende Abwehrfehler dem Aufsteiger diese gelungene Heimpremiere. Positiv war jedoch zu vermerken, dass der kämpferische Einsatz bei allen Spielern hundertprozentig war und er auch davon überzeugt ist, dass in dieser Elf mehr steckt als dieses Resultat vermuten lässt.

Tore: Grabner (7.), Paulin (27.), Großbötzl (34.), Brandstätter (53.), Maier (82.). Gelb/Rot: Lindorfer Klaus (30.).
 
 
Die unheimlichen Gerüchte von einer Million Schulden
Rohrbachs Sektionsleiter Peter Aigner legt die Karten auf den Tisch

Rundschau vom 14.08.1997"Hast scho g`hört? Rohrbach steckt voll drinnen. Die hab`n eine Million Schulden!" Hinter vorgehaltener Hand nahmen in Kreisen der Fußball-Fans von Union TOPIC-EKS Rohrbach/Berg die wildesten Gerüchte ihren Lauf. Ja, sogar von Konkurs war die Rede. Die Rundschau ging der Sache nach.
Tatsache ist, dass Union Rohrbach die erste Regionalliga-Saison mehr gekostet hat, als erwartet. Nimmt man nur zum Beispiel ein Auswärtsspiel wie gegen Leibnitz her, so sind bei diesem Ausflug 15.000 Schilling Fixkosten angelaufen. Allein die Schiedsrichterkosten belaufen sich in einem Jahr für die Heimspiele der beiden Mannschaften Rohrbach 1 (Regionalliga Mitte) und 2 (2. Klasse Nordwest) auf nahezu 100.000 Schilling. Alles zusammen hat ein Loch in der Kasse der Fußball-Sektion gerissen. Sektionsleiter Peter Aigner: "Das Minus liegt im Bereich von 200.000 Schilling. Wir haben jetzt den großen Schnitt gemacht, der sowieso kommen hätte müssen. Wir werden in allen Belangen sparsam umgehen, die Transferkosten wurden ja schon minimiert."
Ein Faktor für die zurückgebliebenen Einnahmen war sicherlich das Ausbleiben der Zuschauer im Herbst. Aigner: "Bei vier Heimspielen hat es geregnet. Da sind eben nur die Eisernen gekommen."
Und wie will man das Loch stopfen? Mit Sparsamkeit, einer eben gestarteten Dauerkarten-Aktion und eventuell Veranstaltungen.
Regionalliga-Klubs verfügen laut Aigner durchwegs über ein Budget von 2 Millionen. Rohrbach kommt mit einer Million für alle Mannschaften aus. Und das geht nur, weil alle zusammen ehrenamtlich arbeiten, angefangen von den Buffet-Frauen bis hin zum Platzkassier.
Das traditionelle Trainingslager der Rohrbacher im Frühjahr auf Zypern ist derzeit kein Thema mehr.

Quelle: Karl Schmid, Mühlviertler Rundschau, 14. August 1997

Schlagzeile VorschaurltVorschau: Nachtragsspiel am Dienstag - Erste Punkte für OÖN, August 1997Rohrbach? Wenn heute das Nachtragsspiel der Fußball-Regionalliga Mitte zwischen Rohrbach/Berg und SAK Klagenfurt angepfiffen wird, dann wollen die Mühlviertler die Misserfolge der letzten Tage vergessen machen. Rohrbach setzt bei diesem Spiel wieder auf die auch in der letzten Saison gezeigte Heimstärke und hofft auf den ersten Punktegewinn. Nach der 0:5-Auftaktniederlage in Grieskirchen und der 0:4-Pokalschlappe gegen Spittal traut Coach Gerhard Engleder seiner Mannschaft eine Leistungssteigerung zu: "Ich bin zuversichtlich, dass wir die starken Trainingsleistungen endlich einmal im Match bestätigen können." Rohrbach befindet sich nach dem Abgang zahlreicher Routiniers im Umbruch.
 
2. Runde ~ NachtragrltU. TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - SAK Klagenfurt  ~  0 : 2  (0:0)
Rohrbacher nach Heimniederlage torloses Schlusslicht. In der Regionalliga bleibt Rohrbach ohne Torerfolg. Auf dem eigenen Platz verloren die Mühlviertler gegen SAK Klagenfurt durch zwei Gegentreffer in den letzten fünf Minuten etwas unglücklich 0:2. Die Tore für Klagenfurt schossen Lessnigg in der 87. und Vrabac in der 92. Minute. Dabei hatte Rohrbach in der zweiten Halbzeit immer besser ins Spiel gefunden, Zach mit einem tollen Kopfball aber ebenso wenig Glück wie die beiden Youngsters Engleder und Unger bei zwei großen Torchancen.

TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - SAK Klagenfurt (Foto: Bernhard Haudum, 19.08.97) TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - SAK Klagenfurt (Foto: Bernhard Haudum, 19.08.97) TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - SAK Klagenfurt (Foto: Bernhard Haudum, 19.08.97) TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - SAK Klagenfurt (Foto: Bernhard Haudum, 19.08.97)

Vorschau: Die Mühlviertler müssen in der Fremde bei Leibnitz antreten. Rohrbach-Sektionsleiter Peter Aigner hofft auf die ersten Punkte: "Wir waren in der letzten Saison das einzige Team, das in Leibnitz gewonnen hat. Derartiges ist auch heute möglich."
 
3. Runde:  SV Leibnitz - Union TOPIC-EKS Rohrbach/Berg  ~  3 : 0  (0:0)
Schlagzeile0:2 gegen SAK, 0:3 bei Leibnitz - davon 4 Gegentore in den letzten fünf Minuten. Es ist wie verhext. Sowohl gegen den SAK Klagenfurt in der Vorwoche als auch gegen den SV Leibnitz musste 3. Runde: Leibnitz - TOPIC-EKS (OÖ Nachrichten) - hier ein Archivbild gegen St. FlorianUnion Topic EKS Rohrbach in den Schlussminuten die entscheidenden Gegentreffer hinnehmen. Unterdessen haben die Rohrbacher Stürmer weiterhin Ladehemmung. Nach drei Runden liegt Rohrbach in der Regionalliga Mitte weiterhin tor- und punktelos am Tabellenende. Die Rohrbacher wollen aber auf keinen Fall aufstecken. Oftmals fehlen auch nur das nötige Quäntchen Glück zum Torerfolg und eben nur wenige Minuten zu einem Punkt. Im Auswärtsspiel gegen den SV Leibnitz entwickelte sich ein flottes, kampfbetontes Spiel, in dem Leibnitz in der ersten Hälfte die bessere Mannschaft war und auch drei sehr OÖN, August 1997gute Chancen vorfand. Rohrbach fand zwar in der zweiten Halbzeit besser ins Spiel, klare Torchancen blieben jedoch Mangelware. In der 74. Minute mussten die Rohrbacher ihr obligates "dummes" Tor hinnehmen. Nach einem Foul an Schuster blieb die Pfeife des Schiedsrichters stumm und im direkten Gegenangriff traf Zadravec mit einem Lattenpendler zum 1:0 für Leibnitz. Rohrbach versuchte mit aller Kraft noch den Ausgleich zu schaffen, schlitterte jedoch durch zwei Abwehrfehler in der 85. und 86. Minute in die letztendlich klare Niederlage. Nur wenige Tage zuvor mussten die Engleder-Schützlinge im Nachtragsspiel gegen den SAK Klagenfurt ebenfalls in den letzten fünf Minuten zwei Tore einstecken und verloren mit 2:0. (150; Janesch)

Aufstellung TOPIC-EKS: Gahleitner; Popelka; Fuchs, Lindorfer; Wiesinger (67. Engleder), Unger (67. J. Schuster), Beham, Schuster, Richtsfeld; Zach, Stallinger (68. Atzgerstorfer). Tore: Zadravec (74.), Cercic (85.), K. Zebedin (86.).

OÖN, September 1997Vorschau: Im nächsten Heimspiel geht`s für Union Topic EKS Rohrbach am Dienstag gegen Aufsteiger Zeltweg. Da fordert Trainer Engleder von seiner Mannschaft den ersten Sieg, weiß aber um die Schwere dieser Aufgabe. Doch nach dem total missglückten Saisonauftakt ist man sich im Klaren, dass die Fans endlich Tore auf der "richtigen" Seite sehen wollen. So versprechen die Rohrbacher, alles daran zu setzen, den Torbann zu brechen, um die ersten Punkte in dieser Saison einzufahren.
 
4. Runde ~ NachtragrltUnion TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - FC Zeltweg  ~  0 : 2  (0:2)
OÖN, September 1997In Rohrbach warteten am Dienstag 250 Unverdrossene vergeblich auf das erste Tor ihrer Mannschaft in der laufenden Regionalliga-Saison. Beim 0:2 im Nachtragsspiel zuhause gegen Zeltweg scheiterten Zach und Co. viermal alleine vor dem gegnerischen Torhüter. Mit einem Doppelschlag (41. und 44. Minute) hatte Zeltwegs Maier für die Entscheidung gesorgt. Trotz starker Leistung in der 2. Hälfte konnte Rohrbach dem Spiel aber keine Wende mehr geben. In der 83. Minute gab es noch die gelb/rote Karte für Enes Hrvo. Trainer Gerhard Engleder überrascht der Negativlauf nicht sonderlich: "Der Vorstand hat sich nach dem Verkauf von fünf Stammspielern für die Sparvariante entschieden und keinen adäquaten Ersatz geholt."

TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - FC Zeltweg (Foto: Bernhard Haudum, 02.09.97) TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - FC Zeltweg (Foto: Bernhard Haudum, 02.09.97) TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - FC Zeltweg (Foto: Bernhard Haudum, 02.09.97) TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - FC Zeltweg (Foto: Bernhard Haudum, 02.09.97) TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - FC Zeltweg (Foto: Bernhard Haudum, 02.09.97)

5. Runde: SVG Bleiburg - TOPIC-EKS (Volksblatt)Vorschau: Am Boden sind Rohrbachs Fußballer in der Regionalliga: Nach vier Runden liegen die Mühlviertler ohne Punkt und Tor am Tabellenende. Wenn es nach Trainer Gerhard Engleder geht, dann soll sich das heute (17) in Bleiburg ändern...
 
5. Runde:  SVG Bleiburg - Union TOPIC-EKS Rohrbach/Berg  ~  1 : 1  (1:1)
SchlagzeileAm Wochenende geht`s nun im Oberösterreich-Derby gegen St. Florian. Na endlich! Ganze 395 Spielminuten dauerte der Torbann der Rohrbacher Elf. Im Spiel gegen Bleiburg war es endlich soweit: Radek Rundschau, September 1997OÖN, September 1997Popelka traf mit einem Freistoß und machte somit auch den ersten Punkt für die Grün-Schwarzen möglich. Das Spiel begann für die Rohrbacher allerdings alles andere als verheißungsvoll. Bereits nach 8 Minuten schoss Bleiburgs Krewalder unhaltbar für Torhüter Gahleitner zum 1:0 für die Kärntner ein. Doch anstatt aufzustecken, zeigten die Grün-Schwarzen große Moral und übernahmen Volksblatt, September 1997in der Folge das Kommando. Chance um Chance wurde herausgespielt. Der Lohn für dieses ambitionierte Spiel schließlich in der 35. Minute: Nachdem Richtsfeld knapp außerhalb des Strafraumes zu Fall gebracht wurde, ließ Radek Popelka mit seinem Freistoß dem Kärntner Schlussmann nicht den 5. Runde: Bleiburg - TOPIC-EKS (Bezirksmagazin)Funken einer Chance. Nach Seitenwechsel erspielten sich beide Mannschaften gute Chancen - die größten auf Seiten der Rohrbacher hatten dabei Schuster (nach herrlichem Pass von Popelka in der 50. Minute), Lindorfer sowie Kapitän Herbert Zach. In der Schlussminute stand dann das Glück den Rohrbachern in dieser Saison erstmals zur Seite, als Bleiburg noch einen Stangenschuss zu verzeichnen hatte. Sichtlich gelöst war nach dem Schlusspfiff und dem ersten Punktegewinn seiner Elf natürlich auch Rohrbach-Coach Gerhard Engleder. Er hofft, dass sich die Mannschaft an diesem Erfolgsergebnis aufraffen kann, ist sich aber bewusst, dass Rohrbach als krasser Außenseiter ins OÖ-Derby gegen St. Florian geht. (400; Pölzl)

Aufstellung TOPIC-EKS: Gahleitner; Beham; Fuchs, Lindorfer; Wiesinger, Unger, Baumgartner, Popelka, K. Schuster, Richtsfeld; Zach. Tore: Krewalder (8.); Popelka (35.).

Ankick zur 6. Runde (1997/98)Vorschau: Regionalliga-Derby der Büronachbarn! Viel Brisanz birgt das heutige Regionalligaderby Rohrbach gegen St. Florian: Rohrbachs Gerhard Engleder fungierte bis vor kurzem noch als Co-Trainer von Franz Lanzerstorfer. Der Vater des Mühlviertler Fußball-Wunders mit vier Titeln in sechs Jahren wiederum ist nun in St. Florian tätig. Dazu kommt, dass beide in Rohrbachs Bezirkshauptmannschaft Tür an Tür arbeiten. Verlieren ist also verboten, sonst ist man am Montag im Büro den verbalen "Ohrfeigen" des Kontrahenten ausgesetzt. "Für uns zählt gegen Rohrbach nur ein Sieg, wir wollen uns nach oben orientieren", erklärte Lanzerstorfer, und Engleder meinte: "Wir sind krasser Außenseiter, wollen aber zumindest einen Punkt."
 
6. Runde:  rlttvUnion TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - Union St. Florian  ~  1 : 1  (0:0)
SchlagzeileRohrbach und St. Florian trennten sich in der Regionalliga mit einem 1:1-Remis. Bärenstark startete St. Florian in das Oberösterreich-Derby: Die Schützlinge von Rohrbachs Ex-Coach Lanzerstorfer begannen Volksblatt, September 19976. Runde: TOPIC-EKS - St. Florian (Rundschau)dieses Spiel beinahe überfallsartig und vergaben durch Zandl und Hodzic bereits in den Anfangsminuten zwei Riesenmöglichkeiten. In weiterer Folge stellte sich Rohrbachs Abwehr aber immer besser auf die Florianer Angriffe ein und war stets Herr der Lage. Stumpf blieben vorerst die Sturmspitzen der Grün-Weißen: Gegen die Florianer Abwehr mit den Ex-Bundesligakickern Dantlinger und Jürgen Werner II 6. Runde: TOPIC-EKS - St. Florian (OÖ Nachrichten)war man ziemlich chancenlos und kam zu keinen nennenswerten Tormöglichkeiten. Nach der Pause setzte St. Florian nochmals alles auf eine Karte, um doch noch zum Sieg zu gelangen. Doch der strömende Regen war ein Spielverderber. Auf dem tiefen Boden blieb zu viel dem Zufall überlassen. Kampf war in dieser Phase des Spieles Trumpf. In der 76. Spielminute dann das Schockerlebnis für die Rohrbacher Elf: Ein abgefälschter Hofmann-Freistoß fand unhaltbar für Rohrbach-Goalie Gahleitner den Weg ins Tor. Alles rechnete nun bereits wieder mit einer Fortsetzung der Rohrbacher Niederlagenserie. Aber schon sechs Minuten später keimte Hoffnung auf, als nach einem Foul an Zach Schiedsrichter Stöbich auf Freistoß an der Strafraumgrenze entschied. Ein Fall für "Goldfüßchen" Radek Popelka. Wie schon gegen Bleiburg versenkte er auch nun gegen St. Florian den Freistoß unhaltbar für Torhüter Voglsam in die Maschen. St. Florian versuchte zwar noch einmal alles, um den angepeilten Sieg zu verwirklichen, konnte aber die Abwehr der Grün-Schwarzen nicht mehr ernsthaft gefährden. So blieb es im OÖ-Derby bei einem für Rohrbach zwar glücklichen, aber aufgrund der kämpferischen Leistung der Engleder-Elf doch verdienten Remis. (300; Stöbich)

Aufstellung TOPIC-EKS: Gahleitner; Beham; Baumgartner, Fuchs, Richtsfeld; Hirnschrodt, K. Schuster, Popelka, Unger (51. Wiesinger); Lindorfer (88. Engleder), Zach. Tore: Popelka (84.); Hofmann (78.).

Vorschau: Ein ganz schwerer Brocken wartet kommenden Samstag auf Rohrbach. Die Engleder-Schützlinge müssen nach Osttirol zum SV Rapid Lienz ins Dolomiten-Stadion. Die Osttiroler besiegten in der letzten Runde den Vorjahrsdritten Wolfsberg auswärts mit 2:1 und gehen als Favoriten in diese Begegnung. Coach Engleder ist jedoch aufgrund der guten Leistungen in den vergangenen Runden optimistisch und rechnet zumindest mit einem Punkt seiner Elf.
 
7. Runde:  rltRapid Lienz - Union TOPIC-EKS Rohrbach/Berg  ~  1 : 0  (1:0)
SchlagzeileDie Grün-Schwarzen waren in Lienz die bessere Mannschaft - und verloren 1:0. Vor der wunderschönen Kulisse des Lienzer Dolomitenstadions begann Rohrbach wie aus einem Guss. Bereits in Krone, September 1997der Anfangsphase scheiterte Markus Hirnschrodt zweimal am italienischen Tormannhünen (2,07 m Körpergröße) der Osttiroler. Auch in weiterer Folge waren die Grün-Schwarzen an diesem Tag die klar bessere Mannschaft, doch scheiterte man einmal mehr an der schon chronischen Abschlussschwäche. Die Lienzer verlegten sich total auf Konterfußball und tauchten nur zwei- dreimal gefährlich vor Torhüter Gahleitner auf, der jedoch an diesem Tag in bestechender Form spielte. Zu allem Überdruss blieb die Schiedsrichterpfeife nach einem Elfmeterfoul an Klaus Schuster - kurz vor der Pause - stumm. Nach Wiederbeginn kam dann, was kommen musste: Wer die Tore nicht schießt, bekommt sie zumeist. In der 48. Spielminute wurde Unger am gegnerischen Strafraum gefoult, der Pfiff blieb aus und den darauf folgenden Konter schloss Todorovic mit dem 1:0 für Lienz ab. Rohrbach blieb 7. Runde: Rapid Lienz - TOPIC-EKS (OÖN & Bezirksmagazin)zwar weiterhin die spielbestimmende Mannschaft, doch scheiterte die Engleder-Elf immer wieder am gegnerischen Goalie oder am eigenen Unvermögen. So auch, als Klaus Schuster aus 16 Metern das leere Tor verfehlte. Als Rohrbach dann in der Schlussphase alles auf eine Karte setzte, konnte sich Torhüter Gahleitner bei den immens gefährlichen Kontern der Gastgeber mehrmals auszeichnen. Trotz aller Bemühungen blieb es bei der Niederlage für Rohrbach. Und diese Niederlage schmerzt natürlich - denn damit bleibt Rohrbach weiter im Keller und kommt nicht vom Tabellenende weg. (700; Roschitz)

Aufstellung TOPIC-EKS: Gahleitner; Popelka; Hirnschrodt, Lindorfer, Fuchs; Baumgartner, Unger, K. Schuster, Richtsfeld (74. Stallinger); Beham, Zach. Tor: Todorovic (48.).

Vorschau: Trainer Engleder trauert natürlich nach wie vor den drei Punkten von Lienz nach, die Rohrbach vom letzten Tabellenplatz weggebracht hätten. Nun müssen die Grün-Schwarzen beim Vorjahrsdritten Wolfsberg antreten. Auch Wolfsberg scheint heuer in der Krise und rangiert derzeit nur auf Platz zwölf. Nach der 5:1 Auswärtsschlappe bei Grieskirchen dürften die Kärntner nun gegen Rohrbach auf Wiedergutmachung ausgerichtet sein. So erwartet die Rohrbacher Elf erneut ein schweres Auswärtsmatch.
 
8. Runde:  rltWolfsberger AC - Union TOPIC-EKS Rohrbach/Berg  ~  5 : 1  (3:1)
SchlagzeileMühlviertler gingen in Wolfsberg unter und stehen OÖN, September 1997erneut vor einer Riesenhürde. Rohrbach begann in Wolfsberg praktisch mit 0:1, denn bereits in der 2. Minute traf Rupp zum 1:0 für die Gastgeber. Sichtlich geschockt überließen die Rohrbacher daraufhin das Spiel den Gastgebern, die in der 15. Minute durch Smrtnik auf 2:0 stellten. Kurz darauf konnte Kapitän Herbert Zach auf 1:2 verkürzen. Durch diesen Anschlusstreffer wurde die Moral der Grün-Schwarzen deutlich gehoben und sie fanden immer besser ins Spiel. In der 37. Minute konnte jedoch Smrtnik aus klarer Abseitsposition den 3:1-Pausenstand fixieren. In der zweiten Halbzeit wehrten sich die Rohrbacher tapfer und konnten das Spiel durchaus offen gestalten. Die größte Chance auf Seiten der Rohrbacher fand "Oldie" Manfred Stallinger vor, der jedoch nach einem Stanglpass den Ball aus zwei Metern über das Kärntner Gehäuse jagte. In den letzten Spielminuten überstürzten sich dann noch die Ereignisse. Nach einem Foul im Mittelfeld sah Rohrbachs Libero René Beham in der 88. Minute "Gelb-Rot". Durch diesen Ausschluss fielen die Engleder-Schützlinge total aus der Rolle und so konnte Wolfsberg durch Tore von Rupp (89.) und Bratz (90.) noch zu einem Kantersieg kommen. (400; Scherübl)

Aufstellung TOPIC-EKS: Gahleitner; Popelka; Hirnschrodt (81. Engleder), Baumgartner, Lindorfer (86. D. Schuster); Fuchs, Beham, K. Schuster, Unger (77. Wiesinger); Zach, M. Stallinger. Ausschluss: Beham (88./Gelb-Rot wegen wiederholten Foulspiels). Tore: Rupp (2., 86.), Smrtnik (14., 37.), Bratz (90.); Zach (20.).

9. Runde: TOPIC-EKS - Austria VSV (Volksblatt)Vorschau: Starensemble kommt und Rohrbach muss umkrempeln. Nun kommt am Samstag das mit sieben Bundesligakickern gespickte Starensemble VSV/Klagenfurt nach Rohrbach. Da René Beham für dieses Spiel gesperrt ist, ist Trainer Engleder wiederum gezwungen, seine Elf umzukrempeln. Doch bleiben ihm angesichts des kleinen Kaders nicht mehr allzu viele Möglichkeiten. Rohrbach wird sich jedoch in diesem Spiel sicherlich so gut als irgendwie möglich zur Wehr setzen.
   » Vorschau: Ankick zur 9. Runde
 
9. Runde:  rlttvUnion TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - FC Austria VSV  ~  0 : 4  (0:2)
SchlagzeileKärntner waren um eine Klasse besser. Die in Rohrbach gastierende Fusionsmannschaft VSV/Austria Klagenfurt war von Beginn an tonangebend und führte alsbald 2:0. Knapp eine halbe Stunde war gespielt, da hatte Manfred OÖN, Oktober 19979. Runde: TOPIC-EKS - Austria VSV (Bezirksmagazin & Rundschau)Stallinger nach einem Zach-Pass eine Riesenchance. Er vergab aber alleine vor dem Kärntner Goalie. Und dann hatte der eingewechselte Manuel Engleder (Sohn des Rohrbacher Trainers) bei einem Getümmel plötzlich noch eine gute Einschussmöglichkeit. Aber die Gäste spielten clever und solide. Rohrbach gab kämpferisch alles, konnte aber spielerisch nicht dagegenhalten. Vor allem der albanische Nationalspieler Rexhaj gab den Heimischen einiges aufzulösen. Er schoss Tor Nummer 2 und 3. Im Finish fiel dann noch das 0:4. Rohrbacher Fans meinen: "Es wäre besser gewesen, wenn wir schon heuer abgestiegen wären..." Am Samstag muss Rohrbach zu Flavia Solva. Auch da wird nur schwer was zu holen sein. (200; Gruber)

Sektionsleiter Aigner & Platzwart Neudorfer (Foto: Bernhard Haudum, 04.10.97)TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - FC Austria VSV (Foto: Bernhard Haudum, 04.10.97)TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - FC Austria VSV (Foto: Bernhard Haudum, 04.10.97)TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - FC Austria VSV (Foto: Bernhard Haudum, 04.10.97)

Aufstellung TOPIC-EKS: Gahleitner; Popelka; Hirnschrodt, Baumgartner (80. D. Schuster), Lindorfer (40. Engleder); Unger (27. Wiesinger), K. Schuster, Richtsfeld, Fuchs; Zach, Stallinger. Tore: Schoppitsch (15.), Rexhaj (40., 61.), Sablatnig (90.).

Vorschau: In neun Runden hat es Rohrbach gerade auf magere zwei Punkte gebracht. Daher darf sich das Schlusslicht auch heute beim Bundesliga-Absteiger Falvia Solva nicht wirklich viel ausrechnen. Die Steirer sind aber bislang mit dem elften Tabellenplatz ebenfalls unter ihren Erwartungen geblieben.
 
10. Runde:  Flavia Solva Wagna - Union TOPIC-EKS Rohrbach/Berg  ~  4 : 1  (2:1)
SchlagzeileGegen Flavia die tollsten Chancen vergeben. Wieder Niederlage für Rohrbach in der Regionalliga. Erstmals in dieser Saison gingen die "Grün-Schwarzen" in Führung. Markus Hirnschrodt erzielte nach Richtsfeld-Pass ein herrliches Tor. Doch Volksblatt, Oktober 1997anstatt durch dieses frühe Tor gestärkt ins weitere Spiel zu gehen, überkam die Engleder-Schützlinge die Angst vorm Siegen. Sie verabsäumten es, gegen eine äußerst schwache Heimmannschaft den Sack zuzumachen. So kam dann auch, was kommen musste. Die Steirer hatten in der Person des ehemaligen GAK-Spielers Nessl jenen Vollstrecker, der Rohrbach fehlte. So zerstörte Nessl durch seine drei Tore in der 29., 39. und 52. Minute die "grün-schwarzen" Siegeshoffnungen. Bei den Rohrbacher Angriffsbemühungen kann man in diesem Spiel nicht mehr nur noch von Pech im Abschluss sprechen. OÖN, Oktober 1997Stallinger, Zach und Fuchs vergaben alleine sechs (!) hochkarätige Einschussmöglichkeiten. Angesichts der katastrophalen Chancenauswertung sieht man dem Spiel gegen den Tabellenführer Voitsberg doch mit sehr gemischten Gefühlen entgegen. Einziger Pluspunkt für Rohrbach ist, dass man nun wirklich nichts mehr verlieren kann. Weiters hofft Trainer Engleder, dass er durch die Hereinnahme eines neuen Stürmers die Abschlussschwäche seiner Schützlinge etwas vermindern kann. Er hofft, dass der Tabellenführer gegen das abgeschlagene Schlusslicht vielleicht doch etwas überheblich agiert. (100; Krassnitzer)

Aufstellung TOPIC-EKS: Gahleitner; Popelka; Hirnschrodt, Baumgartner, Fuchs; Unger, Beham, Wiesinger (75. D. Schuster), Richtsfeld; M. Stallinger, Zach. Tore: Nessl (29., 39., 52.), R. Pelzmann (79.); Hirnschrodt (11.).

   » Vorschau: Ankick zur 11. Runde
 
11. Runde:  rlttvUnion TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - ASK Voitsberg  ~  0 : 2  (0:2)
SchlagzeileRohrbach muss nach Niederlage gegen den Spitzenreiter jetzt zum Zweiten. Rohrbach beginnt gegen OÖN, Oktober 1997den Regionalliga-Spitzenreiter und haushohen Favoriten Voitsberg recht druckvoll. Bereits nach zwei Minuten kann der ehemalige Sturm-Graz-Goalie Pfripfl einen Hirnschrodt-Schuss nur abtropfen lassen, doch Beham scheitert. Und schon fünf Minuten später die nächste Chance für die Engleder-Schützlinge. Abermals findet Beham seinen Meister im Voitsberger Goalie. Damit ist aber das Rohrbacher Pulver verschossen. Praktisch aus dem Nichts fällt nach 18 Minuten das Führungstor der Gäste nach einem Freistoß. Und dann zeigen die Steiermärkter, dass sie zurecht an der Spitze mitmischen. Torhüter Gahleitner muss sich bei zwei Möglichkeiten ordentlich strecken, um einen höheren Rückstand zu vermeiden. Nach harmloser Attacke von Popelka zeigt der Schiri auf den Elfmeterpunkt und Lang lässt sich die Chance zum 0:2 nicht entgehen. Hinternberger hat dann noch die Chance zum Anschlusstreffer, doch sein Schuss geht knapp am Tor vorbei. Nach Seitenwechsel kann Rohrbach die Partie wieder offener gestalten, zählbare Erfolge bleiben aber aus. Resümee: Rohrbach zeigte abermals eine kämpferisch gute Leistung, im Abschluss aber haperte es einmal mehr. (200; Wulz)

Aufstellung TOPIC-EKS: Gahleitner; Popelka; Baumgartner, Hirnschrodt; Fuchs, K. Schuster, Unger (75. D. Schuster), Beham, Hinternberger; Richtsfeld (84. M. Stallinger), Zach. Tore: Tribl (12.), Lang (38./Foulelfer).

Krone, Oktober 1997Die Spirale (Rundschau-Kommentar von Karl Schmid). Union Rohrbachs Fußballmannschaft ist nicht zu beneiden. So steil wie der Höhenflug vor sich ging, so steil geht es glaube ich jetzt wieder bergab. Denn mit der derzeitigen Mannschaft werden die Mühlviertler auch in der 1. Landesliga nur schwer bestehen können. Der Aderlass an Spielern vor dieser Saison war einfach zu stark. Vor allem Trainer Gerhard Engleder gilt meine Bewunderung. Er übernahm die Mannschaft am Höhepunkt, wo jeder genau wusste, dass es nicht mehr weiter bergauf gehen kann.
Die Rohrbacher treiben jetzt in einer Spirale, die nach unten führt und aus der sie nicht so schnell herauskommen werden. In der Regionalliga ist die Mannschaft Prügelknabe. Man dürfte das Saisonende herbeisehnen, wenngleich noch nicht einmal Halbzeit ist.
Die matten Leistungen schlagen sich in den Zuschauerzahlen nieder. 200 wollen nur mehr Heimspiele der Rohrbacher sehen. Das drückt die Einnahmen, wenngleich der Meisterschaftsbetrieb in der Regionalliga finanziell ein schönes Stück Geld kostet, an dem man nicht vorbeikommt. Ist das Loch im Geldsack des Fußballvereines von der letzten Saison noch nicht gestopft, so tut sich schon das nächste auf. Ich bin gespannt, wie die Rohrbacher Fußballmanager diese Miseren meistern.

Vorschau: Jetzt muss Rohrbach zu den Halbprofis von Gratkorn, die als Titelkandidat schon auf Rang 2 vorgestoßen sind. Vielleicht schaut endlich eine kleine Überraschung heraus. Diese hätten sich die Rohrbacher jetzt schon verdient.
 
12. Runde:  FC Gratkorn - Union TOPIC-EKS Rohrbach/Berg  ~  2 : 1  (1:0)
SchlagzeileIn der Regionalliga war der Tabellenzweite Gratkorn OÖN, Oktober 199712. Runde: Gratkorn - TOPIC-EKS (Rundschau)der erwartet schwere Gegner. Bei zwei guten Chancen der Gratkorner hatte aber Torhüter Gahleitner das bessere Ende für sich. In der 24. Minute war es aber dann soweit. Nachdem Gahleitner einen Grujic-Kopfball mit tollem Reflex noch abwehren konnte, kollerte der Ball über die Linie. Gratkorn war in weiterer Folge zwar die spielbestimmende Mannschaft, konnte jedoch auch keine nennenswerten Chancen herausspielen. In der 60. Minute zog dann Petritsch nach einem Konter aus ca. zwölf Metern, unhaltbar für Torhüter Gahleitner, ab und brachte seine Elf mit 2:0 in Front. Daraufhin krempelte Trainer Engleder seine Elf um und beorderte Radek Popelka ins Mittelfeld. Rohrbach war nun die klar spielbestimmende Mannschaft. Nach herrlichem Direktspiel zwischen Hirnschrodt und Richtsfeld überhob letzterer den herausstürmenden Heimtormann und verkürzte auf 1:2. Die "Grün-Schwarzen" agierten weiterhin druckvoll und kamen auch zu einigen gefährlichen Strafraumszenen, waren jedoch im Abschluss nicht effektiv genug. Nachdem Rohrbach nun alles nach vorne warf, war man natürlich wieder sehr konteranfällig, doch mit Torhüter Gahleitner hatte man an diesem Tag einen sicheren Rückhalt und die Gratkorner Stürmer fanden in dieser Situation zweimal ihren Meister. Obwohl sich Rohrbach gegen die Niederlage verzweifelt aufbäumte, reichte es zu keinem weiteren Treffer mehr. (300; Obwurzer)

Aufstellung TOPIC-EKS: Gahleitner; Popelka; Baumgartner (64. C. Stallinger), Wiesinger (75. Engleder), Fuchs; Hirnschrodt, Beham, Unger, Schuster; Richtsfeld, Zach. Tore: Grujic (24.), Petritsch (60.); Richtsfeld (69.).

SchlagzeileVorschau: Appell an die Fans: "Kommt und unterstützt uns gegen Pöllau lautstark!" Im letzten Heimspiel der Herbstmeisterschaft empfängt Union Topic EKS Rohrbach/Berg Pöllau. Die Steirer rangieren 13. Runde: TOPIC-EKS - Pöllau (Krone, Volksblatt & OÖN)Ankick zur 13. Runde (1997/98)derzeit am elften Tabellenplatz. Nachdem Rohrbach nun bei einigen Spielen schon den Sieg verschenkt hat, ist Trainer Engleder überzeugt, dass es in diesem Spiel endlich den heißersehnten ersten Sieg in dieser Meisterschaft gibt. Zu gönnen wäre es den Rohrbachern allemal, da ein voller Erfolg sicherlich auch für die Moral mehr als gut wäre, wenn man nicht sieglos in die Winterpause gehen muss.
   » Vorschau: Ankick zur 13. Runde
 
13. Runde:  rlttvUnion TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - TSV Pöllau  ~  0 : 1  (0:0)
SchlagzeileAbspielfehler besiegelte die elfte Niederlage im 13. Spiel der Mühlviertler. Wieder nichts wurde es aus dem ersten Saisonsieg für die Union EKS Rohrbach/Berg in der Regionalliga Mitte. Beide Teams OÖN, November 1997begannen eher vorsichtig, und so dauerte es bis zur 20. Minute, ehe es zur ersten gefährlichen Strafraumszene kam. Doch konnte Pöllau aus dieser Chance kein Kapital schlagen. Im Gegenzug war dann Rohrbach an der Reihe, doch setzte Schuster, nach Hirnschrodt-Flanke, den Ball per Kopf knapp neben das Gehäuse. Das Spiel wurde nun etwas flotter und in der 28. Minute konnte sich Torhüter Gahleitner bei einem Gewaltschuss aus ca. 20 Metern auszeichnen. In der 35. Minute entwischte Hirnschrodt auf der rechten Seite abermals seinem Bewacher, doch Klaus Schuster fand bei seinem erneuten Kopfballversuch seinen Meister im gegnerischen Torhüter. Kurz vor der Pause dann noch einmal Glück für Rohrbach, als ein Freistoß nur knapp am Gehäuse vorbeiging. Nach der Pause klärte dann Schuster für den geschlagenen Torhüter Gahleitner auf der Linie. In weiterer Folge scheiterte der unermüdlich rackernde Hirnschrodt mit einem Weitschuss, den der Gästetorhüter kurz abwehren konnte, worauf der Ball entlang der Linie an Freund und Feind vorbeirollte. Chancen waren also zur Genüge wieder da. In der 81. Minute dann ein Abspielfehler im Rohrbacher Mittelfeld, den daraus resultierenden Angriff schloss Tuttner zum alles entscheidenden 0:1 ab. Kurz vor Schluss dann noch einmal Dramatik. Pöllau verzeichnete in der 90. Minute einen Lattenköpfler und in der Nachspielzeit setzte der kurz zuvor eingewechselte Christian Stallinger einen Schuss nur Zentimeter neben das Tor. Alles in allem verlief das Spiel für die Engleder-Schützlinge so gut wie die gesamte Herbstsaison: Man war zwar knapp an einem Punktegewinn dran, doch fehlt nach vorne einfach die Durchschlagskraft, wie auch die magere Trefferausbeute von fünf Toren in 13 Spielen beweist. (250; Krapinger)

Aufstellung TOPIC-EKS: Gahleitner; Popelka; Hirnschrodt, Fuchs, Baumgartner (90. C. Stallinger); Unger (76. Engleder), Beham, K. Schuster, Richtsfeld; Zach, Hinternberger (79. M. Stallinger). Tor: H. Tuttner (82.).

 
Tabelle - Herbststand
Regionalliga Mitte  /  Herbstmeisterschaft 1997
Pos Verein Sp. g. u. v. Tore Punkte
1 ASK Voitsberg 13 9 2 2 21 : 10 29
2 FC Gratkorn 13 7 4 2 24 : 13 25
3 FC Austria VSV 13 6 6 1 25 : 9 24
4 Union St. Florian 13 5 6 2 21 : 9 21
5 SV Leibnitz 13 5 4 4 14 : 13 19
6 Rapid Lienz 13 6 1 6 21 : 21 19
7 SVG Bleiburg 13 5 4 4 17 : 20 19
8 SAK Klagenfurt 13 4 6 3 19 : 15 18
9 SV Grieskirchen 13 5 2 6 24 : 24 17
10 TSV Pöllau 13 5 2 6 15 : 20 17
11 Wolfsberger AC 13 4 3 6 23 : 18 15
12 Flavia Solva Wagna 13 3 4 6 11 : 25 13
13 FC Zeltweg 13 3 2 8 10 : 20 11
14 Union TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 13 0 2 11 5 : 33 2
 
 
tvQuo vadis Rohrbach ?

Rohrbacher Notizen (100) - November 1997Noch ist kein halbes Jahr verstrichen, seit damals die Rohrbacher aus einem heldenhaft geführten Kampf um den Weiterverbleib in der Fußball-Regionalliga siegreich hervorgingen, allerdings dabei nicht ahnend, sich dennoch ins sportliche Abseits manövriert zu haben. Nur wenige Insider wussten damals, dass man sich damit schlussendlich auch den finanziellen Kollaps eingehandelt hatte, der gleichbedeutend mit einem sportlichen Todesstoß sein würde. Die Vereinsführung musste schlagartig handeln. Es war Gefahr im Verzuge. Sie schob dem vielleicht doch etwas zu sorglosen Fortgang dieses Finanzabenteuers schlagartig einen Riegel vor und verordnete eine radikale Schlankheitskur. Ein Großteil der Leistungsträger, der allerdings der erfolgreichen Regionalligaelf weitgehend auch das Gepräge gab, wurde abgestoßen bzw. nicht mehr angeheuert. Erwartungsgemäß stellte sich aber kein gleichwertiger Ersatz ein. Zudem kam für die zukunftsträchtigen Fußballfohlen aus dem Eigenbau dieser radikale Schnitt verfrüht. Man hatte also auch zu vergegenwärtigen, dass dieser Schritt vermutlich einem Todesurteil über den bisherigen "Fußballstolz des Oberen Mühlviertels" gleichkäme. Mit der Hypothek eines beträchtlichen Schuldenstandes auf den Schultern lastend, stand die Führungsspitze des Unionvereines vor der schweren Wahl, entweder überhaupt gleich den Rückzug ins sportliche Niemandsland anzutreten oder mit einer hauchdünnen finanziellen Decke ein sportliches Dahinvegetieren in der Regionalliga in Kauf zu nehmen. Eine andere Lösung lassen momentan Oberösterreichs "Fußballgesetze" nicht zu. Man entschied sich letztlich für das vermeintlich kleinere Übel und damit auch für die Rolle des Prügelknaben in der Regionalliga. Programmgemäß wurde Niederlage um Niederlage eingefahren. Bald lagen nicht nur bei Spielern und Funktionären sondern mitunter auch bei den letzten Getreuen des Anhanges die Nerven blank. Zwei wirklich mickrige Pünktchen von möglichen 39 aus 13 Spielen konnten ins trockene gerettet werden. Resignation und Frust sind unübersehbar. Der von der Vereinsleitung notgedrungenermaßen verordnete Fahrplan, mit dem der schleunigste Abstieg aus dieser Horrorliga programmiert ist, wurde bisher konsequent und mit geradezu generalstabsmäßigem Gehorsam eingehalten. Man liegt voll im Trend und möchte keine Zweifel mehr darüber aufkommen lassen. Man sehnt das Ende dieses gnadenlosen Meisterschaftsbewerbes förmlich herbei. Das personelle Potential lässt derzeit einfach keine bessere Bilanz zu, obwohl sich die Mannschaft redlich bemüht, ihr Fell so teuer wie möglich zu verkaufen und sich mit Anstand aus der Affäre zu ziehen. Bewunderung gilt dem Trainer Gerhard Engleder, dem die schwere Aufgabe zukommt, seine Spieler Woche für Woche nach Niederlagen wieder einigermaßen moralisch aufzurichten. Galgenhumor spricht nicht nur aus den Gesichtern der Aktiven sondern auch aus den zahlreichen Medienkommentaren, die nicht immer zimperlich mit den Rohrbachern umgehen. Verständlicherweise wird auch mit einigem Wehklagen der Zuschauerschwund beweint. Eigentlich ist es schon recht lange her, dass beim Nochregionalisten Rohrbach die Kassen so richtig klingelten. Den Fußballfreunden ist es allerdings nicht zu verargen, wenn sie angesichts der wenig erbauenden Leistungen ihrer einstigen Helden relativ spärlich die Tore der schönen Rohrbacher Anlage passieren wollen. Gilt doch auch hier der alte Wirtschaftsleitsatz, dass zuerst Angebot und Leistung stimmen müssen.
Viele verstehen die Welt nicht mehr, wie dieses vielbestaunte und hochgepriesene Rohrbacher Fußballprojekt schlagartig wie ein Kartenhaus in sich zusammenstürzen konnte.
Dringender Handlungsbedarf wäre angezeigt, um in ein nicht noch größeres personelles Dilemma zu schlittern.
Man braucht eigentlich kein weiser Prophet zu sein, um zu erahnen, welches Schicksal eine, nochmals zur Ader gelassene, Regionalligakampfmannschaft in der wohl nicht minder spielstarken 1. Landesliga erwartet. Drücken wir die Daumen, dass man zumindest jene Gönner bei der Stange halten kann, die sich auch in diesen schweren Zeiten mit dem Rohrbacher Fußball verbunden fühlen.
Hoffen wir aber auch, dass der schwer angeschlagene Patient nach den Torturen der Regionalliga schleunigst auf die Beine kommt, um in ihrem neuen Umfeld wieder auf Erfolgskurs zu steuern.

Quelle: Rohrbacher Notizen, Folge 100, November 1997

youtubeQuo vadis, Rohrbach/Berg? – Jahresrückblick 1997
youtubeJahresrückblick 1997 – Nachwuchs

videoYouTubeDigitalisiertes Videomaterial von 1997 (hpts. über die Sektion Fußball)
ist gesammelt online verfügbar in unserer YouTube-Playlist ...

 
 
 
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rltBezirksmeisterschaft Hallenfußball für
Kampfmannschaften am 11.01.1998


Vorrunde / Gruppe A:

1. Spiel: TOPIC-EKS II - Union Nebelberg  1:3  Tor: Dietmar Schuster (5.)
2. Spiel: TOPIC-EKS II - Union Neufelden  2:0  Tore: Manuel Engleder (9., 10.)
3. Spiel: TOPIC-EKS II - Union Sarleinsbach  0:3
4. Spiel: TOPIC-EKS II - Union Kollerschlag  3:1  Tore: Manuel Engleder (2., 8.), Walter Hoheneder (10.)
Pos Verein Sp. g. u. v. Tore Punkte
1 DSG Union Sarleinsbach 4 4 0 0 17 : 5 12
2 Union Nebelberg 4 2 1 1 5 : 5 7
3 Union TOPIC-EKS Rohrbach/Berg II 4 2 0 2 6 : 7 6
4 Union Kollerschlag 4 1 1 2 4 : 9 4
5 Union Neufelden 4 0 0 4 4 : 10 0
 
Vorrunde / Gruppe C:
1. Spiel: TOPIC-EKS I - Union Arnreit  5:0
Tore: René Beham (5.), Herbert Zach (7.), Ernst Richtsfeld (9., 13.), Radek Popelka (11.)

2. Spiel: TOPIC-EKS I - Union St. Peter am Wbg.  2:0  Tore: Radek Popelka (8.), René Beham (10.)
3. Spiel: TOPIC-EKS I - Union Altenfelden  2:0  Tore: Radek Popelka (5., 7.)
4. Spiel: TOPIC-EKS I - Union Niederwaldkirchen  2:0  Tore: Ernst Richtsfeld (2.), Manuel Engleder (13.)
Pos Verein Sp. g. u. v. Tore Punkte
1 Union TOPIC-EKS Rohrbach/Berg I 4 4 0 0 11 : 0 12
2 Union Niederwaldkirchen 4 3 0 1 6 : 4 9
3 Union Arnreit 4 2 0 2 11 : 10 6
4 Union St. Peter am Wimberg 4 1 0 3 6 : 10 3
5 Union Altenfelden 4 0 0 4 0 : 10 0
 
Kreuzspiel:
Union TOPIC-EKS Rohrbach/Berg I - Union Nebelberg  2:0  Tore: Alexander Unger (10.), Herbert Zach (12.)
 
Finalspiele:
Union TOPIC-EKS Rohrbach/Berg I - Union Niederwaldkirchen  3:1  Tore: Radek Popelka (4., 13.), René Beham (10.)
Union TOPIC-EKS Rohrbach/Berg I - Union Sarleinsbach  2:0  Tore: Herbert Zach (5., 8.)
 
Endstand:
Pos Verein Sp. g. u. v. Tore Punkte
1 Union TOPIC-EKS Rohrbach/Berg I 2 2 0 0 5 : 1 6
2 Union Sarleinsbach 2 1 0 1 2 : 3 3
3 Union Niederwaldkirchen 2 0 0 2 2 : 5 0
 
Pos Verein Sp. g. u. v. Tore Punkte
4 Union Putzleinsdorf 2 1 1 0 6 : 2 4
5 Union Peilstein i.Mv. 2 1 1 0 5 : 1 4
6 Union Nebelberg 2 0 0 2 1 : 9 0
 
 
Rohrbacher Kicker gehen ohne Druck in die Frühjahrsmeisterschaft
Ohne großen Druck gehen die Kicker der Union TOPIC EKS Rohrbach/Berg in die Frühjahrsmeisterschaft der Regionalliga Mitte: Nach dem verpatzten Herbst mit ganzen zwei Punkten haben die Mühlviertler nichts mehr zu verlieren und können locker drauf los spielen.

Bezirksmagazin, März 1998"Nachdem der Abstieg mehr oder weniger feststeht, können wir die Meisterschaft ohne Stress angehen. Wichtig wird sein, dass wir nicht zum Prügelknaben werden, sondern mit der umgebauten Mannschaft zeigen, was in uns steckt" bringt Sektionsleiter Peter K. Aigner die Ziele für die neue Meisterschaft auf den Punkt.

Bezirksmagazin, März 1998Alle Abgänge wurden ersetzt
In der Wintertransferzeit verließen drei Spieler die Union TOPIC EKS Rohrbach/Berg: Markus Hirnschrodt wanderte zu St. Magdalena in die 1. Landesliga ab, Harald Würzl spielt jetzt bei Hartkirchen in der 1. Klasse. Ebenfalls nicht mehr mit dabei ist Thomas Hinternberger, der zu Kagran in die Wiener Liga wechselte. Diese drei Abgänge wurden vollständig ersetzt: Neu im Kader sind Petr Zyka (24) vom FC Budweis, Roland Löfler (22) von der Union Klaffer und Helmut Sailer von der Union Aigen/Schlägl, der schon früher einmal bei Rohrbach spielte.
Die neuen Spieler sollen vor allem in Sachen Offensivkraft und Chancenauswertung etwas bringen. "Wir haben auch im Herbst unsere Möglichkeiten gehabt, nur hat leider ein Vollstrecker gefehlt" meint "Seki" Aigner, der auf den eigenen Nachwuchs setzt: "Unsere Youngsters haben schon im Herbst gezeigt, dass mit ihnen zu rechnen ist, sie sollen langsam zu Stützen der Mannschaft heranreifen."

Bezirksmagazin, März 1998Erfolgreiches Trainingslager auf Zypern
Vor Beginn der Meisterschaft am vergangenen Wochenende gegen Grieskirchen waren die TOPIC-Kicker noch in Zypern auf Trainingslager. Großteils aus der eigenen Tasche und durch Sponsoren finanziert, fanden die Rohrbacher in Paphos an der Westküste traumhafte Bedingungen vor. Sowohl vom Wetter als auch von den Platzverhältnissen her war alles optimal, die Mannschaft konnte hervorragend arbeiten.
Bei zwei Spielen gab es zwei Siege: Der FC Kitzbühel aus Tirol wurde mit 2:0 besiegt, eine Auswahl der in Zypern stationierten Royal Air Force wurden mit 6:0 vom Platz geschossen.

Quelle:
Bezirksmagazin, März 1998

 
Vorbereitungsprogramm
Regionalliga Mitte  /  Frühjahr 1998
Datum Spiel & Torschützen Ergebnis
Sa, 31.01.98 TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - FC Blau-Weiß Linz
Tore: Petr Zyka (2)
2 : 1
Sa, 07.02.98 TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - SV Haslach/Mühl
Tore: René Beham, Peter Wiesinger, Radek Popelka
3 : 0
Sa, 14.02.98 TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - Union Neustift i.M.
Tore: René Beham (2), Manfred Fuchs, Manuel Engleder, Petr Zyka, Ernst Richtsfeld
6 : 0
Sa, 21.02.98 SV Freistadt - TOPIC-EKS Rohrbach/Berg
Tore: Klaus Schuster, Radek Popelka
2 : 2
Sa, 28.02.98 ASKÖ Pasching - TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 2 : 0
Sa, 07.03.98 SK St. Magdalena - TOPIC-EKS Rohrbach/Berg abges.
Trainingslager in Zypern: (von Samstag, 07.03.1998 bis Samstag, 14.03.1998)
TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - FC Kitzbühel
Tore: Petr Zyka, Roland Löfler
2 : 2
TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - Royal Air Force
Tore: Manuel Engleder (3), René Beham, Manfred Fuchs, Petr Zyka
6 : 0
Anm.: Möglicherweise wurde bereits ab Jänner 1998 das "EKS" im Vereinsnamen entfernt. Da jedoch der Zusatz "TOPIC-EKS" zum Meisterschaftsstart wieder in allen Medien aufscheinte, konnte dies (bisher) noch nicht abgeklärt werden. Endgültig den Vereinsnamen "Union TOPIC Rohrbach/Berg" trugen wir ab ca. Mitte April 1998; jedoch auch nur bis Saisonende im Juni/Juli!
Dank an Sponsoren! Das Trainingslager auf Zypern wurde vom Gasthaus Grenzland, Cafe Oberngruber, Sparkasse Mühlviertel-West, Raiffeisenbank, Fa. Passeger, Nissan und Ford Ransmayr unterstützt.

 
Der Postmeister als Sparmeister...
Die Regionalliga ist im Fußball unattraktiv und reißt die Vereine in das finanzielle Chaos. Spricht man bei Esternberg von 4 Millionen Schulden, so sind sie bei Union Topic Rohrbach/Berg wesentlich niedriger. Während über die Höhe des Fehlbetrages bei Rohrbach in Fankreisen viel gemunkelt wird, hält der Vorstand darüber eisern dicht. Union-Obmann-Stellvertreter Gerhard Sleska wurde zum neuen Kassier der Sektion Fußball bestellt. Der Rohrbacher Post-Chef soll die Finanzen wieder in Ordnung bringen.

INTERVIEW: Gerhard Sleska
Gerhard Sleska (Kassier Sektion Fußball der Union Topic Rohrbach/Berg)

Wie groß ist beim Regionalligaklub Rohrbach das Loch, das in der Sektionskasse klafft?
Es gibt dazu einen Vorstandsbeschluss, dass über die Höhe des Schuldenstandes nichts an die Öffentlichkeit dringt.

Wie ist das Minus entstanden?
Die Zuschauerzahlen sind zurückgegangen, weil die Leistung nicht erbracht wurde. Entscheidend ist auch, ob die Bevölkerung die Mannschaften kennt, die in Rohrbach spielen. Es ist ein Unterschied, ob man gegen Pöllau oder Leibnitz spielt, oder gegen Linzer Klubs wie Pasching oder Magdalena. Die Vereine aus dem Nahbereich bringen auch Zuschauer mit. Es ist auch das Sponsoring zurückgegangen, weil die Sponsoren im Bezirk präsent sein wollen und nicht in Kärnten. Und dazu kam noch der aufwendige Spielbetrieb. Die Auswärtsfahrten kosten ein horrendes Geld.

Doppelpass (OÖFV-Magazin), Nr. 6, 2. Jahrgang, Nr. II/98Wie will die Union Rohrbach/Berg das Minus wettmachen?
Es gibt einen Vorstandsbeschluss der Union, wonach die Schulden von der Gesamt-Union übernommen werden. Sie sollen jährlich abgestottert werden. Den Großteil hat die Sektion Fußball übernommen. Da ist eine totale Schlankheitskur angesagt.

Bis wann will Rohrbach aus den roten Zahlen sein?
Binnen sechs Jahren soll das bewältigt sein.

Das traditionelle Trainingslager auf Zypern fällt wohl Ihrem Sparstift zum Opfer.
Eben nicht. Und das spricht für die gute Einstellung der Spieler. Der Wunsch zum Trainingslager ist von den Spielern selbst gekommen. Sie zahlen den Flug auch selber. Der Rest wird aus dem Fairnesspreis abgedeckt und die Spieler sind auch bei den Punkteprämien zurückgestiegen. Ich will heuer als Kassier eine schwarze Null schreiben.  Quelle: Mühlviertler Rundschau, März 1998
 
 
Gerhard EnglederRohrbach im Derby gegen Grieskirchen
LogoDer Regionalliga-Klub Rohrbach hat sich beim schon traditionellen Trainingslager auf Zypern den letzten Schliff geholt. Den Großteil der Kosten dafür haben die Spieler heuer selber getragen. Trainer Gerhard Engleder ist überzeugt, dass die Mannschaft sicher nicht schlechter geworden ist.
Neben den Neuerwerbungen Petr Zyka (Budweis), Löfler und Sailer wachsen die Jugendlichen langsam gut in die Mannschaft. Engleder: "Die Einstellung passt, spielerisch müssen wir uns noch verbessern. Wichtig ist, dass uns ein guter Start glückt."
Gleich zum Auftakt kommt Grieskirchen nach Rohrbach. Und da gab es für die Mühlviertler im Herbst eine 0:5-Schlappe. Auch da hatte sich Rohrbach viel vorgenommen und eine draufgekriegt.
Für Trainer Engleder ist der Tabellenplatz egal, man orientiert sich bereits Richtung 1. Landesliga. "Wir müssen jetzt jedes Spiel einzeln bewerten. Und wir wollen gute Spiele machen, dann werden sich auch einige Punkte einstellen", so der Coach, der gegen Grieskirchen auf einen knappen Sieg des Tabellennachzüglers tippt.

Quelle:
Mühlviertler Rundschau, März 1998

 
Kader Kampfmannschaft im Frühjahr 1998Spielplan
Regionalliga Mitte  /  Frühjahrsmeisterschaft 1998
Datum Zeit Spiel Ergebnis
14 Sa, 21.03.98 16.00 TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - SV Grieskirchen 1 : 4
15 So, 29.03.98 16.00 SAK Klagenfurt - TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 2 : 2
16 Sa, 04.04.98 16.00 TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - SV Leibnitz 2 : 1
17 Sa, 11.04.98 16.00 FC Zeltweg - TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1 : 2
18 Sa, 18.04.98 16.00 TOPIC Rohrbach/Berg - SVG Bleiburg 1 : 0
19 Fr, 24.04.98 19.00 Union St. Florian - TOPIC Rohrbach/Berg 1 : 0
20 Sa, 02.05.98 17.00 TOPIC Rohrbach/Berg - Rapid Lienz 1 : 0
21 Sa, 09.05.98 17.00 TOPIC Rohrbach/Berg - Wolfsberger AC 0 : 3
22 Sa, 16.05.98 17.00 FC Austria VSV - TOPIC Rohrbach/Berg 5 : 0
23 Do, 21.05.98 17.00 TOPIC Rohrbach/Berg - Flavia Solva Wagna 1 : 3
24 Sa, 23.05.98 17.00 ASK Voitsberg - TOPIC Rohrbach/Berg 6 : 0
25 Sa, 30.05.98 17.00 TOPIC Rohrbach/Berg - FC Gratkorn 0 : 3
26 Sa, 06.06.98 17.30 TSV Pöllau - TOPIC Rohrbach/Berg 2 : 1
 
 
Ankick zur 14. Runde (1997/98)Kronen Zeitung & OÖ Nachrichten, März 1998Vorschau: Gleich zum Rückrundenstart der Fußball-Regionalliga steigt heute das Derby Rohrbach gegen Grieskirchen. Spannung verspricht das Derby Rohrbach (ohne den verletzten Kapitän Zach) gegen Grieskirchen (ohne die Gesperrten Simora und Großbötzl). "Wir sind Außenseiter, aber nicht ohne Chance", meinte Rohrbach-Trainer Gerhard Engleder. Die Begründung: "Wir sind stärker als im Herbst und haben keinen Druck." Der Konter von Didi Mirnegg: "Ohne überheblich sein zu wollen, in Rohrbach müssen drei Punkte her."
   » Info-Folder vom 21.03.1998: Vorderseite / Rückseite   » Vorschau: Ankick zur 14. Runde
 
14. Runde:  rltUnion TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - SV Grieskirchen  ~  1 : 4  (0:3)
SchlagzeileAuftakt für Rohrbachs Kicker ging daneben. Grieskirchen war von Beginn weg die stärkere Mannschaft. So hatten die Hausherren in der 13. Minute bereits Riesenglück, als die Gästestürmer den Ball aus Volksblatt, März 199814. Runde: Rohrbach/Berg - Grieskirchen (Bezirksmagazin & OÖN)einem Gestocher nicht ins Tor brachten. In der 25. Minute war es aber dann soweit: Grieskirchens Paulin besorgte aus abseitsverdächtiger Position das 0:1. Nur sechs Minuten später erhöhte Klaus Maier nach einem katastrophalen Abwehrfehler auf 0:2. Die nun ziemlich am Boden agierenden Rohrbacher drohten nun in ein Debakel zu schlittern, als nur wenige Minuten später Walter Maier auf 0:3 erhöhte. Kurz vor Seitenwechsel wurde es nach einigen Fehlentscheidungen des Schiedsrichtertrios, das an diesem Tag auch nicht unbedingt glücklich agierte, sehr hektisch. Grieskirchen erhöhte nach Seitenwechsel durch Paulin auf 0:4 und Rohrbach musste die letzten 20 Minuten, nachdem Lindorfer nach einem Foul Gelb-Rot sah, mit zehn Mann auskommen. Doch Rohrbach spielte plötzlich mit zehn Mann gefälliger und konnte in der 76. Minute durch René Beham auf 1:4 verkürzen. (200; Weidecker)

Aufstellung TOPIC-EKS: Gahleitner; Popelka; Lindorfer, Fuchs, M. Engleder; Beham, Richtsfeld, Wiesinger, K. Schuster (80. D. Schuster); Löfler, Zyka (80. Stallinger). Tore: Beham (76.); Paulin (25., 50.), K. Maier (32.), W. Maier (33.)

15. Runde:  SAK Klagenfurt - Union TOPIC-EKS Rohrbach/Berg  ~  2 : 2  (1:2)
Schlagzeile VorschauRohrbach begann gegen SAK Klagenfurt recht couragiert und nahm das Heft in die Hand. Und Petr Zyka verwertete in der 13. Minute auch ein Zuspiel von Manuel Engleder trocken zum verdienten Führungstreffer der Mühlviertler. Dann tankte sich SchlagzeileKlaus Schuster in seiner unwiderstehlichen Art durch, OÖN, März 1998scheiterte aber knapp. Kurz darauf hatte René Beham die Vorentscheidung auf dem Fuß. Er lief alleine auf den Torhüter zu, nützte aber die Hundertprozentige nicht. Nach einem Eckball fiel per Kopf durch Sadjak der Ausgleich. Doch erneut Torjubel bei Rohrbach, noch vor dem Pausenpfiff: Radek Popelka flankte und der 17jährige Manuel Engleder traf voll. In der zweiten Halbzeit machte Klagenfurt Druck. Rohrbach spielte diszipliniert und ließ dem Gegner wenig Spielraum. Einen abgefälschten Freistoß konnte Rohrbachs Goalie Gerhard Gahleitner gerade noch mit dem Fuß abwehren. In der 72. Minute hieß es dann letztlich doch verdient 2:2 für die Gastgeber durch Roy. Aber für die taktische und kämpferische Leistung gebührt diesmal der jungen Rohrbacher Elf ein Lob. Trainer Gerhard Engleder: "Leider musste Zyka bereits nach 20 Minuten und Junior Dietmar Schuster in der Halbzeit verletzungsbedingt ausscheiden. Die Mannschaft hat großartig gekämpft, diszipliniert gespielt und diesen Punkt redlich verdient." Und in einem Seitenhieb meint der Trainer: "Die Mannschaft befindet sich in personeller Hinsicht im Umbau. Wenn dies so genannte fachkundige Zuschauer nur mit unsachgemäßer Kritik quittieren können, nehme ich dies zu Kenntnis. Trotzdem werden wir uns nicht beirren lassen und konsequent diese Linie bestreiten." (200; Roschitz)

Aufstellung TOPIC-EKS: Gahleitner; Popelka; Stallinger, Fuchs, Engleder; Beham, T. Schuster (46. Baumgartner), K. Schuster, Richtsfeld, Löfler; Zyka (28. Wiesinger). Tore: A. Sadjak (30.), Roy (72.); Zyka (12.), Engleder (44.).

SchlagzeileVorschau: Rohrbach will an Leibnitz Revanche für die 0:3-Herbstniederlage nehmen. Im nächsten Heimspiel gegen Volksblatt, April 1998OÖN, April 1998Leibnitz ist René Beham nach der vierten gelben Karte gesperrt. Herbert Zach wird aller Voraussicht nach wieder zur Verfügung stehen. Gegen die spielerisch starken Leibnitzer wird eine weitere Steigerung nötig sein. Rohrbach will alles daran setzen, um den ersten Heimsieg zu landen.
   » Vorschau: Ankick zur 16. Runde
 
16. Runde:  rltUnion TOPIC-EKS Rohrbach/Berg - SV Leibnitz  ~  2 : 1  (1:1)
SchlagzeileErster Sieg für Zach & Co. nach 301 Tagen! Das Spiel begann ganz nach dem Geschmack der Rohrbacher Fans. Bereits nach acht Minuten brachte die Rohrbacher Neuerwerbung Roland Löfler die Grün-Schwarzen in Front, indem er 16. Runde: Rohrbach/Berg - Leibnitz (OÖN, Krone, Volksblatt)den etwas zu weit vor seinem Tor agierenden Leibnitzer Schlussmann mit einem Heber ins Kreuzeck keine Chance ließ. Rohrbach erarbeitete sich in weiterer Folge zwar eine leichte Feldüberlegenheit, kam aber zu keinen weiteren nennenswerten Chancen. Leibnitz wurde nun immer stärker. In der 28. Minute war es dann soweit. Die Gäste überlisteten die Abseitsfalle der Heimischen und Sauer stellte den 1:1-Endstand her. Dies war dann auch der Pausenstand. Kurz nach Seitenwechsel dann ein abgefälschter Schuss von Kapitän Herbert Zach, der das Tor nur ganz knapp verfehlte. Leibnitz war nun die klar spielbestimmende Mannschaft, kam aber gegen die an diesem Tag gut disponierte Rohrbacher Abwehr zu keinen nennenswerten Chancen. In der 70. Minute stand allerdings das Glück auf Seiten der Grün-Schwarzen, als die Steirer nach einem Schnitzer von Torhüter Gahleitner aus einem darauf folgenden Gestocher nur die Stange trafen. Als alles schon mit einem Remis rechnete, kam der große Auftritt von Radek Popelka. Nach einem Foul an Kapitän Zach knapp außerhalb des Strafraumes, zirkelte Rohrbachs Libero den Ball, unhaltbar für den Leibnitzer Schlussmann, ins Kreuzeck. (200; Riepl)

TOPIC Rohrbach/Berg - SV Leibnitz (Foto: Bernhard Haudum, 04.04.98)TOPIC Rohrbach/Berg - SV Leibnitz (Foto: Bernhard Haudum, 04.04.98)TOPIC Rohrbach/Berg - SV Leibnitz (Foto: Bernhard Haudum, 04.04.98)TOPIC Rohrbach/Berg - SV Leibnitz (Foto: Bernhard Haudum, 04.04.98)TOPIC Rohrbach/Berg - SV Leibnitz (Foto: Bernhard Haudum, 04.04.98)TOPIC Rohrbach/Berg - SV Leibnitz (Foto: Bernhard Haudum, 04.04.98)

Aufstellung TOPIC-EKS: Gahleitner; Popelka; Stallinger (89. Baumgartner), Lindorfer, Fuchs; Wiesinger, Engleder, Richtsfeld (80. Turner), K. Schuster; Löfler, Zach (89. Sailer). Tore: Löfler (8.), Popelka (89.); Sauer (28.).

Sportplausch: Nachdem das Rohrbacher "Fanmobil" diesmal bereits vor dem Spiel eine Platzrunde drehte (trauten die Rohrbacher Fans ihrer Mannschaft etwa keine Tore mehr zu?), kam das in letzter Zeit sehr spärlich eingesetzte Vehikel an diesem Tag wieder voll zum Einsatz. Bereits nach acht Minuten musste der sichtlich überraschte Fahrer zu seinem fahrbaren Untersatz hasten. Beim Siegestreffer in der 89. Minute fiel die obligate Runde dann sogar dem grenzenlosen Jubel des in letzter Zeit mit Siegen nicht gerade verwöhnten Rohrbacher Anhangs zum Opfer.
16. Runde: Rohrbach/Berg - Leibnitz (Rundschau)Maßgeblichen Anteil am Freistoß-Tor Popelkas hatte Rohrbachs tschechischer Tormannveteran Vaclav Miksicek, der seinem Landsmann auf Tschechisch genaueste Anweisungen gab, wie dieser den Freistoß auszuführen hat. Hierbei erwies sich Popelka als Musterschüler und platzierte den Freistoß maßgenau in die vorgeschriebene Ecke.
Kleiner Wermutstropfen für Rohrbachs Trainer Gerhard Engleder, der beim Siegestor im Jubeltaumel eine nicht unerhebliche Knieverletzung erlitt, die zur Absage des Montag-Trainings führte, da Engleder aufgrund ärztlicher Anweisungen nicht "umadumsteh`n", sondern sein lädiertes Knie schonen sollte. Auf diesem Wege gute Besserung.

Vorschau: Nachzügler Rohrbach muss nach Zeltweg. Der Coach der Mühlviertler, Gerhard Engleder sieht dem Kellerderby zuversichtlich entgegen: "Die Steirer haben keine Übermannschaft, wir sind topmotiviert."
 
17. Runde:  rltFC Zeltweg - Union TOPIC-EKS Rohrbach/Berg  ~  1 : 2  (0:0)
SchlagzeileZweiter Rohrbach-Sieg innerhalb von zwei Wochen - jetzt gegen Bleiburg. Der heftige Wind im Zeltweger Stadion erwies sich als großer Störfaktor. Die Hausherren spielten in der ersten Hälfte mit dem Wind und Volksblatt, April 1998OÖN, April 1998hatten leichte Spielvorteile ohne aber vor dem Tor wirklich gefährlich zu sein. Bei zwei brenzligen Situationen erwies sich Torhüter Gahleitner einmal mehr als souveräner Rückhalt. Im zweiten Spielabschnitt spielte Rohrbach mit dem Wind und kam auch zu einigen guten Torchancen. In der 50. Minute konnte der Zeltweger Tormann einen herrlichen Schuss von René Beham gerade noch abwehren. Fünf Minuten später war es wieder Beham, der aus 16 Metern abzog und ans Lattenkreuz knallte. In der 77. Minute war es aber soweit: Peter Wiesinger spielte den Ball zu Ernst Richtsfeld und dessen Schuss aus rund 17 Metern senkte sich unhaltbar ins Kreuzeck. Beim Torschuss wurde Richtsfeld ein Schneidezahn ausgeschlagen, was zur Folge hatte, dass der Torschütze beim 1:0 schmerzverzerrt am Boden lag. Durch einen fragwürdigen Freistoß kamen die Steirer (Torschütze: Oliweira) in der 84. Minute zum Ausgleich. Als sich alle schon mit dem Unentschieden abgefunden hatten, kam - wie schon in der Vorwoche - der Auftritt des Kunstschützen Radek Popelka. Christian Stallinger wurde ca. 27 Meter vor dem gegnerischen Tor zu Fall gebracht. Popelka legte sich den Ball zurecht und sein Schuss landete unhaltbar im Kreuzeck. "Wir hatten Probleme im Spielaufbau, wobei der starke Wind auch ein Spielverderber war", meinte Rohrbach-Trainer Gerhard Engleder. Um im nächsten Heimspiel gegen Bleiburg zu bestehen, sei unbedingt eine Steigerung notwendig. "Die Entwicklung in den vorangegangenen Spielen stimmt mich aber für die bevorstehenden Matches recht zuversichtlich", so Engleder weiter. (150; Wulz)

Aufstellung TOPIC-EKS: Gahleitner; Popelka; Lindorfer, Fuchs, Wiesinger; Engleder, Beham (75. Stallinger), Schuster, Löfler (53. Zyka); Richtsfeld, Zach. Tore: Oliveira (84.); Richtsfeld (77.), Popelka (91.).

Schlagzeile VorschauVorschau: Rohrbach will den Hattrick! Und zu dem würde dem Regionalliga-Schlusslicht heute Ankick - 18. Runde (1997/98)gegen Bleiburg bereits ein 1:0 reichen - es wäre der dritte Saisonsieg (in Folge)! Aller guten Dinge sind drei! Unter diesem Motto peilen die zuvor 301 Tage sieglosen Rohrbacher gegen Bleiburg den dritten Erfolg binnen 14 Tagen an. "Wir sehen nun die Chance, Zeltweg abzufangen", so Funktionär Aigner, der schon an die Landesliga denkt: "Wir wollen neben Trainer Engleder auch alle Spieler halten!"
   » Vorschau: Ankick zur 18. Runde
 
18. Runde:  rltUnion TOPIC Rohrbach/Berg - SVG Bleiburg  ~  1 : 0  (0:0)
SchlagzeileAuch der Tabellenfünfte Bleiburg scheiterte am wiedererstarkten Team! Schlagzeile VolksblattBleiburg, der Tabellenfünfte, begann sehr druckvoll und hatte in den ersten 15 Minuten bereits zwei hundertprozentige Chancen, die von den Gästen jedoch nicht genutzt werden konnten. In der 9. Spielminute dann Großalarm bei Bleiburg. Volksblatt, April 199818. Runde: Rohrbach/Berg - Bleiburg (Krone & OÖN)Rohrbachs Freistoßexperte Radek Popelka legte sich den Ball knapp außerhalb des Strafraumes bereit. Im Gegensatz zu den vergangenen beiden Partien behielt diesmal jedoch der Torhüter die Oberhand, der den Ball mit letzter Mühe in den Corner parierte. Auf dem glitschigen Boden entwickelte sich bei strömendem Regen eine kämpferische Partie, die sich hauptsächlich im Mittelfeld abspielte. Nach Seitenwechsel bekam Rohrbach dann das Spiel immer mehr unter Kontrolle und in der 52. Minute scheiterte Beham per Kopf nach einem Eckball nur sehr knapp. Im Gegenzug musste Wiesinger knapp außerhalb des Strafraumes die Notbremse ziehen, wofür er "Gelb" sah. Nach einem weiten Pass in den Strafraum war sich die Gästeabwehr nicht einig, wer nun den Ball übernehmen sollte und diese Chance ließ sich Rohrbachs Neueinkauf Petr Zyka nicht entgehen. Er überhob den Torhüter zum vielumjubelten 1:0. Rohrbach ließ in weiterer Folge nichts mehr anbrennen und spielte bei strömendem Regen den dritten Sieg in Folge "trocken" heim. Die Grün-Schwarzen überzeugten auch diesmal wieder mit einer großartigen kämpferischen Leistung, wobei vor allem in der 2. Hälfte Manuel Engleder groß aufspielte. (150; Nestler)

Aufstellung URB: Gahleitner; Popelka, Lindorfer, Fuchs (35. Stallinger), Wiesinger; Beham, Engleder, Richtsfeld, Zach; Löfler (90. Baumgartner), Zyka (88. Turner). Tor: Zyka (72.).

Ankick - 19. Runde (1997/98)19. Runde: St. Florian - Rohrbach/Berg (OÖN & Krone)Vorschau: Ist Tabellenletzter Favorit im Derby? Bereits heute steigt in der Regionalliga Mitte das Derby St. Florian gegen Rohrbach. Vom Tabellenstand her eigentlich eine klare Sache für die Hausherren, doch die Formkurve spricht klar für die Mühlviertler. "Wir müssen gewinnen, denn sonst rutschen wir in der Tabelle ab. Aber wir unterschätzen die Rohrbacher sicher nicht", so Coach Franz Lanzerstorfer, der von einer Favoritenrolle seiner Mannschaft nichts wissen will. "Die Mannschaft ist stark verunsichert", begründet Lanzerstorfer. Zudem sind Werner und Hodcic gesperrt sowie Mayr und Voglsam krank. Auf der anderen Seite muss Rohrbach-Coach Gerhard Engleder Wiesinger (gesperrt) und Schuster (verletzt) vorgeben: "St. Florian ist klarer Favorit, es spielt der Vierte gegen den Letzten. Ein Punkt wäre schon ein Erfolg." Die Formkurve spricht aber für die Mühlviertler, die zuletzt dreimal en suite siegreich bleiben, während die Sängerknaben nur einen Punkt aus drei Spielen holten.
   » Vorschau: Ankick zur 19. Runde
 
19. Runde:  rlttvUnion St. Florian - Union TOPIC Rohrbach/Berg  ~  1 : 0  (0:0)
SchlagzeileTrotz 0:1-Niederlage gegen St. Florian gebührt Engleder-Elf ein Pauschallob. Ein auf hohem Niveau stehendes Spiel entwickelte sich zwischen St. Florian und Union TOPIC Rohrbach/Berg. Rohrbach agierte OÖN, April 1998Rundschau, April 1998keineswegs defensiv, sondern versuchte durch Forechecking die Florianer bereits im Spielaufbau zu stören. St. Florian war nur durch Konter gefährlich: Einen dieser Gegenstöße schloss Obermüller mit einem Schuss an die Innenstange ab. Aber auch die Heimischen hatten bei etlichen Situationen das Glück auf ihrer Seite: Ein von Manuel Engleder scharf in den Strafraum gezirkelter Freistoß hätte beinahe zu einem Eigentor durch Dantlinger geführt. Seinen platzierten Kopfball aufs eigene Tor konnte der ausgezeichnete Florianer Torhüter über die Latte drehen. In den ersten 25 Minuten der zweiten Halbzeit weiterhin ein überlegen geführtes Spiel von Rohrbach mit vielen Chancen zum Führungstreffer. Zunächst lief Zyka alleine aufs gegnerische Tor. Dann setzte sich Beham durch, brachte den Ball scharf vors Tor, ehe er kurz abgewehrt wurde. Löfler übernahm den Ball volley. Der Torhüter drehte den Ball jedoch an die Latte. Es kam, wie es kommen musste: In der 87. Minute landete der Ball eher zufällig bei Obermüller und dieser schoss platziert ins lange Eck, unhaltbar für Tormann Gahleitner. Das Spiel hat nicht die bessere, sondern die glücklichere Mannschaft für sich entschieden. Rohrbach gebührt trotz der Niederlage ein Pauschallob. Wieder einmal glänzend disponiert: Libero Popelka, der seine Vorderleute ausgezeichnet dirigierte. Für Trainer Gerhard Engleder war es "das beste Spiel in der laufenden Frühjahrsmeisterschaft". (350; Wolkerstorfer)

Aufstellung URB: Gahleitner; Popelka; Lindorfer (85. Baumgartner), C. Stallinger (56. K. Schuster), Fuchs; Richtsfeld, Engleder, Beham; Löfler, Zyka, Zach. Tor: Obermüller (87.).

OÖN, Mai 1998OÖ Nachrichten, Mai 1998Vorschau: Rohrbach empfängt heute, 17 Uhr, Rapid Lienz und fühlt sich dabei gar nicht als Außenseiter. Nach den Ergebnissen der Frühjahrssaison auch nicht verwunderlich. Das Abenteuer Regionalliga schien für Rohrbach schon im Winter beendet. Auf der Habenseite standen zwei magere Unentschieden und nur im Einstecken waren die Rohrbacher groß. Mit einer heiteren Verzweiflung wurde ins Frühjahr gestartet. Der Abstieg stand fest, und siehe da: Das abgeschlagene Schlusslicht gewann plötzlich nach Belieben, erst die Kollegen von St. Florian vermochten Rohrbach vor einer Woche die erste Niederlage zufügen. Gerhard Engleder genießt die neue Leichtigkeit des Trainerdaseins: "Inzwischen hat meine Mannschaft kapiert, dass wir auch gewinnen können", bringt Engleder neues Rohrbacher Selbstbewusstsein auf den Punkt.
   » Vorschau: Ankick zur 20. Runde
 
20. Runde:  rlttvUnion TOPIC Rohrbach/Berg - Rapid Lienz  ~  1 : 0  (1:0)
SchlagzeileTrotz der in der Frühjahrssaison großartigen Leistungen der Engleder-Elf blieben die Rundschau, Mai 1998OÖ Nachrichten, Mai 1998Rundschau, Mai 1998Zuschauerzahlen bei diesem Spiel hinter den Erwartungen zurück. Die beherzt kämpfende und auch spielerisch stark verbesserte Mannschaft würde sich doch wieder eine größere Fankulisse verdienen. Rohrbach begann auch diesmal wieder stark und ging bereits in der 14. Minute in Führung. Nach herrlicher Vorarbeit von Petr Zyka stellte Roland Löfler per Kopf, unhaltbar für den großartigen Gästetorhüter, auf 1:0. In weiterer Folge entwickelte sich ein flottes Spiel mit vielen rassigen Szenen. Kurz vor Seitenwechsel spitzen sich dann die Kronen Zeitung, Mai 1998Ereignisse zu. Nachdem Lienz nur knapp am Ausgleichstreffer vorbeiging, konterte Rohrbach und hatte durch Zyka und Beham noch zwei Riesenmöglichkeiten, um die Führung auszubauen. Nach der Pause änderte sich nichts Wesentliches am Spielverlauf. In der 50. Minute dachte schon alles an den Ausgleichstreffer der Gäste, als Schuster im Strafraum den enteilenden Stürmer den Ball noch mit einem prachtvollen Tackling von hinten vom Fuß nahm. Rohrbach kam in weiterer Folge durch Engleder, Beham und Stallinger noch zu tollen Chancen, die jedoch nicht verwertet werden konnten. Pech hatte Petr Zyka, der, nachdem der Gästetorhüter bei einem Eckball mit in den Angriff gegangen war, mit seinem Schuss aus etwa 40 Metern noch an einem zurückeilenden Verteidiger scheiterte. (150; Scherübl)

Aufstellung URB: Gahleitner; Popelka; Lindorfer, Fuchs; Richtsfeld, Engleder, Beham (86. Stallinger), Schuster (75. Wiesinger); Löfler (90. Baumgartner), Zyka, Zach. Tor: Löfler (14.).

Sportplausch: Als Hundekenner erwies sich beim Match Rohrbach gegen Lienz der Gästetorhüter, als Ende der zweiten Halbzeit plötzlich ein Schäferhund dem Ball nachzujagen begann. Gekonnt bändigte der Lienzer Schlussmann den umhertollenden Ausreißer und brachte ihn sicher vom Spielfeld.

OÖN, Mai 1998Volksblatt, Mai 1998Schlagzeile VorschauVorschau: Auf den Dritten der Frühjahrstabelle wartet nun der Wolfsberger AC. Im nächsten Heimspiel treffen mit Union TOPIC Rohrbach/Berg und Wolfsberg zwei der stärksten Frühjahrs-Mannschaften aufeinander. Prunkstück der Kärntner sind die beiden Stürmer Rupp und Smrtnik, die zusammen 24 (!) der 29 Tore erzielt haben. "Gelingt es uns, diese beiden Stürmer zu neutralisieren", meint Trainer Engleder "können wir auch gegen Wolfsberg ungeschlagen bleiben".
   » Vorschau: Ankick zur 21. Runde
 
21. Runde:  rlttvUnion TOPIC Rohrbach/Berg - Wolfsberger AC  ~  0 : 3  (0:3)
SchlagzeileJetzt fährt Rohrbach zum Tabellenführer. Bei hochsommerlichen Temperaturen leisteten sich die "Grün-Schwarzen" einen Selbstfaller. Ohne zu einer wirklichen OÖN, Mai 1998Chance zu kommen, führten die Gäste aus Kärnten durch ein Eigentor von Fuchs (5.) und, nach einem Schnitzer von Libero Popelka, bereits nach 14 Minuten mit 2:0. Die Abwehr, sicherer Rückhalt in den letzten Partien, war an diesem Tag total verunsichert und beschwor so manch brandgefährliche Situation herauf. Resümee dieser Halbzeit: Wolfsberg war die überlegene Mannschaft, die Tore fielen aber nur aus dummen individuellen Fehlern der Gastgeber. In der zweiten Hälfte waren Torraumszenen Mangelware, lediglich in der 70. Minute konnte sich der Gästetorhüter ein weiteres Mal auszeichnen, als er einen Beham-Kopfball mit tollem Reflex in den Corner abwehrte. Es blieb jedoch beim 3:0 für Wolfsberg. Nächste Runde muss Rohrbach beim Tabellenführer FC Austria/VSV antreten. Von der Papierform her eine klare Sache für die Kärntner, doch bei den bisher gezeigten Auswärtsleistungen der Mühlviertler ist durchaus auch ein Punktegewinn möglich. (200; Nestler)

Aufstellung URB: Gahleitner; Popelka; Lindorfer (57. Stallinger), Fuchs; Beham, Richtsfeld, Engleder, Zach, Schuster; Zyka, Löfler (69. Wiesinger). Tore: Fuchs (5./Eigentor), Scheucher (14.), Valant (34.).

22. Runde:  FC Austria VSV - Union TOPIC Rohrbach/Berg  ~  5 : 0  (2:0)
SchlagzeileJetzt wollen Rohrbacher rote Laterne loswerden. Die Spielgemeinschaft Austria Klagenfurt/VSV hat sechs Profis unter Vertrag. Ein Hinweis, um das Ergebnis auch aus einem etwas anderen Licht zu sehen. Klagenfurt spielte von OÖN, Mai 1998Beginn an druckvoll und lag durch den deutschen Legionär Zimmerling nach einer halben Stunde 2:0 in Führung. Rohrbach hatte in der ersten Hälfte nicht viele Möglichkeiten, Popelkas Freistoß aus ca. 20 m ging knapp daneben und Engleder hatte eine Möglichkeit per Kopf. In der 55. Minute der dritte Treffer für Klagenfurt: Fuchs wollte eine Flanke wegschlagen, traf aber volley vom Sechzehner ins eigene Tor. Zimmerling und Hilberger erhöhten auf 5:0. Rohrbachs Trainer Engleder: "Drei der fünf Treffer wären vermeidbar gewesen. Der Sieg für Klagenfurt geht aber auch in dieser Höhe in Ordnung. Torhüter Gahleitner, der sich trotz der fünf Gegentreffer oftmals auszeichnen konnte, machte noch einige gute Chancen der Klagenfurter zunichte. Trotz der hohen Niederlage kann man den Spielern keinen Vorwurf machen, sie steckten in keiner Phase des Spiels auf." (600; Gruber)

Aufstellung URB: Gahleitner; Popelka; Lindorfer, Fuchs (64. Stallinger); Richtsfeld, Engleder (46. Schuster), Beham, Löfler, Wiesinger; Zyka, Zach. Tore: Zimmerling (17., 30., 63.), Fuchs (55./Eigentor), Hilberger (85.).

23. Runde:  rltUnion TOPIC Rohrbach/Berg - Flavia Solva Wagna  ~  1 : 3  (1:1)
SchlagzeileEin schwarzes Wochenende für unseren Regionalligisten: Rohrbach unterlag Flavia Solva mit 1:3 und bleibt Schlusslicht! Tore: Schuster; Handl, Gassmann, Kohlberger. Leider kein Spielbericht vorhanden!

24. Runde:  rltASK Voitsberg - Union TOPIC Rohrbach/Berg  ~  6 : 0  (1:0)
Volksblatt, Mai 1998Tormann Gahleitner gehörte noch zu den besten Rohrbachern bei der 0:6-Niederlage in Voitsberg. "Wir erwarten drei Punkte", hatte Voitsbergs Sektionsleiter selbstbewusst verkündet. Die Steirer bekannten immerhin, dass der Sieg zu hoch ausgefallen sei. Bis zum Schluss hielten die Mühlviertler dagegen. Kurios Langs dritter Treffer: 21 Fußballer rechneten mit einem Abseits, Lang spazierte daraufhin von der Mittellinie los und schoss ein (78). (300; Krassnitzer)

Aufstellung URB: Gahleitner; Stallinger, Popelka, Lindorfer (70. Baumgartner), Fuchs; Beham, Engleder, Schuster, Zach; Löfler (88. Hoheneder), Zyka. Tore: Lang (3., 64., 78.), Schreiner (60., 62.), Welser (73.).

   » Vorschau: Ankick zur 25. Runde
 
25. Runde:  rltUnion TOPIC Rohrbach/Berg - FC Gratkorn  ~  0 : 3  (0:1)
SchlagzeileAb Herbst gibt es das Duell Rohrbach-Perg. Gratulationen nach Perg! Die Union-Elf ist Meister der 2. Landesliga-Ost. Somit wird es in der kommenden Saison zwei Mühlviertler Mannschaften in der 1. Landesliga geben. Der Tabellendritte Gratkorn war im letzten Heimspiel der erwartet starke Gegner, dem der Regionalliga-Absteiger Rohrbach vor allem in der Offensive nicht sehr viel entgegensetzen konnte. Gratkorn war stets Herr der Lage und kontrollierte das Spiel über weite Strecken. Kurz nachdem Rohrbach eine etwas stärkere Phase hatte und zwei gute Chancen vorfand, gelang den Steirern durch einen Kopfballaufsitzer von Gruic das Führungstor. Nach Seitenwechsel bemühte sich Rohrbach zwar weiterhin, kam allerdings weiterhin zu keinen nennenswerten Tormöglichkeiten. In der 70. Minute erhöhte Gratkorn durch Schlatzer auf 0:2. Nun resignierten die Heimischen etwas und das Spiel flachte zusehends ab. Das 0:3 durch Neo-Lask-Spieler Muhr in der 87. Minute war nur mehr Resultatskosmetik. Im letzten Spiel in der Regionalliga Mitte trifft Rohrbach auswärts auf Pöllau. Die Engleder-Schützlinge möchten sich natürlich mit einem Sieg in die 1. Landesliga verabschieden. Tore: Gruic (28.), Schlatzer (70.), Muhr (87.). (130; Kaimbacher)

Sportplausch: Beim Torwandschießen der Raiffeisenbank Region Rohrbach bewies Rundschau-Mitarbeiter Andreas Lindorfer Treffsicherheit und holte sich den 1. Preis - ein City-Bike der Firma Zentrasport Niedersüß.

26. Runde:  TSV Pöllau - Union TOPIC Rohrbach/Berg  ~  2 : 1  (1:0)
SchlagzeileLetztes Spiel der Mühlviertler in der Regionalliga. Zum Abschied gastierte Rohrbach in Pöllau. Bei extremer Hitze entwickelte sich ein temporeiches Spiel, die beiden Fixabsteiger gingen engagiert zur Sache. Bereits in den Anfangsminuten eine große Gelegenheit zur Führung, doch Manuel Engleder setzte den Ball über die Latte. Kurz darauf vergab wiederum Engleder in aussichtsreicher Position. Ein Schuss von Zach verfehlte knapp das Gehäuse. In der 30. Minute der Führungstreffer für die Heimmannschaft. Ein klares Handspiel wurde nicht geahndet und die Verwirrung nützte Wagner zur Führung. In der zweiten Hälfte machten die Rohrbacher weiter Druck und zwangsläufig musste der Ausgleich fallen. Einen schön vorgetragenen Angriff über Engleder und Zyka nützte Löfler zum verdienten Ausgleichstreffer (59. Minute). Kurz darauf die Riesenchance zur Führung: Lindorfer tauchte alleine vor dem Tormann auf, doch er war im Abschluss zu unentschlossen. In der 66. Minute dann die rote Karte für Löfler nach einem unnötigen Foul. Ein kurioses Tor in der 79. Minute führte zur unnötigen Niederlage. Eine abgerissene Flanke unterschätzte der sonst sichere Torhüter Gahleitner und der Ball senkte sich ins Tor. In den letzten Minuten setzte Rohrbach trotz numerischer Unterlegenheit die Pöllauer unter Dauerdruck, doch der Ausgleichstreffer blieb verwehrt. Trainer Engleder: "Ein Spiegelbild der ganzen Saison. Unnötige Tore führten wieder zur Niederlage. Ich bin aber mit der Leistung der Mannschaft bei diesen extremen Temperaturen zufrieden. Die Mannschaften schenkten sich über die gesamte Spieldauer nichts. Die Mannschaft hat trotz schwierigster Bedingungen in der laufenden Meisterschaft Charakter gezeigt und ich bin überzeugt, dass wir in der kommenden Saison in der 1. Landesliga eine gute Figur machen werden." (150; A. Krapinger)

Aufstellung URB: Gahleitner; Popelka; Stallinger, Fuchs; Wiesinger, Beham, Engleder, Zach, Richtsfeld (37. Lindorfer); Zyka, Löfler. Ausschluss: Löfler (66./Foulspiel). Tore: Wagner (31.), Kalcher (80.); Löfler (60.).

 
 
Meisterschaftstabellen 1997/98 (OÖFV)Frühjahrstabelle 1998 (aus der Chronik von Josef Kneidinger)Zuschauerstatistik / Auf- und Absteiger / Sündenkartei der Vereine (aus der Chronik von Peter Aigner)Tabelle - Endstand
Regionalliga Mitte  /  Saison 1997/98
Pos Verein Sp. g. u. v. Tore Punkte
1 FC Austria VSV 26 14 11 1 47 : 15 53
2 ASK Voitsberg 26 16 4 6 45 : 25 52
3 FC Gratkorn 26 12 9 5 41 : 27 45
4 Wolfsberger AC 26 11 8 7 36 : 23 41
5 Union St. Florian 26 11 7 8 36 : 22 40
6 SVG Bleiburg 26 11 6 9 37 : 30 39
7 SAK Klagenfurt 26 9 11 6 38 : 33 38
8 SV Leibnitz 26 10 6 10 30 : 30 36
9 Rapid Lienz 26 10 5 11 41 : 38 35
10 SV Grieskirchen 26 9 6 11 39 : 41 33
11 TSV Pöllau 26 7 5 14 24 : 38 26
12 FC Zeltweg 26 6 6 14 23 : 42 24
13 Flavia Solva Wagna 26 5 7 14 20 : 45 22
14 Union TOPIC Rohrbach/Berg 26 4 3 19 16 : 64 15
 
Rohrbach/Berg - Torschützenliste
Regionalliga Mitte  /  Saison 1997/98
Tore Name
4 Radek Popelka
3 Roland Löfler
2 Ernst Richtsfeld
2 Petr Zyka
1 Herbert Zach
1 Markus Hirnschrodt
1 René Beham
1 Manuel Engleder
1 Klaus Schuster
5 Tore im Herbst `97  +  11 Tore im Frühjahr `98  =  insgesamt 16 Tore
 
 
Kämpferherzen aus Granit

Kronen Zeitung, Juni 1998Sag zum Abstieg leise Servus! Auch wenn Rohrbachs Kicker heuer auf Granit bissen und sich nach zwei bewegten Jahren aus Österreichs dritthöchster Spielklasse verabschieden mussten, herrscht in der Bezirksmetropole keine Katerstimmung. Ganz im Gegenteil. "Die Regionalliga ist sportlich gesehen wertvoller, doch in puncto Attraktivität nicht vergleichbar mit der Landesliga", kommt bei Sektionsleiter Peter Aigner nach dem Abstieg keine Wehmut auf. Warum auch? Der Höhenflug der Mühlviertler Kämpferherzen (binnen sechs Jahren von der 1. Klasse in die Regionalliga) war oberösterreichweit einzigartig. Die Affinität von sportlicher Leistung und monetärem Potential ist in der Regionalliga ungleich höher. Da konnte und wollte Rohrbach mit seinem ehrlichen Budget von knapp 1,2 Millionen Schilling nicht mehr mit. "Fußball ist kein Hasardspiel. Wir wollen auf gesunden wirtschaftlichen Beinen stehen und geben Kickern aus der Region abgehalfterten Legionären den Vorzug", präzisiert Aigner die Vereinsphilosophie. Erklärtes Ziel für die kommende Saison: ÖFB-Cup-Qualifikation.

Quelle: H. Aschermair, Kronen Zeitung, Juni 1998
 
 
 
 
Saison 1997/98 - 2. Klasse Nordwest (4. Platz)
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 05.09.2016. Alle Angaben ohne Gewähr! Verfasser: Thomas Kneidinger
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Sektionsleiter 1b: Ing. Rudolf Altendorfer  /  Trainer 1b: Reinhard Hoheneder
 
Vorbereitungsprogramm
2. Klasse Nordwest  /  Sommer 1997
Datum Spiel & Torschützen Ergebnis
So, 20.07.97 um 17.30 Uhr
TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b - DSG Union Putzleinsdorf abges.
Mi, 23.07.97 um 18.30 Uhr
TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b - Union Klaffer am Hochficht
Tore: Ralph Turner, Dietmar Schuster
2 : 3
So, 27.07.97 um 17.00 Uhr
Union Ulrichsberg - TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b ? : ?
Sa, 02.08.1997
Turnier im Lembach ? : ?
Sa, 09.08.97 um 17.30 Uhr
Union St. Peter - TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b ? : ?
Di, 12.08.97 um 18.30 Uhr
TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b - Ingolstadt U-18 ? : ?
??.??.1997 SV Gramastetten - TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b
Tore: Ralph Turner (6), René Beham, Georg Hoheneder
0 : 8
Die Termine mit unbekannten Ergebnis waren geplant; ob sie stattfanden ist bisher unklar!
 
 
- Union TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b - die Mannschaft von 1997/98  (Foto vom Nov. 1997) --- stehend v.l.: Ing. Rudolf Altendorfer (Trainer), Adis Mujkanovic, Reinhard Hoheneder, Christian Pröll, Wolfgang Pauli, Martin Barth, Christian Stallinger, Ludwig Kapfer (Sponsor Raiffeisenbank Rohrbach) -- hockend v.l.: Roland Reischl, Ralph Turner, Georg Hoheneder, Stefan Hofer, Harald Würzl, Markus Eisschiel, Anton Steyrl
- Union TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b - die Mannschaft von 1997/98  (Foto vom Herbst 1997) -
stehend v.l.: Ing. Rudolf Altendorfer (Trainer), Adis Mujkanovic, Reinhard Hoheneder, Christian Pröll,
Wolfgang Pauli, Martin Barth, Christian Stallinger, Ludwig Kapfer (Sponsor Raiffeisenbank Rohrbach)
hockend v.l.: Roland Reischl, Ralph Turner, Georg Hoheneder,
Stefan Hofer, Harald Würzl, Markus Eisschiel, Anton Steyrl
 
 
Kader 1b-Mannschaft 1997/98 (aus der Chronik von Ing. Rudolf Altendorfer)Spielplan
2. Klasse Nordwest  /  Herbstmeisterschaft 1997
Datum Zeit Spiel Ergebnis
1 Sa, 16.08.97 15.00 TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b - Union Hofkirchen/M. 3 : 3
2 So, 24.08.97 17.00 TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b - Union Oepping 4 : 3
3 Sa, 30.08.97 17.00 TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b - Union Kollerschlag 4 : 1
4 So, 07.09.97 16.00 Union Aigen-Schlägl - TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b 4 : 2
5 So, 14.09.97 16.00 Union Neufelden - TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b 4 : 0
6 So, 21.09.97 16.00 TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b - Union Nebelberg 0 : 4
7 So, 28.09.97 16.00 Union Arnreit - TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b 2 : 3
8 Sa, 04.10.97 16.00 TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b - TSU Waldmark St. Stefan 3 : 0
9 So, 12.10.97 16.00 TSU Kirchberg/Donau - TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b 1 : 1
10 Sa, 18.10.97 13.00 TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b - Union Julbach 1 : 0
11 So, 26.10.97 14.30 Union Lembach - TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b 0 : 1
 
 
1. Runde:  Union TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b - Union Hofkirchen/M.  ~  3 : 3  (1:1)
OÖ Nachrichten, August 1997In einem auf sehr gutem Niveau stehenden Spiel fanden beide Teams zahlreiche Möglichkeiten vor. Rohrbach verabsäumte es, nach der 2:1-Führung das Match zu entscheiden. Die Gäste kamen in der Folge immer mehr auf und gingen fünf Minuten vor dem Ende sogar in Führung. In der Nachspielzeit gelang Rohrbach noch der Ausgleichstreffer. Tore: Markus Stallinger, Ralph Turner, Thomas Hinterberger; Mario Zeller (3). (100; Kaltenberger)

Aufstellung TOPIC-EKS 1b: Stefan Hofer, Roland Reischl, Thomas Hinternberger, Martin Barth, Walter Hoheneder, Georg Hoheneder (58. Markus Eisschiel), Anton Steyrl, Adis Mujkanovic, Ralph Turner, Dietmar Schuster (85. Reinhard Hoheneder), Markus Stallinger.

2. Runde:  Union TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b - Union Oepping  ~  4 : 3  (1:2)
In einem eher zerfahrenen Spiel gelang den Gastgebern zwar der Führungstreffer, doch die in ihren Kontern sehr gefährlichen Gäste kamen noch vor der Pause zu einer 2:1-Führung. In der zweiten Hälfte war Rohrbach die klar tonangebende Mannschaft und drehte innerhalb von zwei Minuten durch Tore von Schuster und Engleder das Spiel um. Lauß konnte zwar für Oepping noch einmal ausgleichen, doch Markus Stallinger gelang in der 90. Minute der verdiente Siegestreffer. Tore: Markus Stallinger, Dietmar Schuster, Manuel Engleder, Walter Hoheneder; Lauß (2), Pürmayr. (100; Schwandner)

Aufstellung TOPIC-EKS 1b: Stefan Hofer, Christian Pröll, Thomas Hinternberger, Thomas Baumgartner, Walter Hoheneder, Christian Stallinger (39. Martin Barth), Harald Würzl (72. Csaba Dragomer), Manuel Engleder, Ralph Turner, Dietmar Schuster, Markus Stallinger.

3. Runde:  rltUnion TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b - Union Kollerschlag  ~  4 : 1  (2:1)
Rundschau, August 1997Schlagzeile VorschauRohrbach begann dieses Spiel sehr druckvoll und ging bereits in der Anfangsphase mit 2:0 in Führung. Der gefährlichste Kollerschlager Angreifer Martin Wöss war es auch der seine Mannschaft wieder heranbrachte. In den zweiten 45 Minuten erhöhte Rohrbach nochmals den Druck, doch die Gäste waren im Konter immer gefährlich. Zwei Tore von Würzl brachten aber schließlich die Entscheidung zu Gunsten der Heimelf. Tore: Thomas Baumgartner (9.), Markus Stallinger (21.), Harald Würzl (65., 84.); Martin Wöss (24.). (100; Steinmann)

Aufstellung TOPIC-EKS 1b: Stefan Hofer, Martin Barth (71. Adis Mujkanovic), Thomas Hinternberger, Christian Pröll, Walter Hoheneder, Harald Würzl, Thomas Baumgartner (80. Roland Reischl), Manuel Engleder (62. Csaba Dragomer), Ralph Turner, Dietmar Schuster, Markus Stallinger.

4. Runde:  Union Aigen-Schlägl - Union TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b  ~  4 : 2  (3:1)
Aigen hatte in dieser phasenweise sehr offensiv geführten Partie schlussendlich das bessere Ende für sich. Schon nach 30 Minuten führten sie mit 3:0, ehe sie sich aufs Kontern verlegten und Rohrbach noch herankam. Tore: Patrik Öller, Harald Nigl, Helmut Sailer, Jürgen Reichinger; Manuel Engleder, Harald Würzl. (50; Manfred Lehner)

Aufstellung TOPIC-EKS 1b: Stefan Hofer, Roland Reischl, Thomas Hinternberger, Wolfgang Pauli, Martin Barth, Walter Hoheneder, Harald Würzl, Manuel Engleder, Markus Stallinger, Dietmar Schuster, Ralph Turner.

5. Runde:  Union Neufelden - Union TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b  ~  4 : 0  (0:0)
Der Tabellenführer aus Neufelden tat sich gegen die gut organisierte Abwehr der Rohrbacher anfangs etwas schwer und so dauerte es bis zur 54. Spielminute, ehe der Führende der Torschützenliste Rainhard Friedl die Führung für die Heimischen erzielte. Mit zwei weiteren Treffern gelang ihm auch ein lupenreiner Hattrick. Den Endstand von 4:0 stellte Harald Pils durch ein herrliches Freistoßtor her. Tore: Rainhard Friedl (3), Harald Pils. (100; Mayrhofer)

Aufstellung TOPIC-EKS 1b: Stefan Hofer, Roland Reischl, Thomas Hinternberger, Peter Wiesinger, Anton Steyrl, Christian Pröll, Csaba Dragomer, Manuel Engleder, Ralph Turner, Dietmar Schuster, Markus Stallinger.

6. Runde:  Union TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b - Union Nebelberg  ~  0 : 4  (0:1)
Nach den guten Leistungen zu Beginn der Meisterschaft erhoffte man sich heuer mehr von den Rohrbacher "Youngsters", doch seit der Auswärtsschlappe gegen Aigen ist man derzeit völlig von der Rolle. Das Angriffsspiel war viel zu durchsichtig und meist war man an der Strafraumgrenze der Nebelberger mit dem "Latein" am Ende. Anders hingegen Nebelberg, die dieses Spiel auch in dieser Höhe verdient durch Tore von St. Wurm (2), W. Wurm und Max Würfl gewannen. Tore: Stefan Wurm (2), Walter Wurm, Max Würfl. (100; Rothmann)

Aufstellung TOPIC-EKS 1b: Stefan Hofer, Roland Reischl, Thomas Hinternberger, Christian Pröll (60. Martin Barth), Walter Hoheneder (60. Wolfgang Pauli), Reinhard Hoheneder, Harald Würzl, Manuel Engleder, Ralph Turner, Adis Mujkanovic, Markus Stallinger (46. Diemtar Schuster). Verwarnungen: Manuel Engleder (57.).

7. Runde:  Union Arnreit - Union TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b  ~  2 : 3  (1:2)
Es entwickelte sich von Beginn an eine sehr kampfbetonte Partie, in der die Heimelf versuchte das Geschehen zu kontrollieren. Doch Mitte der ersten Hälfte ging Rohrbach durch einen Doppelschlag mit 2:0 in Führung. Aus einer Fülle an Tormöglichkeiten gelang aber den stark ersatzgeschwächten Platzherren noch vor dem Seitenwechsel der Anschlusstreffer. Gleich nach Wiederbeginn stellte Rohrbach den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. In der hektisch geführten zweiten Halbzeit hatten die Arnreiter noch einige tolle Möglichkeiten, doch es gelang ihnen nur mehr zum Treffer zum 2:3. Tore: Hannes Rammelmüller, Robert Gierlinger; Manuel Engleder (2), Thomas Hinternberger. (100; Dibitanzl)

Aufstellung TOPIC-EKS 1b: Stefan Hofer, Roland Reischl, Christian Pröll, Wolfgang Pauli, Walter Hoheneder, Harald Würzl, Adis Mujkanovic, Manuel Engleder, Markus Stallinger, Dietmar Schuster, Thomas Hinternberger.

8. Runde:  rltU. TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b - TSU Waldmark St. Stefan  ~  3 : 0  (2:0)
Bezirksmagazin, Oktober 1997Einen ungefährdeten Sieg gab es für die zweite Garnitur des Regionalligisten im Heimspiel gegen Waldmark. Die geschickt agierende Gästeabwehr verhinderte aber einen durchaus noch höheren Erfolg für die junge Rohrbacher Mannschaft. Tore: Harald Würzl, Markus Stallinger, Thomas Hinternberger. (100; Hain)

Aufstellung TOPIC-EKS 1b: Stefan Hofer, Christian Pröll, Wolfgang Pauli, Martin Barth, Walter Hoheneder, Markus Stallinger, Adis Mujkanovic, Harald Würzl, Ralph Turner, Dietmar Schuster, Thomas Hinternberger.

9. Runde:  TSU Kirchberg/Donau - Union TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b  ~  1 : 1  (1:0)
Mit dem tiefen Boden kamen die technisch versierteren Rohrbacher besser zurecht. Doch im Konter waren die Kirchberger stets gefährlich. Durch einen Treffer von Hermann Allerstorfer gingen die Hausherren schließlich verdient mit 1:0 in die Kabine. In einer ausgeglichenen zweiten Spielhälfte hatten die Rohrbacher zwar die größeren Möglichkeiten, doch es reichte nur mehr zum Ausgleichstreffer. Am Ende gab es für die Kirchberger das dritte Unentschieden in Folge. Tore: Hermann Allerstorfer; Christian Stallinger. (50; Nader)

Aufstellung TOPIC-EKS 1b: Stefan Hofer, Roland Reischl, Wolfgang Pauli, Christian Pröll, Christian Stallinger, Georg Hoheneder, Anton Steyrl, Harald Würzl, Ralph Turner, Dietmar Schuster, Markus Stallinger.

10. Runde:  Union TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b - Union Julbach  ~  1 : 0  (1:0)
Fanclub-Obmann Alfred Schuster (Käpt`n Fred) mit Sponsor Peter Niedersüß (links)Das Spiel begann mit einem Knalleffekt. Abis Muikanovic brachte die Rohrbacher schon nach zwei Minuten in Front. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Die größte davon vergab Rohrbachs Goalgetter Markus Stallinger, der allein stehend vor dem Torhüter verschoss. Auch nach dem Seitenwechsel ändert sich an der Charakteristik des Spiels nichts. Tor: Adis Mujkanovic. (100; Lehner)

Aufstellung TOPIC-EKS 1b: Stefan Hofer, Roland Reischl, Christian Pröll, Wolfgang Pauli, Martin Barth, Ralph Turner (88. Reinhard Hoheneder), Adis Mujkanovic (60. Markus Eisschiel), Harald Würzl, Georg Hoheneder, Christian Stallinger, Markus Stallinger (36. Anton Steyrl). Verwarnungen: Wolfgang Pauli (44.); Josef Leitner (75.), Josef Auberger (83.).

11. Runde:  Union Lembach - Union TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b  ~  0 : 1  (0:1)
Eine von beiden Seiten spielerisch gute Leistung bekamen die Fans in Lembach zu sehen. In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit gelang Hoheneder mit einem 20-Meter-Weitschuss in der 25. Minute die Rohrbacher Führung. Die Hausherren verabsäumten es in der Folge, die ihnen gebotenen Möglichkeiten zu nützen. Nach Seitenwechsel schnürten die Lembacher Rohrbach am eigenen Strafraum ein, doch tolle Torchancen blieben ungenützt. Eine für die Gastgeber daher bittere Heimniederlage. Tor: Walter Hoheneder. (80; Schauer)

Aufstellung TOPIC-EKS 1b: Stefan Hofer, Roland Reischl, Martin Barth, Wolfgang Pauli, Walter Hoheneder, Harald Würzl, Adis Mujkanovic, Manuel Engleder, Georg Hoheneder, Dietmar Schuster, Christian Stallinger. Verwarnungen: Wolfgang Nigl (17.), Mario Mühlparzer (43.), Jan Pils (68.), Robert Wagner (90.); Walter Hoheneder (74.), Dietmar Schuster (83.), Manuel Engleder (87.).

 
 
 
Vorbereitungsprogramm
2. Klasse Nordwest  /  Frühjahr 1998
Datum Spiel & Torschützen Ergebnis
So, 01.03.98 um 14.00 Uhr
TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b - Union Putzleinsdorf
Tore: Markus Stallinger, Ralph Turner
2 : 1
So, 08.03.98 um 14.00 Uhr
TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b - Union Klaffer/Hochficht
0 : 9
So, 15.03.98 um 15.00 Uhr
TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b - Union St. Oswald/Haslach
Tore: Simon Steyrl
1 : 7
So, 22.03.98 um 15.00 Uhr
Union Herzogsdorf - TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b
Tore: Christian Stallinger (2), Ralph Turner
2 : 3
So, 29.03.98 um 16.00 Uhr
TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b - Union Ulrichsberg
? : ?
 
 
Spielplan
2. Klasse Nordwest  /  Frühjahrsmeisterschaft 1998
Datum Zeit Spiel Ergebnis
12 So, 05.04.98 16.30 Union Hofkirchen/M. - TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b 0 : 1
13 Mo, 13.04.98 16.30 TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b - Union Oepping 4 : 1
14 So, 19.04.98 16.30 Union Kollerschlag - TOPIC Rohrbach/Berg 1b 3 : 2
15 So, 26.04.98 16.30 TOPIC Rohrbach/Berg 1b - Union Aigen-Schlägl 1 : 0
16 So, 03.05.98 17.00 TOPIC Rohrbach/Berg 1b - Union Neufelden 0 : 2
17 So, 10.05.98 16.00 Union Nebelberg - TOPIC Rohrbach/Berg 1b 3 : 1
18 So, 17.05.98 17.00 TOPIC Rohrbach/Berg 1b - Union Arnreit 3 : 1
19 Mi, 20.05.98 18.30 TSU Waldmark St. Stefan - TOPIC Rohrbach/Berg 1b 1 : 1
20 So, 07.06.98 17.00 TOPIC Rohrbach/Berg 1b - TSU Kirchberg/Donau 4 : 2
21 So, 14.06.98 16.00 Union Julbach - TOPIC Rohrbach/Berg 1b 0 : 1
22 So, 21.06.98 17.00 TOPIC Rohrbach/Berg 1b - Union Lembach 1 : 1
 
 
12. Runde:  Union Hofkirchen/M. - Union TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b  ~  0 : 1  (0:0)
Tor: Walter Hoheneder. (SR Hain) Leider kein Spielbericht vorhanden!

Aufstellung TOPIC-EKS 1b: Stefan Hofer, Martin Barth, Wolfgang Pauli, Markus Eisschiel, Walter Hoheneder, Ralph Turner, Anton Steyrl, Helmut Sailer, Georg Hoheneder, Thomas Baumgartner, Markus Stallinger.

13. Runde:  rltUnion TOPIC-EKS Rohrbach/Berg 1b - Union Oepping  ~  4 : 1  (4:1)
Tore: Ralph Turner (24.), Anton Steyrl (28.), Walter Hoheneder (34.), Christian Stallinger (39.); Pavel Pucejdl (13./Elfmeter). (SR Neumüller) Leider kein Spielbericht vorhanden!

Aufstellung TOPIC-EKS 1b: Stefan Hofer, Markus Eisschiel, Christian Stallinger, Martin Barth, Walter Hoheneder (39. Wolfgang Pauli), Ralph Turner, Anton Steyrl, Christian Pröll, Georg Hoheneder, Thomas Baumgartner, Markus Stallinger. Verwarnungen: Martin Barth (44.), Thomas Baumgartner (76.). Ausschluss: Pavel Pucejdl (65.).

14. Runde:  Union Kollerschlag - Union TOPIC Rohrbach/Berg 1b  ~  3 : 2  (2:1)
Tore für Rohrbach: Thomas Baumgartner, Markus Stallinger. (SR Deisenhamer)
Leider kein Spielbericht vorhanden!

Aufstellung URB 1b: Stefan Hofer, Markus Eisschiel, Thomas Baumgartner, Martin Barth, Christian Pröll, Wolfgang Pauli, Georg Hoheneder, Anton Steyrl, Ralph Turner, Adis Mujkanovic, Markus Stallinger. Verwarnungen: Josef Lauss (24.).

15. Runde:  rltUnion TOPIC Rohrbach/Berg 1b - Union Aigen-Schlägl  ~  1 : 0  (0:0)
Eine matte Begegnung, die sich vor allem im Mittelfeld abspielte. Die junge Rohrbacher Mannschaft erwies sich aber als das bessere Team und revanchierte sich für die Herbstniederlage. Goldtorschütze war Thomas Baumgartner, der einen Konter zum 1:0-Siegestreffer abschloss. Tor: Thomas Baumgartner (69.). (100; Leitenmüller)

Aufstellung URB 1b: Stefan Hofer, Markus Eisschiel, Reinhard Hoheneder, Roland Reischl (16. Wolfgang Pauli), Walter Hoheneder, Christian Pröll, Georg Hoheneder, Anton Steyrl, Ralph Turner, Adis Mujkanovic (80. Simon Steyrl), Thomas Baumgartner. Verwarnungen: Markus Eisschiel (45.), Christian Pröll (55.), Reinhard Hoheneder (65.).

16. Runde:  rltUnion TOPIC Rohrbach/Berg 1b - Union Neufelden  ~  0 : 2  (0:1)
Rundschau, Mai 1998Schlagzeile VorschauDas Spitzenspiel der Runde wurde den hohen Erwartungen nicht ganz gerecht. Neufelden erwies sich als die routiniertere Mannschaft, glänzte jedoch mehrere Male mit übertriebenen Härteeinlagen. Vater des Sieges war einmal mehr Reinhard Friedl mit seinen beiden Treffern. In der zweiten Hälfte war Rohrbach zwar feldüberlegen, konnte aber die ihnen gebotenen Möglichkeiten nicht nützen. Der in Hochform agierende Rohrbacher Torhüter Stefan Hofer bewahrte sein Team mit mehreren Glanzparaden vor einer höheren Niederlage. Tore: Reinhard Friedl (24., 55.). (50; Simader)

Aufstellung URB 1b: Stefan Hofer, Markus Eisschiel, Simon Steyrl, Christian Stallinger, Christian Pröll, Wolfgang Pauli, Georg Hoheneder, Peter Wiesinger, Ralph Turner, Thomas Baumgartner, Walter Hoheneder. Verwarnungen: Thomas Baumgartner (17.), Stefan Hofer (22.), Wolfgang Pauli (48.), Christian Stallinger (52.); Manfred Pils (50.), Klaus Kalischko (57.).

17. Runde:  Union Nebelberg - Union TOPIC Rohrbach/Berg 1b  ~  3 : 1  (1:1)
Nebelberg musste diesmal nach vielen Ausfällen die Mannschaft an einigen Positionen umstellen. Unter anderem feierte Tormann Ernst Stöbich sein Debüt und machte dabei seine Sache ausgezeichnet. Die Nebelberger bestimmten zwar das Geschehen, doch ließ die Chancenauswertung zu wünschen übrig. So kam es, dass die junge Rohrbacher Mannschaft in Führung ging. Doch noch vor dem Seitenwechsel gelang Otto Märzinger der Ausgleich. Nach dem Wechsel gab es weitere gute Chancen für die Heimischen, doch die Gäste blieben im Konter stets gefährlich. Aus einer der vielen Möglichkeiten gelang zur Freude der Gastgeber Max Würfl das 2:1. Da die Entscheidung erst in der Schlussminute fiel, blieb das Match bis zum Schlusspfiff spannend. Tore: Stefan Wurm, Max Würfl, Otto Märzinger; Thomas Baumgartner. (80; Hlavinka)

Aufstellung URB 1b: Stefan Hofer, Markus Eisschiel, Christian Pröll, Wolfgang Pauli, Martin Barth, Reinhard Hoheneder, Georg Hoheneder, Christian Stallinger, Thomas Baumgartner, Ralph Turner, Markus Stallinger.

18. Runde:  rltUnion TOPIC Rohrbach/Berg 1b - Union Arnreit  ~  3 : 1  (2:0)
Die stark ersatzgeschwächten Rohrbacher hatten den Sieg den beiden Torhütern zu verdanken. Zum einen führten zwei Geschenke des Gästetorhüters zum schnellen 2:0, andererseits hatte man mit Stefan Hofer einen wahren Teufelskerl im eigenen Gehäuse. Hofer brachte die Arnreiter Angreifer zur Verzweiflung. Arnreit war zwar den gesamten Spielverlauf über die stärkere Mannschaft, konnte jedoch die Überlegenheit nicht in Tore ummünzen. Einzig Herbert Koblmüller konnte den in Überform agierenden Schlussmann der Rohrbacher in der 58. Minute bezwingen. In weiterer Folge drückte Arnreit auf den Ausgleich, musste jedoch aus einem Konter, den Georg Hoheneder nach Zuspiel von Libero Schuster kurz vor Schluss zum 3:1-Endstand abschloss, hinnehmen. Tore: Eigentor (lt. Rundschau: Markus Eisschiel) (15.), Simon Steyrl (19.), Georg Hoheneder (84.); Herbert Koblmüller (48.). (100; Fuchsjäger)

Aufstellung URB 1b: Stefan Hofer; Markus Eisschiel, Dietmar Schuster, Christian Stallinger, Thomas Baumgartner, Wolfgang Pauli, Georg Hoheneder, Christian Pröll, Ralph Turner (46. Reinhard Hoheneder), Simon Steyrl, Markus Stallinger. Verwarnungen: Christian Stallinger (33.), Markus Stallinger (70.), Christian Pröll (85.), Reinhard Hoheneder (86.); Martin Götzendorfer (53.).

19. Runde:  TSU Waldmark St. Stefan - Union TOPIC Rohrbach/Berg 1b  ~  1 : 1  (1:0)
Diese Partie wurde von Sonntag, 24.05.98 auf Mittwoch, 20.05.98 vorverlegt. Tor für Rohrbach: Simon Steyrl. (SR Kerschbaummair) Leider kein Spielbericht vorhanden!

Aufstellung URB 1b: Stefan Hofer, Markus Eisschiel, Anton Steyrl, Simon Steyrl (65. Sascha Jell), Markus Stallinger, Wolfgang Pauli, Georg Hoheneder, Christian Pröll, Thomas Baumgartner, Dietmar Schuster, Walter Hoheneder.

20. Runde:  Union TOPIC Rohrbach/Berg 1b - TSU Kirchberg/Donau  ~  4 : 2  (2:1)
Rohrbach ging bereits in der 13. Minute durch Ralph Turner in Führung, doch Kirchbergs Reiter konnte kurz darauf ausgleichen. Rohrbach zeigte sich keineswegs geschockt und der Mann des Tages, Simon Steyrl, nutzte eine Unachtsamkeit des Gästegoalies. Nach Wiederbeginn war wiederum Steyrl im Mittelpunkt des Geschehen, mit seinen beiden Treffern erhöhte er auf 4:1. Mahringer traf zwar noch für Kirchberg, doch es blieb beim völlig verdienten Sieg der Heimelf. Tore: Ralph Turner, Simon Steyrl (3); Gerhard Reiter, Reinhard Mahringer. (50; Mager)

Aufstellung URB 1b: Stefan Hofer, Thomas Baumgartner, Simon Steyrl, Markus Eisschiel 60. Christian Pröll), Walter Hoheneder, Wolfgang Pauli (60. Roland Reischl), Georg Hoheneder, Alex Unger, Ralph Turner, Dietmar Schuster, Markus Stallinger.

21. Runde:  Union Julbach - Union TOPIC Rohrbach/Berg 1b  ~  0 : 1  (0:1)
Rundschau, Juni 1998Schlagzeile VorschauIn einer ausgeglichenen ersten Spielhälfte gingen die Rohrbacher durch einen mehr als umstrittenen Elfmeter in Führung. Die Julbacher drückten nach der Pause energisch auf den Ausgleich, dieser wollte aber nicht gelingen. Einmal traf man nur die Latte und zweimal retteten die Rohrbacher auf der Linie. Tor: Walter Hoheneder. (100; Lehner)

Aufstellung URB 1b: Stefan Hofer, Simon Steyrl, Markus Eisschiel, Wolfgang Pauli, Walter Hoheneder, Christian Pröll, Georg Hoheneder, René Beham, Christian Stallinger, Dietmar Schuster, Thomas Baumgartner.

22. Runde:  Union TOPIC Rohrbach/Berg 1b - Union Lembach  ~  1 : 1  (0:1)
Beim letzten Spiel der jungen Rohrbacher Mannschaft in dieser Klasse zeigten die Talente des neuen Landesligisten was in ihnen steckt. Sie dominierten klar das Geschehen, mussten aber durch einen Konter das 0:1 hinnehmen. Auch nach der Pause änderte sich am Spielverlauf nur wenig. Die Rohrbacher setzten sich in der Hälfte der Gäste fest, scheiterten aber entweder am ausgezeichneten Gästetorhüter oder am eigenen Unvermögen. Kurz vor dem Ende erlöste dann Thomas Baumgartner seine Elf und jagte den Ball zum hochverdienten 1:1 in die Maschen. Tore: Thomas Baumgartner; Thomas Mühlparzer. (50; Bicvic)

Aufstellung URB 1b: Stefan Hofer, René Beham, Thomas Baumgartner, Christian Stallinger, Walter Hoheneder, Christian Pröll, Alex Unger, Markus Eisschiel, Klaus Lindorfer, Simon Steyrl, Georg Hoheneder.

 
Meisterschaftstabellen 1997/98 (OÖFV)1b-Torschützenliste Rohrbach/Berg 1997/98 (aus der Chronik von Ing. Rudolf Altendorfer)Tabelle - Endstand
2. Klasse Nordwest  /  Saison 1997/98
Pos Verein Sp. g. u. v. Tore Punkte
1 Union Neufelden 22 16 4 2 79 : 26 52
2 Union Nebelberg 22 13 6 3 58 : 27 45
3 Union Julbach 22 13 3 6 48 : 26 42
4 Union TOPIC Rohrbach/Berg 1b 22 12 4 6 41 : 36 40
5 Union Arnreit 22 12 2 8 55 : 32 38
6 Union Kollerschlag 22 9 5 8 42 : 42 32
7 Union Lembach 22 7 8 7 30 : 42 29
8 Union Oepping 22 8 4 10 38 : 44 28
9 Union Hofkirchen i. M. 22 8 3 11 42 : 48 27
10 Union Aigen-Schlägl 22 5 6 11 35 : 45 21
11 TSU Waldmark St. Stefan 22 2 4 16 16 : 56 10
12 TSU Kirchberg ob der Donau 22 0 5 17 12 : 72 5
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Saison 1996/97

Saison 1996/97 - Regionalliga Mitte (11. Platz)
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 12.09.2016. Alle Angaben ohne Gewähr! Verfasser: Thomas Kneidinger
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Die Spielorte in der Regionalliga Mitte 1996/97
 
Vorbereitungsprogramm
Regionalliga Mitte  /  Sommer 1996
Datum Spiel & Torschützen Ergebnis
Sa, 13.07.96
18.00 Uhr
ATSV Sattledt - EKS Rohrbach/Berg
Tore: Markus Hirnschrodt, Thomas Dollhäubl
2 : 2
So, 14.07.96
16.00 Uhr
DSG Union Putzleinsdorf - EKS Rohrbach/Berg
Tore: Danny König (3), Klaus Lindorfer (2), Radek Popelka
0 : 6
Fr, 19.07.96
19.00 Uhr
EKS Rohrbach/Berg - SC Schwanenstadt (vorheriger Gegner: FC Passau)
Tore: Klaus Schuster, Friedrich Plank, Manfred Stallinger, Gerold Sturm
4 : 0
Sa, 20.07.96
17.30 Uhr
SC Marchtrenk - EKS Rohrbach/Berg
Tore: Manfred Stallinger, Helmuth Köglberger
3 : 2
Sa, 27.07.96
16.00 Uhr
EKS Rohrbach/Berg - DSG Union Pichling
Tore: Friedrich Plank (2), Josef "Joe" Kehrer, Klaus Schuster
4 : 4
Di, 30.07.96 Union Peilstein - EKS Rohrbach/Berg  Tore: Thomas Dollhäubl, Eigentor, Josef "Joe" Kehrer, Herbert Zach, Danny König, Klaus Lindorfer 2 : 6
Sa, 03.08.96
18.00 Uhr
ÖFB-Cup / Vorrunde: EKS Rohrbach/Berg - SK Amateure Steyr
Vorschau zum ÖFB-CupOÖN, August 1996Spielverlauf: 31. Minute: 1:0 für Rohrbach durch Klaus Schuster, 47. Minute: 1:1 Ausgleich von Steyr durch Köstenberger (verunglückter Rückpass zu Tormann - von Tormann zu Gegenspieler), 51. Minute: Stangenschuss (nach Freistoß von Radek Popelka) von EKS, 56. Minute: Lattenschuss von Joe Kehrer, 59. Minute: 1:2 Führung durch Konterangriff von Heiml (Steyr), 63. Minute: 100%ige Torchance für Manfred Stallinger, 76. Minute: 1:3 durch Konterangriff von Theiss (Steyr), 93. Minute: 2:3 durch Helmut Köglberger (EKS). Amateure Steyr spielt daher in der 1. Runde zu Hause gegen St. Veit/Glan (1. LL/Kärnten). EKS kann sich daher voll auf die Meisterschaft der Regionalliga Mitte konzentrieren! Nachtrag: Amateure Steyr ist in der 1. Runde des ÖFB-Cups nach Elfmeterschießen gegen St. Veit/Glan ausgeschieden!
rlt

2 : 3
Mi, 07.08.96
18.30 Uhr
EKS Rohrbach/Berg - FC Paralimni ? : ?
 
 
Ouvertüre gegen Amateure
Union EKS Rohrbach/Berg ist für die Regionalliga recht zuversichtlich

Mit fünf Mann hat sich die in die Regionalliga aufgestiegene Mühlviertler Spitzenmannschaft Union EKS Rohrbach/Berg verstärkt: Mit Stürmer Denny König vom FC Passau. Der 21jährige Kaufmannslehrling stammt aus dem ehemaligen Ostdeutschland und spielte dort in der U-16-Nationalmannschaft. Er wollte die Profilaufbahn einschlagen, hat sich jetzt aber doch entschieden, einen Beruf zu erlernen. In Passau lernt er im Eurospar. Möglich, dass er aber schon bald in einem Rohrbacher Geschäft hinter dem Verkaufspult steht. Er wird im Angriff mit Thomas Dollhäubl stürmen.
Mühlviertler Rundschau, Juli 1996Von St. Magdalena kam Gerold Sturm - wie sich in der Vorbereitung zeigt - eine Riesenverstärkung, denn Helmut Köglberger (Sohn des in Altenberg wohnhaften Ex-Teamspielers) und Tormann Gerhard Gahleitner (aus Altenfelden) von Austria Tabak und Christian Stallinger - die Libero-Alternative - kam von Union Vorderweißenbach zurück. Fix im Kader ist jetzt auch Sascha Jell.
Presse im Juli 1996EKS-Fan-Info zum Saisonstart (Sommer 1996)Dass die Mannschaft somit regionalligareif ist, davon ist Trainer Franz Lanzerstorfer überzeugt: "Wir haben uns gegenüber dem Vorjahr sehr gezielt verstärkt."
Dass Rohrbach einen Großteil der Gegner nicht kennt, hat vielleicht auch etwas Gutes: "Wir müssen uns halt auf die eigenen Stärken besinnen!" meint der Trainer.
Vor der Meisterschaft steht noch das ÖFB-Cupspiel am Samstag, 3. August, um 18 Uhr in Rohrbach gegen Amateure Steyr auf dem Programm. Manager Willi Grims: "Wir wollen im österreichischen Cup endlich einmal die zweite Runde erreichen!"

Quelle: Mühlviertler Rundschau, Juli 1996
 
 
hintere Reihe v.l.n.r.: Joe Kehrer, Herbert Zach (Kapitän), Manfred Stallinger, Ernst Richtsfeld, Horst Auer, Alexander Unger, Thomas Dollhäubl, Reinhard Hoheneder, Eduard Hannerer (sportl. Leiter), Ing. Rudolf Altendorfer (Trainer 2. Mannschaft); mittlere Reihe v.l.n.r.: Andreas Wöß (Sekt.-Stv.), Gerhard Engleder (U-18-Betreuer), Franz Lanzerstorfer (Trainer), Siegfried Öller (Koordinator), Willi Neudorfer (Vorstandsmitglied), Klaus Schuster, Klaus Atzmüller, Klaus Lindorfer, Hans-Jürgen Hopf, Manfred Fuchs, Hannes Schwentner, Markus Hirnschrodt, Gerhard Sleska (Torwarttrainer), Willi Grims (Manager), Peter Aigner (Sektionsleiter); vordere Reihe hockend v.l.n.r.: Radek Popelka, Marc Atzgerstorfer, Harald Würzl, Friedrich Plank, Walter Stallinger (Masseur), Stefan Hofer, Vaclav Adam, Christian Pilsl (Vorstandsmitglied); vorne liegend v.l.n.r.: Vaclav Miksicek, Peter Mühleder
- Union EKS Rohrbach/Berg - Regionalliga-Aufsteiger 1996 - Kader  (Foto: Bernhard Haudum) -
hintere Reihe v.l.n.r.: Joe Kehrer, Herbert Zach (Kapitän), Manfred Stallinger,
Ernst Richtsfeld, Horst Auer, Alexander Unger, Thomas Dollhäubl, Reinhard Hoheneder,
Eduard Hannerer (sportl. Leiter), Ing. Rudolf Altendorfer (Trainer 2. Mannschaft);
mittlere Reihe v.l.n.r.: Andreas Wöß (Sekt.-Stv.), Gerhard Engleder (U-18-Betreuer),
Franz Lanzerstorfer (Trainer), Siegfried Öller (Koordinator), Willi Neudorfer (Vorstandsmitglied), Klaus Schuster,
Klaus Atzmüller, Klaus Lindorfer, Hans-Jürgen Hopf, Manfred Fuchs, Hannes Schwentner, Markus Hirnschrodt,
Gerhard Sleska (Torwarttrainer), Willi Grims (Manager), Peter Aigner (Sektionsleiter);
vordere Reihe hockend v.l.n.r.: Radek Popelka, Marc Atzgerstorfer, Harald Würzl,
Friedrich Plank, Walter Stallinger (Masseur), Stefan Hofer, Vaclav Adam, Christian Pilsl (Vorstandsmitglied);
vorne liegend v.l.n.r.: Vaclav Miksicek, Peter Mühleder

 
 
Kader der Kampfmannschaft im Herbst 1996Spielplan
Regionalliga Mitte  /  Herbstmeisterschaft 1996
Datum Zeit Spiel Ergebnis
1 Sa, 10.08.96 17.00 EKS Rohrbach/Berg - TSV Pöllau 2 : 1
2 Sa, 17.08.96 18.00 SVG Bleiburg - EKS Rohrbach/Berg 2 : 4
3 Sa, 24.08.96 18.00 EKS Rohrbach/Berg - Union St. Florian 0 : 0
4 So, 01.09.96 17.00 SAK Klagenfurt - EKS Rohrbach/Berg 2 : 1
5 Sa, 09.11.96 14.00 EKS Rohrbach/Berg - ASK Voitsberg 2 : 2
6 Sa, 14.09.96 17.00 SV Feldkirchen - EKS Rohrbach/Berg 4 : 1
7 Sa, 21.09.96 17.00 EKS Rohrbach/Berg - SV Leibnitz 0 : 0
8 Sa, 28.09.96 16.00 Union Esternberg - EKS Rohrbach/Berg 4 : 1
9 Sa, 05.10.96 16.00 EKS Rohrbach/Berg - FC Gratkorn 1 : 1
10 Sa, 12.10.96 15.30 Austria Klagenfurt - EKS Rohrbach/Berg 2 : 0
11 Sa, 19.10.96 15.00 EKS Rohrbach/Berg - SK Eintracht Wels 0 : 2
12 Sa, 26.10.96 15.00 Villacher SV - EKS Rohrbach/Berg 0 : 0
13 Sa, 02.11.96 14.00 EKS Rohrbach/Berg - Wolfsberger AC 1 : 2
 
 
Hiobsbotschaft zum Auftakt: Trainer Lanzerstorfer geht!
Union EKS Rohrbach/Bergs Premiere in der Regionalliga gegen Pöllau

Mühlviertler Rundschau, August 1996Los geht`s am Samstag in der Regionalliga Mitte. Aufsteiger Union EKS Rohrbach/Berg spielt am Samstag, 10. August, um 17 Uhr, gegen Pöllau. Und Rohrbach hofft wieder auf den Anhang aus dem ganzen Bezirk, der schon im Frühjahr zwölfter Mann war. Favoriten sind in der 14er-Liga Eintracht Wels und Austria Klagenfurt. Aber auch SAK, Voitsberg und Wolfsberg wollen nach oben.
Doch jetzt kommt der Schock bei Rohrbach: Erfolgstrainer Franz Lanzerstorfer trat aus familiären Gründen zurück. Mit Lanzerstorfer ist Rohrbach in den letzten beiden Jahren zweimal aufgestiegen. Präsident Peter Aigner: "Der Franz hat uns so viel Gutes getan, da muss man solche privaten Wünsche auch respektieren." Neuer Trainer ist Gerhard Engleder, der gerade begonnen hatte die zweite Mannschaft in der 2. Nordwest zu coachen. Schon gegen Pöllau sitzt Engleder auf der Trainerbank.

Krone/OÖN/Rundschau, August 1996INTERVIEW: Gerhard Engleder
(Neuer Trainer bei Rohrbach)


Fühlen Sie sich der Aufgabe gewachsen?
Ja, denn sonst hätte ich diesen Trainerjob nicht angenommen. Ich war zehn Jahre Nachwuchstrainer bei Rohrbach und habe einige Meistertitel mit den Mannschaften erreicht.

2:3 im ÖFB-Cup gegen Amateure Steyr. Eine verpatzte Generalprobe, gelungene Premiere?
Wir hoffen! Die Steyrer liegen uns einfach nicht. Die kontern dreimal und schießen drei Tore. Aber wir können leben damit.

EKS-LogoZum Spiel gegen Pöllau?
Das wird nicht leicht, wir haben eine Menge Erkrankte und Verletzte. Dollhäubl fällt den gesamten August aus, Hirnschrodt weilt zum Auftakt auf Urlaub, Plank ist fraglich, Sturm, Auer und Popelka sind angeschlagen, Atzgersdorfer laborierte zuletzt an einer Sommergrippe. Dazu ist der Gegner für uns völlig unbekannt. Aber, wie schon mein Vorgänger Lanzerstorfer sagte: Wir müssen uns auf unsere eigene Stärke besinnen.

Ihr Tipp?
Ich hoffe auf drei Punkte und bin zuversichtlich. Aber es wird schwer werden. In der Meisterschaft insgesamt rechne ich mit einem Mittelfeldplatz.

Quelle: Mühlviertler Rundschau, August 1996
 
 
Very British

Ankick - Runde 1 - 1996/97"Kämpfen, Rohrbach, kämpfen!" Schon der Schlachtruf des Fanklubs verrät das Erfolgsrezept der Mühlviertler "Himmelstürmer".
Der Spielstil erinnert stark an den britischen Fußball. 90 Minuten Vollgas - rackern bis zum Umfallen, ohne die Grenzen des Fairplays zu überschreiten ist das Mindeste, das von der Elf verlangt wird. Ausnahmslos, denn Starallüren sind innerhalb der Mannschaft verpönt. Kameradschaft wird in Rohrbach großgeschrieben. Alle ziehen an einem Strang, auch jene Spieler, die gerade nicht zur Stammelf zählen.
Dass einfacher, schnörkelloser Fußball auch effizient sein kann, beweist folgende Tatsache: Binnen sechs Jahren gelang Rohrbach der Durchmarsch von der 1. Klasse Nord in die Regionalliga. Dieser Kraftakt ist wohl einzigartig und verdient Anerkennung. Heuer müssen die erfolgsverwöhnten Fans ihre Erwartungen aber zurückschrauben. Klassenerhalt heißt das vorgegebene Ziel der Vereinsleitung. Funktionär Aigner begründet: "Wir wollen den Bogen nicht überspannen. Es wäre bereits ein Riesenerfolg, könnten wir uns im Mittelfeld etablieren." Erfreulich: Die Jugend soll auch künftig in der Mühlviertler Fußball-Metropole nicht zu kurz kommen. Überraschend allerdings der Trainerwechsel kurz vor Meisterschaftsstart. Erfolgscoach Lanzerstorfer warf letzten Montag das Handtuch mit der Begründung: "Ich will mich künftig vermehrt meiner Familie widmen." Sein Nachfolger: der bisherige Co-Trainer Gerhard Engleder.  Quelle: ankick - 1. Runde - 1996/97

 
Schlagzeile VorschaurltVorschau: Der oberösterreichische Fußball-Regionalligist spielt in der ersten OÖN, August 1996Runde auf heimischen Boden. EKS Rohrbach/Berg empfängt das steirische Team aus Pöllau. Zum Auftakt will das Team mit dem Publikum im Rücken natürlich einen Sieg einfahren: „Unser Saisonziel ist ein einstelliger Tabellenplatz“, erklärte Rohrbach-Sektionsleiter Peter Aigner vor dem Auftakt in Pöllau, dem die Mühlviertler recht zuversichtlich entgegenblicken. Allerdings muss Neo-Trainer Gerhard Engleder heute mit Dollhäubl, Atzgerstorfer, Hirnschrodt, Plank und Popelka voraussichtlich gleich fünf Stammspieler vorgeben. „Wenn wir unsere Stärken ausspielen können, ist trotzdem ein Sieg drinnen“, so Engleder.
   » EKS-Info-Folder vom 10.08.1996: Vorderseite / Rückseite
   » Vorschau: Ankick zur 1. Runde
 
1. Runde:  rltUnion EKS Rohrbach/Berg - TSV Pöllau  ~  2 : 1  (1:1)
SchlagzeileEine starke Leistung von EKS Rohrbach/Berg in der zweiten Halbzeit! Einen gelungenen Einstand in der SchlagzeileRegionalliga-Mitte feierte der Mühlviertler Spitzenclub Union 1. Runde: EKS Rohrbach/Berg - TSV Pöllau (Rundschau)1. Runde: EKS Rohrbach/Berg - TSV Pöllau (OÖN & Krone)EKS Rohrbach/Berg mit dem neuen Betreuer Gerhard Engleder. Das Spiel begann mit einem vorsichtigen Abtasten der beiden Regionalliga-Aufsteiger. Der Steirer Wurzinger schied bereits in der 10. Minute aus, nachdem ihm ein eigener Mitspieler den Ball an den Kopf schoss und Verdacht auf Gehirnerschütterung bestand. Nach 16 Spielminuten gelang den Gästen aus der Steiermark bei ihrer ersten Torchance durch einen herrlichen Kopfball von Neubauer das 0:1. Rohrbach erwachte hierauf aus der Sommerpause und drängte auf den Ausgleich. In der 23. Minute war es dann soweit. Nach der Flanke von Josef Kehrer gelang Manfred Stallinger per Kopf der vielumjubelte Ausgleichstreffer. Bei diesem Stand wurden dann auch die Seiten gewechselt. Nach Wiederanpfiff wurden dann die 600 Zuschauer für die doch etwas flaue erste Hälfte entschädigt. Rohrbach spielte nun Tempofußball und drängte die Steirer in die Defensive, doch diese blieben bei ihren Kontern auch weiterhin gefährlich. Es war jedoch nur mehr eine Frage der Zeit, wann der Rohrbacher Führungstreffer fiel. Nach Chance von Auer und Schuster sorgte Josef Kehrer, nach herrlichem Pass von Fuchs, durch einen gefühlvollen Heber von der rechten Seite für den ersten Sieg in der Regionalliga-Mitte, der aufgrund der starken 2. Halbzeit der Rohrbacher auch durchaus in Ordnung ging. (600; Wulz)

Aufstellung EKS: Miksicek; Popelka (80. Jell); Lindorfer, Auer, Fuchs; Kehrer, Schuster, Sturm, Zach; König (65. Plank), Stallinger (88. Köglberger). Gelbe Karten: Köglberger; Habetler, Almbauer. Tore: Stallinger (21.), Kehrer (77.); Neubauer (16.).


1. Runde: EKS Rohrbach/Berg - TSV Pöllau (Neues Volksblatt)Sportplausch: Mit Freude und auch einer gewissen Enttäuschung vernahm der Sohn von Rohrbachs Erfolgscoach der vergangenen Jahre, Franz Lanzerstorfer, die Kunde vom Rücktritt seines Vaters. "Endlich habe ich wieder wen zum Spielen", waren die ersten Worte von "Klein-Franzi", der jedoch schon im nächsten Atemzug bedauerte, dass er nun keinen berühmten Papa mehr habe.
Den vereinzelten Unkenrufen zum Trotze, dass in der heutigen Rohrbacher Regionalliga-Mannschaft ohnedies keine Rohrbacher mehr spielen, trat Rohrbachs Goalgetter Manfred Stallinger entgegen. Mit ihm gelang einem "waschechten" Harrauer und Rohrbach das erste Tor in der Regionalliga. Weiters begann Rohrbachs Elf dieses Spiel mit sieben Spielern, die vor sechs Jahren den Aufstieg von der 1. Klasse-Nord in die Bezirksliga Nord schafften.
Recht aktiv war an diesem Wochenende auch wieder der neue Rohrbacher Fanclub. Die von Fred Schuster organisierten Fans trieben Rohrbachs Kicker nach dem raschen 0:1-Rückstand noch zu einem mehr als verdienten Heimsieg. Weiters wurde den Zuschauern auch erstmals die Gelegenheit gegeben, beim neu eingeführten "Regionalliga-Toto" ihr Glück zu versuchen.

Vorschau: Am Samstag bei Aufsteiger Bleiburg. Am Samstag, 17. August bestreitet Rohrbach das erste Auswärtsspiel dieser Saison in Bleiburg. Die Kärntner schafften den Aufstieg nur durch Kampfabstimmung gegen Grieskirchen. Trainer Gerhard Engleder hofft bei diesem Spiel auf einen Punkt. Denn dann wäre beim nächsten Heimspiel gegen Union St. Florian die "Bude" voll. Im Rohrbacher Stadion erwartet man im Derby an die 1500 Fans. Sektionsleiter Peter Aigner meinte: "Hoffentlich weiß Bleiburg genauso wenig über uns wie wir über sie." Personell ist bei den Mühlviertlern fast alles - auf der vor einer Woche noch langen Verletztenliste stehen nur mehr Dollhäubl und Popelka - in Ordnung.
 
2. Runde:  rltSVG Bleiburg - Union EKS Rohrbach/Berg  ~  2 : 4  (0:2)
SchlagzeileRohrbach liefert eines seiner besten Spiele und siegt beim SV Bleiburg 4:2! 2. Runde: SVG Bleiburg - EKS Rohrbach/Berg (Rundschau (Foto), Krone, OÖN (Tabelle))2. Runde: SVG Bleiburg - EKS Rohrbach/Berg (Bezirksmagazin)2. Runde: SVG Bleiburg - EKS Rohrbach/Berg (OÖN & Volksblatt)Eine Rekordkulisse darf Union EKS Rohrbach/Berg im samstägigen Derby gegen St. Florian erwarten. Mit dem 4:2-Auswärtserfolg in Bleiburg landeten die Engleder-Schützlinge die erste große Sensation in der Regionalliga. In der 1. Minute war den Rohrbachern in diesem Spiel das Glück hold, als bei einem Angriff der Bleiburger die Querlatte für den geschlagenen Miksicek rettete. Nach dieser Schrecksekunde begann jedoch die bewährte Rohrbacher Maschinerie so richtig zu laufen. In der 37. Minute gelang Herbert Zach der Führungstreffer für die Grün-Schwarzen. Nur drei Minuten später erhöhte Hirnschrodt nach Stanglpass von Schuster auf 2:0. Kurz nach Seitenwechsel gelang Plank nach einem Bilderbuchkonter das 3:0. Wer nun dachte, dass Bleiburg aufstocken würde, wurde durch den Anschlusstreffer von Besic wieder auf den Boden der Realität zurückgeholt. Rohrbach war jedoch an diesem Tag nicht zu biegen und die Neuerwerbung Danny König machte in der 70. Minute mit seinem ersten Meisterschaftstor für seinen neuen Verein alles klar. Der Anschlusstreffer der Bleiburger in der 88. Minute war nur mehr Resultatkosmetik und der Schlusspunkt hinter einem der besten Spiele der "Grün-Schwarzen Himmelstürmer". "Aufgrund der großartigen kämpferischen Leistung und der Tatsache, dass durch Lindorfer, Zach und Schuster noch weitere tolle Torchancen vergeben wurden, geht dieser Sieg auch durchaus in Ordnung", so Rundschau-Mitarbeiter Andreas Lindorfer. (400; Reinprecht)

Aufstellung EKS: Miksicek; Lindorfer; Auer, Fuchs; Kehrer, Schuster (85. Köglberger), Sturm, Hirnschrodt; Zach, Plank, M. Stallinger (60. König). Tore: Besic (54.), Miklau (88.); Zach (37.), Hirnschrodt (40.), Plank (50.), König (70.).

Sportplausch: Die enge Verbindung von Faustball und Fußball in der Union Rohrbach/Berg wurde an diesem Wochenende wieder unter Beweis gestellt. Platzsprecher Dipl.-Ing. Andreas Brandtner informierte die bei der "Wiener-Allianz-Trophy" anwesenden Zuschauer und Spieler immer über die neuesten Spielstände aus Bleiburg. Als dann feststand, dass die Rohrbacher den zweiten Sieg in der Regionalliga heimgespielt hatten, brauste Jubel auf der Rohrbacher Sportanlage auf.
Rohrbachs Kicker und Fans nützten die siebenstündige Busheimfahrt aus Bleiburg um bereits kräftig den Sieg zu feiern. Es wurden aber auch die Hoffnungen der Faustballer erfüllt, dass auch in Rohrbach noch auf den Sieg angestoßen werden würde. So stürmten die Ausdauerndsten unter ihnen um drei Uhr morgens noch die Bar beim Faustballfest und kurbelten den Umsatz noch einmal gehörig an.
Für gehöriges Aufsehen sorgte auch diesmal wieder der Rohrbacher Fanclub. Obwohl nur sechs Mann stark, sorgten sie unter der bewährten Regie von Fred Schuster beinahe für eine Heimatmosphäre in der sich die Rohrbacher Kicker dann auch sichtlich wohlfühlten.
Schwerarbeit hatte diesmal der Auserwählte des Fanclubs zu leisten, der nach jedem Tor der Rohrbacher, mit Helm und Fahne auf dem Kopf, eine Platzrunde drehen muss. Nachdem sich Andreas Reisinger, der diesmal an der Reihe war, vor Spielbeginn beim Schiedsrichter erkundigt hatte, ob er den Platz auch ohne Probleme umrunden kann, wurde ihm mitgeteilt, dass dies aus Platzgründen - der Bleiburger Fußballplatz hat keine Laufbahn - nicht möglich sei. Er erhielt jedoch die Erlaubnis, seine Aufgabe auf der Tribünenseite zu erfüllen. Nachdem Reisinger an diesem Tag gleich viermal zum Einsatz gekommen ist, munkelt man, dass er die Runden bei den beiden letzten Toren ohnedies nur mehr im Schritttempo zurückgelegt hätte und er daher über die eingangs erwähnte Schiedsrichterentscheidung froh war.
Für die Leichtfüßigkeit der Rohrbacher sorgte an diesem Tage in bereits bewährter Manier Masseur Walter Stallinger. Der "Muskelkneter" betreute die Spieler bereits während der siebenstündigen Busanreise und sorgte dafür, dass die leichtfüßigen Rohrbacher den Bleiburgern in diesem Spiel das Nachsehen gaben.

3. Runde: EKS Rohrbach/Berg - St. Florian (OÖN & Volksblatt)Vorschau: Rohrbach wieder nicht komplett. Trainer Gerhard Engleder hofft auf einen weiteren Punktezuwachs, muss aber wiederum mit den verletzten Radek Popelka und Thomas Dollhäubl zwei Mannschaftsstützen vorgeben. Mit St. Florian kommt eine der spielstärksten Mannschaften der Liga in die Bezirksstadt. Eine Rekordkulisse ist zu erwarten. Und diese haben sich die Rohrbacher bisher auch in der Regionalliga verdient. Ein Hit ist auch das Vorspiel: das Nachbarschafts-Derby EKS Rohrbach II gegen Union Oepping. Aber auch der Gegner will heute am Abend nicht mit leeren Händen dastehen: "Rohrbach hat schon zweimal gewonnen, St. Florian erst einmal. Wir wollen heute an Regionalligasiegen gleichstellen", meinte Joschi Brunmayr, der Coach der Sängerknaben.
   » EKS-Info-Folder vom 24.08.1996: Vorderseite / Rückseite   » Vorschau: Ankick zur 3. Runde
 
3. Runde:  rltUnion EKS Rohrbach/Berg - Union St. Florian  ~  0 : 0
Schlagzeile1000 Zuschauer sahen gerechtes Unentschieden im Lokalderby. Zu Beginn des Spieles wurde für den vorige Woche vollkommen unerwartet verstorbenen Gönner der Union EKS Rohrbach/Berg, Ernst Höfler jun., 3. Runde: EKS Rohrbach/Berg - St. Florian (OÖN & Volksblatt)eine Trauerminute abgehalten. Die Hausherren begannen gegen St. Florian recht druckvoll und kamen auch zu einigen guten Torchancen. Man hatte den Eindruck, als wollten sie den "Sängerknaben" gleich zu Beginn den Marsch blasen. Nach 20 Minuten konnten sich die Gäste aus der Umklammerung befreien und waren durch ihre schnellen Spitzen, vor allem Obermüller, stets gefährlich. Bis zur 70. Minute plätscherte das Spiel dahin - erst dann gewann man den Eindruck, dass sich beide doch nicht mit der Punkteteilung zufrieden geben wollten. Rohrbach, angetrieben von Schuster und Kehrer, fand einige tolle Chancen vor. St. Florian verlegte sich in der Schlussphase ausschließlich aufs Kontern. Einer dieser gefährlichen Gegenstöße konnte schließlich nur mehr mit einem Foul gestoppt werden. Den dafür verhängten Freistoß wurde vom hervorragenden Torhüter Miksicek gerade noch an die Stange gelenkt. Letztendlich blieb es aber beim gerechten Remis. Rohrbach liegt nach drei Runden weiterhin auf Platz zwei. Trainer Engleder war mit dem Spiel zufrieden, haderte dennoch mit dem Schicksal, da ein klares Handspiel im St. Florianer Strafraum nicht zum erhofften Elfmeterpfiff geführt hat. (1000; Weidecker)

Aufstellung EKS: Miksicek; Sturm; Lindorfer, Auer, Fuchs; Kehrer, Schuster, Zach, Hirnschrodt; Plank (75. Köglberger), M. Stallinger (69. König). Tore: Fehlanzeige.

3. Runde: EKS Rohrbach/Berg - St. Florian (Ankick)Sportplausch: Offiziell verabschiedet wurde vor dem Spiel gegen St. Florian der Erfolgscoach der vergangenen Jahre. Franz Lanzerstorfer, der die Grün-Schwarzen von der 1. Klasse in die Regionalliga geführt hatte, trat ja kurz vor Saisonbeginn aus privaten Gründen zurück. Der "auf den Hund gekommene" Ex-Coach Lanzerstorfer, der wie berichtet vor einigen Wochen vom Aigner Bürgermeister Johann Peter einen Gordon-Setter erworben hat, erhielt von seinen ehemaligen Schützlingen einen Gutschein für Hundefutter für ein Jahr. Die Spieler wünschen ihm auf diesem Weg bei der Abrichtung des Hundes genauso viel Erfolg wie in den vergangenen Jahren als Coach.

Vorschau: Erneut eine Reise ins Ungewisse. Union EKS Rohrbach/Berg trifft in der nächsten Runde auf den Absteiger aus der 2. Division, SAK Klagenfurt. Die Kärntner erwischten einen äußerst schlechten Start und liegen nur auf Platz elf. Wie schon gegen Bleiburg bedeutet dieses Spiel für Rohrbach eine Reise ins Ungewisse. Trainer Gerhard Engleder hofft, dass seine Mannschaft weiterhin die weiße Weste behält und den zweiten Tabellenplatz verteidigt. "SAK ist als Favorit gestartet und steht schon unter Zugzwang. Für uns sollten sich Chancen im Konter ergeben", meinte Engleder, der nach wie vor Popelka (Bauchmuskelzerrung) und Dollhäubl (Unterleibsverletzung) vorgeben muss.
 
4. Runde:  rltSAK Klagenfurt - Union EKS Rohrbach/Berg  ~  2 : 1  (2:1)
SchlagzeileRohrbacher Erkenntnis trotz Niederlage: "Wir können mit jedem mitspielen!" Das Spiel begann ganz und gar nicht nach dem Geschmack der Rohrbacher, sie wurden von den Gastgebern förmlich 4. Runde: SAK Klagenfurt - EKS Rohrbach/Berg (OÖN & Kärntner Revue)4. Runde: SAK Klagenfurt - EKS Rohrbach/Berg (Bezirksmagazin & Volksblatt)überrannt. Bereits in der 11. Minute ging der Absteiger aus der 2. Division, SAK Klagenfurt, durch einen herrlichen Freistoßtreffer von Skerjanec mit 1:0 in Führung. Für Torhüter Miksicek gab`s bei diesem Schuss nichts zu halten. Die doch mit etwas zu viel Respekt in die Begegnung gegangenen Grün-Schwarzen wurden jedoch mit diesem Treffer auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt: und der sieht derzeit 4. Runde: SAK Klagenfurt - EKS Rohrbach/Berg (Volksblatt)gut aus: Die EKS kann mit jedem Gegner mitspielen. Nachdem die Rohrbacher zu dieser Einsicht gekommen waren, lief das Spiel gleich viel besser - Herbert Zach gelang der Ausgleich. Leider nützten die Kärntner kurz vor der Pause eine Unaufmerksamkeit der Abwehr und stellten auf 2:1. Nach Seitenwechsel verstärkte nun Rohrbach den Druck zusehends, der SAK beschränkte sich aufs Kontern. Fortuna war aber an diesem Tag nicht auf Seiten der Rohrbacher, die einige recht gute Chancen vergaben, die größte davon durch Klaus Lindorfer, dessen Schuss der Klagenfurter Schlussmann mit einem unglaublichen Reflex noch über die Latte drehte. Diese und noch mehrere Großtaten des Tormannes retteten den etwas glücklichen Sieg für den SAK. (500; Pölzl)

Aufstellung EKS: Miksicek; Sturm; Lindorfer, Auer, Fuchs; Hirnschrodt, Schuster (76. Köglberger), Kehrer, Zach; Stallinger (55. König), Plank (85. Jell). Tore: Skerjanec (11.), Grujic (39.); Zach (26.).

4. Runde: SAK Klagenfurt - EKS Rohrbach/Berg (Kronen Zeitung)Sportplausch: Nichts wurde es diesmal mit einem weiteren Punktegewinn im schönen Kärntner Land für die Rohrbacher Kicker. Sektionsleiter Peter Aigner war jedoch trotz der knappen Niederlage nicht traurig - die Kärntner sind immerhin erst in diesem Jahr aus der 2. Division abgestiegen und sicher wieder ein heißer Kandidat auf den Aufstieg. Obwohl der Gegner von der Papierform her für Rohrbach mehr als übermächtig war, forderten die Mühlviertler die Gastgeber mehr als diesen lieb war. Aigner konnte also die Heimreise mit der Erkenntnis antreten, dass seine Burschen auch Mannschaften aus der 2. Division durchaus Paroli bieten können.
Kuriosum am Rande: Als der Präsident der Kärntner Rohrbach Sektionsleiter Peter Aigner begrüßte, war auch einer der drei vom Fanclub mitgereisten Mitglieder, Andreas Reisinger, mit den Worten zur Stelle: "Servus, i bin da Reisinga, da Vizepräsident vom Fanclub!". Der etwas verdutzte Präsident des SAK nahm die Begrüßung nach einigem Zögern dann doch lachend zur Kenntnis.
Auch während des Spieles waren die Rohrbacher Fans eine Klasse für sich. Da beim letzten Spiel der "Jubler" mangels eines Rohrbacher Torerfolges nicht in Aktion treten konnte, war es diesmal wieder soweit. Nach dem Ausgleichstreffer machte sich diesmal Hugo Lindorfer mit dem bereits bekannten Feuerwehrhelm und der Rohrbacher Fahne auf die Stadionbahn, um seine Runden zu drehen. Neu war diesmal, dass auf dem Helm ein Folgetonhorn installiert war, verantwortlich dafür zeichnete Marion Hofer. Die 500 Zuschauer nahmen diese gelungene Extradarbietung der Rohrbacher mit Applaus zur Kenntnis und der Stadionsprecher gab bekannt, dass vermutlich soeben der inoffizielle Stadionrekord über 400 Meter gebrochen worden ist.

Schlagzeile VorschauDas Heimspiel gegen Voitsberg wurde OÖN, November 19965. Runde verschoben / Freundschaftsspiel gg. Traunaufgrund des Weiterkommens der Steirer im ÖFB-Cup auf Samstag, 9. November verlegt. Trotzdem bekamen auch die Mühlviertler Kicker an diesem Tag nicht frei und es wurde ein Freundschaftsspiel gegen SV Traun ausgetragen, welches klar mit 5:0 gewonnen wurde!  Vorschau: Bei Niederlage im Abstiegskampf. Im letzten Spiel der Herbstsaison trifft Rohrbach im Nachtragsspiel auf den Vierten Voitsberg. Für Voitsberg geht es um eine gute Ausgangsposition im Frühjahr, um im Aufstiegskampf mitreden zu können. Rohrbachs Trainer Gerhard Engleder bleibt wiederum nur die Hoffnung, dass seine Stürmer endlich treffen. Die Bilanz weist magere vier Tore in nunmehr bereits sechs Heimspielen auf. Bei einer Niederlage ist Rohrbach im Frühjahr mittendrin im beinharten Abstiegskampf.
   » Vorschau: Ankick zur 5. Runde
 
5. Runde ~ NachtragsspielrltU. EKS Rohrbach/Berg - ASK Voitsberg  ~  2 : 2  (0:1)
SchlagzeileDas am 07.09.1996 abgesagte Spiel wurde am 09.11.1996 nachgeholt. Gegen Voitsberg mussten die Engleder-Schützlinge mit Remis zufrieden sein. Gut, dass die Herbstmeisterschaft vorbei 5. Runde: EKS Rohrbach/Berg - Voitsberg (OÖN & Volksblatt; Bild: Rohrbacher Rundschau)ist. Rohrbachs Trainer Gerhard Engleder hofft, dass sich die Spieler jetzt in der Winterpause ordentlich regenerieren können, damit er im Frühjahr wieder einmal den gesamten Kader zur Verfügung hat. Und wenn im Frühjahr ein guter Start gelingt, ist durchaus ein Mittelfeldplatz noch drinnen. Zum Nachtragsspiel in Rohrbach gegen Voitsberg: Voitsberg erweist sich gleich zu Spielbeginn als der erwartet starke Gegner. 14. Minute: Nachdem die Steirer zuerst an Torhüter Gahleitner scheitern, gelingt Kiedl im Nachschuss der Führungstreffer, Rohrbach spielt dann in weiterer Folge zwar brav mit, kann aber die Gäste in keiner Weise gefährden. Kurz vor der Pause dann eine symptomatische Szene der Hausherren, denen das Glück zurzeit in keiner Weise zur Seite steht. Sturm trifft die Stange und Dollhäubl kann den Abpraller nicht verwerten. Nach der Pause kommt Rohrbach dann doch etwas stärker auf. In der 60. Minute ist es dann soweit. Die Rohrbacher Torflaute wird durch einen Verteidiger beendet. Plank tankt sich an der rechten Seite durch und spielt den Ball für den heranbrausenden Lindorfer auf, der das Leder unhaltbar in die Maschen knallt. Doch nur fünf Minuten später gehen die Gäste nach einem Corner abermals in Führung. Rohrbach versucht verzweifelt, die drohende Niederlage abzuwenden und setzt die Gäste nun etwas mehr unter Druck. Doch es dauert bis zur 82. Minute, ehe das Duo Plank-Lindorfer in umgekehrter Reihenfolge zuschlägt. Lindorfer revanchiert sich für die Vorlage zu seinem ersten Meisterschaftstor in der Regionalliga bei Friedrich Plank. Plank verwertet seine Flanke mit einem Volleyschuss von der Strafraumgrenze zum Ausgleichstreffer. Rohrbach drängt im Finish zwar noch auf den Sieg, muss sich jedoch schlussendlich doch mit diesem Remis zufrieden geben. (500; Ruch)

Aufstellung EKS: Gahleitner; Popelka; Lindorfer, Fuchs, Auer; Hirnschrodt, Richtsfeld (60. Plank), Sturm, Zach; Hopf (68. Köglberger), Dollhäubl. Tore: Lindorfer (60.), Plank (82.); Kiedl (14.), Aufhauser (65.).

5. Runde: EKS Rohrbach/Berg - Voitsberg (Bezirksmagazin)Sportplausch: Verletzungspech nun auch innerhalb des Rohrbacher Fanclubs. Da der für die Toranzeige zuständige Andreas Reisinger beim letzten Spiel gegen Voitsberg als Maronibrater im Einsatz war, bedurfte es eines Ersatzmannes. Fred Schuster, der Präsident des Fanclubs, musste also auf die Laufbahn. Er war jedoch über den unerwarteten Torerfolg dermaßen überrascht und durch die vorherige Darbietung seiner Spieler offensichtlich auch nicht gerade aufgewärmt. Als er nach Lindorfers Tor zum Sprint ansetzte, musste er nach wenigen Metern verletzt umdrehen. Schuster zog sich eine Oberschenkelzerrung zu. Hoffen wir also, dass er sich in der Winterpause auskurieren kann, um dann seine Mannschaft im bevorstehenden Abstiegskampf weiterhin stimmkräftigst unterstützen zu können.
Trotz des Missgeschicks ließ er sich jedoch an diesem Tag wieder einmal nicht bremsen. Nach dem Spiel musste dann Reisinger aufgrund einer Wette Haare lassen und Fred Schuster sorgte höchstpersönlich für eine perfekte Glatze des Maronibraters. Reisinger hatte ursprünglich gewettet, dass er bei einem Sieg der Rohrbacher Haare lassen würde, sich aber in der Pause angesichts des Rückstandes dazu hinreißen lassen, seine Wette auch bei einem Remis einzulösen, was dann zum Gaudium der restlichen Zuschauer geschah!
Gewinner des ersten Regionalliga-Totos waren Manfred Pils aus Neufelden und Vereinswirt Johann Laschitz, der offenbar von vornherein damit rechnete, dass der Rohrbacher Erfolgslauf in der Regionalliga zumindest kurzfristig unterbrochen wird und ebenso wie Pils von 13 Spielen zehn Richtige hatte.

Volksblatt, September 1996Vorschau: Hoffen auf Popelka und Dollhäubl. Die im Vorjahr nur knapp dem Abstieg entronnene Elf von Feldkirchen steht zurzeit nur mit zwei Punkten am Tabellenende. Trainer Engleder erwartet deswegen, dass seine Mannschaft mindestens einen Punkt mit nach Hause nimmt. Überdies kann er bei diesem Spiel wieder aus dem Vollen schöpfen, da er bis dahin mit der Genesung von Torjäger Thomas Dollhäubl und Libero Radek Popelka rechnet. "Insgeheim spekuliere ich mit einem Sieg. Feldkirchen ist schlecht gestartet, steht schon unter Druck", so Trainer Gerhard Engleder.
 
6. Runde:  rltSV Feldkirchen - Union EKS Rohrbach/Berg  ~  4 : 1  (2:0)
SchlagzeileDie Mühlviertler waren gegen SV Feldkirchen schon vor dem Spiel ausgelaugt. "Schwarzer Samstag" für die Union EKS Rohrbach/Berg - das ist wohl die beste Bezeichnung für das Spiel Volksblatt, September 1996gegen Feldkirchen. Vier Jahreszeiten an einem Tag erlebt. Nachdem die Rohrbacher bei der Anreise Opfer des Wintereinbruchs geworden waren - der Bus steckte beinahe eineinhalb Stunden im Stau auf der Tauernautobahn - kam man nach siebenstündiger Anreise erst um 15.30 Uhr in Feldkirchen an. Da dort beinahe frühlingshafte Temperaturen zu verzeichnen waren, kann man getrost OÖN, September 1996von einer Reise aus dem Herbst über den Winter ins Frühjahr sprechen. Die anfangs körperlich sichtlich geschwächt agierenden Rohrbacher kamen durch Tore in der 10. und 13. Minute bereits bald in Rückstand. Kurios vor allem das zweite Tor, bei dem eine abgerissene Flanke von der Stange den Weg ins Tor fand. Nach diesem missglückten Auftakt erfing sich Rohrbach dann doch noch und übernahm das Kommando. Popelka vergab Hand-Elfmeter. Als man sah, dass die gegnerische Abwehr, wenn sie unter Druck gesetzt wird, durchaus verwundbar ist, kam der nächste Tiefschlag. Libero Popelka vergab kurz vor der Pause einen Handelfmeter. Kurz nach Seitenwechsel war es aber dann soweit. Nach einem herrlichen Spielzug über vier Stationen war Kapitän Herbert Zach zur Stelle und verwertete eine Lindorfer-Flanke mit einem herrlichen Schuss zum Anschlusstreffer. Gleich darauf konnte der heimische Tormann einen Zach-Freistoß mit letztem Einsatz noch über das Tor drehen. Hätte noch schlimmer ausgehen können. Nach einer weiteren guten Chance durch Zach wurden den Rohrbachern wiederum individuelle Abwehr-Fehler zum Verhängnis und die Feldkirchner zogen binnen sieben Minuten auf 4:1 davon. Rohrbach/Berg versuchte nun mit allen Mitteln das Spiel noch eine Wende zu geben und stürmte ohne Rücksicht auf Verluste. Doch heute war für Rohrbach nichts mehr zu holen und die Grün-Schwarzen mussten froh sein, dass Torhüter Miksicek noch zwei, drei sehr gute Chancen der Gastgeber zunichte machen konnte, denn sonst hätte man die Heimreise mit einem Debakel antreten müssen. (450; Raminger)

Aufstellung EKS: Miksicek; Sturm; Lindorfer, Auer, Fuchs; Kehrer, Schuster (20. Popelka), Plank, Zach (73. Jell), Köglberger (58. König), Dollhäubl. Ausschluss: Miculinic (77. Gelb/Rot). Tore: Wegleitner (10.), Mödritscher (13.), Köstenbaumer (63.), Pirker (70.); Zach (48.).

7. Runde: EKS Rohrbach/Berg - Leibnitz (Rundschau; Fotos: Kneidinger)Vorschau: Neues Bier soll nun Flügel verleihen. Rohrbach/Berg steht nun nach den beiden verlorenen Auswärtsspielen etwas unter Zugzwang und braucht dringend Punkte, um nicht schon frühzeitig in den Abstiegskampf zu geraten. Trainer Engleder fordert daher von seiner Mannschaft einen vollen Erfolg. Mit dem Tabellendritten Leibnitz ist bei den Rohrbacher diese Woche allerdings ein ganz schwerer Brocken zu Gast. Bei diesem Match wird übrigens 7. Runde: EKS Rohrbach/Berg - Leibnitz (OÖN & Volksblatt)das neue EKS-Bier der Stiftsbrauerei Schlägl (der Abt schaut höchstpersönlich vorbei!) vorgestellt. Bleibt also nur zu hoffen, dass die Rohrbacher nach diesem Spiel mit dem eigenen Bier auf einen Sieg anstoßen können. Mit "Umbro" haben die Rohrbacher nun auch einen potenten Sponsor gefunden, der unter anderem Manchester United ausstattet. Die Elf von Trainer Engleder möchte sich besonders bei "Zentrasport Niedersüß" für die Unterstützung bedanken.
   » EKS-Info-Folder vom 21.09.1996: Vorderseite / Rückseite   » Vorschau: Ankick zur 7. Runde
 
7. Runde:  rltUnion EKS Rohrbach/Berg - SV Leibnitz  ~  0 : 0
SchlagzeileLadehemmung: In drei Heimspielen erst zweimal ins Schwarze getroffen. Den 800 Zuschauern wurde in der ersten Halbzeit eine eher flaue Partie geboten, die keine besonderen Höhepunkte hatte. Die 7. Runde: EKS Rohrbach/Berg - Leibnitz (OÖN)Rohrbacher konnten die verletzungsbedingten Ausfälle von Mittelfeldmotor Klaus Schuster und Markus Hirnschrodt nicht ganz wettmachen. Erst als die Seiten gewechselt wurden, kam das Spiel der Hausherren etwas besser in Schwung. Als der Leibnitzer Rexeis in der 57. Minute nach der Ampelkarte in die Kabine musste, war Rohrbach die klar tonangebende Mannschaft. Der nur wenige Minuten zuvor eingewechselte Danny König überhob den herauseilenden Torhüter, traf aber leider nur das Außennetz. Kehrer traf nur die Stange. Eine etwas kuriose Situation dann in der 67. Minute: Der 7. Runde: EKS Rohrbach/Berg - Leibnitz (Volksblatt)Leibnitzer Torhüter wollte einen Rückpass aus der Gefahrenzone befördern und traf dabei den heranstürmenden Josef Kehrer am Kopf, von wo der Ball aus ca. 20 Meter bis zum Leibnitzer Tor zurückprallte, aber durch etwas zu viel Effekt von der Linie wieder ins Feld zurücksprang. Mit dem neuerlichen Kopfball traf der nachsetzende Kehrer dann leider nur die Stange. Die Leibnitzer hatte durch einen sehr gefährlichen Weitschuss, der von Torhüter Miksicek bravourös pariert wurde, ebenfalls noch eine gute Chance auf den Siegestreffer. Alles in allem geht das Unentschieden aber in Ordnung. (800; Smole)

Aufstellung EKS: Miksicek; Popelka; Lindorfer, Auer, Fuchs; Jell (65. Plank), Sturm, Kehrer, Zach; Köglberger (55. König, 80. Stallinger), Dollhäubl. Ausschluss: Rexeis (56. Gelb/Rot). Tore: Fehlanzeige.

Schlagzeile VorschauVorschau: Esternberg - die Rechnung, bitte! Nun steht das Oberösterreich-Derby gegen Esternberg auf dem Programm. Rohrbach/Berg hat ja aus dem Vorjahr mit den Innviertlern noch eine OÖN, September 19968. Runde: Esternberg - EKS Rohrbach/Berg (Ankick)Rechnung offen, entrissen sie doch den Grün-Schwarzen im letzten Spiel der 1. Landesliga durch einen 4:3-Sieg in einem denkwürdigen Match noch in allerletzter Sekunde den Meistertitel. Für beide Mannschaften ist in diesem Spiel verlieren verboten, um nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten. "Unsere Verletztenliste hat sich gelichtet, bis auf Hartinger sind alle fit. Ein Heimsieg wäre ideal, um Boden gutzumachen", meinte Esternbergs Coach Christian Hartinger. Die Innviertler wissen natürlich, dass auch Rohrbach nicht ganz so gut in Schuss ist wie noch in der Vorsaison in der Landesliga. "Beide Mannschaften haben noch Umstellungsprobleme", glaubt Hartinger, der zudem von einem zu kleinen Kader spricht: "Im Winter werden wir uns mit drei Spielern verstärken." "Wir hoffen, nicht zu verlieren. Denn zu sagen, wir holen drei Punkte in Esternberg, wäre einfach vermessen", drückte sich Rohrbach-Trainer Gerhard Engleder sehr vorsichtig aus, zumal mit Schuster, Hirnschrodt und Plank drei Stammspieler ausfallen. Allerdings stehe seine Mannschaft nicht so unter Druck wie Esternberg: "Wir liegen in unserer Marschtabelle." Der rührige Rohrbacher Fanclub organisiert wieder eine Schlachtenbummlerfahrt. Anmeldungen werden im Vereinslokal Gasthaus "Grenzland" unter der Telefonnummer 07289/4308 entgegengenommen.
   » Vorschau: Ankick zur 8. Runde
 
8. Runde:  rltUnion Esternberg - Union EKS Rohrbach/Berg  ~  4 : 1  (1:1)
SchlagzeileRohrbacher macht psychologischer Knackpunkt zu schaffen. Der überragend aufspielende Joe Kehrer war an diesem Tag 8. Runde: Esternberg - EKS Rohrbach/Berg (Volksblatt)8. Runde: Esternberg - EKS Rohrbach/Berg (OÖN)bei Rohrbach leider auf sich alleingestellt. Obwohl Rohrbach zu Beginn die bessere Mannschaft war, blieb man vor dem Tor harmlos. Einzig Kehrer rührte um. Nach zwei guten Chancen der Heimischen war es dann soweit: In der 33. Minute 8. Runde: Esternberg - EKS Rohrbach/Berg (Rundschau)kam Kehrer im Strafraum frei zum Schuss und ließ dem Esternberger Goalie keine Chance - 0:1. Doch nur vier Minuten später glich Hamedinger aus, nachdem die Mühlviertler die Esternberger Angreifer im Strafraum dreimal unbedrängt zum Ball kommen hatten lassen. Nach der Pause musste Tormann Miksicek nach einem Abspielfehler im Mittelfeld die Notbremse ziehen, den Elfmeter verwertete Haas zum 2:1. Rohrbachs Coach Engleder setzte nun voll auf Offensive und brachte für Außendecker Lindorfer Stürmer Manfred Stallinger. Und es schien zu klappen. Kehrer kurbelte unermüdlich, Stallinger traf per Kopf die Stange. Der Ausgleich hing in der Luft. Dann ein krasser Abwehrfehler und Fuchs brachte im Strafraum Haas zu Fall. Der Gefoulte verwertete den Elfer zum 3:1. Jetzt zerfiel Rohrbachs Elf und Rolinc erhöhte auf 4:1. Resümee von Rundschau-Mitarbeiter Andy Lindorfer: "Rohrbach scheint das Pech an den Fußballschuhen zu haften, der Sieg der Esternberger ist sicherlich zu hoch ausgefallen." (500; Denthaner)

Aufstellung EKS: Miksicek; Popelka; Auer, Fuchs; Lindorfer (58. Stallinger), Jell (83. Köglberger), Sturm, Kehrer, Zach; König, Dollhäubl. Tore: Hamedinger (37.), Haas (52./Elfmeter, 77./Elfmeter), Rolinc (85.); Kehrer (33.).

OÖN, Oktober 1996Vorschau: Noch ist nicht Feuer am Dach! "Meine Burschen brauchen zurzeit wohl nicht nur einen Trainer, sondern auch einen Psychologen", so Rohrbachs Sektionsleiter Peter Aigner. Und man ist sich sicher, dass man trotz der Negativserie in den vergangenen vier Runden über die die alte Rohrbacher Tugend Kampfgeist wieder aus der Krise findet. "Um in der Marschtabelle zu bleiben, müssen wir gewinnen", meinte Trainer Gerhard Engleder. Allerdings sind die Mühlviertler vor den auswärtsstarken Steirern gewarnt, haben sie doch auf fremden Platz in dieser Saison noch keinen Punkt abgegeben und bekanntlich ja auch die Siegesserie von Eintracht Wels gestoppt. "Sehr defensiv und stark im Konter", weiß Engleder, der weiterhin auf die verletzten Schuster und Hirnschrodt verzichten muss. Immerhin kann der wiedergenesene Plank als Joker auf der Bank Platz nehmen. "Zuletzt wurden unsere guten Leistungen nicht belohnt", hofft Engleder auf etwas mehr Spielglück. "Unterstützen Sie unsere Mannschaft beim Heimspiel am Samstag gegen Gratkorn und wir versprechen einen heißen Fußballnachmittag!" posaunt Manager Willi Grims.
   » EKS-Info-Folder vom 05.10.1996: Vorderseite / Rückseite   » Vorschau: Ankick zur 9. Runde
 
9. Runde:  rltUnion EKS Rohrbach/Berg - FC Gratkorn  ~  1 : 1  (1:1)
SchlagzeileDie auswärtsstarken Gratkorner waren ein harter Brocken. Gratkorn war auswärts noch ohne Punkteverlust, Rohrbach daheim in der Liga noch ungeschlagen. Rohrbach beginnt sehr druckvoll und ist in der Anfangsphase 9. Runde: EKS Rohrbach/Berg - Gratkorn (OÖN & Volksblatt)klar überlegen. Zach und zweimal Dollhäubl nützen tolle Chancen nicht. Erst in der 20. Minute ist es soweit: Denny König tritt einen Korner, Joe Kehrer ist da - 1:0. Der Fanclub befindet sich jubelnd auf der Ehrenrunde, da gleichen die Gäste prompt aus. Die Ehrenrunde geht im Schritttempo zu Ende. In der Folge ist Rohrbach zu unkonzentriert und bringt sich um die Früchte der eigenen Arbeit. Dauerregen verschlechtert die Bodenverhältnisse zusehends. In der zweiten Halbzeit verlagert sich das Geschehen immer mehr ins Mittelfeld, Chancen sind rar. Beide geben sich schon mit dem Punkt zufrieden. Dann noch eine Schrecksekunde für Rohrbach: Torhüter Gahleitner pariert bei seinem Debüt in der Regionalliga in der letzten Minute phantastisch einen 10-Meter-Schuss. (500; Kreuz)

Aufstellung EKS: Gahleitner; Popelka; Lindorfer, Auer, Fuchs; Jell (46. Plank), Kehrer, Sturm, Zach; Dollhäubl, König (68. Stallinger). Tore: Kehrer (20.); Krsek (21.).

Vorschau: Werbung für Spiel gegen Wels machen! Am Samstag muss Rohrbach zu Austria Klagenfurt. Vorstopper Horst Auer hofft, dass es gegen die Kärntner wieder einmal zu einem vollen Erfolg reicht. "Wir wollen die weite Reise doch nicht umsonst machen!", so Auer scherzhaft. Und mit einer guten Leistung soll ja Werbung für das folgende Derby gegen Wels in Rohrbach gemacht werden. Zu Austria Klagenfurt: Die Kärntner sind mit Titelambitionen in die Saison gestartet, stehen aber derzeit noch ohne Heimsieg auf einem Abstiegsplatz. Das macht die mit ehemaligen Bundesligaspielern gespickte Truppe aber noch unberechenbarer, fürchtet auch Rohrbach-Trainer Gerhard Engleder: "Unter diesen Umständen wären wir mit einem Zähler zufrieden."
 
10. Runde:  Austria Klagenfurt - Union EKS Rohrbach/Berg  ~  2 : 0  (2:0)
SchlagzeileJetzt kommen die Spitzenreiter Wels, Wolfsberg und Voitsberg nach Rohrbach. Eine starke Auslosung für die 10. Runde: Austria Klagenfurt - EKS Rohrbach/Berg (Volksblatt)10. Runde: Austria Klagenfurt - EKS Rohrbach/Berg (Rundschau & Bezirksmagazin)Mühlviertler: die ersten Drei der Tabelle stellen sich noch als Gegner. Aber in Rohrbach ist man zuversichtlich: "Mit den Fans im Rücken, werden uns wieder Erfolge glücken!" Zuletzt blieb Rohrbach auch im vierten Spiel auswärts ohne Erfolg. In Klagenfurt gerieten die Grün-Schwarzen schon durch ein obligates dummes Tor in Rückstand (Handtor in Maradona-Manier). Ein fragwürdiger Foulelfmeter brachte Klagenfurt vor der Pause das 2:0. Als der Argentinier Allas nach einer Attacke an Lindorfer das Feld verlassen musste, hofften die Rohrbacher wieder. Trainer Engleder brachte Stallinger für König und nach fast sechsmonatiger Verletzungspause wieder Ernst Richtsfeld. Und daraufhin diktierte Rohrbach das Geschehen klar. Aber leider ohne Torerfolg. Trainer Engleder: "In der zweiten Halbzeit überzeugten wir zumindest in kämpferischer Hinsicht, aber die Chancenauswertung ist unser größtes Manko." Positiv: Richtsfeld ist wieder im Kommen! (500; Nestler)

Aufstellung EKS: Gahleitner; Popelka (65. Plank), Lindorfer, Auer, Fuchs; Jell (46. Richtsfeld), Kehrer, Sturm, Zach; König (46. Stallinger), Dollhäubl. Ausschluss: Allas (45./Unsportlichkeit). Tore: Allas (20.), Philipp (43./Elfmeter).
 
 
Rohrbachs Seki Peter Aigner: "Mache mir keine Sorgen!"
Erneut setzte es eine Niederlage für die Mühlviertler Spitzenmannschaft Union EKS Rohrbach/Berg in der Regionalliga. Pessimistische Fans sehen die Mühlviertler schon in Abstiegsgefahr. Mit zwei Siegen, drei Remis und vier Niederlagen liegt Rohrbach derzeit auf Rang 9, drei Punkte vor dem Letzten Bleiburg. Sektionsleiter Peter Aigner, von Beruf Versicherungskaufmann, hat sich bisher keine Sorgen gemacht. Und er macht sich auch in den letzten vier Herbstspielen keine Sorgen um die Mannschaft.

Peter Aigner3 Fragen an Peter Aigner (Sektionsleiter Rohrbach):

Warum läuft`s nicht?
Im Mittelfeld fehlen uns die Leistungsträger Hirnschrodt und Schuster. Und die Regionalliga ist eben so stark, dass wir diese beiden derzeit nicht ersetzen können. Dazu kommt die schlechte Chancenauswertung. In der Landesliga haben wir aus sechs Chancen drei Tore gemacht, jetzt aus fünf Chancen kein Tor.

War Denny König ein Fehlkauf?
Nein. Er bringt zwar derzeit nicht die gewünschte Leistung. Das ist auf Mentalitäts- und Anpassungsprobleme zurückzuführen. Wir haben momentan noch Geduld.

Und jetzt kommt mit Eintracht Wels eine Riesenhürde nach Rohrbach.
Wenn Eintracht Wels eine Riesenhürde ist, dann wir eben Rohrbach zum Riesentöter!

Quelle: Mühlviertler Rundschau, Oktober 1996
 
 
Fußballregionalliga - eine Alptraumliga?

Rohrbacher Notizen (96) - Oktober 1996In Österreichs dritthöchster Fußball-Liga scheint es wird anders zur Sache gegangen. Diese ernüchternde Bilanz sind die ersten Regionalligaerkenntnisse, die speziell aus den Duellen gegen die steirisch/kärntnerische Gegnerschaft gezogen werden konnten. Gegner anderen Kalibers, die nur schwer auszumachen sind, legen sich hier in den Weg. Dem taktischen Spiel gepaart mit einer Portion gesunder Härte, und wenn es sein muss, auch darüber hinaus, wird hier das Wort geredet. Eine Temposteigerung gegenüber der Landesliga ist unverkennbar, man sucht die Tuchfühlung förmlich und bläst zur Attacke. Kein Spiel im Walzerschritt, dafür Rasse und Spannung. Unaufmerksamkeiten und sorgloses Ballgeschiebe werden postwendend bestraft. Es lebe der Konterfußball. Lehrjahre sind nun einmal keine Herrenjahre, das müssen die Rohrbacher EKS-Fußballer nun am eigenen Leib verspüren. Auch ihre treuen Weggefährten Esternberg und St. Florian sitzen im gleichen Boot und haben ebenfalls Probleme, die Balance zu halten. Lediglich das routinierte Starensemble aus Wels peilt momentan ein Plätzchen in der Sonne an.

Fußball-Rohrbach hat sich aufs Glatteis begeben und wird die Herausforderung annehmen müssen. Spieler und Funktionäre wissen um die Schwere dieses Unterfangens. Man will sein Fell so teuer wie nur möglich verkaufen und möchte mit der Taktik der kleinen Schritte Rohrbacher Notizen (96) - Oktober 1996"pünktchenweise" die Ligazugehörigkeit wahren. Man darf von dieser Elf in dieser neuen Umgebung keine Wunderdinge erwarten. Es gab keine spektakulären Einkäufe, dazu reichen die finanziellen Möglichkeiten nicht. Der Regionalligist wird noch immer überwiegend von jenen Spielern dominiert, die den sportlichen Höhenflug ermöglichten. Eine Leistung die zweifelsohne ihresgleichen sucht.
Den einzigen personellen Knalleffekt bescherte die Betreuerbank. Unauffällig, still und leise, wie es nun mal seine Art ist, ging Rohrbachs Meistermacher Franz Lanzerstorfer von Bord und überließ das Steuerrad seinem Amtskollegen Gerhard Engleder, der als Schüler- und Jugendtrainer in den letzten Jahren ebenfalls für fußballerische Furore sorgte. Ein junger, ehrgeiziger Trainer, der in dieser für ihn ungewohnten Umgebung mit ganzer Wucht die volle Härte dieses Jobs zu spüren bekommt.
Siegesserien, wie sie die Rohrbacher in den letzten Jahren gewohnt waren, werden in der Regionalliga wohl der Vergangenheit angehören. Gemeinsam mit der Rohrbacher Wirtschaft und den weiteren Sponsoren, wie die Stiftsbrauerei Schlägl und die Fa. Topic hofft man sowohl sportlich als auch wirtschaftlich in dieser neuen Rohrbacher Notizen (96) - Oktober 1996Umgebung überleben zu können. Man bemüht sich die Heimspiele weiter zu attraktivieren, um den Fans das Kommen wirklich schmackhaft zu machen. Natürlich hofft man auch, dass das Publikum auch zu relativieren weiß, wenn die EKS-Mannschaft gegen die starke Gegnerschaft nicht immer zu reüssieren imstande ist. Gerade aber das Publikum muss vor heimischer Kulisse der zwölfte Mann der Mannschaft sein.
Nun, und als ob die Gegnerschaft nicht ohnedies schon stark genug wäre, plagen die Rohrbacher in letzter Zeit auch wieder arge Verletzungssorgen. Ausfälle der Stammspieler Popelka, Schuster, Dollhäubl, Plank und Hirnschrodt schmerzen außerordentlich und sind nur schwer zu verkraften. Eine Premiere der ganz besonderen Art gab es kürzlich beim Heimspiel gegen Leibnitz. Unter dem Motto "Knall Dir Dein EKS-Bier" wurde von Prälat Mag. Felhofer und Kämmerer Mag. Rubasch das EKS-Pils mit Knallverschluss und eigenem EKS-Outfit, gebraut von der Stiftsbrauerei Schlägl, vorgestellt und damit auch die alte Rohrbacher Biertradition würdig fortgeführt. Außer auf der Rohrbacher Sportanlage wird dieser edle Gerstensaft auch noch durch die Rohrbacher Gastronomie vertrieben. Bei diesem Anlass wurde auch die Rohrbacher Regionalligamannschaft durch das Sporthaus Niedersüß mit einer Garnitur Umbro-Dressen ausgestattet. In heimischer Umgebung wird die EKS-Mannschaft in der Herbstsaison noch gegen Eintracht Wels (19.10.), Wolfsberg (2.11.) und gegen Voitsberg (9.11.) versuchen, zu Punkten zu kommen. Darum der Appell an dieser Stelle, kommt bitte weiterhin zu den Heimspielen, die Mannschaft braucht Euch mehr denn je.

Quelle: Rohrbacher Notizen, Folge 96, Oktober 1996

OÖN, Oktober 1996Vorschau: Der Knopf muss jetzt endlich aufgehen... "Jetzt erst recht!" sagt man sich in Rohrbach. Die richtige Stimmung für das samstägige Derby gegen Spitzenreiter Eintracht Wels. Trainer Engleder hofft, dass den Kickern gegen das Welser Starensemble der Knopf aufgeht und die stets zweifellos vorhandenen Torchancen genützt werden. In der Welser Mannschaft freut sich Linksaußen Karl Fröschl (aus Naarn) besonders auf dieses Match. Und Wels-Trainer Klaus Lindenberger fordert in diesem für ihn schwierigen Spiel drei Punkte!
   » Vorschau: Ankick zur 11. Runde
 
11. Runde:  rltUnion EKS Rohrbach/Berg - SK Eintracht Wels  ~  0 : 2  (0:0)
SchlagzeileUnion EKS Rohrbach/Berg unterliegt dem Spitzenreiter Eintracht Wels 0:2. Schon vor dem Anpfiff machen die Rohrbacher 11. Runde: EKS Rohrbach/Berg - Eintracht Wels (Rundschau)11. Runde: EKS Rohrbach/Berg - Eintracht Wels (OÖN & Volksblatt)Fans gewaltige Stimmung. Schade, ihr Engagement wird an diesem Tag nicht belohnt. Wels zeigt in den ersten 45 Minuten nicht viel, hat eine gute Chance durch Pajazetovic. Rohrbach hat kämpferische Vorteile und zwei gute Möglichkeiten durch Dollhäubl und Richtsfeld. Das kämpferische Plus fordert aber Tribut. In der zweiten Halbzeit macht sich bei Rohrbach Kräfteverlust bemerkbar. Vor allem im Mittelfeld bei den rekonvaleszenten Schuster und Richtsfeld sowie dem grippekranken Kehrer. Wels hat nun die größeren Spielanteile, aber kaum nennenswerte Chancen. Ein Glücksschuss von Pfister aus 20 Metern bricht die Rohrbacher Torsperre. Beim Versuch, das Spiel noch umzudrehen, laufen die Heimischen den Welsern im Finish ins offene Messer. Hartl - Satellitenspieler des FC Linz aus Altenfelden - entscheidet mit einem Kontertor die Partie. (700; Baumann)

Aufstellung EKS: Gahleitner; Sturm; Lindorfer, Fuchs, Auer; Schuster (60. Hirnschrodt), Richtsfeld, Kehrer (60. Plank), Zach; Stallinger (75. König), Dollhäubl. Tore: Pfister (80.), Hartl (87.).

Vorschau: Ladehemmung in Villach ablegen. Schon Freitag reisen die Rohrbacher zum Spiel in Villach an. Im letzten Auswärtsspiel des Herbstes wollen sie beweisen, dass sie besser sind, als der Tabellenplatz aussagt. Trainer Gerhard Engleder traut seiner Elf auch einen Punktegewinn in der Fremde zu und hofft, dass die Stürmer die Ladehemmung ablegen. Ein Erfolg in Villach zählt doppelt: Villach ist Gegner im Abstiegskampf.
 
12. Runde:  rltVillacher SV - Union EKS Rohrbach/Berg  ~  0 : 0
SchlagzeileRohrbach will Wind machen und VW Kneidinger präsentiert den neuen Passat. Am Samstag darf Rohrbach 12. Runde: Villacher SV - EKS Rohrbach/Berg (OÖN)12. Runde: Villacher SV - EKS Rohrbach/Berg (Volksblatt)wieder mit einem vollen Haus rechnen. Wolfsberg, die Torfabrik der Liga ist zu Gast. Und die Kärntner kommen mit einem 7:0-Kantersieg gegen Feldkirchen im Gepäck. Sie wollen unter keinen Umständen verlieren, damit der Anschluss an Eintracht Wels nicht verloren geht. Keine leichte Aufgabe also für Rohrbachs Coach und seine Mannen. Da müssen Zach & Co. aufpassen, dass die Kärntner Angriffsmaschinerie nicht ins Laufen kommt. In Villach klebte Rohrbach das Pech an den Fußballschuhen. Es begann mit einem Knalleffekt: Zach zirkelte einen indirekten Freistoß in den Strafraum und der herbeistürmende Stallinger wurde von einem Kärntner von hinten zu Boden gerissen. Doch das Pfeiferl des Schiedsrichters 12. Runde: Villacher SV - EKS Rohrbach/Berg (Rundschau)12. Runde: Villacher SV - EKS Rohrbach/Berg (Rundschau & Bezirksmagazin)blieb stumm. Rohrbach hatte dann noch in der ersten Halbzeit zwei dicke Chancen durch Hopf. Nach der Pause verlief die Partie ausgeglichener. Und in der 75. Minute konnten sich die Mühlviertler bei Torhüter Gahleitner bedanken, als er in letzter Sekunde vor einem heranstürmenden Villacher retten konnte. Rohrbachs Trainer Gerhard Engleder weinte dem nicht gegebenen Elfmeter nach, war aber mit der Leistung zufrieden, da doch ein klarer Aufschwung zu erkennen war. (150; Fuchs)

Aufstellung EKS: Gahleitner; Sturm; Fuchs, Lindorfer; Hirnschrodt, Auer, Schuster (62. Richtsfeld), Kehrer, Zach; Stallinger (89. Plank), Hopf (89. Köglberger).

13. Runde: EKS Rohrbach/Berg - Wolfsberger AC (OÖN & Volksblatt)13. Runde: EKS Rohrbach/Berg - Wolfsberger AC (Ankick)Vorschau: Mit zwei Siegen den Herbst abschließen. Gegen Titelanwärter Wolfsberg spekulieren Trainer Gerhard Engleder und Sektionsleiter Peter Aigner mit einer größeren Überraschung. Wenn es gelingt die Anfangsoffensive der Gäste abzufangen! "Wir haben die ersten zwei Spiele gewonnen und wir hoffen, dass wir vielleicht auch die letzten zwei für uns entscheiden können. Aber gegen die Mannschaften aus höheren Tabellenregionen wird das sicherlich sehr, sehr schwer", meint Trainer Engleder.
   » Vorschau: Ankick zur 13. Runde
 
13. Runde:  rltUnion EKS Rohrbach/Berg - Wolfsberger AC  ~  1 : 2  (0:1)
SchlagzeileDie Chancenauswertung der Rohrbacher ist derzeit katastrophal. Die Gäste aus 13. Runde: EKS Rohrbach/Berg - Wolfsberger AC (Volksblatt)13. Runde: EKS Rohrbach/Berg - Wolfsberger AC (OÖN)Wolfsberg legen einen überfallsartigen Start hin. Es scheint, als würden sie kurzen Prozess machen. Der Titelanwärter ist zu diesem Zeitpunkt in allen Belangen überlegen, das 0:1 ist die Folge. Rohrbach besinnt sich aber in der Folge seiner alten Stärken und findet über den Kampf zum Spiel zurück. Die letzten 20 Minuten der ersten Halbzeit sind schon ausgeglichen. Nach der Pause übernimmt Rohrbach das Kommando und erspielt eine Vielzahl von Chancen. Sie werden aber allesamt vergeben. Und in dieser Drangperiode schießen die Gäste das 0:2 aus einem 13. Runde: EKS Rohrbach/Berg - Wolfsberger AC (Rundschau)Konter. Nun setzt Rohrbach alles auf eine Karte, Dollhäubl trifft auch im Alleingang zum verdienten Anschluss. Umstrittene Schiedsrichterentscheidungen machen die Fans immer gereizter, die Partie wird hektischer. Rohrbach erarbeitet nun Chance um Chance, erweist sich aber als Meister im Vergeben. Trainer Engleder nach dem Schlusspfiff: "Spitzenteams entscheiden mit solchen Chancen locker drei, vier Spiele. Die schlechte Chancenauswertung ist die Hauptursache für die derzeitige schlechte Platzierung." (700; Baier)

Aufstellung EKS: Gahleitner; Sturm; Lindorfer (73. Popelka), Auer, Fuchs; Hirnschrodt, Schuster (20. Richtsfeld), Kehrer, Zach; Stallinger, Hopf (50. Dollhäubl). Ausschluss: Stallinger (85. Gelb/Rot). Tore: Dollhäubl (68.); Scheucher (14.), Smrtnik (63.).

 
 
Heim- und Auswärtstabellen im Herbst 96 (aus der Chronik von Josef Kneidinger)Fair-Play-Cup der Neuen Zeit im Herbst 1996 (aus der Chronik von Peter Aigner)Tabelle - Herbststand
Regionalliga Mitte  /  Herbstmeisterschaft 1996
Pos Verein Sp. g. u. v. Tore Punkte
1 SK Eintracht Wels 13 9 3 1 28 : 9 30
2 Wolfsberger AC 13 9 1 3 36 : 11 28
3 SV Leibnitz 13 8 3 2 21 : 12 27
4 ASK Voitsberg 13 7 3 3 23 : 11 24
5 FC Gratkorn 13 6 3 4 14 : 16 21
6 SAK Klagenfurt 13 6 2 5 15 : 16 20
7 Villacher SV 13 5 3 5 14 : 19 18
8 Austria Klagenfurt 13 4 4 5 15 : 15 16
9 Union Esternberg 13 4 2 7 17 : 20 14
10 Union St. Florian 13 3 5 5 7 : 14 14
11 TSV Pöllau 13 2 5 6 17 : 22 11
12 Union EKS Rohrbach/Berg 13 2 5 6 13 : 22 11
13 SV Feldkirchen 13 1 5 7 9 : 23 8
14 SVG Bleiburg 13 1 4 8 10 : 29 7
 
 
EKS Rohrbach/Berg setzt auf die Rückrunde

Rohrbacher Notizen (97) - November 1996Wahren Wechselbädern der Gefühle wurden Rohrbachs treue Fußballfans im abgelaufenen Spieljahr ausgesetzt. Himmel hoch jauchzend, zu Tode betrübt. Nach einer tollen Landesligasaison, holte der Regionalligaalltag die Himmelsstürmer wieder auf den Boden der Realität zurück. Die raue Regionalligaluft hat das vormals doch recht homogen wirkende EKS-Ensemble einigermaßen zerzaust. Nach den beiden sensationellen Auftaktspielen in der dritthöchsten österreichischen Liga brach für die Fans und Spieler eine Durststrecke an, die einfach nicht mehr enden wollte. Alles schien sich gegen Rohrbach verschworen zu haben. Rohrbach, in den letzten Jahren serienprolongiert, allerdings ausschließlich im positiven Sinne, konnte in den letzten 11 Spielen nicht mehr gewinnen, ohne dass die Elf allerdings klar an die Wand gespielt worden wäre. Die Spieler müssen nun beweisen, dass sie auch in sportlich nicht so rosigen Zeiten Charakter haben und ganze Kerle sind, die diesen befürchteten Trip durch dieses Fußballfegefeuer auch durchzustehen vermögen, auch wenn man vielleicht letztendlich mit fliegenden Fahnen untergehen sollte. 11 Punkte aus dem Herbstdurchgang sind natürlich nicht gerade berauschend. Die Enttäuschung steht nicht nur den Spielern sondern auch den Funktionären ins Gesicht geschrieben. Doch noch ist nichts verloren.

Rohrbacher Notizen (97) - November 1996Die oberösterreichischen Kampfgenossen ums Überleben, Esternberg und St. Florian, haben zwar die Nase vorn, sind aber mit 14 Punkten durchaus in Reichweite und absolut noch längst nicht über dem Berg. Ein einziger Sieg trennt Rohrbach von diesem Duo.
Rohrbach hat den Regionalbetrieb keinesfalls unterschätzt, wurde aber letztendlich doch vom echt gravierenden Niveauunterschied zwischen Landesliga und Regionalliga überrascht.
"Dass eine Schwalbe noch keinen Frühling macht", oder ins Fußballerische gemünzt, ein "preußischer König", der sich der Bekanntschaft zu Carsten Jancker rühmte, noch lange kein Erfolgsgarant ist, bewies der deutsche Legionär Denny König, der enorme Anpassungsschwierigkeiten hatte und wieder vorzeitig in die "Kabine" geschickt wurde.
Auch aus wirtschaftlicher Sicht gesehen, läuft die Konkurrenz unter völlig ungleichen Voraussetzungen ab. David gegen Goliath heißt hier die Devise. Zwischen den Budgets von Rohrbach und der anderen Konkurrenz, wie Eintracht Wels, Wolfsberg, Voitsberg, den Klagenfurter Klubs, um nur einige zu nennen, liegen Welten. EKS Rohrbach/Berg kann sich so gut wie keine Sprünge, auch keine kleinen mehr erlauben. Über Spielertransfers zu reden lohnt sich daher nicht. Die Mühlviertler müssen alles zusammenkratzen, um den aufwendigen Spielbetrieb einigermaßen bestreiten zu können. So kostet alleine eine Fahrt nach Kärnten oder in die Südsteiermark runde S 25.000,--. Sektionsleiter Peter Aigner zur Redaktion der Rohrbacher Notizen: Rohrbacher Notizen (97) - November 1996"Wir müssen trotz des einigermaßen enttäuschenden Tabellenstandes den Hut vor dieser Mannschaft ziehen, die stets Moral zeigte, sich so teuer wie möglich verkaufte und mitunter auch unter dem Wert geschlagen wurde. Ich danke den Spielern, dass sie die Regionalligaherausforderung so willig angenommen haben. Ich bin mir sicher, dass die Mannschaft in der Wintersaison den zweifelsohne eingetretenen Substanzverlust wieder aufwiegen kann und frisch gestärkt und neu motiviert in die Rückrunde gehen wird. Das schon traditionelle Trainingslager auf Zypern soll die Vorbereitung wieder entsprechend bereichern. Allen zuletzt aufgebotenen Spielern und natürlich Trainer Engleder gilt das ausnahmslose Vertrauen des gesamten Vorstandes. Wenn es trotzdem zum Klassenerhalt nicht reichen sollte, wird in Rohrbach sicherlich auch die Fußballwelt nicht untergehen. Einmal in der Regionalliga gespielt zu haben, sollte wohl für Spieler als auch Funktionäre eine historische Bedeutung haben. Ich bin mir sicher, dass wir das Ruder noch herumreißen werden. Aus Fehlern kann man lernen. Ich möchte allen Sponsoren und Fans für die erwiesene Treue danken, sie aber auch bitte, uns im Frühjahr nicht im Stich zu lassen. Sponsoren und Fans sind ungleich mehr als nur der 12. Mann der Mannschaft". 

Quelle: Rohrbacher Notizen, Folge 97, November 1996
 
 
Union EKS Rohrbach/Berg etabliert sich in der Regionalliga
Einen gelungenen Auftakt konnten die Grün-Schwarzen Himmelsstürmer in der Regionalliga-Mitte verzeichnen. Nach dem größten Erfolg in der 50-jährigen Vereinsgeschichte der Union Rohrbach/Berg, dem Aufstieg in die Regionalliga-Mitte, befinden sich unsere Kicker nun unter den besten 68 Mannschaften Österreichs.

Hauptverantwortlich dafür zeichnet der engagierte Vorstand mit Sektionsleiter Peter Aigner, Manager Willi Grims, Eduard Hannerer, Andreas Wöss, Willi Neudorfer und Christian Pilsl - vor allem aber auch Trainer Franz Lanzerstorfer. Er führte die Mannschaft von der 1. Klasse Nord bis in die Regionalliga. Etwas überraschend trat er dann fünf Tage vor Meisterschaftsbeginn aus privaten Gründen zurück. Die Vereinsführung möchte sich auch auf diesem Wege bei ihm nochmals sehr herzlich für die großartige Arbeit bedanken. Die Nachfolge übernahm Gerhard Engleder. Er war bisher bereits seit 10 Jahren mehr als erfolgreich im Nachwuchsbereich tätig.

Saisonauftakt ist geglückt
Beim ersten Meisterschaftsspiel der neuen Saison gegen Pöllau geriet unsere Mannschaft zwar mit 0:1 in Rückstand, konnte jedoch durch Tore von Manfred Stallinger und Josef Kehrer einen verdienten 2:1 Erfolg erkämpfen.
Nach einer fast sechsstündigen Anfahrt nach Kärnten gab unsere Mannschaft wohl eine der besten Darbietungen der vergangenen Jahre. In einem tollen Match besiegten sie in Bleiburg die dortige Mannschaft mit 4:2. Torschützen in diesem hochklassigen Spiel waren Herbert Zach, Klaus Schuster, Friedrich Plank und Danny König.
Beim nächsten Heimspiel gab es dann im Oberösterreich-Derby gegen die "Florianer Sängerknaben" ebenfalls ein gutes Match, dem allerdings die Würze in Form von Toren fehlte und so trennten sich die beiden Mannschaften 0:0. Daraufhin ging es für unsere Mannschaft wieder ins "Kärntnerland" zum Spiel gegen den Absteiger aus der 2. Division, SAK Klagenfurt. Rohrbach verlor dieses Spiel etwas unglücklich mit 2:1, Torschütze für Rohrbach war Kapitän Herbert Zach. Ein Debakel konnte Torhüter Miksicek beim Spiel gegen SV Feldkirchen verhindern. Nach einem missglückten Auftakt (0:2) erfingen sich zwar unsere Kicker, Libero Popelka vergab allerdings einen Hand-Elfmeter. Der Anschlusstreffer von Kapitän Herbert Zach nützte nichts mehr, das Spiel endete 4:1 für Feldkirchen.
Auf eigener Anlage sind die Grün-Schwarzen anscheinend kaum zu schlagen. Im Spiel gegen SV Leibnitz, der besonders im Mittelfeld gewaltige Spielstärke zeigte, erreichten sie ein beachtliches 0:0 Unentschieden.

Zukunftschancen
Ziel der Vereinsführung und des Trainers ist für dieses Jahr ein einstelliger Tabellenplatz, um nicht mit dem Abstieg in Verbindung zu kommen. Wünschen wir unseren Kickern für dieses Vorhaben alles Gute und unterstützen wir sie bei ihren Heimspielen auch in Zukunft recht zahlreich.
Durch den Aufstieg in die Regionalliga kam es auch bei den nachfolgenden Mannschaften zu Veränderungen. Da es in dieser Liga keine Reservemannschaften gibt, spielt die zweite Mannschaft nun in der Kampfmannschafts-Meisterschaft der 2. Klasse Nord-West mit. Ziel dieser jungen Mannschaft (Durchschnittsalter unter 20 Jahre) ist es vor allem, das eine oder andere Talent für die Regionalligamannschaft vorzubereiten.
Trainer dieser Mannschaft ist Reinhard Hoheneder. Die U-16 Mannschaft wird von A-Lizenz-Trainer Hans Hopf aus Niederwaldkirchen betreut. Trainer der U-14 Mannschaft ist Hermann Stallinger, die U-12 betreut Roland Reischl und die Kleinsten (U-10) werden von Kurt Eilmannsberger trainiert. 

Quelle: Rohrbacher Blätter, 9/96

 
SchlagzeileKommenden Samstag, 30. November, beginnt für die Rohrbacher Fußballer der Countdown für die Hallensaison. Trainer Gerhard Engleder schart die Mannschaft zum ersten Hallentraining um sich. Rundschau, Jänner 1997Ankick, Jänner 1997Bezirksmagazin, Volksblatt, OÖN, Rundschau, Jänner 1997Union EKS Rohrbach/Berg wird heuer in der Winterpause vermehrt auch in der Halle spielen. Am Samstag, 15. Dezember, spielen Herbert Zach & Co. schon in Passau bei einem internationalen Turnier, bei dem unter anderen auch der bayerische Klub Unterhaching mit dabei ist. Und der Regionalliga-Klub Rohrbach wird erstmals auch beim Linzer Hallenturnier in der Sporthalle auf der Gugl mit dabei sein, und am 10. und 11. Jänner gegen die Bundesligaklubs Austria Salzburg, LASK, FC Linz, SV Ried, Vorwärts Steyr und Braunau antreten. Mit dabei ist auch die Regionalliga-Spitzenelf Eintracht Wels. Trainer Gerhard Engleder: "Mannschaft und Fans freuen sich auf das Turnier. Wir sind klarer Außenseiter, aber vielleicht unterschätzt uns ja ein Gegner, und wir können eine Überraschung liefern." Auf Gastspieler werden die Mühlviertler mit größter Wahrscheinlichkeit verzichten.
 
rlttvUnd so ist es für uns ausgegangen ...

Gruppe A:

SV Keli Ried, Eintracht Wels,
SV Braunau, Casino Salzburg.


Gruppe B:

FC Linz, LASK,
EKS Rohrbach/Berg, Vorwärts Steyr.


Spielzeit:
2x12 Min., Semifinale 2x15 Min., Finale 2x20 Min.

Endstand: 1. FC Linz, 2. Salzburg, 3. SV Ried, 4. Vorwärts Steyr, 5. Braunau, 6. LASK, 7. Eintracht Wels, 8. Rohrbach/Berg.
1. Spieltag (Freitag, 10.01.97):
18.25 Uhr: FC Linz - Rohrbach/Berg 6:0 (2:0)
Tore: Rothbauer (7.), Frenay (10.), Bettagno (13., 16.), Linimair (15.), Huspek (20.).

20.05 Uhr: Rohrbach/Berg - LASK 5:4 (3:2)
Tore: Dollhäubl (4., 8.), Plank (11.,20.), Lindorfer (14.); Scharrer (2.), Palyanytsya (10., 14.), Dubajic (22.).

2. Spieltag (Samstag, 11.01.97):
14.00 Uhr: Rohrbach/Berg - Vorwärts 0:1 (0:0)
Tor: Koniarek (20.).

Spiel um Platz 7:

Eintracht - Rohrbach/Berg 4:1 (2:1)
Tore: Pfister (6., 22.), Riedl (12.), Ramakic (23.); Plank (5.).

rltBeim Turnier in Passau (15.12.1996) legte Rohrbach eine Talentprobe im Hallenfußball ab, das der FC Passau gewann. Rohrbach unterlag im kleinen Finale erst im Sieben-Meter-Schießen!!

youtubeDie Gipfelstürmer – Jahresrückblick 1996
youtubeJahresrückblick 1996 – Nachwuchs

videoYouTubeDigitalisiertes Videomaterial von 1996 (hpts. über die Sektion Fußball)
ist gesammelt online verfügbar in unserer YouTube-Playlist ...

 
 
 
Vorbereitungsprogramm
Regionalliga Mitte  /  Frühjahr 1997
Datum Spiel & Torschützen Ergebnis
Sa, 01.02.97
14.00 Uhr
Union Schweinbach - EKS Rohrbach/Berg abges.
Sa, 08.02.97
14.00 Uhr
EKS Rohrbach/Berg - Austria Tabak
Tore: Thomas Dollhäubl (2), Herbert Zach, Klaus Schuster, Stallinger
5 : 5
Sa, 15.02.97
14.00 Uhr
SC Schwanenstadt - EKS Rohrbach/Berg (in Wels/Wirt a. Berg) abges.
Sa, 15.02.97
14.00 Uhr
rltErsatz: EKS Rohrbach/Berg - SV Aschach
Tore: Herbert Zach, Radek Popelka (Elfmeter), Josef Kehrer (2), Eigentor
5 : 0
Sa, 22.02.97
14.00 Uhr
SV Grieskirchen - EKS Rohrbach/Berg (in Wels/Wirt a. Berg)
Tor: Josef Kehrer
4 : 1
Sa, 01.03.97
14.30 Uhr
SV Freistadt - EKS Rohrbach/Berg
Tore: Thomas Dollhäubl (2), Klaus Schuster, Horst Auer
2 : 4
Mi, 05.03.97
18.30 Uhr
SV Gallneukirchen - EKS Rohrbach/Berg
Tore: Josef Kehrer (2), Manfred Fuchs, Marc Atzgerstorfer
2 : 4
Trainingslager in Zypern: (von Samstag, 08.03.1997 bis Samstag, 15.03.1997)
EKS Rohrbach/Berg - Neustadt/Chur (Schweiz)
Tore: Friedrich Plank, Klaus Schuster, Hans-Jürgen Hopf, Gerold Sturm
4 : 1
EKS Rohrbach/Berg - FC Witikon/Zürich (Schweiz)
Tor: Herbert Zach (zum 1:1)
1 : 3
EKS Rohrbach/Berg - Lokomotive LISKA (Russland)  Tor: Hans-Jürgen Hopf 1 : 3
Sa, 22.03.97
14.00 Uhr
SV Braunau - EKS Rohrbach/Berg
Tor: Josef Kehrer
1 : 4
Manfred Stallinger hat während der Vorbereitung für die Frühjahrsmeisterschaft seine Karriere beendet!
 
 
EKS-Logo
 
 
Rohrbach auf Rückzug? Aber, überhaupt nicht!
Union EKS Rohrbach/Berg beschloss die Herbstmeisterschaft in der Regionalliga mit Platz 12 unter 14 Klubs. Man werde sich um Verstärkungen umsehen, hieß es aus dem Vorstand am Beginn der Winterpause. Nun, Verstärkung hat Rohrbach keine geholt. Im Gegenteil: Helmuth Köglberger spielt jetzt bei Marchtrenk und Marc Atzgerstorfer ist Satellitenspieler bei St. Oswald bei Haslach.

INTERVIEW: Gerhard Engleder (Trainer von Union EKS Rohrbach/Berg)

Gerhard EnglederTritt Rohrbach schon den Rückzug in die Landesliga an?
Aber wo denn, überhaupt nicht! Aber es ist eben sehr schwierig bei uns Verstärkung für die Regionalliga zu finden, die für Rohrbach auch finanziell machbar ist. Und wenn wir von Verletzungen verschont bleiben, dann werden wir mit unserer Stammmannschaft den Klassenerhalt auch schaffen.

Die Vorbereitung läuft schon?
Ja, wir haben jedes Wochenende ein Aufbauspiel. Gegen Austria Tabak haben wir als bessere Mannschaft auf sehr schlechten Bodenverhältnissen gerade 5:5 gespielt. Von 8. bis 15. März geht`s ins Trainingslager nach Zypern, da setzen wir den Schwerpunkt auf Spiel und Technik.

In der Meisterschaft 1997/98 wird die 2. Division auf zehn Vereine reduziert. Wie wirkt sich das auf die Regionalliga aus?
Das würde sich bis in die Landesliga auswirken. Aber es gibt jetzt Überlegungen, eine vierte Regionalliga zu schaffen. Und da wollen wir dabei sein. Deshalb heißt unser Ziel: Klassenerhalt.

Wäre nicht die 1. Landesliga für Rohrbach sportlich und wirtschaftlich interessanter?
Möglich. Aber das sportliche Ziel muss sein, dass man so weit oben wir möglich spielt. Die wirtschaftlichen Aspekte liegen wieder anders.

Quelle: Mühlviertler Rundschau, Februar 1997
 
 
EKS Rohrbach/Berg gibt Fußballkampfparole aus

Rohrbacher Notizen (98) - März 1997Sektionsleiter Aigner hat an die Spieler und Trainer die absolute Kampfparole ausgegeben. In Schönheit sterben wäre fatal, nur Punkte zählen in der Endabrechnung. Nicht Fisch, noch Fleisch, was die sportliche Erfolgsquote anbelangt, war der Herbstdurchgang für den Regionalligisten EKS Rohrbach/Berg, der nach den Auftaktsiegen nun doch unerwartet auf einem Abstiegsplatz überwinterte. Aigner glaubt, dass die verkorkste Herbstsaison auch ihre guten Seiten hat und sowohl für Spieler, Trainer und Funktionäre zu einem echten Lernprozess wurde. Auch das Erfolgsrezept scheint man in der Zwischenzeit gefunden zu haben. Frecher und abgeklärter zu agieren, hat man sich auf jeden Fall vorgenommen. Zudem scheint in der Regionalliga kompromisslose Härte Trumpf zu sein.
Die wenig berauschende Herbstsaison hat sich natürlich auch im negativen Sinn auf den Vereinssäckel niedergeschlagen. Die EKS Führung musste daher für das 2. Kapitel Regionalliga den Gürtel enger schnallen, was die Spieler auch mittlerweile zu spüren bekamen. Hoffen wir, dass sie dennoch weiterhin mit ungebrochener Kampfmoral zu Felde ziehen. Gerade was die finanziellen Ressourcen anbelangt, ist EKS Rohrbach/Berg das absolute Kellerkind in der Regionalliga Mitte. Sogar die Innviertler Widerpart Esternberg kann auf wesentlich günstigere finanzielle Voraussetzungen bauen.
Am 29. März d.J. wird der Startschuss für eine spannende Fußballsaison abgefeuert. Feiern die Rohrbacher EKS-Kicker ausgerechnet also nächsten Karsamstag im steirischen Pöllau eine wundersame Auferstehung nach 11 sieglosen Runden? Diese brennende Frage beschäftigt die glühenden Fußballfans. Es liegt also einzig und alleine an der Mannschaft selbst, die Regionalliga, zumindest aus sportlicher Sicht betrachtet, nicht zum gefürchteten Trauma werden zu lassen. Sektionsleiter Aigner strahlt durchaus Zuversicht aus. Die Mannschaft ist frisch gestärkt von einem Trainingslager aus Zypern, für das sie übrigens zu einem großen Teil selbst aufkam, zurückgekehrt. Außerdem ist sie über den Winter "schlanker" geworden. Der Kader wurde auf maximal 18 Spieler reduziert, wobei man natürlich bestrebt war, die echten Leistungsträger bei der Stange zu halten. Dass die Rohrbacher auch anders können, bewiesen sie heuer auf dem glatten Hallenparkett. Der sensationelle Sieg gegen den Bundesligisten LASK bei der traditionellen Linzer Hallengala sollte ein gutes Omen für den Frühjahrsdurchgang sein. Jedenfalls zeigt das gesamte Rohrbacher Fußballkollektiv entsprechende Ambitionen, das im Herbst verloren gegangene Terrain schleunigst aufzuholen und sich mit aller Macht gegen einen sportlichen Absturz zur Wehr zu setzen. Die Vereinsführung hofft vor allem auch auf eine größere Publikumsresonanz bei den Heimspielen, denn die entsprechende stimmliche Unterstützung könnte gerade der wesentliche Beitrag zum guten Gelingen sein. Mit durchschnittlich kaum 400 zahlenden Zuschauern pro Heimspiel war man im Herbst doch weit unter dem angenommenen Plansoll geblieben.
Hoffen wir also, dass sich nicht schon nach wenigen Frühjahrsrunden der sportliche Rettungsanker für die Rohrbacher Fußballer bereits außer Reichweite befindet. Für Spannung ist allemal gesorgt.

Quelle: Rohrbacher Notizen, Folge 98, März 1997

 
 
Kader der Kampfmannschaft im Frühjahr 1997 (hier noch mit Manfred Stallinger, der während der Vorbereitungsphase seine Karriere beendete!)Spielplan
Regionalliga Mitte  /  Frühjahrsmeisterschaft 1997
Datum Zeit Spiel Ergebnis
14 Sa, 29.03.97 16.00 TSV Pöllau - EKS Rohrbach/Berg 2 : 1
15 Sa, 05.04.97 16.00 EKS Rohrbach/Berg - SVG Bleiburg 2 : 1
16 Sa, 12.04.97 17.00 Union St. Florian - EKS Rohrbach/Berg 2 : 0
17 Sa, 19.04.97 17.00 EKS Rohrbach/Berg - SAK Klagenfurt 0 : 1
18 Sa, 26.04.97 17.00 ASK Voitsberg - EKS Rohrbach/Berg 1 : 0
19 Sa, 03.05.97 17.00 EKS Rohrbach/Berg - SV Feldkirchen 2 : 0
20 Sa, 10.05.97 17.00 SV Leibnitz - EKS Rohrbach/Berg 0 : 3
21 Sa, 17.05.97 17.00 EKS Rohrbach/Berg - Union Esternberg 2 : 2
22 Sa, 24.05.97 16.30 FC Gratkorn - EKS Rohrbach/Berg 3 : 0
23 Do, 29.05.97 17.00 EKS Rohrbach/Berg - Austria Klagenfurt 1 : 0
24 So, 01.06.97 17.00 SK Eintracht Wels - EKS Rohrbach/Berg 3 : 2
25 Sa, 07.06.97 17.00 EKS Rohrbach/Berg - Villacher SV 1 : 0
26 Sa, 14.06.97 17.00 Wolfsberger AC - EKS Rohrbach/Berg 1 : 1
 
 
Schlagzeile VorschauVorschau: Zum Regionalliga-Auftakt muss Union EKS Rohrbach/Berg nach Pöllau. Einige Fußballinsider befürchten, dass Rohrbach ab Herbst wieder in der 1. Landesliga spielt. Funktionäre, Volksblatt, März 1997Rundschau, März 1997Fans und Kicker wollen aber davon nichts wissen. Vorstand und Fußballer ziehen an einem Strang, damit der Klassenerhalt im Frühjahr gelingt. Beim Trainingslager auf Zypern war der komplette Kader bis auf Horst Auer (krank) mit dabei. Der letzte Test gegen Braunau (2. Division) ging zwar mit 1:4 verloren, aber Rohrbach spielte gar nicht so schlecht. Trainer Gerhard Engleder: "Wir mussten Popelka, Richtsfeld, Lindorfer, Christian Stallinger und Sascha Jell ersetzen. Lange haben wir ein 1:1 gehalten, die besseren Chancen herausgespielt und auch mehr vom Spiel gehabt. Aber wieder haben wir im Finish unglücklich Tore bekommen, wie in der Meisterschaft im Herbst. Und das darf uns im Frühjahr nicht mehr passieren." Das Ehrentor der Mühlviertler erzielte in Braunau Joe Kehrer. Trainer Engleder brachte dabei auch die beiden erst 16jährigen Manuel Engleder und Dietmar Schuster zum Einsatz. Auch für Sektionsleiter Peter Aigner zählt nur der Klassenerhalt. Und er hofft beim samstägigen Spiel in Pöllau auf den zweiten Auswärtssieg. Trainer Engleder gibt die Devise aus: "Keinesfalls verlieren - es gilt, das Mittelfeld schnell zu überbrücken und die sich bietenden Torchancen zu nützen!" Aber auch ein Unentschieden hilft derzeit den Rohrbachern nicht recht weiter. Im Herbst hat Rohrbach gegen Pöllau 2:1 gewonnen. Eine Neuauflage dieses Resultats wär schön...
   » Vorschau: Ankick zur 14. Runde
 
14. Runde:  rltTSV Pöllau - Union EKS Rohrbach/Berg  ~  2 : 1  (1:1)
OÖN, März 1997Rundschau, März 1997Rohrbach zeigte in den ersten 35. Minuten sehr guten Fußball und war über weite Strecken die tonangebende Mannschaft. Das 1:0 durch Dollhäubl war der verdiente Lohn der couragierten Spielweise. In dieser Phase verabsäumten es die Mühlviertler eine frühzeitige Vorentscheidung herbeizuführen. Kurz vor dem Seitenwechsel kam Pöllau nach einem abgefälschten Freistoß zum glücklichen Ausgleich. Rohrbach wirkte nun ängstlich und zaghaft. Pöllau hatte das Heft fest in der Hand und kam nach einem Eckball zum verdienten Siegtreffer. "Die Spieler wollen, das sieht man. Wir brauchen unbedingt ein Erfolgserlebnis", meint Trainer Engleder. (400; Kaimbacher)

Aufstellung EKS: Gahleitner; Popelka (55. Stallinger), Hirnschrodt (75. Hopf), Auer, Fuchs; Schuster, Richtsfeld, Zach, Kehrer; Dollhäubl, Plank. Tore: Habetler (41.), Karner (57.); Dollhäubl (23.).

Volksblatt, April 1997Schlagzeile VorschauVorschau: Trainer Engleder erwartet sich einen Heimsieg im Schlüsselspiel. Am kommenden Samstag gastiert Bleiburg in Rohrbach. Libero Popelka ist angeschlagen. Dafür ist Sturm nach seiner Gelbsperre wieder spielberechtigt. Zudem ist Lindorfer fit. "Für uns ein Schlüsselspiel! Ein Sieg würde die Verkrampfung lösen und wir könnten uns nach oben orientieren." Das wird auch notwendig sein: Sollten nämlich Hartberg und Flavia Solva aus der zweiten Division absteigen, müssten vier Vereine absteigen.
   » Vorschau: Ankick zur 15. Runde
 
15. Runde:  rlttvUnion EKS Rohrbach/Berg - SVG Bleiburg  ~  2 : 1  (0:0)
Im Nachzügler-Duell der Rohrbacher gegen SchlagzeileBleiburg ging es für beide um "Sein oder Nichtsein". Dementsprechend nervös 15. Runde: EKS Rohrbach/Berg - SVG Bleiburg (OÖN, Volksblatt; Bild: Rundschau)15. Runde: EKS Rohrbach/Berg - SVG Bleiburg (Bezirksmagazin & OÖN)gingen es die Mannschaften an und boten den Zuschauern eine eher mäßige Partie, dem Sauwetter angepasst. In der ersten halben Stunde hatte Bleiburg mehr Spielanteile, ohne aber zu gefährlichen Torszenen zu kommen. In der 35. Minute riss dann Hirnschrodt die Zuschauer mit einem Lattenschuss aus dem Winterschlaf. Nach Wiederbeginn agierte Rohrbach dann endlich etwas druckvoller. Dollhäubl vergab zwei Riesenchancen. Auf der Gegenseite konnte der ausgezeichnet spielende heimische Torhüter Gahleitner einen Freistoß  gerade noch über die Latte drehen. Zach nützte ein Gestocher. Jetzt aber agierte Rohrbach und übernahm mehr und mehr das Kommando. 65. Minute: Kapitän Herbert Zach brachte aus einem Gestocher Rohrbach 1:0 in Front. Jetzt mussten die Gäste gezwungenermaßen aufmachen und für Rohrbach ergaben sich Konterchancen. In der 73. Minute überlistete Joe Kehrer mit einem Drehschuss vom Fünfereck die Bleiburger Abwehr. Die Gäste kamen noch zum Anschlusstreffer, zu mehr reichte es nicht mehr. (200; Raminger)

Aufstellung EKS: Gahleitner; Sturm; Auer, Fuchs, Richtsfeld; Hirnschrodt, Schuster, Kehrer, Zach; Plank (72. Lindorfer), Dollhäubl (88. Hopf). Tore: Zach (65.), Kehrer (73.); Miklau (84.).

Schlagzeile VorschauVorschau: Im 13. Spiel klappte es. Zwölfmal war Rohrbach zuletzt sieglos, jetzt klappte es wieder. Rohrbach muss nun zum Oberösterreich-Derby nach St. Florian. Beide dürfen nicht verlieren, 16. Runde: St. Florian - EKS Rohrbach/Berg (OÖN & Volksblatt)um nicht den Anschluss an den rettenden 10. Platz zu verpassen. Die Florianer sind nach der 0:4-Schlappe gegen Villach zwar angeschlagen, aber nicht zu unterschätzen. Und so wäre Rohrbachs Trainer, Gerhard Engleder, auch schon mit einem Punkt zufrieden. Er spekuliert damit, dass seiner Elf durch den Sieg gegen Bleiburg endlich der Knopf aufgegangen ist.
   » Vorschau: Ankick zur 16. Runde
 
16. Runde:  rlttvUnion St. Florian - Union EKS Rohrbach/Berg  ~  2 : 0  (1:0)
SchlagzeileNeuerliche Niederlage reißt Rohrbacher noch tiefer in den Abstiegsstrudel. Das Spiel in St. Florian begann mit einem Knalleffekt. Schon in der ersten Minute brachte Wilflingseder die 16. Runde: St. Florian - EKS Rohrbach/Berg (OÖN, Volksblatt & Krone)16. Runde: St. Florian - EKS Rohrbach/Berg (Rundschau)Sängerknaben 1:0 in Front. Durch diesen frühen Rückstand war Rohrbach total verunsichert. Es entwickelte sich eine zerfahrene Partie ohne wirkliche Höhepunkte. Nach Wiederbeginn agierte Rohrbach druckvoller, erspielte auch eine klare Feldüberlegenheit, aber sie konnten das Tor der Gastgeber nicht wirklich ernsthaft gefährden. Das Gegenteil war der Fall. Torhüter Gahleitner rettete seine Mannschaft zweimal in bravouröser Manier vor einem höheren Rückstand. Bei Rohrbach ist zurzeit einfach der Wurm drinnen. Bezeichnend dafür das 2:0 durch Mascherbauer. Nach einem Freistoß köpfte er beinahe unbedrängt ein. (700; Hammer)

Aufstellung EKS: Gahleitner; Sturm; Hirnschrodt, Fuchs; Plank (62. Lindorfer), Kehrer, Schuster, Auer, Richtsfeld; Dollhäubl, Zach. Tore: Wilflingseder (1.), Mascherbauer (84.).

OÖN, April 1997Volksblatt, April 1997Vorschau: Jetzt steht natürlich Rohrbach mit dem Rücken zur Wand. Im Heimspiel am Samstag gegen den Achten SAK Klagenfurt kann Trainer Gerhard Engleder nur noch auf die Heimstärke seiner Elf vertrauen. In den bisherigen acht Heimspielen ging Rohrbach nur gegen Ankick - 17. Runde (1996/97)das Spitzenduo Eintracht Wels und Wolfsberg als Verlierer vom Platz. Jedes der nächsten Spiele ist nun ein Schlüsselspiel. Von den sechs im Abstiegskampf stehenden Mannschaften müssen vier den Gang in die jeweilige Landesliga antreten. Rohrbachs Funktionäre und Spieler appellieren an die Fans der Region, die Mannschaft auch in schweren Zeiten lautstark zu unterstützen und versprechen, alles in ihrer Macht stehende zu versuchen, um sich selbst aus der momentanen Krise herauszumanövrieren.
   » Vorschau: Ankick zur 17. Runde
 
17. Runde:  rlttvUnion EKS Rohrbach/Berg - SAK Klagenfurt  ~  0 : 1  (0:1)
SchlagzeileJetzt muss die Engleder-Truppe psychologisch wieder aufgebaut werden. Union EKS Rohrbach/Berg befindet sich zurzeit in einer ziemlich schwierigen Lage. Nachdem man die letzten sechs Jahre auf der 17. Runde: EKS Rohrbach/Berg - SAK Klagenfurt (Volksblatt, OÖN & Bild: Rundschau)17. Runde: EKS Rohrbach/Berg - SAK Klagenfurt (Bezirksmagazin)Sonnenseite des Fußballs war, liegt man zurzeit auf der Schattenseite des runden Leders. Leider war auch diesmal das Spiel der Engleder-Elf in der Anfangsphase von einer wahren Fehlpassorgie gekennzeichnet. Zum Leidwesen der Zuschauer standen die Gäste aus Klagenfurt den Hausherrn in keiner Weise nach. Kurz vor Seitenwechsel dann so etwas wie ein Aufbäumen der Rohrbacher und siehe da - man kam auch zu guten Tormöglichkeiten, die jedoch wieder einmal der schlechten Chancenauswertung zum Opfer fielen. Mitten in dieser Drangperiode kassierte Rohrbach dann aus einem Konter das 0:1 (42.). Nach Seitenwechsel versuchte man dann noch einmal, das Spiel herumzureißen, doch bekanntlich ist das Glück ein Vogerl und zurzeit sicherlich nicht in Rohrbach zu Hause. Nach einem Korner kam der Ball zum völlig freistehenden Lindorfer, der aus ca. 20 Meter sofort abzog. Doch sein Schuss wurde noch kurz abgefälscht und traf einen Kärntner Verteidiger, der auf der Torlinie stand am Kopf. So blieb dem treuen Rohrbacher Anhang der Torjubel abermals im Hals stecken. Nun warf Rohrbach alles nach vorne und ermöglichte den Kärntnern ausgezeichnete Konterchancen, die jedoch Torhüter Gahleitner alle zunichte machte. Als Jürgen Hopfer die letzte gute Möglichkeit vergab, war die dritte Rohrbacher Heimniederlage Gewissheit. Für Trainer Gerhard Engleder wird es nun das wichtigste sein, die Mannschaft in psychologischer Hinsicht aufzurichten, denn durch die neuerliche Niederlagen der unmittelbaren Abstiegskonkurrenten ist der Abstiegskampf weiterhin völlig offen. Beim nächsten Match in Voitsberg muss Engleder auf die gesperrten Lindorfer und Popelka verzichten, was die Aufgabe sicher nicht leichter macht. (300; Baier)

Aufstellung EKS: Gahleitner; Sturm; Lindorfer, Richtsfeld (67. Popelka), Auer; Hirnschrodt, Kehrer, Schuster, Zach; Hopf, Dollhäubl. Ausschluss: Popelka (77. Torraub). Tor: Wuntschek (42.).

OÖN, April 1997Vorschau: Für Rohrbach/Berg wird es im Kampf gegen den Abstieg langsam eng. Nur ein Punktgewinn in Voitsberg könnte den Mühlviertlern etwas Luft verschaffen: Die Steirer haben nach dem Abgang von Rene Aufhauser in der Winterpause erst einen Punkt erobert. "Für uns ist jedes Match ein Endspiel", weiß Rohrbach-Coach Gerhard Engleder.
 
18. Runde:  rltASK Voitsberg - Union EKS Rohrbach/Berg  ~  1 : 0  (0:0)
SchlagzeileDas Spiel gegen Voitsberg begann für Union EKS Rohrbach/Berg alles andere als verheißungsvoll. Der Unparteiische untersagte den Grün-Schwarzen die bisher immer verwendeten und auch in der Bundesliga üblichen 18. Runde: ASK Voitsberg - EKS Rohrbach/Berg (Rundschau)OÖN, April 1997Stollen aufzuziehen. So musste man kurz vor dem Spielbeginn - trotz nassen Bodens - auf Noppenschuhe zurückgreifen. Da sich die Rohrbacher dadurch in ihrer Standfestigkeit Volksblatt, April 1997beeinträchtigt fühlten, wird nun von Vereinsseite her überlegt, gegen dieses Spiel Protest einzulegen, um eine Neuaustragung zu erreichen. Die Rohrbacher begannen das schwierige Briefverkehr bzgl. des ProtestesAuswärtsmatch sehr motiviert und kamen nach einem Eckball durch Kehrer auch zur ersten großen Chance. Danach nahm jedoch Voitsberg das Match in die Hand und kam auch zu einigen guten Chancen. Einmal mehr war jedoch der seit Wochen in Hochform agierende Rohrbacher Schlussmann Gahleitner Endstation der steirischen Angriffs-Bemühungen. Kurz vor Seitenwechsel kam dann Hopf ca. 20 Meter vor dem Tor unverhofft in Ballbesitz. Er war jedoch vom Geschenk der Gastgeber zu überrascht und es blieb bis zur Pause beim 0:0. Nach Wiederbeginn verstärkte Voitsberg zwar den Druck, doch fand wiederum Rohrbach die erste Einschussmöglichkeit durch Kehrer vor. In der 64. Minute dann allerdings die Entscheidung: Lang verwertete einen Freistoß zum 1:0. Rohrbach bemühte sich dann vergeblich, dem Match noch eine Wende zu geben. Positiv zu erwähnen ist bei Rohrbach der Einsatz der beiden 16jährigen Nachwuchshoffnungen Ralph Turner und Manuel Engleder, die ab der 70. Minute zum Einsatz kamen und kämpferisch 100prozentig überzeugten. (300; Vodiunig)

Aufstellung EKS: Gahleitner; Sturm; Auer, Richtsfeld, Fuchs; Hirnschrodt, Kehrer, Schuster, Zach; Hopf, Dollhäubl. Tor: Lang (64.)

19. Runde: EKS Rohrbach/Berg - SV Feldkirchen (Volksblatt)Vorschau: Am Samstag kommt`s zum Schicksalsspiel gegen Schlusslicht Feldkirchen. Nun geht es kommenden Samstag gegen den Tabellenletzten Feldkirchen, der in der Vorwoche gegen Villach in ein 0:5-Heimdebakel schlitterte. Da es durch die finanziellen Turbulenzen in der 2. Bundesliga (Flavia Solva, Stockerau) nunmehr auch möglich ist, dass nur zwei 19. Runde: EKS Rohrbach/Berg - SV Feldkirchen (OÖN)Mannschaften absteigen, ist gegen die Kärntner ein Pflichtsieg eingeplant. Außerdem hat man aus dem Herbst noch eine Rechnung offen (1:4-Niederlage). Trainer Engleder kann dieses Wochenende auch endlich wieder auf den gesamten Kader zurückgreifen und ist daher für dieses Entscheidungsspiel optimistisch.
   » Vorschau: Ankick zur 19. Runde
 
19. Runde:  rlttvUnion EKS Rohrbach/Berg - SV Feldkirchen  ~  2 : 0  (0:0)
SchlagzeileDrittletzter gegen Tabellenletzter - Sein oder Nichtsein in der Regionalliga Mitte. Das waren die Vorzeichen für die Partie Rohrbach/Berg gegen Feldkirchen. Die Gäste aus Kärnten kamen OÖN, Mai 1997bereits in der fünften Minute zur ersten großen Chance, vergaben diese jedoch kläglich. In weiterer Folge entwickelte sich ein harmloses Mittelfeld-Geplänkel ohne besondere Höhepunkte. Zwar fand Feldkirchen in der ersten Hälfte noch zwei Riesenchancen vor, scheiterte aber immer wieder am hervorragenden Tormann Gahleitner. Nach der Pause begann Rohrbach/Berg dann etwas druckvoller und kam auch zu guten Einschussmöglichkeiten. Es dauerte jedoch bis zur 65. Minute, ehe Gerry Sturm den Rohrbacher Anhang erlöste. Nach einem unnötigen Foul an Kapitän Zach zögerte der Unparteiische keine Sekunde mit dem Elfer-Pfiff. Nun begann eine hektische Spielphase, mit mehreren verletzungsbedingten Unterbrechungen. In der 77. Minute setzte Thomas Dollhäubl zu einem Solo an und überspielte die gesamte Gästeabwehr einschließlich Tormann und erzielte das vielumjubelte 2:0. Damit war das 19. Runde: EKS Rohrbach/Berg - SV Feldkirchen (Bezirksmagazin)Kellerderby entschieden und Rohrbach rückte auf den 10. Tabellenplatz vor. Jetzt kann Rohrbach den Klassenerhalt wieder aus eigener Kraft schaffen, obwohl es dazu sicherlich noch einer gewaltigen Steigerung bedarf, da in den restlichen sieben Spielen die sechs Topteams der Liga sowie einer direkter Konkurrent (Esternberg) zu bekämpfen 19. Runde: EKS Rohrbach/Berg - SV Feldkirchen (Volksblatt)19. Runde: EKS Rohrbach/Berg - SV Feldkirchen (Volksblatt)sind. Trainer Engleder hofft nach diesem "Pflichtsieg" nun beim nächsten Auswärtsspiel gegen Leibnitz, dass vielleicht das Glück in den nun kommenden Begegnungen wieder auf Seiten seiner Mannen zu finden ist und spekuliert mit einem Remis in der Steiermark. (300; Roschitz)

EKS Rohrbach/Berg - SV Feldkirchen (Foto: Bernhard Haudum, 03.05.97)EKS Rohrbach/Berg - SV Feldkirchen (Foto: Bernhard Haudum, 03.05.97)EKS Rohrbach/Berg - SV Feldkirchen (Foto: Bernhard Haudum, 03.05.97)EKS Rohrbach/Berg - SV Feldkirchen (Foto: Bernhard Haudum, 03.05.97)EKS Rohrbach/Berg - SV Feldkirchen (Foto: Bernhard Haudum, 03.05.97)EKS Rohrbach/Berg - SV Feldkirchen (Foto: Bernhard Haudum, 03.05.97)

Aufstellung EKS: Gahleitner; Sturm; Lindorfer, Fuchs, Auer; Hirnschrodt (80. Hopf), Kehrer, Richtsfeld, Schuster; Zach, Dollhäubl. Tore: Sturm (65./Elfmeter), Dollhäubl (77.).

20. Runde: SV Leibnitz - EKS Rohrbach/Berg (OÖN)Schlagzeile VorschauVorschau: Jetzt wartet auf die Engleder-Elf der Tabellenvierte aus Leibnitz! Die letzten 7 Runden haben`s für die Rohrbacher Kicker wirklich in sich. Zu Hause empfangen sie noch Esternberg (17. Mai), Austria Klagenfurt (29. Mai) und den Villacher SV (7. Juni). Auswärts muss die Mannschaft noch in Leibnitz (10. Mai), Gratkorn (24. Mai), Wels (1. Juni), und Wolfsberg (14. Juni) antreten.
 
20. Runde:  rltSV Leibnitz - Union EKS Rohrbach/Berg  ~  0 : 3  (0:1)
SchlagzeileSensationeller 3:0-Sieg Rohrbachs gegen die heimstärkste Elf der Liga! Rohrbach präsentierte sich am Leibnitzer Spielfeld wie verwandelt. Die vom wiedergenesenen Libero Radek Popelka bestens OÖN, Mai 199720. Runde: SV Leibnitz - EKS Rohrbach/Berg (Volksblatt)dirigierte Abwehr zeigte sich in diesem Spiel wieder einmal von ihrer besten Seite und gab so ihren Vorderleuten den entsprechenden Rückhalt. Es entwickelte sich ein flottes Spiel, in dem zunächst keine gefährlicheren Torraumszenen aufkamen. Einzig Kapitän Herbert Zach unterstrich mit einem guten Kopfball, dass er an diesem Tag brandgefährlich war. In der 34. Minute war es dann soweit, nach Zuspiel von Manfred Fuchs enteilte Thomas Dollhäubl der gegnerischen Abwehr und überhob den Heimtormann zum 1:0 für seine Farben. Kurz darauf hatte Rohrbach Riesenglück, als der ehemalige GAK-Stürmer Nessl, allein vor Torhüter Gahleitner, zum Ball kam und aus ca. sieben Metern über das Tor schoss. Beste Partie in der Regionalliga. Nach Seitenwechsel spielte Rohrbach weiterhin frech drauflos und Kapitän Zach erhöhte in der 50. Minute, nach Zuspiel von Hirnschrodt, aus halbrechter Position, auf 2:0. Leibnitz verstärkte nun seinerseits zwar den Druck, konnte die Rohrbacher Abwehr jedoch an diesem Tag durch die stereotyp vorgetragenen Angriffe nicht ernsthaft gefährden. Einzig bei einem umstrittenen indirekten Freistoß musste Torhüter Gahleitner sein ganzes Können aufbieten, um den Anschlusstreffer zu verhindern. Nach einem mustergültig vorgetragenen Konter war kurz vor Spielende abermals Zach: Nach herrlicher Flanke des auf der rechten Seite durchgebrochenen Kehrers, war er per Kopf zur Stelle und erzielte den sensationellen 3:0-Endstand. Rohrbach lieferte in dieser Begegnung sicherlich die stärkste Partie in der Regionalliga und feierte einen auch in dieser Höhe völlig gerechtfertigten Sieg. In einer groß aufspielenden Mannschaft ragten noch Libero Radek Popelka und Kapitän Herbert Zach hervor. (200; Krapinger)

Aufstellung EKS: Gahleitner; Popelka; Lindorfer, Auer, Fuchs; Hirnschrodt, Kehrer, Richtsfeld, Schuster; Zach, Dollhäubl. Tore: Dollhäubl (34.), Zach (50., 85.).

20. Runde: SV Leibnitz - EKS Rohrbach/Berg (Rundschau)Sportplausch: Der harte Kern des Rohrbacher Anhangs (Fanclub-Obmann Fred Schuster, Mario Hofer und Andreas "Speck" Reisinger), begleitete auch diesmal ihre Mannschaft in Österreichs Süden nach Leibnitz und wurden dafür nach einer schier endlosen Durststrecke, der letzte Auswärtssieg der Rohrbacher war das 4:2 gegen Bleiburg am 16. August 1996 in der zweiten Runde, endlich wieder mit einem Sieg belohnt.
Dass dieser Erfolg selbst für diese Optimisten etwas überraschend kam, bewies auch ein kleines Missgeschick. Vom Führungstreffer durch Thomas Dollhäubl völlig überrascht, sprang Andreas "Speck" Reisinger auf, um die obligate "Blaulichtrunde" nach einem Rohrbacher Treffer zu drehen, doch dürfte er bei diesem Katapultstart ein Kabel in der elektrischen Anlage der wohl professionellsten "Jubelmaschine" der Regionalliga gelockert haben, denn nach wenigen Metern versagte das in letzter Zeit doch eher selten gebrauchte Prachtstück den Dienst und gab den Geist auf. Um sich nicht dem Spott des Leibnitzer Anhangs auszusetzen, brach "Speck" seine Jubelrunde sofort ab und schlich hinter der Tribüne wieder auf seinen Platz zurück. Daraufhin wurde die "Jubelmaschine" umgehend von Cheftechniker Mario Hofer wieder in Gang gesetzt und war bei den restlichen beiden Rohrbacher Treffern wieder voll einsatzfähig und "Speck" Andy Reisinger konnte genussvoll seine Jubelrunden zelebrieren.

OÖN, Mai 1997Schlagzeile VorschauVorschau: Beide brauchen Sieg. Nun hat es Rohrbach am kommenden Samstag gegen Esternberg selbst in der Hand, sich zumindest vorläufig aus dem Abstiegsstrudel zu ziehen. Trainer Engleder warnt jedoch seine Kicker, sich auf der großartigen Leistung in Leibnitz auszuruhen, da Esternberg sicherlich ein sehr schwerer Gegner wird und zurzeit auch ungerechtfertigt am Tabellenende liegt. Da auch Esternberg in der vergangenen Runde gegen die beste Frühjahrself, dem SV Villach, ein Unentschieden erringen konnte, erwartet Engleder ein rassiges und gutes Fußballspiel und hofft, dass seine Elf diesmal auch wieder etwas zahlreicher von den Fans unterstützt wird.
   » Vorschau: Ankick zur 21. Runde
 
21. Runde:  rlttvUnion EKS Rohrbach/Berg - Union Esternberg  ~  2 : 2  (0:1)
SchlagzeileIn einem packenden Finale egalisiert Rohrbach eine 2:0-Führung! Unverhofft kommt leider oft. Das bekam Rohrbach gegen Esternberg am eigenen Leib zu spüren: Rohrbach eröffnet wie vom 21. Runde: EKS Rohrbach/Berg - Esternberg (OÖN)Reißbrett, Dollhäubl lässt bereits mit seiner ersten Chance aufhorchen, da fällt wie aus dem Nichts das 0:1: Rolinc nicht zu bändigen. Rolinc bringt Esternberg durch einen Konter in Führung - "eigentlich ein schönes Tor", muss auch Rundschau-Mitarbeiter Andy Lindorfer eingestehen. Kurz darauf löst Radek Popelka geschickt die Abseitsfalle und Dollhäubl taucht plötzlich alleine vor dem gegnerischen Tor auf. Da greift Esternberg zur Notbremse und Max wird in der 25. Minute wegen Torraub Volksblatt, Mai 1997ausgeschlossen. Aus dem Freistoß können die Heimischen jedoch kein Kapital schlagen und auch sonst ist die weitere Ausbeute bis zur Pause eher schmächtig. Gahleitner verhindert frühe Entscheidung. Der Startschuss zur eigentlichen Torserie fällt dann erst in der 60. Minute - allerdings für Rohrbach wieder auf der falschen Seite: Rolinc schießt volley ins Kreuzeck - nicht minder schön als beim ersten Mal, noch schmerzlicher für Rohrbach. Schon zehn Minuten später schien es, als wolle er diesmal gleich Nägel mit Köpfen machen: Doch Torhüter Gahleitner pariert prompt und verhindert wahrscheinlich die endgültige Entscheidung. Anstatt in Torschusspanik zu verfallen, bäumt sich Rohrbach gegen Ende des Spiels noch einmal auf: In der 80. Minute gelingt Radek Popelka durch einen herrlichen Schuss ins Kreuzeck der Anschlusstreffer. Und als wolle ihm Dollhäubl in nichts nachstehen, glückt ihm noch in der 89. nach einer herrlichen Flanke von Schuster der Ausgleichstreffer. Hattinger vom Platz verwiesen. Detail am Rande: Esternbergs Trainer Hattinger wurde vom Schiedsrichter von der Trainerbank verwiesen. Mit einem etwas schroffen Ausruf dürfte er bei ihm in Ungnade gefallen sein. (600; Kerschbaummaier)

EKS Rohrbach/Berg - Union Esternberg (Foto: Bernhard Haudum, 17.05.97)EKS Rohrbach/Berg - Union Esternberg (Foto: Bernhard Haudum, 17.05.97)Klaus Schuster (Foto: Bernhard Haudum, 17.05.97)EKS Rohrbach/Berg - Union Esternberg (Foto: Bernhard Haudum, 17.05.97)Pausenprogramm: Autopräsentation Ford (Foto: Bernhard Haudum, 17.05.97)EKS-Fanclub: Josef

Aufstellung EKS: Gahleitner; Popelka; Lindorfer, Fuchs (73. Plank), Auer (60. Sturm); Hirnschrodt, Richtsfeld (68. Stallinger), Schuster, Kehrer; Zach, Dollhäubl. Tore: Popelka (80.), Dollhäubl (89.); Rolinc (23., 60.). Ausschluss: Max (25./Torraub).

21. Runde: EKS Rohrbach/Berg - Esternberg (Rundschau & Bezirksmagazin)Brisantes Duell: Union Rohrbachs mehrfacher Meistermacher Franz Lanzerstorfer ist nun Trainer der oberösterreichischen Regionalligamannschaft von Union St. Florian. Lanzerstorfer hatte eine Woche vor Meisterschaftsauftakt von Rohrbach in der Regionalliga im August des Vorjahres das Handtuch geworfen.

Und beide Mannschaften haben nun eines gemeinsam, was den Auftritt von Trainer Lanzerstorfer besonders interessant macht. Sowohl St. Florian, als auch Rohrbach ringen gegen den Abstieg. Beide peilen den rettenden zehnten Platz an, der den Klassenerhalt in der Regionalliga sichert. Schnappt diesen zehnten Platz nun Lanzerstorfer mit den St. Florianern den Rohrbachern weg und Rohrbach muss in die 1. Landesliga, dann könnte Lanzerstorfer zum Buhmann in der Bezirksstadt werden. Das weiß er auch. Und so ist sein diplomatischer Wunsch verständlich: Rohrbach soll 9. und St. Florian 10. werden!
Eine Chance tut sich für beide noch auf: In der 2. Division nagen einige Klubs am Hungertuch. Mag sein, dass ein oder zwei Klubs überhaupt aussteigen. Dann wäre auch der elfte Platz in der Regionalliga noch die Rettung für den Verbleib. Hoffen wir das Beste.  Quelle: Kommentar von Karl Schmid, Mühlviertler Rundschau, Mai 1997

Vorschau: Wer muss absteigen? Der Zusammenschluss des LASK mit dem FC Linz und der damit verbundene Verbleib von Hartberg in der 2. Fußball-Division sorgen bei den Regionalligaklubs für Verunsicherung. "Wer muss absteigen?", lautet die zentrale Frage. Kein anderes Bild bietet sich in der ersten oberösterreichischen Landesliga, die in der kommenden Saison von 14 auf 16 Mannschaften aufgestockt werden soll. Eine Entscheidung wird diesbezüglich am 27. Mai fallen. "Eigentlich weiß keiner, woran er ist. Natürlich wäre es schön, wenn Hartberg nicht absteigt, weil dann nur drei Teams in die Landesligen müssten", sagte Rohrbach-Coach Gerhard Engleder vor dem heutigen Regionalligamatch in Gratkorn: "Wir müssen danach trachten, den 10. Tabellenplatz zu halten. Dann wären wir ohnedies alle Sorgen los", weiß der Mühlviertler.
 
22. Runde:  rltFC Gratkorn - Union EKS Rohrbach/Berg  ~  3 : 0  (1:0)
OÖN, Mai 1997Das Spiel gegen Gratkorn begann für Rohrbach alles andere als verheißungsvoll. Bereits nach acht Minuten gerieten die "Grün-Schwarzen" durch einen Abwehrfehler mit 1:0 in Rückstand. Auf dem sehr nassen Boden entwickelte sich in der Folge ein eher mäßiges Spiel ohne wirkliche Tormöglichkeiten für beide Teams. Kurz vor Seitenwechsel tauchte jedoch plötzlich Josef Kehrer alleine vor dem gegnerischen Tor auf, ließ aber diese hundertprozentige Chance aus und setzte den Ball neben das Tor. Nach Wideranpfiff waren die Gedanken der Rohrbacher wohl noch in der Kabine, als Peter Grundner in der 46. Minute das vorentscheidende 2:0 für Gratkorn gelang. Rohrbach musste nun in weiterer Folge die Abwehr entblößen und kam durch Dollhäubl auch noch zu einer sehr guten Ausgleichschance. Die Engleder-Schützlinge hätten jedoch der doch etwas zu offensiv angelegten Spielweise in ein Debakel schlittern können, wenn nicht abermals Torhüter Gahleitner in Hochform agiert hätte. In der 90. Minute war es dann soweit. Peter Grundner fixierte mit seinem 3. Tor den 3:0-Endstand für die Steirer. (200; Gajsek)

Aufstellung EKS: Gahleitner; Popelka; Fuchs (64. Lindorfer), Auer, Richtsfeld; Kehrer, Hirnschrodt, Schuster, Sturm (64. Plank); Stallinger, Dollhäubl. Tore: Grundner (8., 47., 90.).

23. Runde:  rlttvUnion EKS Rohrbach/Berg - Austria Klagenfurt  ~  1 : 0  (0:0)
OÖN, Mai 1997Klagenfurt jederzeit im Griff! Beim Heimspiel gegen Austria Klagenfurt ging es für Rohrbach um "Sein oder Nichtsein". Denn durch den 1:0-Auswärtssieg von den unter Rohrbachs Ex-Coach Lanzerstorfer wiedererstarkten Florianern ist man auf den ominösen 11. Tabellenplatz zurückgefallen. Im Donnerstagspiel gegen Austria Klagenfurt lag der Führungstreffer der Rohrbacher förmlich in der Luft. Noch dazu wurde ein Gästespieler kurz vor der Pause ausgeschlossen. Es dauerte aber bis zur 58. Minute, ehe eine missglückte Dollhäubl-Flanke den Weg ins Tor fand. Lindorfer sah gelb-rot. Aber die Gäste kamen zu keinen nennenswerten Torchancen. Das war ein wichtiger 1:0-Sieg für Rohrbach.

EKS Rohrbach/Berg - Austria Klagenfurt (Foto: Bernhard Haudum, 29.05.97) EKS Rohrbach/Berg - Austria Klagenfurt (Foto: Bernhard Haudum, 29.05.97) EKS Rohrbach/Berg - Austria Klagenfurt (Foto: Bernhard Haudum, 29.05.97) EKS Rohrbach/Berg - Austria Klagenfurt (Foto: Bernhard Haudum, 29.05.97) EKS Rohrbach/Berg - Austria Klagenfurt (Foto: Bernhard Haudum, 29.05.97)

Schlagzeile VorschauVorschau: Der nächste Gegner am Sonntag heißt Eintracht Wels. Ein Punktegewinn in Wels wird sicherlich OÖN, Mai 1997sehr schwierig sein. "Ich bin überzeugt, dass meine Mannschaft nicht das große Nervenflattern bekommt! Wenn man Meister werden will, muss man Rohrbach schlagen.", meinte Wels-Trainer Klaus Lindenberger vor dem Derby gegen Rohrbach. Auf die leichte Schulter nimmt Lindenberger den morgigen Gegner, der den Klassenerhalt praktisch geschafft hat, aber nicht, dafür sei er zu stark. "Wir haben nichts zu verlieren", weiß hingegen Rohrbachs Trainer Gerhard Engleder. Zehn Punkte aus den letzten fünf Spielen sind ihm Grund genug für Gelassenheit. Den Gegner hat sich Engleder bereits angesehen: "Die kochen auch nur mit Wasser. Eintracht tut sich zu Hause oft hart..."
   » Vorschau: Ankick zur 24. Runde
 
24. Runde:  rltSK Eintracht Wels - Union EKS Rohrbach/Berg  ~  3 : 2  (2:0)
SchlagzeileVor 1000 Fans feierte die Sparkassen-Elf den Aufstieg in die 2. Division. Es ist vollbracht: Nach dem 3:2-Erfolg gegen Rohrbach steht Eintracht Wels als Aufsteiger in die 2. Division fest. 24. Runde: Eintracht Wels - EKS Rohrbach/Berg (OÖN & Krone)Verfolger Wolfsberg vergab mit dem 2:4 gegen Villach die letzte Chance auf den Titel. Rund 1000 Fans wohnten dem größten Erfolg in der Eintracht-Vereinsgeschichte bei. Obwohl es für beide Teams um sehr viel ging (Rohrbach muss noch immer um den Klassenerhalt zittern) entwickelte sich vom Anpfiff weg eine flotte Partie. Im Gegensatz zu den meisten Gäste-Teams versuchten die Mühlviertler mit den Welsern mitzuspielen. Die erste Torchance bot sich Erwin Pajazetovic. Der Welser Stürmer zieht knapp übers Tor (11.). Fünf Minuten später jubelt der 24. Runde: Eintracht Wels - EKS Rohrbach/Berg (Rundschau & Volksblatt)Eintracht-Anhang erstmals. Ein Rohrbacher Geschenk - in Form eines Abspielfehlers - nimmt "Paja" dankend an und schießt trocken ein (16.). Für die Vorentscheidung sorgt Stefan Auer in der 34. Minute. Bei einem Eckball sieht die gesamte Rohrbacher Abwehr schlecht aus und Auer köpfelte zum 2:0 ein. Nach Wideranpfiff versuchen sich die Gäste noch einmal aufzubäumen. Doch der sichere Goalie Majer war nicht zu bezwingen. Nach einer Stunde liegen sich erneut die Kicker der Sparkassen-Elf in den Armen. Pajazetovic wurde erneut seinem Ruf als Goalgetter gerecht. Nur fünf Minuten später hätte Bernd Pfister seine tolle Leistung krönen können. Doch sein Schuss ging knapp übers Tor. In den Schlussminuten gelingen den Gästen noch zwei Treffer. Doch die Freude über die Tore ging im Welser Aufstiegsjubel unter. (1000; Stöbich)

Aufstellung EKS: Gahleitner; Popelka; Auer (34. Stallinger), Richtsfeld; Hirnschrodt, Kehrer, Sturm, Plank (82. Hopf); Zach, Dollhäubl. Tore: Pajazetovic (16., 60.), Auer (34.); Kehrer (83., 92.).

Schlagzeile VorschauVorschau: Am Samstag großes Abschlussfest auf der Rohrbacher Sportanlage. Gallneukirchen blickt am Samstag nach Rohrbach. Schaffen die Rohrbacher den Klassenerhalt in der Regionalliga OÖN, Juni 1997Plakat für die 25. Runde in der Regionalliga Mitte 1996/97(zumindest Platz 11), dann steigt neben Schwertberg auch der SV Gallneukirchen als bester Zweitplatzierter der Bezirksligen in die Landesliga auf. Mit dem Tabellen-Dritten SV Villach kommt am Samstag, 7. Juni, 17 Uhr, die beste Frühjahrself ins Mühlviertel. Rohrbach ist krasser Außenseiter. Trainer Gerhard Engleder muss auf Thomas Dollhäubl verzichten, hat mit Schuster und Lindorfer aber wieder zwei Stammspieler zur Verfügung. Rohrbach muss punkten, um nicht von Bleiburg auf Rang 12 zurückgeworfen zu werden. Damit die Rohrbacher genug Fans anfeuern, inszenieren Sektionsleiter Peter Aigner & Co. anschließend ein großes Abschlussfest: Grillerei, Discjockey Justy, Opel-Kirchberger-Autoschau und Sponsor Sparkasse.
   » EKS-Info-Folder vom 07.06.97: Vorderseite / Rückseite   » Vorschau: Ankick zur 25. Runde
 
25. Runde:  rlttvUnion EKS Rohrbach/Berg - Villacher SV  ~  1 : 0  (0:0)
SchlagzeileTrotz 1:0-Erfolg über Villach ist Rohrbach noch nicht aus dem Schneider. 25. Runde: EKS Rohrbach/Berg - Villacher SV (OÖN & Rundschau)Rohrbach schaffte in Volksblatt, Juni 1997der vorletzten Runde den Muss-Sieg gegen die im Frühjahr bis dahin noch ungeschlagenen Villacher. Sie waren den Kärntnern vor allem in kämpferischer Sicht überlegen. Kompromisslos gingen die Mühlviertler in Zweikämpfe und hatten auch gute Chancen. Die beste davon der unermüdlich rackernde Klaus Schuster in der 30. Minute. Bei Gegenstößen erwies sich einmal mehr Tormann Gerhard Gahleitner in Topform. In einer kritischen Phase machte er drei Hundertprozentige zunichte. Nach der Pause legte Rohrbach einen Zahn zu. Noch hat's Rohrbach nicht geschafft. Erst durch die Hereinnahme von Goalgetter Manfred Stallinger wurde Rohrbach gefährlicher. Und in der 79. Minute war es soweit: Nach einer herrlichen Flanke von Schuster war Stallinger per Kopf zur Stelle und ließ dem Villacher Schlussmann keine Chance - 1:0. Danach agierte Rohrbach bis zum Schlusspfiff clever. Trainer Gerhard Engleder war mit der Leistung seiner Elf sehr zufrieden. Rohrbach war über die gesamte Spieldauer die stärkere Mannschaft. Vor allem Tormann Gahleitner bot eine Prachtleistung. (500; Krenn)

Aufstellung EKS: Gahleitner; Popelka; Hirnschrodt, Lindorfer, Fuchs; Richtsfeld (72. Engleder), Kehrer, Sturm, Schuster; Hopf (76. Stallinger), Zach. Tor: Stallinger (79.).

Schlagzeile VorschauVorschau: Welser, feiert nicht zuviel! In der letzten Runde muss Rohrbach nun zum Tabellenzweiten Wolfsberg. Ein Sieg würde den vorläufigen Klassenerhalt OÖN, Juni 1997Volksblatt, Juni 1997bedeuten. Vorläufig deswegen, weil plötzlich eine Reduzierung der zweiten Division von 16 auf 14 Klubs möglich scheint. Vorwärts Steyr hat noch keine Lizenz. Es kann also sein, dass fünf Teams aus der Regionalliga Mitte absteigen müssen. Rohrbach hofft auch auf Eintracht Wels. Der Meister empfängt Bleiburg. Und Bleiburg ist Rohrbach auf den Fersen.
 
26. Runde:  rltWolfsberger AC - Union EKS Rohrbach/Berg  ~  1 : 1  (1:0)
SchlagzeileÜberragender Tormann Gahleitner - Meister Wels bremste Bleiburg ein. Nach den guten Leistungen gegen Aufsteiger Eintracht Wels und der besten Frühjahrsmannschaft Villach gehen die "Grün-Schwarzen" OÖN, Juni 1997voller Selbstbewusstsein in diese schwere Begegnung gegen den Tabellenzweiten. Rohrbach beginnt stark und ist ein durchaus ebenbürtiger Gegner. Leider klappt es wieder einmal mit der Chancenauswertung nicht wie gewünscht. In der 25. Minute dann die kalte Dusche: Nach einem herrlichen Freistoßtrick gehen die Kärntner durch Ex-Vöest-Linz-Spieler Baumgartner mit 1:0 in Front. Bei diesem Spielstand werden auch die Seiten gewechselt. Trotz starkem Gegenwind spielt Rohrbach in der zweiten Halbzeit groß auf und erspielt wiederum eine Unzahl an guten bis ausgezeichneten Chancen. Doch scheitert man teils durch Pech oder am eigenen Unvermögen. Jedenfalls scheint das Kärntner Tor wie vernagelt. In der 78. Minute wird dann der Bann gebrochen. Sturm stellt mit einem Freistoßtreffer den mehr als verdienten Einstand her. Rohrbach findet auch in weiterer Folge noch zwei, drei gute Chancen vor, die jedoch allesamt keinen zählbaren Erfolg bringen. So wird Rohrbach dann in der 88. Spielminute fast noch um die Früchte der guten Leistung gebracht. Nach einem harmlosen Zweikampf im Strafraum zeigt der Schiedsrichter zur Überraschung aller auf den Elfmeterpunkt. Obwohl der Kärntner Schütze seine Sache eigentlich gut macht, findet er in dem einmal mehr in Hochform spielenden Rohrbacher Keeper Gahleitner seinen Meister. Dieser pariert den scharf ins rechte Tormanneck platzierten Elfmeter in bravouröser Weise. Gahleitner rettet so das Unentschieden und krönt seine ausgezeichnete Leistung in dieser Frühjahrssaison. (400; Kaiser)

Aufstellung EKS: Gahleitner; Popelka; Hirnschrodt, Fuchs, Auer; Sturm, Kehrer, Schuster (85. Hopf), Richtsfeld; Zach (46. Stallinger), Dollhäubl. Tore: G. Baumgartner (25.); Sturm (79.).

Volksblatt, Juni 1997Sportplausch: Jubel bei Rohrbach nach dem Verbleib in der Regionalliga Mitte. Rohrbachs Trainer Gerhard Engleder sprach nach dieser Supervorstellung seiner Elf von einem der besten Spiele in dieser Saison und stellte der Mannschaft ein Pauschallob aus. Mit diesem Klassenerhalt, so der Trainer und auch Präsident Peter Aigner, feierte Rohrbach einen der größten Erfolge in der Geschichte, der sicherlich gleichauf mit dem vorjährigen Aufstieg zu reihen ist. Optimistisch stimmt Engleder vor allem die in der entscheidenden Schlussphase der Meisterschaft gezeigte Leistung seiner Kicker, wo der besten Frühjahrself Villach die einzige Niederlage zugefügt wurde und wo auch Wels und Wolfsberg bis aufs Letzte gefordert wurden. In der kommenden Saison setzt Rohrbach 26. Runde: Wolfsberger AC - EKS Rohrbach/Berg (Rundschau)vor allem auf den eigenen Nachwuchs und möchte junge, hungrige Spieler aus dem Bezirk engagieren, um den in der Vergangenheit so erfolgreichen Weg weiterzugehen.
Hoch her ging es bei der Heimreise aus Kärnten, wo die Rohrbacher bereits auf den Klassenerhalt anstoßen konnten. Bei einer Autobahnraststätte kam es dann auch noch zum Treffen mit dem unterlegenen Konkurrenten im Abstiegskampf - Bleiburg. Die Stimmung bei den Kärntnern war nach dem 5:0-Debakel bei Meister Eintracht Wels natürlich etwas getrübt, trotzdem erweisen sich die Kärntner als faire Sportler und gratulierten Rohrbach zum Klassenerhalt, so der verlässliche Rundschau-Informant Andy Lindorfer.

 
 
Meisterschaftstabellen 1996/97 (OÖFV)Tabelle - Endstand
Regionalliga Mitte  /  Saison 1996/97
Pos Verein Sp. g. u. v. Tore Punkte
1 SK Eintracht Wels 26 17 7 2 50 : 20 58
2 Wolfsberger AC 26 15 5 6 53 : 23 50
3 Villacher SV 26 14 6 6 41 : 24 48
4 SV Leibnitz 26 12 9 5 30 : 22 45
5 FC Gratkorn 26 12 7 7 41 : 30 43
6 ASK Voitsberg 26 12 5 9 40 : 23 41
7 Austria Klagenfurt 26 11 5 10 31 : 27 38
8 SAK Klagenfurt 26 10 5 11 30 : 37 35
9 TSV Pöllau 26 8 7 11 38 : 46 31
10 Union St. Florian 26 8 6 12 18 : 30 30
11 Union EKS Rohrbach/Berg 26 7 7 12 28 : 38 28
12 SVG Bleiburg 26 7 5 14 30 : 51 26
13 Union Esternberg 26 4 7 15 28 : 45 19
14 SV Feldkirchen 26 2 5 19 13 : 55 11
 
EKS - Torschützenliste
Regionalliga Mitte  /  Saison 1996/97
Tore Name
6 Josef Kehrer
6 Herbert Zach
6 Thomas Dollhäubl
2 Manfred Stallinger
2 Friedrich Plank
2 Gerold Sturm
1 Markus Hirnschrodt
1 Danny König
1 Klaus Lindorfer
1
Radek Popelka
13 Tore im Herbst `96  +  15 Tore im Frühjahr `97  =  insgesamt 28 Tore
 
 
EKS Rohrbach/Berg schaffte Husarenstück

Gerhard EnglederMan hat es kaum für möglich gehalten, doch EKS Rohrbach/Berg schaffte das schier Unmögliche. In einem heroischen Überlebenskampf, in dem die Spieler großartige Moral bewiesen und dies trotz Sparpaket, konnte der Klassenerhalt in Österreichs dritthöchster Fußball-Liga erreicht werden. Als krasser Außenseiter in der Regionalliga gestartet, schreibt dieses Team weiter Fußballgeschichte. Sektionsleiter Aigner: "Ich gratuliere allen Spielern zu dieser Leistung. Angesichts der sportlich und finanziell übermächtigen Gegner, ist dieses Bravourstück sogar über die Meistertitel der vergangenen Jahre zu stellen". Rohrbach zählt damit zu den 7 besten o.ö. Fußballteams. Das muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen. 17 Punkte im Frühjahr, davon alleine 7 gegen das Spitzentrio Wolfsberg, Villach und Leibnitz, sorgten dafür, dass der großaufspielende Verfolger Bleiburg letztlich doch noch vom Leibe gehalten werden konnte. Ein glänzend disponierter Schlussmann Gahleitner und "Goldköpfchen" Manfred Stallinger, der den x-ten Fußballfrühling erlebte, wurden zu tragenden Figuren. Es ist aber auch der ganz persönliche Triumph des Trainers Gerhard Engleder, der als Newcomer diese Aufgabe glänzend bewältigte. Das spricht für seine Qualitäten. Engleder wird Rohrbach auch weiter erhalten bleiben.
Der errungene Klassenerhalt stellt aber Rohrbach vor riesige finanzielle Probleme. Diese "Horrorliga" hat jetzt schon ein großes Loch gerissen. Einnahmen und Ausgaben halten sich bei weitem nicht die Waage. Rohrbachs Funktionäre erleben ein Wechselbad der Gefühle. Hier der sportliche Erfolg, der Rohrbach in aller Munde bringt, dort das finanzielle Desaster. Was die Zukunft bringt, steht allerdings derzeit noch in den Sternen. Die nächsten Wochen werden es weisen, ob die finanzielle Basis gefunden wird, die auch ein sportlich erfolgreiches Auftreten für die Zukunft garantiert. Höchstwahrscheinlich wird die Mannschaft Änderungen erfahren. Einige Spieler haben verlauten lassen, dass sie die "Schnauze" von den Regionalligastrapazen endgültig voll haben, andere wieder angeln nach zahlungskräftigen Vereinen. Sektionsleiter Aigner hofft, dass der zu erwartende Aderlass durch neue erfolgshungrige junge Spieler, die hoffentlich einen Weg zu machbaren Bedingungen nach Rohrbach finden, kompensiert werden kann. Abschließend allen nochmals Gratulation zu dieser Bravourleistung!

Quelle: Rohrbacher Notizen, Folge 99, Juni 1997
 
 
Nachwuchs: Fußballtriumph für Alex Unger

Alexander UngerMit einem so genannten Jahrhunderterfolg lieferte die österreichische Fußballnationalmannschaft der Sechzehnjährigen die Topsensation des Jahres. Das Fohlenteam, dem das 16jährige Rohrbacher Ausnahmetalent Alex Unger angehört, errang bei der Fußball-Europameisterschaft für U-16 Nationalmannschaften im Raume Hannover, also sozusagen in der Höhle des Löwen, sensationell den Vizeeuropameistertitel. Das rotweißrote Team, eine verschworene Einheit, kaschierte bisweilen spielerische Mängel durch unbändigen Einsatz und drang als krasser Außenseiter bis ins Endspiel vor und musste sich erst dort den genialen Spaniern nach einer kämpferischen Glanzleistung in der Verlängerung in einem alles entscheidenden Elfmeterschießen knapp mit 4:5 geschlagen geben. Die momentane Enttäuschung war rasch verflogen. Für die Österreicher glänzt Silber wie Gold, wenn man sich vor Augen hält, dass sich die Fußballgroßmacht Deutschland diesmal hinter Österreich anzustellen hatte und sich mit Bronze bescheiden musste.
Der Rohrbacher Handelsschüler Alex Unger, der seit Beginn der Fußballsaison 1996/97 als Leihspieler für das Bundesnachwuchszentrum Linz dem runden Leder nachjagt und der mit Union Rohrbach/Berg zahlreiche Nachwuchstitel eroberte, zählt nunmehr schon seit geraumer Zeit zur Stammformation der österreichischen Nachwuchsauswahl. Trotz seiner Jugend schnuppert er schon seit einiger Zeit permanent internationale Fußballluft. Zahlreiche Teameinsätze, wie gegen Israel, Portugal, Schweiz, Spanien, usw., hat der bescheidene Rohrbacher, der bei der Union Waldmark seine Karriere begann, bereits hinter sich gebracht.
Alex nimmt in Hinblick auf eine angepeilte Profikarriere auch große körperliche Strapazen auf sich. Neben seinen schulischen Verpflichtungen kutschiert er viermal wöchentlich in die Landeshauptstadt zum Training. Doch nicht genug damit. Sonntag für Sonntag tourt er im Meisterschaftsbetrieb der Bundesleistungszentren zwischen Vorarlberg und Burgenland. Alex beginnt aber nunmehr auch langsam die Früchte dieses tollen Erfolges zu ernten. Kürzlich wurde die Vizeeuropameistermannschaft in das Bundeskanzleramt zu einer würdigen Ehrung geladen. Für die Spieler gab es neben vielen anerkennenden Worten auch eine wertvolle Uhr und einen Warengutschein über S 5.000,- für Sportutensilien.
Außerdem könnte sich für Alex noch heuer die große Chance eröffnen, beim deutschen Bundesligaclub 1860 München ein Probetraining absolvieren zu können. Das absolute Fußballabenteuer steht aber Alex erst bevor. Europameisterschaftssilber bedeutete nämlich für das österreichische Team gleichzeitig die Qualifikation für die U-17 Weltmeisterschaft, die im kommenden September in Ägypten in Szene gehen wird. Nicht nur seine Schulkollegen sondern ganz Fußball-Rohrbach drücken Alex Unger fest die Daumen.

Quelle: Rohrbacher Notizen, Folge 99, Juni 1997
 
 
 
 
Saison 1996/97 - 2. Klasse Nordwest (9. Platz)
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 04.09.2016. Alle Angaben ohne Gewähr! Verfasser: Thomas Kneidinger
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Sektionsleiter 1b: Ing. Rudolf Altendorfer  /  Trainer 1b: Reinhard Hoheneder
 
Vorbereitungsprogramm
2. Klasse Nordwest  /  Sommer 1996
Datum Spiel & Torschützen Ergebnis
So, 21.07.96 um 17.00 Uhr
Union Niederwaldkirchen - EKS Rohrbach/Berg 1b ? : ?
So, 28.07.96 um 17.00 Uhr
Union Oberneukirchen - EKS Rohrbach/Berg 1b ? : ?
So, 04.08.96 um 17.00 Uhr
Union Sarleinsbach - EKS Rohrbach/Berg 1b ? : ?
Die Termine mit unbekannten Ergebnis waren geplant; ob sie stattfanden ist bisher unklar!
 
 
Spielplan
2. Klasse Nordwest  /  Herbstmeisterschaft 1996
Datum Zeit Spiel Ergebnis
1 So, 18.08.96 17.00 DSG Union St. Martin/M. - EKS Rohrbach/Berg 1b 4 : 2
2 Sa, 24.08.96 16.00 EKS Rohrbach/Berg 1b - Union Oepping 0 : 0
3 Sa, 31.08.96 17.00 Union Lembach - EKS Rohrbach/Berg 1b 3 : 1
4 Sa, 07.09.96 16.00 EKS Rohrbach/Berg 1b - TSU Kirchberg/Donau 5 : 1
5 Fr, 13.09.96 17.30 TSU Waldmark St. Stefan - EKS Rohrbach/Berg 1b 2 : 2
6 Sa, 21.09.96 15.00 EKS Rohrbach/Berg 1b - Union Aigen-Schlägl 2 : 0
7 So, 29.09.96 16.00 Union Hofkirchen/M. - EKS Rohrbach/Berg 1b 2 : 1
8 Sa, 05.10.96 14.00 EKS Rohrbach/Berg 1b - Union Kollerschlag 5 : 0
9 So, 13.10.96 16.00 SK Kleinzell - EKS Rohrbach/Berg 1b 1 : 0
10 So, 19.10.96 13.00 EKS Rohrbach/Berg 1b - Union Neufelden 2 : 0
11 So, 27.10.96 14.30 Union Julbach - EKS Rohrbach/Berg 1b 1 : 1
 
 
1. Runde:  rltDSG Union St. Martin/M. - Union EKS Rohrbach/Berg 1b  ~  4 : 2  (1:1)
Schlagzeile VorschauEine passable Partie beider Mannschaften und ein optimaler Saisonstart für St. Martin. Die St. Martiner deckten die wahre Stärke der zweiten Mannschaft von Rohrbach auf. Rundschau, August 1996Gerhard Fölser erzielte in der 20. Minute den bis dahin durchaus verdienten 1:0-Führungstreffer. Rohrbach konnte noch vor der Pause ausgleichen. Doch in der zweiten Spielhälfte kam der große Auftritt von St. Martins Neuerwerbungen aus Herzogsdorf. Josef Sandgruber staubte aus kurzer Entfernung ab und nach herrlichem Zuspiel seines Bruders Gerald traf er in der 65. Minute zum vorentscheidenden 3:1. Den Gästen gelang zwar noch der Anschlusstreffer, doch mit dem Schlusspfiff stellte Stadelbauer durch einen verwandelten Elfmeter den 4:2-Endstand her. Tore: Gerhard Fölser (23.), Josef Sandgruber (47., 61.), Karl Stadlbauer (91./Elfmeter); Josef Stallinger (44.), Ralph Turner (76.). (SR Hofer)

Aufstellung EKS 1b: Stefan Hofer, Christian Pröll, Christian Stallinger, Johannes Schwentner, Thomas Baumgartner, Marc Atzgerstorfer (67. Ralph Turner), Manuel Engleder, Wolfgang Rehberger, Georg Hoheneder, Dietmar Schuster (67. Martin Barth), Josef Stallinger. Verwarnungen: Wolfgang Rehberger (30.), Dietmar Schuster (59.).

2. Runde:  rltUnion EKS Rohrbach/Berg 1b - Union Oepping  ~  0 : 0
Die Oeppinger waren beim Auswärtsspiel in Rohrbach gegen die 1b Mannschaft in der ersten Spielhälfte zwar feldüberlegen, konnten aber keinen Treffer erzielen. Die junge Rohrbacher Mannschaft stellte sich immer besser auf den Gegner ein. Zwei tolle Torchancen auf beiden Seiten waren aber die einzigen Höhepunkte in diesem eher mäßigen Spiel. (300; Wagner)

Aufstellung EKS 1b: Stefan Hofer, Wolfgang Rehberger, Christian Stallinger, Thomas Baumgartner, Martin Barth, Sascha Jell, Manuel Engleder, Thomas Hinternberger, Georg Hoheneder, Josef Stallinger, Ralph Turner. Verwarnungen: Wolfgang Rehberger, Christian Stallinger; Stefan Pürmayr.

3. Runde:  Union Lembach - Union EKS Rohrbach/Berg 1b  ~  3 : 1  (3:1)
Lembach kam gegen die zweite Mannschaft von Rohrbach/Berg zu einem verdienten 3:1-Heimsieg. Bei Rohrbach stellte sich abermals heraus, dass die Mannschaft über gute Einzelspieler verfügt, doch die Mannschaft ist noch zu unroutiniert. Der Endstand von 3:1 war schon zur Pause gegeben. Die Platzherren verlegten sich in der zweiten Spielhälfte auf das Halten des Ergebnisses, hätten aber aufgrund der vielen vergebenen Möglichkeiten noch Treffer erzielen können. Tore: W. Nigl, R. Wagner, R. Richtsfeld; Johannes Schwentner. (150; Oswald)

Aufstellung EKS 1b: Stefan Hofer, Wolfgang Rehberger, Christian Stallinger, Johannes Schwentner, Martin Barth, Ralph Turner, Manuel Engleder, Sascha Jell, Georg Hoheneder, Thomas Hinternberger, Marc Atzgerstorfer (46. Josef Stallinger). Verwarnungen: G. Gierlinger (17.); Christian Stallinger (7.), Marc Atzgerstorfer (12.).

4. Runde:  rltUnion EKS Rohrbach/Berg 1b - TSU Kirchberg/Donau  ~  5 : 1  (2:1)
Der erste Sieg für die junge Rohrbacher Mannschaft in der Meisterschaft. Dieser hätte aber bei besserer Auswertung ihrer Torchancen auch zweistellig ausfallen können. Die Rohrbacher übernahmen von Beginn an das Kommando und zeigten an diesem Tag auch herrliche Spielzüge. Nach dem Schlusspfiff gingen die jungen Rohrbacher als hochverdienter 5:1-Sieger vom Platz. Tore: Josef Stallinger (29., 46.), Eigentor (35.), Jürgen Hopf (67.), Georg Hoheneder (79.); Jürgen Tanzer (28.). (SR Gahleitner)

Aufstellung EKS 1b: Stefan Hofer, Roland Reischl, Christian Stallinger (75. Markus Stallinger), Johannes Schwentner, Martin Barth (16. Wolfgang Rehberger), Jürgen Hopf, Georg Hoheneder, Manuel Engleder, Josef Stallinger (71. Christian Pröll), Dietmar Schuster, Marc Atzgerstorfer. Verwarnungen: Josef Stallinger (44.); Reinhard Mahringer (36.), Stephan Hofer (53.).

5. Runde:  TSU Waldmark St. Stefan - Union EKS Rohrbach/Berg 1b  ~  2 : 2  (1:1)
Waldmark glich die technische Überlegenheit der zweiten Rohrbacher Mannschaft beim Heimspiel durch enormen Kampf aus. Auf diese Weise konnten sie das Spiel immer offen gestalten. Die Zuschauer bekamen eine spannende Partie zu sehen, die am Ende mit einem gerechten 2:2-Unentschieden endete. Tore: Manfred Lindorfer, Josef Ilk; Manuel Engleder, Josef Stallinger. (50; Neumüller)

Aufstellung EKS 1b: Stefan Hofer, Roland Reischl, Sascha Jell (45. Josef Stallinger, 65. Christian Pröll), Johannes Schwentner, Wolfgang Rehberger, Dietmar Schuster, Georg Hoheneder, Manuel Engleder, Jürgen Hopf, Marc Atzgerstorfer, Manfred Stallinger. Verwarnungen: Alfred Mayr (47.), Klaus Bürscher (62.), Josef Hesek (76.); Sascha Jell (19.), Roland Reischl (56.), Marc Atzgerstorfer (64.), Wolfgang Rehberger (66.).

6. Runde:  rltUnion EKS Rohrbach/Berg 1b - Union Aigen-Schlägl  ~  2 : 0  (0:0)
Auch im dritten Heimspiel der Saison gingen die Rohrbacher Nachwuchskicker ungeschlagen vom Platz. Gegen Aigen gab es einen völlig verdienten und nie gefährdeten 2:0-Heimsieg. Tore: Josef Stallinger (69.), Marc Atzgerstorfer (76.). (100; Deisenhammer)

Aufstellung EKS 1b: Stefan Hofer, Thomas Baumgartner, Christian Stallinger, Johannes Schwentner (45. Roland Reischl), Martin Barth (61. Wolfgang Rehberger), Christian Pröll, Georg Hoheneder, Manuel Engleder, Josef Stallinger, Jürgen Hopf, Marc Atzgerstorfer. Verwarnungen: Thomas Baumgartner (72.), Wolfgang Rehberger (79.).

7. Runde:  rltUnion Hofkirchen/M. - Union EKS Rohrbach/Berg 1b  ~  2 : 1  (1:0)
Die zweite Mannschaft von Rohrbach hatte in Hofkirchen noch Glück. Die Hausherren vergaben vor der Pause eine Fülle an Torchancen. In der zweiten Halbzeit kam Hofkirchen aber noch gewaltig in Bedrängnis und mussten schließlich um ihren 2:1-Heimsieg noch Bangen. Tore: Wolfgang Bauer (31.), Alexander Froschauer (80.); Christian Stallinger (74.). (150; Mayrhuber)

Aufstellung EKS 1b: Stefan Hofer, Wolfgang Rehberger, Christian Stallinger, Johannes Schwentner, Martin Barth, Thomas Baumgartner, Georg Hoheneder, Manuel Engleder, Josef Stallinger, Dietmar Schuster, Marc Atzgerstorfer.

8. Runde:  rltUnion EKS Rohrbach/Berg 1b - Union Kollerschlag  ~  5 : 0  (3:0)
Rohrbachs 1b in Geberlaune! Nach der Auswärtsniederlage gegen Hofkirchen überzeugte Rohrbachs Zweiermannschaft beim Heimspiel gegen Kollerschlag erstmals die Zuseher. Die in allen Belangen überlegenen Hausherrn nützten die Größe des Rohrbacher Spielfeldes optimal aus und landeten einen souveränen 5:0-Kantersieg. Rohrbachs Libero Christian Stallinger gab dabei viermal seine Visitenkarte im Gästetor ab. Tore: Christian Stallinger (4), Hans-Jürgen Hopf. (100; Schreiner)

Aufstellung EKS 1b: Stefan Hofer, Thomas Baumgartner, Christian Stallinger, Johannes Schwentner (16. Christian Pröll), Martin Barth, Ernst Richtsfeld, Georg Hoheneder, Manuel Engleder, Wolfgang Rehberger, Jürgen Hopf, Marc Atzgerstorfer. Verwarnungen: Christian Stallinger (75.), Marc Atzgerstorfer (78.).

9. Runde:  SK Kleinzell - Union EKS Rohrbach/Berg 1b  ~  1 : 0  (0:0)
9. Runde: SK Kleinzell - EKS II (Bezirksmagazin)Umstellungen brachten Kleinzell Erfolg. Nach der letzten Niederlagenserie stellte man in Kleinzell die Abwehr komplett um. Dies brachte im Spiel gegen Rohrbach 1b Glück. Beide Mannschaften boten rassigen Fußball und die Heimischen konnten sich schließlich über einen 1:0-Sieg freuen. Tor: Franz Baumann. (150; Reitböck)

Aufstellung EKS 1b: Stefan Hofer, Christian Pröll, Christian Stallinger, Johannes Schwentner, Thomas Baumgartner, Dietmar Schuster, Georg Hoheneder, Manuel Engleder (66. Markus Stallinger), Wolfgang Rehberger, Jürgen Hopf, Marc Atzgerstorfer (66. Josef Stallinger). Verwarnungen: Bernhard Würzl (43.), Elgit Halil (60.); Christian Pröll (46.), Christian Stallinger (52.), Marc Atzgerstorfer (61.), Josef Stallinger (69.).

10. Runde:  rltUnion EKS Rohrbach/Berg 1b - Union Neufelden  ~  2 : 0  (0:0)
10. Runde: EKS II - Neufelden (OÖN)Stefan Hofer war der Matchwinner! Dem jungen Torhüter Stefan Hofer konnten es die Rohrbacher verdanken, dass sie im Spiel gegen Neufelden 2:0 gewannen. Er agierte in Überform. Erst ein Ausschluss brach die Moral der stark spielenden Neufeldner Mannschaft. Stallinger mit einem herrlichen Freistoß und Atzgerstorfer fixierten in den letzten Minuten den Rohrbacher-Sieg. Tore: Christian Stallinger, Marc Atzgerstorfer. (100; Lehner)

Aufstellung EKS 1b: Stefan Hofer, Christian Pröll, Sascha Jell, Johannes Schwentner, Thomas Baumgartner, Markus Hirnschrodt, Markus Stallinger, Manuel Engleder, Helmut Köglberger, Jürgen Hopf, Marc Atzgerstorfer. Verwarnungen: Marc Atzgerstorfer (67.); Josef Stöbich (52.).

11. Runde:  rltUnion Julbach - Union EKS Rohrbach/Berg 1b  ~  1 : 1  (1:1)
Rupert Leitner sei Dank! Der Julbacher Schlussmann verhinderte im Spiel seiner Mannschaft gegen Rohrbach 1b mit zahlreichen Glanzparaden eine Niederlage. Die Gastgeber waren in den ersten 45 Minuten besser. Doch nach der Pause rollten die Angriffe der jungen Rohrbacher Mannschaft auf das Tor von Julbach. Mit dem 1:1-Unentschieden konnten die Heimischen schlussendlich mehr als zufrieden sein. Tore: Eigentor (21.); Marc Atzgerstorfer (11.). (300; Turner)

Aufstellung EKS 1b: Stefan Hofer, Martin Barth, Christian Stallinger, Christian Pröll, Thomas Baumgartner, Radek Popelka, Georg Hoheneder, Manuel Engleder, Wolfgang Rehberger, Sascha Jell (Dietmar Schuster), Marc Atzgerstorfer (Ralph Turner). Verwarnungen: Martin Kehrer, Friedrich Wurm, Josef Bogner; Wolfgang Rehberger, Sascha Jell.

 
 
Vorbereitungsprogramm
2. Klasse Nordwest  /  Frühjahr 1997
Datum Spiel & Torschützen Ergebnis
So, 23.02.97 um 14.30 Uhr
EKS Rohrbach/Berg 1b - Union Herzogsdorf-Neußerling 4 : 3
Sa, 01.03.97 um 15.00 Uhr
EKS Rohrbach/Berg 1b - Union Arnreit 0 : 5
     Trainingslager in Zypern:
So, 09.03.97 um 15.00 Uhr EKS Rohrbach/Berg 1b - Union St. Florian 1b ? : ?
So, 16.03.97 um 15.00 Uhr EKS Rohrbach/Berg 1b - Union St. Peter ? : ?
Sa, 22.03.97 um 14.00 Uhr
SC Rottenegg - EKS Rohrbach/Berg 1b ? : ?
Sa, 29.03.97 um 15.00 Uhr
EKS Rohrbach/Berg 1b - Union St. Veit i.M.
? : ?
Die Termine mit unbekannten Ergebnis waren geplant; ob sie stattfanden ist bisher unklar!
 
 
Spielplan
2. Klasse Nordwest  /  Frühjahrsmeisterschaft 1997
Datum Zeit Spiel Ergebnis
12 Sa, 05.04.97 14.00 EKS Rohrbach/Berg 1b - DSG Union St. Martin/M. 1 : 2
13 So, 13.04.97 16.30 Union Oepping - EKS Rohrbach/Berg 1b 4 : 2
14 Sa, 19.04.97 15.00 EKS Rohrbach/Berg 1b - Union Lembach 1 : 1
15 So, 27.04.97 16.30 TSU Kirchberg/Donau - EKS Rohrbach/Berg 1b 0 : 4
16 So, 04.05.97 10.30 EKS Rohrbach/Berg 1b - TSU Waldmark St. Stefan 1 : 2
17 So, 11.05.97 17.00 Union Aigen-Schlägl - EKS Rohrbach/Berg 1b 3 : 0
18 So, 25.05.97 17.00 EKS Rohrbach/Berg 1b - Union Hofkirchen/M. 5 : 2
19 So, 01.06.97 14.00 Union Kollerschlag - EKS Rohrbach/Berg 1b 0 : 1
20 Sa, 07.06.97 15.00 EKS Rohrbach/Berg 1b - SK Kleinzell 1 : 4
21 So, 15.06.97 17.00 Union Neufelden - EKS Rohrbach/Berg 1b 6 : 1
22 So, 22.06.97 17.00 EKS Rohrbach/Berg 1b - Union Julbach 2 : 3
 
 
12. Runde:  Union EKS Rohrbach/Berg 1b - DSG Union St. Martin/M.  ~  1 : 2  (0:1)
12. Runde: EKS II - St. Martin (Bezirksmagazin & OÖN)Sehr widrige Bedingungen beim Schlagerspiel der Runde. Das junge Rohrbacher Team ließ den großen Favoriten aus St. Martin zu Beginn nicht ins Spiel kommen. Je länger das Spiel dauerte, umso besser stellten sich die Gäste auf den Gegner ein. Als Pichler 20 Minuten vor dem Ende die 2:0-Führung für St. Martin erzielte, glaubte man, das Spiel sei für den Tabellenführer gelaufen. Doch den Rohrbachern dürfte dieses Verlusttor neuen Auftrieb gegeben haben. Sie drängten auf den Ausgleichstreffer, doch es reichte nur mehr zum Ehrentor durch Stallinger. Alles in allem ein glücklicher Sieg für St. Martin. Tore: Markus Stallinger (88.); Karl Stadlbauer (40.), Gerhard Pichler (68.). (100; Pernkopf)

Aufstellung EKS 1b: Stefan Hofer, Christian Pröll, Markus Stallinger, Wolfgang Pauli, Martin Barth, Johannes Schwentner, Sascha Jell, Manuel Engleder, Ralph Turner, Dietmar Schuster, Christian Stallinger.

13. Runde:  Union Oepping - Union EKS Rohrbach/Berg 1b  ~  4 : 2  (3:2)
Die Gastgeber legten zu Beginn mächtig los. Schon nach 15 Minuten führten sie 3:1. Die zweite Garnitur aus Rohrbach bestimmte in der Folge über weite Strecken das Geschehen, scheiterte jedoch an ihrer mangelhaften Chancenauswertung. Die Oeppinger hielten den Gästen geschickt entgegen und brachten so den Vorsprung über die Zeit. Tore: Stefan Pürmayr, Gerhard Wahlmüller, Herbert Lauss, Rupert Schwentner; Christian Stallinger (2). (100; Lehner)

Aufstellung EKS 1b: Stefan Hofer, Christian Pröll, Markus Stallinger, Wolfgang Pauli, Martin Barth, Thomas Baumgartner, Sascha Jell, Manuel Engleder, Christian Stallinger, Dietmar Schuster, Georg Hoheneder.

14. Runde:  rltUnion EKS Rohrbach/Berg 1b - Union Lembach  ~  1 : 1  (0:0)
14. Runde: EKS II - Lembach (Rundschau)In der ersten Halbzeit waren die Gäste aus Lembach gegen die Rohrbacher Rumpfelf (die Verletztenliste der Kampfmannschaft wirkt sich natürlich auch auf die 2. Mannschaft aus) die tonangebende Elf. Doch Rohrbach hatte in dieser Phase Glück und rettete ein torloses Remis in die Kabine. Nach Seitenwechsel war Rohrbach dann zwar die stärkere Mannschaft, kam jedoch durch Richtsfeld mit 0:1 in Rückstand. Die Hausherren steckten aber nicht auf und kamen so durch Thomas Baumgartner zum, aufgrund der zweiten Spielhälfte, nicht unverdientem Ausgleich. Tore: Thomas Baumgartner (85./Elfmeter); Reinhard Richtsfeld. (80; Hüttner)

Aufstellung EKS 1b: Stefan Hofer, Markus Stallinger, Reinhard Hoheneder, Wolfgang Pauli, Martin Barth, Johannes Schwentner, Georg Hoheneder, Manuel Engleder, Ralph Turner, Dietmar Schuster, Thomas Baumgartner.

15. Runde:  TSU Kirchberg/Donau - Union EKS Rohrbach/Berg 1b  ~  0 : 4  (0:1)
Die Rohrbacher übernahmen sofort das Kommando in diesem Spiel. Sie erspielten sich gute Tormöglichkeiten und führten zur Pause verdient mit 1:0. Nach der Pause versuchte Kirchberg das Spiel offener zu gestalten. Dies ging aber ins Auge. Die Gäste nützten in der Folge ihre Chancen zum 4:0-Endstand. Tore: Ralph Turner, Johannes Schwentner, Sascha Jell, Manuel Engleder. (40; Stary)

Aufstellung EKS 1b: Stefan Hofer, Thomas Baumgartner, Reinhard Hoheneder, Sascha Jell, Martin Barth, Johannes Schwentner, Georg Hoheneder, Manuel Engleder, Ralph Turner, Dietmar Schuster, Markus Stallinger. Verwarnungen: Christian Mörzinger (63.).

16. Runde:  Union EKS Rohrbach/Berg 1b - TSU Waldmark St. Stefan  ~  1 : 2  (1:2)
Die Heimischen begannen sehr stark. Schon nach 15 Minuten gingen sie mit 1:0 in Führung. Doch mit dem ersten ernstzunehmenden Angriff gelang den Gästen der Ausgleich. Dieser Treffer brachte die Rohrbacher völlig aus dem Tritt und so mussten sie noch vor der Pause das 1:2 hinnehmen. Nach Wiederbeginn konnten die ideenlosen Gastgeber, die nun clever agierenden Waldmarker nicht mehr ernsthaft in Gefahr bringen. Tore: Georg Hoheneder; Uwe Hartl, Manfred Lindorfer. (50; Erlinger)

Aufstellung EKS 1b: Stefan Hofer, Martin Barth, Thomas Hinternberger, Wolfgang Pauli, Thomas Baumgartner, Sascha Jell, Georg Hoheneder, Manuel Engleder, Markus Stallinger, Dietmar Schuster, Ralph Turner.

17. Runde:  Union Aigen-Schlägl - Union EKS Rohrbach/Berg 1b  ~  3 : 0  (2:0)
Mit neuen Dressen vom Stift Schlägl legten die Hausherren mächtig los. Trotz magerer Ausbeute kam Aigen zu einem ungefährdeten 3:0-Heimsieg. Zwei Gäste-Spieler sahen Rot. Tore: Gerald Peter, Gerhard Wöss, Harald Nigl. (50; Pirklbauer)

Aufstellung EKS 1b: Stefan Hofer, Wolfgang Pauli, Johannes Schwentner, Thomas Baumgartner, Martin Barth, Markus Stallinger, Georg Hoheneder, Manuel Engleder, Ralph Turner, Sascha Jell (18. Thomas Hinternberger), Manfred Stallinger. Verwarnungen: Gerhard Wöss (58.), Rene Beham (82.).

18. Runde:  Union EKS Rohrbach/Berg 1b - Union Hofkirchen/M.  ~  5 : 2  (3:2)
Rohrbach begann wie aus der Pistole geschossen und führte bereits nach wenigen Minuten mit 2:0. Nachdem Ralph Turner, mit seinem ersten von drei Treffern auf 3:0 erhöhte, dachte man bereits an einen sicheren Sieg der Hausherren. Doch die ersatzgeschwächten Gäste aus Hofkirchen steckten nicht auf und verkürzten noch vor der Pause auf 3:2. Erst in der Schlussphase konnte Rohrbach den verdienten Sieg sicherstellen. Tore: Ralph Turner (3), Jürgen Hopf, Friedrich Plank; Roland Mayrhofer, Stefan Lindorfer. (40; Hennebichler)

Aufstellung EKS 1b: Vaclav Miksicek, Wolfgang Pauli, Christian Stallinger, Klaus Lindorfer, Martin Barth, Georg Hoheneder, Friedrich Plank, Jürgen Hopf, Thomas Baumgartner, Ralph Turner, Markus Stallinger. Verwarnungen: Wolfgang Pauli (13.), Christian Stallinger (35.), Georg Hoheneder (51.); Stefan Lindorfer (82.).

19. Runde:  Union Kollerschlag - Union EKS Rohrbach/Berg 1b  ~  0 : 1  (0:1)
Rohrbach war vor Seitenwechsel mit dem Wind im Rücken spielbestimmend, die besseren Chancen hatten aber die Gastgeber. In der 30. Spielminute brachte Thomas Baumgartner, aus einem Getümmel im Strafraum, seine Elf in Führung. Nach Seitenwechsel versuchte Kollerschlag den Wind auszunützen, die Angriffe blieben aber jedoch ohne Erfolg. Als die Heimischen alles riskierten, kam Rohrbach noch zu einigen Chancen, es blieb aber bei der für Kollerschlag unglücklichen Heimniederlage. Tor: Thomas Baumgartner. (50; Gaisbauer)

Aufstellung EKS 1b: Stefan Hofer, Anton Steyrl, Wolfgang Pauli, Christian Stallinger, Martin Barth, Thomas Hinternberger, Markus Stallinger (80. Reinhard Hoheneder), Manuel Engleder (80. Markus Eisschiel), Georg Hoheneder, Ralph Turner, Thomas Baumgartner. Verwarnungen: Heinz Wurm (83.); Wolfgang Pauli (10.); Martin Barth (30.).

20. Runde:  Union EKS Rohrbach/Berg 1b - SK Kleinzell  ~  1 : 4  (0:1)
20. Runde: EKS II - Kleinzell (OÖN)Eine vor allem in der zweiten Hälfte inferiore Leistung der Heimmannschaft. Rohrbach fand gegen den Tabellenvorletzten einfach nicht zu seinem Spiel und schlitterte so in eine deutliche Heimniederlage. Erst in der Schlussminute gelang Georg Hoheneder noch der Ehrentreffer. Tore: Georg Hoheneder; Christian Jäger, Jürgen Scaleit, Thomas Schöftner, Hermann Stummer. (100; Hirschl)

Aufstellung EKS 1b: Stefan Hofer, Anton Steyrl, Wolfgang Pauli, Christian Stallinger, Martin Barth, Thomas Hinternberger, Markus Stallinger, Manuel Engleder, Georg Hoheneder, Ralph Turner, Thomas Baumgartner.

21. Runde:  Union Neufelden - Union EKS Rohrbach/Berg 1b  ~  6 : 1  (1:1)
Tor für Rohrbach: Manuel Engleder. (SR Gattringer) Leider kein Spielbericht vorhanden!

Aufstellung EKS 1b: Stefan Hofer, Manfred Stallinger, Thomas Hinternberger, Christian Stallinger, Martin Barth, Ralph Turner, Markus Stallinger, Manuel Engleder, Georg Hoheneder, Jürgen Hopf, Thomas Baumgartner. Verwarnungen: Christian Stallinger (28.).


22. Runde:  rltUnion EKS Rohrbach/Berg 1b - Union Julbach  ~  2 : 3  (1:0)
Rohrbach war in dieser Begegnung in der 1. Halbzeit die spielbestimmende Mannschaft und ging durch Manfred Stallinger auch verdient in Führung. Nach Seitenwechsel hatte abermals Stallinger das vielleicht vorentscheidende 2:0 vor den Füßen, vergab aber. In weiterer Folge kamen die Gäste immer stärker auf und zogen auf 3:1 davon. Rohrbach gelang mit dem 3:2 in der Schlussminute, nur mehr eine Resultatskosmetik. Tore: Manfred Stallinger (35.), Christian Stallinger (90.); Martin Schlägl (64., 83.), Bernhard Klein (75.). (100; Breiteneder)

Aufstellung EKS 1b: Stefan Hofer, Thomas Baumgartner (89. Markus Eisschiel), Christian Stallinger, Manfred Fuchs, Wolfgang Pauli, Klaus Schuster (74. Anton Steyrl), Jürgen Hopf (60. Markus Stallinger), Manuel Engleder, Georg Hoheneder, Manfred Stallinger, Ralph Turner.

 
 
Meisterschaftstabellen 1996/97 (OÖFV)weitere Tabellen der 2. Mannschaft (aus der Chronik von Josef Kneidinger)1b-Torschützenliste Rohrbach/Berg 1996/97 (aus der Chronik von Ing. Rudolf Altendorfer)Tabelle - Endstand
2. Klasse Nordwest  /  Saison 1996/97
Pos Verein Sp. g. u. v. Tore Punkte
1 DSG Union St. Martin i. M. 22 19 2 1 58 : 24 59
2 Union Julbach 22 13 4 5 49 : 21 43
3 Union Neufelden 22 13 1 8 59 : 30 40
4 Union Aigen-Schlägl 22 12 4 6 35 : 26 40
5 Union Oepping 22 8 7 7 35 : 34 31
6 SK Kleinzell 22 8 5 9 40 : 38 29
7 Union Lembach 22 8 4 10 40 : 44 28
8 Union Hofkirchen i. M. 22 8 4 10 45 : 50 28
9 Union EKS Rohrbach/Berg 1b 22 7 4 11 40 : 40 25
10 Union Kollerschlag 22 6 6 10 24 : 39 24
11 TSU Waldmark St. Stefan 22 5 6 11 27 : 49 21
12 TSU Kirchberg ob der Donau 22 0 3 19 10 : 67 3
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Saison 1995/96

Mühlviertler Cup 1995 (Meister)
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 20.07.2016. Alle Angaben ohne Gewähr! Verfasser: Thomas Kneidinger
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- Union EKS Rohrbach/Berg - Mühlviertler Cup Meister (Foto vom 05.08.1995) --- stehend v.l.: Klaus Schuster, Klaus Atzmüller, Klaus Lindorfer, Vaclav Miksicek, Herbert Zach, Thomas Mühleder, Thomas Dollhäubl, Wolfgang Hauer, Harald Würzl -- hockend v.l.: Hans-Peter Hopf, Radek Popelka, Ernst Richtsfeld, Marc Atzgerstorfer, Josef Kehrer- Union EKS Rohrbach/Berg - Mühlviertler Cup Meister (Foto vom 05.08.1995) --- stehend v.l.: Klaus Schuster, Klaus Atzmüller, Hans-Jürgen Hopf, Vaclav Miksicek, Klaus Lindorfer, Ernst Richtsfeld, Herbert Zach, Peter Mühleder, Thomas Dollhäubl, Wolfgang Hauer, Marc Atzgerstorfer, Harald Würzl -- hockend: Radek Popelka- Union EKS Rohrbach/Berg - Mühlviertler Cup Meister (Foto vom 05.08.1995) --- stehend v.l.: Klaus Schuster, Klaus Atzmüller, Klaus Lindorfer, Vaclav Miksicek, Herbert Zach, Thomas Mühleder, Thomas Dollhäubl, Wolfgang Hauer, Harald Würzl -- hockend v.l.: Hans-Peter Hopf, Radek Popelka, Ernst Richtsfeld, Marc Atzgerstorfer, Josef Kehrer
- Union EKS Rohrbach/Berg - Mühlviertler Cup Meister  (Fotos vom 05.08.1995) -
stehend v.l.: Klaus Schuster, Klaus Atzmüller, Klaus Lindorfer, Vaclav Miksicek,
Herbert Zach, Thomas Mühleder, Thomas Dollhäubl, Wolfgang Hauer, Harald Würzl

hockend v.l.: Hans-Peter Hopf, Radek Popelka, Ernst Richtsfeld, Marc Atzgerstorfer, Josef Kehrer
 
 
Der Mühlviertler-Cup 1995 stand auch heuer ganz klar im Zeichen des Titelverteidigers Union EKS Rohrbach/Berg. Die Lanzerstorfer-Elf erreichte durch klare Siege über die Bezirksligisten Union Schweinbach (6:1; Tore: Dollhäubl 2, Stallinger M. 2, Stallinger J. und Lindorfer K.) sowie SK Admira Linz (6:0; Tore: Zach H. 3, Dollhäubl 2 und Richtsfeld) die 3. Runde, wo man auf Union Oepping traf. Die von so manchen Fans als "Jausengegner" abqualifizierte Mannschaft wäre beinahe zum Stolperstein geworden. Nach der erwarteten Offensive von Rohrbach, die zwar zahlreiche Chancen aber keine Tore brachte, ging Oepping in der 20 Minute nach einem Verteidigungsfehler in Führung. Rohrbach verstärkte daraufhin zwar den Druck, konnte jedoch daraus kein Kapital schlagen. In der 44. Minute war es dann aber soweit. Radek Popelka verwandelte einen etwas fragwürdigen Elfmeter zum 1:1. Mit diesem Stand wurden auch die Seiten gewechselt. Nachdem Rohrbach bei 2 Kontern der Gastgeber beinahe das 1:2 kassiert hätte, verhängte der Schiedsrichter nach einem Handspiel auf der Linie einen weiteren Elfmeter für Rohrbach, den Radek Popelka abermals souverän verwandelte. Kurz nach diesem Führungstreffer stellte Markus Hirnschrodt den letztendlich doch verdienten 3:1 Erfolg für Rohrbach sicher. Der nächste Gegner hieß nun SK St. Magdalena. Dieses Spiel sollte für Rohrbach eine Standortbestimmung für die kommende Saison sein, da dieser Verein bereits seit einigen Jahren in der 1. Landesliga spielt. Rohrbach begann dieses Spiel im Stile einer Klassemannschaft und ging durch Tore von Klaus Atzmüller und Manfred Stallinger 2:0 in Führung. Bei diesem Stand wurden auch die Seiten gewechselt. Der Beginn der 2. Hälfte stellte dann den bisherigen Spielverlauf auf den Kopf. Die Urfahraner agierten nun äußerst druckvoll und stellten durch 2 Tore von Wurmlinger auf 2:2. Nach diesen schwachen 20 Minuten zu Beginn der 2. Halbzeit übernahm Rohrbach jedoch wieder das Kommando und kam auch noch zu guten Chancen, es blieb jedoch nach 90 Minuten beim 2:2. In der Verlängerung erwiesen sich dann die Hausherren als die stärkere Mannschaft und kamen durch Treffer von Herbert Zach und Thomas Dollhäubl noch zu einem sicheren 4:2 Erfolg. Der Gegner im Finale des Mühlviertler-Cup 1995 hieß Union Königswiesen. Rohrbach ging auf eigener Anlage als klarer Favorit in diese Begegnung gegen den 2. Landesligisten. Nach 5 Minuten stellte Manfred Stallinger durch ein Kopfballtor bereits auf 1:0. Rohrbach spielte daraufhin sichtlich befreit auf und Königswiesen konnte sich bei Torhüter Josef Baumgartner bedanken, dass die Seiten beim Stand von 1:0 gewechselt wurden. Nach der Pause bot sich den 500 Zusehern das gleiche Bild. Rohrbach war die klar dominierende Mannschaft und erhöhte durch Tore von Klaus Atzmüller und Thomas Dollhäubl auf 3:0. Königswiesen fand in den gesamten 90 Minuten keine nennenswerte Torchance vor und somit gelang der Union EKS Rohrbach/Berg die erfolgreichste Titelverteidigung sowie das erste Mal in der Vereinsgeschichte das Double Cup und Meisterschaft. Die Union EKS Rohrbach/Berg vertritt am Dienstag, dem 15.08.1995, das Mühlviertel im OÖ. Fußball-Cup und trifft dabei daheim auf Raika Micheldorf.

Auslosung zum Mühlviertler Cup: v.l.: Peter Aigner (Cupkomitee OÖFV), Rudolf Breidt (Sponsor Brauerei Baumgartner), Johann Fischer (Raiffeisenbank Rohrbach), Josef Falkner (OÖFV)Cupauslosung in Rohrbach: Links Cupvorsitzender Peter Aigner, rechts Dir. Fischer von der Raiffeisenbank Rohrbach.Die Auslosung des Mühlviertler Fußballcups fand am 29. Mai 1995 im Gasthaus Reisinger in Rohrbach statt.Quelle: verfasst von Andreas Lindorfer - aus der Fußballchronik
der Union Rohrbach/Berg (Saisonen 1989-1995)
 
Mühlviertler Fußballcup 1995
1. HAUPTRUNDE
24. / 25.06.95
2. RUNDE
22.07.95
3. RUNDE
25.07.95
4. RUNDE
29. / 30.07.95
FINALE
05.08.95
Union Schweinbach
1 : 6
EKS Rohrbach/Berg
EKS Rohrbach/Berg

6 : 0

SK Admira Linz
Union Oepping


1 : 3


EKS Rohrbach/Berg
EKS Rohrbach/Berg




4 : 2 (2:2 n.V.)




SK St. Magdalena
EKS Rohrbach/Berg





3 : 0





Union Königswiesen











Spiel um Platz 3 und 4


Union Naarn

3 : 2

SK St. Magdalena
SK Admira Linz
9 : 2
Union Oberneukirchen
Union Eidenberg/Geng
1 : 3
TSU Waldmark
Union Oepping

3 : 0

TSU Waldmark
Union Oepping
2 : 1
Union Altenfelden
Union Neustift
2 : 3
Union Lembach
Union Lembach

3 : 1

Union St. Oswald/H.
Union Lembach


0 : 4


SK St. Magdalena
Union St. Oswald/H.
3 : 0
SV Steyregg
SV Urfahr
4 : 3 (5:5 n.V.)
Union Putzleinsdorf
SV Urfahr

0 : 5

SK St. Magdalena
Union Vorderweißenbach
1 : 3
SK St. Magdalena
Union Weitersfelden
2 : 4
Union Naarn
SV Freistadt

1 : 6 (1:1 n.V.)

Union Naarn
ASKÖ Katsdorf


1 : 6 (1:1 n.V.)


Union Naarn
Union Königswiesen




2 : 1 (1:1 n.V.)




Union Naarn
Union Kefermarkt
0 : 4
SV Freistadt
Union Baumgartenberg
3 : 2
ASKÖ Pregarten
Union Baumgartenberg

1 : 3

ASKÖ Katsdorf
SV Sandl
4 : 7 n.V.
ASKÖ Katsdorf
ASKÖ Schwertberg
3 : 1
ATSV Mauthausen
Union Königswiesen

3 : 1 (1:1 n.V.)

ASKÖ Schwertberg
Union Perg


0 : 2


Union Königswiesen
Union Schönau
0 : 3
Union Königswiesen
Union Münzbach
2 : 4 (3:3 n.V.)
Union Wartberg/Aist
Union Wartberg/Aist

1 : 2 (0:0 n.V.)

Union Perg
Union Rainbach/Mkr.
1 : 4
Union Perg
 
 
1. Cuprunde (23.06.1995):  rltrltSchweinbach - EKS Rohrbach/Berg  ~  1 : 6  (1:3)
Rundschau, Juni 199506. Min.    0 : 1    Manfred Stallinger
20. Min.    0 : 2    Klaus Lindorfer
31. Min.    0 : 3    Thomas Dollhäubl
42. Min.    1 : 3    Pichler
50. Min.    1 : 4    Thomas Dollhäubl
67. Min.    1 : 5    Manfred Stallinger
71. Min.    1 : 6    Josef Stallinger

2. Cuprunde (22.07.1995):  EKS Rohrbach/Berg - Admira Stock Linz  ~  6 : 0  (2:0)
               1 : 0    Thomas Dollhäubl
               2 : 0    Thomas Dollhäubl
               3 : 0    Ernst RichtsfeldRundschau, Juli 1995
               4 : 0    Herbert Zach
               5 : 0    Herbert Zach
               6 : 0    Herbert Zach

3. Cuprunde - Viertelfinale (25.07.1995):  youtube rltOepping - EKS Rohrbach/Berg  ~  1 : 3  (1:1)
Rundschau, Juli 199520. Min.    1 : 0    Martin Rozkosny (nach einem Eckball)
45. Min.    1 : 1    Radek Popelka (Foulelfmeter)
80. Min.    1 : 2    Radek Popelka (Foulelfmeter)
82. Min.    1 : 3    Markus Hirnschrodt

4. Cuprunde - Semifinale (29.07.95):  rlt EKS Rohrbach/B. - St. Magdalena  ~  4 : 2  (2:0, 2:2) n.V.
19. Min.
29. Min.
51. Min.
64. Min.
101. Min.
118. Min.
     1 : 0    
     2 : 0    
     2 : 1    
     2 : 2    
     3 : 2    
     4 : 2    
Klaus Atzmüller
Manfred Stalllinger
Manfred Wurmlinger
Manfred Wurmlinger
Herbert Zach
Thomas Dollhäubl

Der Perger, August 1995Rundschau, Juli/August 1995

Cup-Finale (05.08.1995):  rltEKS Rohrbach/Berg - Union Königswiesen  ~  3 : 0  (1:0)
SchlagzeileTitel im Mühlviertler Cup erfolgreich verteidigt. Nach 1993 heißt der Mühlviertler Fußballcupsieger auch 1995 Union EKS Rohrbach/Berg. Die Schützlinge von Trainer Franz Lanzerstorfer landeten im Finale einen nie Cup-Finale: EKS - Königswiesen (Rundschau)gefährdeten 3:0-Erfolg über Union Königswiesen. In der Meisterschaft hatten die nun in die 1. Liga aufgestiegenen Rohrbacher gegen Königswiesen zweimal 3:1 gewonnen. Königswiesen hoffte mit den Chancen eines Außenseiters beim Cup-Finale in Rohrbach Revanche nehmen zu können. Dem war aber dann nicht so. Schon in der 5. Minute traf Manfred Stallinger zur Cup-Finale: EKS - Königswiesen (Vorberichte Presse)Cup-Finale: EKS - Königswiesen (Presse)Cup-Finale: EKS - Königswiesen (Presse)Cup-Finale: EKS - Königswiesen (Presse)1:0-Führung für die Gastgeber. Dann verhinderte Königswiesen Goalie Josef Baumgartner mit tollen Reaktionen die frühe Entscheidung. Die fiel dann gleich nach Wiederbeginn durch Klaus Atzmüller; Thomas Dollhäubl traf zum 3:0. Im kleinen Finale besiegte DSG Union Naarn den SK St. Magdalena mit 3:2, wobei zweimal Tober und einmal Dirneder für die Mühlviertler scorten.

Aufstellung EKS: Vaclav Miksicek, Ernst Richtsfeld, Radek Popelka, Klaus Lindorfer (75. Marc Atzgerstorfer), Manfred Stallinger (46. Hans-Jürgen Hopf), Josef Kehrer, Thomas Dollhäubl (75. Wolfgang Hauer), Harald Würzl, Klaus Schuster, Klaus Atzmüller, Herbert Zach. Tore: Manfred Stallinger (9.), Klaus Atzmüller (50.), Thomas Dollhäubl (55.). Schiedsrichter: Karl Jaksch.

 
 
Nach dem Double macht Rohrbach Jagd auf den Landescup
Nach dem Meistertitel in der 2. Landesliga und dem Sieg im Raiffeisen Mühlviertler Fußballcup will es die Union EKS Rohrbach/Berg nun wissen: Der 1. Landesligist hat Anfang September in Schärding den Sieg im Landescup im Visier.

Mühlviertlercup-Finale (Bezirksmagazin)Die Rohrbacher gehen voll Zuversicht in die Partie gegen Andorf: "Zweiter sind wir schon einmal geworden, jetzt wollen wir den Cup" meint Manager Willi Grims - und blickt gemeinsam mit Sektionsleiter Peter Aigner und dem übrigen Funktionärsteam auf den "Jahrhundertsommer" des Rohrbacher Fußballs zurück. Zuerst wurde der Titel in der 2. Landesliga Ost ins Trockene gebracht, dann holte man sich den Titel im Raiffeisen Mühlviertler Cup. Dieser Sieg konnte auf eigener Anlage ins Trockene gebracht werden, zum zweiten Mal nach 1993 wurde das Rohrbacher Stadion vom Cupkomitee als Veranstaltungsort ausgewählt.

Klarer Erfolg im Finale
Mühlviertlercup-Finale (Bezirksmagazin)Vor mehr als 500 Zuschauer ließen die Rohrbacher nichts anbrennen und setzten sich gegen die Union Königswiesen ganz klar durch. Der 3:0 (1:0)-Sieg sagt nichts über das wahre Kräfteverhältnis aus, die Hausherren hätten die von Schiedsrichter Jaksch geleitete Partie wesentlich höher gewinnen können. Stallinger, Dollhäubl und Atzmüller scorten für die Kicker aus der Einkaufsstadt, die Gäste kamen kaum zu einer Chance. Groß war der Jubel, als Kapitän Zach den Siegerpokal aus der Hand von Dir. Drimmel von der Raiffeisen-Landesbank und Dir. Fischer von der Raiffeisenbank in Rohrbach in Empfang nehmen konnte. Die Cupmedaillen überreichten die Herren Pay und Lechner vom Landescup-Komitee und der Vorderweißenbacher Bürgermeister Bruno Fröhlich im Namen des Mühlviertler Cupkomitees. Im kleinen Finale setzte sich die DSG Union Naarn gegen den SK St. Magdalena mit 3:2 durch, wobei Tober (2) und Dierneder bzw. Sturm (2) die Tore erzielten.
Die Mannschaften traten in neuen erima-Dressen an, für den musikalischen Rahmen des Finales sorgte die Stadtmusikkapelle Rohrbach. Mit dem Cupsieg qualifizierte sich Rohrbach für den Landescup, wo man es mit Micheldorf zu tun bekam: Trotz einiger Verletzungen gab es einen klaren 3:1-Erfolg, wobei Dollhäubl (2) und Kehrer die Treffer erzielten.


Cupsplitter...

Mühlviertlercup-Finale (Bezirksmagazin)Für einige Aufregung sorgte im Rohrbacher Stadion die "Ente" einer oberösterreichischen Tageszeitung, dass es beim Cupfinale Freibier und Gratis-Würstel geben würde. Nach wiederholtem Nachfragen mussten die Funktionäre der Union Rohrbach/Berg die Aktion öffentlich dementieren. Die Redaktion der nach einem Adeligensymbol benannten Zeitung hatte das Cupfinale mit einer Vereinsaktion bei Zentrasport Niedersüß verwechselt, die am gleichen Tag über die Bühne ging...


Eine bravouröse Leistung lieferten die Funktionäre der Union EKS Rohrbach/Berg als Veranstalter ab: Cupkomitee-Vorsitzender Peter Aigner meisterte sein erstes Cupfinale in dieser Funktion ebenso souverän wie sein Team. Herausragend dabei Willi Grims und Andi Wöß, die ihr großes Know-how aus dem Zentrasport Hallenfußball Nachwuchscup in die Organisation des Cupfinales einfließen ließen.

Mühlviertlercup-Finale (Bezirksmagazin)Natürlich ging es nach dem Cupsieg in Rohrbach hoch her: Nach dem Empfang auf dem Fußballplatz bei dem EKS-Chefkoch Herbert Millidorfer mit einem erlesenen Buffet begeisterte, gingen die Feiern im Cafe Oberngruber am Stadtplatz weiter. Unzählige Male wurde der Cuppokal mit edlen Getränken gefüllt, die Stimmung war bis in die frühen Morgenstunden ganz ausgezeichnet.

Spielanalyse von Hans-Jürgen Hopf und Joe Kehrer (Foto: Kneidinger)Die Stadtmusikkapelle Rohrbach auf der Sportanlage (Foto: Starmayr)Dabei zeigten die Rohrbacher Fußballer und Funktionäre, dass sie auch beim Feiern eine ordentliche Kondition haben. Eines ihrer "Opfer" war Bezirksmagazin Fotografin Sabine Starmayr: Die aparte Linzerin musste der hochprozentigen Stimmung trotz beachtlichem Stehvermögen letztlich Tribut zollen und ungeplant, aber vernünftigerweise, für eine Nacht in Rohrbach ihre Zelte aufschlagen.

Der Berger Bürgermeister Johann Fischer gratuliert dem ebenfalls aus Berg stammenden Kapitän Herbert Zach zum Meistertitel (Foto: Kneidinger)Prominenz kam ebenso auf die Rohrbacher Sportanlage; v.l.: GO-LL-Ost Karl Lechner, Vz.-Präs. OÖFV Ferdinand Pay, Bruno Fröhlich – Obmann Union Vorderweissenbach, Direktor Trimmel – Raiffeisenlandesbank (Hauptsponsor Mühlviertlercup), Direktor Fischer Raiba Rohrbach (Foto: Starmayr)Die Mühlviertler Gratiszeitungen Der Perger, Der Freistädter und das Bezirksmagazin waren nicht nur werblich mittels Transparenten präsent, sondern stellten mit einem 10.000 Schilling-Reisegutschein auch den Hauptpreis für die Publikumsverlosung zur Verfügung. Unter den mehr als 500 Zuschauern wurde schließlich Alfred Wagner aus Schlägl gezogen. Bezirksmagazin-Geschäftsführer Franz Stadler überreichte den Gutschein von Walchshofer-Reisen aus Rohrbach (Bild).

Quelle: Bezirksmagazin, August 1995
 
 
 
 
ÖFB-Cup 1995/96 (1. Runde)
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 20.07.2016. Alle Angaben ohne Gewähr! Verfasser: Thomas Kneidinger
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Die Union EKS Rohrbach/Berg traf am 12.08.1995 in der 1. Runde des ÖFB-Cups 1995 auswärts auf den Regionalligaabsteiger und Titelfavoriten der 1. Landesliga, Donau Linz.
 
1. Runde (12.08.1995):  rltDonau Linz - EKS Rohrbach/Berg  ~  3 : 0  (1:0)
Krone, August 1995Krone, August 1995Donau begann dieses Spiel äußerst druckvoll und erarbeitete sich eine klare Feldüberlegenheit, ohne jedoch zu wirklich effektiven Chancen zu kommen. Nach 21. Minuten hatte der Rohrbacher Goalgetter Manfred Stallinger sogar das 1:0 vor den Beinen. Er vergab jedoch allein stehend vor dem Torhüter. Die sicherlich spielentscheidende Szene war dann in der 38. Spielminute. Nach einem Fehlpass von Richtsfeld zog Harald Würzl die Notbremse und kassierte dafür die Rote Karte. Donau erhöhte daraufhin den Druck und erzielte in der 42. OÖN, August 1995Minute durch Prammer das 1:0. Kurz nach Wiederbeginn erhöhte die tschechische Neuverpflichtung bei Donau, Kanik, auf 2:0. Rohrbach kämpfte trotz numerischer Unterlegenheit tapfer weiter und hatte bei Chancen von Fuchs, Atzgerstorfer und Stallinger den Anschlusstreffer von den Beinen. Aus einem Gegenstoß erhöhte jedoch abermals Kanik auf 3:0. Abschließend kann man sagen, dass der Sieg von Donau zwar in Ordnung ging, aber sicherlich nicht in dieser Höhe verdient war. Es zeigte sich jedoch in diesem Spiel, dass Rohrbach mit einer etwas besseren Chancenauswertung auch in der 1. Landesliga im Volksblatt, August 1995vorderen Mittelfeld mithalten kann. Zum Spiel gegen Donau muss doch auch bemerkt werden, dass mit Libero Radek Popelka und Horst Auer die gesamte Innenverteidigung verletzungsbedingt ausgefallen ist und auch Manfred Fuchs nach längerer Verletzungspause erstmals wieder im Einsatz war. Mit dieser Niederlage ging übrigens auch eine wohl fast einmalige Serie im oberösterreichischen Fußball zu Ende. Rohrbach war seit einem Jahr bzw. 31 Pflichtspielen ohne Niederlage. Die letzte Niederlage resultierte ebenfalls aus dem ÖFB-Cup. Dabei unterlag man dem späteren Regionalliga-Aufsteiger und Sturm Graz-Bezwinger Eintracht Wels am 13.08.1994 auf eigener Anlage äußerst unglücklich mit 0:2.
 
 
 
 
Oberösterreich Cup 1995 (Meister)
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 26.08.2016. Alle Angaben ohne Gewähr! Verfasser: Thomas Kneidinger
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- Union EKS Rohrbach/Berg - OÖ Landescup Meister (Foto vom 05.09.1995) --- stehend v.l.: Peter Aigner (Sektionsleiter), Franz Lanzerstorfer (Trainer), Horst Auer, Manfred Stallinger, Herbert Zach, Josef Kehrer, Manfred Fuchs, Klaus Schuster, Wolfgang Hauer, Ernst Richtsfeld, Kurt Eilmannsberger (Nachwuchstrainer), Josef Oyrer (Bürgermeister Rohrbach), Andi Wöss (SL-Stv.), Gerhard Sleska (Tormann-Trainer) -- hockend v.l.: Eduard Hannerer (SL-Stv.), Markus Hirnschrodt, Harald Würzl, Vaclav Miksicek, Stefan Hofer, Walter Stallinger (Masseur), Klaus Lindorfer, Marc Atzgerstorfer, Willi Grims (Manager), Mag. Franz Liebletsberger (Union-Obmann), Hans-Jürgen Hopf -- liegend v.l.: Thomas Dollhäubl, Radek Popelka
- Union EKS Rohrbach/Berg - OÖ Landescup Meister  (Foto vom 05.09.1995) -
stehend v.l.: Peter Aigner (Sektionsleiter), Franz Lanzerstorfer (Trainer), Horst Auer, Manfred Stallinger,
Herbert Zach, Josef Kehrer, Manfred Fuchs, Klaus Schuster, Wolfgang Hauer, Ernst Richtsfeld,
Kurt Eilmannsberger (Nachwuchstrainer), Josef Oyrer (Bürgermeister Rohrbach),
Andi Wöss (SL-Stv.), Gerhard Sleska (Tormann-Trainer)

hockend v.l.: Eduard Hannerer (SL-Stv.), Markus Hirnschrodt, Harald Würzl, Vaclav Miksicek,
Stefan Hofer, Walter Stallinger (Masseur), Klaus Lindorfer, Marc Atzgerstorfer,
Willi Grims (Manager), Mag. Franz Liebletsberger (Union-Obmann), Hans-Jürgen Hopf

liegend v.l.: Thomas Dollhäubl, Radek Popelka
 
 
Cup-Semifinale (15.08.1995):  rltEKS Rohrbach/Berg - SV GW Micheldorf  ~  3 : 1  (2:0)
Cup-Semifinale: EKS - Micheldorf (OÖN)Cup-Semifinale: EKS - Micheldorf (OÖN)Rohrbach begann äußerst druckvoll und erarbeitete sich eine klare Feldüberlegenheit, wobei die Micheldorfer jedoch in Kontern immer gefährlicher blieben. In der 30. Minute war es dann soweit. Dollhäubl läuft der gegnerischen Abwehr auf und davon und erzielt das 1:0 für Rohrbach. 2 Minuten später erhöhte abermals Dollhäubl auf 2:0. Bei diesem Stand wurden dann auch die Seiten gewechselt. Nach Wiederbeginn erhöhte Micheldorf den Druck und kam in der 50. Minute durch Hubich zum Anschlusstreffer. Rohrbach ließ sich dadurch allerdings nicht aus der Fassung bringen. Nach einem Alleingang erhöhte Josef Kehrer in der 60. Minute auf 3:1. Durch diesen Treffer war das Spiel entschieden. Rohrbach spielte den Vorsprung souverän nach Hause und trifft nun im Finale am 5. September 1995 in Schärding auf Andorf, das sich gegen Pichl erst im Elfmeterschießen mit 5:3 durchsetzen konnte.

Aufstellung EKS: Vaclav Miksicek, Manfred Fuchs, Ernst Richtsfeld (82. Wolfgang Hauer), Klaus Lindorfer, Manfred Stallinger, Josef Kehrer, Thomas Dollhäubl, Markus Hirnschrodt, Klaus Schuster, Klaus Atzmüller, Herbert Zach. Tore: Thomas Dollhäubl (29., 32.), Josef Kehrer (65.); Markus Hubich (54.). Schiedsrichter: Arthur Reinsprecht.

Cup-Finale (05.09.95)rltEKS Rohrbach/Berg - FC Andorf  ~  6 : 5  (1:0, 1:1)  5:4 nach Elfm.
SchlagzeileHistorischer Sieg für Rohrbach: Erster Cupgewinner aus dem Mühlviertel! Im Landescup-Finale gegen Andorf (2. Landesliga West) begann Union EKS Rohrbach/Berg vor 700 Zuschauern in Schärding Cup-Finale: EKS - Andorf (Presse)OÖN, 06.09.1995ungemein stark. Nach elf Minuten verwertete Zach eine Maßflanke von Popelka gekonnt zum 1:0. Die Mühlviertler verabsäumten es, gegen die angeschlagen wirkende Elf entscheidend nachzusetzen. Gute Chancen, darunter ein Stangenschuss, waren die Folge. Einen herrlichen Freistoß der Innviertler fischte Torhüter Miksicek mit tollem Reflex aus dem Eck. Überragender Tormann verhinderte Matchball. Nach der Pause geriet Rohrbach zusehends unter Druck und musste in der 60. Cup-Finale: EKS - Andorf (Vorberichte)Cup-Finale: EKS - Andorf (Rundschau)Minute den Ausgleich hinnehmen. Die Begegnung stand auf des Messers Schneide, Andorf hatte leichte Vorteile. Den "Matchball" machte wieder einmal Miksicek zunichte, der dem heranstürmenden Andorfer den Ball vom Fuß nahm. Nach dem 1:1 in der regulären Spielzeit musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen. Mehrere Strafstöße wurden gehalten bzw. verschossen, nach der ersten Serie stand es neuerlich remis. Dann ging es im KO-System weiter - und Keeper Miksicek hatte seinen großen Auftritt: Zuerst wehrte er einen Elfer mit Reflex ab, dann knallte er den entscheidenden Strafstoß in die Maschen. Damit stand es 6:5 für Rohrbach/Berg! Spieler, Funktionäre und mehr als 300 Fans lagen sich in den Armen. Aus der Hand von Cupsponsor Baumgartner Bier nahm Kapitän Herbert Zach den 25.000-Schilling-Siegerscheck in Empfang. Präsident Sepp Fuchs vom OÖ. Fußballverband überreichte die Siegestrophäe und die Cupmedaillen an die Landescup-Finalisten.

Aufstellung zum Cup-Finale: Union EKS Rohrbach/Berg - FC AndorfDas Schiedsrichtertrio inkl. Matchball kam per Heißluftballon aufs Spielfeld.Rudolf Breit vom Hauptsponsor Baumgartner Bier überreichte dem Cupmeister einen Scheck in Höhe von 25 Tausend Schilling.v.l.: Sepp Fuchs (OÖFV-Präsident), Josef Falkner (OÖFV-Ligareferent), Ferdinand Gstöttner (BGM Schärding), Rudolf Breit (Baumgartner Bier), Herbert Zach (EKS-Mannschaftskapitän), Manfred Stallinger, Manfred Fuchs, Klaus LindorferOÖ Fußball-Landescup-Meister 1995: Union EKS Rohrbach/Berg

EKS ROHRBACH/BERG - ANDORF 1:1 (1:0) 5:4 im Elfmeterschießen; 700 Zuschauer, Schiedsrichter Johann Buchner. Rohrbach spielte in folgender Aufstellung: Vaclav Miksicek; Manfred Fuchs, Radek Popelka, Klaus Lindorfer, Manfred Stallinger, Josef Kehrer (75. Markus Hirnschrodt), Thomas Dollhäubl, Horst Auer, Klaus Schuster (75. Harald Würzl), Ernst Richtsfeld, Herbert Zach. Verwarnungen: Herbert Zach (25.), Klaus Lindorfer (79.); Berndt Jöchtl (14.), Josef Paulusberger (78).

 
 
Nach Rohrbacher Cupsieg brannten die Wunderkerzen
Fest in Mühlviertler Hand war vor wenigen Tagen Schärding: Nach dem Sieg im Baumgartner Bier Fußball-Landescup der Union EKS Rohrbach/Berg regierten für eine Nacht Spieler und Fans des Mühlviertler Landesligisten in der Inn-Metropole. Brennende Wunderkerzen zauberten einen Hauch der großen Fußballwelt in das Stadion des ATSV Schärding.

Oberösterreichcup-Finale (Bezirksmagazin)In der Tat war es ein großer Tag für den Mühlviertler Fußball: Zum ersten Mal in der Geschichte des OÖFV-Landescups holte sich eine Mühlviertler Mannschaft den Titel.
Rohrbach begann das Match gegen Andorf überaus stark und ging bereits in der 11. Minute durch einen Treffer von Herbert Zach nach einem herrlichen Pass von Radek Popelka in Führung. In der Folge verabsäumten es die Mühlviertler, entscheidend nachzusetzen, die Andorfer kamen immer besser ins Spiel: Hamberger traf nach einem Solo nur die Stange, einen herrlichen Freistoß von Paulusberger parierte Torhüter Miksicek mit einer tollen Parade. Für Rohrbach hatte Manfred Stallinger die beste Chance, sein Kopfball strich aber knapp über das Tor.
Nach der Pause fanden die Mühlviertler nicht zu ihrem gewohnten Spiel, die Gäste bekamen nach und nach Oberwasser. Nach einem Schnitzer in der Verteidigung war es dann in der 66. Minute soweit, Klaffenböck gelang der nicht unverdiente Ausgleich. Nun wollten es die Innviertler wissen und schnürten die EKS-Kicker phasenweise regelrecht ein. Torhüter Miksicek rückte immer öfter in den Mittelpunkt des Geschehens, souverän agierend wurde er zum großen Rückhalt seiner Mannschaft. Die größte Tat leistete er in der 70. Minute, als er dem allein auf ihn zustürmenden Klaffenböck den Ball vom Fuß nahm. Ein Doppeltausch - Hirnschrodt und Würzl kamen für Kehrer und Schuster - gab dem Rohrbacher Spiel neue Impulse, nach einer Superflanke von Hirnschrodt vergab Stallinger den Matchball für die Mühlviertler.
Oberösterreichcup-Finale (Bezirksmagazin)Damit ging es ins Elfmeterschießen, das sich vor 700 Zuschauern zu einem wahren Fußballkrimi entwickelte. Nach einem ausgeglichenen Auftakt erwiesen sich beide Torhüter als echte "Elfmeterkiller", eine ganze Reihe von Penalties wurde vergeben. Nach dem Remis nach der ersten Serie ging es im k.o.-System weiter, bei dem die Rohrbacher die besseren Nerven hatten: Zuerst verwandelte Hirnschrodt souverän, dann hatte Torhüter Miksicek seinen großen Auftritt: Zuerst parierte er einen Penalty - und dann trat er zum entscheidenden Elfer an. Während die Rohrbacher Funktionäre und Fans kaum mehr hinsehen konnten, zeigte Vaclav aus Tschechien keinerlei Nerven: Souverän setzte er das Leder in die Maschen und fixierte damit den 6:5-Erfolg für die Kicker aus dem Mühlviertel.
Nun kannte der Jubel keine Grenzen mehr: Die Rohrbacher Spieler, Funktionäre und Fans lagen sich in den Armen, bengalische Feuer und Wunderkerzen zauberten eine tolle Stimmung in den Schärdinger Abendhimmel. Aus der Hand von OÖFV-Präsident Sepp Fuchs und Cup-Sponsor Komm.Rat Rudolf Breidt von Baumgartner-Bier nahmen die Spieler die Cuptrophäe und die Medaillen entgegen. Ein Scheck über 25.000 Schilling versüßte den Cupsieg zusätzlich, Verlierer Andorf konnte sich immerhin noch mit 15.000 Schilling trösten.


Cupsplitter

Natürlich ging es nach dem Landescupsieg der Union EKS Rohrbach/Berg hoch her: In der Schärdinger "Bumsn" wurde beim Empfang von Sponsor Baumgartner Bier kräftig gefeiert, deftige Hausmannskost in Form von Schweinsbratl, Kraut und Knödel sorgte neben dem kühlen Baumgartner Bier für das leibliche Wohl.


Oberösterreichcup-Finale (Bezirksmagazin)Zu den Gratulanten des neuen Cupchampions zählten zahlreiche Prominente: OÖFV-Präsident Sepp Fuchs gratulierte ebenso wie sein designierter Nachfolger, OKA-General Dkfm. Dr. Leopold Windtner und der Schärdinger Bürgermeister Ferdinand Gstöttner. Aus Rohrbach waren Bürgermeister Josef Oyrer, sein Vorgänger Josef Stöby und Union-Obmann Mag. Franz Liebletsberger mit von der Partie, die sich gemeinsam mit den zahlreichen Fans und dem Funktionärsstab rund um Sektionsleiter Peter Aigner mit "ihren" Kickern freuten.

Besonders im Mittelpunkt der Feiern stand "Elfmeterkiller" Vaclav Miksicek. In seiner bescheidenen Art nahm er die Glückwünsche entgegen - und widmete den Sieg der gesamten Mannschaft.

Für einige Aufregung sorgte am Tag nach dem Cupfinale eine Falschmeldung in Radio Oberösterreich, wonach Andorf den Cup gewonnen hätte: EKS-Manager Willi Grims musste zahlreichen Anrufern das wahre Ergebnis mitteilen, die ORF-Sportredaktion stellte den Irrtum rasch richtig.

Quelle: Bernhard Haudum, Bezirksmagazin, September 1995

 
EKS - Torschützenliste
Mühlviertler-Cup + Oberösterreich-Cup 1995
Tore Name
9 Thomas Dollhäubl
6 Herbert Zach
4 Manfred Stallinger
3 Radek Popelka
2 Klaus Atzmüller
2 Markus Hirnschrodt
1 Klaus Lindorfer
1 Josef Stallinger
1 Ernst Richtsfeld
1 Josef "Joe" Kehrer
1 Vaclav Miksicek
insgesamt 31 Tore  inklusive der Tore im Elfmeterschießen im OÖ-Landescup-Finale
 
 
 
 
Saison 1995/96 - 1. Landesliga (2. Platz)
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 04.11.2017. Alle Angaben ohne Gewähr! Verfasser: Thomas Kneidinger
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EKS-Logo

Vereinsname:
Union EKS Rohrbach/Berg
gegründet:
1946   Vereinsfarben: grün/schwarz   Meister: 1974, 1978, 1991, 1992 und 1995
Sponsoren:
Einkaufsstadt Rohrbach, TOPIC-Haustüren, Schlägl-Bier
Team:
Mag. Franz Liebletsberger (UNION-Obmann), Peter K. Aigner (Sektionsleiter Fußball), Andreas Wöss (SL-Stv.), Eduard Hannerer (SL-Stv.), Wilhelm Grims (Management/Nachwuchsleiter/U-10 Betreuer), Franz Lanzerstorfer (Trainer KM), Gerhard Sleska (Co-Trainer KM), Ing. Rudolf Altendorfer (Trainer Reserve), Walter Hoheneder (U-8 Betreuer), Hermann Stallinger (U-12 Betreuer), Gerhard Engleder (U-14 Betreuer), Alois Stallinger (U-18 Betreuer), Christian Pilsl (Vorstandsmitglied/Zeugwart), Walter Stallinger (Masseur), Wilhelm Melchart (Platzwart/Platzkassier), Günther Pilsl (Platzkassier), Wilhelm Neudorfer (Fanclub Obmann), Rosina Traxler & Edwin Holinka (Hauptverantwortliche Buffet & Ausschank), Walter Hoheneder sen. (Ordner-Obmann)

Kader:
Tor:
Vaclav Miksicek, Vaclav Adam, Peter Mühleder, Stefan Hofer
Abwehr:
Radek Popelka, Horst Auer, Manfred Fuchs, Klaus Lindorfer, Wolfgang Hauer
Mittelfeld:
Herbert Zach (K), Klaus Schuster, Josef Kehrer,
Klaus Atzmüller, Ernst Richtsfeld, Harald Würzl, Sascha Jell

Sturm:
Manfred Stallinger, Thomas Dollhäubl, Markus Hirnschrodt, Marc Atzgerstorfer, Jürgen Hopf

Zugänge:
Harald Würzl (Kleinzell), Ernst Richtsfeld (Leonding), Horst Auer (Peilstein),
Marc
Atzgerstorfer (Oepping), Thomas Dollhäubl (Vorderweißenbach), Klaus Atzmüller (Vorderweißenbach),
Josef Kehrer (Hofkirchen), Hans-Jürgen Hopf (Niederwaldkirchen)

Abgänge:
Erwin Zach (Haslach), Albert Obermüller (Haslach), Sascha Draxler (Aigen),
Christian Stallinger (Vorderweißenbach), Gottfried Zach (Hofkirchen)

Eintrittspreise:
ATS 80.-, Damen und Pensionisten ATS 50.-
Budget:
Das Geringste der 1. Landesliga
Erwartungen:
von Beginn an aus dem Abstiegskampf heraushalten & kein finanzielles Risiko eingehen
Neuigkeiten:
EKS Fan Shop (Waltraud Kobler, Carmen Luger)
Saisonvorschau:
ÖFB-Cup eine Runde weiterkommen, Februar-März Trainingslager auf Zypern,
Spieler werden wenn möglich nur aus dem Bezirk geholt


5. Platz wird angestrebt
(das Zünglein an der Waage!)

OÖN, 20.08.1995Franz Lanzerstorfer, Trainer:
"Donau wird Meister. Um die restlichen zwei Aufstiegsplätze rittern St. Florian, Grieskirchen und Traun. - Wir steigen nicht ab, am meisten scheint das ATSV Sattledt gefährdet zu sein, da er Spieler abgegeben hat. - Wir sind etwa gleich stark, auf den von Askö Leonding erworbenen Ernst Richtsfeld setze ich große Stücke. Anpeilen wollen wir den achten Tabellenplatz. - Die Vorbereitung verlief zufrieden stellend, sicherten wir uns doch den Sieg im Mühlviertel-Cup."


 
EKS Rohrbach in der 1. Landesliga: Mittelfeldplatz als Ziel
Einiges vorgenommen haben sich die Fußballer der Union EKS Rohrbach/Berg für die 1. Fußball-Landesliga: Die Kicker aus der Einkaufsstadt haben einen Mittelfeldplatz im Visier, wir führten mit Sektionsleiter Peter Aigner das folgende Interview.

Landesrat Dr. Hans Achatz zu Gast in Rohrbach; von links: ?, Radek Popelka, Manfred Fuchs, Hans Achatz, Edi Hannerer (SL-Stv.), Herbert Zach (Kapitän), Josef StallingerWo liegen die Gründe für den Erfolgsrun der Rohrbacher Fußballer?
Aigner: „Wir haben einen ausgeglichenen Kader mit sehr guten Fußballern. Dazu kommt Kameradschaft und ein sehr guter Trainer. Franz Lanzerstorfer ist für uns ein Glücksfall, er bleibt auch in der 1. Landesliga im Amt.“

Wann haben Sie an den Titel in der 2. Landesliga geglaubt?
Aigner: „Nach dem 3:1-Auswärtserfolg in Garsten war ich mir sicher, dass nichts mehr passieren kann. Vorentscheidend war aber sicherlich der Heimerfolg gegen ESV Westbahn.“

Mit welchen Erwartungen geht man in die 1. Landesliga?
Aigner: „Unser Ziel ist ein Platz im Mittelfeld – so um Rang 7, 8 herum. Damit wären wir dann für den ÖFB-Cup qualifiziert. Vorher möchten wir allerdings den Mühlviertler Fußballcup erfolgreich verteidigen.“

Wird es Verstärkungen geben?
Aigner: „Wir suchen nach einem Offensiv- und einem Defensivspieler. Im Wesentlichen soll der Meisterkader aber gehalten werden, er ist sicher auch für die 1. Landesliga stark genug.“

Der Betrieb in der 1. Landesliga kostet sicher mehr Geld als jener in der 2. Landesliga. Sind neue Sponsoren in Sicht?
Aigner: „Zusätzlich zu Hauptsponsor Einkaufsstadt Rohrbach werden einige Nebensponsoren kommen. Die Verhandlungen darüber laufen gerade, Entscheidungen gibt`s noch keine. Über einen eigenen Fanshop soll eine zusätzliche Finanzierungsquelle erschlossen werden, auch eine große Saisonkartenaktion soll zusätzlich Geld in die Kasse bringen.“


Quelle: Bezirksmagazin, ca. Juni/Juli 1995
 
 
"Rohrbach peilt den 8. Platz an...!"
Union EKS Rohrbach/Berg löste Naarn in der 1. Fußball-Landesliga
als Mühlviertler Spitzenmannschaft ab.


INTERVIEW: Franz Lanzerstorfer (Trainer U. Rohrbach/Berg)

Franz LanzerstorferRohrbach hat sehr bescheiden für die 1. Landesliga aufgerüstet.
Unsere Mannschaft ist im Großen und Ganzen gleich geblieben. Drei Spieler sind weggegangen, zwei neu dazugekommen.

Fürchtet man nicht das Schicksal von Naarn - sofortiger Wiederaufstieg - zu erleiden?
Indem dass wir eine kompaktere Mannschaft haben und in allen Positionen gut besetzt sind, glaube ich nicht, dass wir in den Abstiegskampf verwickelt werden. Das wird aber auch viel von Verletzungsglück, bzw. -pech abhängen.

Welche Platzierung hat Rohrbach im ersten Jahr in der obersten Liga Oberösterreichs im Auge?
Wir streben den 8. Platz an und der müsste meiner Meinung nach auch möglich sein. Der 8. Platz würde dann zugleich auch Qualifikation für den ÖFB-Cup bedeuten.

Wie war die Vorbereitung?
Recht zufrieden stellend. Wir hatten gute Vorbereitungsspiele, gegen St. Magdalena im Cup wurden wir echt gefordert. Neuerwerbung Richtsfeld hat bereits Fuß in der Kampfmannschaft gefasst, Jürgen Hopf von Niederwaldkirchen ist am Sprung in die Erste.

Wer wird Ihrer Meinung nach Meister?
Donau ist mein Tipp!

Quelle: Mühlviertler Rundschau, August 1995
 
 
Union EKS vor echter "Nagelprobe"

Rohrbacher Notizen (92) - August 1995. <a href=https://www.youtube.com/watch?v=3B32dIOrLzE&start=688&end=837&autoplay=1 target=_blank>Das Video dazu ist hier verfügbar!</a>Seine Vormachtstellung im Mühlviertel eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat der Fußball-Landesligaaufsteiger EKS Rohrbach/Berg im Rahmen des attraktiven Raiffeisen Mühlviertler Cups. Die Mannen um Trainer Franz Lanzerstorfer liefen eigentlich nur einmal Gefahr, den Nimbus der Unbesiegbarkeit in diesem Sommercup zu verlieren. Ein unmittelbarer Gegner aus der 1. Fußball-Landesliga, SK St. Magdalena, lieferte dem Titelverteidiger aus dem oberen Mühlviertel ein recht heißes Gefecht und musste erst in der Verlängerung die Segel streichen. Mit Siegen gegen Schweinbach, Post Admira, Öpping und St. Magdalena erreichten die Rohrbacher programmgemäß das Endspiel gegen die aufstrebende Mannschaft aus Königswiesen, die sich in der vergangenen Saison im Vorderfeld der 2. Landesliga etablierte. In einer sehr einseitigen Finalbegegnung hatten die Königswiesner nie den Funken einer Chance und mussten klar die Überlegenheit des Erstligisten anerkennen. Das 3:0 Endergebnis widerspiegelt nur annähernd den Spielverlauf. Rohrbach zeigte sich in dem wieder einmal als nobler Hausherr und verjuxte eine Handvoll toller Einschussmöglichkeiten.

Für den Präsident des Mühlviertler Cup-Komitees, dem Rohrbacher Fußball-Sektionsleiter Peter Aigner, bedeutete es eine große Freude, den prächtigen Pokal seinen Spielern überreichen zu können. Zwischenzeitlich wurde nach dem Sieg über Micheldorf der Einzug ins Finale des OÖ.-Cups geschafft, das am 5. September entschieden wird.
Ansonsten glichen die Sommermonate bisweilen eher der Ruhe vor dem Sturm, als urplötzlich eine wahre Verletzungsepedemie den Kader bedrohlich schmälerte. Fast die gesamte Abwehr mit Radek Popelka, Horst Auer und Fuchs Manfred laborierte an Verletzungen und brachte Trainer Lanzerstorfer in arge Nöte. Meistereuphorie und Freude über den Cupsieg waren rasch verflogen. Nun heißt es das Kämpferherz in beide Hände nehmen, und um eine Schadensbegrenzung bemüht zu sein.
Rohrbacher Notizen (92) - August 1995In der Übertrittszeit gab es eigentlich keine aufregenden Personalrochaden. Der erfolgreichen Mannschaft der letzten Saison wurde auch für den Überlebenskampf in der nächst höheren Etage das volle Vertrauen ausgesprochen. Zur Mannschaft stießen lediglich der 20jährige Niederwaldkirchner Hans Hopf und der 27jährige Lembacher Ernst Richtsfeld. Das Talent Christian Stallinger wurde an Vorderweißenbach verliehen. Mit den Finanzen enorm hauszuhalten in der neuen Umgebung wird auch diesmal wieder eines der obersten Gebote sein müssen. Mit einem Minibudget gemessen an der Konkurrenz soll und muss das Auslangen gefunden werden. Nur dank der Rohrbacher Geschäftswelt, der Stiftsbrauerei Schlägl und des bekannten Sarleinsbacher Türenherstellers Topic kann man sich überhaupt in diese Gefilde wagen. Dass es dort sportlich sehr eng werden kann, zeigte nicht nur das kursierende Verletzungspech sondern auch das Auftaktspiel in Traun, wobei die mangelnde Chancenauswertung tatsächlich die große Achillessehne des Aufsteigers zu sein scheint. Rohrbachs Ambitionen sind daher realistischerweise ausschließlich auf den Klassenerhalt gerichtet. Insgeheim hofft man, dass die Obermühlviertler bald auch wieder in voller Kampfstärke agieren können und vielleicht doch ein Stückchen aus der letztjährigen Euphorie in die neue Umgebung hinüberzuretten vermögen. Es wäre doch jammerschade, wenn es nur bei einem einjährigen Gastspiel in der höchsten oberösterreichischen Fußball-Liga bleiben würde.

Quelle: Rohrbacher Notizen, Folge 92, August 1995
 
 
rltNachwuchs: Tore, Pizzi und viel Sonne

Rohrbacher Notizen (92) - August 1995Die hervorragenden Leistungen der Rohrbacher Nachwuchsfußballer, die heuer nicht nur mit einem Rekordvorsprung von 11 Punkten die oö. U-14 Leistungsliga für sich entschieden sondern auch noch als Draufgabe den oö. Landesmeistertitel in beeindruckendem Stil errangen, durften im Monat Juli als wohlverdiente Belohnung einen einwöchigen Italienaufenthalt verbunden mit der Teilnahme am Italia Cup 1995 in Verona konsumieren. Die Rohrbacher Tippgemeinschaft unter der Führung von Vereinswirt Hans Laschitz und Christian Pilsl sponserten dieses Ferienunternehmen mit dem stolzen Betrag von S 30.000,--. Den Rohrbacher Nachwuchskickern unter Trainer Gerhard Engleder schloss
Die junge Rohrbacher Mannschaft (in der Mitte Manuel Engleder) beim Italy-Cup im Juli 1995sich eine illustre Fangruppe, bestehend aus Eltern, Funktionären, Spielern der Kampfmannschaft und sonstigen Fußballfreunden, natürlich auf eigene Rechnung, an, die sich eine Mixtur an Fußball, Sightseeing, Kultur, Badevergnügen und italienischen Gaumenfreuden hinlänglich zu Gemüte führte. Für die Sportler standen natürlich neben dem Turniergeschehen ausgedehnte Badeausflüge an den wunderbaren Gardasee im Mittelpunkt des Interesses, die aber nicht nur bei den Buben bleibende Eindrücke und Auf dieser Italien-Reise war es sehr heiß, deshalb musste viel getrunken werden :)Erinnerungen hinterließen.
Eine Gruppe von Kulturinteressierten genoss zudem in der weltberühmten Arena zu Verona das unnachahmliche Flair eines mitternächtlichen Opernzaubers. Natürlich machten sich aber viele Rohrbacher auch auf die Suche nach dem sagenumwobenen Schauplatz der weltberühmten und bittersüßen Liebesromanze von "Romeo und Julia". Dass die sympathischen Rohrbacher Buben trotz tropischer Temperaturen auch noch eine Didi Schuster verletzte sich leicht beim Italy-Cup (Juli 95)überaus erfreuliche sportliche Bilanz mit nach Hause brachten, rundet das Bild dieses gelungenen Italientrips nur noch ab. Rund 100 Mannschaften aus 16 Nationen waren angetreten, die begehrte Cuptrophäe für sich zu erringen. Die U-14 Mannschaft von EKS Rohrbach/Berg stellte ihre Sonderklasse unter Beweis, schaffte im U-15 Bewerb den hervorragenden 3. Platz und etablierte sich damit als beste europäische Mannschaft. Mit klaren Erfolgen in der Vorrunde gegen holländische, italienische, griechische und französische Gegner, wurde es erstmals in der Zwischenrunde eng. U-14 Endrang: Dritter beim Italy-Cup 1995Schließlich konnte aber der slowakische Gegner FC Chemlon Hummenne im Strafstoßschießen ausgeschaltet werden. Im Semifinale war aber Rohrbach dann an einem übermächtigen Gegner gescheitert. Eastern New York, identisch mit dem amerikanischen Olympianachwuchskader, ging als 3:0 Sieger vom Platz und versperrte damit den Rohrbachern den Einzug ins Turnierfinale, das im imposanten WM-Stadion von Verona ausgetragen wurde. Im kleinen Finale gegen die schwedische Mannschaft FC Jarfalls waren die Rohrbacher aber wieder in ihrem Element und sicherten sich klar den 3. Platz.

Quelle: Rohrbacher Notizen, Folge 92, August 1995

 
 
Union EKS Rohrbach/Berg RESERVE: Kader von 95/96 (aus der Chronik von Ing. Rudolf Altendorfer)Union EKS Rohrbach/Berg RESERVE: Torschützen vom Jahr 1995 (aus der Chronik von Ing. Rudolf Altendorfer)Spielplan
1. Landesliga  /  Herbstmeisterschaft 1995
Datum Zeit Spiel Ergebnis
1 Sa, 19.08.95 18.00 SV Traun - EKS Rohrbach/Berg 2 : 0
2 Sa, 26.08.95 17.00 EKS Rohrbach/Berg - SK Altheim 3 : 1
3 Do, 26.10.95 14.30 EKS Rohrbach/Berg - ATSV Lenzing 0 : 0
4 Sa, 09.09.95 16.00 EKS Rohrbach/Berg - SK St. Magdalena 2 : 2
5 Sa, 16.09.95 16.00 ASKÖ Donau Linz - EKS Rohrbach/Berg 1 : 1
6 Sa, 23.09.95 16.00 EKS Rohrbach/Berg - SK Schärding 3 : 0
7 Sa, 30.09.95 15.00 SK Amateure Steyr - EKS Rohrbach/Berg 1 : 4
8 Sa, 07.10.95 15.00 EKS Rohrbach/Berg - SV Grieskirchen 3 : 1
9 Sa, 14.10.95 15.00 EKS Rohrbach/Berg - Union St. Florian 2 : 1
10 Sa, 21.10.95 14.30 Union Vöcklamarkt - EKS Rohrbach/Berg 0 : 0
11 Sa, 28.10.95 14.30 EKS Rohrbach/Berg - SV Austria Tabak Linz 1 : 2
12 Sa, 04.11.95 14.00 ATSV Sattledt - EKS Rohrbach/Berg 0 : 2
13 Sa, 11.11.95 14.00 EKS Rohrbach/Berg - Union Esternberg 1 : 0
 
 
Spielbericht1. Runde:  rltSV Traun - Union EKS Rohrbach/Berg  ~  2 : 0  (0:0)
SchlagzeileRohrbachs Einstand in der Landesliga missglückt. Verpatzter Auftakt für die Mühlviertler Elf in der 1. Liga, wenngleich die Rohrbacher nicht schlecht spielten. Gegen Altheim hofft Seki Peter Aigner auf einen vollen Erfolg: "Mit 1. Runde: HAKA Traun - EKS (OÖN, Krone, Volksblatt)unseren Fans im Rücken müssten wir das schaffen!" In Traun begann Rohrbach sehr druckvoll, diktierte das Spiel. Und kam auch zu tollen Chancen durch das Stürmer-Duo Stallinger/Dollhäubl. Traun hatte in den ersten 45 Minuten keine nennenswerte Chance. Rohrbach begann auch die zweite Halbzeit mit Elan, doch es fehlte das Glück des Tüchtigen. Ein Tausend-Gulden-Schuss von Zandl ins Kreuzeck brachte den Traunern das 1:0. Postwendend köpfelte Stallinger an die Querlatte des Trauner Gehäuses. Aber wieder im Gegenzug musste Rohrbach nach einem Missverständnis in der Abwehr das 2:0 durch Tonezzer hinnehmen. Damit hatten die Trauner schon ihr Pulver verschossen. Rohrbach hatte nun die Chancen das Spiel noch umzudrehen, doch scheiterte man am gut disponierten Goalie Voglsam. (600; Baumann) Res. 4:2 (lt. Rundschau auf 23.8. verschoben), Jun. St.Valentin-Rohrbach 0:5

Aufstellung EKS: Miksicek; Fuchs, Atzmüller, Auer, Lindorfer; Zach, Kehrer, Richtsfeld (46. Hirnschrodt, 69. Atzgerstorfer), Schuster; Stallinger, Dollhäubl. Gelbe Karten: Gass; Schuster. Rote Karte: Zandl (82./nach Foul an Lindorfer). Tore: Zandl (58.), Tonezzer (61.). EKS-Reserve lt. Altendorfer-Chronik Spiel am 23.08.95; Fehler oder korrekt? ~ Ergebnis: 4:2 (3:0). Aufstellung EKS II: Mühleder P.; Pröll C., Hinternberger P., Hauer W., Lindorfer A.; Hoheneder G. (Stallinger A.), Hoheneder R., Würzl H., Baumgartner T. (Reischl R.); Stallinger J. (Grünzweil P.), Hopf J. (Dragomer C.). Tore EKS II: Hoheneder G., Hauer W.

SchlagzeileVorschau: "Wir haben mit Altheim noch eine Rechnung offen, denn vor zwei Jahren sind wir den Innviertlern OÖN, August 1995im Landescupfinale im Elfmeterschießen unterlegen. Unsere Spieler sind ganz heiß darauf, sich heute dafür zu revanchieren. Alle sind euphorisch, wir können in dieser Liga sicher bestehen", hat Rohrbach-Manager Willi Grims drei Punkte fest eingeplant und lässt sich auch vom 0:2 in Traun vorige Woche nicht beirren. Aber auch außerhalb des Spielfeldes soll dem Publikum einiges geboten werden, so wir das "Oswald-Sextett", ein Mitsponsor des Mühlviertler Landesligisten, im Vorprogramm den Kickern den Marsch blasen. Als zusätzlicher Sponsor dreht auch die Schlägler Stiftsbrauerei für die Zuschauer den Zapfhahn auf. Einen Erfolg abseits des Spielfeldes konnten die Rohrbacher vor drei Tagen verbuchen: Nachwuchsfußballer Alexander Unger erhielt die Einberufung in die Unter-15-Nationalmannschaft.
 
2. Runde:  rltUnion EKS Rohrbach/Berg - SK Altheim  ~  3 : 1  (1:1)
SchlagzeileJunior Marc Atzgerstorfer sorgt für Entscheidung. Nach der Auftaktniederlage in Traun wollten die Rohrbacher unbedingt den ersten Sieg in der Landesliga feiern. In einem schnellen und kampfbetonten Spiel war Altheim zunächst feldüberlegen, OÖN, August 1995ohne aber gefährlich zu sein. In der 27. Minute gab es Freistoß für Rohrbach, Radek Popelka erzielte daraus das 1:0. Altheim konnte aber nur wenig später, nach einer Unachtsamkeit, durch Weiß ausgleichen. Nach der Pause wurde das Match härter, es gab insgesamt sieben gelbe Karten, davon fünf für die Gäste. Rohrbach übernahm immer mehr das Kommando, und in der 70. Minute war es soweit: Josef Kehrer verwertete einen Abpraller zum 2:1. Dollhäubl vergab in Folge Rundschau, August 1995zwei tolle Chancen, Altheim war aus Kontern immer gefährlich und daher knapp am Ausgleich. Der eingewechselte Juniorenspieler Marc Atzgerstorfer sorgte aber mit seiner ersten Ballberührung für das 3:1 und sicherte Rohrbach einen verdienten Sieg. Damit ist den Rohrbachern die Revanche gegen Altheim für die knappe Niederlage im Elferschießen im Landescup-Finale vor zwei Jahren gelungen! (500; Stockinger) Res. 1:1, Jun. 10:1 gegen Union Perg

Aufstellung EKS: Miksicek; Fuchs, Popelka, Lindorfer, Richtsfeld; Kehrer (90. Würzl), Schuster, Auer, Zach; Dollhäubl, Stallinger (89. Atzgerstorfer). Tore: Popelka (27.), Kehrer (70.), Atzgerstorfer (90.); Weiss (33.). EKS-Reserve ~ Ergebnis: 1:1 (0:0). Aufstellung EKS II: Mühleder P.; Reischl R. (Dragomer C., Stallinger Mar.), Hinternberger P., Hauer W., Lindorfer A.; Hoheneder G., Hoheneder R., Hirnschrodt M. (Lindorfer W.), Pröll C.; Hinternberger T., Hopf J. (Grünzweil P.). Verwarnungen EKS II: Grünzweil P., Pröll C. Tor EKS II: Hoheneder G.

SchlagzeileVorschau: Feiert Rohrbach am Nationalfeiertag erstmals die Tabellenführung? Seit 27 Spielen ist die Mannschaft von Rohrbach/Berg auf eigener Anlage schon ungeschlagen und sollte diese Serie morgen gegen Lenzing Ausschnitt Kronen Zeitungprolongiert werden, stehen die Mühlviertler erstmals an Volksblatt, Oktober 1995der Spitze der 1. Fußball-Landesliga. Doch gerade vor dem Spiel gegen die auswärts noch ungeschlagenen Lenzinger drohen Trainer Lanzerstorfer die Stürmer auszugehen. Ein schwieriges Unterfangen, wenn man weiß, dass mit Dollhäubl und Stallinger Rohrbachs brandgefährliches Stürmerduo verletzt ausfällt, mit Fuchs ein gelernter Defensiv-Spieler als Sturmtank in die Bresche springen muss. Bei Lenzingern dezimiert die Gelbsucht Woche für Woche den Minikader von Trainer Schrötter, morgen muss Lubinger pausieren.
   » EKS-Info-Folder vom 26.10.1995: Vorderseite / Rückseite
 
Spielbericht3. Runde ~ NachtragsspielrltUnion EKS Rohrbach/Berg - ATSV Lenzing  ~  0 : 0
SchlagzeileWegen des Cupfinales gegen Andorf wurde das OÖN, Oktober 19953. Runde: Lenzing - EKS (Krone)abgesagte Spiel in Lenzing erst am 26. Oktober 1995 nachgeholt. Außerdem wurde mit Lenzing der Heimvorteil getauscht. Wer hätte das zu Saisonbeginn gedacht. Die Union EKS Rohrbach/Berg liegt nach 10 Runden in der 1. oö. Fußball-Landesliga, punktegleich mit dem Tabellenführer Nico Sattledt, an 2. Stelle. Im letzten Heimspiel gegen ATSV Lenzing Modal verpassten unsere Kicker durch das 0:0 die Chance, die alleinige Tabellenführung zu übernehmen. Vor 900 Zuschauern gab es ein kampfbetontes Spiel in dem die Rohrbacher in den letzten 10 Minuten der 1. Halbzeit knapp den Führungstreffer verpassten. Nach einem herrlichen Pass von Radek Popelka überhob Herbert Zach den herauseilenden Tormann, aber leider ebenso auch knapp das Tor. Kurze Zeit später traf Lindorfer bei einem 30-Meter-Schuss nur die Stange. Schlussendlich reichte es gegen die Lenzinger "Betonabwehr" nur zu einem 0:0. In diesem Spiel machte sich sicherlich auch das Fehlen von unserem Goalgetter Thomas Dollhäubl bemerkbar, zudem auch Manfred Stallinger nicht voll fit antreten konnte. Man muss jedoch bedenken, dass der Gegner immerhin den 3. Tabellenplatz belegt und in dieser Saison auswärts noch ungeschlagen ist. (900; Stöbich) Res. 2:1

Aufstellung EKS: Miksicek; Lindorfer, Popelka, Auer, Hirnschrodt; Kehrer, Schuster, Zach, Richtsfeld; Stallinger (55. Atzgerstorfer), Fuchs (55. Atzmüller). Verwarnungen: Sanjug, Kaiser; Atzmüller, Schuster. EKS-Reserve abgesagt am 02.09.95; verschoben auf 26.10.95 & Heimrecht getauscht ~ Ergebnis: 2:1 (2:1). Aufstellung EKS II: Adam V.; Pröll C., Hinternberger P. (Altendorfer R.), Baumgartner T., Reischl R.; Hoheneder G., Hoheneder R., Hinternberger T., Stallinger Mar.; Lindorfer W., Grünzweil P. Tore EKS II: Lindorfer W., Baumgartner T.

Vorschau: Mit einem flauen Gefühl im Magen fährt St. Magdalena Trainer Hans Halter zum einzigen heutigen Spiel der 1. Fußball-Landesliga, zu EKS Rohrbach/Berg um 16 Uhr: "Es ist nicht unsere 2:4-Niederlage vom oö. Cup, die mich beunruhigt - es ist der derzeitige Höhenflug der Rohrbacher, der ihnen viel Selbstvertrauen gibt."
 
4. Runde:  rltUnion EKS Rohrbach/Berg - SK St. Magdalena  ~  2 : 2  (0:0)
SchlagzeileMagdalena-Fan attackiert Schiedsrichter: Rohrbach droht Verfahren. "Ein tolles Spiel!" kommentierte Rohrbachs Sektionsleiter Peter Aigner begeistert. Die Urfahraner legten eine starke halbe Stunde hin. Kondert und 4. Runde: EKS - St. Magdalena (Volksblatt)Wurmlinger brachten ihre Elf in Front. Das 0:2 ließ die Heimelf keinesfalls mutlos werden. Mit fast 600 Besuchern im Rücken startete die Elf eine tolle Aufholjagd. Nur 120 Sekunden nach Wiederbeginn gelang Dollhäubl der Anschlusstreffer. Als Retter in einer brenzligen Situation erwies sich abermals Torhüter Miksicek: Einen Foulelfer von Wurmlinger machte er unschädlich. Seine Großtat gab den Mühlviertlern neuerlich Auftrieb. Es dauerte aber bis fünf Minuten vor dem Schlusspfiff, bis der gerechte Ausgleichstreffer gegen die durch den Ausschluss von Sturm dezimierte St. Magdalena-Elf fiel: Herbert Zach schoss einen Handelfer zum 2:2 ein. Zu einem unliebsamen Zwischenfall kam es beim Abgang: Ein Magdalena-"Fan" drückte seine Zigarette am Hals des Schiedsrichters aus. Die Gendarmerie nahm die Anzeige entgegen, aber Sektionsleiter Aigner ist sauer: "Jetzt wird es gegen uns ein Verfahren wegen Versagen des Ordnerdienstes geben." (600; Mittendorfer) Res. 7:0, Jun. gegen Austria Tabak 3:1

Aufstellung EKS: Miksicek; Auer (41. Atzgerstorfer), Popelka (46. Hirnschrodt), Lindorfer; Schuster, Atzmüller, Kehrer, Richtsfeld, Zach; Stallinger, Dollhäubl. Ausschluss: Sturm (60. Gelb/Rot). Tore: Dollhäubl (47.) Zach (86. Handelfmeter); Kondert (18.), Wurmlinger (25.). EKS-Reserve ~ Ergebnis: 7:0 (3:0). Aufstellung EKS II: Mühleder P.; Pröll C., Hinternberger P., Hauer W., Reischl R. (Grünzweil P.); Hoheneder G., Hoheneder R., Würzl H., Baumgartner T.; Stallinger J. (Stallinger Mar.), Hopf J. Verwarnungen EKS II: Stallinger J., Hauer W. Tore EKS II: Würzl H. (3), Stallinger J. (2), Baumgartner T., Hauer W.
 
 
Landesliga: Wenn das Faustrecht regiert
Bei Rohrbach/Berg gegen St. Magdalena dämpfte "Fan" Zigarette am Hals des Referees aus
4. Runde: EKS - St. Magdalena (OÖN)Sportliches, wie Chancenverwertung oder Stellungsspiel, war an diesem Wochenende nicht Diskussionsthema der Experten der 1. Fußball-Landesliga. Es ging vielmehr um jenen Vorfall, der sich beim Mühlviertler Derby, Union EKS Rohrbach/Berg gegen SK St. Magdalena, ereignet hatte. Als die Hausherren die 0:2-Führung der Urfahraner aufgeholt und Schiedsrichter Ferdinand Mittendorfer eine aufkommende Härte mit insgesamt acht gelben Karten zu unterbinden versucht hatte, musste sich der 45jährige Unparteiische bereits ordinäre Sprüche der mitgereisten St. Magdalena-Fans gefallen lassen. Nach dem Abpfiff eskalierte die Antipathie gegenüber dem Bad Ischler Lehrer, und ein besonders fanatischer Rowdy attackierte Mittendorfer mit einer brennenden Zigarette, die er auf dem Hals des Referees ausdämpfte. Nach der Einvernahme des Täters, der zu Protokoll gegeben hatte, dass er gestoßen worden war, leitete die Polizei diesen Fall an das Rohrbacher Bezirksgericht weiter. Ob Mittendorfer seiner Tätigkeit als Schiedsrichter weiter nachgehen wird, macht er vom Strafausmaß für den St.-Magdalena-"Fan" abhängig: "Die Anzeige wegen Körperverletzung habe ich bereits deponiert. An den Verband habe ich eine Meldung geschickt, in der ich das Versagen des Rohrbacher Ordnerdienstes kritisiere." Quelle: OÖN, September 1995
 
Helmpflicht in der Landesliga?
4. Runde: EKS - St. Magdalena (OÖN)Nach der Helmpflicht für Motorradfahrer wird mittlerweile auch der Kopfschutz für Radler empfohlen. Aber nicht nur Sportler mit fahrbarem Untersatz machen die Zielgruppe für Kopfverletzungen aus, auch jene, die zu Fuß dem Erfolg nachjagen, sind von den Schultern aufwärts gefährdet - vor allem in der Fußball-Landesliga. So war ein fanatischer Anhänger von St. Magdalena nach dem 2:2 gegen Rohrbach/Berg an Schiedsrichter Ferdinand Mittendorfer so patschert vorbeigestolpert, dass er den Referee als Aschenbecher missbrauchte und seine brennende Zigarette auf dessen Hals ausdämpfte. Er sei gestoßen worden und von Absicht könne keine Rede sein, gab der 33jährige Täter bei der Polizei zu Protokoll. Die Rohrbacher erwartet allerdings eine Geldstrafe seitens des Fußballverbandes, der für "Versagen des Ordnerdienstes" aus der breiten Tarifpalette von 500 bis 100.000 Schilling wählen kann. Quelle: Peter Grubmüller, OÖN, September 1995

5. Runde:  rltASKÖ Donau Linz - Union EKS Rohrbach/Berg  ~  1 : 1  (0:1)
Schlagzeile1:1: 89 Minuten mit nur zehn Mann, Ausgleich erst im Finish. Nach 100 Sekunden sprang dem Libero Lindorfer vor dem Strafraum der Ball an den Unterarm - Schiedsrichter Schüttengruber legte das als Torraub aus 5. Runde: Donau Linz - EKS (Volksblatt & OÖN)und schickte den Rohrbacher in die Kabine. Trotzdem gaben die Mühlviertler nicht auf. Als Stallinger im Strafraum gelegt wurde, folgte sofort der Elferpfiff: Zach ließ sich die Chance auf das 0:1 nicht entgehen. Mit zehn Leuten gab Rohrbach der Donau-Elf viel zum Auflösen, obwohl die Gastgeber durch Baumgartner zweimal den Ausgleich vor den Beinen hatten - Torhüter Miksicek rettete bravourös. Nach der Pause hatte Dollhäubl das 0:2 vor den Beinen. Nach vielen Spielunterbrechungen fiel in der 95. Minute der Ausgleich durch Höretseder. "Aus Abseitsposition, wie die Videokamera beweist", stellte Rohrbachs Sektionsleiter Peter Aigner trocken fest, "aber, trotz allem: Die Mannschaft verdient für ihre Moral ein Riesen-Lob!" Im Heimspiel gegen Schärding schlägt die Stunde der Jungen: Torhüter Miksicek und Richtsfeld sind verletzt, Popelka fällt nochmals aus. Vom Straf- und Melde-Ausschuss des OÖFV wurde Union EKS Rohrbach/Berg zu einer Geldstrafe von 1000 Schilling verdonnert. Wie berichtet, hat ein "Fan" von St. Magdalena seine Zigarette am Hals des Schiedsrichters ausgedrückt. Peter Aigner: "Wir sind sehr milde bestraft worden. Unsere Sicherheitsvorkehrungen werden wir verstärken müssen!" (500; Schüttengruber) Res. 1:1, Jun. Amateure Leonding-Rohrbach 6:3

Aufstellung EKS: Miksicek; Lindorfer, Atzmüller, Auer, Richtsfeld (55. Fuchs); Hirnschrodt, Kehrer (85. Würzl), Schuster, Zach; Stallinger, Dollhäubl (88. Atzgerstorfer). Verwarnungen: Wimmer, Höretseder, Kanik. Ausschluss: Lindorfer (2./Handspiel). Tore: Höretseder (94./alleinstehend aus kurzer Distanz); Zach (14./Foulelfmeter). EKS-Reserve ~ Ergebnis: 1:1 (1:1). Aufstellung EKS II: Mühleder P.; Pröll C., Hinternberger P., Baumgartner T., Reischl R. (Altendorfer R.); Hoheneder G., Hoheneder R., Hopf J. (Lindorfer A.), Fuchs M. (Grünzweil P.); Stallinger J., Hinternberger T. Verwarnungen EKS II: Altendorfer R., Baumgartner T., Hopf J. Tor EKS II: Stallinger J.

6. Runde:  rltUnion EKS Rohrbach/Berg - SK Schärding  ~  3 : 0  (1:0)
6. Runde: EKS - Schärding (Rundschau)Ehrenanstoß durch Abt Martin: Das brachte den Rohrbachern Glück. Gegen den bisherigen Zweiten trumpften die Mühlviertler gewaltig auf. Obwohl vier Stammspieler verletzt waren, hatten die Schärdinger nie den Funken einer Chance. Das hochverdiente 1:0 fiel nach einer halben Stunde, als Würzl ideal Kehrer einsetzte, der den Torhüter überspielte und einschoss. Rohrbach bestimmte das Spiel weiter. Die Leistung seiner Elf krönte Kapitän Zach, als er nach einem Solo aus 16 Metern zum 2:0 (66.) traf. Eine starke Einzelaktion von Markus Hirnschrodt hatte das 3:0 6. Runde: EKS - Schärding (Krone & OÖN)(83.) zur Folge: Klaus Schuster köpfelte die Flanke überlegt ins Netz. Mittelstürmer Stallinger traf nur die Stange, ansonsten wäre der Erfolg für Rohrbach noch höher ausgefallen. Dollhäubl (Rohrbach/Berg) und Gerstorfer (Schärding) sahen gelb/rot. Nach der Glanzleistung vor heimischen Publikum haben die Rohrbacher "Appetit" auf den ersten Auswärtserfolg bekommen. Ein Vorhaben, das beim bisher sieglosen Letzten Amateure Steyr durchaus gelingen könnte. Das Ziel von Sektionsleiter Peter Aigner: "Wir wollen uns im oberen Tabellendrittel festsetzen!" So wie schon beim ersten Erfolg in der 1. Landesliga gegen Altheim war auch diesmal Abt Martin Felhofer vom Stift Schlägl unter den Zuschauern. Er nahm auch den Ehrenanstoß vor. Seine Dienste möchten die Rohrbacher Kicker deshalb öfter in Anspruch nehmen. (400; Weidecker) Res. 3:1, Jun. gegen Pasching 6:1

Aufstellung EKS: Miksicek; Fuchs, Atzmüller, Hirnschrodt, Auer; Kehrer, Schuster, Zach, Würzl (88. Hopf); Dollhäubl, Stallinger. Ausschlüsse: Dollhäubl (71. Gelb/Rot); Gerstorfer (44. Gelb/Rot). Tore: Kehrer (31.), Zach (67.), Schuster (82.). EKS-Reserve ~ Ergebnis: 3:1 (3:0). Aufstellung EKS II: Adam V.; Reischl R., Hinternberger P., Baumgartner T., Lindorfer A.; Hoheneder G., Hoheneder R., Pröll C., Stallinger Mar. (Altendorfer R.); Hinternberger T. (Dragomer C.), Grünzweil P. Verwarnung EKS II: Pröll C. Tore EKS II: Stallinger Mar., Baumgartner T., Hinternberger T.

Spielbericht7. Runde:  rltSK Amateure Steyr - Union EKS Rohrbach/Berg  ~  1 : 4  (0:1)
SchlagzeileGegen Grieskirchen erwartet man am Samstag 1000 Zuschauer. Einfach toll! Nach Verlustpunkten gerechnet, ist Union EKS Rohrbach/Berg Spitzenreiter Oberösterreichs höchster Spielklasse. In Steyr war Rohrbach von Beginn an die dominierende Mannschaft und hätte eigentlich bereits im ersten Spielabschnitt klar führen müssen. Atzmüller sorgte dann für die Führung in der 17. Minute. Bei einem Freistoß traf er genau ins linke Kreuzeck. Und die Mühlviertler ließen nicht locker, kontrollierten das Spiel und nach der Pause kamen auch die Tore: Einmal Kehrer und zweimal Dollhäubl (einmal mit sehenswertem Flugkopfball) machten alles klar. Sektionsleiter Peter Aigner: "Ja, wir hätten da noch mehrere Treffer erzielen können!" Und dann stürmte Rohrbach bereits zeitweise mit acht Mann. Eine Unachtsamkeit der Gäste nützte in der 77. Minute Rama zum Ehrentreffer. Rohrbach ging als verdienter Sieger vom Feld. Und am Samstag, 7. Oktober, um 15 Uhr, kommt es in Rohrbach zum Spiel der Spiele. Die Kondert-Elf Grieskirchen ist zu Gast und will sich in der Mühlviertler Bezirksstadt nicht mit nur einem Punkt zufrieden geben. Die Hausherren wiederum setzen auf die Fans im Rücken, denn ein Fußball-Volksfest ist angesagt. Das Oswald-Sextett wird aufspielen und unter den Zuschauern werden von der Raika und Zentrasport Niedersüß gespendete Preise verlost. Unter anderem ein 7000-Schilling-Fahrrad. (200; Hinterhölzl) Res. 0:1, Jun. 0:10

Aufstellung EKS: Miksicek; Hirnschrodt, Atzmüller, Auer, Lindorfer; Kehrer, Richtsfeld, Schuster (78. Fuchs), Zach; Stallinger (52. Hopf), Dollhäubl. Ausschluss: Mitterlehner (89. Gelb/Rot). Tore: Rama (77.); Atzmüller (19.), Kehrer (52., 67.), Dollhäubl (62.). EKS-Reserve ~ Ergebnis: 0:1 (0:0). Aufstellung EKS II: Adam V.; Pröll C., Hinternberger P. (Altendorfer R.), Hauer W., Lindorfer A.; Hoheneder G., Hoheneder R., Atzgerstorfer M. (Dragomer C.), Stallinger Mar. (Grünzweil P.); Stallinger J., Hinternberger T. Verwarnung EKS II: Hoheneder R. Tor EKS II: Hauer W.

Plakat für die 8. Runde in der 1. Landesliga 1995/96   » EKS-Info-Folder vom 07.10.1995: Vorderseite / Rückseite

8. Runde:  rltUnion EKS Rohrbach/Berg - SV Grieskirchen  ~  3 : 1  (2:1)
SchlagzeileAm Samstag wieder ein Heimspiel: Gegner ist St. Florian. "Wie macht dös da Lanzerstorfer?" rätseln die Trainerkollegen des Rohrbachers in der 1. Landesliga. In der Tat ist der Beamte der Bezirkshauptmannschaft mit seiner Kronen Zeitung, Oktober 1995Elf derzeit zu beneiden. Im Schlager gegen Grieskirchen sah man vor vollem Haus Top-Fußball von der ersten Minute an. Grieskirchen hatte gleich eine gute Chance, Rohrbach stand nicht nach. Vas staubte in der 24. Minute nach einem Weitschuss ab. Doch die Heimischen brauchten dem Rückstand nur zwei Minuten nachlaufen. Da war Kapitän Herbert Zach per Kopf zur Stelle. Dann die 37. Minute: Thomas Dollhäubl startet in bewährter Manier ein Solo und es steht 2:1 - Rohrbachs Fans liegen sich in den Armen. Nach der Pause waren wieder Chancen auf Seiten der Gastgeber da, im Finish OÖN, Oktober 1995kam aber wieder die Kondert-Elf auf. Herbert Zach nahm den Gästen mit dem 3:1 in der 82. Minute den Wind aus den Segeln. Er startete im Mittelfeld, ließ einige Gegner aussteigen und schlug aus 23 Metern an. Rohrbachs Trainer Franz Lanzerstorfer zur Rundschau-Sportredaktion: "Derzeit rennt`s eben. Wir haben einen guten Kader, jeder muss um sein Leiberl kämpfen. Derzeit habe ich eigentlich gar keinen Stammspieler." Und gegen St. Florian wird wieder auf Sieg gespielt? "Ja, natürlich, wobei ich aber auch mit einem Unentschieden nicht unzufrieden bin!" (750; Fuchs-Eisner) Res. 1:1, Jun. Donau-Rohrbach 1:5

Aufstellung EKS: Miksicek; Hirnschrodt, Popelka (65. Atzgerstorfer), Auer, Lindorfer; Kehrer, Atzmüller, Richtsfeld, Schuster; Zach, Dollhäubl (65. Stallinger). Tore: Zach (26., 83.), Dollhäubl (35.); Vas (24.). EKS-Reserve ~ Ergebnis: 1:1 (1:1). Aufstellung EKS II: Adam V.; Reischl R. (Dragomer C., Hinternberger T.), Hauer W., Baumgartner T., Lindorfer A.; Hoheneder G., Hoheneder R., Fuchs M. (Traxler P.), Pröll C.; Stallinger J., Hopf J. Tor EKS II: Hopf J.


8. Runde: EKS - Grieskirchen (Rundschau)Sportplausch: Beim Spiel von Rohrbach gegen Amateure Steyr schlugen zwei Herzen in der Brust von Rohrbachs treuer Seele Rosi Traxler. Denn ihr Sohn Fritz steht bei Amateure Steyr zwischen den Pfosten. Auf der anderen Seite ist Rosi Traxler eine fanatische Anhängerin der Mühlviertler Nummer 1 im Fußball, Union EKS Rohrbach/Berg. Bei jedem Heimspiel bewirtet sie mit ihren Helferinnen Fans und Spieler aller Mannschaften mit Produkten aus der eigenen Küche. Und kochen kann sie! Zuletzt kam sie mit einem Auto voller Pofesen angefahren. So bat halt gegen Amateure Steyr Rosi Thomas Dollhäubl & Co.: "Lasst`s ös a leb`n!" - ein Unentschieden war ihr heimliches Wunschresultat. Aber mit Trainer Franz Lanzerstorfer war nicht zu handeln. Rohrbach fuhr mit drei Punkten (4:1-Sieg) nach Hause. Rosi Traxler hat`s schon weggesteckt und verwöhnte beim Heimspiel gegen Grieskirchen in gewohnter Manier mit diversen Kuchen.
 
 
Die Fortsetzung des Rohrbacher "Fußballwunders"
Eigentlich hatten die Rohrbacher Fußballer mit dem Meistertitel in der 2. Landesliga und den Siegen im Mühlviertler- und OÖFV-Landescup heuer das Soll schon erfüllt. Trotzdem legten die EKS-Kicker in den letzten Wochen noch ein Schäuferl nach, nach Verlustpunkten standen sie bei Drucklegung dieses Bezirksmagazin an der Tabellenspitze der 1. Landesliga.

8. Runde: EKS - Grieskirchen (Bezirksmagazin)So richtig können sich auch die eingefleischtesten Fans den Höhenflug der Kicker aus der Einkaufsstadt nicht erklären. Wahrscheinlich ist es von allem ein bisschen: Klassespieler, ein Spitzentrainer, ein optimales Umfeld und potente Sponsoren - das zusammen ergibt die Mischung, mit der die Rohrbacher den etablierten Mannschaften der höchsten oberösterreichischen Spielklasse das Fürchten lernen. Zahlreiche Klasseteams bissen sich an den Lanzerstorfer-Schützlingen bereits die Zähne aus, zuletzt musste der Tabellendritte Grieskirchen daran glauben: Mehr als 900 Fans sahen eine Spitzenleistung der Rohrbacher, die letztlich völlig verdient als 3:1-Sieger vom Platz gingen.

Zach (2) und der in Hochform agierende Sturmtank Thomas Dollhäubl sorgten für die Treffer, nachdem die Gastgeber durch ein unglückliches Tor mit 0:1 in Rückstand geraten waren.
8. Runde: EKS - Grieskirchen (Bezirksmagazin)Kein Wunder, dass es nach dem Spiel hoch her ging, auf der Rohrbacher Sportanlage wurde bis in die späten Abendstunden gefeiert. Zufrieden mit von der Partie dabei nicht nur Spieler, Funktionäre und Fans, sondern auch die zahlreichen Sponsoren. Zu den Klängen des Oswald Sextetts strahlten die Chefs der Einkaufsstadt Rohrbach mit TOPIC-Prokurist Mag. Alois Gahleitner, den Vertretern des Stiftes Schlägl - Abt Felhofer und Wirtschaftsdirektor Rubasch - und Reinhold Fellhofer von Ausrüster erima-Sportmoden um die Wette. Mitten im Getümmel mit dabei auch das Bezirksmagazin, das seit wenigen Spielen auf den Hosen der EKS-Kicker vertreten ist. Voll auf ihre Rechnung kamen auch die Fans: Die Raiffeisenbank Rohrbach, die das Spitzenspiel präsentierte, verloste wertvolle Warenpreise, wobei mit Eduard Reisinger ein besonders treuer Fan der Rohrbacher den Hauptgewinn - ein Fahrrad - "abstaubte".

8. Runde: EKS - Grieskirchen (Bezirksmagazin)Der Mühlviertler des Monats: Franz Lanzerstorfer
Als Trainer der Rohrbacher Kampfmannschaft ist er der eigentliche "Vater" des EKS-Fußballwunders. Nach 2/3 der Herbstmeisterschaft kämpfen die Kicker aus der Einkaufsstadt zur allgemeinen Verblüffung in der 1. Landesliga an der Spitze mit, auch die größten Optimisten hatten einen derart guten Einstand in der höchsten oö. Spielklasse nicht erwartet. Lanzerstorfer trainiert die Rohrbacher Kicker mit einem Jahr Unterbrechung seit dem Jahr 1990, er führte sie von der 1. Klasse in die 1. Landesliga. Mit seiner bescheidenen, ruhigen Art sorgt der 34jährige Familienvater nicht nur für eine optimale Vorbereitung seiner Kicker, sondern auch dafür, dass diese trotz der Erfolge mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben.

Quelle: Bezirksmagazin, Oktober 1995

Schlagzeile VorschauVorschau: Unglaublich: Seit 26 Spielen ist der Sensationsaufsteiger der 1. Landesliga, EKS Rohrbach/Berg, daheim bereits ungeschlagen! Diese Schlagzeile Vorschauimposante Serie soll heute im Schlager der Runde gegen St. Florian natürlich prolongiert werden. Der Vorschau zur 9. Runde (Krone, Oktober 1995)Plakat für die 9. Runde in der 1. Landesliga 1995/96Aufsteiger aus Rohrbach will mit Hilfe der erwarteten 1000 Fans (unter denen 250 Gratis-Getränke verteilt werden) den nächsten Titelaspiranten stürzen. "Fanklubs aus dem ganzen Bezirk werden uns unterstützen, sogar Kartenvorbestellungen sind eingegangen", beschreibt Rohrbach-Manager Willi Grims die Euphorie. Gründe für den Höhenflug gibt es mehrere, vor allem wurde Rohrbach dem Ruf einer Einkaufsstadt gerecht: "Die richtige Einkaufspolitik mit dem richtigen Trainer", meinte Grims, und Trainer Franz Lanzerstorfer ergänzte: "Die Mannschaften kennen uns noch nicht und können sich so schwer auf uns einstellen. Außerdem haben wir im Herbst eine gute Auslosung mit mehr Heim- als Auswärtsspielen."
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Spielbericht9. Runde:  rltUnion EKS Rohrbach/Berg - Union St. Florian  ~  2 : 1  (1:1)
SchlagzeileRohrbach prolongiert seine phantastische Erfolgsserie. "Gehn` ma Rohrbach schau`n!" ist derzeit die Devise im ganzen Mühlviertel. Die Mühlviertler Mannschaft ist derzeit die Nummer 1 in der Landesliga und 9. Runde: EKS - St. Florian (Rundschau)war für 24 Stunden auch Spitzenreiter. An Verlustpunkten sind es die Mühlviertler auch noch. Vor dem Match gegen St. Florian kam es zum Zwischenfall: Bundesrat Mag. Gerhard Tusek will den Ehrenanstoß vornehmen. Als er ins Spielfeld läuft, reißt ihm die Achilles-Sehne und er muss ins Spital. Das Spiel hält dann, was es verspricht: Rohrbach hat in den ersten 20 Minuten schon gute Tormöglichkeiten und 9. Runde: EKS - St. Florian (Rundschau)Krone & OÖN, Oktober 1995hätte eigentlich führen müssen. Dann kommt in der 25. Minute die kalte Dusche. Eine Unachtsamkeit, Obermüller kommt im Rohrbacher Strafraum alleine zum Schuss - Tor - 0:1! Das hält nicht lange. Thomas Dollhäubl setzt in bewährter Manier zum Sololauf an und gleicht aus - 1:1. Jetzt ist Rohrbach klar am Drücker. Die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit verläuft das Match völlig offen, Lindorfer (Rohrbach) sieht gelb/rot und jetzt riecht natürlich St. Florian Lunte. Glück auf Seiten der Gastgeber: Obermüller trifft nur die Querlatte (70.). Es geht Schlag auf Schlag. Dollhäubl köpfelt ans Lattenkreuz. Dann ein missglückter Einwurf der Gäste, Dollhäubl kommt zum Ball, überhebt den Torhüter und trifft zum 2:1. Der Jubel kennt beinahe keine Grenzen. Die letzten Minuten gehen an Rohrbach. Jetzt hätten die Mühlviertler sogar noch höher gewinnen können. Sektionsleiter Peter Aigner zur Rundschau: "Jetzt wollen wir diese Hoch-Phase prolongieren und auch auswärts Punkte holen!" Zum Spiel in Vöcklamarkt wird eine Fanclubfahrt arrangiert. Abfahrt am Samstag, 21. Oktober, um 10.30 Uhr, am Stadtplatz. Anmeldungen bei Willi Grims, Tel. 07289/4350 oder 8535. (1200; Hütter) Res. 3:1, Jun. gegen SK Enns 2:0

Aufstellung EKS: Miksicek; Hirnschrodt, Atzmüller, Auer, Lindorfer; Kehrer (62. Fuchs), Schuster, Popelka, Richtsfeld; Dollhäubl (85. Atzgerstorfer), Zach. Ausschluss: Lindorfer (55. Gelb/Rot). Tore: Dollhäubl (26., 77.); Obermüller (25.). EKS-Reserve ~ Ergebnis: 3:1 (2:0). Aufstellung EKS II: Adam V.; Pröll C., Hauer W. (Altendorfer R.), Baumgartner T., Reischl R.; Hoheneder G., Hoheneder R., Hopf J. (Obermüller M.), Stallinger Mar.; Lindorfer W., Grünzweil P. Verwarnungen EKS II: Hoheneder R., Hauer W. Tore EKS II: Hauer W., Hopf J., Baumgartner T.
 
 
Landesliga Spezial: Rohrbach auf dem Berg

9. Runde: EKS - St. Florian (OÖN)So erwartet wie ein Schneesturm im August ist das bisherige Abschneiden von Aufsteiger Rohrbach/Berg. Nach Verlustpunkten sind die seit sieben Runden ungeschlagenen Mühlviertler Tabellenführer und ein Zuschauerschnitt von mehr als 1000 Fans pro Spiel lässt so manchen Zweitdivisionär vor Neid erblassen. Federführend beim Mühlviertler Fußballmärchen ist der erst 34jährige Franz Lanzerstorfer. 1990 wechselte dieser vom Tor auf die Trainerbank, obwohl viele Stimmen damals laut wurden, die sich gegen die Bestellung des als trainingsfaul verrufenen Ex-Keepers richteten. Die lauteste kam aus der Kehle von Sektionsleiter Willi Grims, der jetzt dafür auf gut Mühlviertlerisch das "Bummerl" hat.
Drei Meistertitel konnte der Beamte der Bezirkshauptmannschaft Rohrbach bisher verbuchen. "Ich habe als Aktiver nicht die beste Einstellung gehabt, daher weiß ich jetzt genau, was ich besser machen muss", kennt der wohl einzige ehrenamtliche Trainer der Landesliga sein Erfolgsrezept. Fleißaufgaben dürften bei Lanzerstorfer aber nach wie vor nicht besonders beliebt sein. Seine Schützlinge müssen nur zweimal wöchentlich im Training nach seiner Pfeife tanzen, außerdem hat er bisher auf eine ÖFB-Lizenz gepfiffen. Der Erfolg gibt ihm recht, der Fußball-Verband nicht. Lanzerstorfer wird nach einjähriger Schonzeit ein Trainerlehrgang nicht erspart bleiben.
Quelle: Ernst Hausleitner, OÖ Nachrichten, Oktober 1995

Spielbericht10. Runde:  rlttvUnion Vöcklamarkt - Union EKS Rohrbach/Berg  ~  0 : 0
10. Runde: Vöcklamarkt - EKS (Vorschau Volksblatt)Achtung! Donnerstag Heimspiel für Rohrbach: Mit Lenzing wurde der Heimvorteil getauscht. Die Gastgeber spielten von Beginn an sehr defensiv. Man merkte, dass sie auf einen Punkt aus waren. So hatte Rohrbach mehr vom Spiel, ohne effektive Torchancen. Vöcklamarkt konterte hin und wieder gefährlich. Nach der Halbzeit suchte Rohrbach die Entscheidung, verlor aber Dollhäubl wegen Verletzung. Vöcklamarkts Tormann konnte sich dreimal 10. Runde: Vöcklamarkt - EKS (OÖN)bei Sturmläufen von Stallinger und Kehrer toll in Szene setzen. Die Chancen der Hausherren wurden kläglich vergeben. Letztlich war auch Rohrbach mit dem Punkt zufrieden. Jetzt stehen Rohrbach zwei Heimspiele ins Haus: Am Donnerstag, 26. Oktober, gegen Lenzing und am Samstag, 28. Oktober, gegen Austria Tabak. (500; Denthaner) Res. 4:1, Jun. Gallneukirchen-Rohrbach 1:1

Aufstellung EKS: Miksicek; Popelka; Hirnschrodt, Lindorfer; Atzmüller (87. Hauer), Kehrer, Auer, Schuster, Richtsfeld; Dollhäubl (52. Stallinger), Zach. Verwarnungen: Zeman, Heiml; Hirnschrodt. EKS-Reserve ~ Ergebnis: 4:1 (2:0). Aufstellung EKS II: Adam V.; Pröll C., Hinternberger P., Baumgartner T., Reischl R.; Hoheneder G., Hoheneder R., Hauer W. (Lindorfer W.), Hopf J. (Altendorfer R.); Stallinger J., Hinternberger T. Verwarnung EKS II: Altendorfer R. Tor EKS II: Stallinger J.


SchlagzeileGelb - die Modefarbe: 309mal in 61 Spielen! (...) Kaum Probleme mit Verwarnungen hat auch der Sensationsaufsteiger Rohrbach: Mit elf gelben und einer gelb-roten Karte sind die Mühlviertler die fairste Elf der Liga. Ganz im Gegensatz zu ihrem heutigen Gegner, dem zweiten Aufsteiger Vöcklamarkt, der in der Rot-Statistik mit drei Ausschlüssen hinter Traun (4) auf Rang zwei liegt. Quelle: Kronen Zeitung, Oktober 1995

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Spielbericht11. Runde:  rltUnion EKS Rohrbach/Berg - SV Austria Tabak Linz  ~  1 : 2  (0:1)
SchlagzeileEine stolze Heim-Serie ging zu Ende. Nur zwei Punkte aus drei Spielen in der englischen Woche. Ist bei Rohrbach die Luft heraußen? Schon im Nachtragsspiel gegen Lenzing (0:0) fehlte das Glück des Tüchtigen. Fast zwei Jahre war nun Kronen Zeitung & OÖN zur 11. RundeRohrbach auf der eigenen Anlage ungeschlagen. Es musste einmal kommen. Rohrbach war gegen die taktisch und technisch gut spielenden Austria Tabakler psychisch und physisch ausgepowert. Lindorfer sah schon in der 30. Minute gelb/rot, das war ein Handicap für Rohrbach. Im Finish verloren die Mühlviertler auch noch Hirnschrodt durch Verletzung und hatten das Austauschkontingent schon erschöpft. Der Anschlusstreffer von Atzgerstorfer in der 86. Minute kam zu spät. Mit dem letzten Aufgebot muss Rohrbach jetzt nach Sattledt. (700; Drabek) Res. 2:3, Jun. gegen SV Urfahr 6:1 (lt. OÖN: 1:5)

Aufstellung EKS: Miksicek; Popelka; Hirnschrodt, Auer, Lindorfer; Kehrer, Atzmüller (75. Würzl), Richtsfeld (61. Fuchs), Zach; Atzgerstorfer, Stallinger (46. Schuster). Verwarnungen: Lindorfer; Lechfellner, Pühringer. Ausschluss: Lindorfer (36. Foulspiel). Tore: Atzgerstorfer (85.); Banjac (15.), Neumüller (76.). EKS-Reserve ~ Ergebnis: 2:3 (1:2). Aufstellung EKS II: Adam V.; Mühleder T. (Obermüller M.), Hinternberger P., Baumgartner T., Pröll C.; Hoheneder G., Hoheneder R., Würzl H. (Hauer W.), Hopf J.; Hinternberger T., Grünzweil P. Verwarnungen EKS II: Hinternberger P. (+ gelb/rot), Baumgartner T. Tore EKS II: Würzl H., Hopf J.

Schlagzeile VorschauVorschau: Vor dem heutigen "Veteranentreffen" beim Schlagerspiel in Sattledt bangt Rohrbach-Trainer Lanzerstorfer um den Einsatz des verletzten Torjägers Dollhäubl. Nicht zuletzt deshalb setzen die Vorschau zur 12. Runde (Krone & Volksblatt)Mühlviertler beim Tabellenführer auf Defensive und werden mit Atzgerstorfer nur eine Spitze aufbieten. Im Kampf um den Herbstmeistertitel prallen die zwei ältesten Teams der Liga (Durchschnittsalter 27 Jahre) aufeinander. Alt, aber gut, heißt die Devise der Mühlviertler: Mit Keeper Vaclav Miksicek und Defensivmann Vaclav Adam stehen zwei 40 jährige in den Reihen des Aufsteigers. Auch Widerpart Sattledt setzt auf die "alte Garde" - die halbe Mannschaft hat bereits mehr als 30 Lenze auf dem Buckel. "Ohne Routiniers kann man in der Knochenmühle Landesliga nicht bestehen", weiß Sattledt-Coach Michlmair, der gegen die Mühlviertler drei Punkte eingeplant hat. "Meine Jungs brennen auf das Spiel", hat Michlmair keine Motivationsprobleme, bezeichnete doch Rohrbach-Trainer Lanzerstorfer die Sattledter zu Saisonbeginn als Abstiegskandidat Nummer eins.
 
Spielbericht12. Runde:  rltATSV Sattledt - Union EKS Rohrbach/Berg  ~  0 : 2  (0:1)
SchlagzeileRohrbach ist Spitzenreiter und hatte keine Angst vor dem Protest. Union EKS Rohrbach/Berg steht erstmals in Oberösterreichs höchster Liga ganz oben! Obwohl die Mühlviertler in 12. Runde: Sattledt - EKS (Krone)12. Runde: Sattledt - EKS (OÖN)Sattledt ersatzgeschwächt antreten, sind sie nicht wieder zu erkennen und lassen sich von den Gastgebern nicht in Schwierigkeiten bringen. Herbert Zach verwertet dann ein Zuspiel von Atzgerstorfer. Rumpl (Sattledt) sieht nach einer Insultierung rot, war aber nicht der Täter. Die Hausherren spielen unter Protest weiter. Rohrbach kontrolliert auch in den zweiten 45 Minuten das Spiel. Hopf erhöht nach idealem Zuspiel von Popelka. Die 250 Schlachtenbummler stehen kopf und stimmen Jubelgesänge an. Trainer Franz Lanzerstorfer sah dem Protest der Sattledter beim Verband gelassen entgegen: "Das war eine Tatsachenentscheidung, kein Regelbruch." Und jetzt steht das Heimspiel gegen Esternberg am Samstag, 11. November, um 14 Uhr, in Rohrbach auf dem Programm. Esternberg ist zwar ein unangenehmer Gegner, aber Sektionsleiter Aigner ist überzeugt, dass seine Elf wieder alles geben wird. Und der Klub dankt den Fans für die Unterstützung: Opel Kirchberger lässt 1000 Halbe Freibier springen, unter den Zuschauern werden tolle Preise (darunter vier Tage Aufenthalt in einem Vier-Stern-Hotel) verlost. Manager Willi Grims: "Wir werden den Höhepunkt in unserer Vereinsgeschichte ordentlich feiern!" (400; Dr. Maier) Res. abgesagt, Jun. Rohrbach-Pichling 3:0

Aufstellung EKS: Miksicek; Atzmüller; Lindorfer, Auer, Fuchs; Zach, Popelka, Schuster, Kehrer; Atzgerstorfer (83. Hauer), Dollhäubl (74. Hopf). Verwarnungen: Leitner, Deste, Ramsebner; Dollhäubl. Ausschluss: Rumpl (32.) Tore: Zach (12.), Hopf (80.).
 
 
Ich sehe was, was du nicht siehst, und das gibt Rot
Kronen Zeitung, November 1995Weil beim Schlager der 1. Landesliga zwischen Sattledt und Rohrbach/Berg einiges abhanden Kronen Zeitung, November 1995gekommen ist, erhitzten sich die Gemüter trotz Schnee und Minustemperaturen. Erst verlor Jaklin die Beherrschung, dann das Schiedsrichtergespann den Überblick, Rumpl seine Spielererlaubnis und schließlich Sattledt das Match und die Tabellenführung. Neuer Spitzenreiter ist Rohrbach.

OÖN & Volksblatt, November 1995"Ich sehe was, was du nicht siehst", heißt ein bei Kindern im Vorschulalter wohlbekanntes Spiel. Bei der 0:2-Niederlage von Sattledt gegen Rohrbach wurde aber auch Linienrichter Winklinger als Anhänger des Kinderspiels ausgeforscht. In der 31. Minute, Zach brachte die Gäste zuvor in Führung (13.), streckte der Sattledter Jaklin Rohrbachs Auer mit einem Kopfstoß nieder. Da Jaklin eine Spielunterbrechung als Termin für seine Insultierung wählte und der Tatort Volksblatt, Krone & OÖN, November 1995nur einen Meter vor der vollbesetzten Tribüne war, wäre der Ausdruck verstecktes Foul wohl nicht angebracht. Schiedsrichter Maier hatte die Situation dennoch übersehen, nahm aber Auers blutende Nase zum Anlass, Ursachenforschung zu betreiben, und befragte Linienrichter Winklinger. Da Winklingers Aufmerksamkeit der brutale Kopfstoß ebenso entgangen sein dürfte, ließ er seiner Fantasie freien Lauf und degradierte Rumpl zum Rüpel, der mittels Ellbogencheck für das blutende Riechorgan gesorgt haben sollte. Nachdem der verdutzte Rumpl zum Duschen geschickt worden war, spielte Sattledt nur unter Protest weiter und wurde von Rohrbach unter Druck gesetzt. Das 0:2 durch Hopf war die Konsequenz.  Quelle: Ernst Hausleitner, OÖ Nachrichten, November 1995

Vorschau zur 13. Runde: Kronen Zeitung, OÖN, VolksblattVorschau: Rohrbach-Berg kann sich nun selbst "krönen". Rohrbach-Berg hat nach dem 2:0-Sieg in Sattledt die besten Chancen auf die Herbstmeisterkrone: Der Mühlviertler Aufsteiger hat im Schlager der letzten Herbstrunde mit dem Tabellendritten Esternberg aber einen schweren Brocken zum Gegner. Funktionär Johann Meilinger ist sicher: "Wir gewinnen in Rohrbach, dort ist auch Bomber Rolinc wieder dabei."
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13. Runde:  rltUnion EKS Rohrbach/Berg - Union Esternberg  ~  1 : 0  (0:0)
SchlagzeileNach Landescupsieg ist Union EKS Rohrbach/Berg auch Herbstmeister. Das gab`s noch nie: 1500 Zuschauer kamen zum Entscheidungsspiel um den Herbstmeistertitel nach Rohrbach. Die 13. Runde: EKS - Esternberg (OÖ Nachrichten)13. Runde: EKS - Esternberg (Kronen Zeitung)Fans kommen bereits aus allen Teilen des Mühlviertels. Rohrbach ist zum Zugpferd im Fußball geworden. Und die Lanzerstorfer-Schützlinge enttäuschen auch gegen Esternberg nicht, wenngleich Taktik das Spiel prägte. Keine Mannschaft wollte ein Tor kassieren, beide machten hinten dicht. Aber doch hatte Rohrbach leichte Vorteile und 13. Runde: EKS - Esternberg (OÖN & Krone)13. Runde: EKS - Esternberg (Volksblatt & Rundschau)auch die eine oder andere Chance. Esternberg hatte zwei gute Möglichkeiten. Nach Seitenwechsel drückten die Gastgeber etwas mehr drauf und kamen in der 79. Minute verdient zum Sieg. Schuster leistete die Vorarbeit, Kehrer drückte ein. Riesenjubel, Rohrbach schreibt Fußballgeschichte! Bei Freibier wurde gebührend gefeiert. Jetzt trainiert Rohrbach zweimal in der Halle und spielt dann in der Bezirkssporthalle am 1. Dezember die Vorrunde zum Landesliga-Turnier. Das Training beginnt Mitte Jänner und Ende Februar steht wieder das Trainingslager auf Zypern am Programm. (1500; Hattinger) Res. 4:4

Aufstellung EKS: Miksicek; Atzmüller; Lindorfer, Auer, Richtsfeld; Kehrer, Schuster, Zach, Popelka; Dollhäubl, Atzgerstorfer (65. Hopf). Verwarnungen: Brunninger, Behnisch. Tor: Kehrer (80.). EKS-Reserve ~ Ergebnis: 4:4 (1:2). Aufstellung EKS II: Adam V.; Pröll C., Hinternberger P., Hauer W., Reischl R.; Hoheneder G., Hoheneder R., Würzl H. (Stallinger Mar.), Baumgartner T. (Altendorfer R.); Mühleder T. (Obermüller M.), Stallinger J. (Grünzweil P.). Verwarnung EKS II: Hoheneder R. Tore EKS II: Stallinger Mar. (2), Würzl H., Hauer W.
 
 
EKS Rohrbach/Berg Herbstmeister
Nach dem Meistertitel in der 2. Landesliga und dem Sieg im OÖ. Landescup wurden die Erfolge der Rohrbacher Kicker als "Fußballwunder" bezeichnet. Nun setzte die Mannschaft rund um Trainer Franz Lanzerstorfer noch einen drauf: Mit dem Herbstmeistertitel in der 1. Landesliga wurde Teil 3 eines Laufes perfekt gemacht, der in der heimischen Fußballgeschichte seinesgleichen sucht.

Bezirksmagazin, Herbst 1995Das Meisterstück gelang der Elf aus der Einkaufsstadt im Match gegen Esternberg. Im dichten Nebel stand die Partie lange Zeit auf des Messers Schneide, ehe Josef "Joe" Kehrer zehn Minuten vor Schluss zuschlug: Nach herrlicher Vorarbeit von Klaus Schuster - er jagte einem Gästespieler den Ball ab - setzte er das Leder gekonnt in die Maschen. Was viele der rund 1500 Besucher nicht sahen, bietet ihnen das Bezirksmagazin exklusiv, das Foto von diesem historischen Treffer finden Sie nur bei uns.
Bezirksmagazin, Herbst 1995Routiniert spielten die Hausherren in der Folge die Partie nach Hause, nach dem Schlusspfiff brachen sämtliche Dämme: Hunderte Fans stürmten auf das Spielfeld und feierten die erfolgreiche Mannschaft, die sich glücksselig in den Armen lag.
Das von Opel Kirchberger bereitgestellte Freibier kam zum unverhofften Meistertitel gerade recht und bildete den Auftakt für eine tolle Feier, die bis in die frühen Morgenstunden andauerte. Bis gegen 7 Uhr sollen es die Härtesten der Harten ausgehalten haben, der Sonntag kam als Ruhetag mehr als gelegen.
Bei allem Jubel über den Herbstmeistertitel blieben Spieler und Funktionäre gleichermaßen auf dem Boden: "Wir haben auch Glück gehabt, mit 25 Punkten wird man normalerweise nicht Halbzeitchampion" brachte es Trainer Franz Lanzerstorfer auf den Punkt - und war damit eins mit Sektionsleiter Peter Aigner: "Der Weg zum Titel ist noch weit, wir müssen jetzt für das Frühjahr hart arbeiten" erklärte der "Präsident", der seinen Kickern nur eine kurze Winterpause gönnt: Gerade einmal der Dezember ist völlig trainingsfrei, im Jänner geht das Aufbauprogramm für die neue Saison bereits wieder los.

Quelle: Bezirksmagazin, Herbst 1995

 
"Keine Angst vor der Regionalliga!"
Es ist beschlossene Sache: Die in Oberösterreich großteils ungeliebte Fußball-Regionalliga mit Vereinen aus Kärnten, der Steiermark und Oberösterreich wird von acht auf 14 Vereine aufgestockt. Drei aus der 1. Landesliga Oberösterreichs steigen auf. Da darf auch Union EKS Rohrbach/Berg plötzlich mit einem weiteren Höhenflug liebäugeln.

Peter AignerINTERVIEW: Peter Aigner
(Fußball-Sektionsleiter Union EKS Rohrbach/Berg)


Für Rohrbachs Fußball ergibt sich jetzt eine gänzlich neue Situation.
Ja. Wir haben einen 6./7. Platz angestrebt, damit wir die Qualifikation für den ÖFB-Cup schaffen. Im Herbst ist es aber so gut gelaufen, dass wir jetzt vorne liegen. Die neue Punkteregelung mit drei Punkten für den Sieg hat uns dabei sicherlich geholfen.

Das neue Ziel heißt jetzt Regionalliga?
Klar. Aber wir werden sicher nicht übermütig werden und die Mannschaft deswegen nicht zusätzlich unter Druck setzen. Wir wollen einfach unseren Fans auch im Frühjahr guten Fußball bieten. Und wenn wir so gut sind, dass wir unter die ersten Drei kommen, dann werden wir gerne in die Regionalliga aufsteigen und Oberösterreich dort vertreten. Rohrbach hat keine Angst vor der Regionalliga, wir stehen ihr positiv gegenüber.

Könnte das nicht ein finanzielles Abenteuer werden?
OÖN, 18.11.1995Nein, das werden wir schon so weit richten. Unter Mithilfe der heimischen Wirtschaft und der Sponsoren.

Rohrbach hat ja im Herbst ganz schöne Einnahmen gehabt.
Sicher. Durch den Zuschauerboom liegen wir mit den Einnahmen im Herbst über unserer Kalkulation. Aber wir schwimmen deshalb nicht in Geld.  Quelle: Mühlviertler Rundschau, November 1995
 
 
Mühlviertler Rundschau, November 1995
Quelle:
Mühlviertler Rundschau, November 1995
 
 
Erfolge 1995

Nachwuchs


Mühlviertler-Cup Sieger U-14

Mühlviertler-Cup Sieger U-16

OÖ. Leistungsklasse MEISTER U-14


Italy-Cup Verona 3. Platz U-15


Herbstmeister 2. Leistungsklasse U-18


OÖ. Landesmeister U-14



1. Mannschaft


MEISTER 2. Landesliga Ost 1995


Mühlviertler-Cup Sieger 1995

Landescupsieger 1995

Aufstieg in die 1. Landesliga


HERBSTMEISTER 1. Landesliga 1995

 
 
Heim- und Auswärts- Herbsttabellen (aus der Chronik von Josef Kneidinger)Tabelle - Herbststand
1. Landesliga  /  Herbstmeisterschaft 1995
Pos Verein Sp. g. u. v. Tore Punkte
1 Union EKS Rohrbach/Berg 13 7 4 2 22 : 11 25
2 SV Grieskirchen 13 7 3 3 31 : 16 24
3 ATSV Lenzing 13 5 6 2 15 : 13 21
4 Union St. Florian 13 5 5 3 27 : 14 20
5 Union Esternberg 13 5 5 3 19 : 12 20
6 ATSV Sattledt 13 5 4 4 19 : 18 19
7 ASKÖ Donau Linz 13 3 9 1 24 : 15 18
8 SV Traun 13 5 3 5 21 : 24 18
9 SV Austria Tabak Linz 13 4 4 5 14 : 14 16
10 SK Schärding 13 3 6 4 8 : 12 15
11 SK St. Magdalena 13 3 5 5 19 : 25 14
12 Union Vöcklamarkt 13 3 4 6 8 : 16 13
13 SK Altheim 13 2 5 6 12 : 22 11
14 SK Amateure Steyr 13 1 3 9 10 : 37 6
 
 
Sonderreportage des Hauptsponsors EKS-Rohrbach/Berg
Der Fußball-EKS-Express braust zum Liga-Halbzeittitel

Rohrbacher Notizen (93) - November 1995Ein Beifallsturm hallt durch das weite Rund des Rohrbacher EKS-Stadions, das Rekordbesuch vermeldet, obwohl es im dichten Nebel zu versinken droht. Wir schreiben die 80. Spielminute im Derby gegen die Innviertler Abwehrkünstler Esternbergs. Rohrbachs Klaus Schuster schien den Turbolader noch einmal gezündet zu haben, als er in einem echten Energieanfall den Abwehrriegel der Gäste durchbrach, den Ball ideal servierte und "Lucky Joe" Kehrer die runde Kugel zum 1:0 ins Netz versenkte. Die Sensation war perfekt. EKS Rohrbach/Berg hat die oberösterreichische Fußballwelt buchstäblich auf den Kopf gestellt. Der Aufsteiger erringt völlig unprogrammgemäß die Winterkrone im oberösterreichischen Fußballoberhaus. Fußballoberösterreichisch blickt völlig konsterniert ins tiefe Mühlviertel, die Medienwelt hat ihre Sensation.
Am und rund um den grünen Rasen, der zwei Tage zuvor von Spielern, Funktionären und von der Rohrbacher Feuerwehr in einer Nachtschicht in bewundernswerter Handarbeit von der weißen Pracht befreit wurde, spielen sich nach dem erlösenden Schlusspfiff unbeschreibliche Freundenszenen ab. Noch lange danach verharren Fußballfreunde an der Stätte des Erfolges und kommentieren oder analysieren den Erfolgsrun dieser Sensationsmannschaft, Rohrbacher Notizen (93) - November 1995die im Jahre 1995 echte Sternstunden erlebte und Fußballgeschichte schrieb, die aber auch dafür sorgte, dass das Obere Mühlviertel als sogenanntes fußballerisches Niemandsland endgültig der Vergangenheit angehören sollte.
Die Erfolgsbilanz des Jahres 1995 liest sich wie ein Report aus einer sportlichen Fabelwelt: Meistertitel in der 2. Landesliga mit Rekordvorsprung, Mühlviertler- und Landescupsieger und nun der Herbstmeistertitel in oberösterreichs erster Liga. Rohrbach, eine Metropole des politischen, schulischen und wirtschaftlichen Lebens nördlich der Donau hat mit diesem unverhofften Erfolg die heuer errungene Mühlviertler Fußball-Polposition noch zusätzlich einzementiert. Hinter dieser Bilanz steht ein homogenes arbeitswilliges Team an ausschließlich freiwilligen Funktionären und Helfern, das im Verein mit einem ehrgeizigen Spielerkader und einem ausgeklügelten Konzept versucht, den totalen Erfolg anzupeilen.
Rohrbacher Notizen (93) - November 1995Rohrbach beweist, dass, analog wie in der Wirtschaft, nur mit einem zukunftsweisenden Management, der Erfolg auf lange Sicht gewährleistet bleibt.
Der umfangreiche Fußballbetrieb der Bezirksstadt ist natürlich mit enormen finanziellen Belastungen verbunden. Dass dies alles einigermaßen gesichert über die Bühne gebracht werden kann, dafür sorgen u.a. auch die Rohrbacher Wirtschaft, die Fa. Topic aus Sarleinsbach, Erima Sportbekleidung, die Stiftsbrauerei Schlägl und nicht zuletzt auch das Oswald-Sextett, die alle der gut funktionierenden Symbiose Sport und Wirtschaft vertrauen. Natürlich dürfen in diesem Zusammenhang die zahlreichen Fußballfreunde aus dem ganzen Bezirk nicht vergessen werden, die bei Heimspielen immer wieder nicht nur für eine tolle Kulisse sondern auch für gute Eintrittsgelder sorgen.
Clever nützt Rohrbachs Wirtschaft die vollen Zuschauerränge für werbewirksame Präsentationen ihrer Produkte und sorgt auch mit gezielten Publikumsaktionen dafür, dass Rohrbachs Heimspiele noch an zusätzlicher Attraktion gewinnen. Natürlich sind die erfolgreichen Spieler mit ihrem Feldherren Franz Lanzerstorfer die Hauptakteure, die für Rohrbachs Fußballeuphorie verantwortlich zeichnen.
Rohrbacher Notizen (93) - November 1995Ein Team ohne Genies und Stars, wie der bisweilen etwas wortkarg wirkende Erfolgstrainer Lanzerstorfer meint. Ein schlagkräftiger Kader an giftigen jungen Spielern, gepaart mit ehrgeizigen Routiniers, von denen sich keiner dazu zu schade ist, für einen anderen Mitspieler die Kastanien aus dem Feuer zu holen, steht Lanzerstorfer zur Verfügung. Diese illustre "Gesellschaft", die nicht nur aus der Bezirksstadt stammt, sondern sich aus verschiedenen umliegenden Vereinen und aus dem benachbarten Tschechien rekrutiert, hat der frühere erfolgreiche Rohrbacher Stammspieler zu einem homogenen Kollektiv geformt, mit dem sich zumindest seit heuer fast der gesamte Bezirk zu identifizieren scheint. Fast unglaublich, wenn man das vor Jahren prognostiziert hätte. Es ist wieder in, in Rohrbach auf den Fußballplatz zu gehen. Es spricht für Lanzerstorfers geniale psychologische Fähigkeiten und für sein gutes "Gspür", dass er diese "bunte" Truppe unter einen gemeinsamen Hut brachte. Die Spieler fühlen sich als eine einzige große Familie und vor allem hier in Rohrbach auch schon wie zu Hause. "Das derzeitige Spielerpotential hat Charakter und verdient es sich, auch im Frühjahr für Rohrbach durchs Feuer zu gehen. Neuzugänge peile ich keine an", zeigt sich Lanzerstorfer rundum zufrieden. Psyche und Physiologie stimmen. Dies bewies die Mannschaft, als sie in der "englischen" Woche zu wanken begann, in den ausschließenden beiden letzten Runden aber nicht nur das Punktemaximum schaffte, Rohrbacher Notizen (93) - November 1995sondern enormes Stehvermögen bewies und dies alles nach einer ausgesprochen kräfteraubenden Cup-Sommertour. Die Spieler, allesamt keine Blender, wachsen mit der Schwere der Aufgabe und brennen förmlich vor Ehrgeiz, das Abenteuer 1. oö. Landesliga bis zur letzten Konsequenz auszuleben.
Hut ab vor dem Funktionärsteam mit Peter Aigner, Willi Grims, Andi Wöss, Edi Hannerer, usw., das unendlich viel kostbare Freizeit für das Unternehmen Fußball opfert. Dasselbe gilt natürlich für Masseur Stallinger, Trainerassistent Sleska und für die vielen treuen Mitarbeiter im Buffet, an den Kassenschaltern, beim Fan-Club, für den Platzmeister, usw., ohne die alle dieser Erfolg nicht möglich geworden wäre. Sie sind alle unentbehrliche Glieder im Räderwerk eines großen Vereinsgetriebes. Als Vorbereitung für die kommende Frühjahrssaison hat die Sektionsleitung schon längst wieder ein Trainingslager auf Zypern gebucht, wo man bereits in den vergangenen beiden Jahren beste Erfahrungen gemacht hat.
Unter dem Motto "Alles ist möglich", fällt es einfach schwer, für das Frühjahr Prognosen zu stellen. Zu oft hat Rohrbach diese schon über den Haufen geworfen. Dass nämlich der Wille allein schon Berge versetzen kann, Rohrbacher Notizen (93) - November 1995bewiesen die EKS-Spieler in der Vergangenheit zur Genüge.
Einmütig stellen Peter Aigner und Willi Grims hierzu fest: "Wir haben heuer viel mehr erreicht, als wir je zu träumen wagten. Wir glauben an diese Mannschaft. Und sollte es wirklich so verrückt spielen, dass diese Burschen imstande sind, nochmals eine Stufe der Erfolgsleiter höher zu klettern, stehen wir den Himmelsstürmern nicht im Wege. Ganz im Gegenteil, wir werden auch hier die Weichen zu stellen wissen".
 
Kurz notiert:
Erfolgreicher Fußball lockt Fußballfreunde aller Gesellschaftsschichten an.

Usus scheint es langsam in Rohrbach zu werden, dass Prominenz aus Politik, Wirtschaft und sogar aus der Kirche zu Stammbesuchern auf der EKS-Anlage wird. So nahmen heuer Prälat Mag. Martin Felhofer, sein Kämmerer Mag. Markus Rubasch, weiters die Bundesräte Mag. Gerhard Tusek und Johann Kraml, ebenso wie TOPIC-Chef Ernst Pilsl und OPEL-Chef Wilhelm Kirchberger den Ehrenanstoß eines Spieles vor, selbstverständlich mit einem eigen mitgebrachten Matchball. Mag. G. Tusek ging mit derartiger Intensität ans Werk, dass sogar seine Achillessehne riss. Böse Zungen behaupten, dass es sich hier um einen gezielten Wahlkampfauftakt ganz nach Maß handelte.  Quelle: Rohrbacher Notizen, Folge 93, November 1995
 
 
Tolle Geschenkartikel für EKS-Fußballfreunde
Rohrbacher Notizen (93) - November 1995Rohrbacher Notizen (93) - November 1995Ein absolutes Novum auf Mühlviertler Fußballplätzen stellt der Rohrbacher Fanclubshop dar. Eine breite Palette an originellen Fanclubartikeln hat das EKS-Management stets dort zum Verkaufe aufgelegt. Der Reinerlös daraus fließt der umsichtigen Nachwuchsarbeit dieses "Fußballmarktführers" aus Rohrbach zu. Gerade das bevorstehende Weihnachtsfest würde auch eine absolut passende Gelegenheit darstellen, diese zünftigen Fanclubartikel als Geschenk auszuwählen.
Der Rohrbacher Fanclub unter der Führung von Willi Neudorfer stellt übrigens insbesondere bei Auswärtsspielen den 12. Mann des Rohrbacher Winterkönigs dar und stärkt nicht nur die Moral der Akteure, sondern auch die strapazierten Finanzen des Clubs.

Quelle: Rohrbacher Notizen, Folge 93, November 1995
 
 
rltEKS Rohrbach/Berg zeigt Revanchegelüste
für die Rohrbacher Hallengala

Die treuen EKS Fans müssen auch in der fußballlosen Zeit nicht ganz auf ihre Lieblinge verzichten. Zach, Dollhäubl, Schuster & Co. werden am 1. Dezember 1995 ab 19.00 Uhr im Rahmen der oö. Landesliga-Hallenmeisterschaft als frischgebackener Winterkönig in Aktion treten. Die Rohrbacher Bezirkssporthalle wird sich in einen Hexenkessel verwandeln, prophezeit schon jetzt Manager Willi Grims. Rohrbachs Kicker möchten bei dieser Vorrundenveranstaltung zur Hallenlandesmeisterschaft beweisen, dass sie auch den Tücken des glatten Parketts gewachsen sind und auch zwischen den Banden der Konkurrenz einiges aufzulösen imstande sind.
In Rohrbach wird es also zum Aufeinandertreffen alter Rivalen kommen. Die Rohrbacher brennen förmlich auf eine Revanche, denn mit den Kontrahenten SC Magdalena und Austria Tabak haben sie noch ein Hühnchen zu rupfen. Klarer Favorit auf den Vorrundensieg sollte aber der SC Marchtrenk aus der Regionalliga sein. Man kann also schon sehr gespannt sein, wer am 1. Dezember 1995 in der Rohrbacher Bezirkssporthalle die Anwartschaft auf den oberösterreichischen Hallenkönig anmelden wird.

Quelle: Rohrbacher Notizen, Folge 93, November 1995
 
 
Nachwuchs: Rohrbacher Fohlenteam holt Winterkrone

Rohrbacher Notizen (93) - November 1995Im Schatten der Rohrbacher Fußballkampfmannschaft avancieren an einer Fußballnebenfront blutjunge Burschen gänzlich überraschend ebenfalls zu wahren Himmelsstürmern. Die Junioren, die geheimen Hoffnungsträger des Rohrbacher Landesligisten, haben völlig unerwartet im Landesligawettbewerb ihre Konkurrenten Donau Linz und Austria Tabak hinter sich gelassen und überraschend den Herbstmeistertitel errungen. Der Erfolgsrun dieser Elf trägt wieder einmal die Handschrift des Erfolgstrainers Gerhard Engleder, der im neuen Meisterschaftsjahr um eine Etage höher den nächsten Titelgewinn anzupeilen versucht.

Die Zukunftsperspektiven für dieses Juniorenteam, dessen Durchschnittsalter bei kaum 16 Jahren liegt, sind zumindest derzeit ganz vortrefflich, vorausgesetzt allerdings, dass bei diesen talentierten Burschen weiterhin nur annähernd eine derartige Liebe zum Fußball gewahrt bleibt. Die fußballerisch glänzend veranlagten Nachwuchsspieler haben es in den vergangenen Monaten hervorragend verstanden, ihre Anhänger auch durch Fußball mit Herz zu begeistern.
Rohrbacher Notizen (93) - November 1995Einige Spieler aus der Juniorenmannschaft sind bereits auf dem Wege in die Kampfmannschaft, wie der 18jährige Marc Atzgerstorfer oder der allerdings verletzte Sascha Jell. Aber auch ein Hannes Schwendner oder der lang aufgeschlossene Torhüter Stefan Hofer spielen sich immer mehr in den Vordergrund.
Ganz hervorragend in diesem Ensemble schlagen sich die U-15 Landesauswahlspieler Dietmar Schuster, Ralph Turner, Manuel Engleder und allen voran Alexander Unger, der kürzlich sogar ins österreichische U-15 Nationalteam berufen wurde. Wenn auch die überraschende Winterkrone halt nun einmal nur die halbe Miete für einen Titelgewinn darstellt und in erster Linie statistischen Wert hat, herrscht dennoch innerhalb des Vereines eitel Wonne über dieses Fohlenteam, das Garant für weitere goldene Fußballzeiten in der Bezirkshauptstadt sein sollte.

U-18 Kader: Stefan Hofer, Marc Atzgerstorfer, Markus Stallinger, Sascha Jell, Jürgen Jell, Rene Jell, Johannes Schwendner, Martin Barth, Daniel Eisschiel, Dietmar Schuster, Ralph Turner, Manuel Engleder, Alexander Unger, Wolfgang Pauli, Anton Steyrl, Markus Eisschiel und Thomas Paulik; Trainer Gerhard Engleder.  Quelle: Rohrbacher Notizen, Folge 93, November 1995
 
 
Nachwuchs: Alexander Unger ist Rohrbachs neuer Shooting Star
Rohrbacher Notizen (93) - November 1995Wenn auch Rohrbachs neuer Shooting Star, der 15jährige Alexander Unger, seine ersten Fußballschuhe nicht auf Rohrbachs Sportplätzen zerriss, so sind doch die Vereinsfunktionäre aus der Fußballmetropole, allen voran sein Trainer Gerhard Engleder, mächtig stolz auf ihren ersten Fußballnationalspieler.
Der BORG-Schüler, der seinerzeit über ASKÖ Neue Heimat und nach einem Kurzintermezzo bei der Union Waldmark zu EKS Rohrbach/Berg stieß, startete in der Bezirkshauptstadt eine hoffnungsvolle Karriere, die nun mit der Berufung in die österreichische U-15 Fußballnationalmannschaft ihren vorläufigen Höhepunkt fand. Am 31.10. d.J. debütierte er in Altach/Vorarlberg gegen die Schweiz. Unger, der in Haslach a.d.M. die Hauptschule absolvierte und in St. Stefan a.W. seinen ordentlichen Wohnsitz hat, ist aber in Rohrbach zumindest sportlich so gut wie Zuhause. Unger kam in seinem ersten Ländermatch von Anbeginn weg zum Einsatz und spielte auch das Match zu Ende. An ihm lag es schließlich am allerwenigsten, dass dieser denkwürdige Anlass mit einer 2:4 Niederlage endete.
In der heimischen Umgebung spielt der bescheidene und stets freundliche junge Mann in der erfolgreichen Juniorenmannschaft trotz seiner erst 15 Jahre bereits einen sehr souveränen und abgeklärten Libero. Siebenmal stand er auch bereits in den oberösterreichischen U-14 und U-15 Landesauswahlen und empfahl sich dort schon wiederholt nachdrücklich für höhere Aufgaben.
Die Redaktion der Rohrbacher Notizen und der Werbeverein der Rohrbacher Kaufmannschaft wünschen auf diesem Weg dem Alex ein erfolgreiches Jahr 1996.  Quelle: Rohrbacher Notizen, Folge 93, November 1995
 
 
Nachwuchs: EKS Rohrbach/Berg leistet vorbildliche Nachwuchsarbeit
Rohrbacher Notizen (93) - November 1995Die seit Jahren traditionell gute Nachwuchsarbeit der EKS Rohrbach/Berg fand auch in der Herbstsaison eine überaus erfreuliche Fortsetzung. Wenn es auch, so wie in den vergangenen Jahren, nicht den totalen Erfolg gab, so muss man alles in allem gesehen, mit dem Erreichten mehr als zufrieden sein. Im Reigen der Nachwuchsteams sind Rohrbachs Junioren absolute Listenführer. Neben der Rohrbacher Kampfmannschaft ist das Fohlenteam von Trainer Gerhard Engleder das Aushängeschild des Rohrbacher Traditionsvereines. In den weiteren Nachwuchsgruppenbewerben gab es für die Kleinsten (U-8) einen 3. Platz. Die Miniknaben überwintern in der Herbstabrechnung jeweils auf dem 2. und 3. Rang, während sowohl Knaben als auch Schüler auf dem Ehrenplatz in ihrer Gruppe rangieren. Mit Kurt Eilmannsberger, Hermann Stallinger, Radek Popelka besitzt die Union EKS Rohrbach/Berg ausgesprochen umsichtige und sachverständige Betreuer, die auch das absolute Vertrauen der Eltern genießen. Erfreuliches Detail am Rande: Für die Kleinsten zwischen 8-14 Jahren gab es kürzlich 4 Garnituren Spielerdressen, die von den Rohrbacher Unternehmen Dachdeckerei Mühlsteiner, Fleisch- und Wurst Leibetseder, Hotel Rohrbacher Hof, Expert Kern, Josko-Aumüller, Busreisen Wasserbauer, Zentrasport Niedersüß, Erima Sportswear, finanziert wurden.

Große Abschlussfeier
Am 16. Dezember d.J. wird es zur großen Jahresabschlussfeier für die Kampfmannschaft, die Reserve und die Nachwuchsmannschaften kommen. Aufspielen hierbei wird das Oswald-Sextett. Es war ein Jahr der Superlative in sportlicher Hinsicht, das seinesgleichen sucht. In schon traditioneller Weise werden Fleischhauermeister Walter Leibetseder und der Gastronom Rudi Reisinger für das leibliche Wohl der Festteilnehmer sorgen.
Auf diesem Wege sei aber auch dem Vereinswirt Hans Laschitz der Dank ausgesprochen, der vornehmlich für die Nachwuchsspieler immer ein offenes Ohr hat und sich wiederholt als echter Gönner erweist.

Quelle: Rohrbacher Notizen, Folge 93, November 1995
 
 
„Rohrbach im Fußballboom – gibt es auch eine Beziehung zur k.ö.St.V. Mühlgau zu Rohrbach …?

In Rohrbach wird schon seit knapp 50 Jahren Fußball gespielt. Aber noch nie hat man soviel Aufsehen wie jetzt damit hervorgerufen.
Die Mannschaft der Union Einkaufsstadt Rohrbach/Berg spielt seit Sommer 1995 in der höchsten O.Ö. Spielklasse, der 1. Landesliga. Der Aufsteiger aus dem nordwestlichsten Teil des Landes Oberösterreich hat im Herbst seine imposante Serie der letzten Jahre fortgesetzt und hat die höchste Tabellenposition nach der 12. Runde erreicht. Wer hätte sich das vor Beginn der Meisterschaft in seinen kühnsten Träumen nur zu denken getraut. Und jetzt ist das Tatsache!


Und bei diesen Erfolgen wirken 2 MKVer an maßgeblichen Positionen mit: Sektionsleiter der Union EKS Rohrbach/Berg ist Bbr. Peter K. Aigner v/o Alpha (seit 1976 Urmühlgauer, hat in früheren Jahren alle möglichen Chargen bekleidet), der seit Mitte 1988 die Geschäfte bei den Fußballern führt. Seit er mit einer kleinen Runde von Funktionären agiert, ging es mit dem Fußball in Rohrbach und Berg steil nach oben und die Erfolgsliste kann sich sehen lassen:
Meistertitel der Kampfmannschaft der 1. Klasse Nord in der Saison 1990/91 und damit Aufstieg in die Bezirksliga. Diese Saison war überhaupt die erfolgreichste in der Vereinsgeschichte (alle im Meisterschaftsbetrieb befindlichen Mannschaften U-10, U-12, U-14, U-18, Reserve, Kampfmannschaft) wurden MEISTER!
Das Dasein in der Bezirksliga dauerte nur 1 Jahr und Rohrbach/Berg wurde wieder Meister und schaffte somit den Aufstieg in die 2. Landesliga.
Im 1. Landesligajahr hielt sich Rohrbach/Berg bravourös und erreichte den 4. Platz (der 2. Platz wurde erst im letzten Meisterschaftsspiel vergeben). Im 2. Jahr landete man an 3. Stelle und schrammte nur knapp am Aufstieg in die 1. Landesliga (die ersten beiden stiegen auf) vorbei. Im dritten Landesligajahr war es aber dann soweit – die Union EKS Rohrbach/Berg wurde überlegen Meister und schaffte somit den Aufstieg in die 1. Landesliga.
Im Herbst dankten dann auch viele Zuschauer aus dem gesamten oberen Mühlviertel den Fußballern für ihre Klasseleistungen bei mehreren Spielen waren jeweils über 1000 Zuschauer auf der Sportanlage – die Fußballer wiederum waren so angespornt, dass sie jetzt auf den Herbstmeistertitel zustrebten!
Bbr. Peter K. Aigner v/o Alpha ist damit fast am Ziel seiner im Jahr 1988 gesetzten Pläne- oder geistert in den Träumen der Funktionäre noch „höheres“ herum?

Der zweite MKVer, der bei Union EKS Rohrbach/Berg maßgeblichen Anteil am sensationellen Abschneiden hat, ist Trainer Franz Lanzerstorfer v/o Priamos, Mitglied bei ev Hilaria zu Wilhering (ebenfalls recipiert im Jahr 1976). Franz Lanzerstorfer ist außerdem der Sohn unseres Gründungsmitgliedes OSR. Franz Lanzerstorfer v/o Harald (verstorben am 1.6.1992) sowie Neffe von OSR. Othmar Lanzerstorfer v/o Harald (verstorben am 22.12.1987), ebenfalls Gründer der Mühlgau.

Wahrscheinlich ist unserem Kbr. Franz Lanzerstorfer seine Zielstrebigkeit einerseits schon in die Wiege gelegt worden, andererseits hat vielleicht auch seine Hilaria (Franz Lanzerstorfer war dort auch einmal Senior) einen gewissen Anteil an dieser Lebensauffassung. Die Bilanz des Trainers Franz Lanzerstorfer liest sich noch sensationeller als die des Sektionsleiters:
Meistertitel 1. Klasse Nord – 1990/91
Meistertitel Bezirksliga Nord – 1991/92
4. Platz 2. Landesliga Ost – 1992/93
Meistertitel 2. Landesliga Ost – 1994/95
Herbstmeister – 1995/96
Daneben hat Franz Lanzerstorfer im Sommer 1995 mit der Kampfmannschaft den Mühlviertler Cup sowie den Oberösterreichischen Cup gewonnen, diese Erfolge kann natürlich auch der Sektionsleiter verbuchen (bei ihm kommt noch ein 2. Mühlviertler Cupsieg im Sommer 1994 sowie ein 2. Platz im OÖ-Cup dazu).

EKS-Kameramann Josef Kneidinger (hier bei den U14-LM in St. Johann am Walde; 1.7.95)Auch die Mühlgau kann stolz auf diese beiden Bundes- bzw. Kartellbrüder sein und wünscht Ihnen noch weiter tolle Erfolge. In diesem Sinne ein „vivat, crescat, floreat“ der Union EKS Rohrbach/Berg.

Dieser Bericht wurde verfasst von Bbr. Josef Kneidinger v/o Asterix, der sich einige Zeit schon als „Bildreporter“ betätigt und wöchentlich im Kabelfernsehen unseres Bbr. Dipl.-Ing. Ernst Kern v/o Blitz Sportreportagen gestaltet. Wenn man diese „Verbindungen“ weiter verfolgt, kann man nur sagen: „Wir sind eine große Familie!“

Quelle: Neuer Mühlgau-Herold (Verbindungszeitschrift der Kath. Öst. Studentenverbindung Mühlgau zu Rohrbach), Ausgabe 3, November 1995

 
Zuschauerbilanz
1. Landesliga  /  Herbstmeisterschaft 1995
Pos Verein Zuschauer Spiele Ø pro Spiel
1 Union EKS Rohrbach/Berg 6.400 8 800
2 SV Grieskirchen 2.850 6 475
3 SK Schärding 3.050 7 436
4 SK St. Magdalena 2.850 7 407
5 Union Vöcklamarkt 2.200 6 367
6 SV Traun 2.100 6 350
7 ASKÖ Donau Linz 2.350 7 336
8 Union Esternberg 1.900 6 317
ATSV Lenzing 1.900 6 317
ATSV Sattledt 1.900 6 317
11 Union St. Florian 2.200 7 314
12 SK Altheim 1.850 6 308
13 SV Austria Tabak Linz 1.150 6 192
14 SK Amateure Steyr 1.250 7 179
 
In einer Einzelwertung liegen ebenfalls Spiele der Union EKS Rohrbach/Berg an der Spitze:

Hermann Eckerstorfer (mitte) übergab Ende des Jahres einen Spendenscheck der Sparkasse Mühlviertel-West an die Union EKS Rohrbach/Berg; links Peter Aigner (Sektionsleiter), rechts Josef Oyrer (Bürgermeister der Stadt Rohrbach)1. EKS Rohrbach/Berg - USV Dorn Esternberg  ~  1.500 Zuschauer

2. EKS Rohrbach/Berg - Union St. Florian  ~  1.200 Zuschauer
3. EKS Rohrbach/Berg - ATSV Lenzing  ~  900 Zuschauer
4. EKS Rohrbach/Berg - SV Grieskirchen  ~  750 Zuschauer
(Angabe lt. OÖN - vermutlich lag die Zuschauerzahl ebenfalls bei über 1.000)
 

Sportler des Jahres (Mühlviertler Rundschau, 28.12.1995)
Quelle: Mühlviertler Rundschau, 28.12.1995

 
Das "Rohrbacher Fußballwunder"

3 wichtige Stützen in der Fußball-Saison 1995/96:  Radek Popelka, Herbert Zach & Horst AuerEs begann am 10. Juni 1990. Nach einer katastrophalen Leistung gab es gegen die Union Putzleinsdorf ein 2:14 Debakel. Was für manch anderen Verein im Land ob der Enns vielleicht ein Grund gewesen wäre das Handtuch zu werfen, war für die Union Rohrbach/Berg der Startschuss für einen schier unglaublichen Aufstieg. Durch die Verpflichtung von Torhüter Vaclav Miksicek und die Rückkehr von Torjäger Manfred Stallfinger, sowie vor allem auch durch den neuen Trainer Franz Lanzerstorfer, dem ehemaligen Rohrbacher Tormann, kam eine "Jetzt erst recht Stimmung" auf. So gelang es der Union Rohrbach/Berg in der Saison 1990/91 mit allen 6 am Meisterschaftsbetrieb teilnehmenden Mannschaften, von den Miniknaben bis zur Kampfmannschaft, den Meistertitel zu erringen. Dies bedeutete den Aufstieg in die Bezirksliga Nord, wo die Rohrbacher Kicker allerdings nur ein kurzes Gastspiel gaben. Mit 15 Siegen, 10 Unentschieden und nur einer Niederlage bei einem Torverhältnis von 59:18, gelang der Durchmarsch in die 2. Landesliga-Ost. Nach einem vierten und dritten Tabellenplatz holte die Union EKS Rohrbach/Berg in der Saison 1994/95 zum Superschlag aus. Ungeschlagen mit 17 Siegen, 9 Unentschieden und dem schon von der Bezirksliga her bekannten Torverhältnis von 59:18 zog die Union Einkaufsstadt Rohrbach/Berg in die höchste oö. Fußball-Liga ein. Wiederum dachte sich jeder fußballbegeisterte Rohrbacher, dass hiermit der Leistungszenit der Mannschaft erreicht sei. Das Gegenteil war der Fall. Nach der Titelverteidigung im Mühlviertler-Cup qualifizierte sich die Mannschaft zum zweiten Mal nach 1993 für das Finale des OöFV-Cups und sicherte sich im Elfmeterschießen gegen Andorf zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte diesen Titel. Nun kam die Stunde der Wahrheit. Wie schlägt sich die Mannschaft in Oberösterreichs Fußball-Elite? Obwohl Rohrbach die klar bessere Mannschaft war, unterlag man im ersten Spiel auswärts dem abgeklärter spielenden Regionalliga-Absteiger und Titelaspiranten Haka Traun mit 0:2. Trotz dieser Auftaktniederlage glaubte man im Mühlviertel weiterhin an die eigene Stärke und rollte das Feld von hinten auf. Selbst die Titelaspiranten aus Grieskirchen und St. Florian wussten gegen die Rohrbacher Heimstärke kein geeignetes Mittel und verließen als Verlierer das Rohrbacher Stadion. Einzig Austria Tabak gelang es die schon fast unheimliche Rohrbacher Heimserie zu beenden. Die Linzer fügten Rohrbach nach 25 Meisterschaftsspielen die erste Niederlage auf heimischer Anlage zu. Doch da sich auch der damalige Spitzenreiter Sattledt gegen Amateure Steyr einen Ausrutscher leistete ging man aufs Ganze. Im direkten Duell bezwang man Sattledt auswärts mit 2:0 und übernahm die alleinige Tabellenführung. Mit einem 1:0 Sieg im letzten Heimspiel gegen die Union Dorn Esternberg krönten sich die Mühlviertler dann zum Herbstmeister in der 1. Landesliga. Ist das nun das Ende dieser Erfolgsstory? Bei einem Blick auf die Nachwuchsarbeit dieses Vereines muss wohl daran gezweifelt werden. Die U-14 Mannschaft "verblies" in der Saison 1994/95 in der erstmals ausgetragenen oö. Leistungsklasse für Nachwuchsspieler selbst so hochkarätige Vereine wie Keli Linz, Lask, Ried, Vorwärts Steyr, usw. und belegte mit einem wahren Rekordvorsprung von 11 Punkten den 1. Platz. Aus Altersgründen wechselte ein Großteil dieser Mannschaft im Herbst zu den Junioren und wurde auch dort auf Anhieb Herbstmeister. Den Kern dieser Truppe, die von Gerhard Engleder betreut wird, stellen 4 oö. Auswahlspieler und mit Alexander Unger sogar noch ein Nationalspieler! Also, für die Fußballer der Union EKS Rohrbach/Berg ist im 50. Bestandsjahr noch alles möglich, und wenn es ein bisschen weniger wird ist in Rohrbach sicher niemand traurig.

Quelle: verfasst von Andreas Lindorfer - aus der Fußballchronik
der Union Rohrbach/Berg (Saisonen 1989-1995)

youtubeEs war ein gutes Jahr – Jahresrückblick 1995
youtubeJahresrückblick 1995 – Nachwuchs

videoYouTubeDigitalisiertes Videomaterial von 1995 (hpts. über die Sektion Fußball)
ist gesammelt online verfügbar in unserer YouTube-Playlist ...

 
 
 
Frühjahr 1996: EKS Rohrbach/Berg holt sich den letzten Schliff auf Zypern
Impulse (Union-Zeitschrift), Folge 57, 1995-3Rohrbachs EKS Kicker wollen für den kommenden Endspurt in der 1. Fußball-Landesliga nichts anbrennen lassen. Man ist sich der Schwere der künftigen Aufgaben bewusst. Schon jetzt blasen die favorisierten Mannschaften aus Grieskirchen, St. Florian, usw. zum Halali auf den Sensationshalbzeitsieger. Erschwerend kommt dazu, dass EKS Rohrbach/Berg im zweiten Durchgang lediglich fünf Mal das Heimrecht genießen kann und 8 Begegnungen in der Fremde auszutragen hat.
Aufbauspiele im Frühjahr 1996Der Trainingsbeginn wurde für 19. Jänner 1996 angesetzt. Nach einer Reihe von Aufbauspielen möchte man sich den letzten Schliff noch bei einem Trainingslager auf Zypern in der Zeit vom 24.2.1996 - 2.3.1996 holen. Dieser Trainingsaufenthalt soll aber auch dem Relaxen dienen. Bisher erwiesen sich die Trainingsaufenthalte auf Zypern stets als gutes Omen für die Spieler der Bezirksstadt.
"Auf Zypern findet man überraschenderweise herrliche Rasenplätze und damit auch hervorragende Trainingsbedingungen vor. Dort stimmt einfach alles. Sämtliche Wünsche werden einem buchstäblich von den Augen abgelesen", weiß Rohrbachs Promotor zu berichten. Zur selben Zeit wird sich auch der österreichische Oberhausclub FC Tirol dort niederlassen. Noch sind für diesen Trainingsaufenthalt der Rohrbacher einige Plätze frei, die an "Adabeis" vergeben werden. Um S 7.490,-- wird Flug und Vollpension in einem 4 Sterne-Hotel geboten. Interessenten sollen sich beim Rohrbacher Manager W. Grims melden.

 
Bezirksmagazin, Jänner 1996Zu- und Abgänge:
Für die Frühjahrssaison wurden zwei Spieler kontaktiert - von Union Feldkirchen Christoph Pargfrieder (Stürmer) und von St. Oswald bei Haslach Friedrich Plank (selbst angeboten). Der Vertrag mit Christoph Pargfrieder wurde wieder storniert, da dieser nicht mehr für Rohrbach spielen wollte, da ihm der Trainer keinen Stammplatz zugesichert hat, an seiner Stelle wurde Friedrich Plank leihweise bis Sommer 1996 verpflichtet.

 
Vorbereitungsprogramm:

Sa, 27.01.1996: TSV Ottensheim - EKS Rohrbach/Berg  ~  0 : 6

Tore: 2x Marc Atzgerstorfer, 2x Thomas Dollhäubl, Hans-Jürgen Hopf, Manfred Stallinger

Sa, 03.02.1996: SV Braunau - EKS Rohrbach/Berg  ~  8 : 1

EKS konnte gegen den Zweitbundesligisten Braunau in der 1. Hälfte ganz gut mithalten. Radek Popelka erzielte aus einem Foulelfmeter das 2:1 (glz. Halbzeitstand); in der 2. Hälfte wirkte sich aber das Fehlen von 5 Stammspielern aus und so fiel Tor um Tor zum Endstand von 8:1. Braunau setzte alle Neuerwerbungen ein, die gut gefielen.

Sa, 10.02.1996: Eintracht Wels - EKS Rohrbach/Berg  ~  1 : 0

Das Spiel wurde auf Schneeboden ausgetragen; EKS konnte gegen den Regionalligisten ganz gut mithalten.

So, 11.02.1996: Union Altenfelden - EKS Rohrbach/Berg  ~  3 : 4

EKS Rohrbach/Berg spielte mit einer durch einige Kampfmannschaftsspieler verstärkten Reservemannschaft; die Treffer für EKS erzielten Csaba Dragomer, Christian Pröll, Friedrich Plank und Herbert Zach

Sa, 17.02.1996: EKS Rohrbach/Berg - Union Oberneukirchen

Das für diesen Tag zu Hause angesetzte Vorbereitungsspiel gegen Union Oberneukirchen musste wegen der schlechten Verhältnisse (Schneeregen, tiefer Boden) abgesagt werden.

Sa, 09.03.1996: Union Pichling - EKS Rohrbach/Berg  ~  1 : 5

Tore: 4x Thomas Dollhäubl, Ernst Richtsfeld

Sa, 16.03.1996: EKS Rohrbach/Berg - St. Peter/Au  ~  4 : 1

Tore: 2x Radek Popelka, Thomas Dollhäubl, Manfred Stallinger

 
Trainingslager Zypern:
Volksblatt, 01.03.1996 (Die Angaben bzgl. 1. Division stimmen nicht)1. Testspiel: EKS Rohrbach/Berg - SV GW Micheldorf  ~  3 : 3
Im Spiel zweier Herbstmeister gab es ein gerechtes Remis, wobei EKS einen 1:3 Rückstand aufholen konnte. GW Micheldorf ist Herbstmeister der 2.LL-Ost. Die Tore für EKS erzielten Herbert Zach, Markus Hirnschrodt und Josef "Joe" Kehrer.
2. Testspiel: EKS Rohrbach/Berg - Saratow  ~  1 : 3
Saratow liegt derzeit an 6. Stelle der 1. russischen Division; EKS konnte gut mithalten. Den Treffer für EKS erzielte Herbert Zach.
3. Testspiel: EKS Rohrbach/Berg - Paralimni  ~  1 : 4  Abbruch - Tor: Klaus Schuster
4. Testspiel: EKS Rohrbach/Berg - Paralimni  ~  0 : 5
5. Testspiel: EKS Rohrbach/Berg - Eferding  ~  2 : 5
Tore: Hans-Jürgen Hopf, Friedrich Plank. In diesem Spiel wurden in erster Linie die Ersatzspieler aufgeboten.

Laut Trainer Franz Lanzerstorfer war das Trainingslager wieder optimal! Beim 1:4 gegen Paralimni wurde in der Presse ein 3:0-Sieg berichtet. Nachdem Grims das Spiel nicht gesehen hatte, hat man aus dem 1:4 ein 3:0 gemacht und ihn über die Umstände nicht informiert - Grims hatte erst zu Hause das richtige Ergebnis erfahren.

 
Schafft EKS Rohrbach/Berg die nächste Sensation?

Rohrbacher Notizen (94) - März 1996Obwohl der Frühjahrsspielplan alles andere als für den Fußball-Landesliga-Herbstmeister EKS Rohrbach/Berg spricht - lediglich 5 Heimspielen stehen 8 Auswärtsbegegnungen gegenüber - lassen sich die Vereinsmanager Aigner und Grims in ihrem Vorhaben, nach noch Höherem zu streben, keineswegs beirren. Regionalliga heißt das Zauberwort, das für den Mühlviertler Senkrechtstarter und Winterkönig wirklich kein leerer Wahn mehr sein kann. Aigner und Grims wittern die einzigartige Chance, eventuell auch dieses Traumziel schaffen zu können, nachdem 1996 erst- und wohl auch letztmalig gleich 3 Mannschaften aus der oberösterreichischen Landesliga in die neuformierte Regionalliga aufsteigen sollen. "Wir wären wohl auch fehl am Platze, wenn wir uns nicht den Aufstieg zum Ziele gesetzt hätten. Schließlich steuerte auch bisher positives und zielbewusstes Denken unseren sensationellen Erfolgskurs", geben die beiden Funktionäre selbstbewusst zu verstehen und versuchen damit ihren Optimismus zu rechtfertigen. Eher skeptisch sieht Trainer Lanzerstorfer diese so genannte "Jahrhundertchance" auf sich zukommen.
Rohrbacher Notizen (94) - März 1996Die Papierform spricht nicht gerade für Rohrbach. Die erklärten Titelfavoriten Grieskirchen und St. Florian genießen gegen Rohrbach Heimrecht und die beiden anderen Großen, Traun und Donau Linz, werden sich wohl besserer Tage entsinnen und vermutlich entsprechendes Terrain aufholen.
Außerdem wird auf Herbstmeister EKS Rohrbach/Berg von allen Seiten mit absoluter Bestimmtheit Jagd gemacht werden. Dies klingt alles sehr bedenklich, hoffen wir aber, dass der Zweckpessimist schlussendlich selbst eines besseren belehrt wird.
Ein heißer Tanz auf dem Vulkan steht EKS Rohrbach/Berg also bevor. Für Spannung ist jedenfalls ausreichend gesorgt. Dass auch wirklich alles möglich ist, haben die Rohrbacher Himmelsstürmer erst vor wenigen Monaten bewiesen, denn kaum jemand hätte den Obermühlviertler Außenseitern ein derartiges Husarenstück zugemutet. Und dass es Spieler und Trainer auch im Frühjahr d.J. absolut ernst meinen, bewiesen sie erst kürzlich bei einem von Grims und Öller in Zypern minutiös getimten Trainingslager, das von allen mit enormen Engagement bestritten wurde.
Rohrbacher Notizen (94) - März 1996Rohrbacher Notizen (94) - März 1996Unter anderem lieferten die Rohrbacher, die sich im Winter mit dem 27jährigen Friedrich Plank aus St. Oswald b. Haslach verstärkt hatten, gegen den russischen Erstdivisionär und Intertototeilnehmer Sokol Saratov ein Riesenmatch (1:3). Natürlich wird es auch bei den Frühjahrsheimspielen für die Matchbesucher jede Menge an Überraschungen außerhalb des Spielfeldes geben.
Eine vorweggenommen: Im Anschluss an das letzte Heimspiel soll auf der Rohrbacher Sportanlage ein großes Open-Air-Konzert mit dem Oswald-Sextett als Hauptdarsteller über die Bühne gehen. Auch sonst wird die Fan-Betreuung wieder groß geschrieben. So läuft ab 28. März d.J. die große EKS-Fußball-Osteraktion in den Geschäften der Rohrbacher Kaufmannschaft an. Qualitativ hoch stehende Lederbälle mit dem grün-schwarzen EKS-Logo werden zum Superpreis von nur S 200,-- als das ideale Ostergeschenk für Jugendliche angepriesen. Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen.

Quelle: Rohrbacher Notizen, Folge 94, März 1996
 
 
EKS Rohrbach/Berg geht optimistisch in das Frühjahr
Voller Zuversicht gehen die Kicker der Union EKS Rohrbach/Berg in die Frühjahrssaison der 1. Fußball-Landesliga: Die Lanzerstorfer-Elf hofft, nach dem Herbstmeistertitel noch einen drauf setzen zu können, das Ziel sind weitere 25 Punkte.

Sektionsleiter Peter Aigner und Manager Willi Grims sind davon überzeugt, dass die Chancen zur Fortsetzung des Fußballwunders gut stehen: "Die Konkurrenz kocht auch nur mit Wasser, wir fürchten niemanden" meinen die beiden mit dem Brustton der Überzeugung - und sehen ihre Kicker trotzdem nicht als Favorit auf den Meistertitel. "Für mich ist Lenzing der heißeste Anwärter, dort kickt jetzt mit Andi Roth ein ehemaliger Bundesliga-Profi" betont "Seki" Peter Aigner, der im Winter nur bescheiden in den Geldtopf griff, um seine Elf zu verstärken: Einzig Friedrich Plank von der Union St. Oswald bei Haslach wurde geholt, sonst blieb der Kader unverändert. "Die Mannschaft ist stark genug, zu viele Zukäufe hätten mehr zerstört als genutzt" erklärt Aigner.

Kameradschaft als große Stärke
Er spielt damit auf die ausgezeichnete Kameradschaft an, die ein großer Trumpf in Rohrbach ist: "Wenn es nach dieser geht, sind wir unschlagbar, unsere Burschen halten wirklich wie Pech und Schwefel zusammen" freut sich Manager Willi Grims, der hofft, dass auch der 12. Mann im Frühjahr wieder zu Rohrbach halten wird. "Das Publikum war im Herbst ganz toll, wir hoffen, dass wir den Schnitt von 700 Fans halten können!"

Quelle: Bezirksmagazin, 13.03.1996
 
 
Rundschau, März 1996Fünf Fragen stellte das Volksblatt den 14 LL-Trainern
Den Herbstmeister Rohrbach hat kaum ein
Landesliga-Trainer auf seiner Rechnung


Franz Lanzerstorfer (Union Rohrbach)

1. Wer wird Meister?
Grieskirchen ist Topfavorit.

2. Welche drei Vereine steigen in die Regionalliga auf?
Grieskirchen, St. Florian, Donau oder vielleicht Rohrbach.

3. Wer steigt ab?
Amateure hat`s am schwersten.

4. Das eigene Saisonziel?
Wir wollen in die Regionalliga aufsteigen, das wird aber schwer.

5. Wie verliefen die Vorbereitung und die wichtigsten Aufbauspiele?
Zu Beginn hatten wir eine Grippewelle, aber im Trainingslager in Zypern konnten wir den Rückstand wieder wettmachen. Testspiele gegen Paralimni 0:5, Saratov (2. russische Liga) 1:4, Pichling 5:1, Ottensheim 6:0.

Quelle: Helmut Hofmeister, Neues Volksblatt, 18.03.1996

 
 
Union EKS Rohrbach/Berg RESERVE: Kader im Frühjahr 1996 (aus der Chronik von Ing. Rudolf Altendorfer)Union EKS Rohrbach/Berg RESERVE: Torschützen im Frühjahr 1996 (aus der Chronik von Ing. Rudolf Altendorfer)Zuschauerbilanz nach Freitags- und Samstagsspielen (aus der Chronik von Josef Kneidinger)Kader der Kampfmannschaft im Frühjahr 1996Spielplan
1. Landesliga  /  Frühjahrsmeisterschaft 1996
Datum Zeit Spiel Ergebnis
14 Do, 16.05.96 17.00 EKS Rohrbach/Berg - SV Traun 4 : 0
15 Sa, 25.05.96 17.00 SK Altheim - EKS Rohrbach/Berg 1 : 3
16 Sa, 30.03.96 16.00 ATSV Lenzing - EKS Rohrbach/Berg 0 : 2
17 Mo, 08.04.96 16.00 SK St. Magdalena - EKS Rohrbach/Berg 1 : 1
18 Sa, 13.04.96 16.30 EKS Rohrbach/Berg - ASKÖ Donau Linz 1 : 1
19 Sa, 20.04.96 16.00 SK Schärding - EKS Rohrbach/Berg 1 : 3
20 Sa, 27.04.96 16.30 EKS Rohrbach/Berg - SK Amateure Steyr 0 : 1
21 Sa, 04.05.96 16.00 SV Grieskirchen - EKS Rohrbach/Berg 1 : 0
22 Sa, 11.05.96 17.00 Union St. Florian - EKS Rohrbach/Berg 1 : 1
23 Sa, 18.05.96 17.00 EKS Rohrbach/Berg - Union Vöcklamarkt 3 : 1
24 Sa, 01.06.96 18.00 SV Austria Tabak Linz - EKS Rohrbach/Berg 0 : 1
25 Sa, 08.06.96 18.00 EKS Rohrbach/Berg - ATSV Sattledt 3 : 0
26 Sa, 15.06.96 16.00 Union Esternberg - EKS Rohrbach/Berg 4 : 3
 
 
SchlagzeileMit dem Frühjahrsauftakt von Landesliga-Spitzenreiter Union EKS Rohrbach/Berg am Samstag, 16. März, auf eigener Anlage gegen Traun wird es nichts. Manager Willi Grims musste schon am Dienstag witterungsbedingt absagen. Auf die 30 Zentimeter dicke Schnee- und Eisdecke schneite es noch drauf.
Nach dem Trainingslager auf Zypern ist die Rohrbacher Mannschaft zwar körperlich sehr gut beisammen, spielerisch gibt es aber noch Probleme. "Es rennt noch nicht so rund wie im Herbst", meint Trainer Franz Lanzerstorfer.
Rohrbach hat die Chance, im Sommer in die Regionalliga aufzusteigen, die aufgestockt wird. Dazu ist aber ein Platz unter den ersten Drei am Ende der Meisterschaft notwendig. Während Sektionsleiter Peter Aigner und der Vorstand alles daransetzen werden, um die Qualifikation zu schaffen und auch davon überzeugt sind, ist Trainer Lanzerstorfer eher skeptisch: "Ich glaube eher nicht, dass wir unter die ersten Drei kommen, aber die Möglichkeit haben wird. Erste Anwärter auf die drei Spitzenplätze sind Grieskirchen, St. Florian, Donau, Lenzing und auch Traun. Vom Potential her ist Donau und St. Florian höher einzuschätzen. Das ist kein Pessimismus. Es kommt viel auf den Start an, die ersten zwei Spiele sind schon vorentscheidend. Sollten wir den Aufstieg nicht schaffen, bricht die Welt auch nicht zusammen!" Lanzerstorfers Tipp für das vorerst abgesagte Match gegen Traun 2:1 für Rohrbach.  Quelle: Mühlviertler Rundschau, 14.03.1996
 
 
Mühlviertler Rundschau, 14.03.1996
Quelle: Mühlviertler Rundschau, 14.03.1996

 
 
OÖN-Vorschau, Mai 1996OÖN-Vorschau, April 1996Vorschau: Gegen Traun fehlen vier Stammspieler. In argen Personalnöten Schlagzeile Vorschausteckt Landesligist Rohrbach vor dem morgigen Nachtragsmatch gegen SV Traun (17 Uhr). Für den Rest der Saison fallen die verletzten Rundschau-Vorschau, Mai 1996Richtsfeld (Achillessehnenriss) und Schuster (Zehenbruch) aus. Für Letzteren ist die Verletzung doppelt bitter. Denn nach einer bislang hervorragenden Saison sind mehrere Vereine, unter anderem der SV Ried, auf Mittelfeldmotor Klaus Schuster aufmerksam geworden. Doch mögliche Beobachter können sich morgen den Weg nach Rohrbach sparen. Auch Hirnschrodt und Dollhäubl fehlen beim Nachtragsspiel am Donnerstag gegen Traun wegen der vierten gelben Karte. Der Kader wird deshalb mit Junioren aufgefüllt. "Die Spiele gegen Traun und Vöcklamarkt sind für uns vorentscheidend", glaubt Trainer Lanzerstorfer trotz Verletzungspech an den Aufstieg.
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14. Runde ~ NachtragsspielrltUnion EKS Rohrbach/Berg - SV Traun  ~  4 : 0  (1:0)
14. Runde: EKS - Traun (Volksblatt & OÖN)14. Runde: EKS - Traun (Bezirksmagazin)Nach dem Sieg im Nachtragsspiel gegen SV Haka Traun ist Rohrbach wieder auf Regionalligakurs. Nachdem unsere Farben in der 10. Minute durch ein Freistoßtor von Radek Popelka mit 1:0 in Führung gingen war Funkstille. Man merkte in dieser Phase des Spieles doch, dass immerhin 4 Stammspieler aus den letzten Runden fehlten. Nach Seitenwechsel änderte sich zunächst nicht viel. Durch einen Lattenköpfler der Gäste wurden unsere Mannen dann aus ihrer Lethargie geweckt. Plötzlich lief der Ball in 14. Runde: EKS - Traun (Krone)unseren Reihen und Chance um Chance wurde herausgespielt. Dann war es in der 72. Minute endlich soweit. Nach einer Flanke von Klaus Atzmüller köpfte Herbert Zach zum 2:0 ein. Nur zwei Minuten später überlistete Josef Kehrer die Abseitsfalle der Gäste und erhöhte auf 3:0. Herbert Zach erzielte dann in der 84. Minute den 4:0 Endstand. Man kann also ruhig sagen, dass unsere Mannschaft in der 2. Halbzeit die zahlreichen Zuschauer, für die doch etwas enttäuschende 1. Hälfte, entschädigte. An dieser Stelle sei auch noch erwähnt, dass die eingewechselten Juniorenspieler einen gelungenen Einstand in der 1. Landesliga verzeichnen konnten. (400; Stöbich) Res. abgesagt

Aufstellung EKS: Miksicek; Fuchs, Popelka, Lindorfer, Stallinger; Kehrer, Atzgerstorfer, Auer, Plank (46. Jell); Atzmüller, Zach. Tore: Popelka (10.), Zach (72., 84.), Kehrer (74.). Verwarnungen: Lindorfer, Jell; Kaisereder.

Schlagzeile VorschauVorschau: Rohrbach hat es selbst in der Hand. Ein überaus wichtiges Nachtragsspiel steht am Pfingstsamstag Rohrbach bevor. Die Lanzerstorfer-Schützlinge müssen nach Altheim und könnten mit einem Sieg auf St. Florian Abstand gewinnen. St. Florian rittert als Vierter um die drei Aufstiegsplätze in die Regionalliga mit. Aber Altheim ist ein schwerer Gegner, wissen Sektionsleiter Peter Aigner und Trainer Lanzerstorfer. Altheim ist vor allem kämpferisch stark und hat im Frühjahr einen recht guten Lauf. Die Gastgeber zeigen sich zudem doch äußerst angriffslustig, und zugegeben, sie haben einige Gründe dafür. In den vier Heimspielen im Frühjahr holten sie drei Siege, allein gegen Vöcklamarkt reichte es nur zu einem Unentschieden. "Wenn wir nur annähernd an die Leistung anschließen können, die wir beim 4:2-Erfolg gegen Grieskirchen gezeigt haben, werden wir auch gegen Rohrbach nicht verlieren", sagt Altheims Sektionsleiter Wöckl bestimmt.
 
15. Runde ~ NachtragsspielrltSK Altheim - Union EKS Rohrbach/Berg  ~  1 : 3  (1:0)
SchlagzeileTolles Finish gegen Altheim sicherte wieder die Tabellenführung! Dieses Nachtragsspiel begann für Rohrbach gleich mit einer kalten Dusche, denn bereits nach sieben Minuten hieß es 1:0 für Altheim durch Henning. In Folge 15. Runde: Altheim - EKS (OÖN & Volksblatt)verlief die erste Halbzeit recht ausgeglichen und beide Mannschaften hätten noch je ein Tor erzielen können. Nach der Pause spielten die Rohrbacher aggressiver und setzten die Hausherren gleich unter Druck. In der 55. Minute war es dann soweit: nach einer Attacke im Strafraum an Plank sprang der Ball zu Lindorfer, der den "Strafstoß" auf seine Art verwertete und zum 1:1 einschoss. Rohrbach drängte weiter und nach einem Gestocher gelang Manfred Stallinger in der 77. Minute mit seinem ersten Tor in der 1. Landesliga das 2:1 - immerhin war er Rohrbachs Torschützenkönig im Vorjahr beim Aufstieg. Das Spiel war nun gelaufen und in der 90. Minute erhöhte Radek Popelka durch einen - nach Foul an Dollhäubl - Elfmeter noch auf 3:1. Mit diesem Sieg übernahm Rohrbach wieder die Tabellenführung und nähert sich mit Riesenschritten der Regionalliga. (350; Drabek) Res. 0:1

Aufstellung EKS: Miksicek; Popelka; Lindorfer (58. Stallinger), Hirnschrodt, Fuchs; Auer, Atzgerstorfer (80. Würzl), Kehrer, Plank; Zach, Dollhäubl. Tore: Hennig (7.); Lindorfer (55.), Stallinger (77.), Popelka (90./Foulelfer). EKS-Reserve abgesagt am 23.03.96; verschoben auf 25.05.96 ~ Ergebnis: 0:1 (0:0). Aufstellung EKS II: Adam V.; Pröll C., Hinternberger P., Baumgartner T., Barth M. (Altendorfer R.); Schuster D., Engleder M., Dragomer C., Nößlböck A. (Hoheneder R.); Turner R. (Mühleder P.), Grünzweil P. Verwarnungen EKS II: Hinternberger P. (+ gelb/rot), Hoheneder R., Altendorfer R. Tor EKS II: Grünzweil P.

OÖN, März 1996SchlagzeileVorschau: Am Samstag soll es Schlagzeile Vorschauendlich für Rohrbach losgehen! Herbstmeister Rohrbach musste erneut den Frühjahrsstart verschieben. Das Spiel gegen OÖN, März 1996Altheim wurde abgesagt, stattdessen kurzfristig ein Spiel gegen Hofkirchen/M. eingeschoben. Der 10:0-Sieg gab erwartungsgemäß keine neuen Aufschlüsse. Tabellenführer Rohrbach erwartet am kommenden Samstag ein schwieriges Auswärtsspiel bei Mitfavorit Lenzing. Schon beim Heimspiel im Herbst sah man, dass Lenzing ein starker Gegner ist, der sich zudem noch mit Ex-Bundesligaspieler Andi Roth stark verstärkt hat. Bei Rohrbach sind bis auf Fuchs alle Spieler fit, die Mannschaft geht mit viel Selbstvertrauen in dieses Spiel und erhofft sich zumindest einen Punkt. Eines verspricht Trainer Lanzerstorfer den mitreisenden Fans aber auf jeden Fall und sieht`s dabei locker: "Wir werden uns nicht verstecken! Wir haben schon mehr erreicht als erhofft und werden noch vielen Teams Punkte wegschnappen." Noch optimistischer gab sich der Manager der Mühlviertler: "Nach dem Absagen brennen wir auf unseren Start, denn wir sind sehr gut in Schuss und wollen drei Punkte in Lenzing holen", so Willi Grims.
 
Spielbericht16. Runde:  rltATSV Lenzing - Union EKS Rohrbach/Berg  ~  0 : 2  (0:0)
SchlagzeileRohrbach hat in der ersten Landesliga zwar ein Spiel weniger als die Konkurrenz ausgetragen, dennoch ist der Aufsteiger nach dem 2:0-Sieg in Lenzing weiter Tabellenführer. Nach dem fabelhaften Abschneiden im Herbst verzögerte sich der 16. Runde: ATSV Lenzing - EKS (OÖN & Volksblatt)Einstieg in die Frühjahrsmeisterschaft aufgrund der schlechten Wetterlage für unsere Kicker um 2 Wochen. Am 30.03.1996 war es dann endlich soweit. Es galt auswärts gegen den Tabellendritten ATSV Lenzing Modal zu bestätigen, dass der Aufstieg in die Regionalliga für EKS Rohrbach/Berg durchaus möglich ist. Bei äußerst schlechten Witterungsverhältnissen begannen beide Mannschaften sehr vorsichtig, vor allem Lenzing spielte überraschenderweise defensiv. Nach einigen guten Möglichkeiten in der ersten Halbzeit, erhöhte Rohrbach nach der Pause den Druck. Schuster gelang dann in der 70. Minute das 0:1. In der 89. Minute machte dann Thomas Dollhäubl durch einen Konter mit dem 0:2 alles klar. (200; Baumann) Vorspiele abgesagt.

Aufstellung EKS: Miksicek; Popelka; Lindorfer, Hirnschrodt; Kehrer, Richtsfeld, Auer, Schuster, Zach; Dollhäubl, Atzgerstorfer (80. Stallinger). Tore: Schuster (70.), Dollhäubl (90.). Verwarnungen: Wollanek, Roth; Kehrer, Dollhäubl.

SchlagzeileVorschau: Die Weichen für die Regionalliga sind gestellt. Nach der langen Winterpause war Rohrbach bereits total heiß auf den ersten Einsatz und mit einem klaren Auswärtserfolg beim Mitkonkurrenten Lenzing gelang auch ein Traumstart. Die Elf unterstrich ihre Anwartschaft auf die Regionalliga, denn trotz einem Spiel weniger ist man weiterhin Tabellenführer. Diese Position zu halten wird sicherlich sehr schwierig, denn vor allem Donau Linz ist derzeit toll in Fahrt. Ein 5:0 in Schärding unterstreicht dies eindrucksvoll. Aber auch Grieskirchen zeigte sich diesmal in guter Verfassung. Nächsten Samstag trifft Rohrbach bereits um 16 Uhr auswärts auf St. Magdalena. Die Mannschaft befindet sich nach zwei Siegen im Aufwind und wird sicherlich ein harter Brocken. Die Devise von Rohrbachs Trainer Lanzerstorfer heißt auf alle Fälle "verlieren verboten". Sektionsleiter Peter Aigner: "Wenn uns die Fans weiter so unterstützen wie bisher, kann auch gegen St. Magdalena nichts schiefgehen!"
 
Spielbericht17. Runde:  rltSK St. Magdalena - Union EKS Rohrbach/Berg  ~  1 : 1  (0:1)
SchlagzeileSieg wurde leider verschenkt. Der erhoffte Punkt wurde gegen St. Magdalena geschafft, aber es wäre leicht mehr drinnen gewesen. Volksblatt, April 1996Nach einem offenen Schlagabtausch in der ersten Halbzeit hätten die Rohrbacher das Match bereits entscheiden können, es reichte aber nur zum 1:0 durch ein Eigentor. Als kurz nach dem Seitenwechsel noch Beyer Spieler (St. Magdalena) die gelb/rote Karte sah, schien das Spiel gelaufen, doch St. Magdalena wurde immer stärker und schaffte noch aus einem Foulelfmeter den glücklichen Ausgleich. Mit 17. Runde: St. Magdalena - EKS (OÖN)17. Runde: St. Magdalena - EKS (Krone)der Leistung der Mühlviertler kann man trotzdem zufrieden sein, gegen Donau Linz ist aber eine Steigerung notwendig. (500; Buchner) Res. 1:0

Aufstellung EKS: Miksicek; Popelka; Auer, Hirnschrodt, Lindorfer; Stallinger (58. Hopf), Kehrer, Schuster, Richtsfeld; Zach, Dollhäubl. Tore: Wurmlinger (51./Foulelfer); Heigl (30./Eigentor). Verwarnungen: Beyr, Heigl, Maurhart; Hopf. Ausschluss: Beyr (47., Gelb/Rot). EKS-Reserve ~ Ergebnis: 1:0 (0:0). Aufstellung EKS II: Adam V. (Hofer S.); Pröll C., Hinternberger P., Hauer W. (Engleder M.), Lindorfer A.; Hoheneder G., Hoheneder R. (Schwentner J.), Baumgartner T., Stallinger Mar.; Stallinger J. (Lindorfer W.), Hinternberger T. Verwarnung EKS II: Baumgartner T.

SchlagzeileVorschau: In Rohrbach rechnet man am Samstag mit 1500 Fans und Zuschauerrekord. In Rohrbach wartet alles auf den großen Hit. Im Spitzenspiel der Liga treffen am kommenden Samstag um 16.30 Uhr die beiden Teams von Rohrbach und Donau Linz aufeinander. Noch vor kurzem ein Spiel der ungleichen Kräfte, war doch Rohrbach in der 2. Landesliga und Donau sogar in der Regionalliga. Doch die Zeiten haben sich geändert. Ein wahrer Fußballboom ist im nördlichen Mühlviertel ausgebrochen und treibt die Lanzerstorfer-Elf immer wieder zu tollen Leistungen. Mit Donau haben die Hausherren ja auch noch eine Rechnung zu begleichen, denn eine von erst zwei Saisonniederlagen hat man den Linzern zu verdanken. Die Linzer sind derzeit stark im Aufwind und haben sich nach eher schwachem Saisonstart als seriöser Titelanwärter etabliert. Die Mannschaft zählt zu den absoluten Spitzenteams der Landesliga, erst eine einzige Saisonniederlage spricht hier eine deutliche Sprache. Europacupstimmung in Rohrbach. Mit 1500 Zuschauern im Rücken hofft man zumindest Paroli bieten zu können und Europacupstimmung das heimische Team zum Sieg treibt. Manager Willi Grims tippt sogar auf einen knappen 2:1-Sieg der Rohrbacher. Das wäre in Richtung Regionalliga ein großer und wichtiger Schritt. Für die erhofften zahlreichen Besucher wird auch für ein beeindruckendes Rahmenprogramm gesorgt. Neben einer Autoschau vom Autohaus Ford Ransmayr werden für das Europacupspiel Rapid Wien gegen Feyenoord Rotterdam auch fünf Karten inklusive Bustransfer und Abendessen verlost.
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18. Runde: rltUnion EKS Rohrbach/Berg - ASKÖ Donau Linz  ~  1 : 1  (1:1)
SchlagzeileSpitzenteams rücken immer näher zusammen. Zuschauerrekord in Rohrbach! 1500 Fans kamen ins Stadion. So mancher Bundesligakassier hätte da so seine Freude damit. Und das Ergebnis im Schlagerspiel, immerhin spielte der 18. Runde: EKS - Donau Linz (OÖN & Volksblatt)18. Runde: EKS - Donau Linz (Krone)Herbstmeister und Tabellenzweite gegen die beste Frühjahrsmannschaft, entsprach auch durchaus den gezeigten Leistungen. Rohrbach war im Spiel gegen Donau zu Beginn leicht feldüberlegen und ging auch in der 31. Minute in Führung. Thomas Dollhäubl ging an der Flanke durch, seinen Stanglpass verwertete Josef Kehrer zum vielumjubelten 1:0. Die Linzer drückten nun auf das Tempo und nur fünf Minuten später hieß es nach einer Unachtsamkeit in der Abwehr 1:1 durch Hrbek. In Folge waren die Gäste leicht feldüberlegen und Rohrbach hatte einige Male etwas Glück. In den letzten 20 Minuten ergriffen die Hausherren aber wieder die Initiative und in der 83. Minute brauste Jubel auf, der vermeintliche Siegestreffer von Stallinger wurde aber wegen abseits aberkannt. (1500; Hinterhölzl) Res. abgesagt, Jun. gegen Amateure Leonding 5:0

Aufstellung EKS: Miksicek; Popelka; Hirnschrodt, Lindorfer; Kehrer, Atzmüller, Richtsfeld, Zach, Auer; Dollhäubl, Hopf (65. Stallinger). Tore: Kehrer (31.); Hrbek (36.). Verwarnung: Kellermayr. EKS-Reserve abgesagt am 13.04.96; verschoben auf 21.05.96 ~ Ergebnis: 3:2 (2:1). Aufstellung EKS II: Adam V.; Pröll C., Hinternberger P. (Altendorfer R.), Barth M., Dragomer C.; Hoheneder G. (Schuster D.), Plank F., Würzl H., Jell S. (Engleder M.); Turner R., Schwentner J. Verwarnung EKS II: Dragomer C. Tore EKS II: Jell S. (2), Plank F.

Vorschau: Da im zweiten Spitzenspiel Esternberg die zu favorisierte Kondert-Elf Grieskirchen mit 1:0 bezwang, rückte die Spitze noch weiter zusammen. Am kommenden Sonntag trifft die Rohrbacher Mannschaft auswärts auf SK Schärding. Sektionsleiter Aigner hofft nach dem 3:1-Heimsieg vom Herbst auch auswärts auf drei Punkte, um weiterhin im Aufstiegsrennen dabei zu bleiben.
 
19. Runde:  rltSK Schärding - Union EKS Rohrbach/Berg  ~  1 : 3  (0:2)
Volksblatt, April 1996Drei Supertreffer der Rohrbacher in Schärding. Vergangenes Wochenende war man in Schärding bei der bisher schwächsten Frühjahrsmannschaft zu Gast. Nachdem EKS Rohrbach/Berg durch Tore von Markus Hirnschrodt und Thomas Dollhäubl 2:0 in Führung ging, wehrte unser Torhüter Vaclav Miksicek kurz vor Seitenwechsel einen Elfmeter ab 19. Runde: Schärding - EKS (OÖN, Volksblatt & Rundschau)19. Runde: Schärding - EKS (Bezirksmagazin)und rettete durch einen weiteren tollen Reflex unserer Mannschaft die 2:0 Pausenführung. Nachdem abermals Thomas Dollhäubl mit einem weiteren Kopfball das 3:0 gelang, schien das Spiel gelaufen. Doch durch eine Unachtsamkeit unserer Abwehr gelang den Hausherren der Anschlusstreffer. Der Rest des Spieles fällt in der Kategorie "Auch aus solchen Spielen muss man 3 Punkte holen" und sollte eigentlich schnell vergessen werden. (300; Schüttengruber) Res. 5:2, Jun. Austria Tabak-Rohrbach 2:2

Aufstellung EKS: Miksicek; Popelka; Hirnschrodt, Lindorfer (65. Schuster); Kehrer, Auer, Atzmüller (75. Atzgerstorfer), Richtsfeld; Zach, Dollhäubl, Stallinger. Tore: Reidinger (56.); Hirnschrodt (18.), Dollhäubl (30., 55.). Verwarnungen: Reidinger; Auer. EKS-Reserve ~ Ergebnis: 5:2 (1:1). Aufstellung EKS II: Adam V. (Mühleder P.); Pröll C. (Hopf J.), Hinternberger P., Baumgartner T., Lindorfer A.; Plank F. (Hoheneder R.), Hoheneder R., Dragomer C., Fuchs M.; Stallinger J. (Grünzweil P.), Hinternberger T. Verwarnung EKS II: Lindorfer A. Tore EKS II: Stallinger J., Hoheneder R.

Volksblatt, April 1996SchlagzeileVorschau: Am Samstag erwartet man daheim in Rohrbach Schlusslicht Amateure Steyr. Steyr hat nichts mehr zu verlieren und agierte zuletzt immer ziemlich defensiv. Rohrbachs Sektionsleiter Peter Aigner: "Die Pflichtsiege sind immer die schwierigsten. Wenn wir drei Punkte machen, ist mir auch ein 1:0 recht!"
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20. Runde:  rltUnion EKS Rohrbach/Berg - SK Amateure Steyr  ~  0 : 1  (0:0)
SchlagzeileEx-Rohrbacher brachte Stürmer zur Verzweiflung. Dass der Titelaspirant Union EKS Rohrbach/Berg ausgerechnet gegen den Tabellenletzten Amateure Steyr (0:1), auch noch zuhause, verloren hat - das verdanken sie einem Ex-Kameraden: Torhüter Volksblatt, April 1996Kronen Zeitung, April 1996Fritz Traxler, ein gebürtiger Rohrbacher im Amateure-Tor, entschärfte viele schwere Bälle, zweimal rettete für ihn die Querlatte. Spielerisch enttäuschte Rohrbach keineswegs, doch das Quäntchen Glück zum vorprogrammierten "Pflichtsieg" fehlte total. Nach der Pause 20. Runde: EKS - Amateure Steyr (OÖN)verkrampften sich die Rohrbacher Kicker zusehends. Sechs Minuten vor dem Spielende war`s dann passiert: Mit zehn Mann kam Amateure zum Siegestreffer. Auch ein zweiter Ausschluss bei Steyr beflügelte Rohrbach nicht. (700; Zauner) Res. 2:5, Jun. gegen Donau 1:3

Aufstellung EKS: Miksicek; Popelka; Hirnschrodt (55. Atzmüller), Lindorfer (83. Plank); Schuster, Kehrer, Richtsfeld, Auer, Zach; Stallinger (75. Atzgerstorfer), Dollhäubl. Tor: Aslan (84./aus einem Konter). Verwarnungen: Richtsfeld; Allerstorfer, Hevessy. Ausschlüsse: Mittendorfer (78./Kritik), Nesvacil (85./Foulspiel). EKS-Reserve ~ Ergebnis: 2:5 (0:2). Aufstellung EKS II: Adam V.; Pröll C., Hinternberger P., Baumgartner T., Stallinger J.; Hoheneder G., Hoheneder R., Hopf J. (Dragomer C.), Fuchs M.; Plank F. (Schwentner J.), Hinternberger T. (Barth M.). Tore EKS II: Stallinger J. (2).

Volksblatt, Mai 1996SchlagzeileVorschau: In den nächsten beiden Runden schlägt für Rohrbach/Berg die Stunde der Wahrheit: Am 4. Mai geht es nach Grieskirchen, 21. Runde: Grieskirchen - EKS (OÖN)eine Woche später nach St. Florian. Sektionsleiter Peter Aigner: "Die Niederlage war ein Schuss zum rechten Zeitpunkt. Grieskirchen muss den Ausrutscher büßen!" Aigner wurde übrigens bei der Sitzung der Landesligavereine zum Stellvertreter von Liga-Referent Falkner gewählt. Die Rohrbacher Fans werden die Kicker nach Grieskirchen begleiten: Abfahrt ist am Samstag, 4. März, 13.30 Uhr, auf dem Stadtplatz. Die Mitfahrt im Bus ist kostenlos.
 
21. Runde:  rltSV Grieskirchen - Union EKS Rohrbach/Berg  ~  1 : 0  (0:0)
SchlagzeileDas Glück zum Toreschießen ist abhanden gekommen. Das Spitzenspiel der Runde erfüllte die Erwartungen des Publikums: Eine rassige, spannende Partie, in der beide Seiten gute Chancen vorfanden. 21. Runde: Grieskirchen - EKS (OÖN & Volksblatt)In 21. Runde: Grieskirchen - EKS (auswärtige Rundschau & Volksblatt)der 11. Minute setzte Kehrer einen Freistoß aus gut 30 Metern an die Querlatte. Der Lattenpendler wurde von vielen Zuschauern bereits hinter der Linie gesehen, aber von Schiedsrichter Denthaner nicht gegeben. Die ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte dominierte Grieskirchen. Als sich dann Rohrbach wieder vom Druck befreien konnte, gelang jedoch Brandstätter das glückliche 1:0. In der 89. Minute brauste beim Rohrbacher Anhang Jubel auf. Der kurz zuvor eingewechselte Marc Atzgerstorfer erzielte aus einem Gestocher den Ausgleich. Der Treffer wurde jedoch wegen Abseitsstellung nicht gegeben. (650; Denthaner) Res. 2:1, Jun. Pasching-Rohrbach 1:4

Aufstellung EKS: Miksicek; Popelka; Hirnschrodt, Lindorfer; Kehrer (78. Atzmüller), Auer, Plank, Richtsfeld, Zach; Stallinger, Dollhäubl. Tor: Brandstätter (80.). Verwarnungen: Brandstätter, Weissenböck; Hirnschrodt, Kehrer. EKS-Reserve ~ Ergebnis: 2:1 (1:0). Aufstellung EKS II: Adam V.; Pröll C., Hinternberger P., Baumgartner T., Reischl R. (Barth M.); Stallinger Mar. (Schuster D.), Hoheneder R., Dragomer C., Fuchs M. (Turner R.); Stallinger J., Grünzweil P. Verwarnungen EKS II: Stallinger J. (+ gelb/rot), Baumgartner T. Tor EKS II: Turner R.

Volksblatt, Mai 1996SchlagzeileVorschau: Am Samstag steht Rohrbach das zweite schwere Auswärtsspiel bevor. Die EKS-Kicker sind bei den nunmehr Drittplatzierten "Florianer Sängerknaben" zu Gast. Sektionsleiter Peter Aigner hofft, dass Klaus Schuster wieder einsatzbereit ist. Dies wäre umso wichtiger, da Rohrbach nächste Woche auf den "gelbgesperrten" Kehrer und auf Vorstopper Auer verzichten muss. In punkto Aufstieg in die Regionalliga hat Rohrbach ja nach wie vor noch ausgezeichnete Chancen, vor allem in den Nachtragsspielen, und sollte es damit nicht klappen, wird man in Rohrbach deshalb auch nicht den Kopf hängen lassen.
 
22. Runde:  rltUnion St. Florian - Union EKS Rohrbach/Berg  ~  1 : 1  (1:1)
22. Runde: St. Florian - EKS (Volksblatt & OÖN)22. Runde: St. Florian - EKS (Krone)Hochklassiges Match in St. Florian. Beim 1:1 in St. Florian konnte Rohrbach überzeugen und hatte auch wieder das notwendige Quäntchen Glück. Juniorenspieler Marc Atzgerstorfer wirbelte die Florianer Abwehr auf der linken Seite gehörig durcheinander und Rohrbach hatte bis zum 1:0 durch Zach (10. Minute) gute Chancen. Ein Freistoß brachte den Gastgebern den Ausgleich. Optisch war St. Florian in den zweiten 45 Minuten überlegen, aber Rohrbach mit Konterstößen immer gefährlich. Großalarm dann noch in der 90. Minute im Rohrbacher Strafraum: Torhüter Miksicek und Zach verhindern aber das Ärgste. Resumee: Beide Teams hätten sich mehr als einen Punkt verdient. Rohrbach ist also in Fahrt. Ein Grund mehr, am Donnerstag und Samstag bei den Heimspielen auf der Rohrbacher Anlage die Daumen zu drücken. Die Aufstiegschancen in die Regionalliga sind intakt! (500; Fuchs-Eisner) Res. 1:3, Jun. Rohrbach-Amateure 8:1

Aufstellung EKS: Miksicek; Popelka; Hirnschrodt, Lindorfer; Atzgerstorfer, Plank, Schuster (25. Fuchs), Richtsfeld (58. Dollhäubl), Zach; Stallinger, Atzgerstorfer. Tore: Obermüller (20.); Zach (10.). Verwarnungen: Hirnschrodt, Richtsfeld, Dollhäubl. EKS-Reserve ~ Ergebnis: 1:3 (0:0). Aufstellung EKS II: Adam V.; Schlechtl H. (Engleder M.), Jell S., Baumgartner T., Reischl R. (Barth M.); Stallinger Mar. (Altendorfer R.), Hoheneder R., Dragomer C., Pröll C.; Stallinger J., Grünzweil P. (Turner R.). Verwarnungen EKS II: Hoheneder R., Dragomer C. Tore EKS II: Stallinger J., Turner R., Engleder M.

Schlagzeile VorschauVorschau: Rund geht`s am kommenden Samstag, 18. Mai, um 17 Uhr, beim Heimspiel der Union EKS Rohrbach/Berg gegen Vöcklamarkt zusammen mit der Mühlviertler Rundschau. Am Volksblatt, Mai 1996Spielfeld wollen sich die Kicker für den Ausrutscher daheim gegen Amateure Steyr rehabilitieren und für einen vollen Punktezuwachs sorgen. Am Spielfeldrand wiederum sorgen die Mühlviertler Rundschau, die Stiftsbrauerei Schlägl, Toyota Wögerbauer und Volksbank Rohrbach für Attraktion. Die Rundschau verlost zehn Preise (Eintrittskarte aufheben!), darunter einen Gutschein für einen Wochenendaufenthalt in einem Vier-Stern-Hotel. Wer schnell ist, kann auch ein Rundschau-Stirnband ergattern. Die Volksbank Rohrbach spendiert den Matchball, Toyota Wögerbauer präsentiert die drei Top-Modelle von Toyota und die Stiftsbrauerei Schlägl lässt die Korken knallen: Beim Torwandschießen winken viele Sachpreise und die Eintrittskarte verhilft so manchem Zuschauer zu einem kräftigen Schluck des neuen Bieres, unter dem Motto "Schlägl For Fun!".
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23. Runde:  rltUnion EKS Rohrbach/Berg - Union Vöcklamarkt  ~  3 : 1  (1:0)
SchlagzeileDie Doppelrunde ging den Heimischen sichtlich in die Knochen. Nach dem souveränen 4:0-Erfolg im donnerstägigen Nachtragsspiel gegen Traun, erwarten die gut 500 Fußballfans auch im Rundschau-Spiel der 23. Runde: EKS - Vöcklamarkt (Rundschau)Runde gegen Vöcklamarkt einen glatten Erfolg von Zach & Co. Dieser schien sich auch anzubahnen, denn zuerst scheiterte Atzgerstorfer ganz knapp und in der 6. Minute drückte schon Joe Kehrer ein - 1:0. Dann aber wurde lange flaue Fußballkost serviert. Die Gäste erwiesen sich mit ihren Schüssen nicht sehr treffsicher, und wenn Gefahr drohte, war Tormann Vaclav Miksicek auf dem Posten. Dann gleich nach der Volksblatt, Mai 1996Pause lange Gesichter bei den Heimischen: Vöcklamarkt hatte mit einem Abstaubertor nach Tormannabwehr durch Klaus Preiner ausgeglichen (47.). Rohrbachs Sektionsleiter Peter Aigner zeigte finstere Miene zum nicht überzeugenden Spiel seiner Elf und zog sich hektisch einen Glimmstängel nach dem anderen hinein. Doch wie schon so oft, zeigte Rohrbach im Finish Kraft 23. Runde: EKS - Vöcklamarkt (OÖN & Rundschau)23. Runde: EKS - Vöcklamarkt (Bezirksmagazin)und Kampfmoral. Vielleicht war es das wichtigste Tor im Kampf um den Regionalliga-Aufstieg: Jedenfalls ging Vorstopper Horstl Auer bei einem Angriff hoch und setzte in der 79. Minute den Ball per Kopf in die Maschen. Zwei Minuten später verfehlte Dollhäubl einen Stanglpass knapp und abermals vier Minuten später machte Fritz Plank mit dem 3:1 alles klar. Rohrbach bleibt im Rennen um den Regionalliga-Aufstieg. (500; Stockinger) Res. 4:2

Aufstellung EKS: Miksicek; Popelka; Hirnschrodt, Auer, Fuchs; Kehrer, Atzmüller (86. Schwendner), Stallinger (46. Jell), Zach; Atzgerstorfer, Dollhäubl (80. Plank). Tore: Kehrer (6.), Auer (77.), Plank (85.); Preiner (47.). EKS-Reserve ~ Ergebnis: 4:2 (1:1). Aufstellung EKS II: Adam V.; Barth M., Hinternberger T., Baumgartner T., Reischl R. (Turner R.); Hoheneder G., Würzl H. (Hinternberger P.), Hopf J. (Schuster D.), Dragomer C.; Stallinger Mar., Stallinger J. Verwarnung EKS II: Barth M. Tore EKS II: Baumgartner T. (2), Würzl H., Stallinger Mar.

OÖN & Volksblatt, Juni 1996Vorschau: Regionalliga wird langsam Gewissheit! Mit dem Sieg im Nachtragsspiel gegen Altheim katapultierte sich Rohrbach wieder an die Tabellenspitze und allmählich muss man sich mit dem Thema Regionalliga vertraut machen - mit zwei Siegen in den letzten drei Spielen ist man sicher dabei. Nächster Gegner ist am Samstag Austria Tabak. Gegen die Linzer erlitten die Rohrbacher im Herbst die erste Niederlage nach 25 Heimspielen und die Mannschaft brennt auf Revanche. Dazu kann Trainer Lanzerstorfer bis auf die Langzeitverletzten Richtsfeld und Schuster wieder auf die stärkste Besatzung zurückgreifen und hofft auf zumindest einen Punkt.
 
24. Runde:  rltSV Austria Tabak Linz - Union EKS Rohrbach/Berg  ~  0 : 1  (0:0)
SchlagzeileDie Herzen der Rohrbacher Fußballfans schweben im siebenten Fußballhimmel! In der Bezirksstadt und im ganzen Lande spricht man zurecht vom Fußball-Wunder Rohrbach. Was diese Mannschaft in den 24. Runde: Austria Tabak - EKS (Rundschau)letzten Monaten zuwege gebracht hat, ist sagenhaft. Nach dem Aufstieg in die 1. Landesliga hatte die Konkurrenz die Mühlviertler als Abstiegskandidaten eingestuft. Schwer getäuscht! Die Schützlinge von Trainer Franz Lanzerstorfer Rundschau, Juni 1996lieferten Sensationen in Serie und stehen derzeit an der Spitze. Und damit haben sich die Fußballer der Union EKS Rohrbach/Berg schon für die Regionalliga Mitte qualifiziert. Diese wird auf 14 Klubs aufgestockt und daher steigen die ersten drei Mannschaften aus der Landesliga dorthin auf. Und einen Platz davon hat Rohrbach schon fix. Noch nicht genug: Jetzt wollen die Rohrbacher sogar noch Meister der 1. Landesliga werden. Dazu bedarf es noch zweier Siege über Sattledt am 8. Juni daheim und über Esternberg. Jetzt sagen sogar schon die größten Pessimisten in Rohrbach: Das ist möglich!

Volksblatt, Juni 1996Am Samstag, 8. Juni, steigt in Rohrbach mit der Aufstiegsfeier ein Riesenfest! Gegen Austria Tabak macht Rohrbach von Beginn an Druck und kommt zu guten Torchancen, die jedoch der bravourös agierende Tabaker Tormann Moser wettmacht. Die Linzer wiederum sind in Kontern stets gefährlich. In der 20. Minute dreht Rohrbachs Goalie Miksicek einen 24. Runde: Austria Tabak - EKS (Krone)24. Runde: Austria Tabak - EKS (OÖN)verdeckten Schuss noch mit den Fingerspitzen über die Stange. Auf der Gegenseite fischt der Tormann Moser einen Popelka-Freistoß aus dem Kreuzeck. Nach dem Seitenwechsel legt Rohrbach, angepeitscht vom fanatischen Anhang, zu. Dann kritisiert Tabaks Banjac und hatte schon gelb gesehen. Die Folge: Rot und indirekter Freistoß. Mit einem simplen Freistoßtrick wird die Linzer Abwehr überlistet. Popelka hebt den Ball mit viel Gefühl aus dem Stand ins Kreuzeck. Den Vorsprung spielen die Rohrbacher trocken nach Hause. (350; Hütter) Res. 3:1 (lt. Rundschau: 3:2), Jun. abgesagt

Aufstellung EKS: Miksicek; Popelka; Fuchs, Lindorfer, Hirnschrodt; Atzgerstorfer (46. Stallinger), Kehrer, Auer, Plank; Zach, Dollhäubl. Tor: Popelka (79./Freistoß). Ausschluss: Banjac (79. Gelb/Rot). EKS-Reserve ~ Ergebnis: 3:1 (1:0). Aufstellung EKS II: Adam V.; Schlechtl H., Hinternberger P., Baumgartner T., Reischl R.; Hoheneder G. (Lindorfer W.), Würzl H., Jell S., Pröll C. (Mühleder P.); Grünzweil P., Engleder M. Verwarnungen EKS II: Reischl R., Schlechtl H. Tor EKS II: Grünzweil P.
 
 
Bravo! EKS Rohrbach/Berg steigt in Regionalliga auf
Schlagzeile BezirksmagazinAuch wenn offiziell noch ein winziges Pünktchen fehlt, steht die Union Rohrbach/Berg zwei Runden vor Ende der Meisterschaft als Aufsteiger in die Fußball-Regionalliga praktisch fest: Die Truppe von Trainer Lanzerstorfer ist die erste Mannschaft in der Mühlviertler Fußballgeschichte, die in der 3. österreichischen Division vertreten ist.

Das "Meisterstück" gelang am vorigen Samstag bei Hat maßgeblichen Anteil am Aufstieg der Rohrbacher in die Regionalliga: Radek Popelka, der gegen Austria Tabak einen seiner gefürchteten Freistöße verwertete. (Foto: Bernhard Haudum, Bezirksmagazin, Juni 1996)24. Runde: Austria Tabak - EKS (Bezirksmagazin)Austria Tabak in Linz. Eine durchschnittliche Leistung reichte, um die Gastgeber in die Knie zu zwingen, den alles entscheidenden Treffer erzielte Radek Popelka in der 79. Minute mit einem seiner gefürchteten Freistöße. Zuvor hatten die Mühlviertler einige gute Chancen, vermochten diese aber nicht zu verwerten.
Mit dem Sieg bei Tabak halten die Lanzerstorfer-Schützlinge nun bei 46 Zählern, der Polster auf den viertplatzierten Grieskirchen beträgt schon sechs Punkte. Rohrbach hat überdies die Chance, im ersten Jahr in der 1. Fußball-Landesliga gleich den Titel ins Trockene zu bringen. Zwei Runden sind noch ausständig: Am kommenden Samstag geht es auf eigener Anlage gegen den ATSV Sattledt, am 15. Juni um 16 Uhr steigt in Esternberg das wahrscheinlich entscheidende Match gegen die dortige Truppe, die derzeit nur knapp hinter den Mühlviertlern liegt. Während der Ausgang des Spiels noch ungewiss ist, steht fest, dass Esternberg am 15. Juni fest in Mühlviertler Hand sein wird, EKS-Manager Willi Grims organisiert bereits eifrig Fanbusse.

Quelle:
Bezirksmagazin, Juni 1996

Rundschau, Juni 1996OÖN, Juni 1996Vorschau: Mit dem Publikum im Rücken... "Wir wollen jetzt den Meistertitel!" Rohrbachs Sektionsleiter Peter Aigner und Manager Willi Grims greifen nach den Sternen. Und die sind greifbar nahe. Beim letzten Heimspiel gegen Sattledt hofft man auf 2000 Zuschauer und bietet ein tolles Rahmenprogramm: Erstmals sind unter Leitung von Volksblatt & Rundschau, Juni 1996Mag. Elisabeth Mayrhauser und Elisabeth Neundlinger Schülerinnen des Bundesrealgymnasiums und der Hauptschule Rohrbach als Cheerleader im Einsatz. Der Falkner vom Wildpark Altenfelden dokumentiert den Rohrbach Höhenflug auf seine Weise, Opel Kirchberger fährt mit einem Autocorso auf und nach dem Spiel steigt das Open-Air mit dem Oswald-Sextett. Da wird dann der Aufstieg gefeiert. Eintrittspreis: 100 Schilling.
   » EKS-Info-Folder vom 08.06.1996: Vorderseite / Mittelteil / Rückseite
 
25. Runde:  rltUnion EKS Rohrbach/Berg - ATSV Sattledt  ~  3 : 0  (1:0)
Schlagzeile1500 Fans bejubelten den 3:0-Erfolg von Zach & Co. über Sattledt. Wie erwartet: 1500 Zuschauer kamen nach Rohrbach zum letzten Heimspiel in der Landesliga. Die Hausherren lassen von Beginn an keinen 25. Runde: EKS - Sattledt (Rundschau)25. Runde: EKS - Sattledt (OÖN & Volksblatt)Zweifel aufkommen, wer die erste Geige spielt, sind jedoch durch die Vortagssiege der unmittelbaren Aufstiegskonkurrenten sichtlich nervös. Rohrbach ist klar feldüberlegen und hat gute Torchancen, die der ausgezeichnete Gästetormann pariert. Sattledt hat im Konter 25. Runde: EKS - Sattledt (Krone & Rundschau)zwei gute Chancen. Gäste schwächen sich durch Rote Karte. In der 44. Minute erlöst Lindorfer die Fans: Stallinger verlängert eine Flanke per Kopf und Lindorfer drückt den Ball mit der Brust über die Linie. Kurz nach Seitenwechsel schwächt sich Sattledt durch einen unnötigen Ausschluss (Kritik von Rumpl) selbst. Nun ist das Spiel für Rohrbach gelaufen. Nach einer herrlichen Flanke von Hirnschrodt ist Stallinger in der 57. Minute per Kopf zur Stelle - 2:0. Kurz vor Schluss wird der anstürmende Schuster im Strafraum regelwidrig gestoppt. Libero Radek Popelka verwandelt den Elfer souverän. Jetzt ist Rohrbach sicher "oben" und das feiern 2000 Fans beim Open Air mit dem Oswald Sextett bis in die Morgenstunden. (1500; Buch) Res. 6:0, Jun. gegen Gallneukirchen 3:0

Aufstellung EKS: Miksicek; Popelka; Hirnschrodt, Lindorfer, Auer; Plank, Kehrer (81. Würzl), Fuchs, Zach; Atzgerstorfer (63. Schuster), Stallinger. Tore: Lindorfer (44.), Stallinger (57.), Popelka (81./Foulelfer). Ausschluss: T. Rumpl (50. Gelb/Rot). EKS-Reserve ~ Ergebnis: 6:0 (4:0). Aufstellung EKS II: Adam V.; Pröll C., Hinternberger P., Baumgartner T., Reischl R.; Hoheneder G., Hoheneder R., Hopf J. (Schlechtl H.), Dragomer C.; Stallinger J., Hinternberger T. Verwarnungen EKS II: Pröll C., Hoheneder G., Stallinger J. Tore EKS II: Hopf J. (4), Hinternberger T. (2).

Sportplausch: Bis in die frühen Morgenstunden dauerte in Rohrbach die Siegesfeier mit dem Oswald-Sextett. Für den Abschluss dieses Galaabends sorgte Sektionsleiter Peter Aigner persönlich. Der begabte Entertainer war wieder einmal als Frank Sinatra-Imitator im Einsatz und bekam für seine gelungene Darbietung auch den gebührenden Applaus.
Nicht zu bremsen war an diesem Tag auch der Rohrbacher Fanclub, allen voran Fred Schuster. Unermüdlich trieb er mit allen möglichen Instrumenten die Kicker an und sorgte dafür, dass die Fans mit immer neuen Slogans die Kicker der Einkaufsstadt Rohrbach/Berg nach vor peitschten. Selbst nach durchfeierter Nacht war Fred Schuster bei der Sonntagsmatinee der Junioren um 10.30 Uhr noch immer auf den Beinen und trommelte die Nachwuchshoffnungen gegen Gallneukirchen ebenfalls zu einem 3:0-Sieg.
Immer auf dem Laufenden wollte auch der in Italien auf Urlaub weilende Rohrbacher Bürgermeister Josef Oyrer sein. Telefonisch wollte er sich von Platzsprecher Andy Wöss die Erfolgsbestätigung geben lassen. Doch an diesem Tag liefen im Rohrbacher Stadion die Telefonleitungen heiß, und so konnte sich der Rohrbacher Stadtvater erst um 21.15 Uhr vom Sieg seiner Mannschaft überzeugen, an dem er aber eigentlich nie gezweifelt hatte.
Die Vereinsleitung dankt allen freiwilligen Helfern. Die Vorbereitungen für dieses Megafest waren bereits ab Donnerstag in Gang. Als Erfolgsgarant fungierte dabei die große Freilichtbühne für das "Open-Air", die dieses Jahr bereits in Wien bei der großen Meisterschaftsfeier des Europacup-Finalisten Rapid im Einsatz war.

25. Runde: EKS - Sattledt (Rundschau)Ham` S scho g`hert? Das Kaiserwetter des vergangenen Wochenende verleitete rundum alt und jung zu Fest- und Feierlaune. In Rohrbach wurde alles von der Fußballeuphorie überstrahlt, die die Bezirksstadt derzeit heimsucht. Bereits am Spätnachmittag hatten an die 2000 Besucher das "Stadion" gestürmt. Unter der Patronanz von Opel Kirchberger und Sparkasse Mühlviertel-West Bank AG schauten unter anderem nicht nur die Sponsoren im Ordenskleid aus Schlägl, Abt Mag. Martin Felhofer, und Kämmerer Mag. Markus Rubasch, sondern ausnahmsweise auch Stadtpfarrer Prof. Albert Dorninger den Kickern auf die Füße.
Stadionsprecher Andy Wöss zeigte sich ausgesprochen gut informiert über Details, die seine Fans betrafen. So gratulierte er über Lautsprecher Sparkassen-Direktor Manfred Stallinger, der an diesem Tag einen halbrunden Geburtstag feierte, was diesem in der Folge natürlich einige Runden kostete. Und auch der weitest angereiste Zuschauer, nämlich Karl "Lukas" Kehrer, ein Rohrbacher, den es geschäftlich nach Sydney/Australien verschlagen hat, wurde offiziell willkommen geheißen.
Welch unvermutete Symbiosen der Rohrbacher Fußball zuwege bringt, zeigte sich dann auch beim anschließenden Open-Air mit dem "Oswald-Sextett", das vom Sportplatz aus eine abendliche Klangwolke über Rohrbach legte. Dorthin "verirrte" sich nämlich auch der in Düsseldorf lebende Bildhauer aus Kollerschlag, Heinz Baumüller (vielen als einstiger Bundespräsidentschafts-Kandidat bekannt), ins Fußball-Clubhaus und gratulierte seinem Freund, dem Rohrbacher Erfolgstrainer Franz Lanzerstorfer zum sportlichen Höhenflug.
Dieser reagierte auf das heftige Schulterklopfen in seiner bescheidenen Art dermaßen, dass er einem anderen eine echte Freude bereiten wolle. Ein Altmeister des Rohrbacher Fußballsports, "Gastrohecht" Alfons Mayrhofer, wartet nämlich seit Jahren vergeblich darauf, dass er in Würdigung seiner jahrzehntelangen Liberokarriere ein allerletztes Mal in der Dress der Kampfmannschaft einlaufen kann und gebührend beklatscht wird. Trainer Lanzerstorfer stellte ihm diesen Auftritt im letzten Spiel nächsten Samstag gegen Esternberg in Aussicht. Seitdem grübelt "Fons" darüber, ob er den für diesen Termin gebuchten Auslandsurlaub stornieren soll oder nicht.

OÖ Nachrichten, Juni 1996Volksblatt, Juni 1996Vorschau: In Esternberg Saisonfinale. Nun kommt es am kommenden Samstag in Esternberg zum großen Hit. Im direkten Duell ermitteln diese beiden Mannschaften den Meister. Rohrbach genügt dabei schon ein Unentschieden, um den vierten Meistertitel in sechs Jahren zu erringen. "Und den holen wir uns auch noch!" jubelt Manager Willi Grims über den Höhenflug. Eine solche Erfolgsserie ist wohl auch im österreichischen Fußball ziemlich einzigartig. Natürlich rechnen die Rohrbacher in Esternberg mit stimmkräftigem Rückhalt. Die Fans sind eingeladen nach Esternberg mitzufahren. Abfahrt des Busses um 13.30 Uhr auf der Sportanlage in Rohrbach.
 
26. Runde:  rltUnion Esternberg - Union EKS Rohrbach/Berg  ~  4 : 3  (2:1)
SchlagzeileUnion EKS Rohrbach/Berg ist Vizemeister in der 1. Landesliga und steigt auf. Die Stimmung bei diesem Endspiel in Esternberg hätte nicht besser sein können. Die Fanggruppen der beiden Mannschaften 26. Runde: Esternberg - EKS (Rundschau)26. Runde: Esternberg - EKS (Krone)duellierten sich bereits vor Spielbeginn in wahrhaft begeisternder Weise und übertrugen diese Stimmung auch von Beginn an auf das Spielfeld. Rohrbach begann das Match wie aus der Pistole geschossen und ging bereits in der 2. Minute durch Manfred Stallinger per Kopf mit 1:0 in Führung. Noch ehe der Jubel der ca. 500 mitgereisten Rohrbacher so richtig verklang, gelang Esternberg durch Behnisch, nach einem 26. Runde: Esternberg - EKS (OÖN & Volksblatt)Abwehrfehler der Ausgleich. In der Folge hatten beide Mannschaften noch gute Chancen. Als sich das Spiel etwas beruhigte, gab Rolinc zum ersten Mal seine Visitenkarte im Rohrbacher Tor ab: 2:1. Mit 3:3 wäre Rohrbach Meister gewesen. Kurz nach Wiederbeginn lief Rolinc der Rohrbacher Abwehr auf und davon und bezwang Rohrbachs Miksicek zum zweiten Mal. Nun schien das Spiel entschieden. Esternberg kontrollierte in der Folge das Spiel und man hatte den Eindruck, dass Rohrbach nicht mehr viel entgegenzusetzen hätte. Dann kam in der 65. Minute der große Auftritt von Manfred Stallinger: Aus kurzer Distanz erzielte er den 2:3-Anschlusstreffer. Plötzlich wurden die Zuschauer auf den Rängen wieder aus ihrer Ruhe gerissen und noch ehe der Jubel über den Anschlusstreffer verklungen war, erzielte abermals Stallinger den Ausgleichstreffer zum 3:3. Damit hätte der Meister der 1. Landesliga wieder Rohrbach geheißen. Alles dachte nun, dass mit diesem Tor die Entscheidung zugunsten von Rohrbach gefallen wäre und Esternberg nach dieser kalten Dusche nun nichts mehr entgegenzusetzen hätte. Doch bestätigte sich an diesem Tag, dass ein Fußballspiel eben 90 Minuten dauert. Der "Sargnagel" für Rohrbach an diesem Tag hieß nämlich Rolinc. Er brachte Esternberg in der 80. Minute abermals mit 4:3 in Front und nun hieß der Meister wieder Esternberg. Rohrbach setzte nun alles auf eine Karte und lieferte einen bedingungslosen Sturmlauf. Aus einem Konter hätte man dann auch beinahe das 5:3 kassiert. In der Schlussphase vergaben die Rohrbacher durch Stallinger und Lindorfer noch zwei Hundertprozentige und so heißt der Meister der 1. Landesliga Union SV Dorn Esternberg. Mit Vizemeistertitel mehr als zufrieden. Für Rohrbach hat es also nicht zum ganz großen Triumph gereicht, aber mit dem Aufstieg in die Regionalliga-Mitte ist Rohrbach ohnedies etwas gelungen, was zu Saisonbeginn niemand für möglich gehalten hat. Es wurde auch von Seiten der Esternberger festgehalten, dass an diesem Tag sicherlich nicht die bessere, sondern die glücklichere Mannschaft gewonnen hat. Aber so ist eben Fußball. (1800; Finzinger) Res. 5:0, Jun. SV Urfahr-Rohrbach 1:3

Aufstellung EKS: Miksicek; Popelka; Lindorfer, Hirnschrodt; Kehrer (77. Würzl), Stallinger, Auer, Schuster (57. Atzgerstorfer), Zach; Fuchs (57. Atzmüller), Plank. Tore: Behnisch (7.), Rolinc (32., 49., 77.); Stallinger (1., 65., 67.). EKS-Reserve ~ Ergebnis: 5:0 (1:0). Aufstellung EKS II: Adam V.; Hoheneder G., Hinternberger P., Baumgartner T., Pröll C.; Hoheneder R., Würzl H. (Schwentner H.), Hopf J. (Lindorfer W.), Traxler P.; Stallinger Jo. (Mühleder P.), Grünzweil P.


OÖN, 19.06.1996Sportplausch: Als Dankeschön bzw. sozusagen als Aufstiegprämie durften Rohrbachs Trainer Franz Lanzerstorfer, Masseur Walter Stallinger, die "gute Seele" Willi Neudorfer zusammen mit Präsident Peter Aigner und Manager Willi Grims mit Unterstützung der Firma Umbro am Mittwochabend den Europameisterschaftsschlager Italien gegen Deutschland direkt auf der Insel miterleben. Am Dienstag früh hob das Rohrbacher Quintett im Flugzeug ab. Präsident Aigner zahlte sich aber alles selber. "Wir brauchen jetzt jeden Schilling in der Regionalliga!" Insider vermuten, dass sich Grims in England um Verstärkungen umschaut. Warten wir ab!

Gratulation an die Rohrbacher Nachwuchsmannschaft, die unter Trainer Gerhard Engleder seit der Saison 1989/90 in sämtlichen Altersklassen ununterbrochen Meistertitel erringen konnte. Erwähnt sei an dieser Stelle, dass Rohrbachs Junioren zwei Runden vor Schluss dank der klar besseren Tordifferenz vor Donau lagen, doch gelang Donau auf "wunderbare" Weise ein 15:0-Kantersieg gegen Pichling, genau jener Mannschaft, die gegen Rohrbach nicht angetreten war und so nur mit 3:0 unterlag. "Es ist schade, dass Linzer Mannschaften eine Meisterschaft auf derartige Art und Weise beeinflussen", so Rundschau-Informant Andy Lindorfer.
Großartige Stimmung herrschte beim Empfang der Rohrbacher Kicker am Stadtplatz. Die Bürgermeister Oyrer und Mayrhofer begrüßten die derzeit besten Werbeträger der Bezirksstadt und sicherten auch bereits eine weitere Unterstützung in der Regionalliga seitens der Gemeinden zu. Die Musikkapelle begleitete die Kicker dann ins Gasthaus Grenzland, wo der Aufstieg nochmals kräftig gefeiert wurde.
Als Grillmeister versuchten sich anschließend Rohrbachs verletzter Torjäger Thomas Dollhäubl und Manager Willi Grims, mit Koteletts stärkten sie die anwesenden Kicker und Fans. Die kulinarischen Köstlichkeiten fanden besten Anklang und so besteht die Chance, dass die beiden auch nach eventuellen Siegesfeiern in der Regionalliga wieder als Grillmeister wirken werden.

 
 
Meisterschaftstabellen 1995/96 (OÖFV)Union EKS Rohrbach/Berg RESERVE: Gelbe Karten 95/96 (aus der Chronik von Ing. Rudolf Altendorfer)Heim- und Auswärtstabellen 1995/96 (aus der Chronik von Josef Kneidinger)Frühjahrstabelle 1996 (aus der Chronik von Josef Kneidinger)Tabelle - Endstand
1. Landesliga  /  Saison 1995/96
Pos Verein Sp. g. u. v. Tore Punkte
1 Union Esternberg 26 15 6 5 46 : 22 51
2 Union EKS Rohrbach/Berg 26 14 7 5 47 : 23 49
3 Union St. Florian 26 14 6 6 49 : 21 48
4 SV Grieskirchen 26 13 5 8 49 : 31 44
5 ATSV Lenzing 26 10 10 6 34 : 31 40
6 SK St. Magdalena 26 10 7 9 46 : 41 37
7 ATSV Sattledt 26 10 6 10 37 : 36 36
8 ASKÖ Donau Linz 26 8 11 7 45 : 36 35
9 SK Altheim 26 8 8 10 38 : 48 32
10 SV Austria Tabak Linz 26 8 7 11 29 : 33 31
11 SV Traun 26 7 6 13 37 : 58 27
12 Union Vöcklamarkt 26 5 9 12 21 : 37 24
13 SK Schärding 26 4 9 13 20 : 40 21
14 SK Amateure Steyr 26 5 5 16 21 : 62 20
 
 
In sechs Jahren zum vierten Mal in die nächste Klasse aufgestiegen:
Die Rohrbacher Erfolgsstory

Neues Volksblatt - Juli 1996Eine in Österreich wohl einzigartige Erfolgsstory kann die Union EKS Rohrbach-Berg bieten: Innerhalb von sechs Jahren gelang den Fußballern aus dem nordwestlichen Mühlviertel der Aufstieg von der 1. Klasse Nord in die Regionalliga Mitte, also der viermalige Sprung in die nächsthöhere Klasse.


Als die Kicker der Union Rohrbach-Berg vor einem Jahr als Meister der 2. Landesliga Ost in die 1. Landesliga aufstiegen, dachten viele, dass dies die Krönung der beinahe 50jährigen Vereinsgeschichte sei. Unter Trainer Franz Lanzerstorfer wurde die Erfolgsstory jedoch fortgesetzt. Zunächst wurde auch der Mühlviertler Cupsieg wiederholt (erstes Mal 1993), durch einen Sieg über Micheldorf gelang auch der Finaleinzug im oö. Cup. Dort wurde mit dem Erfolg im Elfmeterschießen gegen Andorf erstmals in der Vereinsgeschichte der OÖFV-Pokal errungen.
In der Landesliga machten die Rohrbacher schon bald auf sich aufmerksam, nach Heimsiegen über Grieskirchen und St. Florian stand der gesamte Bezirk hinter der Mannschaft. 28 Spiele hintereinander blieben die Mühlviertler daheim ungeschlagen, Austria Tabak beendete im Herbst `95 die stolze Serie. Nach einem von den Spielern großteils selbst finanzierten Trainingslager in Zypern wurde der Frühjahrsdurchgang verspätet begonnen (der lange Winter machte Probleme), doch dann ging es wieder - unterbrochen durch "Dämpfer" - in Richtung Regionalliga weiter.
Als der Aufstieg feststand, wollte man natürlich auch noch den Titel - ein Unentschieden im letzten Spiel in Esternberg hätte genügt. Aber Esternberg gewann 4:3 und holte sich die Meisterschaft. Man darf gespannt sein, wie sich die beiden oö. Aufsteiger Esternberg und Rohrbach-Berg in der auf 14 Vereine aufgestockten Regionalliga schlagen werden.

Quelle: Neues Volksblatt, Juli 1996
 
 
 
Karriere mit Lehre

Rohrbacher Notizen (95) - Juli 1996Hätte der von der Wirtschaftskammer kreierte Werbeslogan „Karriere durch Lehre“ ob seiner Richtigkeit noch eines zusätzlichen Beweises bedurft, könnte als Paradebeispiel par exzellence der Rohrbacher Handelsangestellte Willi Grims gut und gerne in die Bresche springen. Der 38jährige Multifunktionär vollzog kürzlich den steilen Karrieresprung vom einstmaligen Lehrling in der Sportartikelbranche hin zum österreichischen Verkaufsrepräsentanten des weltbekannten Sportausrüsters Umbro, der als Generalsponsor der letzten Fußballeuropameisterschaft noch zusätzlich an Image gewann.
Nach einem 23jährigen bedingungslosen Einsatz für die Fa. Zentrasport OÖN/Volksblatt vom 27.03.1996 & Rundschau vom 11.04.1996Niedersüß in Rohrbach packte der versierte Sportartikelverkäufer diese einmalige Chance beim Schopf und startete eine verheißungsvolle zweite Berufskarriere. Wer allerdings der Meinung sei, dass dem Rohrbacher dieser Traumjob völlig kampflos in den Schoß gefallen wäre, der dürfte wohl gehörig irren. Willi Grims bastelte mit unermüdlichem Einsatz, mit Begeisterung, enormer Ideenvielfalt und der entsprechenden fachlichen Kompetenz an dieser neuen Lebensstellung. Seine tollen Verkaufserfolge bei Zentrasport Niedersüß drangen sogar bis in die Managerlogen dieses Paradeunternehmens, das im englischen Wilmslow beheimatet ist. Heute ist Umbro bereits die Nummer 1 weltweit auf dem Sektor Fußballausstattung. Zahlreiche Spitzenteams aus Brasilien, Italien, England, Holland, Spanien, usw. tragen den berühmten Diamanten auf der Brust. Als der prädestinierte Vereinsbetreuer bei Zentrasport Niedersüß brachte es Grims zu beeindruckenden Umsatzzahlen. So konnte er sich 1995 als drittbester Umbro-Sportschuhverkäufer Österreichs etablieren. Die Umbro-Bosse hatten daher seit geraumer Zeit bereits ein Auge auf den geschäftstüchtigen Rohrbacher, der einen großen Bekanntenkreis um sich schart, geworfen, Grims wurde ins Mutterland des Fußballs geladen, um dort zusätzlich noch die Verkaufsphilosophie dieses Weltkonzerns studieren zu können. Eine persönliche Begegnung mit dem besten Fußballer aller Zeiten, dem Brasilianer Pele, der als prominenter Werbeträger für Umbro agiert, hat bei Grims schließlich den totalen Motivationsschub ausgelöst. Es hieße wohl Eulen nach Athen tragen, würde man alle jene Aktivitäten im Detail anführen, mit denen Grims seit rund 20 Jahren dem Rohrbacher Vereinsleben starke Impulse verleiht. An einige Fakten, die unverkennbar die Handschrift dieses Paradefunktionärs tragen, kann man aber bei bestem Willen nicht vorbeisehen. Grims, dem im Management- und Marketingbereich ein gehäuftes Maß an Talent in die Wiege gelegt worden zu sein schien, ist der Initiator des größten österreichischen Fußball-Hallenturniers, dem Zentrasport Niedersüß-Hallencup. Er war zudem Mitbegründer der legendären Schickanusläufe, bei denen z.B. Olympiastarterin Theresia Kiesl einstmals entdeckt wurde. Grims war außerdem Mitbegründer der Rohrbacher Sportcamps und hat zwischenzeitlich zahlreiche Kontakte zur internationalen Sportwelt geknüpft. Seine große Liebe gilt allerdings dem Fußball und hier wieder speziell dem Nachwuchs, dem er den Löwenanteil an Freizeit opfert. Der Mitbegründer des EKS-Fußballpool-Sponserings gilt als einer jener ganz großen Baumeister des Rohrbacher Fußballwunders, das heuer diese Erfolgsmannschaft in die österreichische Regionalliga führte. Man mag es kaum für möglich halten, dass das Managergenie Willi Grims auch noch Zeit für ein harmonisches Familienleben und für Belange der Kommunalpolitik aufzuwenden vermag. Noch bringt er alles unter einen Hut.
Es macht ihn aber auch unheimlich sympathisch, dass er im Überschwang der Freude über seine momentane berufliche und sportliche Glücksträhne nicht auf all jene vergisst, die in den vielen Jahren des beruflichen Werdegangs auch zu seinen Steigbügelhaltern wurden. Seine besondere Verehrung gilt dem Zentrasport-Seniorchef Wilhelm Niedersüß, in dem er einen großen Former und Förderer fand. Der neue Umbro-Österreich-Repräsentant ist sich voll bewusst, dass sein neues Umfeld kein Land ist, in dem Milch und Honig fließen. Ein harter Verdrängungswettbewerb prägt das Tagesgeschehen. Grims hat die Herausforderung angenommen und wird auch diese bestehen; nicht zuletzt dank seines positiven Denkens, gelang es ihm bisweilen auch schon „Berge“ zu versetzen.

Die Redaktion der Rohrbacher Notizen wünscht Willi viel Glück und Erfolg.

Quelle: Rohrbacher Notizen, Folge 95, Juli 1996
 
 
 
Rohrbach steigt mit zweiter Mannschaft in der 2. Klasse ein
In der Regionalliga strebt Union EKS Rohrbach/Berg Platz 5 an

Die Rohrbacher Kicker haben in der letzten Saison schier Unmögliches möglich gemacht. Nach dem Durchmarsch durch die 1. Landesliga (Platz 2), spielen sie unter Trainer Franz Lanzerstorfer in der dritthöchsten Liga Österreichs, der Regionalliga.

Mühlviertler Rundschau, 11.07.1996INTERVIEW:
Peter Aigner
Präsident und Sektionsleiter Union EKS Rohrbach/Berg


Schon erholt von den Aufstiegsfeiern?
Wir haben uns schnell erholt. Es gab ja auch Zeit genug dafür. Bereits nach dem vorletzten Spiel gegen Sattledt fand die offizielle Aufstiegsfeier statt.

Rohrbach hat in der letzten Saison bei Heimspielen mit Zuschauerzahlen um 1000 Geld gescheffelt. Das dürfte in der Regionalliga vorbei sein. Da spielen Mannschaften aus der Steiermark und Kärnten.
Davon bin ich nicht überzeugt. Wenn guter Fußball gespielt wird! Die Mannschaften sind ja nicht unattraktiver, sie kommen nur aus anderen Bundesländern. Es ist egal, ob wir gegen Voitsberg, Wolfsberg, Klagenfurt oder Villach spielen. Vor allem ist das Ganze wieder etwas Neues und interessant für die Zuschauer. Das Spiel wird härter, schneller und dadurch rassiger. Einige Derbys bleiben uns ja erhalten: Wels, St. Florian und Esternberg.

Bleibt die Mannschaft zusammen, wie wird man investieren?
Die Mannschaft wird zu 75 Prozent beisammen bleiben. Fix weg ist bereits Klaus Atzmüller, er geht zurück zu Vorderweißenbach. Drei Spieler sind noch in Schwebe. Da ist sich Rohrbach mit den Vereinen nicht einig, aber die Spieler wollen bei uns bleiben. Rohrbach ist aber nicht bereit, Unsummen für Ablösen zu zahlen. Man kann ja laut Bosman-Urteil davon ausgehen, dass die Spieler ab der Saison 1997/98 ab 24 Jahren kostenlos frei sind. Ich muss betriebswirtschaftlich im Verein denken. Und wir werden sich sicher auf kein finanzielles Abenteuer einlassen. Stürmer Denny König haben wir vom 1. FC Passau bereits fix erworben. Im Defensiv- und Mittelfeldbereich wollen wir je zwei Spieler verpflichten. Die Verhandlungen laufen.

Mühlviertler Rundschau, Sommer 1996Wie schaut die Vorbereitung aus, wann geht es los?
Erster Trainingstag war der 8. Juli. Wir bestreiten sechs Aufbauspiele gegen Landesliga-Klubs, gegen Passau aus der Bayernliga, gegen Regionalliga-Absteiger Marchtrenk und gegen den zypriotischen Erstdivisionär FC Paralimni, der im August in Rohrbach wieder auf Trainingslager weilt. Das erste Match in der Regionalliga spielen wir am 10. August um 17 Uhr, daheim gegen TSV Pöllau.

Und Euer Ziel in der Regionalliga?
Wir wollen uns um Platz 5 festsetzen.

Was macht die Reservemannschaft?
Das ist neu. Die Regionalliga hat ja keinen Reservebetrieb. Der Oberösterreichische Fußballverband hat bewilligt, dass Rohrbach mit einem zweiten Team in der Kampfmannschaftsmeisterschaft der 2. Klasse Nordwest einsteigt. Trainer ist für diese Mannschaft Gerhard Engleder.

Quelle: Mühlviertler Rundschau, 11.07.1996
 
 
 
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EKS - Torschützenliste
1. Landesliga  /  Saison 1995/96
Tore Name
9 Thomas Dollhäubl
9 Herbert Zach
7 Josef "Joe" Kehrer
5 Radek Popelka
5 Manfred Stallinger
2 Klaus Schuster
2 Klaus Lindorfer
2 Marc Atzgerstorfer
1 Markus Hirnschrodt
1 Horst Auer
1 Friedrich Plank
1 Klaus Atzmüller
1 Hans-Jürgen Hopf
1 Eigentor
22 Tore im Herbst `95  +  25 Tore im Frühjahr `96  =  insgesamt 47 Tore
 
Zuschauerbilanz
1. Landesliga  /  Saison 1995/96
Pos Verein Zuschauer Ø pro Spiel
1 Union EKS Rohrbach/Berg 11.200 862
2 Union Esternberg 6.850 527
3 SV Grieskirchen 6.150 473
4 SK Schärding 4.700 362
5 SK St. Magdalena 4.650 358
6 ASKÖ Donau Linz 4.300 331
7 Union St. Florian 4.150 319
8 SK Altheim 4.100 315
9 Union Vöcklamarkt 4.050 312
10 ATSV Sattledt 3.700 285
11 SV Traun 3.600 277
12 ATSV Lenzing 3.150 242
13 SV Austria Tabak Linz 2.700 208
14 SK Amateure Steyr 2.150 165
 
 
Sensation in Grünschwarz

Rohrbacher Notizen (95) - Juli 1996Rohrbachs Fußballuhren scheinen völlig anders zu gehen. Eigentlich wider jede sportliche und wirtschaftliche Vernunft steht das grünschwarze EKS-Ensemble unter dem Trainerphänomen Franz Lanzerstorfer plötzlich in Österreichs dritthöchster Spielklasse. Mit dem Aufstieg in die Regionalliga und dem Gewinn des Vizemeistertitels der 1. oö. Landesliga bescherten die Fußballer dem jubilierenden Unionverein aus der Bezirksstadt die denkbar schönste Geburtstagsüberraschung, die hoffentlich nicht aber zur großen Bürde wird.

Das grünschwarze Kollektiv aus einer Mühlviertler Bezirksmetropole, quasi also aus einem Fußballentwicklungsland, hat die oberösterreichische Fußballwelt nicht nur verblüfft, sondern buchstäblich auf den Kopf gestellt. Dass der Ligatitel noch dazu ins Innviertel wanderte, muss die Etablierten aus oö. Fußballhochburgen zusätzlich wie ein Keulenschlag getroffen haben. Lugte die Konkurrenz um die Aufstiegsplätze nach dem Gewinn der Winterkrone durch die Rohrbacher bereits etwas verdutzt in die Provinz, wohl aber doch noch hoffend, dass diese Seifenblase letztlich platzen würde, wurden die Rohrbacher Notizen (95) - Juli 1996Gesichter der vermeintlichen Topfavoriten im Endkampf immer länger. Fand man zuvor noch Zeit und Muße, sich über den programmierten Überlebenskampf der Außenseiter Esternberg und Rohrbach zu sorgen, so hatte man schließlich selbst alle Hände voll zu tun, um das rettende Ufer zu erreichen. Der erklärte Topfavorit auf den Titel, Grieskirchen, blieb letztendlich ebenso auf der Strecke, wie die Mitfavoriten Traun und Donau, die abgeschlagen auf den hinteren Plätzen landeten. Gemeinsam mit Eintracht Wels, Esternberg und St. Florian werden Rohrbachs EKS-Fußballer in Hinkunft in der Regionalliga mit 10 weiteren schlagkräftigen Teams aus der Steiermark und Kärnten die Klingen kreuzen. Ausgesprochene Promis, wie z.B. Austria Klagenfurt, werden in Rohrbach zu Gast sein. Fast hätten die Rohrbacher Himmelsstürmer ihren Erfolgsrun noch mit dem Ligatitel gekrönt. Rohrbacher Notizen (95) - Juli 1996In einem Finale "furioso" lieferten sich Esternberg und Rohrbach vor nahezu 2.000 Fans ein Jahrhundertspiel, das an Rasse und Klasse kaum zu überbieten war und bei dem die Esternberger schlussendlich das Quäntchen Glück und den Heimvorteil auf ihrer Seite hatten, die den Titelkampf entschieden. Dieses tolle Match mit 3 Stallinger Treffern auf Rohrbacher Seite war wohl der eindeutige Beweis dafür, dass beide Mannschaften durchaus für noch höhere Aufgaben befähigt sein könnten.
So im Nachhinein betrachtet, verschenkte man den Ligatitel eigentlich im Heimspiel gegen Amateure Steyr mit einem damals glänzend disponierten ehemaligen Rohrbacher Torhüter Fritz Traxler. Schade, dass die "Gastgebergeschenke" die Mannschaft aus Steyr nicht vor dem Abstieg retteten, Rohrbach aber schließlich diese Punkte fehlten. Aber auch dieser Schönheitsfehler bzw. unvorhergesehene Ausrutscher konnte bei den Rohrbachern die Freude über deren Höhenflug nicht im Geringsten trüben, wie der überschwängliche Empfang am Rohrbacher Stadtplatz schließlich dokumentierte. Der Jubel über den geschafften Aufstieg in die Regionalliga ist sowohl bei Spielern als auch Funktionären längst verhallt; der nüchterne Fußballalltag ist wieder eingekehrt. Rohrbacher Notizen (95) - Juli 1996. <a href=https://www.youtube.com/watch?v=xPMZ9vOxgMs&start=873&end=1601&autoplay=1 target=_blank>Das Video dazu ist hier verfügbar!</a>Spieler und Funktionäre rüsten für das große Abenteuer. Natürlich hofft man insgeheim, dass das schier unerschöpflich anmutende Leistungspotential der EKS Helden nach diesem tollen Ligajahr noch lange nicht ausgereizt sein möge und man noch zu weiteren Großtaten in der Lage sei. Der Aufsteiger baut auf sein perfektes Management. Aigner, Grims & Co. sind derzeit fast rund um die Uhr im Einsatz, um die gesicherte Basis für das erste Regionaljahr zu legen und auch Trainer Franz Lanzerstorfer optimale Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Arbeit zu sichern. Auch für 1996/97 konnten die bewährten Generalsponsoren, wie die Einkaufsstadt Rohrbach, die Fa. Topic-Sarleinsbach, Erima Sportwear, das Oswald Sextett, Opel Kirchberger und die Stiftsbrauerei Schlägl, bei der Stange gehalten werden. Natürlich baut man wieder auf die vielen treuen Fußballfreunde aus Nah und Fern, die den EKS-Spielern nicht nur moralisch, sondern auch letztlich eine ganz enorme finanzielle Unterstützung sein sollten. Gespielt wird auch in Zukunft jeweils an einem Samstag, um möglichst vielen auch noch aktiven Fußballfreunden den Stadionbesuch zu ermöglichen.

Rohrbacher Notizen (95) - Juli 1996Den Regionalligaaufstieg schaffte folgender Spielerkader:
Vaclav Miksicek, Herbert Zach, Joe Kehrer, Radek Popelka, Manfred Stallinger, Ernst Richtsfeld, Horst Auer, Thomas Dollhäubl, Marc Atzgerstorfer, Klaus Schuster, Klaus Atzmüller, Klaus Lindorfer, Manfred Fuchs, Markus Hirnschrodt, Harald Würzl, Friedrich Plank, Hans Jürgen Hopf, Hannes Schwendtner, Sascha Jell, Alexander Unger, Vaclav Adam, Reinhard Hoheneder und Stefan Hofer.

Quelle: Rohrbacher Notizen, Folge 95, Juli 1996
 
 
 
Trainer des Jahres

Franz LanzerstorferUnzertrennlich verbunden mit dem grünschwarzen Fußballwunder und taxfrei als Vater des Rohrbacher Fußballerfolges muss Trainer Franz Lanzerstorfer bezeichnet werden. Der 35jährige Landesbeamte, der 1979 am Stiftsgymnasium Wilhering maturierte, zwischenzeitlich sein privates Glück in Kollerschlag und eine berufliche Lebensstellung bei der Bezirkshauptmannschaft Rohrbach als Sachbearbeiter fand, sorgt bereits seit etlichen Jahren als so genannter Meistermacher für mediale Schlagzeilen im Bezirk. Gut ein halbes Jahrzehnt ist erst vergangen, seit Franz Lanzerstorfer das geknebelte grünschwarze Ensemble aus dem Fußballkeller führte und mit ihm nun vorläufig einmal in Österreichs dritthöchster Liga landete. Kaum jemand hätte es damals für möglich gehalten, als Lanzerstorfer 1989 verletzungsbedingt seine erfolgreiche Torhüterkarriere beenden musste, dass mit ihm eine Trainerpersönlichkeit die Bühne betreten würde, die förmlich den Erfolg gepachtet zu haben scheint. Der geprüfte Landesverbandstrainer trägt ganz und gar nicht das Charisma des großen zepterschwingenden Zampanos oder Hexers, vor dem die Spieler auf den Knien liegen. Er ist Autoritätsperson und Freund zugleich, der mit dem notwendigen Intellekt Trainingspensen abzuwägen vermag und die Spieler auch als mündige Sportler zu behandeln weiß.

Zudem ist er kein Blender, sondern besitzt ein enormes Fachwissen und die nötige Erfahrung eines ausgefuchsten leidenschaftlichen Fußballpraktikers. Der bisweilen als introvertiert geltende Trainer überspielt zwar gerne die Anspannung des nervenaufreibenden Coachings, Insider wissen aber, dass Lanzerstorfer ein großer Tüftler ist, der wohlvorbereitet in die Schlacht zieht und nichts dem Zufall überlassen möchte. Mit einem Wort, Lanzerstorfer versteht sein Geschäft wie aus dem Effeff und vor allem seine Spieler bei Laune zu halten. Ein enormer Kameradschaftssinn zeichnet den Regionalligaaufsteiger Rohrbach aus, was nicht zuletzt auch ein Verdienst des Trainers ist, der in jedem einfach die Freude am Fußballsport zu wecken vermag.
Die wohl absolut größte Herausforderung seiner Trainerkarriere erwartet nunmehr Lanzerstorfer in wenigen Tagen in der Fußball-Regionalliga. Nicht nur schlagkräftige Teams aus Kärnten und der Steiermark, sondern die Konkurrenz aus dem eigenen Land, wie Eintracht Wels, Esternberg und St. Florian, werden EKS Rohrbach/Berg auf Herz und Nieren prüfen. Das oberste Ziel muss die Schaffung des Klassenerhaltes sein. Lanzerstorfer gibt sich zuversichtlich. Natürlich peilt er einige Verstärkungen an; er hat aber größtes Vertrauen zu jener Mannschaft, die sich in der oö. Landesliga so großartig geschlagen hat und sowohl den Vizeligatitel als auch den Aufstieg schaffte.  Quelle: Rohrbacher Notizen, Folge 95, Juli 1996
 
 
 
Union EKS Rohrbach/Berg steigt in nur 6 Jahren zum vierten Mal auf!
Wohl einzigartig in Österreich ist die Erfolgsstory der Union EKS Rohrbach/Berg. In nur 6 Jahren gelang unseren Fußballern das Kunststück, von der 1. Klasse Nord in die Regionalliga-Mitte und somit in die dritthöchste Spielklasse in Österreich, aufzusteigen.

Gemeindezeitung Berg, Sommer 1996Als unsere Fußballer in der Saison 1994/95 in die Erste OÖ. Landesliga aufstiegen, dachte wohl jeder, dass dies die Krönung der beinahe 50-jährigen Vereinsgeschichte sei. Doch unter der Leitung von Trainer Franz Lanzerstorfer scheint die Erfolgsstory zur "Unendlichen Geschichte" zu werden. Nach dem Meistertitel in der 2. Landesliga-Ost wurde zuerst der Mühlviertler-Cup-Sieg aus dem Jahr 1993 verteidigt. Durch den Sieg über Micheldorf kam man abermals in das Finale des OÖ. Fußballcups, wo man auf Andorf traf und im Elfmeterschießen zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Titel des OÖ. Fußball-Cupsiegers erringen konnte.
Nun begann die Stunde der Wahrheit. Nach der unglücklichen Auftaktniederlage gegen SV Haka Traun, in der unsere Mannschaft als die klar bessere Elf mit einer 0:2-Niederlage die Heimreise antreten musste, gelang schon im zweiten Spiel in der 1. Landesliga, zuhause gegen SK Altheim, der erste Sieg. Nunmehr überraschten die Kicker der Union Einkaufsstadt Rohrbach/Berg das gesamte Fußball-Oberösterreich. Durch Heimsiege über die großen Titelfavoriten Grieskirchen und St. Florian war Rohrbach bald in aller Munde und der gesamte Bezirk stand wie ein Mann hinter unserer Truppe. Neun Spiele in Serie war unsere Mannschaft von der Konkurrenz nicht zu schlagen. Einzig und allein gegen Austria Tabak setzte es, nachdem man zuvor 28 Spiele ununterbrochen auf eigener Anlage ungeschlagen war, einer 1:2-Niederlage. Wiederum dachten viele, dass nun beim Aufsteiger wohl endgültig die Luft heraus sei und Rohrbachs "Gipfelstürmer" jetzt auf den Boden der Realität zurückgeholt würden. Doch schon eine Woche später war Rohrbach - nach dem 2:0-Sieg gegen den damaligen Tabellenführer Sattledt, an der Tabellenspitze zu finden. Beim letzten Heimspiel gegen die Union Esternberg ging es um den Herbstmeistertitel. Vor einer Rekordkulisse von 1.500 Fans siegte Rohrbach durch ein Tor von Josef Kehrer mit 1:0. Nun stand Rohrbach Kopf. Nicht einmal die kühnsten Optimisten hatten je mit diesem Erfolg gerechnet.

Obwohl man nach dem Trainingslager auf Zypern, das sich die Spieler großteils selbst finanzierten, wieder bestens vorbereitet in die Frühjahrssaison hätte gehen können, machte das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Erst in der dritten Frühjahrsrunde konnte Rohrbach/Berg in das Titelrennen eingreifen und tat dies mit einem 2:0-Auswärtserfolg beim ATSV Lenzing und auf äußerst eindrucksvolle Art und Weise. Der Auftakt war also geglückt und Rohrbach/Berg beendete auch die nächsten drei Spiele ungeschlagen. Ausgerechnet Fritz Traxler, ein gebürtiger Rohrbacher und unser ehemaliger Torhüter (nunmehr im Tor des Tabellenschlusslichtes Amateure Steyr) brachte unsere Stürmer zur Verzweiflung. Rohrbach/Berg konnte in diesem Spiel eine Vielzahl von Chancen nicht verwerten und kassierte in den Schlussminuten aus einem Konter der Steyrer auch noch das 0:1. In der nächsten Runde setzte es auswärts gegen Grieskirchen, nach hervorragendem Spiel, eine weitere 0:1-Niederlage. Bei diesem Spiel war jedoch schon klar zu erkennen, dass der Ausrutscher gegen Steyr eine Eintagsfliege war. Durch ein 1:1-Remis gegen den Aufstiegskonkurrenten St. Florian blieb man auch in den Aufstiegsrängen. Rohrbach/Berg ließ nun in der Schlussphase der Meisterschaft nichts mehr anbrennen und zog der Konkurrenz mit fünf Siegen in Serie auf und davon. In der vorletzten Runde wurde Sattledt vor 1.500 Zuschauern mit 3:0 abgefertigt. Anschließend an diesen Triumph wurde beim Open-Air des Oswald-Sextetts der Aufstieg bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Nun kam es in der letzten Runde zum direkten Duell der beiden Titelanwärter. Die Union EKS Rohrbach/Berg war auswärts beim Tabellenzweiten Union Esternberg zu Gast. Rohrbach/Berg hätte in dieser Partie bereits ein Unentschieden den Meisterschaftsgewinn gebracht. Leider reichte es an diesem Tag nicht ganz. Nach einem äußerst spannenden Verlauf ging das Spiel mit 3:4 verloren. Das tat aber der Freude im Rohrbacher Fußball-Lager keinen Abbruch mehr und unsere Spieler verabschiedeten sich mit einem zweiten Rang aus der 1. Landesliga.

Weiters erreichten die von Gerhard Engleder betreuten Burschen seit der Saison 1988/89 in ihren Klassen jedes Jahr den Meistertitel, sowie auch sämtliche Siege im Mühlviertler-Hallenfußball-Cup. Als Krönung gelang in der Saison 1994/95 der Meistertitel in der höchsten OÖ. Schülermeisterschaft, wobei auch sämtliche Nachwuchsmannschaften der Bundesligavereine von unseren Burschen in die Schranken gewiesen wurden. Dieses Jahr erreichte diese Mannschaft den Juniorenmeistertitel.

An dieser Stelle sei angeführt, dass sämtliche anderen Nachwuchsmannschaften in den letzten Jahren hervorragende Leistungen gezeigt haben. Es würde aber zu weit führen, auch diese Titel noch einzeln aufzuzeigen.

Quelle: Gemeindezeitung Berg, Sommer 1996
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